|
|
Top Wettbüro |
|
|
|
|
|
|
|
Sportwetten News
|
|
13. März 2010 / joe
Am Sonntag, den 14. März treffen in der BayArena am Rhein zwei Spitzenmannschaften aus der 1. Bundesliga aufeinander. Beim Spitzenspiel des 26. Spieltags empfängt Bayer 04 Leverkusen den Hamburger SV. Die Werkself belegt momentan den dritten Tabellenplatz, der Hamburger SV rangiert direkt hinter Leverkusen auf dem vieten Platz. Doch wirklich im Nacken sind die Hanseaten den Leverkusenern nicht, denn sieben Punkte Differenz trennen die beiden Teams bereits. Der Hamburger SV meisterte unter der Woche seine Aufgabe in der Europa League und hat an diesem Wochenende Glück, das dieses Spiel für Sonntag angesetzt wurde. Die Wolfsburger, die im Gegensatz zum HSV sogar auswärts in Russland antreten mussten, waren im Vorfeld des Spieltags äußerst entrüstet über die Ansetzung der Begegnungen, da Wolfsburg bereits am Samstag in Mönchengladbach spielen muss.
Schiesdrichter des Duells zwischen Leverkusen und Hamburg ist Deniz Aytekin. Der Betriebswirt aus Bayern griff in seinen neun Bundesligaspielen in dieser Saison noch nicht einmal zu einem Platzverweis. In der 2. Bundesliga und in der 3. Liga schickte Aytekin in acht Spielen vier Spieler früher zum Duschen.
Anstoß des Spiels ist um 17:30 Uhr.
Bayer 04 Leverkusen:
Das Zittern beginnt im Fanblock der Werkself. Man kann im Stadion die Anspannung greifen. Jeder spührt es. Was dem neutralen Fußballfan vielleicht verborgen bleibt, sieht jemand, der die Bundesliga aufmerksam verfolgt, sofort: Leverkusen strauchelt.
Für das zuletzt sieglose Leverkusen ist dieses Spiel, obwohl es von außen wie ein gewöhnliches Spitzenspiel ausschauen mag, wahrscheinlich das wichtigste Spiel der ganzen Saison, denn genau jetzt ist Leverkusen an dem Punkt angelangt, auf den die ganze Fußball-Nation gewartet hat. Genau jetzt kann bei Leverkusen der Knax kommen und der Abwärtsstrudel würde beginnen. Eine enorm wichtige Begegnung für die Leverkusener, da besonders psychologisch viel auf den Spiel steht. Nachdem von einigen schon vermutet wurde, die Werkself sei unter Jupp Heynckes mental stabiler geworden, fürchtet das Fußball-Volk nun wieder das Abrutschen von Bayer – wie in der letzten Spielzeit.
Der sportliche Verfall kann anhand von Zahlen verdeutlicht werden. Alles begann Anfang Februar in Bochum. Leverkusen führte zur Pause und ließ sich vom damals noch stärker abstiegsbedrohten VfL Bochum die Butter vom Brot nehmen. Am Ende stand ein Unentschieden und der Verlust von zwei Punkten für Bayer Leverkusen zu Buche (1:1). Beim folgenden Heimsieg gegen Wolfsburg (2:1) hatte Bayer öfter das Glück auf seiner Seite, denn besonders in den Schlußminuten hatte Wolfsburg freistehend beste Einschußmöglichkeiten, die allesamt vergeben wurden. DIe Konter der Werkself wurden stark ausgespielt, doch absolut indiskutabel abgeschlossen. Auch das Unentschieden in Bremen (2:2) am nächsten Spieltag ist definitiv ein Unentschieden mit Nachgeschmack nach Niederlage. Wieder führte Leverkusen – in diesem Spiel sogar zwei Mal – und wieder konnte Bayer keine drei Punkte mit nach Hause nehmen. In der 90. Minute glich Per Mertesacker aus. Da Bayern München zu diesem Zeitpunkt auch strauchelte (1:1 in Nürnberg), behielt die Werkself die Tabellenführung. Zu Hause gegen Köln folgte eine weitere Enttäuschung (0:0) und in Nürnberg dann die erste Niederlage der Saison (2:3). Die stark abstiegsbedrohten Franken siegten verdient, nachdem Leverkusen erst sehr spät im Spiel seine Klasse zeigte.
Denn diese Klasse ist zweifelsohne vorhanden, doch der Kopf scheint zu blockieren. Trainer Jupp Heynckes ist sicherlich erfahren genug um seiner jungen Mannschaft wieder Stabilität und Sicherheit einzuflösen. Die letzte Saison sollte Warnung genug sein.
Personell wird Jupp Heynckes im defensiven Mittelfeld umstellen müssen, da Reinartz gelbgesperrt ist. Auch in der Offensive ist zu erwarten, dass Barnetta wieder von Beginn an Dampf machen soll. Wer für ihn seinen Platz räumen muss, ist unklar. Aller Voraussicht nach wird Kroos auf der Bank Platz nehmen.
Hamburger SV:
Nicht zu knapp wurde am dem Hamburger SV rumgehauen zu Beginn der Woche. Doch manchmal kann ein schnelllebiges Geschäft auch etwas für sich haben. Das spüren die Hanseaten aktuell besonders. Die Leistung am letzten Wochenende bei Heimspiel gegen Hertha BSC Berlin war so unterirdisch, dass man eingentlich als Verlierer den Platz hätte verlassen müssen – und das gegen den Tabellenletzten. Als Marcell Jansen beteuerte, es könne nicht immer nur gute Spiele geben, schien das nur ein laues Lüftchen zu sein. Doch am Donnerstag gegen Anderlecht gelang es dem HSV die Kräfte zu bündeln und sich ein komfortables Ergebnis zu erspielen. Der Heimsieg in der Europa League (3:1) ebnet den Weg in die nächste Runde, obgleich das Rückspiel noch aussteht. Allerdings sollte eine solide Leistung in Anderlecht möglich sein, um die Belgier für dieses Jahr zu verabschieden, denn wer in Anderlecht mit zwei Toren Unterschied verliert, hat es definitiv nicht verdient in die nächste Runde vorzudringen.
Betrachtet man lediglich die Bundesligaspiele solle der HSV wieder etwas mehr Ordnung und Linie in seine Resultate bringen. Denn durch das durchschnittliche Auftreten der letzten Wochen ist der Vorsprung auf den sechsten Platz erheblich geschrumpft. Lediglich vier Punkte Abstand zu Werder Bremen sind vom einst deutlich größerem Abstand noch übrig geblieben.
Nur ein Tor konnte der HSV in den letzten drei Spielen erzielen. Außerdem entschieden die Hanseaten nur zwei der letzten sieben Bundesligaspiele für sich. In diesem Jahr gewann der HSV erst drei Bundesligaspiele und hat damit allein in der Rückrunde auf Schalke und Bayern acht Punkte verloren (drei auf Leverkusen).
Besonders die Unentschieden in Köln (3:3), als man bereits mit zwei Toren führte, und zu Hause gegen Frankfurt (0:0), spüren die Norddeutschen in der Tabelle. Mit einem Sieg gegen Leverkusen könnte man der Werkself nahe kommen und die Leverkusener mental auf die schiefe Bahn brinen. Außerdem spielen die Rivalen aus Dortmund (in Bochum) und Bremen (in Hoffenheim) auswärts. Mit einem Punktverlust der Konkurrenten ist durchaus zu rechnen.
Personell wird Ruud van Nistelrooy sehr wahrscheinlich sein Startelf-Debüt in der Bundesliga geben. In der Europa League hatte der Holländer bereits von Beginn an gespielt – und getroffen. Jerome Boateng müsste seine muskulären Probleme, die einen Einsatz unter der Woche unmöglich machten, überwunden haben und von Beginn an eine Außenbahn verteidigen.
Head to Head:
Im Hinspiel gab es in Hamburg ein tristes torloses Unentschieden. Seit April 2006 wartet Leverkusen auf einen Sieg gegen Hamburg in der Bundesliga. In sieben Spielen gewann Hamburg seitdem fünf Mal. Nur im Uefa Cup setzte sich Leverkusen in der Saison 2007/2008 durch. Nur eines der letzten zehn Spiele wurde durch mehr als ein Tor Unterschied entschieden.
Fazit:
Wie angesprochen ist das Spiel von enormer Relevanz im Jahrbuch der Leverkusener, allerdings steht mit dem Hamburger SV ein Gegner ins Haus, der nicht nur gerade einen Triumph in der Europa League feierte, sondern auch einen neuen Topstürmer integriert hat. Das Nervenkostüm der Werkself ist Hamburgs zwölfter Mann, doch Bayer hat es selbst in der Hand diesen früher zum Duschen zu schicken.
Quoten:
Bayer 04 Leverkusen: 2,10 @ unibet
Unentschieden: 3,60 @ betfair
Hamburger SV: 3,85 @ betfair
Kategorie: Bundesliga-Wetten
11. März 2010 / gabriel
Die heißesten Fussball-Partien vom Wochenende
In der deutschen Bundesliga spielt am Freitag der FC Schalke gegen den VfB Stuttgart. Beide Teams sind derzeit hervorragend in Form. Nach der Niederlage von Leverkusen in Nürnberg vergangene Woche, konnte sich Schalke auf den 2. Tabellenplatz setzen. Stuttgart rang Werder Bremen auswärts ein Unentschieden ab und kämpft nach toller Rückrunde nun um einen Startplatz in einem internationalen Bewerb.
Am Sonntag folgt das Spitzenduell zwischen Bayer Leverkusen und dem Hamburger SV. Leverkusen hat nach der Pleite in Nürnberg einiges gut zu machen. Auch wenn Bayer Leverkusen zu Hause diese Saison noch nicht verloren hat, wird es gegen den Hamburger SV sicher keine leichte Aufgabe.
In der österreichischen Bundesliga steigt am Wochenende das Wiener Derby. Rapid Wien empfängt im Hanappi-Stadion den Stadtrivalen Austria Wien. Momentan liegen die beiden Mannschaften punktegleich auf Platz 2 und 3 in der Tabelle mit insgesamt 6 Punkten Rückstand auf Tabellenführer Red Bull Salzburg. Rapid Wien benötigt dringend ein Erfolgserlebnis. In der Rückrunde konnte der Herbstmeister noch kein Spiel für sich entscheiden.
Der FC Basel trifft in der Schweizer Super League auswärts auf den FC Luzern. Nach der Niederlage der Young Boys Bern am vergangenen Wochenende wäre es für den FC Basel die große Chance gewesen, Punkte auf den Tabellenführer gut zu machen. Doch auch Basel verlor zuhause gegen die Grasshoppers. Ebenfalls 0 Punkte gab es für den FC Luzern, der sich dem FC Zürich auswärts 1:0 geschlagen geben musste.
In Spanien treffen der FC Sevilla und Deportivo La Coruna aufeinander. Am vergangenen Spieltag kassierte der FC Sevilla gegen Real Madrid nach einer 0:2 Führung noch eine bittere 3:2 Niederlage. Im spanischen Cup Viertelfinale konnte sich der FC Sevilla gegen La Coruna mit einem Gesamtergebnis von 3:1 durchsetzen.
Der FC Barcelona trifft am Sonntagabend auf den FC Valencia. Mit dem Unentschieden in Almeria musste Barcelona die Tabellenführung an Real Madrid abgeben. Auch Valencia kam zuhause gegen Santander nicht über ein Unentschieden hinaus. Das Hinrundenspiel zwischen Valencia und Barcelona endete mit einem 0:0.
Alle Top-Spiele der Primera Division werden im kostenlosen Live-Stream von Bwin übertragen.
Auch in Frankreich sorgt der Kampf um die Tabellenspitze derzeit für Hochspannung.
Tabellenführer Girondins Bordeaux spielt diesmal auswärts gegen den AS Monaco. Die beiden Verfolger HSC Montpellier und AJ Auxerre treffen im direkten Duell aufeinander.
In der holländischen Eredivisie steigt am Sonntag das Spitzenspiel Ajax Amsterdam gegen PSV Eindhoven.
Kategorie: Wett-Wochen-Kalender
28. Februar 2010 / joe
Am Sonntag, den 28. Februar 2010, findet in der Allianz Arena in München der Nord-Süd Gipfel zwischen dem Hamburger SV und dem FC Bayern München statt. Das Topspiel des 24. Spieltags der 1. Bundesliga schließt nicht nur den Monat Februar, sondern auch einen Spieltag voller theoretischer Höhepunkte. Denn nur selten beginnt ein Spieltag mit dem Revierderby am Freitagabend, bietet am Samstagabend ein rheinisches Derby, um am Sonntag das Niedersachsen-Derby zu präsentieren und den Spieltag abschließend mit dem Nord-Süd Gipfel zu garnieren. Durch das Stolpern der Leverkusener gegen Köln (0:0) hat Bayern München nun die Möglichkeit die Tabellenführung zu übernehmen. Der Hamburger SV muss gewinnen, um in der Vergabe der Champions League Plätze noch ein Wörtchen mitreden zu können. Die Norddeutschen befinden sich nach dem Schalker Derby-Sieg bereits acht Punkte hinter Königsblau. Außerdem könnte man den Abstand auf einen nicht-europäischen Platz auf bis zu fünf Punkte ausbauen, was angesichts der Mannschaft die auf Platz sechs steht (Werder Bremen) ein zusätzlicher Reiz für das Hamburger Fanlager ist.
Das Schiedrichterteam um Lutz Wagner wird die Partie leiten. Anpfiff ist um 17:30 Uhr.
FC Bayern München:
Es winkt die Tabellenführung für Louis van Gaal. Doch der Gegner heißt Hamburg und ist in der Allianz Arena kein gern gesehener Gast (siehe Head to Head). Unter der Woche konnten die Münchener ruhen und profitierten damit ein wenig vom neuen Endrunden-System der Champions League.
Personell wird bei den Münchenern wieder die Flügelzange um Frank Ribery und Arjen Robben beginnen. Die beiden Außenspieler bieten einerseits viele Optionen in der Offensive, machen den Bayern aber auf der anderen Seite viel Abwehr in der Defensive, da beide im Rückwärtsgang ungeschickt zu Werke gehen.
Am letzten Spieltag in Nürnberg ging die Münchener Siegesserie zu Ende. Im Frankenland überzeugte man keineswegs (1:1) und es schien als ob die Bayern nicht nur zwei Spieler an den Club ausgeliehen hätten, sondern auch noch entsprechende Milde beim Auffeinandertreffen haben gelten lassen. Vorher hatten die Münchener leichtfüssig gegen die halbe Liga gewonnen. Auch eine Serie von vier Bundesligaspielen mit mindestens drei Bayern-Toren ging gegen Nürnberg zu Ende.
Aus zwölf Heimspielen holten die Bayern bei acht Siegen und vier Unentschieden 28 Punkte nur Leverkusen ist bei gleicher Anzahl von Spielen besser (29). Mit einem Torverhältnis von 25:9 in der Allianz Arena stellen die Münchener widerrum den zweitbesten Wert der Liga. Nur Leverkusen hat eine bessere Bilanz.
Doch bei aller Euphorie über die eigene Heiimbilanz sollte man sich nicht blenden lassen. Hamburg hat in der Fremde in dieser Saison erst ein einziges Mal verloren.
Hamburger SV:
Mit ein wenig Dusel aber letztendlich verdient, gelang dem unter der Woche Hamburger SV gegen den PSV Eindhoven die Qualifikation für das Achtelfinale der Europa League. Nachdem die Hanseaten zu Hause kein Gegentor bekommen hatten und im Hinspiel als Sieger vom Platz gegangen waren, wurde es im Rückspiel in Holland knapp. Die erste Halbzeit dominierten die Niederländer nach Beliebn und führten folgerichtig mit 2:0 zuur Pause. Ein Geniestreich von Trochowski, den Petric ebenso wertvoll vollendete, sowie ein Foulelfmeter von Trochowski bdeuteten den Ausgleich für den Vertreter der Bundesliga. Die Norddeutschen waren dann in den letzten Minuten etwas zu sorglos und kassierten nach einem Torwartfehler das 2:3. Frank Rost hielt ansonsten tadellos. Aufgrund der Auswärtstorregelung lösten die Hamburger das Ticket für das Achtelfinale. Gegner dort ist Anderlecht.
Diesen Aufwind sollten die Hamburger mit nach München nehmen. Dieser Aufwind sollte sie positiv stimmen und die zuletzt etwas magere Ausbeute in der Bundesliga vergessen lassen. Denn die Hamburger gewannen lediglich eins der letzten fünf Bundesligaspiele. Nachdem man in Dortmund den kürzeren gezogen hatte (0:1), konnte man auch die Spiele gegen Wolfsburg (1:1) und in Köln (3:3) nicht siegreich gestalten. Gegen Wolfsburg half ein Freistoß von Piotr Trochowski im letzten Atemzug des Spiels zum Unentschieden. In Köln führte man bereits mit zwei Toren Unterschied ehe die Domstädter ausglichen. Am Wochenende darauf gewann man in Stuttgart (3:1) und am letzten Spieltag spielte man zu Hause torlos Unentschieden gegen Frankfurter, von denen man sich entschieden hätte absetzten können mit einem Sieg.
Nun geht es zu den Bayern. Große Bayern, die gegen Hamburg aber nicht ganz so groß erscheinen.
Kapitän David Jarolim hat gegen Frankfurt sein Gelbsperre abgesessen und wird in München wieder in der Startelf stehen. Marcell Jansen hat das Länderspiel am Mittwoch gegen Argentinien abgesagt. Sollte er trotz seiner Krankheit in der Allianz Arena auflaufen, wäre das ein herber Schlag für Joachim Löw. Damit ist nicht zu rechnen.
Head to Head:
Seitdem die Bayern ihre Heimspiele in der Allianz Arena austragen, ist München für die Hamburger ein ruhiges Pflaster geworden. Bisher mussten die Norddeutschen noch nicht ein einziges Mal die Arena als Verlierer verlassen. Immer brachten sie etwas zählbares zurück in den Norden – zumindest in der Bundesliga. Im DFB Pokal schied Hamburg in der Allianz Arena aus dem Wettbewerb aus.
Darauf folgten vier Duelle in München. Bei den ersten beiden Aufeinandertreffen mussten die Münchener alle Punkte in den Norden Deutschlands abwandern lassen. Die letzten beiden Spiele in der Allianz Arena endeten Remis – so auch in der vergangenen Spielzeit (2:2). Das Hinspiel gewann Hamburg – wie auch ein Freunschaftsspiel zu Beginn der Saison – mit 1:0. Nur zwei der letzten 10 Bundesligaspiele konnte München gegen Hamburg gewinnen. Seit sechs Spielen ist Bayern ohne Sieg.
Fazit:
Durch das Weiterkommen in der Europa League werden die Hamburger das verlorengegangene Selbstbewusstsein wieder aufgetankt haben und mit breiter Brust nach München fahren. In München erwartet sie ein heißer Tanz, denn alle Waffen des Rekordmeisters sind geschliffen. Mit Robben, Ribery, Müller und Gomez wird die Bayrische Express-Offensive anrollen. In der Hinterhand hat Louis van Gaal immer noch Olic und Klose. Insbesondere den Kroaten sollten die Hamburger kennen und zu fürchten wissen. Die Norddeutschen werden mitspielen müssen und die Münchener Abwehr, in der ein angeschlagener van Buyten auflaufen könnte, fordern. Aber den kennen die Hamburger bekanntlich auch.
Quoten:
FC Bayern München: 1,95 @ betsson
Unentschieden: 4,42 @ betfair
Hamburger SV: 7,75 @ unibet
Kategorie: Bundesliga-Wetten
25. Februar 2010 / gabriel
Kategorie: Wett-Wochen-Kalender
24. Februar 2010 / dominic
Bereits am Dienstag war der erste deutsche Vertreter im Einsatz. Im Rückspiel des 16tel-Finales musste sich der krisengeschüttelte Hauptstadtklub aus Berlin klar und deutlich mit 4-0 Benfica Lissabon geschlagen geben und nach dem beachtlichen 1-1 Unentschieden im Heimspiel sich aus dem europäischen Bewerb verabschieden. Nun gilt für die Hertha die volle Konzentration auf den Abstiegskampf. Doch es sind noch weitere deutsche und österreichische Teams in der neu geschaffenen Europa-League im Einsatz. Auf diese Begegnungen werfen wir nun einen Blick:
19:00 Uhr:
PSV Eindhoven – Hamburger SV
21:05 Uhr:
VFL Wolfsburg – FC Villareal
FC Salzburg – Standard Lüttich
SV Werder Bremen – Twente Enschede
PSV Eindhoven – Hamburger SV
Hinspiel: 0-1
Der 1-0 Hinspielerfolg für die Hamburger war ein sehr schmeichelhaftes Ergebnis und mit diesem konnten sie mehr als nur zufrieden sein. Durch ein Elfmetertor durch Marcell Jansen wurde der Sieg fixiert. Dem Elfmeter ging ein dummes Einsteigen des PSV-Verteidiger voraus. Doch die Holländer hätten durchaus als Sieger vom Platz gehen können. Kurze Zeit nach dem Elfmeter für den HSV hätte es auf der Gegenseite einen klaren Elfmeter für den PSV Eindhoven geben müssen. Lazovic wurde klar zu Fall gebracht und niemand sah es – da fragte man sich wieder einmal für was gibt es die Torrichter, welche sich im Strafraum bewegen und so etwas nicht sehen. Doch auch in der zweiten Halbzeit war der PSV klar überlegen und erspielte sich Chance um Chance – doch der so wichtige Auswärtstreffer konnte nicht gelingen. Somit haben die Hamburger eine relativ gute Ausgangsposition im Rückspiel – doch die ewigen Verletzungssorgen beim Team von Bruno Labbadia reißen einfach nicht ab. Van Nistelrooy wird im Rückspiel nicht gegen seinen Ex-Klub auflaufen können. Van The Man konnte beim lahmen 0-0 gegen Frankfurt schon nicht spielen und befindet sich noch im Aufbautraining – das Spiel gegen den PSV könnte mehr kaputt machen als er helfen würde. Ein weiterer schmerzhafter Ausfall ist der des Siegtorschützen. Marcell Jansen wird aufgrund eines Magen-Darm-Viruses nicht spielen können und auch hinter dem Einstaz des jungen Denis Aogo steht noch ein dickes Fragezeichen aufgrund von Rückenproblemen. Doch es gibt auch positive Meldungen aus dem Lazarett. Eljero Elia wird in seiner Heimat auflaufen können und somit eine erhebliche Bereicherung für das Spiel des HSV sein. Ein weiterer positiver Aspekt ist, dass am Samstag Ze Roberto zum ersten Mal wieder über 90 Minuten spielen konnte und wieder fit ist.
Dem PSV Eindhoven merkte man am Wochenende auch die Müdigkeit an und so konnte man zuhause lediglich ein enttäuschendes 1-1 Unentschieden gegen Sparta Rotterdam erreichen. Der Ausgleich fiel erst in der 93ten Minute und stellte somit eine weitere Enttäuschung dar nach dem verpatzten Hinspiel. Trainer Fred Rutten hielt jedoch relativ wenig von Rotation und lies die komplett selbe Elf wie gegen den HSV spielen. Doch die Holländer zeigten, welche Qualitäten sie besitzen und dass sie durchaus in der Lage sind den Hamburger ein Bein zu stellen. Sollten sie in der Offensive dieses Mal mehr Glück haben und effizienter sein, so könnte es für den HSV ein sehr heißer Tanz werden. Ein Auswärtstor ist in meinen Augen zwingend notwendigansonsten müssen wir uns vom HSV verabschieden.
Die aktuellen Quoten von pinnacle:
PSV Eindhoven 2.38 – Unentschieden 3.33 – Hamburger SV 3.23
VFL Wolfsburg – FC Villareal
Hinspiel: 2-2
Das Unentschieden aus dem Hinspiel sorgte wohl für gemischte Gefühle bei den Wölfen. Vor dem Spiel hätte ein jeder ein 2-2 unterschrieben und wäre zufrieden gewesen – und nach dem 1-0 Rückstand kurz vor der Halbzeit sowieso. Doch am Ende war das Unentschieden doch zu wenig. Im Tor ersetze der junge Schweizer Marwin Hitz die beiden verletzten Torhüter Benaglio und Lenz und machte seine Sache sehr gut. Vorne konnte man bei Grafite eine klare Leistungssteigerung im Vergleich mit den letzten Wochen erkennen. Er war auch derjenige der beide Tore erzielte. Dem 2-1 Führungstreffer in der 85ten Minute ging ein Foul im Strafraum an Grafite voraus und der Übeltäter Marcano wurde mit Rot vom Platz gestellt. Grafite verwandelte ganz sicher und der VFL war in einer sehr guten Ausgangslage. 2-1 Führung auswärts und ein Mann mehr und lediglich fünf Minuten zu überstehen. Doch oftmals kommt es anders als man denkt und Marco Ruben konnte in Unterzahl den Ausgleich erzielen und trübte damit die Stimmung der Wölfe. Doch der Aufwärtstrend der Wölfe geht weiter. Am Sonntag konnte in der Bundesliga dann ein 2-1 Sieg gegen das Team von Meistertrainer Magath erreicht werden. Und wiederum zeigte Grafite wieso er letztes Jahr mit Dzeko der beste Stürmer war. Der zweite Doppelpack binnen weniger Stunden brachte den so wichtigen Sieg für die Wölfe und damit konnte nochmals einiges an Selbstvertrauen getankt werden. Vor allem zeigte man wieder eine tolle Moral und lies sich vom Rückstand nicht beirren und spielte weiterhin ihr Spiel. Die Spanier können nicht mit einer breiten Brust die Reise nach Wolfsburg antreten. 6 Gegentore setzte es am Wochenende gegen die Königlichen aus Madrid und die 6-2 Watsche wird sich sicherlich nicht positiv auf die Stimmung auswirken. Aufgrund des Hinspielergebnisses müssen die Spanier durchaus offensiv agieren und ich denke nicht, dass ein Treffer genügen wird. Dzeko und Grafite sind immer für ein Tor gut und aufgrund der letzten Ergebnisse sehe ich hier die Wölfe doch klar im Vorteil. Der VFL hätte sich den Aufstieg in die nächste Runde verdient und ich denke auch, dass dieser erreicht wird.
Aktuelle Quoten von expekt:
VFL Wolfsburg 2.10 – Unentschieden 3.25 – FC Villarreal 3.40
FC Salzburg – Standard Lüttich
Hinspiel: 2-3
Hier gilt das Selbe wie beim VFL. Vor dem Spiel wäre jeder mit einer knappen 3-2 Niederlage in Lüttich zufrieden gewesen und die zwei Auswärtstore wären eine sehr gute Ausgangsposition gewesen. Doch nach dem Spiel konnte sich keiner von Red Bull über das Ergebnis freuen. Zu groß war die Chance die Vorentscheidung schon im Hinspiel zu erzwingen. Der österreichische Toptorjäger Marc Janko konnte mit einem Treffer kurz nach Spielbeginn und kurz vor der Pause eine 2-0 Führung für die Österreicher herstellen. 2-0 auswärts bei den heimstarken Lütticher – ein Traumergebnis. Doch in Halbzeit zwei ein komplett anderes Bild. Standard wollte unbedingt und versuchte alles. Und der Einsatz wurde auch belohnt. Nach einem sehr strittigen Elfmeter konnte Jungstar Witsel den Anschluss erzielen. Doch angepeitscht von den enthusiastischen Fans wollte Standard mehr – und bekam mehr. Ein Tor der Marke "Tor des Jahres" stellte den Ausgleich her. Ein Volleyschuss aus gut 35 Meter fand den Weg via Innenstange ins Tor. Und bevor sich die Salzburger davon erholen konnten, musste Torhüter Eddie Gustaffson den Ball ein Weiteres mal aus dem Netz holen. Nach einer Flanke von links stand Alex Witsel am Elfmeterpunkt völlig frei und köpfte zum viel umjubelnden Siegtreffer ein. Für die Salzburger war es nach sechs Siegen in der Gruppenphase die erste Niederlage. Doch aufgrund der zwei Auswärtstore sind die Chancen auf ein Weiterkommen weiterhin intakt. Jedoch wird es in der Abwehr personelle Probleme geben. Nach der gelben Karte gegen Schwegler und Schiemer ist die rechte Abwehrseite vakant und Trainer Huub Stevens weiß noch nicht wer diese Position einnehmen wird. Das Ligaspiel am Wochenende konnte Salzburg problemlos gegen den LASK für sich entscheiden – dank gütiger Mithilfe der LASK-Abwehr kam man zu einem ungefährdeten 3-0 Erfolg. Im Gegensatz dazu verlief die Generalprobe für das Rückspiel bei den Belgier nicht positiv und man musste sich Club Brugge auswärts mit 2-1 geschlagen geben. Damit ist man auf den siebten Tabellenplatz zurückgefallen.
Wie schon im ersten Vorbericht erwähnt, wird der Kunstrasen in der Bullen-Arena ein großer Vorteil für Salzburg sein und man zeigte im Hinspiel, dass man sich auf keinen Fall vor Lüttich verstecken muss und konnte durchaus überzeugen. Eine harte Entscheidung, ein Glücksschuss und eine Unachtsamkeit brachten die Salzburger in die nun schwierigere Situation. Doch Lüttich ist nicht in Topform, hat dieses mal keine Fans, welche das Team nach vorne peitschen und keine Spielpraxis auf dem Kunstrasen. Ich denke – und hoffe – dass Salzburg weiterkommt jedoch muss ich auch ehrlich sagen, dass ich darauf kein Geld setzen würde, da eine Quote von ~1.85 in meinen Augen doch zu gering ist.
Aktuelle Quoten von pinnacle:
FC Salzburg 1.84 – Unentschieden 3.57 – Standard Lüttich 4.83
SV Werder Bremen – Twente Enschede
Hinspiel: 0-1
Letzte Woche habe ich bereits erwähnt, dass ich die Quoten auf den Klub aus dem Norden eindeutig als zu gering empfinde. Damit sollte ich auch Recht behalten und die Holländer kamen zu einem verdienten 1-0 Sieg gegen Werder. Zwar hatten die Werderaner in der ersten Halbzeit einige Chancen vergaben diese jedoch zum Teil kläglich. Und die Holländer zeigten eine disziplinierte Leistung und kamen in der zweiten Halbzeit mit einem Weitschuss zum Siegtreffer. Gegen Ende hin kam dann mal wieder das alte Problem der Bremer zum Vorschein – der Gegner hatte Platz ohne Ende und man konnte lediglich Tim Wiese verdanken, dass es beim 1-0 blieb und man nicht einen höheren Rückstand im Rückspiel aufholen muss. Im morgigen Rückspiel wird Werder nun alles probieren um das prestigeträchtige Duell gegen die Holländer für sich entscheiden. Bremen kam am Sonntag gegen den ungeschlagenen Tabellenführer aus Leverkusen zu einem glücklichen 2-2 Unentschieden. Erst in der Nachspielzeit konnte Per Mertesacker den Endstand fixieren. Twente kam zu einem 1-0 Heimsieg bei Willem II und schob sich bis auf einen Punkt an Eindhoven heran.
Bei Bremen ist Mesut Özil momentan weit von seiner Form entfernt und kann nicht an die Gala-Leistungen aus dem Herbst anschließen. Die Abwehr präsentierte sich in den letzten Spielen zwar besser aber von einer stabilen Defensive ist man noch weit entfernt. Zu oft patzt man und ermöglicht dem Gegner Räume, welche auf diesem Niveau einfach nicht vorhanden sein dürfen. Im Vorbericht in der letzten Woche habe ich mit Quoten bis zu 1.70 gerechnet für das Heimspiel – weit gefehlt. Mit einer 1.45 - welche es momentan bei Interwetten gibt, liegt man da klar darunter. In meinen Augen wiederum viel, viel, viel zu niedrig. Bremen befindet sich nicht in der Form und die Offensivabteilung strotzt auch nicht gerade vor Selbstbewusstsein. Je länger es hier 0-0 steht, desto riskanter wird Bremen spielen (müssen). Und die Abwehr der Bremer ist immer für ein Tor gut und dann müssen erst einmal drei Treffer für ein Weiterkommen erzielt werden. Eine Quote von 2.12 (momentan bei Betfair) auf ein Weiterkommen der Holländer ist in meinen Augen eine durchaus gute Wette und ein kleiner Lay auf die Bremer ist durchaus auch möglich. Auf alle Fälle sind die Bremer zuhause zu favorisieren, aber in meinen Augen nie im Leben in so einem Ausmaß. Eine 1.45 für einen Heimsieg der Bremer ist hier zu gering.
Aktuelle Quoten von Interwetten:
SV Werder Bremen 1.45 – Unentschieden 4.00 – Twente Enschede 7.00
Kategorie: Europa League
23. Februar 2010 / gabriel
Die heißesten Fussball-Partien der Woche
| Datum/Zeit |
Land |
Spiel |
Bemerkung |
| 23.2./18:00 |
 |
Benfica Lissabon - Hertha BSC |
(EL Runde d.l. 32 - Rückspiel (1:1) |
| 23.2./20:45 |
 |
VfB Stuttgart - FC Barcelona |
(CL Achtelfinale - Hinspiel) |
| 23.2./20:45 |
 |
Olympiakos - Girondins Bordeaux |
(CL Achtelfinale - Hinspiel) |
| 24.2./20:45 |
 |
ZSKA Moskau - FC Sevilla |
(CL Achtelfinale - Hinspiel) |
| 24.2./20:45 |
 |
Inter Mailand - FC Chelsea |
(CL Achtelfinale - Hinspiel) |
| 25.2./19:00 |
 |
Galatasaray Istanbul - Atletico Madrid |
(EL Runde d.l. 32 - Rückspiel (1:1) |
| 25.2./19:00 |
 |
PSV Eindhoven - Hamburger SV |
(EL Runde d.l. 32 - Rückspiel (0:1) |
| 25.2./21:05 |
 |
Juventus Turin - Ajax Amsterdam |
(EL Runde d.l. 32 - Rückspiel (2:1) |
| 25.2./21:05 |
 |
VfL Wolfsburg - Villarreal |
(EL Runde d.l. 32 - Rückspiel (2:2) |
| 25.2./21:05 |
 |
RB Salzburg - Standard Lüttich |
(EL Runde d.l. 32 - Rückspiel (2:3) |
| 25.2./21:05 |
 |
Werder Bremen - Twente Enschede |
(EL Runde d.l. 32 - Rückspiel (0:1) |
| 25.2./21:05 |
 |
Sporting Lissabon - FC Everton |
(EL Runde d.l. 32 - Rückspiel (1:2) |
Jede Menge Leckerbissen stehen in dieser Woche am Fussball-Programm.
Der große FC Barcelona, die derzeit wohl beste Mannschaft der Welt ist am Dienstag in Deutschland zu Gast, beim Champions League Auswärtsspiel Stuttgart gegen Barcelona. Der VfB zwar wieder recht gut in Form, aber Barcelona wird wohl doch eine Nummer zu groß sein. Jedenfalls erwartet uns ein Fussballfest.
Am Mittwoch der nächste Champions League Kracher – Inter Mailand gegen den FC Chelsea. Inter in Italien in der Serie A in den letzten Jahren top, doch in der Champions League gemessen an den eigenen Ansprüchen ein ziemlicher Flop. Mal sehen, ob Jose Mourinho ausgerechnet gegen seinen Ex-Verein endlich auch mal einen international anerkannten Erfolg feiern wird können.
In der Europa League gibt es auch einige höchst interessante Spiele – z.B. PSV Eindhoven gegen den HSV, Wolfsburg gegen Villarreal, Werder Bremen gegen Twente Enschede, Galatasaray gegen Atletico Madrid, Fenerbahce gegen Lille, Benfica Lissabon gegen Hertha, Red Bull Salzburg gegen Standard Lüttich oder Sporting Lissabon gegen Everton.
Kategorie: Wett-Wochen-Kalender
17. Februar 2010 / dominic
Nachdem gestern und heute der erste Teil der Achtelfinalspiele in der Champions League über die Bühne gegangen sind, folgt am Donnerstag der "kleine Bruder" – die Europa League. Der neue Wettbewerb ist ein voller Erfolg und niemand trauert mehr dem – doch durchaus unbeliebten – UEFA-Cup nach. Für die Vereine gibt es bedeutend mehr Geld aus den TV-Einnahmen und auch dank der Gruppenphase sind mehr Heimspiele garantiert und somit auch mehr Einnahmen dadurch. In den letzten Jahren hatte man oft das Problem, dass gewisse Mannschaften – vor allem Italiener – den UEFA-Cup nicht ernst genommen haben und permanent die B-Elf spielen lies.
In der KO-Phase sind noch vier Deutsche (VFL Wolfsburg, Werder Bremen, Hamburger SV und Hertha BSC Berlin) sowie der österreichische Meister aus Salzburg vertreten. Für die Schweizer Klubs bleibt nur der Platz vor dem TV. Die Spiele der Teams mit deutscher/österreichischer Beteiligung im Überblick:
Spielbeginn: 19:00
FC Villareal – VFL Wolfsburg
Standard Lüttich – FC Salzburg
Twente Enschede – SV Werder Bremen
Spielbeginn: 21:05
Hamburger SV – PSV Eindhoven
Hertha BSC Berlin – Benfica Lissabon
FC Villareal – VFL Wolfsburg
Die gelben Uboote treffen auf den Sensationsmeister des vergangenen Jahres, den VFL Wolfsburg. Villareal hat eine sehr schwierige Saison hinter sich, nachdem Trainer Pellegrini den Verein in Richtung Madrid verlies, konnten sie nicht mehr an die Leistungen aus den letzten Jahren anknöpfen. Nach sieben Spieltagen war man sogar Tabellenletzter in der Primera Division. Doch in den letzten Wochen konnte man sich langsam aber sicher fangen und das Feld von hinten aufrollen. Momentan befindet man sich auf dem 9ten Platz. In der Gruppenphase belegte man hinter dem österreichischen Meister Platz zwei und qualifizierte sich für die K.O.-Phase. Der Kader der "Submarino Amarillo" ist gespickt mit Weltklassekickern. Der braslianisch-spanische Kapitän Marcos Senna wird vielen Fans von der EM ein Begriff sein. Ebenso sind Spieler wie ein Santi Cazorla, Guiseppe Rossi oder Joan Capdevilla jedem Fußballfan ein Begriff. Doch die Spanier haben zur Zeit mit Verletzungsproblemen zu kämpfen. Santi Cazorla und Gonzalo Rodriguez (schon mehrfacher Nationalspieler Argentiniens) fehlen wohl verletzungsbedingt. Auf der Gegenseite die Wölfe. Die Paralelle zu Villareal ist, dass Meistermacher Magath den Verein verließ und ein neuer Trainer installiert wurde. Doch Armin Veh ist schon wieder Geschichte und momentan ist Lorenz-Günther Köstner der starke Mann. Jedoch ist der VFL nicht mehr wieder zu erkennen mit dem Team aus dem letzten Jahr. Grafite ist ein Schatten seiner selbst und Misimovic’s Form ist auch alles andere als beneidenswert. Momentan befindet man sich lediglich auf dem zwölften Tabellenrang und muss froh sein, dass die Teams ganz unten nie punkten, ansonsten würde das Abstiegsgespenst in der VW-Stadt herumspuken. Zudem ist Benaglio schon länger außer Gefecht und gerade am letzten Wochenende patzte sein Ersatz – Andre Lenz – zweimal. Dass die Wölfe vor einer schweren Saison stehen, war ihnen sicherlich bewusst, dass sie so schwer wird, jedoch nicht. Das Abenteuer internationales Geschäft wird es für die Wölfe in der nächsten Saison wohl nicht mehr geben – außer man gewinnt die Europa League. Doch im morgigen Spiel gegen Villareal wird das keine leichte Aufgabe. Beide Teams spielen in dieser Saison zum Teil weit unter ihren Möglichkeiten. Villareal ist im Heimspiel sicherlich zu favorisieren, jedoch so klar wie es die Quoten ausdrücken sehe ich Villareal nicht. Die Wolfsburger wissen, dass sie einiges gut zu machen haben und werden sich gut verkaufen. Alles in allem glaube ich sogar, dass sie den Aufstieg schaffen werden.
Die aktuellen Quoten von pinnacle:
FC Villarreal 1.80 – Unentschieden 3.85 – VFL Wolfsburg 4.65
Standard Lüttich – FC Salzburg
Dass Lüttich weiter ist, haben sie ihrem Torhüter zu verdanken. Im letzten Gruppenspiel konnte der türkische Torwart in der 90ten Minute mit einem Kopfballtor (!) das 1-1 gegen AZ Alkmaar erzielen und somit den dritten Platz seinem Team sichern. Standard ist ein Team mit enormen Potential, welches jedoch größere interne Probleme hat. Trainer Bölöni warf Anfang Februar das Handtuch und nun ist der Sohn des Vizepräsidents bis Saisonende der starke Mann an der Linie. Im Herbst fehlte mit Steven Defour (21 Jahre jung und seit 3 Jahren Kapitän) DAS Gehirn des Teams und das merkte man der Mannschaft an. Der Junge ist ein Supertalent und ist für alles im Spiel Lüttich’s verantwortlich. In der Liga befindet man sich momentan lediglich auf dem vierten Rang und hat schon 16 (!) Punkte Rückstand auf Anderlecht, welches zudem noch 2 Spiele weniger ausgetragen hat. Doch die Fans im heimischen Stadion sind eine Macht – jeder Spieler der dort einmal gespielt hat, berichtet, dass dies ein unvergessliches Erlebnis war und dass diese Fans der allseits bekannte 12te Mann sind. Mit Jovanovic hat man auch einen Topstürmer – er wechselt im Sommer zu Liverpool – und mit Witzel & Co besitzt Lüttich viele Toptalente, mit einem irrsinnigen Potential. Auf der anderen Seite der FC Salzburg (dürfen in der Europa League und Champions League nicht Red Bull heißen aufgrund des Markennamens). Die Österreicher sind sicherlich die Überraschung in der diesjährigen EL-Saison. Nachdem man gegen die Bohemians aus Dublin schon fast ausgeschieden wäre in der Champions League Qualifikation konnte man sich noch gegen Dinamo Zagreb durchsetzen und gegen Haifa war dann doch Endstation. Doch der Umweg Europa-League stellte sich als ein großes Plus dar. 6 Spiele, 6 Siege. Beeindruckender geht es nicht. Zudem wurden mit Villareall und Lazio Rom zwei Teams mit einem großen Namen besiegt. In der Liga konnte an diesem Wochenende die Generalprobe mit 2-0 gewonnen werden und damit auch die Tabellenführung übernehmen. In diesem Spiel ist alles möglich – zwar kommt Lüttich aus der CL aber die aktuelle Form sowie die Ungereimtheiten im Klub sind nicht gerade ein Pluspunkt. Bei ihren Heimspielen haben beide Klubs jeweils sehr große Vorteile. Lüttich aufgrund ihrer famosen Fans und Salzburg aufgrund des Kunstrasens. Ich denke, dass sich Lüttich hier im Hinspiel knapp durchsetzen wird oder dass es Unentschieden ausgehen wird und hoffe für den österreichischen Fußball, dass die Salzburger im Rückspiel dann alles klar machen können. Mit Roman Wallner hat Salzburg nun einen Sturmpartner für Toptorjäger Janko und diese zwei sind immer für ein Tor gut.
Die aktuellen Quoten von betfair:
Standard Lüttich 2.20 – Unentschieden 3.28 – FC Salzburg 3.57
Twente Enschede – SV Werder Bremen
Hier wartet ein ganz interessantes Duell auf uns. Holland gegen Deutschland, fast der selbe Klassiker wie Deutschland gegen Österreich. Twente spielt eine ganz starke Saison. Nach den Abgängen von Marco Arnautovic (zu Inter Mailand) und Eljero Elia (zum HSV) konnte man das so nicht erwarten. In der Eredivisie befindet man sich momentan lediglich drei Punkte hinter Eindhoven und außer der Niederlage gegen Ajax konnten die letzten vier Spiele gewonnen werden. Vor allem in der Offensive ist man sehr stark. Mit dem Schweizer Altmeister N’Kufo, der Chelsea-Leihgabe Stoch und Bryan Ruiz aus Costa Rica hat man drei sehr torgefährliche Angreifer, welche immer für ein Tor gut sind. Zuhause ist Twente zudem unglaublich stark. Aus den letzten 15 Heimspielen setzte es 13 Siege, 1 Unentschieden und eine Niederlage gegen Fenerbahce. Der ehemalige Englische Nationalcoach McLaren hat eine gute Einheit, welches als Kollektiv sehr stark ist. Die Bremer konnten in den letzten paar Spielen wieder eher überzeugen. Nach der katastrophalen Leistung gegen Gladbach in der Defensive konnten die letzten drei Spiele gewonnen werden. Gegen Hertha zwar noch nicht in überzeugender Manier aber gegen desolate Hannoveraner konnte man dann endlich auch mal wieder spielerisch überzeugen – wobei, wer kann das momentan nicht? Die Bremer spielten im Herbst zum Teil einen famosen Fußball rund um Öziil – welcher Diego vergessen machen konnte – aber in den letzten Wochen klappt es nicht mehr wirklich. Pizarro ist auch noch von seiner Topform entfernt. Die Auswärtsbilanz der Bremer ist in den letzten Spielen nicht gerade rosig. Vor dem klaren 5-1 Sieg gegen Hannover setzte es drei Auswärtsniederlagen (gegen HSV, Frankfurt und Gladbach). Wieso hier Werder doch relativ klarer Favorit ist, weiß ich nicht. Ohne Frage, die deutsche Bundesliga ist sicherlich stärker als die Eredivisie. Doch Twente ist in guter Form, unglaublich Heimstark und Bremen dagegen auswärts "so lala" unterwegs. Wenn Bremen auswärts schon eine 2.25 gegen Twente hat, wird man zuhause maximal eine 1.7 bekommen – für mich viel, viel zu niedrig. So klarer Favorit ist Bremen auf keinen Fall – ich gehe hier von einer ganz engen Kiste aus.
Die aktuellen Quoten von pinnacle:
Twente Enschede 3.44 – Unentschieden 3.39 – SV Werder Bremen 2.25
Hamburger SV – PSV Eindhoven
Teil zwei des Deutsch-holländischen Duells. Die Hamburger konnten am Wochenende mit einem 3-1 Sieg gegen Stuttgart aufzeigen. Zwar war man über weite Strecken des Spiels unterlegen doch Van The Man erzielte innerhalb von Sekunden einen Doppelpack und macht alles klar. Für Ruud van Nistelrooy ist es auch ein ganz besonderes Spiel, immerhin erzielte er in 67 Spielen 62 Tore für den PSV Eindhoven. Trainer Bruno Labbadia ist sich aber noch nicht sicher ob Van The Man von Beginn an spielen wird – schließlich überzeugte Berg gegen Stuttgart ebenfalls und die Qualitäten eines Petric’ sind hinlänglich bekannt. Vor dem Spiel gegen Stuttgart lief es nicht nach Plan. Zwei Unentschieden gegen Wolfsburg und Köln und eine Niederlage gegen den BVB. Doch Trainer Labbadia hat schon seit Langem mit größeren Personalproblemen zu kämpfen. Mit Reinhardt, Aogo, Benjamin, Castelen und Guerrero fallen etliche Spieler aus – zum Teil natürlich schon länger. Mit dem PSV kommt heute der zur Zeit stärkste holländische Klub nach Hamburg. 61 Punkte nach 23 Spielen ist eine famose Bilanz – noch keine Niederlage und erst 14 Gegentreffer zugelassen. Wie schon vorhin beim Twente Spiel gilt auch hier zu erwähnen, dass die Eredivisie nicht soo stark ist aber dennoch eine sehr beachtliche Bilanz. Schalkes Ex-Coach Fred Rutten hat ein sehr starkes Team geformt. In der Europa League qualifizierte man sich locker mit vier Siegen und zwei Unentschieden für die nächste Runde. Die Holländer besitzen keinen absoluten Topstar – die Last der Verantwortung ist auf vielen Schultern. Und dies sieht man auch bei einem Blick auf die Torschützen – etliche unterschiedliche Spieler können sich eintragen. Die Hamburger sind in dieser Partie sicherlich der Favorit und müssen morgen ein gutes Ergebnis erzielen. In Holland wird es nicht so einfach sein zu gewinnen. Die Saison des PSV ist beeindruckend und somit sind die Holländer sicherlich nicht zu unterschätzen. Hamburg ist spielerisch momentan nicht in der Topverfassung. Ich denke, dass es hier – ähnlich wie beim ersten deutsch-holländischen Duell – zu einer knappen Kiste werden könnte mit dem besseren Ende für den HSV.
Aktuelle Quoten von pinnacle:
Hamburger SV 1.73 – Unentschieden 3.71 – PSV Eindhoven 5.28
Hertha BSC Berlin – Benfica Lissabon
Der Hauptstadtklub hat mit Sicherheit andere Probleme als das Spiel gegen Benfica. Nach dem Sieg gegen Hannover dachte man kurzzeitig, dass die Herthaner sich gefangen haben – doch in den Wochen danach kam die Ernüchterung. Meistens wurde eine Halbzeit verschlafen und die andere gut gespielt. So kann man nicht all zu viel aufholen auf die Konkurrenten im Abstiegskampf. Doch das Glück der Hertha ist mit Sicherheit, dass die Gegner einfach nicht punkten. Am letzten Spieltag war Hertha mit dem 1-1 der Gewinner des Spieltags, alle Konkurrenten verloren. Mittlerweile beträgt der Abstand auf den Relegationsplatz "nur" noch 5 Punkte. Man merkt den Herthaner zwar an, dass sie unbedingt wollen, doch man merkt ebenso, dass sie spielerisch ziemlich limitiert sind beziehungsweise einfach das Vertrauen in sich selbst fehlt. Die Europa-League ist zur Zeit sicherlich nur ein Zuckerl für die Spieler und das Hauptaugenmerk liegt ganz klar auf der Bundesliga. Trainer Friedhelm Funkel wird hier sicherlich dem ein oder anderen Ersatzspieler die Chance geben sich zu beweisen und einige Stammkräfte für das sehr wichtige Spiel beim SC Freiburg schonen. Mit Benfica Lissabon hat man den momentan Führenden der Superliga in Portugal als Gegner. Benficas letzte Niederlage liegt schon Ewigkeiten zurück – am 22.11 verlor man im portugiesischen Pokal – danach setzte es 16 Spiele ohne Niederlage. Benfica ist hier sicherlich zurecht der große Favorit und ich räume dem Hauptstadtklub nicht gerade viele Chancen auf ein Weiterkommen ein. Wieso auch? Das Achtelfinale wäre für die Herthaner nur noch mehr Belastung und die ganz wichtige Phase im Abstiegskampf kommt erst noch. Da braucht es eine Doppelbelastung samt Reisestress nicht. Ich denke sogar, dass die Portugiesen im Hinspiel schon alles klar machen werden.
Aktuelle Quoten von betfair:
Hertha BSC Berlin 3.80 – Unentschieden 3.33 – Benfica Lissabon 2.10
Kategorie: Europa League
11. Februar 2010 / markus
Kategorie: Wett-Wochen-Kalender
4. Februar 2010 / gabriel
Kategorie: Wett-Wochen-Kalender
28. Januar 2010 / markus
Kategorie: Wett-Wochen-Kalender
24. Januar 2010 / gabriel
Kategorie: Wett-Wochen-Kalender
21. Januar 2010 / markus
Kategorie: Wett-Wochen-Kalender
18. Dezember 2009 / joe
Am Sonntag, den 20. Dezember 2009, steigt in der Hamburger HSH Nordbank Arena um 15:30 Uhr das große Nordderby. Der Hamburger SV empfängt den SV Werder Bremen. Obgleich zuletzt etwas strauchelnder Leistungen mischen beide Nordlichter ordentlich oben mit. Der Hamburger SV befindet sich auf Platz fünf und der SV Werder Bremen steht punktgleich mit den Hamburger auf dem vierten Rang. Auf den Tabellenersten (Bayer Leverkusen) beträgt der Abstand vier Punkte. Das Spitzenspiel des 17. Spieltags der 1. Bundesliga soll für die Hausherren vor allem Wiedergutmachung bedeuten – näheres dazu im Head to Head.
Hamburger SV:
Gegen Hapoel Tel-Aviv verpasste der HSV unter der Woche den Gruppensieg in der Zwischenrunde der Europa League. In der Auslosung am Freitag, ergab sich nun der holländische Spitzenclub PSV Eindhoven als nächster internationaler Gegner der Norddeutschen. Ein schwieriges Los, allerdings bleibt den Hamburgern noch genug Zeit ihr Lazarett bis zu den Begegnungen zumindest ein wenig zu lichten.
Momentan und damit für das Spiel gegen Werder Bremen von enormer Bedeutung ist das Lazarett noch sehr voll. Mit Ze Roberto, Castellen, Guerrero, Reinhardt, Alex Silva und Benjamin fehlen den Hamburgern einige namhafte Spieler. Diese zu ersetzten fiel in letzter Zeit recht schwer, doch hat unter anderem das Zurückkommen von Marcell Jansen auch einmal ein positives Signal an die Mannschaft aus der medizinischen Abteilung gesendet.
Besonders der November war für die Hamburger ein äußerst durchwachsener Monat, im Dezember kassierte man immerhin in vier Spielen erst ein Gegentor und gewann so gegen Wien (2:0) und in Nürnberg (4:0). Zusätzlich spielte man Unentschieden gegen Hoffenheim (0:0) und verlor in Tel-Aviv (0:1). Im Allgemeinen zeigt die Hamburger Leistungskurve wieder nach oben - auch wenn sie aus sehr negativen Regionen kommt.
SV Werder Bremen:
Bremen marschierte unter der Woche in Bilbao in der ersten Halbzeit zum verdienten Gruppensieg. Mit zwei Siegen gegen den Tabllenzweiten (Bilbao) und insgesamt 6:1 Toren gegen die Spanier, kann man nur von Souveränität reden. Im europäischen Wettbewerb sind die Bremer in dieser Spielzeit gewohnt sicher aufgetreten. So waren sie auch in dieser Woche inBilbao in allen Belangen überlegen. Nächster Gegner auf europäischer Ebene ist Twente Enschede, das in Holland ungeschlagen an der Tabellenspitze der Ehrendivise weilt.
In der Bundesliga ist ein wenig Sand ins Getriebe gekommen. Nachdem die Werderaner nach dem fulminanten 6:0 in Freiburg wieder zu den größten Favoriten auf den Gewinn der deutschen Meisterschaft gehandelt wurden, gelang weder gegen Wolfsburg (2:2) noch gegen Köln (0:0) oder Schalke (0:2) ein Sieg. Zwar war die Niederlage zu Hause gegen Schalke am letzten Wochenende erst die erste, die die Werderaner in der Bundesliga hinnehmen mussten, doch zählen letztendlich nur die Punkte. Besonders das Remis gegen Köln wird Trainer Thomas Schaaf gewurmt haben.
Mit Fritz (Muskelfaserriss im Oberschenkel) und Boenisch (Knieoperation) muss der Übungsleiter auf beide Stamm-Außenverteidiger verzichten.
Head to Head:
Ein typisches Head to Head, in dem der Gesamtheit an Spielen oder die Auswertung der letzten zehn Partien nicht wirklich von Relevanz ist. Denn alles wird überschattet von den Duellen gegen Ende der letzten Saison. In den letzten Apriltagen und in den ersten Maitagen kam es zu vier Aufeinandertreffen zwischen dem HSV und Werder Bremen. Der HSV war zu diesem Zeitpunkt sowohl in der Bundesliga, als auch in den beiden Pokalwettbewerben (DFB Pokal und Uefa Cup) sehr gut positioniert. Die Bremer spielten eine grausame Bundesliga-Saison, kamen in den Pokalwettbewerben allerdings sehr weit. Das erste Spiel – das DFB Pokal Halbfinale – entschied Bremen im Elfmeterschießen (in Hamburg) für sich. Nachdem der HSV dann im UEFA Pokal Halbfinale (im Hinspiel) zurückgeschlagen hatte (1:0 Sieg an der Weser), gewannen die Werderaner das Rückspiel in Hamburg (3:2) und zogen ins Finale ein. Sogar in der Bundesliga gelang es den Bremern die Hamburger – mit einem 2:0 Heimsieg – aus dem Titelrennen zu schießen.
Im direkten Vergleich hat Hamburg zuletzt den kürzeren gezogen, das schreit nach Emotionen.
Fazit:
Aus Bremer Sicht gilt es die positiven Eindrücke aus der Europa League mit in die Bundesliga zu nehmen, um wieder Anschluss an die Tabellenspitze zu finden. Besonders in der Winterpause verschafft das psychologische Vorteile. Tabellarisch geht es dem HSV genauso, allerdings ist dessen emotionale Situation eine andere. Es gilt alte Wunden zu kitten und sich an Narben zu erinnern…
Quoten:
Hamburger SV: 2,60 @ unibet
Unentschieden: 3,30 @ betclic
SV Werder Bremen: 2,80 @ bet365
Kategorie: Bundesliga-Wetten
18. Dezember 2009 / markus
Kategorie: Wett-Wochen-Kalender
4. Dezember 2009 / joe
Am Samstag, den 5. Dezember, empfängt der Hamburger SV zum zweiten Mal in seiner Vereinsgeschichte die TSG 1899 Hoffenheim. Der Tabellenfünfte aus Norddeutschland gegen den Tabellensechsten, die TSG 1899 Hoffenheim, spielen im Topspiel des 15. Speiltags der 1. Bundesliga richtungsweisende Punkte untereinander aus. Das Verfolgerduell verrät den Weg bis in die Winterpause.
Hamburger SV:
Von entscheidener Bedeutung war für den Hamburger SV der Sieg unter der Woche gegen Rapid Wien (2:0). Ein Sieg, der auf die 90 Minuten Spielzeit gesehen in jedem Fall verdient war, aber beinahe wacklige Knie bekommen hätte, als Hamburgs Torwart Frank Rost nach einem Freistoß einen zum Kopfball springenden Rapid-Spieler elfmeterwürdig umstieß. Obgleich Rapid deutlich unterlegen war und in Hamburg, wie Trainer Peter Pacult auch nach dem Spiel bestätigte, zu Recht verlor, hätte diese Szene und der eigentlich fällige Elfmeter das Spiel wenden können. So steht der HSV bereits vor dem letzten Spieltag der Gruppenphase im Achtelfinale der Europa League.
Das sollte den Hamburgern Selbstbewusstsein für die Bundesliga geben. Das sichere Auftreten zu Saisonbeginn war in den letzten Wochen etwas abhanden gekommen, da die Norddeutschen zuletzt sechs Mal in Folge nicht gewinnen konnten. Richtig ist zwar, dass die Hamburger eine lange Liste an verletzten Spielern vorweisen müssen und vor allem Schlüsselspieler wie Mladen Petric und Ze Roberto nicht einsetzbar waren, aber vor allem Heimniederlagen wie gegen Bochum (0:1) und gegen Borussia Mönchengladbach (2:3) ließen Zweifel, ob der Ansprüche der Hamburger, erwachen.
Ob Eljero Elia gegen Hoffenheim spielen kann ist fraglich. Der letzte "Neuzugang" im norddeutschen Lazaret hatte nach dem brutalen Foul des Mainzers Noveski, der den Hamburger Angreifer umgrätschte und ohne Chance auf den Ball eine Verletztung billigend in Kauf nahm, Glück im Unglück: Scheinbar prellte er sich den Knöchel lediglich. Bei Noveskis rotwürdigem Einsteigen, für das es nur die Gelbe Karte gab, roch es auf dem ersten Blick nach mehrfachem Bänderriss im Sprunggelenk.
Hoffenheim:
Als zuletzt die führenden Teams der Bundesliga mehrere Spieltage hintereinander nicht wirklich in ruhiges Fahrwasser kamen und regelmässig mit Unentschieden auf sich aufmerksam machten, waren es die Hoffenheimer, die an den entscheidenen Spieltagen Siege einfuhren und so immer näher an die Tabellenspitze rankamen. Gerade als dieser Trend erkannt war und die Öffentlichkeit Hoffenheim wieder in altbekannte Favoritenkreise aufnehmen wollte, verloren die Dietmar-Hopp Truppe zu Hause in Sinsheim gegen Borussia Dortmund, das vorher gegen Mainz kläglich versagt hatte. Den Anschluß hat Hoffenheim damit zwar nicht verloren, doch ist der direkte Kontakt in die Ferne gerückt. Mit 23 Punkten trennen die Hoffenheimer sieben Punkte vomTabellenführer aus Leverkusen, aber nur zwei Punkte von Schalke 04, das momentan auf dem letzten Champions League Qualifikations Platz steht.
Gegen die starken der Liga hat Hoffenheim in dieser Hinrunde so seine Probleme, so konnte weder gegen Bayern noch gegen Leverkusen, Bremen, Wolfsburg oder Schalke gewonnen werden.
Ausfallen wird im Hoffenheimer Kader Nationalspieler Andreas Beck. Der Einsatz von Carlos Eduardo ist fraglich. Da er im Offensivbereich von enormer Wichtigkeit für die Blau-Weißen ist, sollten eventuelle Value-Bet-Einschätzungen einem Ausfall von Eduardo, sofern er sich bestätigt, angepasst werden.
Head to Head:
Ein Head to Head Vergleich mit Hoffenheim ist, aufgrund der Hoffenheimer "Historie" wohl bei den meisten Vereinen hinfällig. Im Profifußball gibt es wohl keinen Gegner bei dem Hoffenheim Teil einer analyserelvanten Statistik ist. So ist das auch beim Hamburger SV. Bisher gab es zwei Begegnungen zwischen den beiden Teams, diese resultieren aus der letzten Saison. Im Hinspiel gewannen die Hoffenheimer zu Hause (3:0) und im Rückspiel konnten die Norddeutschen in der heimischen Arena gewinnen (1:0).
Fazit:
Die Hamburger haben unter der Woche wieder zu sich gefunden. Hoffenheim kommt aus der anderen Richtung. Ein Spiel zwischen zwei Mannschaften für die der Ausgang der Partie richtungsweisend sein wird, denn Hamburg und Hoffenheim finden sich momentan im Verfolgerfeld wieder. Ein Unentschieden würde wohl beide bremsen.
Quoten:
Hamburger SV: 2,40 @ unibet
Unentschieden: 3,35 @ betclic
Hoffenheim: 3,12 @ betfair
Kategorie: Bundesliga-Wetten
|
|
 |
|
|
|
|
|
|
|