sportwetten logo sportwetten logo text
bet365
Sportwetten - Wettbasis Wettanbieter Bonus Angebote Livescore Wett-Tipps

Sportwetten News


fussball

Topspiel des 21. Spieltags: VfL Wolfsburg – Bayern München

4. Februar 2010 / joe

Am Samstag, den 6. Februar, steigt das Topspiel des 21. Spieltags der Fußball-Bundesliga in Wolfsburg. Der amtierende Deutsche Meister, der VfL Wolfsburg, empfängt den deutschen Rekordmeister aus dem Süden, Bayern München. Zur traditionellen Zeit, also am Samstagnachmittag um 15:30 Uhr wird das Duell zweier theoretischer Topteams angepfiffen. Momentan trennen die beiden Mannschaften nicht nur spielerisch Welten, sondern auch tabellarisch. Geschlagene 17 Punkte haben die Bayern mehr auf dem Punktekonto als die Wölfe. In bisher 20 Spielen konnte München doppelt so häufig (12 Siege) gewinnen, wie dies dem Meister aus der Autostadt gelang (6 Siege).

VfL Wolfsburg:
Neuer Trainer, neuer Schwung. Die alte Fußballweisheit hat gegriffen. Allerdings erst ein Spiel und dies hat auch nur zu einem Punkt gereicht. Einen bitteren Rückschlag hat Lorenz Günther Köstner in Hamburg in der Nachspielzeit hinnehmen müssen. Die Wolfsburger führten bis zur 92. Minute mit 1:0 und fingen sich sehr unglücklich noch den Ausgleich. Piotr Trochowski verwandelte einen Freistoß aus halblinker Position direkt in die Maschen. Der Ball war absolut haltbar für einen Andre Lenz, der bis dort hin die Wölfe im Spiel gehalten hatte.
Zu ändern ist es nun auch nicht mehr. Bevor die Wölfe weiter in nach vorne schauen können, noch ein kurzer Blick zurück:
Der 4. April 2009. Auch ein Samstag, auch 15:30 Uhr Anpfiff. Der 26. Spieltag. Bayern und Wolfsburg gleich auf mit 48 Punkten, hinter Berlin mit 49 Punkten. Bis zur Halbzeit steht es 1:1. Der Wolfsburger Führungstreffer aus der 44. Minute wurde promt durch Luca Toni ausgeglichen (45.). Was dann in der zweiten Halbzeit geschah, wurde Fußballgeschichte. Beim 5:1 Sieg der Wolfsburger schoßen Edin Dzeko und Grafite jeweils zwei Tore. Besonders das letzte Tor in der 77. Minute wurde noch lange gefeiert. Grafite hatte die gesamte Münchener Defensive auseinander genommen, um schlußendlich per Hacke zu vollstrecken.
Doch nun wieder zu der Gegenwart. Wettbewerbsübergreifend hat Wolfsburg die letzten 10 Spiele nicht mehr gewonnen – mit sechs Niederlagen, bei vier Unentschieden. Die einstige Festung der letzten Saison ist zur Schießbude geworden. Niemand hat mehr Gegentore zu Hause gefangen als die Niedersachsen (24). Bisher wurde zu Hause erst drei Mal gewonnen. In zehn Heimspielen holte man elf Punkte. Sehenswert sind die Spiele allerdings schon: In keinem Stadion fallen mehr Tore als in Wolfsburg (46).

Bayern München:
Als geht wieder seinen gewohnten Gang. Noch sind die Bayern nicht mal Erster, aber die Meisterschaft ist schon geplant. Dass die Leverkusener, im Gegensatz zu früheren Spielzeiten, mit einem respektabelen Nervenkostüm seit drei Spieltagen jeden Angriff auf die Spitze souverän abwehren, tut da keinen Abbruch. Entscheidend ist, dass die Münchener wieder fest davon überzeugt sind. Mittlerweile ist ihnen sogar ihr Superstar egal. Zumindest scheinbar. Denn Frank Ribery kommt getreu "Never change a winning team" von der Bank. Arjen Robben steht derzeit im Mittelpunkt. Spätestens wenn sich der Holländer wieder verletzt hat, werden die Münchener dem Franzosen aufs Neue zu Füßen liegen.
Wettbewerbsübergreifend hat Bayern München neun der letzten zehn Spiele gewonnen. Ein Unentschieden Ende November in Leverkusen war das letzte Spiel, das die Bayern nicht als Sieger verließen. Im Jahr 2010 weisen die Münchener eine Bilanz von drei Siegen in drei Spielen mit 8:2 Toren vor. Die Art und Weise der Siege war noch beeindruckender. So drücken insgesamt sechs Tore Differenz nicht einmal annähernd die bayrische Überlegenheit aus.
In der Auswärtstabelle stehen nur Schalke (einen Punkt mehr) und Leverkusen (einen Punkte mehr, aber ein Spiel mehr) besser da als die Bayern. Im Durchschnitt schießt niemand mehr Tore auswärts als der Rekordmeister (2,22). In den letzten vier Auswärtsspielen (Hannover, Juventus, Bochum, Bremen) schoßen die Bayern immer mindestens drei Tore.

Fazit:
Ein klarer Fall. Bei Wolfsburg zeigt der Fall nach unten, bei den Bayern nach oben. Die Wölfe werden von einer Negativserie verfolgt, die Bayern von einer Positivserie getragen. Die Münchener haben im letzten Spiel furios gewonnen, die Wolfsburger fingen sich in letzer Minute ein Gegentor. Ein klarer Fall. Eigentlich.

Quoten:
VfL Wolfsburg: 4,85 @ bet-at-home
Unentschieden: 3,94 @ betfair
FC Bayern München: 1,75 @ totesport

Lesen Sie hier den Vorbericht zu Werder Bremen – Hertha BSC Berlin.




Die Podolski-Rückkehr: Bayern München – 1. FC Köln

2. Oktober 2009 / joe

Am Samstagnachmittag um 15:30 Uhr steigt in der Allianz Arena ein interessantes Spiel, welches seine Brisanz allein aus der personellen Struktur der Begegnung zieht und eher weniger durch fußballerische Kunst zu überzeugen weiß. Wenn der FC Bayern München den 1. FC Köln empfängt, dann ist das vor allen Dingen das Spiel des Lukas Podolski. Der Rückkehrer, kehrt an diesem Wochenende dort hin zurück, von wo er im Sommer nach Köln wiederum zurück gekehrt war. Kurz um: Das Podolski-Pendel schwingt. Beim FC Bayern hat es ihm nur Spaß gemacht, jetzt in Köln spielt er auch wieder Fußball. Dass seine Verantwortungsbereiche verschiedener kaum sein könnten, wird dieses Spiel am besten von allen offen legen: 8. Spieltag, Bayern - Köln.

FC Bayern München:
Nach holprigem Start hatten die Bayern eigentlich die Kurve bekommen. Allein die letzte Woche hat den Salzanteil in der Suppe wieder drastisch erhöht. Beim Spitzenspiel am letzten Wochenende waren die Bayern in einer hervorragenden Situation. Sie hatten die Möglichkeit gefährlich nahe an die Spitzenpositionen heranzurücken und der Gegner aus Hamburg befand sich in einer katastrophalen Form. Doch wiederum holten die Bayern die Sorgen der Sommerpause ein. Diesmal in Form von Ze Roberto. Wie anfang Zwanzig umkurvte der in der Sommerpause von München nach Hamburg gewechselte Brasilianer die bayrischen Fahnenstangen. Besonders in der zweiten Halbzeit drehte Ze Roberto auf, gab die Vorlage zum Siegtreffer der Hanseaten und gewann das Spiel somit praktisch im Alleingang.
Bekanntlich verloren die Bayern das Spiel in Hamburg (0:1) und mussten sich später unter der Woche ein torloses Unentschieden gegen unterlegende Italiener aus Turin schön reden. Sicherlich ist das Ergebnis bezogen auf die Gruppenphase nicht schlecht, jedoch waren die Münchener teilweise deutlich überlegen und nutzten in der ersten Halbzeit klare Einschußmöglichkeiten nicht. Ein Heimsieg hätte die Zeichen deutlich auf Gruppensieg gestellt.
Ein wenig verunsichert werden die Bayern nun gegen Köln auftreten. Besonders in der Offensive scheinen sie verunsichert, da mit Arjen Robben, der sich gegen Juventus Turin das Knie verdrehte, in den nächsten vier Wochen viel Dynamik im Angriff verloren gehen wird. Die Rotationen werden ein wenig abnehmen. Momentan scheint keiner der drei Topstürmer (Olic, Klose, Gomez) überdemensional in Form zu sein.

1. FC Köln:
Großes hatte man zu Beginn der Saison vor. Der Heilsbringer, Messias oder wie auch immer Lukas Podolski in Köln genannt wird bestimmt die Schlagzeilen. Mehr denn je ist er der Puls der Mannschaft. Langsam aber sicher kommt der Kölner mit der neuen Rolle besser klar. Er scheint sich bewusst geworden zu sein, welch enorm hohen Stellenwert er für das rheinische Spiel hat. Andere Spieler haben es deutlich schwieriger mit der Last der Erwartung umgehen zu können. Der Portugiesische Star Maniche beispielsweise. Vor der Saison von Atletico Madrid gekommen wurde er zu Beginn noch als Pumelchen verspottet. In so gut wie jedem Internet-Forum wurde "das Übergewicht der Kölner im Mittelfeld" ironisch kommentiert. In den letzten Spielen schien sich Maniche gefangen zu haben. Er wirkte fitter. Fit genug um gegen Leverkusen, als die Partie schon beinahe zu Ende war, einen am Boden liegenden Leverkusener beim Aufstehen absichtlich zu treten. Dieser Tritt in die Magengrube wurde vom Unparteiischen folgerichtig mit der Roten Karte bestraft.
Ein weiterer Ausfall gegen die Bayern könnte der Top-Torjäger der letzten Saison werden: Milivoje Novakovic. Der Slowene laboriert an einer Adukktorenzerrung. Wenn er nicht spielt, würde das, dass Kölner Angriffsspiel enorm schwächen. Es ist damit zu rechnen, dass die Kölner sich in München von Beginn an aufs Kontern konzetrieren werden. Mit Novakovic und Podolski wären sie bestens aufgestellt für diese Taktik. Ishiaku eignet sich stattdessen eher weniger.

Head to Head:
Obwohl die Bayern in den letzten Jahren gegen Köln ausnahmslos als Favorit, teilweise sogar als deutlicher Favorit, ins Spiel gegangen sind, konnte die Heimmannschaft bei den letzten zehn Spielen nur ein Mal als Sieger den Platz verlassen. Insgesamt gab es jedoch sechs Siege des FC Bayern, drei Unentschieden und nur einen Kölner Erfolg, diesen aber in der letzten Saison. Das letzte Pflichtspiel in der Allianz Arena gewannen die Kölner (2:1). Der letzte Heimsieg der Bayern über Köln liegt sieben Jahre zurück.

Fazit:
Wie von Rummenigge gefordert brauchen die bayrischen Stürmer mehr Unterstützung aus dem Mittelfeld. Momentan können sie die Last des Rekordmeisters nicht tragen. In ähnlicher Situation in der letzten Saison gewannen die Kölner in München. Besonders interessant wird das Gewicht von Lukas Podolski in diesem Spiel haben.

Quoten:
FC Bayern München: 1,25 @ bwin
Unentschieden: 6,50 @ betclic
1. FC Köln: 13,82 @ betfair




Topspiel des 7. Spieltags: Hamburger SV – Bayern München

24. September 2009 / joe

Am Samstag, de 26. September, steigt in der HSH Nordbank Arena das Topspiel des 7. Spieltags der 1. Bundesliga: Der Hamburger SV begrüßt den Rekordmeister Bayern München. Nach mehreren Aussetzern ist es der DFL wieder gelungen ein Samstagabend-Spiel zu terminieren. Das unumstrittene Spitzenspiel des Spieltags wird um 18:30, also etwa eine Stunde nach Ende der anderen Spiele, angepfiffen. Der Tabellenführer aus Hamburg empfängt den Tabellendritten aus München. Mit einem Sieg können die Münchener ihre fulminante Aufholjagd fortsetzten und sich in der Spitzengruppe etablieren. Für angeschlagende Hamburger ist ein Unentschieden schon ein Erfolg.

Hamburger SV:
Eigentlich war man unter Trainer Bruno Labbadia perfekt gestartet. Nach einem Unentschieden in Freiburg am 1. Spieltag konnte gegen Dortmund (4:1), in Wolfsburg (4:2), gegen Köln (3:1) und gegen Stuttgart (3:1) gewonnen werden. Doch dann kam der Auftakt der Gruppenphase der UEFA Europa League in Wien. Torwart Frank Rost betonte mehrfach in Interviews vor dem Spiel, dass Rapid Wien auf keinen Fall auf die leichte Schulter genommen werden dürfe. Doch der Hamburger Schlußmann versuchte erfolglos vor dem österreichischen Gegner zu warnen. Die Hanseaten holten sich eine gesalzene Packung ab (0:3) und trugen ihre Mini-Krise mit in die Bundesliga (1:1 in Hannover). Nur dem Leverkusener Unentschieden gegen Bremen ist es zu verdanken, dass der HSV immer noch an der Tabellenspitze weilt. Das Wort Krise würde wohl niemanden in den Sinn kommen, hätte der Bundesliga-Spitzenreiter nicht unter der Woche im Pokal beim unterklassigen VfL Osnabrück eine weitere blamable Vorstellung dar gebracht. Nur mir sehr viel Glück und der Dummheit des Gegners schafften es die Hamburger überhaupt in die Verlängerung – Trochowski verwandelte einen Handelfmeter in der 92. Minute zum 2:2. Zuvor hatte Osnabrück klarste Chancen den HSV abzuschießen ausgelassen. In der Verlängerung spielten die Hamburger ihre Klasse aus und dominierten – endlich – das Spielgeschehen. Als der HSV dann durch eine feine Einzelleistung von Guy Demel in Führung ging sollte die Partie eigentlich entschieden gewesen sein. Stattdessen fingen sich die Hamburger in der Schlußminute den Ausgleich und verloren anschließend im Elfmeterschießen.
Der beste Gegner um Krisen, auch wenn sie noch so klein erscheinen, zu beenden ist bekanntlich der FC Bayern München. Im Duell mit dem Rekordmeister sind die Hamburger nicht in der Favoritenrolle und nach den unterdurchschnittlichen letzten drei Auftritten erwartet niemand einen Hamburger Erfolg. Befreiter als sonst können die Hanseaten in das Spiel gehen - immerhin sind sie trotz allem noch Tabellenführer.

Bayern München:
Am eigenen Schopf hat sich die Mannschaft von Trainer Louis van Gaal aus dem Dreck gezogen. Die schwachen Auftritte zu Saisonbeginn sind vergessen. Nun überweigen die starken Momente in der Liga und in der Champions League. Niedrige Hürden, wie unter der Woche im DFB Pokal Rot-Weiß Oberhausen, meistern die Bayern wieder souverän. Deutlich gelöster ist die Chef-Etage, die nach dem erneuten Neuanfang schon schweißnaß die Münchener Spiele verfolgte. Doch die Ruhe ist an der Säbener Straße eingekehrt. Mit Arien Robben und Frank Ribery bewegen sich zwei Topstars auf ihre Topform hin und auch im Sturm gibt es wieder konkurrenz, weil alle treffen und nicht weil das Gegenteil der Fall ist. Die Nachwuchsarbeit funktioniert und die Münchener Verantwortlichen können mit den jungen Thomas Müller und Holger Badstuber die millionenschwere Einkaufspolitik rechtfertigen, da die Jugend sichtbar nicht vernachlässigt wird. In der Bundesliga segeln die Bayern seelenruhig auf die Tabellenspitze zu. Gestärkt mit 15:2 Tore in den letzten fünf Spielen, die allesamt gewonnen wurden, reisen die Münchener nach Hamburg. In Hamburg – so will es der Bayern-Dusel – trifft die Van Gaal-Truppe nicht auf einen vor Selbstbewusstsein strotzenden Tabellenführer, sondern auf ein laues Lüftchen tief in der Krise.
Wie die Offensive der Bayern aussieht ist vor dem Spitzenspiel völlig offen. Arjen Robben und Ivica Olic dürften zwei der drei Plätze belegen. Ob Frank Ribery schon von Beginn an aufläuft oder mit Mario Gomez begonnen wird, hängt besonders von der taktischen Ausrichtung ab. Auch Miroslav Klose und Luca Toni könnten den dritten Platz belegen.

Head to Head:
Hamburg gewann das letzte Duell zu Hause mit 1:0. In München trennten sich die Mannschaften Unentschieden (2:2). Drei der letzten zehn Pflichtspiele endeten Unentschieden, beide Teams konnten vier Mal gewinnen. Nur ein Mal gewann eine Mannschaft mit zwei Toren Unterschieden. Der letzte Sieg der Bayern datiert aus dem November 2006. Damals noch mit Toren von Makaay und Pizaaro.
Brisant: Außer in Wien, traffen bei den letzten zehn Spielen des Hamburger SV immer beide Teams das Tor. Auch in sieben der letzten zehn Pflichtspielen zwischen Bayern und Hamburg waren beide Teams erfolgreich.

Fazit:
Beim HSV kriselt es. Die Defensive ist schlecht organisiert, der Torwart scheint nicht in Topform und die Offensive steht - allen voran Markus Berg – neben sich. Die Bayern reisen in Bestbesetzung nach Hamburg. Der Rekordmeister befindet sich auf einem nicht enden wollenden Aufwärtstrend unter Louis van Gaal. Verliert Leverkusen in Köln und Bayern gewinnt mit zwei Toren Unterschied sind die Münchener wieder Tabellenführer - nach über einem Jahr Durststrecke.

Quoten:
Hamburger SV: 3,15 @ Unibet
Unentschieden: 3,40 @ bet365
Bayern München: 2,30 @ betsson




(5) Bulissimo! Von Robben und Hundewelpen

1. September 2009 / joe

Als eine umwerfende Überraschung lasst sich der hohe Heimsieg der Bayern gegen den amtierenden deutschen Meister aus Wolfsburg nicht verkaufen. Irgendwann musste der Knoten platzen. Um diesen auch sicher an diesem Wochenende platzen zu lassen investierten die Bayern unter der Woche 25 Millionen Euro.
Mit Arjen Robben wurde ein Weltklassespieler geholt, der nicht nur offensiv felxibel einsetzbar, sondern auch noch extrem torgefährlich ist. Die stellte der Ex-Madrilene in beeindruckender Manier gegen den VfL Wolsburg zur Schau. Wenn der Niederländer über rechts angreift und Frank Ribery selbiges über links tut, kann man zweifelsohne von den besten Außenbahnen der Welt sprechen. Weltklassestürmer wie Mario Gomez und Miroslav Klose sollten davon enorm profitieren. Lediglich der FC Barcelona kann mit Thierry Henry und Lionel Messi auf diesem Nievau mithalten.
Doch die Probleme der Bayern bleiben bestehen. Robben wird wedr die Patzer eines Daniel van Buyten wett machen, noch die Abrpraller eines durchschnittlichen Torwarts beseitigen. In der Defensive sind die Bayern weiterhin verwundbar. Sollte sich Arjen Robben verletzen – der Holländer verpasste bei Real Madrid in der letzten zwei Jahren über 30 Spiele, aufgrund von Verletzungen – hat Bayern München ein neues Problem.

"Der will nur spielen, der beißt nicht." Was sonst nur für Hundewelpen gilt, galt bisher auch für Lionel Messi. Sowohl Frank Rajkaard als auch Pep Guardiola beteuern stets, dass der Argetinier ein ungemein fairer Spieler sei. Zugegeben: Seine Gegenspieler können sich gegen die dynamischen Dribblings häufig nur mit einem Foul helfen. So auch die Abwehrspieler von Schakhtar Donetsk im Supercup Finale. Das berechtigt allerdings nicht zur Selbstjustiz. Lionel Messi sah das anders.
Für den FC Barcelona lief es schlecht. Trotz über 60% Ballbesitz und einer erdrückenden Feldüberlegenheit konnten die Katalanen keine zwingenden Torchancen erspielen. In der 88. Minute missglückte dem Argentinier wiederholt der Abschluß eines seiner unzähligen Dribblings. Frust baute sich auf. Diesen entlud Messi per Kopfstoß an Darijo Srna. Dass Messi leicht abrutschte, Srna nicht den sterbenden Schwan gab und Schiedsrichter Frank De Bleeckere entweder Respekt vor großen Namen oder das Klischee des Hundewelpen im Kopf hatte, sind die einzigen Gründe, warum der Argentinier nicht mit glatt Rot vom Platz geflogen ist. Im Folgenden bereitete Messi das Siegtor vor.
Der FC Barcelona hat im Kalenderjahr 2009 bereits fünf Titel gewonnen. Es läuft bei den Katalanen. Fair zu spielen, wenn es läuft ist keine Kunst. Die Fairness zu wahren, wenn es einmal gegen einen läuft, zeigt wahre Größe. Diese hat Lionel Messi vermissen lassen.

Die Fußball Kolumne Bulissimo! erscheint jeden Dienstag und befasst sich mit der Bundesliga, aktuellen Stammtischthemen des Fußballs und Kuriositäten rund um den Lederball.




Topspiel des 4. Spieltags: Bayern München – VfL Wolfsburg

27. August 2009 / joe

Am Samstagabend treffen um 18:30 der FC Bayern München und der VfL Wolfsburg beim unumstrittenen Topspiel des 4. Spieltags der 1. Bundesliga aufeinander. Erst zum zweiten Mal ist es der DFL gelungen das neue Spieltagssystem umzusetzen und ein Samstagabendspiel anzusetzen. Wegen internationaler Spiele unter der Woche und einem Einsatz der Nationalmannschaft gab es sowohl am 2. Spieltag als auch am 3. Spieltag kein abendliches Topspiel am Samstag.
Aufgrund des Leistungssprungs der Wolfsburger ist diese Begegnung seit letztem Jahr ein echter Hingucker. Momentan rangieren die Niedersachsten vier Punkte vor den Bayern.

FC Bayern München:
Wichtiger kann ein nationales Spiel für die Münchener kaum sein. Seit drei Wochen tanzt ganz Deutschland nicht nur literarisch sonder auch fußballerisch den Bayern auf der Nase herum. Nach dem Auftakt-Unentschieden in Hoffenheim (1:1) begannen einige zu murren, allerdings erwarteten alle Besserung zu Hause gegen Bremen. Gegen die Werderaner wurde erneut nur Remis gespielt (1:1). Die ersten Vergleiche mit dem Saisonstart von Vorjahrestrainer Jürgen Klinsmann konnten nicht mehr vermieden werden. Das öffentliche Gelächter verstärkte sich um ein Vielfaches als der Rekordmeister beim Aufsteiger Mainz 05, der vor der Saison zusammen mit Freiburg als erster Abstiegskandidat gehandelt wurde, verlor (1:2).
Gleich mehrere Wunden, die Trainer Louis van Gaal scheinbar schon geflickt hatte, platzen wieder auf. In der Innenverteidigung fehlt Lucio an allen Ecken und Enden. Van Buyten überrascht mit zahlreichen Stellungsfehlern. Auch im Freundschaftsspiel gegen Union Berlin (unter der Woche, 3:1) gelang es dem Zweitligisten mehrfach sich gegen bayrische Innenverteidiger entscheidend durchzusetzen. Außerdem ist die Position im offensiven Mittelfeld weiterhin unbesetzt. Des Weiteren macht die Torwartdiskussion zu schaffen, da Michael Rensing im vierten Spiel schon seinen zweiten dicken Patzer beigetragen hat.
Den Bayern bleibt nur einer: Hoffnungsträger Frank Ribery.

VfL Wolfsburg:
16 Spiele hatte der VfL Wolfsburg zu Hause in der Bundesliga nicht verloren. Die Serie endete wie sie begann: Mit einem Spiel gegen den Hamburger SV. Den Hanseaten gelang eine nahezu perfekte Vorstellung gegen die VW-Jungs. Obwohl die Wölfe den Zwei-Tore-Vorsprung der Hamburger egalisieren konnten, verloren sie vor heimischer Kulisse noch deutlich (2:4).
Für die gut in die Saison gestarteten Wolfsburger (Siege gegen Stuttgart und Köln) ist das Spiel in München richtungsweisend. Denn als amitierender Deutscher Meister sollten die Niedersachsen mit Ambitionen in den Süden reisen, um die angeschlagenden Bayern auszuknocken. Trainer Armin Veh hat alle Hände voll zu tun damit, sein Team wieder aufzubauen.
Personell sollte gerade in der Offensive gegen die Bayern einiges möglich sein. Die Münchener Defensive schwächelte schon gegen Mainz. Grafite (to score @ 3,25), Martins und Dzeko (to score @ 3,25) werden genug Chancen erhalten. Es liegt an der Verwertung, die schon gegen Köln zeitweise zu wünschen übrig lies.

Head to Head:
An das legendäre 5:1 der Wolfsburger über die Bayern am 4. April 2009 werden sich noch Generationen erinnern können. Zum Einen, weil es den Weg für Wolfsburgs erste Meisterschaft ebnete, zum Anderen, weil Torschützenkönig Grafite erst mehrere Bayern ausspielte und anschließend per Hacke vollendete.
Wenngleich die Wolfsburger erst seit kurzem eine Spitzenmannschaft sind und daher die Statistiken vergangener Tage nicht besonders vielsagend sind, ist zu bemerken, dass die Niedersachen aus 13 Besuchen lediglich einen Punkt aus München mitbringen konnten (3:3, 2001).

Fazit:
Für die Bayern gilt es sich zu revanchieren. Sowohl bei den Wolfsburgern, als auch ein wenig bei ganz Deutschland. Eine Aufholjagd sollten die Münchener schleunigst beginnen. Wie fit Frank Ribery ist und wann Arjen Robben in den Spielbetrieb eingreifen wird, sind Fragen, deren Antworten diese Aufholjagd enorm beschleunigen können. Es liegt an Wolfsburg halb Deutschland noch eine Woche Spaß zu bereiten.

Quoten:
Bayern München: 1,91 @ Eurobet
Unentschieden: 4,10 @ Betfair
VfL Wolfsburg: 4,40 @ Pinnacle
 




WM-Qualifikation: Alle Spiele als Kurzanalyse

10. August 2009 / joe

An diesem Mittwoch, den 12. August 2009, stehen zwar nur fünf WM-Qualifikationsspiele in Europa an, jedoch können jetzt schon einige schmerzhafte Vorentscheidungen in den Qualifikationsgruppen für die WM 2010 in Südafrika fallen. Voller Schadenfreude wartet der alte Kontinent auf das Ausrutschen seiner Favoriten. Die deutsche Nationalmannschaft, aber auch die Franzosen, sowie die Kroaten können am Mittwochabend ordentlich auf die Nase fallen. Folgende Spiele stehen auf dem Plan:
 

Mittwoch, 18:00 Uhr: Aserbaidschan – Deutschland, Gruppe 4
Die deutsche Elf muss einen Pflichtsieg am Kaspischen Meer landen, um die Tabellenführung auszubauen und den Druck auf die Russen zu erhöhen. Trainer Jogi Löw steuert sichere drei Punkte an. (Lesen Sie die ausführliche Analyse in diesem Blog)
 

MIttwoch, 18:00 Uhr: Färöer Inseln – Frankreich, Gruppe 7
Ein kleines Lächeln huscht jeder sogenannten "großen Nation" über die Lippen, wenn man die Färöer Inseln in die Gruppe gelost bekommt. Den Franzosen passiert das regelmässig. Während der Qualifikation für die WM 2006 in Deutschland gewann Frankreich zu Hause mit 3:0 und mit 2:0 auf den Inseln. In der Qualifikation zur Euro 2008 wurden deutlichere Resultate erzielt (5:0 in Paris, 6:0 auf den Färöer Inseln). Auf die leichte Schuler sollten der Favorit die Insulaner jedoch keinesfalls. Die arbeitende Bevölkerung der 50.000 Einwohner Inselgruppe spielt abends in letzter Zeit immer besseren Fußball. In Serbien – immerhin Tabellenführer der Gruppe 7 – wurde nur 0:2 verloren, zu Hause konnte das selbe Resultat erkämpft werden. Gegen Rumänien wurde nur 0:1 verloren und überraschenderweise konnte beim Heimspiel gegen Österreich ein Unentschieden erreicht werden (1:1). Nachdem in Litauen wiederum knapp verloren wurde (0:1), konnte im Freundschaftsspiel in Island mit gewonnen werden (2:1). Die Franzosen sollten also gewarnt sein, zumal die eigenen Leistungen in jüngster Vergangenheit nicht zum Ausruhen einladen. In diesem Jahr bestritt Frankreich schon drei Freundschaftsspiele. Zu Hause wurde gegen Argentinien (0:2, 11.02) und Nigeria (0:1, 02.06) verloren. Lediglich die Türkei konnte geschlagen werden (1:0, 05.06). Die beiden Qualifikationspiele gegen Litauen wurden Ende März und Anfang April jeweils mit 1:0 gewonnen. Seit elf Monaten hat die "Tricolore" nie mehr als einen Treffer pro Spiel erzielen können. Die Franzosen rangieren auf Platz Zwei mit zehn Punkten aus fünf Spielen. Serbien ist Tabellenführer mit 18 Punkte aus sieben Spielen. Auf Platz Drei steht Litauen mit neun Punkten aus sieben Spielen.
Aus deutscher Sicht wird am Spannendsten sein, ob Trainer Ramon Domnech seinen offiziell verletzten Topstar Frank Ribery einsetzt – nominiert hat er ihn.

Quoten:
Färöer Inseln: 67,00 @ boylesports
Unentschieden: 15,00 @ unibet
Frankreich: 1,05 @ centrebet
 

Mittwoch, 19:00 Uhr: Norwegen – Schottland, Gruppe 9
Die einzige Gruppe mit nur fünf Teilnehmern nähert sich selbstredend schneller ihrem Ende. Nach sieben Siegen in sieben Spielen haben sich die Niederlande die Tabellenführung und das WM-Ticket bereits gesichert. Um den zweiten Platz – die Berechtigung zur Relegation - kämpfen die restlichen vier Mannschaften der Gruppe. Die Norweger (drei Unentschieden, zwei Niederlagen in fünf Spielen) erscheinen als Letzter abgeschlagen zu sein, haben aber noch beste Chancen, da die Schotten noch gegen Holland spielen, die Norweger dies aber bereits hinter sich haben. Die noch ausstehenden Spiele gegen Schottland, Island und Mazedonien müssen allerdings gewonnen werden, um die Chancen zu wahren. Schottland, das momentan mit sieben Zählern aus fünf Spielen auf Rang Zwei residiert, hat heute die Möglichkeit einen Verfolger abzuschütteln. Danach muss noch gegen Mazedonien und Holland angetreten werden. Im Hinspiel trennten sich Norwegen und Schottland mit einem torlosen Unentschieden.

Quoten:
Norwegen: 2,05 @ expekt
Unentschieden: 3,40 @ betathome
Schottland: 3,90 @ 188bet
 

Mittwoch, 20:15 Uhr: Weißrussland – Kroatien, Gruppe 6
Nach sieben Siegen in seiben Spielen stehen die Engländer nahezu uneinholbar an der Spitze der Qualifikationsgruppe 6. Kroatien und die Ukraine rangieren auf den folgenden Plätzen mit jeweils elf Punkten aus sechs Spielen. Die Weißrussen haben sogar erst fünf Spiele absolviert, aus denen sie neun Punkte holen konnten.
Für die Mannschaft von Weißrussland um Topstar Alexander Hleb ist das Heimspiel gegen Kroatien richtungsweisend. Zwar befindet man sich nur zwei Punkte hinter dem Relegationsplatz, jedoch spielten die Weißrussen schon zwei Mal gegen Andorra und ein Mal gegen Kasachstan. Sollte Kroatien geschlagen werden können hat man allerdings noch alle Chancen eine Überraschung perfekt zu machen.
Die Kroaten müssen in diesem Spiel ebensfalls auf Sieg spielen. Weniger um die Kokurrenz aus Weißrussland abzuschütteln, viel mehr um die punktgleichen Ukrainier unter Druck zu setzen, da die Kroaten nicht mehr direkt gegen die Ukrainie spielen. Die Ukraine hat mit zwei Spielen gegen Andorra, einem Besuch in Weißrussland und einem Heimspiel gegen England ein deutlich leichteres Restprogramm als die Kroaten, die neben den zwei Spielen gegen Weißrussland noch nach England und Kasachstan müssen. Ein Punktverlust könnte eine Vorentscheidung bringen.

Quoten:
Weißrussland: 4,90 @ pinnacle
Unentschieden: 3,67 @ pinnacle
Kroatien: 1,88 @ betsson
 

Mittwoch, 21:45 Uhr: Slowenien – San Marino, Gruppe 3
Auf dem Papier eine sichere Sache für die Slowenen, die in der Gruppe 3 mit acht Punkten aus sechs Spielen auf dem Vorletzten Platz rangieren, aber keinesfalls ohne Chancen sich für die WM zu qualifizieren sind. San Marino belegt den letzten Tabellenplatz und hat in einer derart schweren Gruppe keine Chance auf ein Erfolgserlebnis.
Slowenien darf zwei seiner letzten vier Spiele gegen San Marino bestreiten, empfängt noch die Polen und reist am vorletzten Spieltag in die Slowakei. In dieser ausgeglichenen Gruppe ist noch alles möglich, zumal sich noch keine Mannschaft entscheidend absetzen konnte.

Quoten:
Slowenien: 1,03 @ betathome
Unentschieden: 15,00 @ unibet
San Marino: 81,00 @ boylesports




Real Madrid weiterhin im Kaufrausch

7. Juli 2009 / lukas

 

Ronaldo Spielervorstellung in Madrid

80.000 Zuschauer verfolgten im Santiago Bernabeu-Stadion die Vorstellung des Superstars Cristiano Ronaldo. Der Portugiese, der von Manchester United zu Real Madrid mit einer Rekordablösesumme von 94 Millionen Euro wechselte, erhält bei den "Königlichen" einen hochdotierten Sechsjahresvertrag. 

Die Präsentation des neuen Idols übertrumpfte sogar jene von Diego Maradona, als dieser zu Napoli wechselte. Ronaldo soll pro Saison 13 Millionen Euro erhalten und verteidigt die Rekordsumme so: "Ich verstehe die Kritik nicht, denn wenn man großartige Dinge vollbringt, dann ist es natürlich, dass ein Klub immense Summen aufbringt. Ich werde allen beweisen, dass ich das Geld wert bin".

In Begleitung vom "Radetzkymarsch" standen ihm bei seinem Auftritt in Madrid gleich zwei Legenden zur Seite. Neben Alfredo di Stefano, der von 1953 bis 1964 selbst die Rückennummer trug, gesellte sich außerdem Real-Boss Florentino Perez dazu. Der "Traum seiner Kindheit" wurde nach diesem Wechsel zumindest einmal erfüllt. Dem portugiesischem Techniker fehlen in seiner Sammlung nur noch wenige Trophäen. Mit den "Red Devils" erreichte er drei Premier League Titeln, Champions-League Sieg, FA-Cup und dem Weltcup-Club Sieg. In der Zeit bei Manchester United erzielte die neue "Nummer 9" 120 Tore in 313 Spielen und will mit den königlichen an der Seite mit weiteren Weltstars neue Dimensionen erreichen.

Wieso "Rückenleiberl 9" und nicht 7? Cristiano Ronaldo vermarkte derzeit seine eigene Marke CR7 sehr erfolgreich, und dadurch das Kapitän Raul die Nummer 7 trägt, muss der aus Madeira stämmige Ronaldo auf die No.9 ausweichen. Zusätzlich zu seinem Jahresgehalt soll der Edelkicker durch Werbeeinnahmen weitere 10 Millionen Euro pro Saison erhalten. Derzeit läuft die Suche nach einem geeigneten Penthouse in der Innenstadt von Madrid auf Hochtouren, die Kriterien sind dabei durchaus immens.

Auf der Wunschliste

In kürzester Zeit investierte Real-Boss Perez unglaubliche 220 Millionen Euro in seinen, Klub dabei wurden Spieler wie Ronaldo, Kaka, Benzema und Raul Albiol geholt. Der 62 jährige merkte nach seiner 4 wöchigen Einkaufstour an, dass er noch 2 weitere Stars holen wolle, danach sollte diese nach seinen Angaben reichen. 

Weitere 80 Millionen Euro sollen für Xabi Alonso (Liverpool) und Frank Ribery (Bayern München) locker gemacht werden, ob der Kaufrausch von Perez dann abgeschlossen ist, ist weiterhin fraglich. Nach der titellosen Saison sollen sich die Investitionen rentieren, in dem das "Weiße Ballett" sowohl auf nationaler Ebene als auch auf europäischer Bühne wieder Glanzleistungen vollbringen soll. Die Konsequenzen müssen nun andere tragen, da sich der Kader bereits auf 35 Mann beläuft sind Abgänge unvermeidbar. U.a werden Huntelaar, Nistelrooy, Sneijder den Klub verlassen. Als einziger hat das bisher Javir Saviola getan, der um rund 5 Millionen Euro nach Benfica wechselt. Der AC Milan bekundete bereits Interesse an Huntelaar und bot 14 Millionen Euro, Perez behaart allerdings auf einen Betrag nicht unter 20 Millionen Euro. 

Hinsichtlich der Weltmeisterschaft in Südafrika 2010 sehen die kommenden Reservisten auch keine andere Wahl Spielpraxis zu erlangen und wollen sich schnellstmöglich einen neuen Klub suchen, um auch im Nationalteam weiterhin ein Thema zu sein. 

 




Florentino Pérez neuer Präsident von Real Madrid

1. Juni 2009 / joe

Florentino Pérez ist neuer Präsident von Real Madrid. Der 62 jährige Spanier, der sich als einziger Kandidat zur Wahl gestellt hatte, übernimmt das höchste Amt im Madrilener Fußball ab dem 1. Juni dieses Jahres. Gewählt ist er bis zum 31. Mai 2013. Nachdem in Vorausscheidungen einige Kandidaten am geforderten Eigenkapital und andere an inhaltlichen Schwächen scheiterten, war die Wahl für Pérez nur noch Formsache, Er ist weltweit bekannt, da es seine zweite Amtszeit wird.

Erste Amtszeit:
Von Juli 2000 bis Februar 2007 war Florentino Pérez bereits Präsident des erfolgreichsten Clubs Spaniens. Zu Beginn seiner Amtszeit hagelte es in der internationale Presse Kritik an seinem Vorgehen. Pérez hatte – ein wichtiger Punkt seiner Wahlkampagne – angekündigt den verschuldeten Verein sanieren zu wollen. Mit über 250 Millionen Euro Schulden stand Real Madrid am Abgrund. Den finanziellen Kollaps verhinderte er – dank bester Beziehungen in "seiner" Branche -  mit dem Verkauf von Teilen des Clubgeländes an die Stadt und einige Unternehmer für über 450 Millionen Euro. Außerhalb Spaniens wurde offen dargelegt, dass das Vereinsgelände nur einen Bruchteil des Verkaufspreises wert war. Dass die Stadt Madrid ein Anliegen am Erfolg ihres wichtigsten globalen Repräsentanten hat, war in der Summe nicht zu übersehen. National wurde dem Thema im medial häufig unkritischen Spanien keine Relevanz zugesprochen.
Sportlich baute Florention Pérez den Verein nach der Permisse jedes Jahr einen neuen Weltstar kaufen zu wollen auf. Mit ihm ging der Madrilener Stern wieder auf und mit seinem Namen verbindet man direkt "Los Galácticos". Die Galaktischen waren vielleicht nicht immer das beste Team, aber Einzelspieler wie Zinedine Zidane, Ronaldo, Luis Figo oder David Beckham hatten dem Gegner mit induvidueller Klasse den entscheidenden Tick voraus. Dass das viele Geld dann auch Erfolg hatte zeigt das Portfolio: 2001 und 2003 Spanischer Meister, 2002 Champions League Sieger und Gewinner des Weltpokals. Insbesondere der Champions League Titel untermauerte den madrilenischen Stolz und hielt den ewigen Rivalen aus Barcelona auf Distanz. Nach drei starken Jahren von Valencia und eben Barcelona trat Florentino Pérez aus Mangel an Erfolgen zurück.

Einkaufspolitik:
Da sich Pérez bei dieser Wahl nicht gegen einen Gegenkandidaten durchsetzten musste, konnte er mit Wahlversprechen haushalten. Frühzeitig kündigte er jedoch einen neuen Trainer und die Verpflichtung vom brasilanischen Superstar vom AC Milan Kaká an. Obwohl Juande Ramos seinen Job als Nachfolger von Bernd Schuster gut machte und die Madirlenen erfolgreich ins Titelrennen zurück führte, wird er zur neuen Saison durch Manuel Pellegrini ersetzt. Knapp vier Millionen Euro Ablöse muss Real Madrid an den Ligakonkurrenten aus Villarreal überweisen. Angesichts der Investitionen, die in laufendes Personal geplant sind, eine überschaubare Summe. Ein fader Beigeschmack bleibt. So hatten die angeblichen Wunschkandidaten Arsene Wenger und José Mourinho das Projekt "Pérez" zwar gelobt, jedoch versichert kein Teil sein zu wollen. Mourinho provozierte in bekannt selbstsicherer Art: "Der Trainer der bei Real unterschreibt, wird nur die zweite Wahl sein.". Ganz von der Hand zu weisen scheint dies nicht, da Pelligrini zweifelsohne ein kompetenter Trainer ist, allerdings keinen wirklich galaktischen Namen mit sich bringt.
Die Verpflichtung von Kaká scheint in trockenen Tüchern zu sein, auch wenn diese Tücher bei Real Madrid schneller anfeuchten als bei jedem anderen Club der Welt. Über 60 Millionen Euro stehen als Ablöse im Raum. Zudem sind zwei weitere Topstars im Gespräch: Cristiano Ronaldo und Frank Ribery. Ersterer wollte schon im letzten Jahr wechseln, tat dies letztendlich doch nicht. Klare Positionen bezog in diesem Kampf der Gerüchte keine der beiden Seiten. Auch Uli Honeß ist sich der neuen Finazstärke von Real Madrid bewusst und gab an für 50 Millionen nicht einmal ein Bein von Frank Ribery zu verkaufen. Ein gewisser Druck haftet also auf Florentino Pérez. Kein großer aber ein teurer Druck.

Zukunftsaussichten:
Pérez selbst gab in seiner Antrittsrede zu Protokoll den Verein zum "besten Club des 21. Jahrhunderts machen" und Real Madrid in eine "sportliche, wirtschaftliche und soziale Führungsposition" manövrieren zu wollen. Die Wahl des neuen Präsidenten entfacht in Madrid und der sportlichen Umgebung eine wahre Aufbruchsstimmung. Kritische Töne, man solle doch mehr auf die "Cantera" (Jugendabteilung) setzen sind verstummt. Alles wartet auf die zweite galaktische Ära.




Der Kampf um die Meisterschale: Bayern schließt zu Wolfsburg auf

9. Mai 2009 / joe

Da sage noch mal einer Psychologie würde keine entscheidene Rolle beim Fußball spielen. Kaum hat der Wolfsburger Trainer Felix Magath – wohl um von der eigenen Personalie abzulenken – von den Titelambitionen seiner Mannschaft geredet kommt diese sang- und klanglos in Stuttgart mit 4:1 unter die Räder. Vor Allem im Defensiv-Verhalten wurden die Wolfsburger ihren Ambitionen nicht gerecht. Von der ersten Minute bis zur letzten konnte das Sturmduo Mario Gomez  und Cacau machen was es wollte. Gestört wurde es kaum. Gomez nutzte dies in vorzüglicher Manier und markeierte seine Saisontreffer Nummer 20 ( 1.), 21 (20.), 22 (63.) und 23 (76.). Er zog gleich mit Wolfsburgers Grafite, der über die gesamte Länge des Spiels blass blieb. Obwohl das Ergebnis der Überlegenheit der Schwaben gerecht wurde, sollte bemerkt werden, dass die Wölfe nach der Halbzeit durchaus die Möglichkeit hatten den Spielverlauf entscheidend zu verändern, als Cristian Zarrcado in der 55. Minute beim Stande von 2:1 nach einem Abpraller von Jens Lehmann eigentlich zur Stelle war aber das Leder aus kürzester Distanz nicht im Tor unterbringen konnte und somit den Ausgleich verpasste.

Kaum hat der FC Bayern München hingegen offiziell das Saisonziel von "Meisterschaft" auf "Direkte Qualifikation für die Champions League" herabgestuft, läuft es bei den Münchenern wieder blendend. In Cottbus behielten sie, außer in der Schlußminute als Frank Ribery beim Elfmeter zum zweiten Mal hintereinander am Cottbuser Schlußmann Gerhard Tremmel scheiterte, nicht nur die Nerven sondern auch die Oberhand und fuhren mit 3 Punkten im Gepäck nach Bayern zurück. Beim 3:1 traff zunächst der für Ribery (Haltswirbelprobleme) in der Startelf stehende Sosa in der 23.Minute, dann netzte Martin Demichelis einen Podolski-Eckball ein (62.) und zu guter Letzt machte der starke Podolski selbst das entscheidende Tor (66.). Zwischenzeitlich hatte Iliev kurz vor der Pause (44.) zum unverdienten Ausgleich getroffen. Doch wenngleich mit Tremmel ein Cottbuser den Schlußpunkt setzte, überzeugten die Bayern, wo der VfL Wolfsburg zuvor gepatzt hatte.

Der VfL Wolfsburg führt die Tabelle mit 60 Punkte zwar weiterhin an, scheint aber, nach Niederlagen in Cottbus und Stuttgart, seine Auswärtsschwäche wieder gefunden zu haben. Dies könnte den Niedersachsen, die noch zum Derby nach Hannover müssen, teuer zu stehen kommen. Gewinner des gegenseitigen Punkte Klauens ist ohne Frage der FC Bayern München. Die Heynckes-Elf ist, mit ebenfalls 60 Punkten, nur noch 2 Tore im Torverhältnis von den Wölfen entfernt. Unter der Woche empfangen die Münchener in der Allianz Arena eine durchschnittliche Mannschaft aus Leverkusen, die an guten Tagen für Überraschungen sorgen kann (letzte Woche 2:1 auf Schalke), aber momentan mehr schlecht als recht dem Ende der Saison entgegen taumelt (am Freitag 2:2 gegen Bielefeld). Für Leverkusen ist das Pokal-Endspiel die einzige Priorität.
Der VfB Suttgart (58) hat mit dem Erfolg im "6-Punkte" Spiel gegen Wolfsburg gezeigt, dass er bei der Vergabe der Meisterschale ein gewaltiges Wörtchen mit zu reden hat. Im nächsten Spiel auf Schalke wird sich zeigen inwiefern die Schwaben das auch auswärts umsetzten können und ob es am Ende zu einem finalen Showdown am letzten Spieltag in der Allianz Arena gegen den Rekordmeister kommt.
Ohne viel Ramba-Zamba hält Hertha BSC Berlin (59) mit den großen der Liga Schritt. Beim sicheren 2:0 Erfolg der Berliner über den VfL Bochum traffen Pantelic und Raffael. Pantelic stellte nach langer Zeit seine Relevanz für das Spiel der Hauptstädter unter Beweis, musste aber mit Eisbeuteln auf dem Knie ausgweselt werden. Jede weitere Option im Angriff würde die Berlinern unberechenbarer machen und ihre Chance im Kampf um die internationale Plätze verbessern. Die Hertha spielt in der englischen Woche in Köln.

Bwin hat die Quoten für den Meistertitel bereits aktualisiert:

FC Bayern München @ 2,15
VfL Wolfsburg @ 3,75
Hertha BSC Berlin @ 5,00
VfB Stuttgart @ 8,00
Hamburger SV @ 18,00















































  Sportwetten-Wettbasis Beste Online Wettanbieter Wettbüro-Bewertungen Livescores Bonus-Beschreibungen Newsletter  
  Bonus-Angebote Wett-Tipps Sportwetten Artikel Quiz Besser wetten Sportwetten News  
Viel Erfolg mit Ihren Wetten © 2002-2010 wettbasis.com Sportwetten