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Henin


Auf dieser Stichwort-Seite finden Sie die Artikel zu Henin und Sportwetten im Allgemeinen.


 

Urplötzlich war es ganz knapp geworden. Die Fans in Melbourne witterten die erste ganz große Überraschung bei den Australian Open, dem ersten Grand Slam Turnier des neuen Jahres. Roger Federer, der Titelverteidiger von Down Under hatte es mit Gilles Simon zu tun. Gegen den Angstgegner startete Fedex zwar wie die Feuerwehr, kam aber mit zunehmender Spielzeit immer mehr in Bedrängnis! Die 2:0 Satzführung egalisierte der Außenseiter mit zwei 4:6 Durchgängen. Im entscheidenten Abschlussdurchgang stand Roger nah am Ausscheiden. Besonders brenzlig wurde die Situation bei 1:1 und 0:30. Der Schweizer servierte viermal stark, machte alle Punkte und ging mit 2:1 in Führung. Ein Knackpunkt in dieser Partie, welche einen Simon sah, welcher über seinen Grenzen spielte und Federer nicht nur aufgrund dessen Schwächephasen Paroli bieten konnte.

Für Roger geht es nun gleich mit einem harten Brocken weiter. Xavier Malisse hat beim glatten 3:0 über Montanes für viel Aufsehen gesorgt und ganze 5 Spiele aus der Hand gegeben. Die lange Partie wird dem etwas in die Jahre gekommenen Roger Federer auf dem Weg zur Titelverteidigung nicht in die Karten spielen und könnte eine echte Chance für Malisse bedeuten!

Auch ein weiterer Topkandidat, welcher in Australien bereits große Erfolge feierte, lieferte einen großen aber völlig unnötigen Kampf ab. Fernando Verdasco stand vor wenigen Jahren im Halbfinale und bot Rafael Nadal ein Marathonmatch mit besserem Ende für seinen spanischen Kollegen. Der Frauenschwarm weiß mit dem Hardcourt in Melbourne bestens umzugehen und ist immer ein Kandidat für eine Überraschung. Dies gilt leider auch im Negativen. Wer hätte wohl erwartet, dass Tipsarevic soviel entgegenzusetzen weiß? Im Kampf um ein Ticket für Runde 3 musste Verdasco ebensoviele Matchbälle über sich ergehen lassen. Dabei zeigte Verdasco die Nervenstärke, die ihm in früheren Jahren noch so oft gefehlt hatte. 2:6, 4:6, 6:4, 7:6 und 6:0 endete ein nicht ganz so hochklassige Partie, wie zwischen Federer und Simon, mit einem spanischen Sieger, welcher gegen Ende der Partie die größeren Kraftreserven hatte. 

Roddick und Djokovic sahen sich am Anfang ihrer Partien großer Gegenwehr entgegengesetzt, konnten aber dennoch souverän mit 3:0 und 3:1 in die dritte Runde einziehen. Im Topspiel des Tages waren Mardy Fish und Tommy Robredo gefordert. Nach standesgemäßen Begin gab Fish die Partie mit 6:1, 3:6, 3:6 und 3:6 aus der Hand und unterlag deutlich.

Weniger spannend waren die Partien in der Damenkonkurrenz. Venus Williams machte es wie gewohnt im ersten Satz ein wenig spannend, gewann anschließend jedoch souverän. Justine Henin gab Baltacha nur 4 gegnerische Spiele. Caroline Wozniacki war noch 3 Spiele erfolgreicher und verhinderte nur im ersten Satz, dass Vania King selbiges Schicksal erleidet, wie gestern noch Dinara Safina.

Sharapova, Azarenka und Na Li gewannen ohne besonders zu überzeugen in 2 sätzen, während die Nummer 6 der Setzliste Francesca Schiavone große Probleme mit Rebecca Marino hatte und erst nach 16 Spielen im Entscheidungssatz zum Einzuzg in Runde 3 kam.

Unterdessen sind auch die Deutschen weiter auf dem Absturzkurs. Philipp Kohlschreiber konnte gegen Berdych nur den Auftaktsatz gewinnen, war im anschließenden Spielverlauf aber chancenlos.

19. Januar 2011 / christoph - Kategorie: Tennis-Wetten

 

Der "marvellous monday" brachte bei den Damen der Schöpfung zeitweise hochklassiges Tennis und die ein oder andere Überraschung war auch mit dabei. Für die Damen geht es dann bereits am heutigen Dienstag weiter mit dem Viertelfinale. Die Herren haben noch einen Tag länger Pause. Dementsprechend werden in diesem Artikel die Achtelfinalspiele kurz unter die Lupe genommen und dann wird es einen Ausblick auf die vier Viertelfinalspiele geben. 

 

Die Ergebnisse im Achtelfinale

Serena Williams (1) – Maria Sharapova (16) 7-6 6-4

Na Li (9) – Agnieszka Radwanska (7) 6-3 6-2

Caroline Wozniacki (3) – Petra Kvitova 2-6 0-6

Klara Zakopalova – Kaia Kanepi 2-6 4-6

Kim Clijsters (8) – Justine Henin (17) 2-6 6-2 6-3

Vera Zvonareva (21) – Jelena Jankovic (4) 6-1 3-0 ret.

Tsvetana Pironkova - Marion Bartoli (11) 6-4 6-4

Jarmila Groth – Venus Williams (2) 4-6 6-7

 

Die Titelverteidigerin Serena Williams nahm die erste große Hürde mit Bravour. Gegen die ehemalige Nummer 1 der Welt konnte sie sich verdient in zwei Sätzen durchsetzen. Bei Sharapova spielten die Nerven nicht mit. Im Tiebreak des ersten Satzes hatte die Russin drei Satzbälle – konnte jedoch keinen davon nutzen. Und das einzige Break im zweiten Satz bekam die Amerikanerin mit zwei Doppelfehler auf dem Silbertablett präsentiert.

Die Chinesin Na Li setzte sich ebenso klar in zwei Sätzen gegen die Polin Radwanska durch. Zwar fabrizierte sie sieben unerzwungene Fehler mehr (Na Li 19; Radwanska 12) – doch mit ihrem druckvollen Spiel konnte sie Radwanska immer wieder in die Defensive zwingen und erzielte schließlich 28 Winner – im Gegensatz dazu konnte Radwanska nur sechs Winner erzielen. 

Die erste große Sensation gab es dann beim Spiel zwischen der Dänin Wozniacki und der klaren Außenseiterin Kvitova. In nur 46 Minuten war das Spiel beendet und die Tschechin Kvitova konnte die junge Dänin aus dem Stadion schießen. Lediglich 22 Punkte konnte Wozniacki gewinnen. Kvitova befindet sich in exzellenter Form und konnte ihren größten Triumph feiern. Und dort trifft sie dann auf eine weitere Überraschungsfrau. Im Achtelfinale zwischen Zakopalova und Kanepi konnte sich die Estin ebenfalls klar in zwei Sätzen durchsetzen. Kanepi feiert ebenfalls ihren größten Erfolg in ihrer Karriere.

Ein hochklassiges Spiel sah man zwischen den zwei Belgierinnen Kim Clijsters und Justine Henin. Henin konnte im ersten Satz famoses Tennis zeigen und konnte diesen dann auch klar für sich entscheiden. Doch beim Stand von 2-1 im ersten Satz rutschte Henin aus und verletzte sich leicht am Ellenbogen. Mit Fortdauer des Spiels machten sich die Schmerzen im Ellenbogen immer mehr bemerkbar und Clijsters konnte dies ausnutzen. Am Ende setzte sich Kim in drei Sätzen durch und stellte im Head to Head auf 13 zu 12. 

Das Spiel zwischen Zvonareva und Jankovic schien schnell zu Ende zu gehen. Nach 43 Minuten gab die Serbin auf - bis dahin sah sie kein Land und Zvonareva spielte famoses Tennis. Jankovic musste nach einem medical timeout aufgeben – doch wie schwer die Verletzung bei Jankovic echt ist, steht in den Sternen. Auf alle Fälle bis dahin eine sehr starke Leistung der Russin. Zu einer weiteren Überraschung kam es beim Spiel zwischen Bartoli und Pironkova. Nach einem programmgemäßen Start verlor Bartoli immer mehr den Faden und musste sich am Ende klar in zwei Sätzen gegen die Sandspezialistin Pironkova geschlagen geben.

Ein weiteres hochklassiges Duell sah man zwischen Venus Williams und Jarmila Groth. Die Kerber-Bezwingerin konnte gegen Venus mithalten und mit ihrem offensiven Spiel das Match sehr lange offen halten. Erst im zehnten Game des ersten Satzes gab es die ersten Breakbälle und diese konnte Venus direkt zum Satzgewinn nützen. Wer nun dachte, dass Venus über die Australierin drüber rollen wird, sah sich getäuscht. Gleich im ersten Aufschlagspiel des zweiten Satzes konnte Groth ein Break realisieren. Dieses transportierte sie dann auch bis zum 5-4! Als es dann zum Satzgewinn ging, flatterten die Nerven und Venus konnte das Rebreak schaffen. Doch Groth kämpfte weiter und konnte wiederum ein Break erreichen! Doch auch im zweiten Versuch den Satz für sich zu entscheiden, konnte Groth das eigene Service nicht durchbringen und es ging in den Tiebreak. Diesen konnte Venus dann knapp für sich entscheiden.

 

Die Viertelfinalspiele

Serena Williams (1) 1.20 – Na Li (9) 5.70

Petra Kvitova 1.66 – Kaia Kanepi 2.48

Kim Clijsters (8) 1.27 – Vera Zvonareva (21) 4.50

Tsvetana Pironkova 8.00 – Venus Williams (2) 1.14

Aktuelle Quoten von Betfair! 

 

Nun bleibt keine Zeit zum Ausruhen für die Damen – bereits am Dienstag wird das Viertelfinale über die Bühne gehen. Dabei kommt es zu ganz interessanten Spielen. Doch alles der Reihe nach. Titelverteidigerin Serena Williams ist im Spiel gegen die Chinesin Na Li natürlich die große Favoritin. Die Leistung gegen Sharapova war in Ordnung – doch nicht überwältigend. Na Li zeigte sich bereits in sehr guter Verfassung und der Sieg gegen Radwanska stand nie in Frage. Und die Chinesin ist eine kleine Kämpferin, die keinen Ball verloren gibt! Ich traue ihr in diesem Spiel einen Satz zu – und dementsprechend empfehle ich einen 2-0 Sieg von Serena zu layen.

Das zweite Viertelfinale hat wohl niemand erwartet - Kvitova gegen Kanepi. Zwei Überraschungsfrauen treffen hier Aufeinander! Kvitova spielt bisher unglaublich starkes Tennis und konnte Wozniacki aus dem Stadion schießen. Sollte sie diese Leistung abrufen könnten, wird sie auch gegen Kanepi keine Probleme haben. Kanepi hatte bisher noch keinen so harten Prüfstein wie Kvitova. Gegen Zakopalova gewann sie klar und verdient, doch ein klarer Sieg gegen Wozniacki ist höher zu bewerten. In meinen Augen wird Kvitova zum ersten Mal in ihrer Karriere ins Halbfinale eines Grand-Slam Turnier einziehen.

Das dritte Viertelfinale verspricht sehr viel. Clijsters konnte im Spiel gegen Henin zeigen, wieso die beiden Damen zu der absoluten Weltspitze gehören. Das Spiel war wirklich Werbung für den Damen Tennissport. Und Zvonareva schoss Jankovic vom Platz. Zwar war diese wohl gehandicaped durch eine Verletzung – aber dennoch muss man zuerst so stark auftreten und kaum Fehler machen. Sollten beide Damen an die gestrige Leistung anschließen und Psycho-Vera nicht wieder ihren Auftritt haben, so erwarte ich mir hierbei ein hochklassiges Spiel in dem ich Zvonareva deutlich mehr Chancen gebe als es die Quote aussagt.

Im letzten Viertelfinale wird die zweite Venus Williams wohl ohne größere Probleme in die nächste Runde einziehen. Der Einzug ins Viertelfinale ist für die Bulgarin Pironkova schon ein riesen Erfolg. Bartoli hätte dieses Spiel gewinnen müssen, doch aufgrund einer indiskutablen Leistung konnte die Bulgarin den Sieg fixieren. Venus war gegen Groth zeitweise unter Druck und spielte nicht ihr Bestes Tennis aber dennoch wird sie sich hier wohl locker in zwei Sätzen durchsetzen. Dementsprechend würde ich hier die 2-0 Satzwette anspielen!

29. Juni 2010 / dominic - Kategorie: Tennis-Wetten

 

Gleichzeitig mit dem Begin der French Open in Paris möchte ich mich aus dem Winterschlaf zurückmelden. Die letzten Wochen gaben mir wenig Zeit, Sie mit Neuigkeiten aus der Sportwelt zu füttern, dafür dürfen Sie sich auf umso schönere Monate freuen. In der NBA finden aktuell die Conference Finals statt, die Weltmeisterschaft in Südafrika steht vor der Tür und auch die Tennisfreude blicken sehnsüchtig auf die heiße Asche in Frankreichs Hauptstadt.

Gestern gab es den 2.Tag der Auftaktpartien bei den French Open. Erfahrungsgemäß sind klare Siege typisch im Duell David gegen Goliath. Umso erfreulicher, dass so mansch Außenseiter stark an den Nerven der Favoriten nagte. So musste Andy Murray bereits früh im Turnier über die komplette Distanz gehen und gewann nach 2:0 Satzrückstand mit dem knappsten aller möglichen Tennisergebnisse. Gasquet ist natürlich kein unbeschriebenes Blatt in der ATP Tour, doch aktuell schmückt den Franzosen nur Rang 67 in der Weltrangliste. Die erfolgreichen Vorbereitungsturniere gaben Hoffnung auf einen Erfolge gegen Murray, der auf Sand nicht zu den stärksten Spielern gehört. Insgeheim beginnt für den Schotten wohl bereits jetzt die Einrollphase für den Saisonhöhepunkt in Wimbledon in wenigen Wochen. 4:6 und im Tiebreak gewann Gasquet die ersten 2 Durchgänge und trieb mit einem Break Führung im Dritten die Favoritenquote bei unserer beliebten Wettbörse Betfair bis auf @11,0 (abzüglich Provision @10,45). Der umkämpfte mittlere Satz sollte wegweisend für die Partie sein. Murray gewann 6:4 und spielte anschließend seine körperliche Überlegenheit aus. Gasquet hatte nach 10 Tagen mit Spielauftritten konditionell nichts entgegenzusetzen.

Ebenso musste auch Serena Williams zumindest ein klein wenig zittern. Viele Schweizer werden sich über den unerwartet starken Auftritt von Voegele im ersten Satz gefreut haben. Erst im Tiebreak konnte die US – Amerikanerin die 1:0 Führung feiern, während es zuvor gar nach dem Satzverlust ausgesehen hatte. Das schwache 13.Spiel setzte sich für Voegele im 2.Satz durch, in dem sich Williams aber auch klar steigerte.

Auch ein Deutscher machte auf sich aufmerksam. Dieter Kindlmann zwang Monfils über 4 Sätze. Sie haben diesen Namen noch nie gehört? Dann brauchen Sie sich keinesfalls zu schämen. Der Herausforderer hatte nur als Nachrücker für die French Open zur Verfügung gestanden, erfuhr erst wenige Stunden vor dem ersten Ballwechsel von seiner Chance auf dem größten Court "Philippe Chatrier".

Die Favoriten hatte gestern allesamt keinen ganz großen Tag erwischt. Die kleine Anzahl an Sandplatzturnieren vor dem Großereigniss machte sich bei den Herren klar bemerkbar. Auch Djokovic musste gegen Korolev einen Satz abgeben, Federer hingegen blieb souverän.

Philipp Petzschner musste bereits am 2.Tag die Segel streichen. Carsten Ball vertrieb den angeschlagen angetretenen Deutschen in einem Marathonmatch aus Runde 2. 9:7 endete der entscheidende, stets ohne Tiebreak gespielte, 5.Satz.

Die Damenwelt präsentierte sich deutlich lockerer: Henin, Julia Goerges, Wozniaki, Stosur, Radwanska, Jankovic, Dementieva, Na Li und Ivanovic, alle gewannen ihre Partien glatt mit 2:0.

 

 

25. Mai 2010 / christoph - Kategorie: Tennis-Wetten

 

Chinesische Festspiele bei den Australien Open in diesem Jahr. Damit hätte wohl niemand gerechnet, dass wir im Halbfinale zwei Chinesische Spielerinnen begrüßen dürfen. Die Ergebnisse der vier Viertelfinale waren:

Serena Williams - Victoria Azarenka 46 76 62

Na Li - Venus Williams 26 76 75

Justine Henin - Nadja Petrova 76 75

Jie Zheng - Maria Kirilenko 61 63

 

 

Bereits heute Nacht werden die beiden Halbfinale ausgetragen. Dies sind (Quoten von Betfair):

Serena Williams 1.18 – Na Li 6.20

Justine Henin 1.28 – Jie Zheng 4.50

 

Analyse

Das erste Halbfinale werden heute die Titelverteidigerin Serena Williams und die Chinesin Na Li absolvieren. Serena Williams war in der gestrigen Nacht eigentlich schon ausgeschieden. Sie lag bereits mit 4-6 und 0-4 hinten. Azarenka war schon so gut wie sicher im Halbfinale, doch Serena kämpfte und holte Game für Game auf. Die Quoten auf Victoria Azarenka waren schon weiter unter 1,10. Den zweiten Satz konnte Serena im Tiebreak knapp für sich entscheiden. Und im dritten und entscheidenden Satz war dann die physische Verfassung von Serena Williams der große Vorteil und konnte sich doch noch durchsetzen. Ein ähnliches Bild war beim Spiel der anderen Williams zu sehen. In diesem konnte Venus den ersten Satz klar und deutlich mit 6-2 gewinnen. Im zweiten Satz wurde Na Li - welche auch noch ihren Hochzeitstag feierte - stärker und stärker und war Venus ebenbürtig. Den zweiten Satz konnte sie sich im Tiebreak holen und im dritten Satz gab es dann noch einige Breaks. Schlussendlich konnte sie den dritten Matchball nützen und verhinderte somit den Sister-Act im Halbfinale. Na Li erzielte zwar weniger Punkte als Venus aber dennoch war ihr Sieg durchaus verdient. Venus sah sich zu früh in Sicherheit und wurde dann bitterböse überrascht. Doch in meinen Augen wird der Erfolgslauf der Chinesin heute Nacht gestoppt werden. Serena schlug gestern überragende 57 (!) Winner und 17 Asse. Die Quotenverteilung ist gerecht und Serena wird auch wieder ins Finale einziehen. Unter Umständen kann man sogar die Satzwette 2:0 für Serena gewettet werden. Die aktuelle Quote hierfür beträgt 1,62 bei Betfair.

Danach folgt dann das zweite Halbfinale zwischen der belgischen Comebackerin Justine Henin und der zweiten Chinesin, Jie Zheng. Henin konnte in einem eher schwachen Spiel gegen Petrova die Oberhand behalten. Im ersten Satz war Henin rasch mit Break vor aber kassierte dann doch noch das Rebreak. Erst im Tiebreak konnte sie den Satz für sich entscheiden. Im zweiten Satz war Petrova rasch mit 3-0 und Doppelbreak in Führung, doch dann fingen ihre Nerven mal wieder an zu flattern – wie schon in der letzten Preview beschrieben, ihre große Schwäche. Henin wäre an diesem Tag sicherlich zu schlagen gewesen sein, da sie sehr große Probleme mit ihrem ersten Aufschlag hatte und auch sonst nicht so druckvoll gespielt hat wie man es von ihr gewohnt ist. Ihre Gegnerin – Jie Zheng - konnte sich problemlos gegen Kirilenko durchsetzen. Jie Zheng ist nach Wimbledon 2008 nun zum zweiten Mal in einem Halbfinale eines Grand-Slam Turniers. Jie Zheng spielte gegen die schöne Kirilenko sehr stark und praktizierte kaum unerzwungene Fehler - lediglich neun. Im Halbfinale gegen Henin trifft sie nun auf ihr Idol und Vorbild. Für beide wäre es ein riesen Erfolg wenn sie sich für das Finale qualifizieren. Beide Damen befinden sich in einer sehr guten Form. Ich denke, dass sich hier Henin durchsetzen wird aber, dass das Match knapper wird als es die Quoten ausdrücken. Eine 1.28 ist in meinen Augen hier zu gering und es sollte – wenn möglich – abgewartet werden oder zu Beginn sollte man Henin small layen.

 

 

27. Januar 2010 / dominic - Kategorie: Tennis-Wetten

Wir werden nicht müde. Voller Vorfreude, darf ich Sie nun auch auf die beiden anderen Viertelfinalspiele der ATP Konkurrenz vorbereiten. Unterdessen gibt es bei den Damen bereits eine erste Halbfinalteilnehmerin. Justine Henin hat sich gegen Nadia Petrova knapp aber verdient mit 7:6 und 7:5 durchgesetzt und wartet auf ihre Gegnerin im Spiel Maria Kirilenko vs. Jie Zheng.

Nikolay Davydenko (6) vs. Roger Federer (1)

Nikolay Davdydenko ist der Mann der Stunde. 13 Siege in Folge gelingen nur ganz wenigen Tennissportlern. Wenn aber bekannt wird, dass in dieser Serie auch die Namen Rafael Nadal und Roger Federer auftauchen, bekommt ein Traummonat eine noch größere Bedeutung. Roger Federer? Richtig, genau der Schweizer, der auch hier wieder als Viertelfinalgegner auftaucht.

Davydenko hatte eine einfache Turnierphase. Die beiden ersten Runden bekam er eher Fallobst zugelost. Anschließend aber musste sich der an 30 gesetzte Monaco einer Prügelstrafe unterziehen. Beim 0:6, 3:6 und 4:6 hatte er nicht den Hauch einer Chance. Verdasco liebt das Turnier in Australien und brachte Davydenko auch an den Rand einer Niederlage. Die Breakbälle anfangs des 5.Satzes konnte er aber nicht nutzen, anschließend war Nikolay wieder da. Roger Federers Turnierverlauf war weniger souverän. Bereits in Runde 1 gegen Andreev gab Fedex einen Satz ab. Was aber für den Schweizer spricht, ist die Tatsache, dass er sich in jedem Spiel steigern konnte und gerade für die 2.Turnierwoche in Topform kommen könnte. Ich bin kein großer Fan von Davydenko, aber zu Quoten über 3,3 kann man ihn spielen. Eine Liveabsicherung ist aber unbedingt nötig, sollten die Quoten auf unter 1,40 runtergehen.

Novak Djokovic (3) : Jo Wilfried Tsonga (10)

Djokovic bleibt die große Unbekannte der Herrenkonkurrenz. Als wohl einziger Viertelfinalist musste der Serbe noch keinen wirklich großen Gegner schlagen. Der Sieger der Australian Open von 2008 hatte einen ganz leichten Draw erwischt und wurde förmlich in die Runde der letzten 8 gespielt. Die Ergebnisse sind eindrucksvoll, wobei Djokovic mit seinem Spiel selbst nicht zufrieden war, sich bei seinem Trainer gar für die Aufschlagschwäche entschuldigte! Tsonga zeigte bislang Licht und Schatten. Als klarer Favorit ging er in die Partie gegen Almagro und stand kurz vor dem Ausscheiden. Allerdings muss ich zu seiner Verteidigung sagen, dass die Quote gegen den Spanier auch einfach zu niedrig angesetzt war. Auch Thommy Haas erlebte die Unkonstanz Tsongas. Da gelingt Jo – Wilfried im ersten Satz fast alles, dafür streut der Franzose viele einfache Fehler in der Folgezeit ein.

Eigentlich gibt es hier nur einen Sieger und der heißt Novak Djokovic. Sollte es für Tsonga keine ganz klare Leistungssteigerung geben, dann dürfte die @1,5 eine vernünftige Quote sein.

 

26. Januar 2010 / christoph - Kategorie: Tennis-Wetten

 

Die erste Woche der Australian Open wurde mit einigen vielversprechenden Matches abgerundet. Langsam kommen wir in die Turnierphase, in welcher Topduelle an der Tagesordnung sind. Doch bevor es heute Nacht mit Davydenko vs. Verdasco auch das erste Herrenduell in Spitzenregion geben wird, hier noch einmal alle Infos zu den vergangenen 14! Stunden.

Justine Henin bleibt im Turnier, musste aber gewaltig zittern, bevor der 7:6, 1:6 und 6:3 Erfolg über Yanina Wickmayer in trockenen Tüchern war. Es ist schon erstaunlich, dass sich besonders die Frauen regelmäßige Auszeiten nehmen, wie die Belgierin mitte der Partie. Henin begann zielsicher, ohne aber die Kontrahentin aus dem eigenen Land vertreiben zu können. Erst der Tiebreak brachte die Entscheidung. Nach dem völlig verschlafenem 2.Satz stellten die ersten Minuten des Abschlussdurchgangs die Verhältnisse wieder gerade. Dies macht nun einmal eine Weltklassespielerin aus. Yanina Wickmayer verabschiedete sich mit viel Applaus nach starken 7 Spielen bei den Australian Open.

Verabschieden ist auch ein "gutes", nein viel eher schlechtes Thema für Dinara Safina. Die ehemalige Nummer 1 der Welt musste verletzt gegen Maria Kirilenko aufgeben. Bis zur 3:1 Führung spielte Marats Schwester gutes Tennis, bekam nach eigenen Angaben aber schon im folgendem langgezogenen Aufschlagsspiel größere Schmerzen. Nach dem 6:4 Satzverlust blieb nur die Konsequenz der "Aufgabe"!

Ein weiterer Paukenschlag gelang Nadia Petrova, die nach der Show gegen Kim Clijsters auch Svetlana Kuznetsova das Fürchten lehrte. In 3 wenig dramatischen Sätzen gewann die Außenseiterin mit 6:3, 3:6 und 6:1.

Im vielleicht am schwächsten besetztem Achtelfinale gewann die Chinesin Zheng gegen Bondarenko und fordert nun Maria Kirilenko.

Andy Murray und Rafael Nadal hatte keine zu großen Probleme gegen Isner und Karlovic. Die zwei starken Aufschläger gestalten die Sätze zwar vom Ergebnis her ganz anschaulich, doch einzig Karlovic konnte die Chance nutzen, gegen Rafa einen Satz zu gewinnen. Im Viertelfinale stehen sich die beiden Sieger dann direkt gegenüber.

2 Herrenmatches fehlen uns noch. Besonders im Vergleich von Cilic und Del Potro gab es eine dicke Überraschung. Del Potro bestätigte die gegen Mayer gezeigte Form und verlor nicht unverdient im 5 Sätzen, während Cilic nur im ersten Satz der klar schwächere Gegner war. Bereits Satz 4 war nur glücklich an den Argentinier gegangen. Roddick behauptete sich gegen Gonzales in ebenfalls 5 Sätzen und trifft nun auf Cilic. In-Play war die Quote auf den Amerikaner von 1,4 auf 2,80 gewachsen, doch Roddick setzte in den entscheidenten Momenten die Nadelstiche und siegte verdient. Gonzales muss die Niederlage auf die eigenen Nerven schieben, die dieser ab dem 4.Durchgang nicht im Griff zu haben schien. Längere Diskussionen mit dem Matchleiter und 1 zerbrochener Schläger sind die ersichtlichen Resultate der fehlenden Lockerheit.

 

24. Januar 2010 / christoph - Kategorie: Tennis-Wetten

 

Ein großer Tennistag neigt sich dem Ende entgegen. Inzwischen steht nur noch eine Partie aus. Derzeitige kämpft Kuznetsova gegen unsere Miss Kerber.

Nun musste auch die erste echt Favoritin dieses Turnier beenden. Kim Clijsters schied völlig entfernt von ihrer Topform mit 0:6 und 1:6 gegen Nadia Petrova aus. Dieses Ergebnis ist auf dem ersten Blick eigentlich nicht zu glauben. Clijsters kämpfte mit den Tränen, war völlig niedergeschlagen und wird einige Zeit brauchen, um diese Niederlage zu verarbeiten. Um das HC +6,5 auf Nadia Petrova musste also zu keiner Phase im Match gezittert werden.

Doch zu dieser Kombi gehörte bekanntlich auch noch Del Potro, der es deutlich spannender machte. Schön, dass ein Deutscher dafür verantwortlich ist. Mayer spielte einer der besten Matches seiner Karriere und brachte dem Argentinier gar einen 0:6 Satzverlust bei. Ein weiterer Grund, die Augen verwundert auszuschütteln, wenn man dieErgebnisse direkt kurz nach dem Aufstehen laß. Doch fällt die Erklärung im Falle Del Potro deutlich leichter aus. Den Hühnen plagten ab dem zweiten Satz schmerzen. Die Behandlungspause verhalf zumindest ab Durchgang 3 zu neuen Kräften, auch wenn das Niveau eines starken Auftaktsatzes nicht wieder erreicht werden sollte. 6:4 und 7:5 holte sich "Pony" die weiteren für den Sieg benötigten Etappenziele. Mayer konnte erhobenen Hauptes den Court verlassen.

Selbiges galt vor wenigen Minuten auch für Philipp Kohlschreiber, der Rafael Nadal einen großen Fight geboten hat. Zwar muss Kohli über die vielen verpassten Breakchancen enttäuscht sein, doch das Ergebnis von 4:6, 2:6, 6:2 und 5:7 spricht eher für Philipp. Rafael Nadal hingegen kommt auch in diesem Spiel nicht über eine untere Normalform hinaus und wird sich deutlich steigern müssen um gegen Murray, Djokovic, Federer und einige Mitfavoriten bestehen zu können.

Unterdessen ist Dinara Safina im Eiltempo in die nächste Runde gerauscht. Baltacha hatte nicht die Spur einer Chance und verlor mit ganzen 3 gewonnenen Spielen 1:6 und 2:6. Viel mehr Sorgen hatte Jelena Jankovic, die kein Bein auf den Boden bekam. Nach dem 2:6 und 3:6 musste die Serbin erkennen, dass Bondarenko heute klar besser war und verdient in das Achtelfinale einzog. Für Jankovic stehen die Chancen in Paris bei den French Open wieder deutlich besser, da der Sandplatz eher die Spielwiese einer Jelena ist.

Andy Roddick hatte keinen ganz leichten Stand gegen Lopez. Für den Amerikaner ist es fast schon an der Tagesordnung, viele TieBreaks spielen zu müssen. So auch gegen den Spanier. Der Erste führte direkt zum 0:1 Rückstand. Teilweise war die Siegquote auf das Aufschlagmonster Roddick von @1,10 bis auf @1,50 angewachsen. Auch die weiteren Sätze waren umkämpft, was jedoch eher daran lag, dass Andy fahrlässig fast alle Breakchancen liegen ließ. Beim Service wurde der Favorit immer souveräner und gewann letztendlich verdient mit 6:7, 6:4, 6:4 und 7:6 (3).

Das Topmatch der Vormittagssession aber bestritten Justine Henin und Alisa Kleybanova. Henin hatte Quoten von maximal 1,10 vor dem Spiel auf die Seiten der Buchmacher gezaubert. Doch am Tag der Favoritenstürze musste auch die Belgierin erfahren, dass Kleybanova dieses Turnier liebt. Bereits letztes Jahr ging es bis in Runde 4. Henin verlor den Ersten mit 3:6 und lag auch im Mitteldurchgang schnell mit dem Break hinten. Zu diesem Zeitpunkt konnte man die einstige Favoriten zu @4,00 kaufen. Wer dieses Risiko einging, sollte belohnt werden. Henin drehte mit all ihrer Erfahrung die Partie. Beim Stand von 2:3 holte sie sich das Break zurück und kam fortan nicht mehr in die Gefahr, ihren Aufschlag abgeben zu müssen. Ein 6:2 Abschluss ist das Spiegelbild der Aufholjagd.

Andy Murray musste nur im ersten Satz zittern. Gegen Serra erzwang er ein 7:5, nachdem zuvor eine 3:0 Führung nicht gehalten hatte. Mit dem 6:1 und 6:4 machte er den Einzug in Runde 4 perfekt. In der Nightsession gab es noch 2 spannende Duelle der ATP Konkurrenz. Cilic gewann gegen Warinka 3:1. Mit demselben Ergebnis schickte Karlovic Ljubi nach Hause.

Aus Wettsicht dürfte der Tag für viele ein großer Erfolg gewesen sein.

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22. Januar 2010 / christoph - Kategorie: Tennis-Wetten

 

Die 2.Runde der Australian Open ist eingeläutet. Heute Nacht fanden die ersten Spiele statt, darunter auch einige echte Knallerspiele (Wettbasis berichtete).

Wetttechnisch blieb diese Nacht nicht ganz soviel hängen, dafür durften wir in vielen Spielen große Ballwechsel bewundern. Die Damen Elena Dementieva und Justin Henin hätten definitiv beide ein Weiterkommen verdient gehabt. Auch wenn in einer solch frühen Turnierphase noch viele einfache Fehler an der Tagesordnung sind, boten sich die beiden einen großen Kampf. Die annähernd ausgeglichenen Quoten gab es vollkommen zurecht, wobei der Minivalue auf Henin (siehe Previewbeitrag) erfolgreich genutzt werden konnte. Beide Spielerinnen zeigten sich wenig erfolgreich bei eigenem Aufschlag, sodass viele Breaks gelangen. Henin sicherte sich den ersten Durchgang und lag auch im Zweiten mehrmals mit dem Break vorn, doch wusste Dementieva stets die richtige Antwort. Diese Partie war wie zum Traden geschaffen, doch verhinderte die Tageszeit für viele einen Gewinn. Im Tiebreak hatte Dementieva gar Satzball bei eigenem Aufschlag, vermochte es aber nicht, diesen im Feld der Ex – Weltranglistenersten zu platzieren. Auf Henin gab es zu diesem Zeitpunkt Quoten von 1,66 bei der allseits beliebten Wettbörse Betfair. Nur 3 gespielte Punkte später war das Match vorüber.

Das zweite Schlagerspiele fand in der Herrenkonkurrenz statt. Argentiniens Del Potro, amtierender Gewinner der US Open in New York, empfing Blake. Ich habe mich im gestrigem Vorschaubeitrag ein wenig falsch ausgedrückt. Es war verhalten, nur von der 1,25 er Quote abzuraten,vielmehr hätte ich im Gegenzug Blake @4,5 empfehlen sollen. Die Nervenschlacht endete mit 5 zum teil ganz starken und knappen Sätzen, in denen beide Akteure in Weltklasseformat überzeugen konnten. Der jüngere der beiden hatte die besseren Nerven und siegte mit 10:8 im Abschlusssatz, der bei den Grand Slam Turnieren bekanntlich ohne Tiebreak gespielt wird.

Auch auf Lacko lagen gegen Rafael Nadal größere Hoffnungen. Leider war dieser aber nicht in der Lage dem Spanier Paroli zu bieten. Nadal spielte selber ein Match auf ganz schwachem Niveau, sodass der Endstand von 6:2, 6:2 und 6:2 schmeichelnd für den König der French Open ausfällt. Wir können nur hoffen, dass die Buchmacher den Fehler machen und Kohlschreiber ein ähnliches Handicap geben.

Kohli selbst gewann gegen Odesnik in 4 Sätzen. Der Sieg war zu kaum einem Zeitpunkt in Gefahr. Wenn Philipp damit fertig wird, auf einem großen Platz gegen Spaniens Helden antreten zu dürfen, dann wird ein HC von +8,5 oder 9 mehr als machbar sein.

Auch Maria Kirilenko kommt aus dem Feiern garnicht heraus. Nach dem unerwartetem Erfolg über die Freundin Sharapova gab die Russin auch gegen Meusberger nur 4 Spiele ab. Ein etwas enttäuschendes Ergebnis für einen Teil unserer Wettbasis Leser.

Im Duell der Nachbarstaaten trafen sich Julia Goerges aus Deutschland und die Österreicherin Paszek. Für beide wäre das Überstehen der ersten Runde bereits ein Erfolg, Goerges darf nun noch weiter träumen. Unterdessen muss Rainer Schüttler seine Koffer packen. Für den Shaker hat es gegen Lopez nur zu einem Satz gereicht.

Azarenka, Kuznetsova und Clijsters sind souverän in Runde 3 angekommen, für Safina gilt nach Aussagekraft des Ergebnisses dasselbe Fazit, wobei die etwas mollige Russin doch hart für die Zielstellung kämpfen musste und sich keinesfalls in Topform befindet.

In der ATP Konkurrenz sind Murray, Roddick und Monfils zu sicheren Siegen gekommen. Besonders Giquel enttäuschte gegen den Schotten ein wenig. Monfils erwischte einen schwachen Start und lag 1:4 gegen Veic hinten, gab aber dennoch keinen Satz ab und siegte 6:4, 6:4 und nochmals 6:4.

 

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20. Januar 2010 / christoph - Kategorie: Tennis-Wetten

 

Die zweite Runde ist für die meisten noch verbliebenen Spieler beim Tennis Grand Slam Festival in Melbourne erreicht. Nun dürfen die erste Akteure eine weitere Runde drehen. Wenn man sich Gedanken über einen Preview Beitrag macht, gehört es natürlich stets dazu, die Topspiele des Tages hervorzuheben.

Oft fällt die Wahl da nicht leicht, doch heute sind die Damenmatches einfach überragend.

Mit besonderer Spannung wird das Duell zwischen der Altmeisterin Justin Henin und Jelena Dementieva erwartet. Wetttechnisch ist da wenig zu machen, die Meinung gehen einfach zu sehr auseinander. Dementieva ist seit Jahren in der Weltspitze dabei und präsentierte sich in guter Verfassung. Henin war eine Ausnahmesportlerin, die auf dem besten Weg ist, wieder in diese Bereiche vorzudringen. In den Vorbereitungsturnieren stürmte die Belgierin bis in das Finale, scheiterete erst an Clijsters, die ebenso noch nicht lange zurück auf dem Court ist. Dies ist ein 50/50 Match, sodass man streng genommen, sogar einen Minieinsatz auf Henin legen müsste.

Ähnlich ausgeglichen wird die Partie von Pennetta und Wickmayer quotiert. Auf beide Akteurinnen können Sie eine Verdopplungsquote erhalten. Beide bestritten einen holprigen Auftakt. Wickmayer gab den ersten Satz gegen Dulgheru 1:6 ab, gewann in einem Nervenkrieg die anschließenden Durchgänge mit 7:5 und 10:8!. Pennetta musste Chakvetadze nach einem 6:3 ebenso den Teilerfolg zugestehen, um daraufhin mit 6:2 alles klar zu machen. Ich sehe Pennetta als die Spielerin an, die ein wenig besser in Form ist. Eine größere Wette rechtfertigt dies jedoch nicht.

In der Rod Laver Arena beginnen wie gestern die Damen. Stosur startet gegen Deutschlands Kristina Barrois. Für die Deutsche ist eine vollbesetzte Halle bereits ein Ereignis, die 1,15 auf Stosur aber ist richtig gewählt. Anschließend darf Tanasugarn gegen Clijsters auftreten. Tanasugarn ist auf Rasen deutlich besser unterwegs und dürfte keine Chancen gegen Kim haben.

Ähnlich dominant dürfte der Auftritt von Rafael Nadal werden. Gegner ist der Slowake Lacko, der eine Quote über 40 bekommt, die dennoch keinen Value verspricht. Ohne ein Verletzung kann hier nur Nadal in Runde 3 einziehen. Dennoch ist das "Over27 Spiele" zu Quote 2,00 (bet365) interessant. Nadal konnte in Runde 1 nur teilweise überzeugen. Es sollte fast reichen, wenn Lacko einen Satz bis 5:5 durchhält um diese Wette zu gewinnen. 3 Spiele im Schnitt sind durchaus mehr als realistisch.

Der Knaller bei den Männern ist leider nicht auf den Topcourts angesetzt worden. Blake hat mit Del Potro eine reizvolle, aber dennoch undankbare Aufgabe bekommen. Die argentinische Hühne wird mit @1,25 klar favorisiert, was auch meine Meinung wiederspiegelt. Spätestens mit dem Sieg bei den US Open ist der "kleine Junge" aus ihm herausgetreten. Del Potro hat gezeigt, dass er die Nerven hat um früh im Turnier gegen solch starke Gegner bestehen zu können.

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19. Januar 2010 / christoph - Kategorie: Tennis-Wetten

 

Nun fliegt sie also endlich, die kleine Filzkugel. Geschlagen im Wechsel von zweier menschlicher Wesen, bereitet der kleine grüne Ball vielen Fans auf der gesammten Welt große Freude.

Gleich der Auftakttag brachte einige spannende Spiele mit sich. Das wohl am meisten erwartete Match zwischen Maria Sharapova und Namensfetterin Maria Kirilenko stellte gleichzeitig die ersten Ballwechsel in der Rod Laver Arena dar. Die beiden Russinen sind beste Freunde, wobei diese Beziehung für wenige Stunden ruhen musste. Doch was heißt hier wenige Stunden? Über 200 Minuten standen die beiden auf dem Court, ein 5:5 Ausgleich im Abschlusssatz hätte durchaus dafür sorgen können, dass der Rekord für die längste Damenpartie der Australian Open gebrochen worden wäre.

Sharapova spielte den gewohnten "Alles – oder Nichts" Stil, gab über die gesammte Spielzeit über 80 Punkte durch vermeidbare Fehler ab. Hinzu kommt eine fast zweistellige Anzahl an Doppelfehlern. Da nützt es auch wenig, wenn die Bilanz der Gewinnschläge klar für die Australian Open Siegerin von 2008 spricht. Kirilenko sicherte sich den ersten Durchgang, um anschließend den Satzausgleich kassieren zu müssen. Im Entscheidungssatz rannte die Favoritin schnell dem Breakrückstand hinterher und musste mehrmals gegen den Matchverlust servieren. Kurz nachdem sie Kirilenko doch noch den Aufschlag abgenommen hatte folgte mit dem Rebreak die endgültige Entscheidung.

Bemerkenswert waren die Reaktionen beider Spielerinnen nach dem Matchball. Sharapova applaudierte fair für die Leistung der Kontrahentin. Die Siegerin aber legte sich den Zeigefinger vor die Lippen, als wöllte Sie sagen: "Jubelt nicht, ich habe soeben eine Freundin aus dem Turnier befördert". Es war unübersehbar, dass die beiden schon im zarten Alter von 15 Jahren gegeneinander Profispiele bestritten hatten. Damit ist die erste faustdicke Überraschung in Melbourne perfekt. Die 1,15er Quote auf Sharapova fällt um und die erste Favoritin auf den Gesamtsieg macht Platz für Jankovic, Safina, Williams, Clijsters und Henin.

Weniger Probleme hatten die Herren der Schöpfung. Rafael Nadal musste im ersten Satz gegen Luczak über den Tiebreak gehen, am Ende stand aber genauso wie für Murray und Roddick ein glatter 3:0 Erfolg. Einzig Del Potro musste sich einen Satz abnehmen lassen.

Bei den Damen schob sich Elena Dementieva weiter rein in die Favorienrolle. Gegen Dushevina gab es nur 3 Spielverluste, während Safina, Henin und Clijsters im Schnitt weit mehr als 5 Spiele abgaben. Solche Quervergleiche können im Wettbereich zwar mansch einmal tödlich sein, sie unterstreichen jedoch, dass mit Dementieva bei diesem Turnier zu rechnen ist.

Allgemein fiel der Tag stark dem Regen zum Opfer. Zahlreiche Spiele konnten nicht beendet werden, die Temperaturen waren von 30 auf rund 15 Grad gesunken.

 

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18. Januar 2010 / christoph - Kategorie: Tennis-Wetten









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