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Das Imperium schlägt zurück
Roger Federer hat es nach 1:54 Stunden im Endspiel geschafft auf dem Court Philippe Chatrier den wichtigen Major Titel ein zu fahren. Der Schwede Söderling brachte Federer nur selten ins Wanken und verlor verdient mit 6:1 7:6 6:4. Überfallsartig startete Federer in den ersten Satz und nahm seinem Gegenüber gleich zu Beginn zweimal das Service ab. Nach nur 23 Minuten beendete der als Nr.2 gesetzte Schweizer den ersten Satz mit 6:1 und ließ Söderling gerade mal 11 Punkte. Im zweiten Durchgang kämpfte sich der Nadal-Bezwinger zurück und hatte kaum Probleme mit seinen Aufschlag, beim Stand von 5:4 musste Söderling jedoch einen Satzball abwehren ehe er sich in das Tiebreak rettete. Dort war Federer klar überlegen, Roger startete mit 3 Assen und einem Minibreak, beim Stand von 6:1 servierte er ein Ass und sicherte sich auch den zweiten Satz. Aus dem Rhythmus wurden die Spieler nur kurzfristig gebracht als ein Zuschauer auf das Feld stürmte und Federer eine Fahne umhängen wollte, dieser wurde allerdings von den Sicherheitsleuten gestoppt. Zu Beginn des dritten Satzes nahm Federer seinem Kontrahenten den Aufschlag ab, Söderling hatte beim 1:2 eine Chance auf das Rebreak, vergab diese aber. Beide blieben bei ihren Service fehlerlos, erst als Federer auf das Match aufschlug bekam Söderling abermals die Möglichkeit auf ein Break. Der Schweizer behielt aber die Nerven und nütze seinen ersten Matchball zu einem denkwürdigen Triumph bei den French Open. Mit dem Sieg zog der ehemalige Weltranglistenerste mit Pete Sampras gleich, beide halten nun bei 14. Major Titel. Ausschlaggebend für den sicheren Sieg war sein Aufschlagspiel, insgesamt lies Federer nur 2 Breakbälle zu und servierte insgesamt 16 Asse dazu kommen noch 58 Winner. Außerdem holte Roger Federer erst als sechster Spieler den Karriere-Grand-Slam (alle Siege bei jedem Grand Slam). Der Schweizer Maestro kürte sich zum neuen Sand-König nach dem Nadal die letzten 3 Jahre stets den Titel bei den French Open holte. Neben Andre Agassi, Fred Perry, Don Budge, Rod Laver und Roy Emerson triumphierte auch Federer bei allen 4 Grand-Slam Turnieren.
7. Juni 2009 / lukas - Kategorie:
Tennis-Wetten
French Open letzter Meilenstein
Roger Federer bestreitet im Endspiel der French Open gegen Robin Söderling sein 19tes Major Finale. Bereits 13. Grand Slam Titel hat der Schweizer gewonnen um mit Pete Sampras gleich zu ziehen fehlt ihm allerdings noch einer. Ein Erfolg bei den French Open würde außerdem einen geschichtlichen Meilenstein bedeuten. Federer könnte dabei in den Klub der Spieler einziehen die alle Grand Slam Titel gewonnen haben. Eines bleibt dem Schweizer Maestro allerdings erspart, ein Aufeinandertreffen mit Sandplatzspezialist Rafael Nadal. Der Spanier gewann in den letzten 3 Jahren alle Endspiele gegen Federer, nun bekommt die Nummer 2 der Welt es mit Nadal-Bezwinger Söderling zu tun. Im Head 2 Head mit Söderling liegt Federer klar mit 9:0 in front und gab bisher nur einen Satz gegen den Schweden ab, meinte aber:"Auch wenn ich eine unglaubliche Bilanz gegen ihn habe, wird es schwer. Er spielt ein fantastische Turnier".
Söderling spielt bisher ein unglaubliches Turnier und ist auf dem Spuren von Mats Wilander & Björn Borg die beide ihrer ersten Grand Slam Titel bei den French Open feierten. Die größte Überraschung des gesamten Verlaufs bei Roland Garros ist eindeutig der Schwede. Söderling kreierte Aufregung als dieser zunächst David Ferrer aus dem Turnier war, schockierte die Welt als er Rafael Nadal besiegte. Im Viertelfinale demulierte Söderling,Dawidenko regelrecht und gegen Fernando Gonzalez bewieß er immensen Kampfgeist. Seine powervolle Vorhand ist derzeit wohl die beste auf der Tour außerdem besitzt Söderling eine harte beidhändige Backhand. Der Aufschlag des Schwedens ist explosive und überzeugte im Verlauf des Turniers jeden Experten. Nach dem Sieg über Nadal war jedem klar das Söderling jeden vernichten kann. So nah war Roger Federer noch nie am Triumph beim "Coupe des Mousquetairs". Erst zum fünften mal in seiner Karriere schaffte der als No2. gesetzte einen 0:2 Satzrückstand noch um zu drehen das ihm gegen Tommy Haas gelang. Del Potro erwieß sich im Halbfinale als die schwerste Hürde der Argentinier spielte ein brillantes Spiel musste sich allerdings der Konstanz von Federer geschlagen geben. Federer hat in seinem guten Arsenal von Schlägen einen besonders unter Beweiß gestellt: den Stoppball, welchen er mit einer unglaublichen effiziens bisher durch das Turnier genutzt hat. Gekoppelt wird sein Spiel vor allem durch sein auffallenden Service, verwüstenden Vorhand, exaten Volley und seiner bestechenden psychischen Belastung. Im bisher einzigen Aufeinandertreffen bei einem Grand Slam gewann Federer in Wimbeldon in straight sets.
Quoten: Sieg Federer 1,20 Sieg Söderling 3,60 Interwetten
7. Juni 2009 / lukas - Kategorie:
Tennis-Wetten
Kuznezowa siegt im Finale klar
Im erst zweiten rein russischen Endpsiel der Gechichte von Roland Garros setzte sich Kusnezowa in zwei Sätzen mit 6:4 6:2 durch. Der Auftakt begann für beide Spielerinnen nicht nach maß, Safina breakte gleich im ersten Game ihrer Wiedersacherinn gelang aber postwendent das Rebreak. Danach dominierten zunächst die Servicegames der jeweiligen Damen beim Stand von 4:3 durchbrach abermals Kusnezowa das Aufschlagspiel von Safina und musste prompt abermals das Rebreak hinnehmen. Doch erneut hatte die jüngere Schwester von Safin starke Probleme bei ihrem Service und Kusnezowa nütze ihre ersten Satzball. Im zweiten Durchgang war das Spiel bis zum 2:2 ausgeglichen ehe Kusnezowa vier Games in Folge machte und ihren zweiten Grand Slam Sieg feierte, den ersten auf Asche. Auf dem "terre battue" (rote Asche) war Kusnezowa von Beginn an die aktiver Spielerinn die vor allem mit ihren harten Schlägen ihr Gegenüber unter Kontrolle hielt, Safina hatte ungewohnt starke Probleme mit ihrem eingen Aufschlag. Beim Stand von 5:2 verabschiedete sich Safina mit einem Doppelfehler nach 1:15 Stunden. Insgesamt unterliefen der Weltranglistenersten sieben, die für ihre Beweglichkeit bekannte Russin unterliefen unteranderem zahlreiche unerzwungene Fehler sodass ihr Baseliniespiel kaum aufgezogen werden konnte. Kusnezowa geht als verdiente Siegerinn hervor und darf nach 2004 bei den US Open den zweiten Grand Slam Titel entgegen nehmen. Den Pokal für Finalsieg erhielt Kusnezowa von keiner geringeren als Steffi Graf die ihr herzlichst gratulierte. Dabei musste die Nummer 7 des Turniers fünf Jahre auf ihren zweiten Major Trimuph warten. Safina muss dagegen auf ihren ersten Grand Slam Titel warten nach dem bereits die Russin in diesem Jahr im Finale der Australian Open stand. 1,82 Meter große Atlethin schaffte nach den Siegen in Rom und Madrid abermals nicht ihren Traum den Grand Slam zu verwirklichen, und steht weiterhin im Schatten ihres Bruders dennoch sind die beiden das einzige Geschisterpaar das jeweils an der Spitze des Tennisthron stand. Dennoch blieb ihr der Glamour trotz der harten Arbeit verwehrt Spielerinnen wie das "Sister Act" oder Maria Sharapowa stehen öfters im Rampenlicht des Tenniszirkus. Der trost fiel aber dennoch großzügig aus die Weltranglisten erste erhielt für ihre Finalpleite immerhin 530.000 Euro, Siegerin Kusnezowa einen Siegerscheck von 1,06 Millionen Euro.
6. Juni 2009 / lukas - Kategorie:
Tennis-Wetten
Der gestrige Sonntag leutete den Startschuss in das größte Sandplatzturnier des Jahres ein. Doch zugegebenermaßen gab es neben dem "55 Asse Match" von Karlovic gegen Lyton Hewitt wenig aufregendes zu berichten. Dies sah am 2.Turniertag in Paris schon ganz anders aus, griffen doch die meisten Favoriten mit in den Kampf um den Thron ein.
Obwohl noch keine Top 10 Spielerin von einer Außenseiterin rausgekegelt wurde hatten doch zahlreiche Akteuere größere Probleme. Besonders die Damen taten sich sehr schwer. Bereits am frühem Mittag musste Venus Williams gegen Landsfrau Bethanie Sands nachsitzen und gewann erst im Entscheidungsdurchgang. Auch Maria Bartoli und Maria Sharapova mussten über die volle Distanz gehen. Auf die Russin gab es nach dem verlorenen erstem Satz Quoten jenseits der 2,00, die sehr gut ausnutzbar waren.
Immer mehr zur Ausnahme wir die an Nummer 1 gesetzte Dinara Safina. Entgegen der Schwächen ihrer Konkurrentinnen gewann die Russin mit 6:0 6:0 ohne auch nur kleinste Zweifel an der Setzliste aufkommen zu lassen. Anne Keothavong wird diese Klatsche auch nicht so schnell vergessen, auch wenn die Gegnerin und der erste Auftritt auf dem größtem Court in Paris durchaus als Ausrede gerechtfertigt wären.
Etwas souveräner zeigten sich die Herren. Titelverteidiger Rafael Nadal beruhte sich auf alte Traditionen und gewann wie bereits in den Jahren 2007 und 2008 den Auftaktsatz des Turnieres mit 7:5. Beide Jahre endeten mit dem Sieg in Frankreich, die Voraussetzungen sind also bereits bestens. Die weiteren Sätze gingen mit 6:4 und 6:3 an den Spanier, der keineswegs sein bestes Tennis zeigte aber verdient mit 3:0 gewann. Ebenso sicher war auch der sympathische Schweizer Roger Federer. Die ehemalige Nummer 1 der Welt gab Alberto Martin beim 6:4, 6:3 und 6:2 nicht den Hauch einer Chance. Auch Mathieu und Roddick erreichten souverän Runde 2. Nicht in Topform präsentierte sich Stanislas Wawrinka. 5 Sätze waren nötig um nicht bereits nach der Auftaktpartie die Heimreise antreten zu müssen.
Dies müssen dafür erneut aus deutscher Sicht viel zu früh Lisicki, Phau und Zverev. Lisicki rollten nach der Niederlage bittere Tränen über die Wange. Die beiden Herren mussten aus Verletzungsgründen die Segel streifen. Zverev gab nach 2 Sätzen auf, Phau konnte garnicht erst antreten.
Doch es gibt auch erfreulichere Neuigkeiten im deutschem Lager. Nicolas Kiefer gewann in einem hart umkämpften Match in 4 Sätzen. Die größte Sensation ereignet sich aber für Anna Lena Grönefeld. Sie besiegte die Lokalmatadorin Amelie Mauresmo und zeigte sich entgegen zu Anne Keothavong kein bisschen angespannt vor den Zuschauern im "Philippe Chatrier". Nach dem Match sprach Grönefeld von einem der besten Spiele ihrer Karriere.
Für den morgigen Tag sind weiter zahlreiche Duelle der Underdogs vorgesehen, die das Unmöglich mögliche machen wollen. Kuznetsova und Jelena Jankovic dürften aber klare Siege einfahren. Besonders die Serbin gilt als die beständigste Frau im WTA Lager, die nahezu nie gegen klar schwächere Spielerinnen verliert. Bei den Herren sind Del Potro und Djokovic sogenannte "Bänke".
Das Topspiel des Tages bestreiten Tsonga und Benneteau. Der athletische Tsonga wird von den Buchmachern mit @1,45 als Sieger eingeschätzt während auf seinen Wiedersacher Quoten über 3,00 gezahlt werden.
Auch in Schwarz – Rot – Gold erblüht Frankreich morgen wieder. Andy Beck und Kohlschreiber sind nach zuletzt starken Auftritten in der Favorittenrolle gegen Navarro und Tomic. Auf einen besonders starken Tag hoffen muss Rainer Schüttler gegen Giquel, wenn er die Rückreise verschieben möchte.
25. Mai 2009 / christoph - Kategorie:
Tennis-Wetten
Neuer Rekord reicht nicht
Aufschlagexperte Ivo Karlovic stellte in seiner Erstrundenniederlage einen neuen Ass-Rekord auf. Der kroatische 2,05 m Huhne servierte in einer Spielzeit von 3:56 Stunden satte 55 Asse und übertraf somit seinen Bestmarke um vier, die er gemeinsam mit dem Schweden Joachim Johansson hielt. Das Aus gegen den Australier Lleyton Hewitt war allerdings zu erwarten. Die ehemalige Nummer 1. spielte trotz der hohen Aufschlagquote ein großartiges Tennisspiel. Der Australier hatte zwar lange zu kämpfen, war aber auf der spielerischen Ebene überlegen und gewann mit 6:7 6:7 7:6 6:4 6:3. Er erreichte somit Runde 2. Karlovic dagegen ereilte, wie bei seinem Rekord 2005 bei den Australien Open, das gleiche Schicksal und schied trotz der zahlreichen Asse bereits früh aus.
Wenig Überraschungen am ersten Tag
Perfekte Wetterverhältnisse auf den Courts brachten trotz Abwesenheit der Topstars, die morgen in das Geschehen eingreifen, interessante Duelle. Der Russe Marat Safin hatte mit dem jungen französischen Talent Alexandre Sidorenko kaum Mühe, Safin setzte sich in "straight sets" mit 6:4 6:4 6:4 durch. In den ersten beiden Sätzen reichte jeweils ein Break. Im letzten Durchgang lag Sidorenko mit beeindruckenden Schlägen bereits mit 4:1 in front, doch Safin der sich nach Wutausbrüchen wieder gefangen hatte, gab indes kein Game mehr ab. Der Auftritt des Russen war in der ersten Runde wenig überzeugend, aber ein Aufenthalt bei den French Open dürfte ein langer werden. Gilles Simon die Nummer 7 des Turniers lieferte sich mit dem US-Boy Wayne Odensik ein wahres Marathon Match. Der Lokalmatador kämpft derzeit mit seiner Form und setzte sich nach hartem Kampf mit 3:6 7:5 6:2 4:6 6:3 durch. Zum Kreis der Favoriten zählt auch Fernando Verdasco der gerade auf Sand seine besten Leistungen zeigt und zu den größten Widersachern von Rafa und Roger gehört. Der Spanier hatte keine Mühe mit Florent Serra und siegte mit 6:2 6:1 6:4. Seine Landsmänner Almagro und David Ferrer erreichten ebenfalls die zweite Runde in drei Sätzen. Dennoch gab es auch kleinere Überraschungen. So setzte sich etwa das kasachische Talent Andrej Golubew gegen den Deutschen Dennis Gremelmayer glatt in drei Sätzen durch. Der nur unter den Tenniskenner bekannte Spieler Josselin Ouanna erreichte in seinem ersten Grand Slam Turnier gegen Marcel Granollers nach langem hin und her in fünf Sätzen die zweite Runde.
Deutschsprachige Auftritte bei Roland Garros
Tag 1 schaffte nur ein Deutscher den Einzug in Runde 2. Petzschner setzte sich gegenüber den Kanadier Polansky mit 5:7 6:2 7:6 4:6 6:3 durch. Bereits etwas unerwartet ausgeschieden sind Denis Gremelmayer und Daniel Brands, die sich beide speziell durch ihre Aufschlagstärke in der ATP-Weltrangliste etabliert haben. Morgen trifft Altmeister Nicolas Kiefer auf einen unangenehmen Gegner, nähmlich auf das junge Talent Ilia Bozoljac aus Serbien. Die wohl größte deutsche Hoffnung Philipp Kohlschreiber bekommt es mit Benrad Tomic (AUS) zu tun. Rainer Schüttler der sich in Düsseldorf gut auf die French Open vorbereitet hat und etwas Lospech hatte, muss gegen den französischen Jungspund Marc Gicquel antreten. Tommy Haas der sich in guter Verfassung präsentierte hat mit dem rumänischen Andrei Pavel wohl kaum Mühe. Mischa Zverev, ebenfalls ein junges deutsches Talent, trifft auf Sandplatzspezialist Potito Starace von dem noch einiges erwartet wird. Björn Phau hat mit dem Lokalmatador Jeremy Chardy wohl das schwerste Los für die erste Runde bekommen, kann allerdings auf die Unbeständigkeit des Franzosen hoffen, der zuletzt wenig überzeugendes Tennis zeigte. Drei Österreicher greifen ab morgen in das Geschehen ein, dabei verlief die Auslosung durchaus machbar. Stefan Koubek der vor dem Vorbereitungsturnier mit Roger Federer eine Woche in Dubai trainier hat, trifft auf Nikolaj Dawidenko der wegen einer Verletzung auf Kitzbühel verzichtet hat. Hier muss man abwarten, wie die Blessur das Spiel beeinträchtigt. "Bad Boy" Daniel Köllerer trifft auf Oldie Nicolas Massu (CHI). Jürgen Melzer der immer besser seine Form findet hat mit Sergio Roitman die besten Karten auf die zweite Runde, der Argentinier dürfte keine allzu große Hürde darstellen. Der Schweizer Wawrinka trifft in Runde 1 auf den Franzosen Nicolas Devilder.
Favoritensieg erwartet
Die beiden Topfavoriten auf einem Triumph, im wohl wichtigsten Sandplatzturnier des Jahres sind Roger Federer und Rafael Nadal, die sich auch zuletzt in Madrid begegneten. Federer der seit über einem Jahr auf den letzten Grand-Slam Triumph (Roland Garros) wartet, kommt nach schlechtem Saisonstart immer besser in Form. In nicht gerade seiner Paradedisziplin Asche, gilt Roger trotz des Sieges im Finale über Nadal dennoch nicht als der Turnierfavorit. Federer bekommt es in Runde 1 mit Alberto Martin zu tun. Der Spanier erlebte bisher eine durchwachsene Saison, ist aber gerade auf Sand nie zu unterschätzen. Champion aus 2008 Rafael Nadel hat mit Marcos Daniel (BRA) ein unangenehmes Los gezogen, wobei der topgesetzte Spanier sicherlich als klarer Favorit hervor geht und alles andere als ein Erfolg unerwartet wäre, gilt der Brasilianer dennoch als hoffnungsvoller Spieler aus dem brasilianischen Lager. Das Duell zwischen Juan Martin Del Potro und Michael Llodra wird im französischen Kreis wohl für die meisten Zuschauer sorgen. Llodra ist nach guten Leistungen 2008 dieses Jahr noch nicht richtig auf Touren gekommen. In seinem Heimat Turnier soll sich das gerade auf Sand ändern, der Aufschlagriese wird seinem Landsmann alles abverlangen. Im rein französischen Duell zwischen Jo Wilfried Tsonga und Julien Benneteau, gilt der als Nummer 9 gesetzte Tsonga gerade auf den Sandbelag als Favorit der nach seinem ersten Grand Slam Titel auch bei den French Open sein Land mit Stolz erfüllen will. Benneteau zeigte sich in Kitzbühel wieder erstarkt und die Performance beeindruckte sogar zahlreiche ATP-Kommentatoren ,scheiterte jedoch nach hartem Kampf im Finale. Das schwerste Los der topgesetzten Spieler erwischte den Serben Novak Djokovic. Der Serbe trifft auf Nicolas Lapentti der Ecuadorianer hat gerade auf Sand seine Stärken präsentierte und u.a. schon Nadal einiges abverlangt. Djokovovic dagegen will sich seinen nächsten Grand Slam unter den Nagel reißen und Nadal und Federer die Suppe versalzen.
Dichtes Feld bei den Damen
Erklärte Favoriten bei der Damen-Tabelle gibt es nicht. Zahlreiche Anwärterinnen variieren von Turnier zu Turnier, dennoch ist die Motivation gerade bei so einem hochkarätigen Turnier umso größer. Die russische Armada zählt wie immer zu dem Kreis der Titelanwärterinnen. Dinara Safina im Lager der Russinnen die topgesetzte Spielern. Dennoch ist die Konkurrenz aus dem eigenem Land sehr groß. Neben Dementjewa, Petrova, Kusnezowa gilt auch Hantuchova die immer besser in Form kommt. Neben den Williams Schwestern die gerade bei solchen Großereignissen ihr bestes Tennis auspacken, zählen diese zu den größten Widersachern der Russen. Viel zu zutrauen ist dem "Sister-Act" nach den letzten Leistungen nicht. Flavia Pennetta gehört sicherlich zu dem Favoritenkreis, die in Stuttgart eine solide Vorstellung bot und will auch in Roland Garros groß auftrumpfen. Für eine Überraschung sorgte das junge deutsche Talent Anna-Lena Grönefeld die alle französischen Hoffnung wohl bereits in der ersten Runde besiegelte und Amelie Mauresmo mit 6:4 6:3 ausschaltete. Titelverteidiger Ana Ivanovic erreichte nach einer gemähchlichen Leistung über Sara Errani 7:6 6:3 die zweite Runde. Die Serbien ist nach einer Knieverletzung wieder zurück auf der Tour, leidet aber immer noch etwas an der Blessur und gilt wie in den Turnieren zuvor nicht als die große Titelhoffnung, will aber nach eigenen Aussagen das Turnier abermals gewinnen. Maria Sharapowa ist nach einer langen Verletzungspause wieder zurück auf der Tour und absolvierte bereits ihre ersten Auftritte in Warschau. Die Russin bekommt es in Runde 1 gleich mit einem sehr schwierigen Gegner zu tun. Anastasia Yakimova (BLR) lautet die Konkurrenz. Die eher noch unbekannte Weißrussin verfügt allerdings über ein verstecktes Talent. Von ihr wird man in den nächsten Jahren noch einiges hören. Die serbische Elite wird von Jelena Jankovic untermauert, die bereits dieses Jahr die Führung wieder an Safina abgeben musste. Nach dem Jankovic dem schlechten Resultat Tribut zollen musste, gilt die ehemalige Nummer Eins, ebenfalls wie Landesfrau Ivanovic, nicht gerade zum engsten Favoritenkreis. Es ist aber gerade im Damentennis einiges drinnen. Die starke russische Armada gilt bei den French Open zu den absoluten heißen Eisen, die neben den topgesetzten Spielern auch eine gute Bandbreite an jungen Talenten auf die Tour mitbringen.
24. Mai 2009 / lukas - Kategorie:
Tennis-Wetten
Es ist wieder soweit. Die Tenniswelt gibt sich in Paris die Ehre. Vom 24.Mai bis 7.Juni findet Grand Slam Teil 2 des Jahres 2009 in der Stadt der Liebe statt. Auf Sand ist besonders die Nummer 1 der Welt Rafael Nadal klar zu bevorteilen, doch äußert sich dies auch in den Quoten um die 1,30, die selbst bei der Dominanz des Spaniers nicht spielbar sind, müssen doch auch mögliche Verletzungen mit eingerechnet werden. Federer, Murray und Djokovic sind die sonstigen Verdächtigen, eventuell kann Fernando Verdasco, der schon in Melbourne groß aufspielte, den Top 4 Konkurrenz machen.
Bei den Damen ist das Feld deutlich knapper beisammen. Als Favoritin geht die Russin Dinara Safina ins Rennen (@4,8). Doch auch Serena Williams, die Siegerin der Australian Open, die Serben Jelena Jankovic und Ana Ivanovic, sowie mindestens 10 weitere Spielerinnen können vom Thron träumen. Ebenfalls mit dabei sein wird Maria Sharapova, die erstmals seit einer fast einjährigem Zwangspause wieder zum Schläger greift. Die erste Wettkampfwoche brachte noch wenig Konstanz und die schöne Russin behauptet von sich selbst, dass sie erst in Wimbledon oder gar bei den US Open wieder in Topform an den Start gehen kann.
Tag 1 brachte noch keine große Überraschung, doch die größten Namen greifen erst morgen in das Wettkampfgeschehen ein. Bei den Damen erledigte Ana Ivanovic ihre Pflichtaufgabe gegen Sara Errani mit 7:6 und 6:3 ohne dabei glänzen zu können.
Bei den Herren konnte der Exfreund Ivanovic´s Fernando Verdasco klar in 3 Sätzen Florent Serra bezwingen. Ganze 7 Spiele gab der Spanier in seiner Erstrundenpartie ab. Auch Marat Safin blieb problemlos im Turnier.
Den Auftakt abgerundet hat der Schotte Andy Murray mit einem ungefährdetem 6:2 6:2 6:1 gegen Chela.
Für den morgigen Tag stehen weitere "David gegen Goliath" Duelle auf dem Programm. Safina, Nadal, Federer, Jankovic und Djokovic geben sich die Ehre. Besonders bei den Herren sind Überraschungen nahezu ausgeschlossen, sodass die kleinen Favoritenquoten gut geeignet sind um Kombipflichten zu umgehen.
24. Mai 2009 / christoph - Kategorie:
Tennis-Wetten
Das erste große Turnier dieses Jahr ist bereits voll im Gange. Sowohl bei den Damen als auch bei den Herren werden heute Nacht die letzten Viertelfinal-Spiele ausgetragen, ehe die letzten 4 sich den Platz im Finale untereinander ausmachen. Die Hitze und einige Verletzungen machten einigen Spieler/innen zu schaffen und auch Überraschungen blieben nicht aus. Der bereits ausgeschiedene Andy Murray, der gegen Verdasco in einem 5-Satzkrimi verlor, musste als Geheimfavorit gegen den Spanier den Kürzeren ziehen. Der gewohnt starke Service lies den jungen Briten einige Male im Stich, wobei Verdasco ihm mit gutem Returnspiel einige Aufschläge abgenommen hat und somit verdient als Sieger vom Platz ging. Im Viertelfinale trifft Verdasco nun auf den wiedererstarkten Jo-Wifried Tsonga. Der 5te gesetzte Franzose hatte in seinem Achtelfinale nicht viel Mühe mit dem US-Amerikaner Blake und machte kurzen Prozess in nur 3 Sätzen. Topfitness ist eine Grundvoraussetzung um so ein Turnier bei über 35 Grad zu bestreiten. Da die Kräfte bei diesen hohen Temperaturen über Fortdauer des Matches immer geringer werden. Dies bekam auch der Titelverteidiger Novak Djokovic am Dienstag Nacht zu spühren als er im Viertelfinale auf Andy Roddick traf. Der Top 3 gesetzte Serbe konnte nur Anfangs seine Stärken ausspielen und gewann den ersten Satz im Tiebreak 7:6. Doch dann schien überhaupt nichts mehr zu klappen. Nach dem 4:6 Satzverlust gegen Roddick musste sich Djokovic im 3ten Satz behandeln lassen, da er mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen hatte. Der Weg für den Aufschlagbomber Roddick war somit geebnet und er gewann den dritten Satz gewann mit 6:2. Die Gegenwehr war dabei bereits gebrochen ehe Djokovic im 4ten Satz nach Aufschlagverlust 0 aufgab. Der Serbe begründete seine Aufgabe damit, dass sein Körper bei diesen schwierigen Bedingungen nicht mehr konnte und er Krämpfe verspürte. Dies war bereits die 4te Aufgabe von Djokovic in einem Grand-Slam Turnier. Der Wetterbericht hat schlechte Nachrichten für die Spieler, aber dennoch sollen die Temperaturen in den nächsten Tagen sogar auf 41°C steigen. Dieses Wetter soll über 4 Tage andauern. Solche Werte hat es in Melbourn hintereinander über 100 Jahre nicht mehr gegeben. Trotz der Fitness in diesem Profisport leiden einige Athleten stark unter den schwülen Temperaturen. "Darth Vader" alias Roger Federer hatte in seiner Viertelfinalrunde wenig Probleme mit dem Argentinier Del Potro, den er in 3 Sätzen ohne Mühe 6:3 6:0 6:0 abservierte. Mit 13 Games in Folge gegen den jungen Argentinier hat Federer seine Stärken beeindruckend unter Beweiß gestellt. Dabei hat der Aufschlagstarke Juan Martin Del Potro ausgelaugt gewirkt und nicht viel entgegengesetzt. Dies war der 19te Halbfinal-Einzug eines Grand Slam Turniers des Schweizers, welcher nach dem enttäuchenden Vorjahr diesmal als großer Favorit gilt. Im Halbfinale trifft Federer auf die Aufschlagkanone Roddick, sollte der Schweizer und Publikumsliebling diese Hürde schaffen, würde ihm mit großer Wahrscheinlichkeit ein Duell mit Nadal bevorstehen. Diese wäre zugleich der erwünschte Showdown zum Saisonauftakt. Sollte Federer das Turnier gewinnen, würde Roger mit Pete Sampras gleichziehen. Dann würde er bei 14.Major-Titel halten und schon bald könnte er sogar den ewigen Rekord an Titel übertrumpfen.
Bei dem Damen ist die Stärke der russischen Spielerinnen nicht zu übersehen. Nach dem gestrigen Tag steht schon eines fest: es gibt eine russiche Finalistin. Denn im Halbfinale treffen Wera Zvonareva & Dinara Safina aufeinander. Etwas überraschend klar setzte sich die als Nummer 7 gesetzte Zvonareva gegen die Französin Marion Bartoli durch. Sie warf zuvor die Nummer 1 der Welt, Jelena Jankovic, aus dem Turnier. Ihre Landsfrau Safina schaffte ihren nächsten Coup gegen Jelena Dokic mit 6:4 4:6 6:4 und warf somit die letzte Hoffnung Australiens aus dem Turnier. Anfänglich hatte Zvonareva allerdings hart zu kämpfen als Bartoli im ersten Satz mit einem Break-Vorsprung bereits 3:1 geführt hatte. Doch die junge Russin holte darauf hin elf Games in Folge und besiegelte somit ihren Halbfinaleinzug mit 6:3 6:0. Dies ist für Zvonareva der erste Halbfinaleinzug in einem Grand-Slam Turnier. Sie überzeugte mit ihrer Beweglichkeit und konstanten Aufschlag. Die Überraschung des Turniers war allerdings die Australierin Dokic, die nach langer Pause (letztes Match 2002) die Runde der letzten 8 geschafft hat. Die ehemalige Nummer 4 der Welt hatte zuvor einige Vorbereitungsturniere gespielt um sich in Form zu bringen und hatte in ihrer Heimat gezeigt, dass sie mit den besten Frauen der Welt mithalten kann. Allerdings ist die fehlende Matchpraxis wohl für das Ausscheiden verantwortlich, die sich nach diesem Erfolg im Wta Ranking unter die Top 100 verbessert hat. Das Ziel in den kommenden Jahren sei bis 2010 unter die Top 50 zu kommen und weiterhin Turniere in der WTA zu spielen.
Viertelfinale Herren Tableau:
| Rafael Nadal (ESP/1) |
Gilles Simon (FRA/6)
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Tipp 1 (1,10) Tipp 2 (6,00)
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| Fernando Verdasco (ESP/14) |
Jo-Wilfried Tsonga
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Tipp 1 (2,20) Tipp 2 (1,55)
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Viertelfinale Damen Tableau:
| Carla Suarez Navarro (ESP) |
Jelena Dementjewa (RUS/4) |
Tipp 1 (3,80) Tipp 2 (1,20)
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| Swetlana Kusnezowa (RUS/8) |
Serena Williams (USA/2) |
Tipp 1 (2,90) Tipp 2 (1,35)
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Es kommt heute dabei zu dem Duell Spanien vs Frankreich, wobei in diesen Partien die Chancen beider Nationen ausgeglichen sind. Nadal, amtierende Nummer 1, trifft auf den Überraschungsmann aus dem Vorjahr Gilles Simon. Simon, der sich im Achtelfinale gegen seinen Landsmann Gael Monfils nach Aufgabe, durchsetzte. Doch auch zuvor zeigte Simon wie stark der junge Franzose wirklich ist: ein starker Aufschlag prägt die Partie des Nummer 6 Gesetzten und dem Aufsteiger des Jahres 2008. Ob er einen Showdown zwischen Nadal & Federer verhindern kann? Nicht wenn es nach der derzeitigen Form von Rafael Nadal geht, der bisher im ganzen Verlauf des Turnier einen unantastbaren Eindruck hinterlies und wenig Mühe beim Viertelfinaleinzug hatte. Dennoch kann man sich auf eine Partie auf höchsten Niveau freuen. In der 2ten Herren Partie des Tages treffen 2 individuelle Spieler aufeinander: für Verdasco wäre es eine Premiere in ein Halbfinale eines Grand Slams zu gelangen. Doch die Aufgabe ist unter den letzten Acht sowieso keine Leichte mehr. Jo-Wilfried Tsonga ist nach langer Genesungspause wieder voll im Geschäft zurück . Er konnte bisher überzeugen. Dieses Duell wird wohl eine Frage der Fitness und Konstanz werden, dennoch wird Tsonga durch seinen unglaublich starken Aufschlag als Favorit angesehen. Dies auch nicht ohne Grund, denn er wird wohl auch um den Finaleinzug noch ein großes Wort mitzureden haben.
Bei den Damen ist eine Vorhersage wie immer sehr schwierig, die Bandbreite an Ausgeglichenheit ist sehr groß. Carla Suarez Navvarro zählt zu den Überraschungen bisher. Sie hat gerade gegen solche Spielerinnen wie Dementjewa ihr bestes Tennis abgerufen. Dieses Duell wird eine interessante Partie, da Jelena in ihrem Duell einige Probleme hatte und mit ihrem Aufschlag zu kämpfen hatte. Ob die Spanierin den Vormarsch der Russinnen stoppen kann? Dies ist wohl die richtige Frage. Hier entscheidet wohl die Tagesverfassung, denn einen wirklichen Trend kann man nicht vorhersagen. Die Partie wird eine ausgeglichene und zugleich spannende werden. Die letzte der Williams Schwestern bestreitet gegen die etwas überraschend wiedererstarkte Russin Kusnezowa ihr Viertelfinalspiel. Bisher konnte Serena allerdings noch nicht so richtig überzeugen: gerade ihre Waffe, der Aufschlag, machte ihr etwas zu schaffen und muss heute um gegen Swetlana zu bestehen 100% funktionieren.
Die Quoten wurden vonInterwetten entnommen.
27. Januar 2009 / lukas - Kategorie:
Tennis-Wetten
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