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Grafite


Auf dieser Stichwort-Seite finden Sie die Artikel zu Grafite und Sportwetten im Allgemeinen.


Der VFL Wolfsburg hat sich in Europa einen Namen gemacht. Nach dem völlig unerwarteten Meisterschaft unter Felix Magath bekam der Volkswagenclub die Chance, sich international zu präsentieren.

Sehr zur Freude der Niedersachsen spielte der VFL auch in der CL Gruppenphase eine gute Rolle, brachte Manchester United an den Rand einer Niederlage und schaffte mit Rang 3 souverän die Qualifikation für den Verbleib in der Europaliga.

Gegen Villarreal und Rubin Kazan kamen die Grün – Weißen weiter. Die Basis dafür wurde in guten Auswärtsspielen gelegt, daheim ist Wolfsburg traditionell eine Macht.

In der Runde der letzten 8 wartete ein echter Brocken. Die Club "Fulham" von der Insel stellt sich Grafite und Dzeko in den Weg. Dabei hätten Sie schon reich werden können, wenn Sie zum richtigem Zeitpunkt vorausgesagt hätten, dass Fulham ein Viertelfinalspiel erreicht. Gegen den großen Namen der "Alten Dame" aus Turin lag man bereits mit 1:3 (bei Juventus) und 0:1 im Rückspiel aussichtslos zurück, bevor die vermeidbare Rote Karte der Gäste eine furiose Wende einleitete. 4:1 besiegte Fulham Juventus Turin und machte damit in ganz Europa auf sich aufmerksam.

Genauso wie der Gastgeber vom Donnerstag besitzen auch die Engländer eine große Heimstärke. Diese bekamen die Wölfe bereits im Hinspiel zu spüren. Das 2:0 ließ auf einen sicheren Sieg schließen, doch ein später Anschlusstreffer hielt die Hoffnungen der VW Stadt am Leben.

Dank des Auswärtstreffers würde ein knappes 1:0 ausreichen. Da Wolfsburg aber stets wacklig in der Defensive auftritt, sollte man sich nicht auf ein einziges Tor verlassen, sondern die Entscheidung suchen.

Traurig ist das Zuschauerbild im Stadion. In der neuen Arena waren zuletzt nur 15.000 (Villarreal) beziehungsweise 13.000 (Kazan) Fans im Stadion. Der Gastgeber hofft im Viertelfinale in 2 Tagen natürlich auf steigende Zahlen, muss aber zugeben, dass man mit dem Faninteresse nicht zufrieden sein kann.

Die Generalprobe glückte beiden Teams. Wolfsburg besiegte die TSG Hoffenheim trotz eines ganz schwachen Auftritts mit 4:0 und bewieß, dass ein Ergebnis im Fussball zwar das einzige ist was zählt, dieses aber keinesfalls mit dem Spielverlauf zusammenpassen muss. Die Gäste waren bis zur 55.Minute (2:0) die klar überlegene Mannschaft. Fulham schlug Wigan Athletic mit 2:1 und schaffte somit einen Sieg, der wenig Auswirkung auf das Tabellenbild der Premiere League hat.

Die fallenden Quoten auf Wolfsburg zeigen, dass auch Europa den VFL inzwischen wahrgenommen hat. Interwetten ist mit @1,75 noch am besten platziert. Pinnacle sichert sich die Spitzenposition auf Remis @3,88 und Auswärtssieg zu @5,31.

6. April 2010 / christoph - Kategorie: Europa League

Am Samstag, den 6. Februar, steigt das Topspiel des 21. Spieltags der Fußball-Bundesliga in Wolfsburg. Der amtierende Deutsche Meister, der VfL Wolfsburg, empfängt den deutschen Rekordmeister aus dem Süden, Bayern München. Zur traditionellen Zeit, also am Samstagnachmittag um 15:30 Uhr wird das Duell zweier theoretischer Topteams angepfiffen. Momentan trennen die beiden Mannschaften nicht nur spielerisch Welten, sondern auch tabellarisch. Geschlagene 17 Punkte haben die Bayern mehr auf dem Punktekonto als die Wölfe. In bisher 20 Spielen konnte München doppelt so häufig (12 Siege) gewinnen, wie dies dem Meister aus der Autostadt gelang (6 Siege).

VfL Wolfsburg:
Neuer Trainer, neuer Schwung. Die alte Fußballweisheit hat gegriffen. Allerdings erst ein Spiel und dies hat auch nur zu einem Punkt gereicht. Einen bitteren Rückschlag hat Lorenz Günther Köstner in Hamburg in der Nachspielzeit hinnehmen müssen. Die Wolfsburger führten bis zur 92. Minute mit 1:0 und fingen sich sehr unglücklich noch den Ausgleich. Piotr Trochowski verwandelte einen Freistoß aus halblinker Position direkt in die Maschen. Der Ball war absolut haltbar für einen Andre Lenz, der bis dort hin die Wölfe im Spiel gehalten hatte.
Zu ändern ist es nun auch nicht mehr. Bevor die Wölfe weiter in nach vorne schauen können, noch ein kurzer Blick zurück:
Der 4. April 2009. Auch ein Samstag, auch 15:30 Uhr Anpfiff. Der 26. Spieltag. Bayern und Wolfsburg gleich auf mit 48 Punkten, hinter Berlin mit 49 Punkten. Bis zur Halbzeit steht es 1:1. Der Wolfsburger Führungstreffer aus der 44. Minute wurde promt durch Luca Toni ausgeglichen (45.). Was dann in der zweiten Halbzeit geschah, wurde Fußballgeschichte. Beim 5:1 Sieg der Wolfsburger schoßen Edin Dzeko und Grafite jeweils zwei Tore. Besonders das letzte Tor in der 77. Minute wurde noch lange gefeiert. Grafite hatte die gesamte Münchener Defensive auseinander genommen, um schlußendlich per Hacke zu vollstrecken.
Doch nun wieder zu der Gegenwart. Wettbewerbsübergreifend hat Wolfsburg die letzten 10 Spiele nicht mehr gewonnen – mit sechs Niederlagen, bei vier Unentschieden. Die einstige Festung der letzten Saison ist zur Schießbude geworden. Niemand hat mehr Gegentore zu Hause gefangen als die Niedersachsen (24). Bisher wurde zu Hause erst drei Mal gewonnen. In zehn Heimspielen holte man elf Punkte. Sehenswert sind die Spiele allerdings schon: In keinem Stadion fallen mehr Tore als in Wolfsburg (46).

Bayern München:
Als geht wieder seinen gewohnten Gang. Noch sind die Bayern nicht mal Erster, aber die Meisterschaft ist schon geplant. Dass die Leverkusener, im Gegensatz zu früheren Spielzeiten, mit einem respektabelen Nervenkostüm seit drei Spieltagen jeden Angriff auf die Spitze souverän abwehren, tut da keinen Abbruch. Entscheidend ist, dass die Münchener wieder fest davon überzeugt sind. Mittlerweile ist ihnen sogar ihr Superstar egal. Zumindest scheinbar. Denn Frank Ribery kommt getreu "Never change a winning team" von der Bank. Arjen Robben steht derzeit im Mittelpunkt. Spätestens wenn sich der Holländer wieder verletzt hat, werden die Münchener dem Franzosen aufs Neue zu Füßen liegen.
Wettbewerbsübergreifend hat Bayern München neun der letzten zehn Spiele gewonnen. Ein Unentschieden Ende November in Leverkusen war das letzte Spiel, das die Bayern nicht als Sieger verließen. Im Jahr 2010 weisen die Münchener eine Bilanz von drei Siegen in drei Spielen mit 8:2 Toren vor. Die Art und Weise der Siege war noch beeindruckender. So drücken insgesamt sechs Tore Differenz nicht einmal annähernd die bayrische Überlegenheit aus.
In der Auswärtstabelle stehen nur Schalke (einen Punkt mehr) und Leverkusen (einen Punkte mehr, aber ein Spiel mehr) besser da als die Bayern. Im Durchschnitt schießt niemand mehr Tore auswärts als der Rekordmeister (2,22). In den letzten vier Auswärtsspielen (Hannover, Juventus, Bochum, Bremen) schoßen die Bayern immer mindestens drei Tore.

Fazit:
Ein klarer Fall. Bei Wolfsburg zeigt der Fall nach unten, bei den Bayern nach oben. Die Wölfe werden von einer Negativserie verfolgt, die Bayern von einer Positivserie getragen. Die Münchener haben im letzten Spiel furios gewonnen, die Wolfsburger fingen sich in letzer Minute ein Gegentor. Ein klarer Fall. Eigentlich.

Quoten:
VfL Wolfsburg: 4,85 @ bet-at-home
Unentschieden: 3,94 @ betfair
FC Bayern München: 1,75 @ totesport

Lesen Sie hier den Vorbericht zu Werder Bremen – Hertha BSC Berlin.

4. Februar 2010 / joe - Kategorie: Bundesliga-Wetten

Am Freitagabend um 20:30 Uhr eröffnet der Deutsche Meister aus Niedersachsen, der VfL Wolfsburg, gegen den Verein des Meister-Trainers, Schalke 04, den 6. Spieltag der 1. Bundesliga. Das Spiel, welches besonders aufgrund der Schalker Fußballfinanzkrise, momentan kein spielerisches Spitzenspiel ist, stellt emotional alle Begegnungen dieses Wochenendes in den Schatten. Felix Magath, seines Zeichens amtierender Deutscher Meister, lässt seine königsblauen Schalker gegen den Deutschen Meister aus Wolfsburg, mit dem Magath bis Saisonende zusammen arbeitete, auflaufen. Entgegen vergangenr Jahre sind die Wolfsburger favorisiert, gerade auch weil sie ihre Form unter der Woche in der Champions League wieder gefunden haben. Das Duell Schalke gegen Wolfsburg ist nicht nur Felix Magath gegen Armin Veh, sondern auch das Duell zweier verschiedener Vereinsmentalitäten: Tradition gegen Investment.

Schalke 04:
Der sich angeblich in Geldnöten befindende Traditionsclub aus Gelsenkirchen befindet  sich immerhin wieder sportlich in Tabellenregionen, in denen das königsblaue Herz höher schlägt. Mit einem Auswärtserfolg in Nürnberg gestartet (2:1), überzeugten die Schalker gegen Bochum in der heimischen Arena (3:0). Mit einem mageren 0:0 in Hoffenheim begann das erste Schalker Tief der noch jungen Saison. Die nach der Heimniederlage gegen den SC Freiburg (0:1) schon in die Krise geredeten Königsblauen zogen sich in Köln am eigenen Schopf wieder aus selbiger heraus (2:1). Obwohl die Mannschaft von Alleinverwalter Felix Magath auf Platz drei steht, entscheiden erst die nächsten Wochen über die Qualität des Schalker Saisonstarts: Gegen Wolfsburg, in Dortmund, gegen Frankfurt und in Stuttgart.
Die Personalie Kuranyi (to score @ 2,90) ist wohl die einzige, die die Startelf im Vergleich zum Auswärtssieg in Köln verändern könnte. Der Schalker Topstürmer leidet immer noch unter einem Infekt, der einen Einsatz über die vollen 90 Minuten nahezu ausschließt. Vermutlich wird Kuranyi erst im Laufe der zweiten Halbzeit in das Spiel geworfen, um die Kohlen aus dem Feuer zu holen. Ob Magath das Risiko geht ihn von Anfang anzubringen und ihn folglich nach etwa einer Stunde auswechselt, gilt als fraglich.

VfL Wolfsburg:
Das erste Wiedersehen der Meisterelf mit ihrem Meistertrainer wird sicherlich den ein oder anderen emotionalen Moment mit sich bringen. Allerdings sind beide Seiten zu professionell als sich davon leiten zu lassen.
Die spielerischen Vorteile der Mannschaft von Trainer Armin Veh sind wahrscheinlich der größte Vorteil der Niedersachsen. Nachdem diese Stärke, die zu Saisonstart zu Siegen gegen Stuttgart (2:0) und in Köln (3:1) geführt hatte, gegen Hamburg (2:4), in München (0:3) und gegen Leverkusen (2:3) -  teilweise mit ungewohnter Abschlußschwäche gepaart – vernachlässigt wurde, fand man unter der Woche gegen ZSKA Moskau wieder zu alter Fußballkunst zurück. Besonders beeindruckend war, dass sie die Wölfe nach dem 2:1 nicht einigelten und wie die Suttgarter auf den Ausgleich warteten, sondern weiterhin ihr Glück in der Offensive suchten. Dafür wurden sie belohnt, obwohl Moskau vorher genug Möglichkeiten zum Ausgleich gehabt hatte.
Symbolische Figur des Wolfsburger Tiefs zwischen Spieltag 2-5 ist Edin Dzeko. Der Bosnier erzielte gegen Köln bisher sein einziges Saisontor und blieb mit Ausnahme der beiden Auftaktspiele blass. Die zunächst als überflüssig deklarierte Konkurrenz (Obafemi Martins), die der VfL aus Newcastle kaufte, scheint nun immer mehr Gewicht zu bekommen. Martins (to score @ 3,33) startete deutlich besser in die Saison und konnte trotz vieler Kurzeinsätze schon zwei Mal einnetzen (Köln, Hamburg).
Wegen der großen Qualität im Sturm gibt es in Wolfsburg eine Systemfrage. Bisher agierten die Wölfe mit einem 4-2-2 mti Dzeko (to score @ 3,03) und Grafite (to score @ 2,88) im Sturm. Nun könnte ein 4-3-3, wie gegen Moskau, gespielt werden. In diesem System haben alle drei Stürmer Platz. Auswärts ist die Möglichkeit mit einem 4-2-2 mit Martins und Grafite im Sturm, sowie Dzeko auf der Bank, deutlich wahrscheinlicher.
Stammtorwart Benalgio ist aufgrund der Roten Karte gegen Leverkusen gesperrt. Andre Lenz vertritt den Schweizer im Kasten der Niedersachsen.

Head to Head:
Obgleich die Wolfsburger Leistungsexplosion noch nicht all zu lange her ist, überrascht die Dominanz der Niedersachsen im direkten Vergleich. In der jüngeren Vergangenheit kamen die Wolfsburger immer wieder zu Erfolgen gegen Königsblau. Lediglich zwei der letzten zehn Begegnungen konnte Schalke, das favorisiert in diese Duelle ging, gegen Wolfsburg gewinnen. Der letzte Sieg der Ruhrpottler liegt fast auf den Tag genau drei Jahre zurück (2:0, 23.09.2006). Damals noch für Schalke erfolgreich: Lincoln.
Sechs dieser zehn Spiele endeten unentschieden, wobei sich die Wolfsbuger im DFB Pokal im Elfmeterschießen bahaupten konnten.
Interessant sind die letzten drei Spiele: Wolfsburg gewann auf Schalke (2:1, 15.02.2008), spielte in der abgelaufenen Saison auswärts unentschieden (2:2, 05.10.2008) und gewann zu Hause (4:3, 13.03.2009). In diesen drei Partien erzielte Grafite fünf Tore. Der Schalker Ein-Mann-Offensive Kuranyi gelangen in den letzten sieben Aufeinandertreffen mit den Wölfen sechs Tore.

Fazit:
Sowohl Schalke 04 als auch der VfL Wolfsburg scheinen ihre Mini-Krisen nach den guten Saisonstarts überwunden zu haben. Die Häufigkeit von Unentschieden beim Duell dieser beiden Clubs ist erdrückend, allerdings haben die Wolfsburger spielerische Vorteile. Die Knappen müssen über den Kampf an die Seite der Fans gelangen. In Einheit mit ihrem Stadion kann Freiburg vergessen gemacht werden. Magath gegen Wolfsburg und Grafite gegen Kuranyi machen das Spiel zum absoulten Topspiel des Spieltags.

Quoten:
Schalke 04: 2,35 @ Pinnacle
Unentschieden: 3,45 @ Pinnacle
VfL Wolfsburg: 3,40 @ digibet

18. September 2009 / joe - Kategorie: Bundesliga-Wetten

Am 3. Spieltag der 1. Bundesliga treffen in der VW-Arena in Wolfsburg der amtierende deutsche Meister, der VfL Wolfsburg, und der Vorjahres-Fünfte, Hamburger SV, aufeinander. Die Wolfsburger vertreten die Bundesliga in der Champions League, die Hamburger tuen dies in der Europa League. Da der Hambuger SV am Donnerstagabend gegen den französischen Zweitligisten En Avant Guingamp gespielt hat, findet das Bundesligaspiel am Sonntagabend um 17:30 statt. Auch tabellarisch ist die Begegnung in der noch jungen Saison schon ein Topspiel: Die Wolfsburger sind Tabellenerster und die Hamburger folgen auf Platz drei.

VfL Wolfsburg:
Ein Heimspiel ist für den VfL Wolfsburg eine sichere Kiste. Seit 16 Spielen haben die Wolfsburger in der Bundesliga jedes Heimspiel gewonnen. Mit Ausnahem von Eintracht Frankfurt wurde gegen jeden Bundesligisten zu Hause gewonnen. Auch in dieser Spielzeit hat sich diese Serie bereits fortgesetzt. Beim Bundesligaauftakt gegen den VfB Stuttgart konnte dem heimischen Publikum ein beruhigender 2:0 Sieg geboten werden. Zusammen mit dem meisterlichen Auswärtserfolg in Köln, bei dem die Niedersachsen ein scheinbar verlorenes Spiel in zwei Minuten drehten, haben die Leistungen der ersten beiden Spieltage die Tabellenführung mit sich gebracht. Gerade für Trainer Armin Veh ist das enorm wichtig. Bei einem Fehlstart wären sehr schnell negative Vergleiche mit Felix Magath gezogen worden und kritische Stimmen aus dem Umfeld hätten Rückenwind bekommen. So konnte Veh von Beginn an zeigen, dass er es auch versteht eine starke Mannschaft zu führen. Zum Erfolg zu führen.
Die Offensivkräfte der Wolfsburger sind bestens in die Saison gestartet. Sowohl Neuzugang Obafemi Maritins (Tor gegen Köln), als auch Top-Vorbereiter Zvjezdan Misimovic (Tor gegen Stuttgart, zwei Tore gegen Wehen Wiesbaden), sowie das Sturmduo der letzten Saison Edin Dzeko (Tore gegen Köln und Wehen Wiesbaden) und Grafite (Tore gegen Stuttgart und Wehen Wiesbaden) konnten bereits mit guten Leistungen überzeugen.
Pikant: In beiden Spielen gingen die Wolfsburger mit einem 0:0 in die Pause (Unentschieden zur Pause @ 2,42) und gewannen dann durch Tore in der zweiten Halbzeit (Unentschieden zur Pause und Sieg Wolfsburg am Ende @ 5,40).

Hamburger SV:
Nach einem erschreckend schwachen Saisonbeginn in Düsseldorf (7:4 n E, DFB Pokal) und Freiburg (1:1, 1. Spieltag), gelang es den Hanseaten am 2. Spieltag sich zu rehabilitieren. Beim Heimsieg über Borussia Dortmund (4:1) konnte besonders Eljero Elia, den der HSV für 9 Millionen Euro aus Twente Enschede an die Elbe lotste, auf sich aufmerksam machen. Mit schnellen Driblings und besonderer Übersicht wusste der Niederländer zu überzeugen.
Trainer Bruno Labbadia wird wahrscheinlich wieder auf Denis Aogo (gereitztes Handgelenk) und Torhüter Frank Rost (Entzündung am Fuß) zurückgreifen können. Der besonders in der Offensive stark besetzte Hamburger Kader lässt dem Trainer die Qual der Wahl. Zwei seiner fünf Offensiv Akteure (Berg, Elia, Pitroipa, Petric, Guerrero) wird Labbadia wohl auf der Bank lassen gegen Wolfsburg.
Für die heimstarken Hamburger ist das Auswärtsspiel beim deutschen Meister eine echte Feuertaufe. Im vergangenen Jahr belegten die Norddeutschen mit 20 Punkten den zehnten Rang in der Auswärtstabelle. Des Weiteren fing sich der HSV 34 Gegentore in 17 Auswärtsspielen und kam dabei in Mönchengladbach (1:4), Wolfsburg (0:3), Hannover (0:3) und Hoffenheim (0:3) unter die Räder.
Unter der Woche erüllte der HSV die Pflichtaufgabe beim französischen Zweiligisten EA Guingamp eindrucksvoll. MIt 5:1 gewannen die Hanseaten in Frankreich und machten die Qualifikation für die Gruppenphase der Europa League (praktisch) perfekt.
 

Head to Head:
Seit fünf Spielen ist es dem HSV nicht mehr gelungen die Wolfsburger zu schlagen. In der letzten Saison gingen beide Vergleiche deutlich verloren (0:3 in Wolfsburg, 1:3 in Hamburg). Bei den letzten zehn Besuchen der Hamburger in Wolfsburg gingen sie nur zwei Mal als Sieger vom Platz (zwei Unentschieden, sechs Niederlagen). In sieben der letzten zehn Begegnungen wurden weniger als 3 Tore erzielt. Fünf Mal entschied sogar nur ein einziges Tor.

Fazit:
Insgeheim hätten die Hamburger gerne die Ansprüche der Wolfsburger. Obgleich die Qualität durchaus vorhaden ist, finden sich die Hamburger spielerisch noch hinter den Niedersachsen wieder. Zu Saisonbeginn ist der kompakte Wolfsburger Block dem neuen Hamburger Mannschaftsgefüge voraus. Sollte der HSV allerdings in Führung gehen, wird es ein kompliziertes Spiel für den deutschen Meister. Mit einem Auswärtssieg würden die Träume in der Hansestadt beginnen. Irgendwann müssen Träume nunmal beginnen. Die Wolfsburger Heimspielsieg-Serie begann mit einem 3:0 gegen den Hamburger SV – schließt sich heute der Kreis?

Quoten:
VfL Wolfsburg: 1,90 @ Pinnacle
Unentschieden: 3,85 @ Betfair
Hamburger SV: 4,51 @ Pinnacle

21. August 2009 / joe - Kategorie: Bundesliga-Wetten

Eine nicht enden wollende Wartezeit findet am Freitag um 20:30 ihren wohlverdienten Schlußpunkt: Das Comeback der 1. Fußball Bundesliga! Nach unzähligen Transferdiskussionen, den üblichen Gerüchten, die krampfhaft das Sommerloch füllen möchten, Spekulationen zu Vorbereitungsspielen und sogar der ersten Trainerentlassung, beginnt sich das Karussell mit dem Lederball in der Mitte wieder zu drehen. Im Auftaktspiel der Saison gastiert der Tabellendritte des Vorjahres, der VfB Stuttgart, beim Deutschen Meister aus der Autostadt, dem VfL Wolfsburg. Die wichtigste Neuerung für den allgemeinen Fußballfan ist die Ansetzung der Spiele. In dieser Saison gibt es fünf Termine: das Freitagabend Spiel (20:30), fünf Samstagnachmittag Spiele (15:30), ein Samstagabend Spiel (18:30), ein Sonntagnachmittag Spiel um 15:30 sowie ein Sonntagnachmittag Spiel um 17:30.

VfL Wolfsburg:
Noch überraschender als der Gewinn der Deutschen Meisterschaft in der abgelaufenden Saison dürften die Vertragsverlängerungen der Schlüsselspieler in der Sommerpause gewesen sein. Als ganz Deutschland mit einem fröhlichen Ausverkauf der Niedersachsen rechnete und sich dieser mit dem angestebeten Transfer von Edin Dzeko zum AC Milan bereits anbahnte, bewiesen die Verantwortlichen des VfL Wolfsburg Gelassenheit und Perspektive. Statt das schnelle Geld zu machen, wurde mit den Top-Torjägern Grafite (2012) und Dzeko (2013) verlängert. Auch Rekord-Vorbereiter Zvjezdan Misimovic (20 Vorlagen) konnte bis 2013 gebunden werden. Des Weiteren wurde mit Obafemi Martins vom Premier League Absteiger Newcastle United eine hervorragende Alternative für die Offensive verpflichtet.
Die tragenste Veränderung im Vergleich zur Vorsaison ist eine Personalie außerhalb des Spielfeldes. Meistermacher Felix Magath, der bei den "Wölfen", die Alleinherrschaft inne hatte, verließ den Verein in Richtung Schalke 04. Sein Nachfolger Armin Veh ist nicht weniger kompetent.
Fußballerisch kam der VfL zunächst nicht in Tritt. Uninsperiert wurde im ersten Test gegen Esbjerg fB aus Dänemark ein Unentschieden (1:1) erreicht. Etwas müde des Trainingslagers wegen siegte man gegen Chernomorets aus Bulgarien mit 1:0. Im ersten Pflichspiel der Saison waren den Wolfsburgern im Supercup-Finale gegen Werder Bremen die schweren Beine der Vorbereitung anzusehen (1:2). Obgleich es ein offizieler Titel ist, genießt das Event in Deutschland noch nicht die Akzeptanz, wie in anderen Ländern. Zwar wurde das Spiel von beiden Seiten ernst genommen, doch als mehr als ein Lagebericht in mitten der Testphase kann das Intermezzo zwischen Deutschem Meister und DFB-Pokal Sieger nicht dienen.
Schließlich wurde erfolgreich gegen den spanischen Erstligisten Real Mallorca getestet. Allerdings haben die Spanier nicht nur ihren Kader, aufgrund finanzieller Engpässe, ähnlich wie Hertha BSC Berlin, entscheidend dezimiert (bsp: Juan Arango zu Borussia Mönchengladbach), sondern beginnt für den Balearen-Klub die Saison auch deutlich später.
Im DFB-Pokal konnte in der ersten Runde beim Zweitligaabsteiger SV Wehen Wiesbaden klar mit 4:1 gewonnen werden. Die Niedersachsen präsentierten sich dominant und überzeugend - besser als manch anderer Bundesligst.

VfB Stuttgart:
Für über 30 Millionen Euro hat der VfB Stuttgart seinen Topstar zum Rivalen nach München abwandern lassen. Ob Mario Gomez ersetzt werden kann, ist insbesondere, aufgrund seiner enormen Präsenz in wichtigen Momenten, mehr als fraglich. Wenngleich die Schwaben mit Pavel Pogrebnyak einen Stürmer von Weltformat verpflichtet haben, ist ihr Wunschkandidat Jan Klaas Huntelaar, trotz bester Stammplatzaussichten bei einem Champions League Teilnehmer, in Madrid geblieben, um dort den vierten Stürmer zu geben. Ein Einsatz des Russen ist am Freitag jedoch unwahrscheinlich. Ein weiteres Teil im Puzzle von Trainer Markus Babbel ist Alexander Hleb, der für zwei Millionen Euro aus Barcelona ausgeliehen wurde. Der Weißrusse, der in Barcelona nur auf 19 Teilzeiteinsätze kam, kickte bereits von 2000-2005 im Trikot der Schwaben. In Stuttgart hofft man nun, dass er, wie in seiner Zeit bei Arsenal London, an die Blütejahre vergangener Tage anknüpfen kann.
In der Saisonvorbereitung gewann man gegen Schalke 04 (1:0) und verlor dann im Finale des T-Home Cups gegen den Hamburger SV mit 0:3. Besonders gegen die Spvgg Greuter Fürth konnte überzeugt werden (5:0). Wohlgemerkt noch ohne die beiden Neuzugänge wurde im DFB-Pokal gegen den Regionaligisten Sonnehof Großaspach eine Blamage vermieden. Nachdem der Underdog in der ersten Halbzeit in Führung gegangen war, gelang es dem VfB Stuttgart erst nach knapp einer Stunde Spielzeit das Heft in die Hand zu nehmen. Als der Bann einmal gebrochen war, setzte sich die individuelle Klasse durch (4:1).

Head to Head:
In allen Wolfsburger Köpfen dürfte noch das atemberaubende 4:1 vom 31. Spieltag der abgelaufenden Saison aufblitzen, wenn sie den Namen Stuttgart lesen. Allerdings hieß der Torschütze damals vier Mal Mario Gomez, der bekanntlich in diesem Spiel keine Rolle spielen wird. Die letzten vier Vergleiche konnte die Heimmannschaft jeweils klar gewinnen. Mit mindestens zwei Toren Unterschied wurde der Gast nach Hause geschickt (Wolfsburg gewinnt mit mehr als einem Tor Unterschied @4,05). Außerdem wurden in den letzten vier Begegnungen immer mindestens vier Tore geschoßen (Mehr als 2,5 Tore @1,70; mehr als 3,5 Tore @2,70).

Fazit:
Im Gegensatz zu anderen Überraschungsmeistern (Kaiserslautern, Stuttgart) gehört der VfL Wolfsburg in diesem Jahr, insbesondere wegen der enorm starken Offensive, wieder zum Favoritenkreis der Bundesliga. Am ersten Spieltag ist das Bild einer jeden Mannschaft noch etwas verfälscht, doch sollten die Wölfe mit wenig Änderungen ihr Erfolgssystem beibehalten. Schon im Pokal zeigten die Schlüsselspieler mit Torerfolgen (2x Misimovic, 1x Dzeko, 1x Grafite) ihre beeindruckende Frühform. Der VfB Stuttgart wird sich im Spiel nach vorne erst finden müssen. Ein Unentschieden wäre für die Schwaben ein Erfolg, betrachtet man die unglaubliche Heimstärke der Niedersachen im letzten Jahr.

Quoten:
VfL Wolfsburg: 2,10 @ digibet
Unentschieden: 3,64 @ pinnaclesports
VfB Stuttgart: 3,85 @ centrebet

6. August 2009 / joe - Kategorie: Bundesliga-Wetten


Das schwierige erste Jahr nach der Meisterschaft

Meister Wolfsburg, was klingt wie ein Scherz des Reporters, wurde am 34.Spieltag endgültig wahr. Felix Magath bringt nach dem FC Bayern München auch den VFL auf den Bundesligathron. Dabei musste ausgerechnet der alte Arbeitgeber ausgeschaltet werden. Gelang dies beim 5:1 gegen den FCB noch wunderbar, folgte kurz darauf gegen Cottbus (0:2) der bittere Absturz. Doch die Wölfe sollten nicht den Rhythmus verlieren und holten sich mit dem neuem magischem Dreieck (Misimovic, Dzeko, Grafite) die Salatschüssel.

Das bei diesen Erfolgen und der anstehenden Champions League Saison das Zusammenhalten des Kaders keine Schwierigkeit darstellte erklärt sich von selbst. Nur unwichtige Spielerabgänge (Magath wechselt zu Schalke 04) haben die Niedersachsen zu verzeichnen, dafür aber 3 große Zugänge. Der erste sitzt auf der Trainerbank und ist Stuttgarts Meistermachen Armin Veh. Der abergläubige Neuling im Boot des Titelträgers darf sich als Erbe Magaths nicht auf den Loorbeeren ausruhen, sondern sollte sich schnell Respekt im Verein schaffen.

Vor der gewohnten Viererkette gesellt sich mit Kahlenberg auf dem Flügel Neuzugang Nummer 2. 4 Millionen kostete der Mann vom AJ Auxerre. Ebenfalls Verstärkung gab es auch im restlichem Mittelfeld. Für Ziani blätterte der Club gleich 7 Millionen hin und dies dafür, dass der Algerier wohl vorerst auf der Bank Platz nimmt. Zu stark waren die Leistungen von Josue und Gentner und Misimovic in der Vorsaison.

Im Angriff ist Dzeko und Grafite, dessen Namensausprechung wohl immer ein Geheimnis bleiben wird, eh keiner gewachsen. Saglik kann höchstens im Falle einer Verletzung auf regelmäßige Einsätze hoffen.

Fazit

Wolfsburg bleibt eine starke Truppe, doch ohne Magath fehlt der Mann, welche ein starkes Team auch zur Meisterschale führen kann. Durch die Doppelbelastung wird Wolfsburg doch einige Plätze verlieren. Rang 3-7 ist realistisch.

Langzeitwetten

Zwar gibt es interessante Saisonwetten, besonders im Bereich der Torschützen (H2H Dzeko – Grafite), doch Value ist kaum zu finden.

5. August 2009 / christoph - Kategorie: Bundesliga-Wetten

Mit einem kleinen Vorteil für die Elf von Felix Magath treffen sich in der Volkswagen Arena mit dem VfL Wolfsburg, seines Zeichens heißester Kandidat auf die Meisterschale, und Werder Bremen zwei Mannschaften mit gleichem Potential. Leider, wie man nach Mittwoch sagen muss, haben die Bremer ihr Potential in den Pokalwettbewerbe verschoßen. Am Mittwoch reichte es aus deutscher Sicht unglücklicherweise nur bis zur Verlängerung. Nachdem sich der Torwart von Schatjor Donezk einen dicken Patzer erlaubt hatte, zog Bremen-Keeper Tim Wiese mit einem halb so schlimmen, aber auch zum Gegentor führenden, Fauxpas gleich. Dieser brachte den Ukrainern ihren ersten internationalen Titel. Immerhin haben die Bremer ganz Europa ihr Potential gezeigt, welches sie in der Bundesliga in dieser Saison in schöner Regelmäßigkeit vermissen ließen.
Für die Wolfsburger waren sämtliche internationalen Träume schnell ausgeträumt. Nach überagender Gruppenphase wurde gegen Paris St. Germain (derzeit Vierter in der Ligue 1) im Hin- und Rückspiel eine grausame Leistung geboten. Verdient verabschiedete man sich mit einem Gesamtresultat von 1:5 aus dem Uefa-Pokal. Somit konnten alle Kräfte in die Bundesliga investiert werden. Über lange Zeit die graue Maus gewesen, wollten die Niedersachsen die Spitzenpositionen einfach nicht verlassen und stehen nun am 34. Spieltag, das erste Mal an einem letzten Spieltag in ihrer Vereinsgeschichte, auf dem ersten Tabelleplatz der 1. Bundesliga.

VfL Wolfsburg:
Taktik-Fuchs Felix Magath hat es geschafft das Kapital der Sponsoren sichtbar in fußballerische Klasse umzumünzen. Nicht alle seine Einkäufe waren ein Erfolg, jedoch bestehen die Grün-Weißen nun fast ausschließlich aus Wunschspielern des Trainers. Sogar vom – auch nicht im Doppelpass durch einen Udo Lattek – nicht weg zu diskutierenden psychologischen Tiefschlag durch den Wechsel des Trainers zu Schalke 04  zur neuen Saison, hat man sich in der Autostadt nicht beeindrucken lassen. Konsequente Deckung und ein überragender Strum, der von einem kreativen Ideengeber gefüttert wird. Klingt recht simpel, aber es ist unglaublich schwierig umzusetzten.
Zu Hause ist die Wolfsburger Statistik, wie man sie sich besser nicht erträumen könnte: In 16 Spielen wurde 15 mal gewonnen und nur gegen Eintracht Frankfurt zu Beginn der Saison unentschieden gespielt (2:2). Mehrsagender kann eine Statistik kaum sein. Wenn man ihr das durchschnittliche Torverhältnis der Wölfe in ihren Heimspielen beifügt, schwinden die Chancen, dass der Deutsche Meister am Samstagabend in Stuttgart oder München feiert, auf ein Minimum. Im Durchschnitt endet ein Spiel in der Volkswagen Arena 2,88:0,75.
30.000 Grüngekleidete werden am Samstag ab 15:30 zugucken dürfen, wie Zvjezdan Misimovic (5 Tore, to score @4,00), der mit 21 Torvorlagen schon jetzt einen ewigen Rekord aufgestellt hat, seine Pässe gefühlvoll in den Lauf von Grafite (26 Tore, to score @1,91) und Edin Dzeko (25 Tore, to score @1,91) spielt und diese dann vollenden.

Werder Bremen:
Sollte er das Final-Ergebnis selbstkritisch refelktieren, wird sich Bremens Spielmacher Diego an den Kopf fassen. Ein bisschen mehr Selbstkontrolle und weniger südländisches Temperament, dann wäre der wechselwillige Brasilianer gegen den Hamburger Alex im Halbfinale ruhig geblieben. In Istanbul wäre eine Nummer 10 aufgelaufen. Die Chancen der Bremer hätten sich vervielfacht. So hat man sich selbst zuzuschreiben, warum man unterlegen war. In einem langweilgen Spiel, war Donezk in Bestbesetzung einen Tick besser. Özil konnte den Lobeshymnen nicht gerecht werden.
Für die Bundesliga bedeutet das noch weniger Einsatz in Wolfsburg, weil die Moral am Boden ist. Alle Augen sind auf das DFB-Pokalfinale gegen Leverkusen gerichtet. Wenn dort nicht gewonnen wird, wird die ganze Häme, die die Bremer den Hamburgern einschenkten, als Boomerang zurück kommen. Dann hätten auch sie kurz vor Schluß alles verloren. Deshalb wird sich am 34. Spieltag kaum ein Bremer um die Meisterschaftsentscheidung kümmern. Besonders befreundet sind die Bremer mit den Bayern auch nicht.

Fazit:
Die Offensiv Armada des Tabellenführers (75 Tore für Wolfsburg) gegen eine B-Abwehr aus Bremen, die nicht gerade für ihre gute Ordnung und ihr Deckungsverhalten bekannt ist. Die Deutsche Meisterschale oder 3 Punkte mehr, obgleich man sowieso nicht mehr vom zehnten Tabellenplatz weg kommt. Eindeutiger können die Vorzeichen vor diesem Spiel kaum stehen. Interresant wird es trotzdem. Höchstwahrscheinlich in der ersten halben Stunde aufgrund der Wolfsburger Tore und noch einmal in der 89. Minute. Ob Andre Lenz diesmal als Feldspieler auflaufen darf?

Quoten:
VfL Wolfsburg: 1,50 @ betsson
Unentschieden: 4,75 @ stanjames
Werder Bremen: 7,50 @ stanjames

21. Mai 2009 / joe - Kategorie: Bundesliga-Wetten

Nur wenige Wochen ist es her, da wäre Stuttgart als ernannter Titelkandidat bestenfalls spöttisch belächelt wurden. Zahlreiche Siege später steht der VFB plötzlich mitten im Kampf um die Meisterschaft und hat es morgen gegen den VFL Wolfsburg daheim selbst in der Hand, den Vorsprung der Wölfe weiter schrumpfen zu lassen. Doch ganz neu wäre eine Stuttgarter Sensation gewiss nicht. Bereits vor knapp 2 Jahren zahlten die Wettbüros Quoten weit im dreistelligem Bereich für eine Salatschüssel der Schwaben am Ende der Saison. Wo die Meisterfeier stattfand ist allseits bekannt.

Der VFL Wolfsburg musste nach 9 Siegen in Folge gegen Energie Cottbus erstmals wieder einen Rückschlag hinnehmen. Das bittere 0:2 in der Lausitz im Stadion der Freundschaft scheint die Titelambitionen aber nicht geschwächt zu haben. Ein lupenreiner Hattrick von Dzeko am vergangem Wochende gegen die TSG Hoffenheim bescherte den 10.Sieg in 11 Spielen. Der starken zweiten Hälfte, die mit 4:0 an den Gastgeber ging, war es zu verdanken, dass weiterhin 3 Zähler Vorsprung auf Rekordmeister Bayern München verbleiben. Doch vielleicht stehen die Aussichten in gut 20 Stunden ja noch viel idealer, muss doch der FCB nun auch den ungeliebten Gang zur heimstarken Cottbusser Energie antreten. Bereits letztes Jahr verloren die Münchner mit 0:2 auswärts, Ribery ließ sich sogar dazu hinreißen einen Strafstoß fahrlässig zu verschiessen.

Doch die Meisterträume haben zwei Haken. Der eine ist der wiedererstarkte VFB Stuttgart, der vor allem in der heimischen Arena schon so mansches Team an die Wand gespielt hat. Andererseits aber auch Trainer Felix Magath. Der Manager und Trainingschef wird Ende der Saison die Niedersachsen verlassen und beide Ämter beim FC Schalke 04 antreten. Die kurzfristige bekanntgabe bereits 4 Wochen vor der Sommerpause stoppte die ruhige Arbeit in der VW Stadt und brachte reichlich Bewegung in das sonst eisern kämpfende Team. Es bleibt abzuwarten wie sehr die Spieler die Gedanken abseits des Platzes haben werden, auch wenn man von den 11 Profis auf dem Rasen erwarten könnte, dass diese sich allein auf Ihren Job konzentrieren. Ohne Magath ist es unwahrscheinlich, dass eine Saison wie die der Jahre 2008/2009 in nächster Zeit wiederholt werden kann.

Neben allem Spektakel im Vorfeld der Partie sind zumindest personell keine Sorgen da. Die Wolfsburger gehen wie gewohnt offensiv mit dem magischen Dreieck um Misimovic, Dzeko und Grafite ins Rennen. Der gelernte Stürmer Dejagah bekommt einen Einsatz im Mittelfeld in Aussicht gestellt. Vor Benaglio sollen Schäfer, Riether, Simunek und Barzagli nichts anbrennen lassen. Weniger Freude bereitet die Abehraufstellung den Gastgebern. Mit Träsch und Niedermeier stehen nicht die bekanntesten Namen auf dem Feld. Tasci und Delpierre müssen mit Verletzung und Gelbsperre pausieren.

Eine Sperre droht auch den Starstürmern beider Vereine. Sowohl Grafite, der die Torschützenliste klar anführt, als auch Gomez haben viermal den gelben Karton gesehen und müssten bei einem weiterem vergehen ein Spiel auf der Tribüne platznehmen.

Interessant könnten auch die Quotenverläufe im Vorfeld der Begegnung werden. Stuttgart ist vor allem daheim ein Team, auf welches sehr oft getippt wird, sodass die Quoten recht schnell fallen könnten. Traden bei Betfair könnte gewinnversprechend sein. Interwetten ist Marktführer der Heimsiegquote @2,30. Bei einem Wolfsburger Sieg winkt die @3,32 bei Pinnacle. Sollten gleich beide Teams ins straucheln geraten wäre die @3,62 beim selbigem Anbieter auf die Remisquote die beste Wahl.

 

8. Mai 2009 / christoph - Kategorie: Bundesliga-Wetten

 

Wer ist Ihr Meisterfavorit. Gehörten Sie auch zu den vielen, die Bayern vor der Saison als klaren Meister ansahen, oder zählen Sie sich zur kleinen Gruppe, die den VFL auf dem Tippschein haben? Egal wie diese Frage zu beantworten ist, Sieger sind beide Parteien, denn sowohl die Salatschüsselquoten auf die Münchner sowie die Wölfe aus der VW Stadt sind deutlich gesunken und wären mit Gewinn absicherbar.

Das direkte Duell könnte eine kleine Vorentscheidung im Kampf um die Spitzenposition werden. Besonders der VFL würde bei einem vollem Erfolg gegen den Rekordmeister zu einem ganz heißem Anwärter auf den Thron werden. Dies liegt neben der Spielstärke, sowie dem hartem Training von Trainer und Manager Felix Magath auch am verhältnismäßig leichtem Programm in den verbleibenden Spielen, wo die Hauptkonkurrenten allesamt als Gast nach Niedersachsen reißen müssen. Dem FC Bayern dagegen stehen noch große Brocken ins Haus. Neben den vielleicht bis dahin wieder erstarkten Schalkern, die nach München kommen, will auch Hoffenheim noch Revanche im eigenem Stadion für die knappe und bittere 1:2 Niederlage aus der Hinrunde üben.

Doch noch sind die Zielsetzungen beider Vereine deutlich verschieden. Während die Bayern einzig die Meisterschale als erreichtes Saisonzuiel akzeptieren würden, wäre für die Youngsters in Grün das erreichen der Champions League schon ein großer Traum.

Ein Vorteil für die Wölfe könnte die geringere Belastung sein. Zwar sind die Bayern an den Rhythmus mit zahlreichen englischen Wochen gewöhnt, doch mussten international mehr Spiele bestritten werden. Auch in der Nationalmannschaftswoche bekamen mehr Wolfsburger die Chance zum relaxen.

Die Traumsturm des Gastgebers soll den Unterschied machen. Dzeko und Grafite übertreffen sich gegenseitig mit Toren. Einziger Ausfall könnte Josue sein, der mit der brasilianischen Auswahl unterwegs war und erst im laufe des Tages wieder in Deutschland erwartet wird. Bei den Bayern kehrt Luca Toni zurück und ersetzten den "Tor des Tages" Schützen vom Heimspiel gegen den KSC. Neben dem Italiener wird Podolski stürmen, der zumindest gegen Lichtenstein erfolgreich war. Entschieden könnte die Partie dennoch in der Defensive werden. Dort haben beide Vereine kleinere Schwächen, die sich in einem Duell auf Augenhöhe über Sieg und Niederlage entscheiden könnten.

Dementsprechend gleich verhalten sich auch die Quotierungen. So ist der Unterschied zwischen den Topquoten auf den Gastgeber (2,75 Pinnacle) und den Münchnern (2,66 Pinnacle) nur ein minimaler Abstand. Pinnacle krönt den Hattrick mit einer 3,56 auf die Punkteteilung.

Interwetten gibt den Maßstab für das Over 2,5 mit einer @1,70 an, während Centrebet eine @2,32 für die Gegenquote zahlt.
 

3. April 2009 / christoph - Kategorie: Bundesliga-Wetten









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