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French Open 2010 – Roland Garros; Halbfinale der Herren

3. Juni 2010 / dominic

 

128 Herren starteten in den Hauptbewerb der French Open 2010 – nun sind nur noch vier Herren übrig geblieben. Am Dienstag und Mittwoch wurden die Viertelfinalspiele ausgetragen – in diesem Bericht wird ein kurzer Rückblick auf diese vier Spiele geworfen und ebenso wird es eine kurze Vorschau auf die zwei Halbfinalspiele geben. Zuerst jedoch der Überblick über die Ergebnisse aus dem Viertelfinale. 

 

Die Viertelfinalspiele 

Robin Soderling (5) 4.60 - Roger Federer (1) 1.27 3-6 6-3 7-5 6-4

Tomas Berdych (15) 1.53 - Mikhail Youzhny (11) 2.84 6-3 6-1 6-2

Jürgen Melzer (22) 4.10 - Novak Djokovic (3) 1.32 3-6 2-6 6-2 7-6 6-4

Rafael Nadal (2) 1.06 - Nicolas Almagro (19) 17.00 7-6 7-6 6-4

Quoten von Betfair

 

"Die Sensation ist perfekt" oder  "die verflixte 13" – beide Überschriften passen auf das erste Viertelfinale, welches auch das Re-Match des letztjährigen Endspiels war. Satz eins war Tennis auf dem höchsten Niveau – kaum unerzwungene Fehler und etliche Winner. Vor allem Federer verzückte das Publikum mit Tennis der Extraklasse. Und der Schwede hatte in Satz eins keine Chance - lediglich zwei Returnpunkte konnte Soderling in Satz eins gewinnen. Zu Beginn des zweiten Satzes dann sofort das Break für Soderling, welches ihm auch für den Satzausgleich gereicht hat. Satz drei war dann sehr ausgeglichen, mit den besseren Chancen für Federer. Beim Stande von 5-4 lies er gar einen Satzball aus – welchen Soderling jedoch spektakulär abwehren konnte mit einem Smash mit dem Rücken zum Feld. Beim Stande von 5-5 und 30-15 bei Serve Federer gab es dann eine Regenunterbrechung - und diese war gut für den Schweden. Nach Wiederbeginn – die Pause dauerte rund 75 Minuten – gelang ihm sofort das Break und damit die Entscheidung in Satz 3. In Satz vier entschieden wieder Nuancen. Bis zum 4-4 konnten beide ihre Aufschlagsspiele halten und dann gelang Soderling das entscheidende Break. Nach 2:30 Stunden konnte er dann mit einem Ass auch den Sieg bejubeln. Der erste Sieg für Soderling im 13ten Aufeinandertreffen mit dem Schweizer. Und für Federer war es zum ersten Mal seit Roland Garros 2004 (23 Mal in Folge), dass er nicht mindestens das Halbfinale eines Grand-Slam Turniers erreicht hat – wohl ein Rekord für die Ewigkeit.

Nicht einmal zwei Stunden benötigte der Tscheche Berdych um seinen klaren Sieg gegen Youzhny fixieren zu können. Berdych – welcher ein ähnlicher Spielertyp wie Soderling ist – setzte den Russen in fast jedem Aufschlagspiel unter Druck und konnte fast 50 % der Returnpunkte für sich verzeichnen. 12 Breakbälle erarbeitete sich Berdych und konnte sechs davon nützen. Youzhny dagegen konnte keine seiner drei Breakbälle nützen und nach 114 Minuten konnte Berdych den Einzug ins Halbfinale fixieren - seinen größten Erfolg. Berdych konnte damit viele Kräfte sparen und wird ausgeruht ins Halbfinale gehen können – seine Leistungen in diesen zwei Wochen sind bärenstark – und nun ist ihm alles zuzutrauen.

Viertelfinale drei war dann für die nächste Sensation verantwortlich. Djokovic – welcher quotenmässig als klarer Favorit in das Spiel ging – führte relativ rasch mit 2-0 Sätzen und war auch schon Satz drei mit Break vorne. Kaum etwas sprach für den Österreicher – vor allem, da er bekannt dafür ist, dass er sehr schnell seinen Kopf in den Sand steckt! Doch Melzer hat sich geändert – und zwar ins Positive. Seit Nyström sich wieder um Melzer kümmert und Jürgen mit der österreichischen Schwimmerin Mirna Jukic zusammen ist, geht es stetig bergauf mit dem Deutsch-Wagramer. In Satz 1 und 2 hatte Melzer auch seine Chancen – konnte diese doch nie nützen. Im dritten Satz konnte er dann endlich seinen ersten Breakball nützen und war wieder zurück im Spiel. Und er kam auf den Geschmack – die nächsten zwei Aufschlagspiele von Djokovic gingen auch an ihn. Somit war er zurück im Spiel und die Sensation nahm seinen Lauf. In Satz vier hatte er in einem Aufschlagsspiel 7 (!) Breakbälle – konnte jedoch keinen nützen und gewann den Satz erst im Tiebreak! In Satz fünf hatten beide ihre Breakchancen und konnten diese vorerst nicht nützen – somit nahm die Spannung immer mehr zu. Beim Stande von 4-4 im entscheidenden Satz konnte Melzer das Break fixieren und nützte daraufhin seinen dritten Matchball um den Einzug ins Halbfinale bejubeln zu können. Gratulation an den Österreicher – eine Topleistung, sowohl kämpferisch als auch spielerisch!

Nadal verschlief gegen Almagro den Beginn und somit konnte der Außenseiter gleich zu Beginn ein Break erreichen. Doch Nadal spielte zwar nicht sein Bestes Tennis aber konnte sich dennoch zurückkämpfen und gewann den Satz schließlich im Tiebreak. Ähnlich war der Verlauf in Satz zwei! Zwar gab es keine Breaks aber somit musste der Satz auch – wie Satz 1 – im Tiebreak entschieden werden. In diesen wichtigen Momenten zeigte Nadal wieder seine Klasse und konnte den Satz klar für sich entscheiden. Im dritten Satz reichte Nadal dann ein Break zum 5-4 um den Satzgewinn und somit den Halbfinaleinzug fixieren zu können. Nadal’s Sieg war zwar nie wirklich in Gefahr aber dennoch konnte er nicht wirklich überzeugen. Almagro forderte Nadal alles ab und alle drei Sätze waren hart umkämpft. 

 

Die Halbfinalspiele 

Robin Soderling (5) 1.52 – Tomas Berdych (15) 2.88

Jürgen Melzer (22) 19.00 – Rafael Nadal (1) 1.05

Quoten von Betfair

 

Das Duell zwischen Soderling und Berdych wird ein Spiel zweier Hard-Hitter! Wie bereits oben erwähnt, ähneln sich beide sehr und man darf von einem Spiel ausgehen, bei dem beide oftmals schnell auf den Punkt gehen werden. Soderling besitzt nun die Chance sein zweites Grand-Slam Finale zu erreichen. Gegen Federer zeigte er richtig starkes Tennis und konnte sich nicht unverdient durchsetzen. Gegen Berdych wird dies jedoch ein anderes Spiel – vor allem auch, da er als Favorit in die Partie geht. Gegen Federer hatte er nichts zu verlieren und konnte frei aufspielen. Gegen Berdych erwarten viele einen Sieg – doch ob das so einfach wird? Berdych spielt in Paris sein bestes Tennis. Nachdem er Andy Murray klar in drei Sätzen eliminiert hat, konnte er Youzhny regelrecht abschießen. Soderling ist sicherlich zu favorisieren, doch Quoten welche fast eine 3.00 sind, sind in meinen Augen zu hoch für Berdych. Berdych hat auf alle Fälle die Chance den Schweden auch zu eliminieren und in sein erstes Grand-Slam Finale einzuziehen.

Die Ausgangslage im zweiten Duell scheint klar zu sein – Nadal ist der haushohe Favorit und nach dem Kraftakt im Viertelfinale traut niemand mehr Melzer eine weitere Sensation zu. Quoten von 1.05 würde ich jedoch auf Nadal nicht empfehlen. Wie bereits oben erwähnt, war der Sieg gegen Almagro sehr verdient aber man sieht in diesen zwei Wochen in Paris nicht den besten Rafael Nadal! Zwar ist seine Paris-Bilanz imposant mit 37 zu 1 Siegen aber eine Quote von 1.05 ist dennoch zu gering. Melzer zeigt in dieser Woche auch sein bestes Tennis und das Spiel gegen Djokovic war ein Beweis, dass er sich weiterentwickelt hat. Vor allem seine Returnstärke könnte ihm zu dem ein oder anderen Break verhelfen. Gegen Djokovic erarbeitete sich Melzer ganze 24 (!) Breakbälle – konnte jedoch nur vier nützen. Die Chancenauswertung muss er gegen Nadal auf jeden Fall effektiver gestalten. Für Österreich ist die Halbfinalteilnahme schon ein riesen Erfolg und Melzer konnte sich dadurch auch viel Respekt verschaffen. Doch Rafael Nadal ist eine Nummer zu groß – aber ich traue ihm auf jeden Fall einen Satz zu. Einen 3-Satzsieg von Nadal wird es meiner Meinung nach nicht geben! Dementsprechend würde ich eine 3-0 Satzwette von Nadal layen. Mit einem Turniersieg in Paris würde Rafael Nadal am Montag auch den ersten Platz in der Weltrangliste zurück erobern können. 




Regenchaos bei den US Open, Spiele vertagt

13. September 2009 / christoph

Ja sind wir denn in Wimbledon?“, mögen sich wohl derzeit viele Tennisfans fragen. Das letzte Grand Slam Turnier des Jahres 2009 fällt buchstäblich ins Wasser. Während Wetterprobleme eher zum Rasenhighlight in „Wimbledon“ passen, wird nun der Ruf nach einer überdachten Halle immer lauter.

Zahlreiche Spielverschiebungen führten dazu, dass das Damenfinale erst am heutigen Sonntag über die Bühne geht und die Herren gar erst ihre Halbfinals bestreiten können.

WTA

In der WTA Konkurrenz kommt es zu einem Duell zweier Spielerinnen, die kaum einer vor dem Turnier ins Finale gewettet hätte. Besonders Caroline Wozniacki ist eine riesige Überraschung. Unterdessen war Kim Clijsters nach Ihrem Comeback noch nicht die Beständigkeit auf hohem Niveau zugetraut worden. Im Finale wird die technisch gewiss bessere Clijsters mit @1,4 klar favorisiert. Auch die Erfahrung müsste für die Belgierin den Ausschlag geben. Nur wenn Wozniacki den Schreck, plötzlich in einem Grand Slam Endspiel zu stehen, ablegen kann, ist ein spannendes Duell zu erwarten.

ATP

In einem ausgeglichen quotierten Match stehen sich bereits ab 18 Uhr mitteleuropäischer Sommerzeit Rafael Nadal und Argentiniens Manuel Del Potro gegenüber. Während den Spanier ebenfalls ein starkes Comeback gelungen ist, strebt Del Potro immer mehr in Richtung Titel und könnte schon bald das Trio Fedex, Rafa und Djokovic (+ Murray) durchbrechen.

Im anderen Halbfinale stehen die beiden anderen des genannten magischen Dreiecks. Roger Federer hatte die längste Wartepause aller Halbfinalisten und dürfte ausgeruht in das Match gegen Novak Djokovic gehen. Gegen den Serben gilt der Topfavorit auf den Gesamtsieg mit einer Quote von 1,30 ins Rennen. Djokovic werden bestenfalls Außenseiterchancen gegeben. Tatsächlich spricht viel für den Schweizer, während Djoko immer mehr an der Rolle der Chancenlosigkeit gegen Nadal und Fedex verzweifelt. Nur bei den Australian Open 2008 konnte er einen Grand Slam Sieg feiern, dies jedoch ohne zuvor einen der beiden Hauptkonkurrenten aus dem Weg geräumt zu haben.

 




GRAND SLAM Wimbledon: Federer trifft im Finale auf Roddick

5. Juli 2009 / lukas

 

Wimbledon Finale mit historischem Hintergrund

Der Federer Express machte auch vor Tommy Haas nicht halt, der Hamburger schlug sich allerdings wacker und erzielte mit dem Halbfinale sein bestes Ergebnis bei einem Grand Slam Turnier. Roger dagegen strebt ganz andere Dimensionen an, zwei Rekorde stehen erneut auf seiner Abschussliste. Mit dem Einzug in das Finale auf dem "heiligen Rasen", hat der Maestro bereits Ivan Lendl mit den meisten Major-Finalteilnahmen abgelöst, Federer hält nun bei 20. Nach dem Triumph bei den French Open zog der Schweizer mit Tennis-Legende Pete Sampras gleich. Morgen könnte er mit seinem 15. Major-Sieg die alleinige Spitze übernehmen.

Andy Roddick verlor 18 seiner bisherigen 20 Duellen mit Federer, geht allerdings optimistisch in die Partie, denn der Texaner verfügt über eine wirkungsvolle Waffe, seinem Aufschlag. Mit 226 Km/h stellte der US-Boy den Turnier Rekord auf und will nach seinem Titel bei den US Open 2003 erneut einen Major-Titel empfangen. Roddick kann auf seine bisherige Karriere durchaus stolz sein. Seit acht Jahren hält sich die Nummer 6 des Turniers unaufhaltsam in den Top 10 der ATP-Rangliste und weißt 27 Titel auf. Im Vergleich dazu Roger`s 59. Federer bestreitet bereits sein 7tes Wimbledon Finale und hat auf der Route bis dahin nur einen Satz verloren, dennoch meinte die ehemalige No.1, dass nun alles wieder von Null beginnt.  In der Neuauflage von 2004 und 2005 trifft Roddick bereits zum dritten Mal bei den All England Championship auf den Schweizer. Als Kind spielte Federer dieses Traum Szenario seiner Karriere nicht durch und wollte "nur" ein paar Turniere gewinnen, vielleicht auch noch einen Wimbledon-Titel holen. Doch der Schweizer Magier steht bereits in den Geschichtsbüchern. Über die Rekorde zu sprechen verleiht ihm zusätzliche Motivation, in jedem Spiel die Initiative zu ergreifen.

Roddick erwartet auf dem Center Court, nach dem dieser den Lokalmatador Andy Murray ausschaltete, eine unangenehme Kulisse von 15.000 Zuschauer, Die Sympathien gelten vor allem Roger Federer.

Quoten Sieg Federer 1,12 Sieg Roddick 5,50    Interwetten 




GRAND SLAM Wimbledon – Ladies Finale

4. Juli 2009 / lukas

 

Williams Duell bildet krönenden Abschluss

Wimbledon wird am heutigen Tag zum neuen Palm Beach Gardens, denn dort sind die beiden Williams Schwestern groß geworden. Ein besonderer Moment außerdem, dass das Finale ausgerechnet am Unabhängigskeitstag der Vereinigten Staaten stattfindet. Im 21ten Aufeinandertreffen kommt es bereits zum 4ten Wimbledon Finale des "Sister Act". Die Vormachstellung bei den All England Championship ist vor allem in den letzten Jahren konstant bestechend gleich geblieben, nur einmal in diesem Jahrhundert gab es ein Finale ohne Beteiligung einer Williams. 

Auf professioneller Ebene gab es bereits 20 Duelle unter den Williams Sisters und diese weißt mit zehn Siegen für beide eine ausgeglichene Bilanz auf. Im Wimbledon Head 2 Head für Serena mit 2:1 die bereits zwei mal im Finale Venus schlagen konnte, doch die älteren der beiden Venus ist die amtierende Titelverteidigerin. Auch Serena ist davon überzeugt das Venus ihre bisher beste Leistung bei den Championships abgeliefert hat. Venus hat bisher noch keinen Satzverlust zu verbuchen und gab in 6 Matches erst 19 Games ab, außerdem ist Venus ein fünffacher Champion auf dem Rasen. Gerade der Erfolg über die derzeitige Weltranglistenerste Dinara Safina zeugte von hoher Qualität, während Serena den Ball hart wie ein Mann schlagen kann. 

Quoten Sieg Venus 1,65 Sieg Serena 2,10  Interwetten

 

 




GRAND SLAM Wimbledon: TAG 10 Preview

2. Juli 2009 / lukas

 

"Sister-Act" steht vor erneuter Finalauflage

Und hier sind wir, im Halbfinale von Wimbledon. Zu keinem Erstaunen führte die Tatsache, dass es zum Duell der Superlative kommt. Vier Spielerinnen sind noch übrig. Allesamt bilden derzeit die Weltelite im Damentennis, dabei verspricht das Programm mit dem Duell der Vereinigten Staaten gegen Russland einen zusätzlichen Leckerbissen. Besser gesagt die Williams-Schwestern gegen die russischen Herausforderer. Sollten sich beide Schwestern durchsetzen, kommt es bereits zur vierten Finalauflage des "Sister-Act" in Wimbledon.

Im All England Law Tennis Club will ausgerechnet die russische Front die Williams-Schwestern auf ihrem Lieblingsterrain besiegen. Dementieva, die bereits ihre 11te Saison bei allen vier Grand Slam Turnieren spielt, kann im Duell mit Serena sicherlich auf die bisherigen Duelle positiv zurück blicken. Zwar liegt die jüngere der beiden Williams Schwester im Head 2 Head mit 5:4 voran, doch die Olympiasiegerin Dementieva konnte von den letzten 5 Duellen alleine 4 gewinnen. Serena ist dennoch sehr zuversichtlich, die bisher erst 2 mal in ihren 15 Semi-Finale bei einem Major-Turnier geschlagen wurde. Die letzten sieben konnte sie für sich entscheiden. Vor allem mit ihrem Aufschlagspiel ist die als Nummer 2 gesetzte US-Amerikanerin zufrieden, mit bisher 40 Asse bei den All England Championship verbuchte Serena nur 9 Doppelfehler. Vorsicht wird dennoch von der erfahrenen Russin geboten, die die ungesetzte Italienerin Franseca Schiavone in nur 66 Minuten ausschaltete. Quoten Sieg Serena 1,22 Sieg Dementieva 3,90

Titelverteidigerin Venus Williams ist auf dem "heiligen Rasen" die Dominatorin der letzten Jahre, der letzte Satzverlust stammt aus der dritten Runde 2007. Es ist durchaus möglich das Dinara Safina die Sensation schafft, sie ist jünger und stärker allerdings nicht erfahrener als ihr Gegenüber. Insgesamt ist Venus allerdings seit 32 Sätzen ungeschlagen, der Stil den sie auf dem Rasen praktiziert ist einfach, aber effektiv. Safina ist derzeit die amtierende Weltranglisten erste und überraschend noch ohne Major Triumph. Wimbledon erwies sich bisher nicht als der Untergrund für Spielerinnen aus Russland, denn in der Geschichte konnten erst zwei die Trophäe mit nach Hause nehmen, Olga Morozova (1974) und Maria Sharapova (2004). Venus vor dem Match: "Ich kann mich nicht beschweren, ich bin genau dort wo ich sein wollte – im Halbfinale von Wimbledon". Außerdem fügte die Nummer 3 der Welt hinzu: "Kein Schmerz, kein Ertrag (No Pain No Gain)". Sollte die Überraschung gelingen könnte Safina zur Revanche gegen Serena antreten, denn bei den Australien Open verlor die No.1 bereits ihr zweites Grand Slam Finale. Quoten Sieg Venus 1,22 Sieg Safina 3,90

Interwetten

 




GRAND SLAM Wimbledon: TAG 9. Preview

1. Juli 2009 / lukas

 

An diesem Spieltag ist eine reichliche Variation auf dem "heiligen Rasen" vertreten. Acht Spieler, acht verschieden Nationen. Von der Schweiz, dass zu Hause des fünfmaligen Champions Roger Federer, der Australier Lleyton Hewitt, Andy Roddick vertritt die Vereinigten Staaten, Juan Carlos Ferrero aus Spanien, der Deutsche Tommy Haas, Novak Djokovic der letzte Serbe, Aufschlagkursus Ivo Karlvoic aus Kroatien und der Lokalmatador Andy Murray. 

Die Erwartungen unter den letzten acht auf einen Spanier zu treffen, war vor dem Turnier nach der Absage von Weltranglistenersten Rafael Nadal, eher verhalten. "Spaniard" Juan Carlos Ferrero erhielt die Wild Card für die "All England Championship" und ist bereits jetzt um rund 106,250 Pfund reicher als ein Viertelfinalist. Vermutlich erhielt der Iberer die Wild Card wegen seinem Erfolg bei den Championsship 2007 und dem Sieg bei Roland Garros 2003, ein Grand Slam ist nun mal ein Grand Slam Triumph. Kein Wunder das Andy Murray den Sponsoren Namen von Fred Perry trug, dieser gewann vor 73 Jahren zuletzt als Brite auf dem "heiligen Rasen".  Zuletzt trafen die beiden im Vorbereitungsturnier bei den AEGON Championship im Queens Klub aufeinander, dort setzte sich Murray glatt in straight sets durch. Ferrero ist einer von 5 ehemaligen Grand Slam Champions der acht Viertelfinalisten. Quoten Sieg Murray 1,10 Sieg Ferrero 6,00  Interwetten

Roger Federer bestrebt seinen 6ten Wimbledon-Triumph und mit diesem würde er mit 15 Grand Slam Titel alleiniger Rekordhalter sein. Beim morgigen Auftakt am Center Court erwartet ihn der "Verteiler der Asse" Ivo Karlovic. Von den bisherigen 9 Duellen konnte der Maestro aus der Schweiz acht aus den letzten Begegnungen gewinnen. Aber in den bisherigen 22 Sätzen die gespielt wurden gab es nicht weniger als 12 Tie-breaks.  Federer ist dabei sein 21tes aufeinanderfolgende Halbfinale zu erreichen und hat davon 16 der letzten auch gewonnen. Karlovic bricht indes in sein erstes Grand Slam Viertelfinale auf, welcher in den letzten 4 Jahren bereits in der ersten Runde von Wimbledon gescheitert war. Der Kroate ist der "Master Blaster" der Aufschlag-Aktion. In seinen 4 Matches absolvierte Karlovice 79 Service-Games und gab keinen einzigen Aufschlag ab. In diesen Auftritten produzierte Ivo insgesamt 137 Asse. Die einzige Challenge die Karlovic bevor steht ist die mit seinem Landsmann Goran Ivanisevic der 2001 auf seinem Weg zum Titel insgesamt 212 Asse schlug. Quoten Sieg Federer 1,10 Sieg Karlovic 6,00

Djokovic und Haas haben sich zuletzt in der Heimat von Tommy getroffen, in Halle siegte Haas in drei Sätzen. Im Duell der Generationen trifft dabei der älteste Haas, mit 31 Jahren im Feld auf den jüngsten, 22 Jahre Djokovic, der damit exakt eine Woche jünger ist als Murray. Der Serbe gab bisher erst einen Satz im Verlauf des Turniers ab, dennoch gab die No. 4 der Welt an, dass er in Wimbledon nicht viel erwarte und sich keinen Druck auferlegt, da die French Open enttäuschend verliefen. Tommy Haas spielt dagegen sein erstes Viertelfinale und ist auf seinem Karriere-Highlight. Im Duell mit Novak wird vor allem ein Duell Fitness voraus gesagt. Quoten Sieg Djokovic 1,45 Sieg Haas 2,50




PREVIEW: Wimbledon Freitag 3te Runde

26. Juni 2009 / lukas

 

Bisher blieben die Spielstätten von Wimbledon vom Regen verschont, doch der Freitag könnte dazu beitragen das einige Partien unterbrochen werden. Für den morgigen Tag sind neben strahlenden Sonnenschein und freundlichem Wetter auch heftige Gewitter angesagt, mit Temperaturen bis zu 25°C. Zwischen Samstag und Montag werden neben Sonnenstrahlen und warmen Temperaturen auch teilweiße Gewitterfronten vorhergesagt. 

In der Runde der letzten 32 Spiele sind bei den Männern erst drei, der Topgesetzten 16, in der Tableau ausgeschieden. Ein Blick auf die Damen, dort wurden bisher sieben Verluste der topgesetzten Spielerinnen verzeichnet. Einziger großer Name ist Maria Sharapowa, die nach einer langen Schulterverletzung erst seit wenigen Wochen auf dem Weg der Besserung ist. 

Top-Duelle am Freitag

Roger Federer ist zurück am Center Court und in seiner Spezialdisziplin auf der Jagd zu seinem nächsten Titel. Neben seinem neuen Nobel Military-Look ist beim Maestro die gewohnte Dominanz zu bemerken. Der Federer Express hat klar die Richtung des zwei Wochen Planes eingeschlagen, die ihm das Finale bescheren würde. Dabei sollte Philipp Kohlschreiber auch keine allzu große Hürde darstellen. Im Schatten von Boris Becker will "Kohli" erneut für eine Überraschung sorgen, der bereits bei Roland Garros in der 3te Runde einen Hochkaräter Names Novak Djokovic ausgeschaltet hat. In den bisherigen drei Duellen gab Federer keinen einzigen Satz gegen den als Nummer 27 gesetzten Deutschen ab. Zwei Siege erlangte der Schweizer dabei auf dem Homecrowd von Kohlschreiber in Halle 2008. Nach der bisherigen Leistung des Schweizer Magiers wird man am Center Court die gewohnte Dominanz zu spüren bekommen. Quoten: Sieg Federer (1,01) Sieg Kohlschreiber (10,00)  Interwetten

 Sollte der erwartete Sieg von Federer eintreffen, könnte es im Achtelfinale zu einem erneuten Aufeinandertreffen mit Robin Söderling kommen. Söderling ist der Schwedische Andy Murray, der einzige ordentliche Spieler nach langer Zeit in seinem Land, der brillanten Tennis zeigt. In Runde 3 wartet Sandplatzspezialist Nicolas Almagro, der sich nach dem harten Duell mit Juan Monaco auch knapp gegen den Slowaken Karol Beck durchsetzte. Gute Perspektiven für den Schweden, denn nach dem French Open Finale brennt Söderling auf Revanche. Seine bisherige Performance unterstrich seinen Aufwärtstrend. Quoten: Sieg Söderling (1,15) Sieg Almagro (4,00)

Jo Wilfried Tsonga trifft auf den Mister Tiebreak und Asse Ivo Karlovic. Der Kroate muss dabei seinen Service abermals abrufen, denn gegen den neuntgesetzten Franzosen wartet einen harte Aufgabe. In Runde 4 wartet indes auf jeden Fall ein Spaniar. Entweder der top 7 gesetzte Vernando Verdasco oder der niedriger gesetzte Albert Montanes.

Bei den Damen zählen die Williams Schwestern, die in den letzten Jahren 7 mal den Titel geholt haben sicherlich zum engsten Favoritenkreis. Dazu gesellte sich die frisch gebackene French Open Siegerinn Swetlana Kusnetzowa, die auch auf Rasen ihre Dominanz unter Beweis stellte. Ihr ungeheures Selbstvertrauen macht sie zu einer Topsieganwärterin.

Sharapowa Bezwinger Gisela Dulko aus Argentinien bekommt es in Runde drei erneut mit einer Russin zu tun, die 10t gesetzte Nadja Petrova. Dieses Paar hat ihre Ergebnisse in den letzten 4 Matches geteilt, doch die letzten beiden konnte Petrova für sich entscheiden. Petrova ist in einer sehr geizigen Form, in den ersten beiden Runden gab sie gerade mal 7 Games ab. Sieg Dulko 2,70 Sieg Petrova 1,35  

 

 




Grand Slam: Der heilige Rasen von Wimbledon

22. Juni 2009 / lukas

 

Traumfinale bereits jetzt geplatzt

Ein Duell der Superlative wird es dieses Jahr bei den "All England Championships" nicht geben. Der Titelverteidiger Rafael Nadal muss wegen einer Knieverletzung, die ihn schon länger plagt, absagen. Roger Federer könnte allerdings schon bald wieder die Spitze des Tennisthrons erklimmen, den die Punkte vom Spanier fallen durch seine Verletzungs bedingte Absage aus dem Ranking und der Weg des Schweizers ist somit eröffnet. Die Hiobsbotschaft traf einige Fans und vor allem die Turnier-Organisatoren schwer, dennoch ist Federer der unumstrittene Favorit auf den Titel in Wimbledon. Warum das so ist zeigen alleine die letzten 6 Jahre: Von 2002 bis 2007 sicherte sich der Federer Express gleich 5 Titeln, nur 2008 scheiterte die ehemalige No.1 an Nadal. 

Zum größten Wiedersacher avancierte dabei Andy Murray, der nach 71 Jahren im Queens Klub einem der legendärsten Vorbereitungsturniere gewonnen hat. Nicht weniger lang ist die Serie in Wimbledon, dort hat ein Einheimischer zuletzt vor 73 Jahren (Fred Perry) triumphiert. Das neue Traumfinale von Wimbledon lautet nun Andy Murray vs Roger Federer. Vor allem für die Organisatoren von der Insel wäre dies ein gelungenes Tennisfest, falls es dazu kommen sollte. Programmgemäßer Gegner im Halbfinale von Federer wäre mit Voraussicht Novak Djokovic (dieser erreichte 2007 das Halbfinale). Ein anderer Bekannter musste ebenfalls absagen, der Zypriote Marcos Baghdatis passt wegen einer Fußverletzung. Für ihn springt der Slowake Karlo Beck ein. 

Bei den Damen gelten die "Sister Act" rund um Serena und Venus Williams als die großen gejagten, die gerade auf diesem Rasen-Belag in den letzten Jahren die Konkurrenz regelrecht vorgeführt haben. Dahinter bietet sich allerdings eine große Bandbreite an mit Favoritinnen. Neben den beiden French Open Finalistinnen Safina und Kusnetzova zählt auch Eastbourne-Siegerin Caroline Wozniacki zu den Anwärtern auf dem "heiligen Rasen".

 




Roland Garros – French Open Finale – Federer feiert denkwürdigen Sieg

7. Juni 2009 / lukas

 Das Imperium schlägt zurück

 Roger Federer hat es nach 1:54 Stunden im Endspiel geschafft auf dem Court Philippe Chatrier den wichtigen Major Titel ein zu fahren. Der Schwede Söderling brachte Federer nur selten ins Wanken und verlor verdient mit 6:1 7:6 6:4. Überfallsartig startete Federer in den ersten Satz und nahm seinem Gegenüber gleich zu Beginn zweimal das Service ab. Nach nur 23 Minuten beendete der als Nr.2 gesetzte Schweizer den ersten Satz mit 6:1 und ließ Söderling gerade mal 11 Punkte. Im zweiten Durchgang kämpfte sich der Nadal-Bezwinger zurück und hatte kaum Probleme mit seinen Aufschlag, beim Stand von 5:4 musste Söderling jedoch einen Satzball abwehren ehe er sich in das Tiebreak rettete. Dort war Federer klar überlegen, Roger startete mit 3 Assen und einem Minibreak, beim Stand von 6:1 servierte er ein Ass und sicherte sich auch den zweiten Satz. Aus dem Rhythmus wurden die Spieler nur kurzfristig gebracht als ein Zuschauer auf das Feld stürmte und Federer eine Fahne umhängen wollte, dieser wurde allerdings von den Sicherheitsleuten gestoppt. Zu Beginn des dritten Satzes nahm Federer seinem Kontrahenten den Aufschlag ab, Söderling hatte beim 1:2 eine Chance auf das Rebreak, vergab diese aber. Beide blieben bei ihren Service fehlerlos, erst als Federer auf das Match aufschlug bekam Söderling abermals die Möglichkeit auf ein Break. Der Schweizer behielt aber die Nerven und nütze seinen ersten Matchball zu einem denkwürdigen Triumph bei den French Open. Mit dem Sieg zog der ehemalige Weltranglistenerste mit Pete Sampras gleich, beide halten nun bei 14. Major Titel. Ausschlaggebend für den sicheren Sieg war sein Aufschlagspiel, insgesamt lies Federer nur 2 Breakbälle zu und servierte insgesamt 16 Asse dazu kommen noch 58 Winner. Außerdem holte Roger Federer erst als sechster Spieler den Karriere-Grand-Slam (alle Siege bei jedem Grand Slam). Der Schweizer Maestro kürte sich zum neuen Sand-König nach dem Nadal die letzten 3 Jahre stets den Titel bei den French Open holte. Neben Andre Agassi, Fred Perry, Don Budge, Rod Laver und Roy Emerson triumphierte auch Federer bei allen 4 Grand-Slam Turnieren.

 




Roland Garros – French Open: Herrenfinale

7. Juni 2009 / lukas

French Open letzter Meilenstein

Roger Federer bestreitet im Endspiel der French Open gegen Robin Söderling sein 19tes Major Finale. Bereits 13. Grand Slam Titel hat der Schweizer gewonnen um mit Pete Sampras gleich zu ziehen fehlt ihm allerdings noch einer. Ein Erfolg bei den French Open würde außerdem einen geschichtlichen Meilenstein bedeuten. Federer könnte dabei in den Klub der Spieler einziehen die alle Grand Slam Titel gewonnen haben. Eines bleibt dem Schweizer Maestro allerdings erspart, ein Aufeinandertreffen mit Sandplatzspezialist Rafael Nadal. Der Spanier gewann in den letzten 3 Jahren alle Endspiele gegen Federer, nun bekommt die Nummer 2 der Welt es mit Nadal-Bezwinger Söderling zu tun. Im Head 2 Head mit Söderling liegt Federer klar mit 9:0 in front und gab bisher nur einen Satz gegen den Schweden ab, meinte aber:"Auch wenn ich eine unglaubliche Bilanz gegen ihn habe, wird es schwer. Er spielt ein fantastische Turnier".

Söderling spielt bisher ein unglaubliches Turnier und ist auf dem Spuren von Mats Wilander & Björn Borg die beide ihrer ersten Grand Slam Titel bei den French Open feierten. Die größte Überraschung des gesamten Verlaufs bei Roland Garros ist eindeutig der Schwede. Söderling kreierte Aufregung als dieser zunächst David Ferrer aus dem Turnier war, schockierte die Welt als er Rafael Nadal besiegte. Im Viertelfinale demulierte Söderling,Dawidenko  regelrecht und gegen Fernando Gonzalez bewieß er immensen Kampfgeist. Seine powervolle Vorhand ist derzeit wohl die beste auf der Tour außerdem besitzt Söderling eine harte beidhändige Backhand. Der Aufschlag des Schwedens ist explosive und überzeugte im Verlauf des Turniers jeden Experten. Nach dem Sieg über Nadal war jedem klar das Söderling jeden vernichten kann. So nah war Roger Federer noch nie am Triumph beim "Coupe des Mousquetairs". Erst zum fünften mal in seiner Karriere schaffte der als No2. gesetzte einen 0:2 Satzrückstand noch um zu drehen das ihm gegen Tommy Haas gelang. Del Potro erwieß sich im Halbfinale als die schwerste Hürde der Argentinier spielte ein brillantes Spiel musste sich allerdings der Konstanz von Federer geschlagen geben. Federer hat in seinem guten Arsenal von Schlägen einen besonders unter Beweiß gestellt: den Stoppball, welchen er mit einer unglaublichen effiziens bisher durch das Turnier genutzt hat. Gekoppelt wird sein Spiel vor allem durch sein auffallenden Service, verwüstenden Vorhand, exaten Volley und seiner bestechenden psychischen Belastung. Im bisher einzigen Aufeinandertreffen bei einem Grand Slam gewann Federer in Wimbeldon in straight sets. 

Quoten: Sieg Federer 1,20  Sieg Söderling 3,60  Interwetten

 















































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