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Auf dieser Stichwort-Seite finden Sie die Artikel zu Hamburger SV und Sportwetten im Allgemeinen.
Am Sonntag, den 22. Januar 2012, begrüßt der Hamburger SV den amtierenden Meister aus Dortmund zum Rückrundenauftakt in der heimischen Arena. Das Spiel wird um 15:30 Uhr angepfiffen. (Endergebnis HSV – BVB 1:5)
Das Warten auf das Ende der fußballfreien Zeit hat an diesem Wochenende endlich ein Ende. Weihnachten und Silvester wurden entsprechende Aufmerksamkeit gewehrt, doch nun ist König Fußball wieder an der Reihe: Der 18. Spieltag der 1. Bundesliga eröffnet die zweite Hälfte der Saison. Die Hinrunde hat gezeigt, dass die Bundesliga weiterhin wettbewerbsfördernd nahe aneinander steht. Es ist demnach nicht verwunderlich wenn dem Hambuger SV, trotz unterdurschnittlicher Hinrunde realisitsche Chancen gegen Borussia Dortmund eingeräumt werden. Ein genauerer Blick lohnt sich.
Hamburger SV:
Ein katastrophaler Start in die Saison 2011/2012 gefolgt von einem leichten Aufatmen haben den Hamburger Sportverein auf den 13. Tabellenplatz der Hinrunde gehievt. Lediglich 19 Punkte konnten die Hanseaten einsammeln. Hamburg schoß 21 Tore und musste 27 Mal den Ball aus dem eigenen Netz holen. Freilich klingt die Bilanz nicht wünschenswert. Allerdings kann man durchaus zufrieden sein, wenn man den HSV ins Herz geschlossen hat. Schließlich starteten in den letzten Jahren mehrfach Mannschaft ähnlich schlecht und konnten sich während der gesamten Hinrunde nicht aufrappeln. Borussia Mönchengladbach gelang es in der letzten Saison auf wundersame Weise sich noch zu retten. Hertha BSC Berlin musste ein Jahr zu vor den Gang in die Zweitklassigkeit antreten. Entsprechend zufrieden muss man in Hamburg mit dieser unzufriedenstellenden Tabellensituation sein – bis zum 10. Spieltag war man noch Tabellenletzter.
Die Fans haben dem Verein die Treue gehalten. 51445 Zuschauer finden sich alle zwei Wochen in der Arena ein: Der 6. beste Zuschauerschnitt. Dieser Schnitt dürfte sich in der Rückrunde sogar noch verbessern, bedenkt man, dass Hamburg zu Hause noch gegen Dortmund, Bayern München und Werder Bremen spielt.
Nachdem der HSV nach dem 6. Spieltag immer noch nur einen Zähler erreicht hatte, wechselte Manager Frank Arnesen von Oenning auf Fink. Unter Fink war insbesondere im Auftreten der Mannschaft auf dem Feld eine Veränderung zu erkennen, außerdem setzte Fink auf anderes Personal, wobei Dorbny, Westermann und Aogo bisher jede Minute auf dem Feld standen. In welchem Umfeld der HSV jedoch zu großer Stärke aufläuft, ist noch nicht zu beobachten gewesen: Zu Hause holte die Mannschaft zehn Punkte, auswärts neun.
Paolo Guerrero und Mladen Petric mit je vier Toren sind Toptorschützen, Göktan Töre hält den Spitzenwert in Vorarbeiten (sechs Assists).
Um nicht nur den Abstieg zu vermeiden, sondern auch aus dem Sumpf der unteren Tabellenregionen entschwinden zu können, muss der Hambuger SV besonders gegen spielschwache Mannschaften besser werden: Zu Hause wurde gegen beide Aufsteiger (Augsburg 1:1, Berlin 2:2) sowie gegen Wolfsburg (1:1) und Kaiserslautern (1:1) nicht dreifach gepunktet.
In den folgenden Wochen spielt Hamburg nach dem Heimspiel gegen Dortmund, bei heimschwachen Berlinern, gegen Bayern München und beim 1. FC Köln.
Borussia Dortmund:
Vor der Saison hatte Dortmund Schwierigkeiten mit zwei Angelegenheiten: Zum einen waren sie gerade Meister geworden und gingen als Titelverteidiger in die neue Saison, zum anderen hatten sie mit Nuri Sahin ihr spielerisches Herzstück an die madrilenische Bank abgegeben. Mit beidem Tat sich die Mannschaft von Jürgen Klopp einige Spieltage lang schwer. Am 6. Spieltag befanden sich die Schwarz-Gelben auf der 11. Position in der Tabelle. In Dortmund roch es nach Niemandsland. Aus den letzten elf Bundesliga Spielen konnten dann aber 27 Punkte geholt werden. Folglich positionierte sich die Mannschaft wieder dort, wo man mit ihr gerechnet hatte: In der vorderen Tabellenregion. Aktuell belegt die Dortmunder Borussia punktgleich mit dem Erzrivalen aus Gelsenkirchen den zweiten Rang.
Auf der Tabelle liest sich die Hinrunde ganz ordentlich und betrachtet man das zusätzliche Vordringen bis ins Viertelfinale des DFB-Pokals, wo man mit Holstein Kiel eine lösbare Aufgabe zugelost bekommen hat, so lässt sich Stolz sein. Diesen Stolz hat man allerdings auf europäische Bühne gehörig verspielt. Als repräsentierender Meister blamierte man die Bundesliga in Europa in einer äußerst unwürdigen Art und Weise, die national für Entsetzen sorgte. Sang und klanglos verabschiedete man sich auf dem letzten Platz in der Gruppe aus Europa. Eine Lehrstunde, die der Bundesliga ettliche Punkte im Kampf um den gerade eroberten dritten Platz in der UEFA Fünfjahreswertung kostet.
In der Bundesliga musste man bisher nur in Hoffenheim (0:1) und in Hannover (1:2), sowie zu Hause gegen Hertha BSC Berlin (1:2) Niederlagen einstecken.
Personell hat die Mannschaft mit Verletzungen zu kämpfen gehabt. Barrios, Schmelzer, Subotic, Bender und Götze fielen in der Hinrunde einige Wochen aus. Positiv ist Felipe Santana zu erwähnen, der auf der Innenverteidgerposition eine ordentlich Vorstellung bot und es Neven Subotic äußerst schwierig macht, wieder in die Mannschaft zurück zu kehren.
Auswärts erzielte Dortmund bisher zwölf Tore in neun Spielen (Ligabestwert ist 13 in acht Spielen). Auf des Gegners Platz wurden bisher 15 Punkte geholt (Bayern holte 16, Leverkusen 15).
Die Signale in Dortmund stehen auf Champions League Kurs. Das hat die Vereinsführung mit der Verpflichtung von Marco Reus für 17,5 Millionen Euro deutlich unterstrichen. Die Botschaft sollte wohl nicht nur an die Außenwelt, sondern viel mehr an die eigenen Spieler gesendet werden: Wir wollen uns etablieren! Ein Sieg in Hamburg sollte eine erste Antwort der Mannschaft sein.
Direkter Vergleich HSV vs. Dortmund:
Keines der letzten fünf Gastspiele der Dortmunder in Hamburg konnte Schwarz-Gelb gewinnen: Vier Mal gewann Hamburg, in der letzten Saison gab es ein Remis. Die letzten vier Begegnungen in Dortmund gewannen die Ruhrpottler. Das Hinspiel am ersten Spieltag gewann Borussia Dortmund gegen den Hamburger SV durch Tore von Götze und Großkreutz (2x), sowie Tesche (3:1).
Fazit HSV vs. Dortmund:
Es macht sicherlich Sinn sich die Entwicklung des Hamburger Sportvereins unter Thorsten Fink anzuschauen. Viel wichtiger ist es jedoch, sich vor Augen zu halten, dass Fink jetzt zum ersten Mal die Chance hatte, die Mannschaft so vorzubereiten, wie er das für richtig hält. Zum ersten Mal konnte er über einenlängeren Zeitraum Einfluß nehmen ohne sich auf ein Spiel vorbereiten zu müssen.
Borussia Dortmund steht vor einer wichtigen Rückrunde, in der man die Champions League eintütten muss, um den Ansprüchen gerecht zu werden. Der Transfer von Marco Reus hat gezeigt, dass man es Ernst meint in Dortmund. Drei Punkte in Hamburg sind gegen einen Tabellendreizehnten Pflicht.
Wett-Quoten für Hamburg gegen Dortmund:
Hamburger SV: 4,60 @ Tipico
Unentschieden: 3,60 @ Tipico
Borussia Dortmund: 1,90 @ Interwetten
Den aktuellen Tabellenstand, Spielplan, Ergebnisse, Torschützenkönig und mehr Statistiken finden Sie bei den Fußball Tabellen (einfach das Land 1.Bundesliga & das gewünschte Thema auswählen).
Überblick über den 18.Spieltag der 1.Bundesliga 2011/2012:
20.01.2012 20:30, Gladbach – Bayern München 3:1
21.01.2012 15:30, Schalke – Stuttgart 3:1
21.01.2012 15:30, Freiburg – Augsburg 1:0
21.01.2012 15:30, Wolfsburg – Köln 1:0
21.01.2012 15:30, Hoffenheim – Hannover 0:0
21.01.2012 15:30, Nürnberg – Hertha 2:0
21.01.2012 18:30, Kaiserslautern – Werder Bremen 0:0
22.01.2012 15:30, Hamburg – Dortmund 1:5
22.01.2012 17:30, Leverkusen – Mainz 3:2
Die amüsante Bundesliga-Vorschau 18. Spieltag auf wettbasis.com
21. Januar 2012 / joe - Kategorie:
Bundesliga-Wetten
Hamburger SV vs. FC Augsburg, 17.12.2011, 15:30 Uhr – Bundesliga, 17.Spieltag
Am letzten Spieltag der Bundesliga-Hinrunde treffen mit dem HSV und dem FCA zwei Mannschaften aufeinander, deren Form klar nach oben zeigt. Während der HSV dennoch noch seinen Ansprüchen hinterherhinkt, kann Augsburg mit einem erneuten Dreier die Abstiegsränge verlassen. Um 15:30 Uhr wird Schiedsrichter Tobias Welz die Partie am Samstag Nachmittag in der Imtech-Arena eröffnen.
Formcheck Hamburger SV
Mit der Verpflichtung Thorsten Finks ist dem Hamburger SV gelungen, was unbedingt notwendig war. Der Bundesliga-Dinosaurier ist wieder auf dem Weg in die mittleren und oberen Tabellenregionen. Neun Spiele hat der HSV in Folge nicht mehr verloren. Damit steht man nun mit 18 Punkten auf dem 13.Tabellenplatz, der die Anhänger des HSV mit Sicherheit noch nicht zufrieden stellt. Mit einem weiteren Sieg kann die Fink-Truppe aber bereits an die einstelligen Tabellenpositionen anschließen. Derweil gingen Gerüchte um, dass René Adler von Bayer Leverkusen verpflichtet werden soll. Sport-Chef Arnesen gab dem nun endgültig eine Absage. Gerade Jaroslav Drobny habe der Mannschaft geholfen, sich aus der Krise zu schießen. Deshalb wird auch weiterhin auf die Dienste des 32-jährigen vertraut. Auch andere Transfers schloss Arnesen aus. Währenddessen kümmert man sich viel mehr um die Rückkehr des Jungstars Maximilian Beister, der derzeit noch an Fortuna Düsseldorf ausgeliehen ist. Beister soll in der kommenden Spielzeit wieder für den HSV auflaufen. Für die Partie gegen Augsburg wird der Leader Mladen Petric wieder in die Startformationrücken. Aufgrund von Problemen im Training am Donnerstag kann es zudem sein, dass Marcel Jansen nicht von Beginn an spielen kann. Die Resultate der vergangenen Wochen zeigen die konstant gute Form der Hamburger:
DFB-Pokal
HSV – Eintracht Trier 2:1 n.V.
Bundesliga
HSV – 1.FC Kaiserslautern 1:1
HSV – Bayer Leverkusen 2:2
HSV – TSG Hoffenheim 2:0
HSV – Hannover 96 1:1
HSV – 1.FC Nürnberg 2:0
HSV – 1.FSV Mainz 0:0
Voraussichtliche Aufstellung: Drobny – Diekmeier, Bruma, Westermann, Aogo – Tesche, Rincon – Petric, Jansen – Ilicevic – Guerrero
Formcheck FC Augsburg
Die bayerischen Schwaben sind auf dem Vormarsch. Zwei der letzten drei Partien konnten siegreich beendet werden. Sowohl Wolfsburg als auch Borussia Mönchengladbach mussten den Kürzeren ziehen. Damit gab der Aufsteiger die rote Laterne nach Freiburg weiter und kann bereits mit einem weiteren Erfolg die Abstiegszone verlassen. Der Erfolgsgarant vom vergangenen Spieltag Gibril Sankoh wurde diese Woche sogleich ein neuer Kontrakt angeboten, den er bis 2013 unterschrieb. Sankoh, der vor allem zu Beginn der Saison als nicht Bundesliga tauglich abgestempelt wurde und damit auch seine Stammposition an Sebastian Langkamp verlor, konnte gegen Gladbach nun endlich seine wahren Qualitäten abrufen. Luhukay lobte ihn und freute sich ob der Leistungsexplosion. Gegen den HSV ist auch Sascha Mölders wieder einsatzbereit, der seinen grippalen Effekt überstanden hat. Mölders ist mit vier Toren der erfolgreichste Torschütze der Augsburger, die insgesamt erst 14 Mal ins gegnerische Tor trafen. Torwart Simon Jentzsch braucht weiterhin Ruhe und kann erst nach der Winterpause wieder ins Geschehen eingreifen. Sein Vertreter Mohamed Amsif bewies aber bereits in den vergangenen Tagen, dass er den Stammtorhüter gut ersetzen kann. Die Resultate zeigen den Formanstieg der Augsburger:
DFB-Pokal
FC Augsburg – RB Leipzig 1:0
Bundesliga
FC Augsburg – 1.FC Köln 0:3
FC Augsburg – Bayern München 1:2
FC Augsburg – Vfb Stuttgart 1:2
FC Augsburg – Vfl Wolfsburg 2:0
FC Augsburg – FC Schalke 1:3
FC Augsburg – Borussia Mönchengladbach 1:0
Voraussichtliche Aufstellung: Amsif – Verhaegh, Sinkala, Sankoh, de Jong – Hosogai, Davids – Baier, Oehrl, Werner – Mölders
Head to Head: Hamburger SV vs. FC Augsburg
Im Jahr 1986 fand das einzige Aufeinandertreffen beider Teams im DFB-Pokal statt. Der HSV konnte sich gegen den damaligen Bayernligisten mit 2:1 durchsetzen.
Analyse & Wettbasis-Trend
Beide Mannschaften können derzeit vom Rückenwind profitieren. Thorsten Fink hat den HSV wieder auf die Erfolgsspur zurückgebracht. Alleine die neun Spiele ohne Niederlage in Folge und der Heimvorteil machen Hamburg zum Favoriten. Augsburg darf auf keinen Fall unterschätzt werden. Die immer kämpfende Mannschaft ist ein sehr unangenehmer Gegner, dem einzig die Durchschlagskraft vor dem Tor fehlt. Die Wettanbieter sehen die Gastgeber klar im Vorteil. Folgende Wett-Quoten werden für die Partie Hamburg vs. Augsburg geboten:
Sieg HSV:1,60 – Bet3000
Unentschieden: 4,00 – 888sport
Sieg Augsburg: 6,00 – Bet3000
Beide Mannschaften weisen recht viele torarme Spiele auf. Deshalb kann sich eine Wette auf weniger als 2,5 Tore lohnen. Bet365 spielt dafür eine Quote von 2,00 aus.
Den aktuellen Tabellenstand, Spielplan, Ergebnisse, Torschützenkönig und mehr Statistiken finden Sie bei den Fußball Tabellen (einfach das Land 1.Bundesliga & das gewünschte Thema auswählen).
Überblick über den 17.Spieltag der 1.Bundesliga 2011/2012:
16.12.2011 20:30, Bayern München – Köln 3:0
17.12.2011 15:30, Hamburg – Augsburg 1;1
17.12.2011 15:30, Freiburg – Dortmund 1:4
17.12.2011 15:30, Hoffenheim – Hertha 1:1
17.12.2011 15:30, Wolfsburg – Stuttgart 1:0
17.12.2011 15:30, Leverkusen – Nürnberg 0:3
17.12.2011 18:30, Schalke – Werder Bremen 5:0
18.12.2011 15:30, Kaiserslautern – Hannover
18.12.2011 17:30, Gladbach – Mainz
Die amüsante Bundesliga-Vorschau 17. Spieltag auf wettbasis.com
17. Dezember 2011 / frank - Kategorie:
Bundesliga-Wetten
Hamburger SV vs. 1.FC Nürnberg, 04.12.2011, 15:30 Uhr – Bundesliga, 15.Spieltag
Wenn am 15.Spieltag am Sonntag der Hamburger SV den 1.FC Nürnberg empfängt, dann geht es vorerst um wichtige Punkte gegen den Abstieg. Dennoch kann die aktuelle Form der beiden Traditionsclubs keinesfalls miteinander verglichen werden. Während Nürnberg aus den letzten neun Partien magere sechs Punkte sammeln konnte, verbuchte der HSV ganze 13 Punkte auf seinem Konto. Anstoß der Partie ist am Sonntag Nachmittag um 15:30 Uhr in der Imtech-Arena.
Formcheck Hamburger SV
Seit Thorsten Fink Cheftrainer beim Bundesliga-Dino ist, gab es keine einzige Niederlage. Die Mannschaft hat sich gefunden, kann Vorgaben umsetzen und zeigt wieder ansehnliche Leistungen. Dennoch tut sich die Mannschaft mit dem Gewinnen noch etwas schwer. In der Bundesliga holte man in den vergangenen fünf Partien nur einen Sieg und vier Unentschieden. Neben der aktuellen Situation kümmert sich Fink jedoch auch um die Zukunft. Vor allem der an Fortuna Düsseldorf ausgeliehene Maximilian Beister ist da zur Zeit ein Thema. Fink freut sich auf die Rückkehr des Shooting-Stars der 2.Liga, kann sich aber noch gar nicht sicher sein, ob der 20-jährige in der kommenden Spielzeit für den HSV antreten wird. Beister hat sich so gut präsentiert, dass viele international gestandene Vereine Interesse an dem jungen Spieler haben. Fink ist sich jedoch sicher, auf Beister bauen zu können. Er biete dem Spieler so gute Perspektiven, dass dieser kaum absagen werde, so Fink in einem Interview. Für das aktuelle Spiel muss der Trainer immer noch auf Mladen Petric verzichten, der nach seinem Muskelfaserriss eigentlich schon wieder mittrainieren sollte. Gegen Mainz wird der erfolgreichste Hamburger Angreifer der Saison aber wohl wieder eingreifen können. Petric erzielte in neun Ligaspielen bisher vier Tore. Ein Sieg gegen den Club könnte den HSV bis auf Rang 11 in der Bundesliga katapultieren. Mit der aktuellen Form muss dies kein Wunschtraum bleiben. Die vergangenen Ergebnisse zeigen die konstante Form der Nordlichter:
DFB-Pokal
HSV – Eintracht Trier 2:1 n.V.
Bundesliga
HSV – SC Freiburg 2:1
HSV – Vfl Wolfsburg 1:1
HSV – 1.FC Kaiserslautern 1:1
HSV – Bayer Leverkusen 2:2
HSV – TSG Hoffenheim 2:0
HSV – Hannover 96 1:1
Voraussichtliche Aufstellung HSV: Drobny – Diekmeier, Westermann, Bruma, Aogo – Kacar, Rincon – Töre, Tesche, Jansen – Guerrero
Formcheck 1.FC Nürnberg
Nürnberg kann tatsächlich in der Bundesliga noch gewinnen. Am 11. September konnte der Club zuletzt in Köln einen Sieg einfahren. Bis zum vergangenen Spieltag blieb Nürnberg ohne Sieg und rutschte so von Spieltag zu Spieltag in der Tabelle immer weiter ab. Mit dem Sieg gegen Kaiserslautern konnte das Team von Dieter Hecking endlich wieder einmal einen Dreier feiern und verhinderte so ein Abrutschen in die Abstiegszone. Nun muss das Hecking-Team aber beweisen, dass der Sieg keine Eintagsfliege war. Will der Club in der Winterpause beruhigt in den Urlaub gehen, so müssen noch Punkte geholt werden. Gegen den Tabellennachbarn Hamburg wäre dies genau der richtige Schritt. Mit Hoffenheim und Leverkusen warten anschließend nämlich auch keine leichteren Gegner. Eine Niederlage würde die Nürnberger nur weiter in die Krise versetzen. Vor allem in der Offensive muss der Club weiter hart arbeiten. Nur 14 Tore in ebenso vielen Spielen sind einfach zu wenig, um die Gegner in die Schranken zu weisen. Bester Torschütze des Clubs ist Tomás Pekhart mit nur drei Toren. Dagegen musste Torwart Raphael Schäfer bereits 24 Gegentore einstecken. Hecking muss gegen den HSV immer noch auf Abwehrmann Javier Pinola verzichten. Dennoch hat sich die Situation im Kader deutlich entschärft, wodurch sich Hecking mehrere Möglichkeiten in der Aufstellung bieten. Die Resultate der vergangenen Wochen zeigen, die schwache Form der Cluberer:
DFB-Pokal
1.FC Nürnberg – Erzgebirge Aue 2:1
Bundesliga
1.FC Nürnberg – Vfl Wolfsburg 1:2
1.FC Nürnberg – Vfb Stuttgart 2:2
1.FC Nürnberg – FC Bayern 0:4
1.FC Nürnberg – SC Freiburg 1:2
1.FC Nürnberg – FC Schalke 0:4
1.FC Nürnberg – 1.FC Kaiserslautern 1:0
Voraussichtliche Aufstellung Nürnberg: R. Schäfer – Chandler, Maroh, Wollscheid, Plattenhardt – Simons, Hegeler – Eigler, Didavi, Esswein – Pekhart
Head to Head: HSV vs. 1.FC Nürnberg
Bereits 60 Mal haben sich beide Mannschaften aneinander gemessen. Die Statistik spricht dabei klar für den Gastgeber. Der HSV konnte in 31 Spielen die Oberhand behalten, während der Club 15 Siege davontragen konnte. 14 Partien endeten schließlich ohne Sieger. Kurioses aus der Historie: 1922 spielten beide Teams um die deutsche Meisterschaft in Berlin. Nach 190 Minuten ohne Sieger brach der damalige Schiedsrichter zusammen. Das Spiel wurde abgebrochen und neu angesetzt. Das Wiederholungsspiel in Leipzig wurde nach vier Platzverweisen gegen Nürnberg ebenso abgebrochen. Da das Spiel zu dieser Zeit unentschieden stand, entschied schließlich die Münze, wer deutscher Meister werden sollte. Die Münze zeigte schließlich den HSV an, der jedoch auf den Titelgewinn auf diese Art verzichtete. In der vergangenen Saison konnte sich nach einem Unentschieden im Hinspiel, der Club aus Nürnberg im Rückspiel mit einem 2:0 drei Punkte sichern.
Analyse & Wettbasis-Trend
In der derzeitigen Verfassung wird es für Nürnberg sehr schwer werden, in Hamburg Punkte zu holen. Der HSV spielt stabil und konzentriert, während der Club sich in den letzten Wochen sehr fehleranfällig zeigte. Auch wenn der Sieg gegen Kaiserslautern verdient war, so ist der letzte Gegner nicht mit Hamburg zu vergleichen. Das Team von Thorsten Fink spielt um einiges besser, als der aktuelle Tabellenplatz aussagt. Auch die Wettanbieter sehen die Gastgeber als Favoriten. Folgende gute Wett-Quoten werden für die Partie Hamburg vs. Nürnberg angeboten:
Sieg Hamburg: 1,95 – mybet
Unentschieden: 3,75 – Ladbrokes
Sieg Nürnberg: 4,00 – William Hill
Für überzeugte HSV-Anhänger könnte sich eine Wette auf einen Sieg der Hamburger bei einem 0:1-Handicap lohnen. 888sport bietet dafür eine Quote von 3,60.
Den aktuellen Tabellenstand, Spielplan, Ergebnisse, Torschützenkönig und mehr Statistiken finden Sie bei den Fußball Tabellen (einfach das Land 1.Bundesliga & das gewünschte Thema auswählen).
Überblick über den 15.Spieltag der 1.Bundesliga 2011/2012:
02.12.2011 20:30, Leverkusen – Hoffenheim 2:0
03.12.2011 15:30, Bayern München – Werder Bremen 4:1
03.12.2011 15:30, Kaiserslautern – Hertha Berlin 1:1
03.12.2011 15:30, Freiburg – Hannover 1:1
03.12.2011 15:30, Mönchengladbach – Borussia Dortmund 1:1
03.12.2011 15:30, Wolfsburg – Mainz 2:2
03.12.2011 18:30, Stuttgart – Köln 2:2
04.12.2011 15:30, Hamburg – Nürnberg 2:0
04.12.2011 17:30, Schalke – Augsburg 3:1
Die amüsante Bundesliga-Vorschau 15. Spieltag wie gewohnt auf wettbasis.com
3. Dezember 2011 / frank - Kategorie:
Bundesliga-Wetten
Am Samstag, den 20.August 2011, treffen in der bayrischen Hauptstadt Bayern München und der Hamburger SV aufeinander. Das Spiel ist Teil der großen Konferenz des 3.Spieltags der neuen Bundesliga-Saison 2011/2012. Beide Mannschaften haben noch nicht in die gewünschte Spur gefunden. Um einen Fehlstart zu vermeiden, wird ein Erfolg am 3.Spieltag von enormer Relevanz sein.
In gewisser Weise weichenstellend ist dieser 3.Spieltag ohne Frage. Gerade für die Mannschaften, die schon geschlagen wurden oder sogar selbst noch nicht gewinnen konnten, schlägt jetzt die langsam aber sicher die Stunde der Wahrheit. Niemand will in einen – und sei er von den Medien künstlich dahergeredet – Negativstrudel geraten. Da es zu Beginn der Saison noch wenigen spieltagsübergreifende Themen gibt, werden aus den kleinsten Tendenzen bekanntlch gerne große Serien oder Richtungsweisungen gelesen.
Das Spiel zwischen dem FC Bayern München und dem Hamburger SV wird um 15:30 Uhr in der Allianz Arena angepfiffen. Schiedsrichter wird Michael Weiner aus Gießen sein.
FC Bayern München:
Auf das Spiel gegen den Hamburger SV wird man sich besonders vorbereiten müssen. Besonders im Sinne von: Anders als sonst. Denn aktuell geht es in München priortär um das Erreichen der Gruppenphase der Champions League. Durch den dritten Platz in der abgelaufenden Bundesliga-Saison muss man in die Extrarunde. Glücklicherweise zog man mit dem FC Zürich ein verhältnismäßig leichtes Los. Dies bestätigte sich auch im Hinspiel.
Der FC Zürich trat in München sehr verhalten auf. Seine Fans hatten da schon eher das Format eines Champions League Teilnehmers. Nach starkem Start (Tor durch Schweinsteiger in der 8. Minute) ließen sich die Bayern weniger vom Gegner aber von der eigenen Spielweise einlullen. Bis zur Halbzeit hatten sie zwar noch die ein oder andere Gelegenheit, die zielstrebige Spielweise der Anfangsphase war allerdings dahin. Beobachter konnten einen Rückfall in Van-Gaalsches Ballgeschiebe erkennen.
In der zweiten Halbzeit zogen die Bayern wieder an. Ob es eine Brandrede von Honeß in der Kabine gegeben hat oder nicht, bleibt wohl ein [offenes] Geheimnis. Fakt ist, dass die Bayern ein am Ende mit Leichtigkeit gewannen (2:0). Auch wahr ist, dass man mit zwei bis drei Toren mehr Unterschied in die Schweiz hätte fahren können. Angesichts der Schwäche des Gegners sollte ein Weiterkommen aber auch von Pessimisten einkalkuliert werden.
Das Spiel gegen den Hamburger SV ist eben deshalb ein besonderes. Es liegt genau zwischen den Begegnungen gegen den Vizemeister aus der Schweiz. Da die Bayern in diesem Jahr das Finale der Champions League ausrichten, liegt auf diesem Wettbewerb implizit ein größeres Augenmerk als normalerweise. Zu sehr sollte man die Bundesliga allerdings nicht vernachlässigen, um den Druck von den anderen Wettbewerben zu nehmen. Gerade die Heimniederlage zum Aufftakt gegen Borussia Mönchengladbach (0:1) hat gezeigt, dass in München schnell der Baum brennt – auch wenn es "nur" um die Bundesliga geht. Am zweiten Spieltag gewann man durch ein Tor in der Nachspielzeit (1:0) in Wolfsburg. Sicher kein Start, wie man sich ihn vorgestellt hat.
Personell wird damit gerechnet, dass Heynckes in der Offensive wieder den ein oder anderen Tausch vornehmen wird – allein um alle Spieler mit Minuten zu bedienen macht das durchaus Sinn. Rotation oder Stammformation ist eine Frage, die sich in einer langen Saison mit drei nationalen Wettbewerben plus Nationalmannschaften von alleine beantwortet.
Hamburger SV:
In Hamburg steht man nicht zwischen zwei Champions League Qualifikationspielen. Treffender wäre der Vergleich mit den redensartlichen Stühlen. Man steht buchstäblich zwischen zwei Stühlen. Allerdings kann man sich in Hamburg zur Zeit nicht sicher sein, welche beiden Stühle das sind, in welche Richtung man sie findet. Und wie viele stehen eigentlich um Hamburg herum?
Hinsetzen sollte man sich in Hamburg mindestens kurzfristig nicht. Es gibt viel Arbeit. Vielerorts muss angepackt werden. Die Spiele der Hamburger bisher haben noch nicht überzeugt. Sicherlich ist es in so einer frühen Phase der Saison schwierig einzuschätzen, ob die Auswärtsniederlage in Dortmund (1:3) viele treffen wird – vermutlich ja. Genauso ist es unsicher, ob ein Punkt zu Hause gegen Hertha BSC Berlin (2:2) im Nachhinein ein Erfolg ist – vermutlich nicht. Schon gar nicht, wenn man bis zur 88. Minute geführt hat.
Doch von der Anzeigetafel sollten sich die Hamburger nicht leiten lassen, denn mit dem Fußball, den sie die meiste Zeit gegen das maximal durchschnittliche Berlin zeigten, werden sie nicht weit kommen. Der Aufsteiger aus der Hauptstadt hätte ohne Frage auch einen Auswärtssieg haben können. Allein die unreife Chancenauswertung verhinderte eine Heimniederlage für Hamburg und einen Auswärtssieg für Berlin.
Mit einem Punkt steht man nach zwei Spielen nicht gut da. Gegen Berlin waren die Punkte eingeplant. Mit dem FC Bayern München steht jetzt der etwas abgelenkte Rekordmeister auf der anderen Seite des Anstoßkreises. Eingentlich kein schlechter Gegner für den HSV – wäre da nicht die letzte Saison. Im März diesen Jahres ging der HSV in Müchen unter (0:6) und war daraufhin seinen Trainer los. Zwar mit anderem Personal, aber psychologisch vorteilhaft ist das nicht.
Die neue Hamburger Mannschaft muss sich noch finden und man hat manchmal den Eindruck sie kann jeden Moment explodieren - in positiver und negativer Richtung. Womit wir wieder bei den Stühlen wären. Diese Leistungsexplosion zu kanalisieren gehört zu den größten Aufgaben von Trainer Michael Oenning. Er hat durchaus Chancen in München. Er kann seine Mannschaft weiterentwickeln und ganz nebenbei die Punkte einstreichen.
Head to Head:
Traditionell sind die Spiele zwischen Hamburg und München in den letzten Jahren äußerst torarm gewesen. Das unverhältnismäßige 6:0 aus der Vorsaison sprengt die meisten Tendenzen der Statistiken. Es ist ohnehin fraglich, ob diese einen Einfluß auf die komplett neue Hamburger Mannschaft haben.
Einzig sinnvoll ist die Erwähnung des Spiels in der Vorbereitung beim 60-Minuten Turnier in Mainz. Hamburg gewann diesen Test unerwartet durch zwei Tore von Son (2:1).
Fazit:
Die Bayern werden Zürich mehr als nur im Hinterkopf haben. Mit einigen Rotationen kann Heynckes, der noch nicht zufrieden scheint mit seiner personellen Ausrichtung, diesem Effekt entgegenwirken. Für die Bayern führt trotz allem kein Weg an einem Sieg vorbei. Man hat erst vor zwei Wochen zu Hause verloren, außerdem müssen langsam Punkte her. Zu lange sollte man nicht im Mittelfeld rumdümpeln.
Es wird interessant sein zu sehen, wie sich die umstrukturierte Hamburger Truppe in München aufführt. Sie kann im Grunde nur gewinnen, spürt aber mit Sicherheit den Fehlstart-Druck.
Wett-Quoten für Bayern München gegen den Hamburger SV:
FC Bayern München: 1,35 @ expekt
Unentschieden: 5,25 @ bwin
Hamburger SV: 10,00 @ tipico
Überblick über den 3.Spieltag der 1.Bundesliga 2011/2012:
19.08.2011 20:30, Gladbach – Wolfsburg 4:1
20.08.2011 15:30, Bayern München – Hamburger SV
20.08.2011 15:30, Dortmund – Nürnberg
20.08.2011 15:30, Stuttgart – Bayer Leverkusen
20.08.2011 15:30, Werder Bremen – Freiburg
20.08.2011 15:30, Augsburg – Hoffenheim
20.08.2011 18:30, Köln – Kaiserslautern
21.08.2011 15:30, Mainz – Schalke
21.08.2011 17:30, Hannover – Hertha Berlin
Den aktuellen Tabellenstand, Spielplan, Ergebnisse, Torschützenkönig und mehr Statistiken finden Sie bei den Fußball Tabellen (einfach das Land 1.Bundesliga & das gewünschte Thema auswählen).
Jede Woche im Wettbasis-Newsbereich finden Sie die amüsante Bundesliga-Vorschau (3.Spieltag)
19. August 2011 / joe - Kategorie:
Bundesliga-Wetten
Am Freitag, den 5. August 2011, eröffnet Borussia Dortmund zu Hause gegen den Hamburger SV die Bundesliga-Saison 2011/2012. Viel wichtiger als das Eröffnen der neuen Saison ist aus emotionaler Sicht das Beenden der Sommerpause. Mit dem ersten Spieltag der neuen Saison endet eine lange Durststrecke durch die sich jeder Fußballfanatiker alle zwei Jahre kämpfen muss – immer dann, wenn ihm keine Europameisterschaft oder Weltmeisterschaft dabei hilft.
Der Spielplan für die neue Saison steht seit einiger Zeit fest. Dass es Borussia Dortmund für das Auftaktspiel getrofffen hat, ist kein Zufall: Die erste Regel bei der Konstruktion eines neuen Spielplans ist die Vorgabe, den amtierenden Deutschen Meister beim Eröffnungsspiel zu berücksichtigen. Im bereits naezu ausverkauftem Westfalenstadion wird die Geburt der neuen Spielzeit von etwa 80000 Fans beobachtet werden. Es bleibt zu hoffen, dass sich DFL und DFB bis zum nächsten Sommer so wenig wie möglich selbst inszenieren.
Der Saisonauftakt zwischen Borussia Dortmund und dem Hamburger SV erwartet am Freitag um 20:30 Uhr den Anpfiff. Der Schiedsrichter der Begegnung ist von offizieller Seite noch nicht bestätigt worden.
Borussia Dortmund:
"Dort anfangen, wo man aufgehört hat." ist das Motto bei jeder Mannschaft, der es in der Vergangenheit gelungen ist, Erfolge zu feiern – idealerweise Deutscher Meister geworden zu sein. Diese Prämisse trifft demnach in dieser Saison auf Borussia Dortmund zu. Die Mannschaft von Trainer Jürgen Klopp krönte die eigene Saisonleistung mit dem wohlverdienten Titel. Der junge Dortmunder Fußball setzte sich gegen alle anderen Modelle durch und konnte sogar von seiner eigenen Jugendlichkeit nicht aufgehalten werden.
Die Spieler sind in der neuen Saison mit Sicherheit um etliche Jahre reifer – zumindest fußballerisch – als sie es noch vor 12 Monaten waren. Das geringe Durschnittsalter dürfte in der kommenden Spielzeit von Vorteil sein, da der Hunger auf Erfolg bei einem jungen Spieler durch einen Titel tendentiell weniger gelindert wird als dies bei einem Veteranen der Fall ist. Ganz nebenbei hat die Mannschaft über das Kollektiv zu individuellen Erfolgen gefunden: Viele Dortmunder sind mittlerweile Nationalspieler und Trainer Jürgen Klopp ist aktuell der angesehenste Trainer Deutschlands. In der Ära nach Jogi Löw ist Klopp der wohl heißeste Kandidat auf dessen Nachfolge.
Das Anknüpfen an vergangene Tage fällt oft nicht leicht. Keinesfalls wird Borussia Dortmund einfach so weiter machen können wie bisher. Die Situation ist vergleichbar mit der des "verflixten zweiten Jahres" bei Aufsteigern. Dortmund wird sich nun Gegner mit einer anderen Einstellung gegenüber sein. Plötzlich reicht dem Gegner der Punkt – die Chancen auf einen Dortmunder Sieg sinken mit solchen Einstellungen.
Wie auf der Wettbasis schon mehrfach erwähnt, hat sich Borussia Dortmund bewusst gegen einen millionenschweren Ersatz für Nuri Sahin entschieden. Der Türke wechselte im Sommer zu Real Madrid und hinterlässt ein großes Loch im Dortmunder Mittelfeld. Man hat darauf gebaut den Kader in der Breite besser aufzustellen, auch im Hinblick auf die mehrfach Belastung aus Champions League, Bundesliga, DFB Pokal und Länderspielen.
In der Vorbereitung hat sich Borussia Dortmund durchweg solide präsentiert. Zwischenzeitlich kam das alte Laster – die Verschwendung von Torchancen - zum Vorschein, aber alles in allem kann man von einer ordentlichen Zeit der Saisonvorbereitung sprechen. Die Niederlage im Super Cup gegen Schalke 04 im Elfmeterschießen beispielsweise, kam nur zu Stande, weil man im Vorhinein allzu sorglos mit den eigenen Chancen umging. Im Pokal hatte man am letzten Wochenende keine Probleme mit dem SV Sandhausen aus der 3. Bundesliga (3:0).
Hamburger SV:
In Hamburg findet man eine andere Situation als in Dortmund. Nahezu gegenteilig sind die Entwicklungen in den vergangenen Monaten. Während Dortmund versucht hat den eigenen Erfolg möglichst nachhaltig zu konservieren, sah man sich in Hamburg dazu gezwungen so ziemlich alles umzukrämpeln, was man bisher praktiziert hatte.
In puncto Personalien sieht das so aus: Neuer Trainer, neuer Sportdirektor, neue Spieler. Auf der Trainerbank verpflichtete man bereits während der letzten Saison Michael Oenning, der zuvor in Nürnberg aktiv war. Zunächst galt Oenning nur als Interimslösung, konnte sich dann aber mit Verein und sportlicher Leitung einigen. Der Däne Frank Arnesen hat die sportlichen Geschicke auf administrativer Ebene weitesgehend übernommen. Der Kader wurde grunderneuert: zehn namhafte Abgänge verzeichnet die Transferpolitik der Hamburger im Sommer 2011. David Rozenhalt, Ruud van Nistelrooy, Alex Silva, Colin Benjamin, Tunay Torun, Frank Rost, Maxim Chupo-Moting, Pitor Trochowski, Ze Roberto, Joris Mathijsen und Jonathan Pitroipa durften den Verein verlassen. Durch die Verpflichtung von Arnesen, der zuvor in England beim FC Chelsea London arbeitete, gelang es Hamburg einige interessante Talente von der Insel an den Verein zu binden. Insgesamt vier Spieler aus der Reserve von Chelsea lotste der neue Sportdirektor an die Alster.
In Hamburger Kreisen erhofft man sich endlich den Durchbruch von Marcus Berg zu erleben, der vor zwei Jahren nach Hamburg kam, sich zunächst nicht durchsetzen konnte, dann nach Eindhoven ausgeliehen wurde und nun in Hamburg seinen zweiten Anlauf unternimmt. Der junge Stürmer sollte gereift sein und hat mit Sicherheit das Potential in der Bundesliga zweistellig zu treffen.
Gemessen an den Resultaten gelang dem Hamburger SV eine ordentliche Vorbereitung. Man schlug unter anderem die Bayern beim LIGA total! Cup und qualifizierte sich nach anfänglichen Mühen letztlich sicher für die zweite Runde des DFB Pokals. Beim letzten Test zu Hause gegen den FC Valencia (1:2) wirkten die Spieler allerdings teilweise nicht auf dem Hööhepunkt ihrer Kräfte. Dies quittierten einige Fans mit Pfiffen - schon bevor die Saison begonnen hat. Über die seichten Unruhen im Umfeld zeigte sich Trainer Michael Oenning mindestens unerfreut.
Der Hamburger Umbruch ist keine Aktion, die innerhalb von acht Wochen Vorbereitung klappt. Solche Prozessen brauchen Zeit. Sicherlich ist es unschön von einer Übergangssaison zu sprechen, jedoch deutet vieles daraufhin, dass es genau so eine werden wird. In welche Richtung der Weg führen wird, ist jetzt noch nicht abzusehen. Wenn sich die Mannschaft schnell findet und es früh Erfolgerlebnisse gibt, dann kann der Hamburger Weg auch sportlicher Natur positiv verlaufen.
Head to Head:
Interessanterweise trafen sich beide Mannschaften in der Vorbereitung vor einigen Wochen beim LIGA total! Cup in Mainz. Dort spielten sie im Finale gegeneinander – wohlgemerkt nur 60 Minuten. Damals gewann Dortmund in einem engen Spiel (2:0).
Die Resultate der vergangenen Spielzeiten sind mit Vorsicht zu genießen, da der Hamburger Umbruch zu starken personellen Veränderungen geführt hat. Hamburg hat nur eins der letzten fünf Aufeinandertreffen gewinnen können. In der letzten Saison verlor man in Dortmund (0:2) und spielte zu Hause Unentschieden (1:1), in einem Spiel, in dem Dortmund erst kurz vor Schluß den Ausgleichstreffer erzielte.
Blickt man etwas weiter weg, erkennt man einen weiteren statistischen Vorteil für die Heimmannschaft: Dortmund gelang es in vier der letzten fünf Heimspielen gegen den HSV das Spiel ohne Gegentor zu beenden.
Fazit:
In Hamburg steht noch alles auf einem sehr wackligen Podest. Wieviel Stabilität Michael Oenning und Frank Arnesen diesem Podest verleihen können, wird eine zentrale Frage der Hamburger Saison werden. In Dortmund ist man deutlich stabiler aufgestellt, obleich es eine günstige Fügung zu sein scheint, zu Beginn gegen einen Gegner zu spielen, der sich vor allem mental in einer schwierigeren Situation befindet als man selbst. Dortmund findet hier eine gute Möglichkeit positiv in die Saison zu starten. Allerdings hängt für die Hamburger die Messlatte für ein Erfolgserlebnis beim Meister auch deutlich niedriger als in den letzten Spielzeiten. Ein Unentschieden dürfte je nach Spielverlauf eher als norddeutscher Erfolg gewertet werden.
Quoten für Borussia Dortmund gegen den Hamburger SV:
Borussia Dortmund: 1,62 @ totesport
Unentschieden: 4,00 @ bwin
Hamburger SV: 5,50 @ unibet
Überblick über den 1.Spieltag der 1. Bundesliga 2011/2012:
05.08.2011 – 20:30, Dortmund – HSV 3:1
06.08.2011 – 15:30, Werder Bremen – Kaiserslautern 2:0
06.08.2011 – 15:30, Stuttgart – Schalke 04 3:0
06.08.2011 – 15:30, Hannover – Hoffenheim 2:1
06.08.2011 – 15:30, Köln – Wolfsburg 0:3
06.08.2011 – 15:30, Augsburg – Freiburg 2:2
06.08.2011 – 18:30, Hertha Berlin – Nürnberg 0:1
07.08.2011 – 15:30, Mainz – Leverkusen 2:0
07.08.2011 – 17:30, Bayern – Mönchengladbach 0:1
Den aktuellen Tabellenstand, Spielplan, Ergebnisse, Torschützenkönig und mehr Statistiken finden Sie bei den Fußball Tabellen (einfach das Land 1. Bundesliga & das gewünschte Thema auswählen).
4. August 2011 / joe - Kategorie:
Bundesliga-Wetten
Borussia Dortmund vs. Hamburger SV- LIGA total! Cup- Finale- 20.07.2011- 20 Uhr 30
Mit dem amtierenden Deutschen Meister Borussia Dortmund und dem Hamburger SV bestreiten heute abend in der neuen Mainzer Coface- Arena exakt jene beiden Mannschaften das Finale im diesjährigen LIGA total! Cup, die am 5.8.2011 in Dortmund auch die neue Bundesliga-Saison eröffnen.
Der BVB hatte gestern im ersten Halbfinale gegen Gastgeber Mainz 05 (1-0) wenig Mühe und dominierte klarer, als es das Ergebnis aussagt. Das goldene Tor gelang dem immer besser ins Spiel kommenden Neuzgang Perisic vom FC Brügge, der eine Flanke von Götze per Kopfball verwandelte. Bei weiteren Grosschancen( Götze und Löwe trafen nur die Latte) hätte der Sieg höher ausfallen müssen, während die Mainzer nur sporadisch zu Gelegenheiten kamen und der personelle Aderlaß( u.a verliessen Schürrle, Holtby und Fuchs den Verein) deutlich spürbar war.
Rekordmeister und haushoher Meisterfavorit Bayern München wurde beim 1-2 gegen den Hamburger SV kalt erwischt und hat den ersten Titel schon verdaddelt. Die Hanseaten spielten nach dem grössten personellen Umbruch aller Zeiten mit den Neuzugängen Töre und Mancienne aus einer dicht gestaffelten Defensive heraus und setzten durch den Koreaner Heung-Min Son kurz nach Beginn und unmittelbar vor dem Ende der ersten Halbzeit zwei Nadelstiche, die das Spiel quasi schon entschieden. Beim ersten Gegentreffer machte der neue FCB-Keeper Manuel Neuer keine gute Figur, als er an einer Freistossflanke von Aogo vorbeisegelte.
Die Bayern kombinierten durchaus gefällig, liessen ihre klaren Gelegenheiten durch Robben und Gomez aber liegen. Der Anschlusstreffer durch das Billard-Tor von Kroos kam zu spät, um dem Spiel noch eine Wende zu geben.
Vor dem heutigen Finalspiel zwischen dem BVB und dem HSV sind die Chancen verteilt. Beide verloren in ihren Testspielen je einmal ( der HSV deftig mit 1-5 gegen Wolfsburg; Borussia zuletzt 1-2 gegen Warschau) und gewannen ansonsten gegen meist unterklassige Gegner.
Möglicherweise fällt die Entscheidung im Elfmeterschiessen. Dieses folgt sofort, wenn nach der auf 60 Minuten verkürzten Spielzeit kein Sieger ermittelt wurde.
Head- to- Head Statistik Bor. Dortmund vs. Hamburger SV (letzte 5 BL-Spiele):
09.04.2011 Hamburger SV- Bor. Dortmund 1-1
12.11.2010 Bor. Dortmund- Hamburger SV 2-0
23.01.2010 Bor. Dortmund–Hamburger SV 1-0
15.08.2009 Hamburger SV- Bor. Dortmund 4-1
25.04.2009 Bor. Dortmund- Hamburger SV 2-0
Wettquoten (entnommen von Interwetten):
BVB Dortmund 2,2
Remis 2,9
Hamburger SV 3,2
Fazit:
Die Buchmacher sehen Meister Dortmund knapp im Vorteil. Nach der fast ausgeglichenen H-2-H Statistik in der Bundesliga (31 zu 30 Siege für den HSV) und den gestrigen Eindrücken erwarte ich eher eine offene und beiderseits offensiv ausgerichtete Partie ohne allzu grosse Verbissenheit.
Die mehr oder minder entspannten Reaktionen der Bayern nach deren Niederlage zeigen, daß der LIGA total! Cup trotz aller Bemühungen des Ausrichters immer noch ein gewisses Jahrmarkts- Fluidium versprüht und letztlich besseren Testspiel-Charakter hat. Das wahre Fußball-Leben beginnt Anfang August, wenn es endlich wieder um Punkte geht!
Die Ergebnisse & den Spielplan vom Liga total! Cup 2011 finden Sie bei uns im Wettbasis-Newsbereich
20. Juli 2011 / pedro - Kategorie:
Fussball-Wetten
Am Dienstag, den 19. Juli 2011, und am Mittwoch, den 20. Juli 2011, spielen Borussia Dortmund, der FC Bayern München, der FSV Mainz 05 und der Hamburger SV den LIGA total! Cup 2011 untereinander aus. Im Gegensatz zu den letzten beiden Editionen findet das Mini-Turnier in diesem Jahr in Mainz statt.
Der erste Spieltag der 2. Bundesliga hat bereits für das Ende der leidigen fußballfreien Zeit gesorgt. Das Unterhaus des deutschen Fußball trägt seit diesem Wochenende wieder seinen Kampf um die Aufstiegsplätze in die höchste deutsche Spielklasse aus. Bis sich diese allerdings die Ehre gibt, muss noch ein wenig gewartet werden. Schon einige Wochen sind die Vereine mit der sportlichen Vorbereitung der Saison beschäftigt. Seit 2009 gehört der LIGA total! Cup, der vom Hauptsponsor der Münchener Bayern ausgetragen wird, ein fester Bestandteil der Bundesligavorbereitung. Auch in diesem Jahr werden wieder vier Topclubs der Fußball-Bundesliga um die Mini-Ehre bei der Siegerehrung kämpfen.
Regeln:
Bei diesem Vorbereitungs-Turnier dauert jede Halbzeit nur 30 Minuten. Insbesondere wetttechnisch sollte man das im Hinterkopf haben, insgesamt ergibt sich eine Spielzeit von nur 60 Minuten. Nach dieser Spielzeit gibt es auch keine Verlängerung, sondern sofort ein Elfmeterschießen. Die erste Partie des Tages beginnt gegen 18:45 Uhr, die zweite folgt gegen 20:30.
Die Auslosung hat ergeben, dass der gastgebende FSV Mainz 05 im ersten Habfinale gegen Borussia Dortmund spielt. Das zweite Halbfinale tragen demnach Bayern München und der Hamburger SV aus.
FSV Mainz 05:
Mainz ist in diesem Jahr Austragungsort für das Vorbereitungsturnier. Mit Sicherheit kann man sagen, dass die Fans den Mainzern den Rücken stärken werden. Unsicherer ist hingegen die Form der Mannschaft von Thomas Tuchel. Die Resultate der Vorbereitung lesen sich bisher durchwachsen: Niederlage gegen Darmstadt (3. Bundesliga, 1:4), Sieg gegen Braunschweig (2. Bundesliga-Aufsteiger, 1:0), Niederlage gegen Grödig (2. Liga/Österreich, 0:2), Sieg gegen Legia Warschau (1. Liga/Polen, 3:0).
Personell hat Mainz in der Sommerpause mit Lewis Holtby, Christian Fuchs (beide zu Schalke 04), Andre Schürrle (zu Bayer Leverkusen) und Miroslav Karhan (in die Slowakei), drei wichtige Stützen und einen erfahrenen Mann verloren. Konsequent verfolgt der Verein seine Politik der "Jungen Wilden" auch in diesem Jahr: Zoltan Strieber (von Alemania Aachen) und Eric Maxim Chupo-Moteng (vom Hamburger SV) sind die bekanntesten Neuzugänge. Zudem wurde noch Mittelfeld-Mann Julian Baumgartlinger von Austria Wien und Anthony Ujah aus Norwegen geholt.
Borussia Dortmund:
Mit dieser Saisonvorbereitung beginnt für die Mannschaft von Trainer Jürgen Klopp ein neues Szenario: Ab jetzt werden alle auf den amtierenden Deutschen Meister schauen, alle werden die Leistung anerkennen, aber alle werden auch die berühmte Schippe mehr drauf legen, um den Favorit zu schlagen.
Die Vorbereitung begann mit einem Testspiel-Sieg beim Landesligisten VfL Rhede am Niederrhein, wo man übrigens schon mit dem ersten Angriff der Gastgeber in Rückstand geriet (7:1). Es folgten Freundschaftsspiele in der Schweiz gegen den FC Zürich (1. Liga/Schweiz, 1:1) und gegen St. Gallen (2. Liga/Schweiz, 6:1). Am Wochenende verlor man gegen Polonia Warschau (1. Liga/Polen, 1:2).
Personell wiegt der Abgang von Nuri Sahin zu Real Madrid am schwersten: Das Loch im Mittelfeld soll vom Ex-Nürnberger Ilka Gündogan geschlossen werden. Außerdem sind mit Julian Koch (MSV Duisburg) und Moritz Leitner (FC Augsburg) zwei Perspektivspieler zum Kader gestoßen, die in der letzten Saison noch zweite Liga gespielt haben.
FC Bayern München:
Die Bayern treten wie in jeder nationalen Veranstaltung als Favoriten auf. Drei Testspiele hat der deutsche Rekordmeister bereits absolviert und dabei drei Mal gewonnen: Bei Zenit St. Petersburg (4:2), gegen Quatar (4:2) und bei Carl Zeiss Jena (2:0) konnte man Erfolgserlebnisse mitnehmen.
Die Personalsituation hat sich bei den Bayern, wie gewohnt verändert: Mit Kraft, Ottl (beide zu Hertha BSC Berlin), Altintop (Real Madrid) und Klose (Lazio Rom) haben den Verein lediglich Spieler verlassen, die in dieser Saison maximal in der zweiten Reihe gestanden hätten. Besonders in der Defensive hat man die Vorgaben von Neu-Trainer Jupp Heynckes erfüllen können: Mit Rafinha ist endlich eine ernst zu nehmende Alternative für die Außenverteidigung verpflichtet worden, Jerome Boateng dürfte sehr gut in die Innenverteidigung passen und mit Manuel Neuer wurde ein Torwart mit Garantien verpflichtet. Bei Nils Peteresen, Takashi Usami und David Alaba wird die Saison zeigen, wie weit die Spieler schon sind.
Hamburger SV:
Zwei Wochen vor Beginn der Saison mit der ersten Runde des DFB-Pokals ist der Hamburger SV aus dem Trainingslager zurückgekehrt und spielt in Mainz beim LIGA total! Cup mit. Die Vorbereitung begann so, wie man sich einen Auftakt vorstellt: Mit einer ordentlichen Packung bei einem Ligarivalen – 5:1 verlor der HSV nach eigener Führung gegen den VfL Wolfsburg. Gegen den klassentieferen FC Ingolstadt feierte man den ersten Erfolg (4:2). Gegen Al Ahli Doha gewann man das letzte Spiel im Trainingslager im Zillertal (4:0).
Personell hat der Hamburger SV, wie erwartet, einen radikalen Umbruch in der Kadergestaltung vorgenommen. Frank Rost, Ze Roberto, Alex Silva, Pitroipa, Rozehnal, Mathijsen, Trochowski, Chupo-Moteng und Ruud Van Nistelrooy verließen den Verein – und das sind nur die namhaften Spieler. Zugelegt hat der HSV an allen Ecken und Enden. Die sportliche Führung wurde in der Sommerpause getauscht, der Trainerstab schon während der alten Saison. Die Neuzugänge im Kader sind weitestgehend hoffnungsvolle Youngsters. Ein besonderes Auge darf auf Marcus Berg gerichtet werden, der vom PSV Eindhoven zurückgekommen ist und jetzt die Chance hat seine Perspektiven umzusetzen.
Halbfinal-Spiele:
Dienstag, 18:45: FSV Mainz 05 – Borussia Dortmund 0:1
Dienstag, 20:30: FC Bayern München – Hamburger SV 1:2
Spiel um Platz 3 – 20.07.2011:
Mittwoch, 18:45: FC Bayern München – FSV Mainz 2:2 (Bayern gewinnt Platz 3 im Liga Cup 2011 im Elfmeterschiessen: 5:4)
Liga total! Cup Finale – 20.07.2011:
Mittwoch, 20:30: BVB Borussia Dortmund vs. Hamburger SV 2:0 (mit dem 2:0 gewinnt der BVB den nächsten Titel und ist Liga Cup Sieger 2011)
Fazit:
Mit Mainz, München, Dortmund und Hamburg stehen vier starke Mannschaften zur Auswahl. Alle vier haben die Chance den Cup zu gewinnen. In der Vorbereitung ist es besonders schwierig den Leistungsstand und die physische Verfassung der Mannschaften zu beurteilen. Inwiefern die bisherigen Resultate aussagekräftig sind, weiß man immer erst zu Beginn der Saison. Sicherlich ist es wettechnisch zu empfehlen, sich die Regeln zu Gemüte zu führen, um so kurzfristig im Spiel reagieren zu können. Zu Beginn des Spiels ist es meistens schnell möglich, die Verfassung der Spieler und der Mannschaften im Allgemeinen zu beobachten und sich ein Bild zu machen. Am Mittwoch wird diese Einschätzung dann etwas erleichtert.
Detaillierte Analysen und die besten Quoten der Buchmacher finden Sie zu jedem Spiel des LIGA total! Cups 2011 in den nächsten Tagen auf der Wettbasis.
17. Juli 2011 / joe - Kategorie:
Fussball-Wetten
Am Samstag, den 12.03.2011, trifft in der bayrischen Landeshauptstadt der FC Bayern München auf den Hamburger SV. Das Spiel gehört zur Samstagnachmittagskonferrenz des 26. Spieltags der 1. Bundesliga in Deutschland. Tabellarisch gesehen handelt es sich um ein Duell, welches durchaus als Sechs-Punkte-Spiel hinsichtlich der Europa League Plätze gesehen werden kann.
Beide Mannschaften standen zuletzt ausschließlich negativer Natur im Kreuzfeuer der Medien. Sowohl in Hamburg als auch in München hat man sich dafür entschieden die jeweiligen Trainer nach der Spielzeit auszuwechseln und mit frischem Blut in die neue Saison zu starten. Im Umfeld beider Vereine hat man arge Probleme mit der Orientierung, denn augenscheinlich sind kurzfristige Mindestvorgaben noch nicht erreicht und der langfristige Horizont scheint auch noch nicht wirklich rosig auszusehen.
Das Spiel zwischen dem FC Bayern München und dem Hamburger SV pfeift Michael Weiner. Der Schiedsrichter aus Niedersachsen wird das Spiel um 15:30 Uhr anpfeiffen.
FC Bayern München:
Jetzt hat man den Salat! Diese sportliche Misere muss man auch beim FC Bayern München erst einmal ordentlich verdauen. Einfach so auf Normalität umzuschalten, wird auch in München, wo sich die Fußballwelt schonmal anders dreht, nicht funktionieren. In den "Wochen der Wahrheit" wie man sie selbst tituliert hat, geht es Schlag auf Schlag. Zwischen heroischem Auswärtssieg in der Champions League, deprimierender Niederlage in der Liga, Ausscheiden aus dem DFB Pokal, Blamage in der Bundesliga und halbem Trainerrauswurf, bleibt keine Zeit sich auszuruhen – obwohl man es sicher nötig hätte. Mit dem Hamburger SV steht am Wochenende der nächste Brocken vor der Tür. Denn mit den Hamburgern kämpft man nun um das internationale Geschäft - und will man bei der Vergabe der Champions League Plätze noch ein Wörtchen mitreden, dann kommt man um einen Sieg gegen die Hamburger sowieso nicht herum. Außerdem hat man im Hinterkopf, dass es schon Mitte nächster Woche gegen Inter Mailand geht, das im Gegensatz zu den Bayern seit dem Hinspiel nur noch gewonnen hat. Und dann hat man noch weiter hinten im Hinterkopf, dass der große Holländer vor einem, eigentlich nur noch eine Übergangslösung ist und von den Vereinsbossen schon mehr oder weniger abgesägt wurde.
Wie Eingangs bereits erwähnt, es gibt bei den Bayern mehrere Konflikte zwischen kurzfristigen und langfristgen Zielen. So schwer das auch fallen mag, man wird sich zu 100% am Samstag auf den HSV konzentrieren müssen. Schon im Hinspiel (siehe auch Head to Head) hat man sich mit den Hanseaten keinesfalls leicht getan (0:0). In der Schlußphase waren es sogar die Hamburger, die über die größte Chance des Spiels verfügten.
Es ist allgemein bekannt, dass es sportlich bei den Bayern aktuell nicht gut aussieht. Nach dem starken Auftritt im Champions League Achtelfinalhinspiel in Mailand (1:0), wurde man in der heimischen Allianz Arena von Borussia Dortmund auf den (nationalen) Boden der Tatsachen zurückgeholt (1:3). Im DFB Pokal zeigte sich eine ungewohnte taktische und spielerische Hilflosigkeit gegen eine Schalker Mannschaft, die mit vollkommen irdischen und bekannten Mitteln das eigene Tor verteidigte (0:1). Wenig später musste man in Hannover die dritte Niederlage in Folge hinnehmen. Ein kollektives Versagen auf allen Ebenen – auch im Tor – führte zu einer mehr als blamablen Pleite, die für den FC Bayern nicht nur einen tiefen Kratzer in das eigene Image bedeutete, sondern auch das Saisonziel Vizemeisterschaft in weite Ferne rücken ließ (1:3).
Personell muss Trainer Louis van Gaal verletzungsbedingt bekanntlich nur auf Ivica Olic verzichten. Breno gesellt sich mit der Roten Karte in Hannover zu dem Kroaten auf die Liste der Ausfälle.
Hamburger SV:
Keine Frage, eigentlich ist der HSV ein geiler Klub. So ähnlich drückte es auch Armin Veh aus, als er bekannt gab, dass er dem Vorstand mitgeteilt hatte, dass er seine Option auf die Auflösung des Vertrages zum Ende der Saison ziehen werde. Wahrscheinlich würde die Fußballnation - mit Ausnahme ein paar Norddeutscher Fußballfreunde, in deren Feindbild der HSV auftaucht – geschlossen zustimmen und bestätigen, dass der HSV eine Bereicherung für die Bundesliga ist. Doch was läuft gerade falsch in Hamburg?
Ohne genauere interen Informationen kann man lediglich feststellen, dass sich der Verein vor einem Trümerhaufen befindet – dem eigenen Trümerhaufen. Glücklicherweise steht man sportlich gesichert im oberen Teil der Tabelle und wird mit dem Abstieg und damit verbundenen Existensnöten nichts zu tun haben. Das tröstet jedoch nicht wirklich, wenn man die Situation der Hamburger betrachtet. Momentan rangiert man auf Platz Sieben mit fünf Punkten Rückstand auf den FC Bayern, der den letzten internationalen Platz belegt (5.). Die Ziele des HSV sind zweifelsohne im Bereich der Europa League wiederzufinden. Allerdings fehlt es dazu an allen Ecken und Enden.
Momentan hat man zwar ab der neuen Saison einen neuen Sportdirektor, aber noch keinen neuen Trainer und einen Vorstandsvorsitzenden auch nicht. Im Grunde genommen sagen regelmäßig irgendwelche vorgeschlagenden Namen offiziell ab. Es scheint als hätte man die Namen noch nicht einmal diskutiert, da landen sie schon in der Presse.
Die gesamte Situation schlägt sich mit Sicherheit nicht positiv auf die sportliche Situation nieder. Sportlich läuft es für den Hamburger SV sehr mittelmäßig. Insgesamt konnten zwei der letzten fünf Spiele gewonnen werden, zwei Mal verlor man und ein Mal teilte man sich die Punkte. In Wolfsburg konnte man im Februar gewinnen (1:0). Danach folgte die Heimniederlage im Derby gegen St. Paulit (0:1). Im nächsten Derby gegen Werder Bremen versuchte man das Versäumte nachzuholen (4:0). Aus Kaiserslautern reiste man mit einem Punkt ab, der zu wenig ist, um einen Anspruch auf internationale Plätze aufrecht zu erhalten (1:1). Zuletzt verlor man zu Hause gegen Mainz (2:4).
Personell kan Trainer Armin Veh weitestgehend aus dem Vollen schöpfen. Mit Castelen und Drobny fallen lediglich zwei Spieler aus, die schon in den Vorwochen nicht zum Einsatz kamen.
Head to Head:
Das Duell zwischen Bayern und Hamburg ist ein Klassiker der Bundesliga: Der Rekordmeister gegen die Unabsteigbaren. Überraschenderweise dominiert der HSV den jüngsten direkten Vergleich. Betrachtet man die letzten zehn Begegnungen (zwischen März 2006 und heute), dann erkennt man fünf Siege der Hamburger und lediglich zwei Siege der Bayern. Der FC Bayern München konnte nur eins der letzten fünf Spiele gegen Hamburg gewinnen – das Heimspiel in der letzten Saison (1:0). Im Hinspiel gab es in dieser Spielzeit ein Unentschieden (0:0). Die Duelle zwischen den beiden Mannschaften sind auffallend torarm: In den letzten vier Pflichspielen gab es nur drei Tore.
Fazit:
Beide Mannschaften haben sporliche Probleme und beide Vereine haben noch viele weitere, vor allem personelle, Probleme. Auf dem Feld kann man mit einem Sieg den Abwärtstrend stoppen und sich wieder der fußballerischen Ziele der Spielzeit widmen. Für die Hamburger wäre eine Niederlage fast schon das Aus im Kampf um die Plätze für Europa. Für die Bayern käme eine Heimniederage einem Desaster nahe, auch weil im Hinterkopf Inter Mailand wartet.
Quoten:
FC Bayern München: 1,57 @ totesport
Unentschieden: 4,60 @ betfair
Hamburger SV: 6,50 @ unibet
10. März 2011 / joe - Kategorie:
Bundesliga-Wetten
26. November 2010 / markus - Kategorie:
Wettprogramm
12. November 2010 / markus - Kategorie:
Wettprogramm
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