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FC Bayern München


Auf dieser Stichwort-Seite finden Sie die Artikel zu FC Bayern München und Sportwetten im Allgemeinen.


Bundesliga-Wetten

Am Samstag, den 30. April 2011, treffen Schalke 04 und der FC Bayern München in der Allianz Arena aufeinander. Das vermeinliche Topspiel des 32. Spieltags findet in der bayrischen Landeshauptstadt statt. Am 32. Spieltag gibt es zwei Freitagsspiele, wohingegen kein Spiel am Sonntag statt finden wird.
Mittlerweile sind sogar Anti-Bayern-Fans für die Münchener, da in Deutschland der ein oder andere befürchtet, dass es mit den gerade erkämpften Vorteilen in der Fünf-Jahres-Wertung der UEFA schnell vorbei sein kann, wenn Hannover 96 die Bundesliga in der Champions League vertritt. Auch die Aussagen Mirko Slomkas bezüglich eines langfristigen Aufenthaltes seiner Mannschaft im oberen Drittel der Liga in den nächsten Jahren verwirrt, hat Hannover mit einem sehr ähnlichen Kader ein Jahr zuvor doch noch gegen den Abstieg gespielt. Der neutrale Bundesligafan ordnet das Ganze sicherlich etwas konservativer ein, ohne dabei die großartige Saison von Hannover 96 zu schmälern.
Schiedsrichter der Partie zwischen Bayern München und Schalke 04 ist Peter Gagelmann aus Bremen. Der Anstoß des Spiels wird um 18:30 Uhr erfolgen.

FC Bayern München:
Die Situation der Bayern in dieser Saison hat nichts mit üblichen Situationen der Bayern zu tun: Die Kontraste sind außergewöhnlich. Es ist soweit gekommen, dass die Anhänger des Rekordmeisters sich bei einer Niederlage des aktuellen Tabellenführers auswärts beim Tabellenletzten – Dortmund verlor in Mönchengladbach (0:1) – nicht darüber freuen, dass der Tabellenführer verloren hat, sondern darüber, dass der Tabellenletzte am nächsten Spieltag immer noch Ambitionen hat in Hannover zu gewinnen (!).
Das eigene Interesse besteht nur noch im Vergleich mit Hannover 96. Das ist die Mission: Die Saison vor Hannover 96 beenden. Dies ist in den vergangenen 20 Jahren vermutlich gefühlte 20 Mal geschehen, doch diesmal ist es überlebenswichtig. Fast wie andere um den Klassenerhalt bangen, bangt der Rekordmeister um die Königsklasse. Um den Königsklassenerhalt.
Jeder kennt das: Vor einer großen Investition überlegt man genau und vergleicht Preise. Wenn man dann eine Entscheidung gefällt hat, ist es umso bitterer, wenn sich der Preis dieser Entscheidung zu Ungunsten verändert hat. Das psychische Wohlbefinden der Führungsebene des FC Bayern München dürfte sich in dieser Woche nicht verbessert haben: Das Objekt der Begierde, Manuel Neuer, ist gegen Manchester United deutlich teurer geworden. Unter 20 Millionen wird man nicht wegkommen, nachdem Neuer im Spiel gegen Manchester United acht bis zehn 100%-Torchancen vereitelte.
Für die Bayern ist es wohl das Schlimmste, es nicht mehr in der eigenen Hand zu haben. Thomas Müller sagte nach dem Unentschieden in Frankfurt am letzten Wochenende: "Abhängigkeit ist kein gutes Gefühl." Die Angst ist durchaus real, denn Hannover spielt nur noch gegen Borussia Mönchengladbach, in Stuttgart und gegen Nürnberg. Ein schwieriges Restprogramm ist das nicht.
Im Grunde müssen sich die Bayern aber auf sich selbst konzentrieren, denn wer in Frankfurt beim Tabellenfünfzehnten nicht gewinnt, der muss die eigenen Ansprüche hinterfragen.
In den letzten beiden Heimspielen war man siegreich: Gegen Borussia Mönchengladbach tat man sich schwer (1:0), gegen Bayer Leverkusen überraschte man mit erfrischendem Offensivgeist (5:1). Auswärts hagelte es in Nürnberg (1:1) und in Frankfurt (1:1) Punktverluste. Wenn man ehrlich ist, muss man sich eingestehen, dass man in Frankfurt hätte verlieren müssen. Allein Gekas verhinderte einen Sieg seiner Mannschaft.
Personell fehlt Luis Gustavo. Der Ex-Hoffenheimer ist gelbgesperrt. Badstuber und van Buyten werden aller Voraussicht nach die Innenverteidigung bilden.

FC Schalke 04:
Ähnlich wie in München geht es Manuel Neuer auch auf Schalke: Die einen lieben ihn, die anderen stoßen ihn ab. Für ihn persönlich steht sehr viel auf dem Spiel. Wirklich klassifizieren kann man das allerdins nicht. Fakt ist, wenn Schalke gewinnen sollte, winkt Neuer in München die Europa League, die er aber auch auf Schalke spielen könnte, wenn die Knappen im Finale des DFB-Pokals den MSV Duisburg aus dem Weg räumen. Sollte Schalke in München verlieren, dann sollte es, wenn irgendwie möglich, nicht durch einen Torwartfehler begründet sein, da ansonsten die Diskussionen und Spekulationen hochkochen würden und die Weltklasse-Leistung von Manuel Neuer gegen Manchester United überschatten würden.
Alles in allem ist es sowieso fraglich, ob Trainer Ralf Rangnick, auf seine Topelf zurückgreift angesichts des Champions League Halbfinals in der nächsten Woche. Außerdem könnte dem Coach das Spiel in München ziemlich egal sein, wenn da nicht dieser implizierte Stellenwert im Kampf um den Torwart wäre. Neuer hat bekanntlich noch Vertrag bis 2012, könnte also noch eine Saison bei Schalke spielen.
Den Rest der Mannschaft wird eher die Niederlage zu Hause gegen Manchester United kümmern. Unter der Woche verlor man im Champions League Halbfinalhinspiel (0:2). Allerdings verlor man zurecht. Der Sieg von ManU war verdient und auch in dieser Hohe in Ordnung. Tendentiell hätte es eher eine höhrere NIederlage setzen müssen. Schalke hatte zwischendurch die Möglichkeit (beispielsweise Volley durch Jurado) die Sensation perfekt zu machen und Manchester ähnlich aus dem Rhythmus zu bringen wie zuvor Inter Mailand. Die Engländer waren jedoch deutlich stärker und hätten gegen jeden anderen Torwart ein Schützenfest veranstaltet.
Sportlich ist diese Bundesligsaison für Schalke 04 lange abgeschlossen. Man hat 40 Punkte auf dem Konto, steht im Niemandsland der Tabelle und spielt noch gegen Mainz und in Köln. Wirklich wichtig ist nur das Champions League Halbfinale und das Finale des DFB-Pokals, in dem sich die Knappen doch noch für die Europa League qualifizieren können.

Fazit:
Die Bayern sind klarer Favorit. Nicht, weil sie in den letzten Spielen überzeugt hätten, nicht weil ihre Leistungskurve einen Favoritenstatus erklären würde, sondern, weil Schalke schlicht weg bessere Dinge zu tun hat. Die 90 Minuten in der Allianz Arena haben für Schalke nur einen Wert in der Diskussion um Manuel Neuer. Sportlich hat man die Prioritäten längst auf andere Wettbewerbe gelegt. Es ist zu vermuten, dass die Motivation der Münchener deutlich höher sein wird als jene der Schalker – auch wenn sich das im Fußball von einem Moment auf den anderen ändern kann.

Quoten:
FC Bayern München: 1,33 @ victorchandler
Unentschieden: 5,50 @ bet365
FC Schalke 04: 10,50 @ victorchandler

29. April 2011 / joe - Kategorie: Bundesliga-Wetten

Fussball-News

Noch drei Mal Bundesliga. Und ein Mal DFB- Pokal Finale. Und ein Mal Champions League Finale. Für die ganz harten vielleicht auch noch der aus deutscher Sicht uninteressant gewordene UEFA Cup – also, Europa League. Die Sommerpause blickt schon frech um die Ecke, doch König Fußball hat noch viel zu bieten und wird sein Territorium nicht eine Minute vor Toreschluß preisgeben. Richtig so!

Am Ostersamstag war ich zusammen mit Guido bei einem befreundeten, etwas außerhalb lebenden Fußballfan. Um genau zu sein: Schalke-Fan. Noch bevor ich meine Meinung sagen konnte, entschied ich mich dagegen, da eben dieser Freund mächtig gegen Manuel Neuer hetzte und trotz Dauerkarte sogar auf das Heimspiel verzichtet hatte: "Ich kann mir dieses Gesicht nicht angucken!". Immerhin guckten wir so zusammen die Konferrenz. Seine Argumentation hatte vor allem emoitionale Höhenpunkte, die sich für die Tradition, für den Verein und gegen die Bayern äußerten. "Nun gut, lass ihn zu den Bayern gehen, aber dann soll er nicht sagen, dass er ein Schalker sei", wetterte es vom Gastgeber.
In meinen Gedanken und auch in Guidos Stellungnahme während der Rückfahrt, wurde das Ganze deutlich relativert: "Wenn man so lange in einem Verein ist, dann trägt man ihn im Herzen, auch wenn man sich beruflich verändert. Man muss von dem Gedanken wegkommen, dass hier jemand seine Karriere in einem Verein macht. Immer wenn das geschieht, dann nur weil dieser Verein genau zu den Fähigkeiten des Spielers passt. Herzblut bleibt, das will ich nicht bezweifeln, aber die sportliche Entwicklung muss zu dem Spieler passen. So kann ein Lahm bei Bayern, ein Raul bei Madrid und ein Giggs bei Manchester bleiben, aber ein Neuer nicht bei Schalke."
Ich antwortete: "Manuel Neuer hat den Schalkern auch aus ökonomischer Sicht schon deutlich mehr als die Ausbildung zurückgezahlt. Die Frage ist, ob es nun zu einer fairen Ablöse kommt oder nicht."
Guido unterbrach mich: "Das ging mir auch richtig auf den Keks. Als er anfing mit der "Vertragsbruch-Geschichte": Heutzutage würde niemand mehr seine Verträge einhalten und so. Aber als ich kurz nachgefragt habe, ob das denn in Ordnung war, als Schalke Spieler eingekauft hat, da drohte die Stimmung zu kippen."
"Es war schon richtig, dass du dich zurückgehalten hast. Ich konnte dir ansehen, dass es nicht leicht war", lobte ich Guido über den grünen Klee, "der Punkt ist doch, ob Schalke mit Neuer in der nächsten Saison in die Champions League kommen kann und ihn dann ablösefrei gehen lassen wird, was angesichts dieser Bundesligasaison bezweifelt werden darf, oder ob es nicht besser wäre, Neuer in diesem Sommer zu verkaufen."
"Für den Verkauf spricht das schnelle, sichere Geld, wenn die Ablöse fair ist.", sagte Guido.
"18, 19, 20 Millionen?", fragte ich.
"25 Millionen sollten sie schon rausholen. Das ist immerhin ein Spieler, der nicht nur ein großes Problem der Bayern löst, sondern dies auch noch für mehrere Jahre tut. Außerdem wird er so ziemlich jedes Spiel machen. Dazu kommt noch, dass Bayern schon für Gomez ca. 30 Millionen hingelegt hat. 25 Millionen sollten es schon sein. Vielleicht etwas weniger, aber dafür optionale Zuschüße bei einer erfolgreichen Saison der Münchener."

Das Spiel "seiner" Schalker schien unseren Freund nicht wirklich zu stören. Er dachte nur an Manchester United: "Hoffentlich bringt uns Manuel noch ins Finale". Im Garten, kurz nach der Konferrenz war Neuer schon wieder seine größte Hoffnung.

Bei Guidos Guide geht es jeden Dienstag um den letzten Bundesliga-Spieltag, den internationalen Fußball, sowie um aktuelle Stammtischthemen, die sich mit dem Lederball beschäftigen. Und natürlich Guidos Meinung.

26. April 2011 / joe - Kategorie: Fussball-News

Bundesliga-Wetten

Am Sonntag, den 17.04.2011, kommt es zum letzten Spitzenspiel in dieser Saison, wenn der FC Bayern München in der heimischen Allianz Arena Bayer Leverkusen empfängt. Der momentan Tabellenvierte muss zu Hause zu sehen mit weiteren Punktverlusten nicht die Hannoveraner und damit die Champions League aus den Augen zu verlieren. Es folgen an den letzten vier Spieltagen zwar noch einige Topspiele, allerdings ist diese Begegnung am 30. Spieltag die letzte, die sich Spitzenspiel nennen darf.
In der Bundesliga steigt die Spannung mit jeder gespielten Minute. Nicht nur im Tabellenkeller wird der ein oder andere Herzschlag aussetzen, auch vorne wird die Angelegenheit wieder emotionaler. Dortmund hat nur noch fünf Punkte Vorsprung auf Bayer Leverkusen und Hannover ist wieder an Bayern München vorbeigezogen. Der HSV hat wieder Chancen auf die Europa League und Mainz droht trotz hervorragender Saison doch noch abzurutschen.
Das Spiel zwischen Bayern München und Bayer Leverkusen wird von Schiedsrichter Manuel Gräfe aus Berlin geleitet. Der Anstoß der Begegnung erfolgt am Sonntag um 15:30 Uhr. Mit fanfreundlichen Anstoßzeiten hat das nichts zu tun.

FC Bayern München:
Man möchte Statistiken nicht überinterpretieren, aber interessant zu sehen ist es in jedem Fall: Der FC Bayern München hat in dieser Saison unter Schiedsrichter Manuel Gräfe bei drei Versuchen nicht ein Mal gewinnen können. Der Berliner leitete die Auswärtsauftritte in Hamburg (0:0) und in Wolfsburg (1:1). Außerdem pfiff Gräfe das Spiel der Bayer zu Hause gegen Dortmund (1:3). Ein gutes Omen ist das nicht.
Weg von Omen, hin zu Fakten. Das Bundesligaspiel gegen Bayer Leverkusen wird für die Bayern zur Premiere ihres neuen Trainers. Nachdem Ex-Trainer Louis van Gaal zunächst nur zum Saisonende hin entlassen wurde, haben die Verantwortlichen nach dem Punktverlust in Nürnberg die Reißleine gezogen. Auf recht ungestüme Art und Weise redete Uli Höneß die Person und die Arbeit des Holländers nieder und gab ein durchaus selbstherrliches Bild ab. Unabhängig davon, wer nun dafür oder dagegen ist, interessiert im Grunde nur, dass der neue Trainer der ehemalige Co-Trainer Andries Jonker ist. Der Holländer arbeitete bisher nur unter van Gaal bei den Bayern.
Sportlich läuft es bekanntlich nicht rund bei den Bayern. Nach dem blamablen Ausscheiden in der Champions League zu Hause gegen Inter Mailand (2:3) bekam man in der Bundesliga nicht mehr wirklich einen auf den Boden. Zwar gewann man in Freiburg (2:1) und zu Hause gegen Borussia Mönchengladbach (1:0), doch die Spiele verliefen alles andere als befriedigend. In Freiburg kam man zwei Minuten vor Schluß glücklich zum Siegtreffer. Gegen Gladbach hätte man viel mehr von dem Rekordmeister erwartet. Am letzten Wochenende kam es dann zum Betriebsunfall in Nürnberg. Beim Derby in Franken lief alles perfekt für die Bayern: Man ging früh in Führung (5. Minute Müller) und hatte das Spiel im Griff. Doch dann begannen die Münchener die Zügel schleifen zu lassen – bestenfalls konnte man noch von einer "Ergebnisverwaltung" sprechen. Torhüter Kraft entschied sich in Halbzeit zwei einen Rückpass nicht zu klären, sondern spielerisch lösen zu wollen und am Ende standen die Bayern mit einem statt drei Punkten da.
Personell wurde unter der Woche um Bastian Schweinsteiger gebangt. Ob er auflaufen können wird, entscheidet sich kurzfristig.

Bayer Leverkusen:
Jupp Heynckes wird in der nächsten Saison den FC Bayern München trainieren. Er selbst hat versichert, dass es eine Ehrensache sei, mit Bayer Leverkusen den zweiten Tabellenplatz zu festigen. Seine volle Aufmerksamkeit würde sich der Werkself richten und erst in der nächsten Saison seien ihm die Ergebnisse des Rekordmeisters wichtig. Bis jetzt scheint er mit seiner Aussage recht zu behalten. Leverkusen wirkt nach dem Europa League aus wieder stabiler und konnte zuletzt auch prekäre Situationen als mannschaftliche Gesamtheit lösen. Für Jupp Heynckes wird es trotzdem ein Spiel gegen, mit und um die eigene Zukunft, denn mit den Bayern in die Europa League zu ziehen, wäre ein undankbarer Job.
Bayer Leverkusen belegt momentan den zweiten Tabellenplatz. In der Bundesliga steht man fünf Punkte hinter Spitzenreiter Borussia Dortmund. In den letzten Wochen konnte man enorm viele Punkte aufholen und somit die Differenz von 13 auf fünf Punkte drücken. Schon acht Punkte Vorsprung hat man vor Hannover 96, die den dritten Rang belegen. Auf die Bayern sind es beruhigende neun Zähler Differenz. Sollte Leverkusen in Bayern punkten, kann die Mannschaft von Jupp Heynckes aus praktischer Sicht den zweiten Platz betonieren. So oder so sind die Chancen die Vizemeisterschaft noch zu verlieren gering. Vielleicht kann man sogar noch einmal oben angreifen. Das hat man aber weniger in der eigenen Hand.
Aktuell ist Bayer Leverkusen das beste Team der Liga. Lediglich Werder Bremen blieb wie Leverkusen die letzten fünf Spiele ungeschlagen. Die Werkself holte aus den letzten fünf Bundesligaspielen die volle Punktzahl und musste nur am letzten Wochenende gegen St. Pauli (2:1) ein Tor hinnehmen.
Gegen die Bayern kann man nun zeigen, ob man den Dortmundern wirklich gefährlich werden kann. Denn mit dem Hamburger SV hat Leverkusen in den letzten fünf Runden nur noch einen Gegner für den es um was geht, während Köln, Hoffenheim und Freiburg schon im Mittelfeld geparkt sind.

Fazit:
Das Trainer Debüt von Bayern-Coach Jonker ist zugleich sein wichtigstes Spiel. Nur mit einem Sieg oder zumindest einem erfolgreichen Spiel kann sich eine positive Stimmung entwickeln, die noch zur Champions League Qualifikation führt. Hannover wird stolpern, die Bayern dürfen das nicht mehr. Für Leverkusen steht deutlich weniger auf dem Spiel. Man kann Dortmund nochmal gefährlich werden, aber der zweite Platz ist so gut wie sicher. Wirklich im Fokus steht auf Leverkusener Seite nur einer: Jupp Heynckes.

Wett-Quoten für Bayern vs. Leverkusen:
FC Bayern München: 1,95 @ victorchandler
Unentschieden: 3,80 @ victorchandler
Bayer Leverkusen: 4,00 @ bet365

15. April 2011 / joe - Kategorie: Bundesliga-Wetten

Fussball-News

Nachdem es in der letzten Woche meine Schuld war, dass es nicht zu einem Gespräch zwischen mir und Guido gekommen war, war es in dieser Woche Guido, der lange nicht zu erreichen war. Dabei gab es thematisch wirklich mehr als genug zu besprechen: Am Freitagabend sorgte ein St. Paulianer für den ersten Spielabbruch seit langem in der Bundesliga. Am Samstag legten die Fans des FC Bayern München oder zumindest ein Teil dieser Gruppierung mit mehreren unmissverständlichen Plakaten nach und demonstrierten ihre Opposition zu Vereinsboss Uli Honeß. Am Sonntag trafen sich Magath und Daum in ihren neuen Feuerwehrmann-Uniformen und am Montag gab eine großes deutsches Boulevard-Blatt den Wechsel von Manuel Neuer zu Saisonende bekannt. Am Dienstag spielt immerhin der letzte deutsche Teilnehmer auf der europäischen Bühne. Am Dienstagmorgen unterhielten wir uns dann – Guido und ich. Doch immer mit der Ruhe und der Reihe nach.

"Es ist schon sehr bitter, wenn ein Verein dafür bestraft wird, dass ein einzelner Zuschauer einen wohlgemerkt vollen Bierbecher wirft und den Schiedsrichterassistenten am Nacken trifft", begann ich, doch Guido unterbrach mich: "Bei St. Pauli habe ich schon oft den Eindruck gehabt, das gehört zur Fankultur gegen die "Ordnungshüter" zu sein. Der Schiedsrichter hat ja auch im Interview nach dem Spiel betont, dass es schon in der 1. Halbzeit Münzwürfe und Feuerzeugwürfe gegeben hatte und mehrfach Stadiondurchsagen geschaltet wurden. Dann kann man nicht mehr von einem Einzeltäter sprechen, wenn es im Vorhinein von anderen Zuschauern in ähnlicher Form Ausschreitungen gab. Was soll man da sagen?" Guido fuhr fort: "Sicherlich hat der Bierbecher den Ausschlag gegeben, aber wenn ein Schiedsrichter im Interview nach dem Spiel solche Angaben macht, dann muss man sich fragen, ob die Zuschauer im Allgemeinen die Funktion und Arbeit der Schiedsrichter verstanden haben oder jede Entscheidung als persönliche Provokation interpretieren." Der FC St. Pauli hat in den nächsten Wochen auf jeden Fall mit einem empfindlichen Urteil zu rechnen. Außerdem hilft diese Eskalation dem Verein und seiner 1. Mannschaft überhaupt nicht. Die kämpft nämlich mit allem was sie hat um das Überleben in der Bundesliga und mit sechs Niederlagen in Folge sollten die Fans eine Unterstützung für die Mannschaft darstellen und kein Stolperstein.

"Wenn man sich über weiß ich nicht wie viele Jahre den Arsch aufreißt, damit ein Verein funktioniert, die Wirtschaftlichkeit erhalten bleibt und sportliche Erfolge in regelmäßigen Abständen abgeliefert werden, dann sollte man nicht unantastbar sein, aber eine öffentliche Demaskierung hat man mit Sicherheit nicht verdient", Guido wusste sofort von wem ich sprach, als ich das Thema auf Uli Honeß lenkte: "Da muss ich dir Recht geben, ich bin der Erste, der sich für Mitsprache der Fans ausspricht und Meinungsäußerungen von Fans richtig findet, gerade weil sie ein wichtiger Teil des Vereins sind, aber man kann einer Person, die genau wie die Leute im Fanblock alles für den Verein geben würden nicht mit solchen Spruchbändern ins Gesicht spucken". Ich antwortete: "Was muss sich erst der Honeß denken? Der gibt alles für den Verein, ist sein ganzes Leben mehr als gefordert engagiert und sieht seinen ganzen Einsatz mit so viel Herzblut durch diese Spruchbänder in den Dreck gezogen als sei er irgendein ignoranter Dikatator!"

"Einer dieser Protest-Punkte ist ja die Torwartfrage bzw. der eventuelle Wechsel von Manuel Neuer. Wenn jetzt in den Medien angeblich gewusst wird, dass Manuel Neuer nicht auf Schalke verlängern wird, dann wird Schalke ihn in diesem Sommer verkaufen wollen, was wohlgemerkt wieder für einen Wechsel zum FC Bayern München sprechen würden. Diesen Wechsel wollen sowieso recht viele Bayern-Fans hat man den Eindruck, denn zumindest außerhalb des Stadion höre ich immer Sätze wie "Wenn man einen Mann wie Manuel Neuer kriegen kann, dann muss man ihn holen" und das sehe ich ehrlich gesagt genauso – aus neutraler, anti-bayern Perspektive." Ich bin mir ehrlich gesagt, ziemlich sicher, dass es am Ende so kommen wird. Wegen ein paar Schildern, wird sich keiner von seiner Vision abbringen lassen: Kein Trainer, kein Manager und kein Vereinsboss. Guido sah das ähnlich, er betonte, dass es für Manuel Neuer auch der wichtige und richtige Karriereschritt sei, wenn er mit den Bayern in der Champions League spielen sollte.

Neben Dr. Felix Brych, der von der UEFA im Champions League Viertelfinale zwischen Real Madrid und den Tottenham Hotspur mit seinem Team als Schiedsrichter eingesetzt wird, ist eben Manuel Neuer mit seinem FC Schalke 04 der letzte Vertreter der Bundesliga auf internationalem Parkett. Gegen Inter Mailand kann man sich nun beweisen und die kleine Chance auf eine Teilnahme am Halbfinale wahren – möglich ist alles. Das hat gerade Inter im Achtelfinale bei den Bayern gezeigt.

Bei Guidos Guide geht es jeden Dienstag um den letzten Bundesliga-Spieltag, den internationalen Fußball, sowie um aktuelle Stammtischthemen, die sich mit dem Lederball beschäftigen. Und natürlich Guidos Meinung.

5. April 2011 / joe - Kategorie: Fussball-News

Bundesliga-Wetten

Am Samstag, den 19.03.2011, spielt der SC Freiburg im heimischen Breisgau gegen den FC Bayern München . Mit dem SC Freiburg und dem FC Bayern München kommt es am Samstagnachmittag zum Duell des Tabellensiebten mit dem Tabellenvierten .
Vor dem 27. Spieltag der Fußball-Bundesliga gab es in Deutschland ordentlich Gesprächsstoff. Insbesondere das Trainerkarusell hat sich unter der Woche mit einem starken Schwung in ungeahnte Richtungen gedreht. Man hat den Eindruck die Vereine hätte ein wenig Nostalgie überkommen: Ralf Rangnick ist bald wieder Trainer des FC Schalke 04, Felix Magath ist ab sofort wieder Alleinherrscher in Wolfsburg und Jupp Heynckes ist vielleicht bald wieder bei Uli Honeß und den Bayern.
Wenig Beständigkeit zeigt die Liga aktuell auf den Trainerbänken. Leider zeigten die deutschen Mannschaften unter der Woche auch auf dem Feld Nachlässigkeiten. So ist es nun amtlich, dass nur der FC Schalke 04 für die Bundesliga ins Rennen geht. Die Königsblauen treffen im Viertelfinale auf Inter Mailand - immerhin mit Heimrecht im Rückspiel.
Das Spiel zwischen dem SC Freiburg und dem FC Bayern München wird geleitet von Peter Gagelmann. Der Bremer hat auch schon das Hinspiel zwischen Freiburg und München gepfiffen (4:2 für Bayern). Damals beschwerte man sich über die fehlende Klarheit in der Linie des Schiedsrichters. Anpfiff des Spiels ist um 15:30 Uhr.

SC Freiburg:
Der internationale Traum, mit dem Einige im Breisgau sicherlich die ein oder andere Nacht verbracht haben, ist ausgeträumt. Die jüngste Negativserie hat den SC Freiburg von den internationalen Plätze gerissen. Der Fall in der Liga ist für die Mannschaft von Trainer Robin Dutt allerdings mehr als weich, denn die Saison des Sportclubs ist ein Erfolg. Deutlich früher als erwartet gelang es den Klassenerhalt zu sichern. Mit einer hervorragenden Hinrunde (neun Siege und insgesamt 28 Punkte) ebnete man den Weg für eine ruhige Saison. Man zeigte auch genügend Konstanz, um diese Leistung in der Rückrunde zu bestätigen. Die Rückrunde der Bresigauer ist sicherlich keine Augenweide, aber sie reicht für die vorderen Plätze in der Tabelle aus. Eintracht Frankfurt stand in der Winterpause nur zwei Punkte hinter Freiburg und steckt jetzt mitten im Abstiegskampf.
Wie bereits angesprochen durchlebt der SC Freiburg sportlich momentan eine Talfahrt. Die ersten vier Spieltage in der Rückrunde gestaltete man ungeschlagen (2:2 bei St. Pauli, 1:1 gegen Nürnberg, 1:0 in Stuttgart und 0:0 gegen Eintracht Frankfurt). Seit Mitte Februar ist der Wurm drin. Man holte nur drei Punkte aus den letzten fünf Spielen – verlor vier Mal. Freiburg schoß nur vier Tore und blieb zwei Mal ohne eigenen Treffer. In den letzten drei Spielen konnte man aus dem Spiel heraus gar nicht mehr treffen. Alles begann mit einer Niederlage auf Schalke (0:1), dann gewann man gegen Wolfsburg (2:1), zeigte sich aber in der Folgewoche ohne Selbstvertrauen und völlig indisponiert in Köln (0:1). Zu Hause gegen Bremen baute man einen verunsicherten Gegner mit eigenen Fehlern wieder auf (1:3) und am letzten Wochenende in Kaiserslautern verlor man in der Schlußminute mit unerklärlicher Defensivleistung (1:2).
Personell fehlt im Breisgau im Grunde nur die Nummer 1 im Tor. Doch ob Pouplin auch nach seiner Sprunggelenksoperation wieder in das Freiburger Tor zurückkehren wird, ist ungewiss. Vertreter Baumann bringt konstant gute Leistungen. Interessanter ist die Frage, ob sich die Personalie des Trainers in diesen Wochen mit dem Trainerkarusell dreht oder ob sich der Fußballlehrer für den Sportclub Freiburg entscheidet.

FC Bayern München:
Auch bei den Bayer geht es in Sachen Trainerpersonalie hoch her in diesen Tagen. Louis van Gaal ist bereits abgesägt, bleibt aber noch bis zu Saisonende. Wer der neue Trainer wird, ist noch offen. Jupp Heynckes scheint eine gute Rolle zu spielen und nachdem mit Rangnick, Magath und Löw drei Namen, die bei den Bayern gehandelt wurden, andere Verträge unterschrieben haben, verdichten sich die Annahmen, dass der ausgewiesene Honeß-Freund bei den Bayern übernehmen wird. Wer auch immer der neue Trainer sein wird, er ist gut beraten, wenn er in der Sommerpause in die Defensive investiert – und zwar nicht zu knapp.
Denn was unter der Woche gegen Inter Mailand zu sehen war, kann man weder den Bayern-Fans noch den Anhängern des deutschen Fußballs zumuten. Nicht noch ein Mal. Bayern verspielte auf unerklärliche Art und Weise einen virtuellen zwei Tore Vorsprung gegen Inter Mailand. Das ganze in einem Spiel, das man mehr als im Griff hatte, in dem der Gegner nichts mehr gemacht hatte und man selbst dachte, man könne dementsprechend in der Leerlauf schalten. Gelaufen wurde nicht mehr, vornehmlich gegangen. Als nur noch eine halbe Stunde zu spielen war und man weiter eine Großchance nach der anderen fast schon arrogant verstolperte, gelang Mailand dann das erste und in der 89. Minute das zweite Tor, welches für die Bayern das Aus bedeutete. Das Halbfinale wäre ohne Frage drin gewesen und somit die Möglichkeit eine schwache Saison wenigstens noch international aufzupeppen.
Jetzt muss Trainer Louis van Gaal seine Mannen neu organisieren und vor allem neu orientieren. Gegen Freiburg beginnt die Jagd auf die Champions League Plätze. Eine Jagd, die für alle Spieler, die in der nächsten Saison weiterhin in der bayrischen Landeshauptstadt kicken wollen, überlebenswichtig ist.
Personell ist Bayern München voll besetzt und man darf gespannt sein, welche Abwehrformation Louis van Gaal auf das Spielfeld schickt. Die Leistung von Breno am Dienstagabend sollte nicht mal mehr für die abstiegsbedrohte zweite Mannschaft des Rekordmeisters reichen. Eine Kombination aus Tymoshchuk, der als Unbeteiligter wohl als Gewinner aus dem Abwehrchaos gegen Inter Mailand hervorgeht, van Buyten und Badstuber -  Letzterer momentan ohne Form – wird es wohl werden. Vielleicht zieht van Gaal auch Luiz Gustavo zurück und lässt Toni Kroos neben Schweinsteiger im Mittelfeld agieren.

Fazit:
Die Bayern haben gegen Inter versagt: In der Defensive, aber mindestens genauso in der Offensive. Eigentlich sollten sie an der Ehre gepackt sein und in Freiburg eine Wiedergutmachungs-Tour starten. Doch von den Bayern aus dieser Saison ist das vermutlich nicht zu erwarten. Es ist ungewiss, ob die Spieler verstanden haben, dass es jetzt ans Eingemachte geht. Für den SC Freiburg sieht die Lage wesentlich entspannter aus. Im Breisgau ist man sehr zufrieden mit der Mannschaft und steckt mitten in der Planung für die neue Saison. Das Heimspiel gegen den Rekordmeister ist ein weiterer Höhepunkt einer gelungenen Saison.

Quoten Freiburg vs. Bayern München:
SC Freiburg: 6,50 @ bet365
Unentschieden: 4,40 @ victorchandler
FC Bayern München: 1,58 @ mybet

19. März 2011 / joe - Kategorie: Bundesliga-Wetten

Fussball-News

"Und da war es nur noch Einer", sagte Guido, "man fühlt sich ein wenig an das Lied der kleinen Jägermeister erinnert".

Bayern München ist am Dienstagabend aus der Champions League ausgeschieden. Der deutsche Rekordmeister hat es nicht verstanden einen virtuellen zwei Tore Vorsprung in einem Spiel, das man selber beherrscht hat, über die Zeit zu bringen.

"In meinen Augen gleicht es sogar einer Blamage. Insbesondere, wenn man sich die zweite Halbzeit betrachtet. Denn innerhalb von 25 Minuten einen zwei Tore Vorsprung zu verspielen, ist schon peinlich. Zusätzlich hatte man selber noch Chancen zur Genüge – auch in der zeiten Halbzeit. Ich habe genauso gezittert, wie beim Schalke Spiel und bei den Bayern sollte das wesentlich hochklassiger abgeben. Die erste Halbzeit war mehr als inkonsequent - man hätte lange mit zwei Tore führen müssen. In der zweiten Halbzeit brachen dann völlig ohne Not die Däme.", sagte ich mit verzweifelten Pausen.
"Mir ging es ähnlich", begann Guido, "ich weiß nicht, warum die Bayern das Spiel so haben schleifen lassen gegen Mitte der zweiten Halbbzeit. Man hatte den Eindruck, dass in der Offensive schon nur noch gegangen wurde und das Mannschaftsspiel im defensiven Verbund arg vernächlässigt wurde. Keine Ahnung, was die Spieler geritten hat, so mit dem Feuer zu spielen."

Das Spiel der Bayern hatte keinen von uns zufrieden gestellt und die Aussicht für die 5-Jahres Wertung der Uefa tat es ebenso wenig. Leidiglich der FC Schalke 04 vertritt die Bundesliga noch international, da Leverkusen es schwer hat weiterzukommen. Die Bundesliga stellt wahrscheinlich keinen Verein unter der Top 8 der Europa League – außer es gelingt Bayer Leverkusen mit zwei Toren in Villareal zu gewinnen, was nicht unmöglich ist, aber einen sehr hohen Schwierigkeitsgrad hat. Tortz guter Ausgangsposition stellt die Bundesliga nur einen Verein unter den Top 8 der Champions League: Den FC Schalke 04.

Die Schalker. Sie sind nicht nur auf dem Platz ein Thema, sondern auch abseits des grünen Geläufs. Die Königsblauen haben sich mittels ihres Aufsichtsrates dafür entschieden Trainer Felix Magath zu entfernen. Das Wort "entfernen" trifft an dieser Stelle recht gut, den Vorgang der Kündigung. Es soll sich – laut Medienberichten – um eine Kündigung handeln. Eine Kündigung wegen Fehlverhaltens. Vermutlich versucht man sich somit die komplette Abfindung, die bisher ein Gegenargument für Magaths Entlassung war, zu sparen. Er soll mit Prämienausschüttungen hinsichtlich der Erfolge in der Champions League nicht ordnungsgemäß umgegangen sein – ein sehr wager Vorwurf.
"Meine Vermutung ist, dass die ganze Sache entweder Pro-Magath endet oder in einem Rechtsstreit", kommentierte Guido.

So oder so hat Schalke wahrscheinlich schon bald einen neuen Trainer. Der Name ist nämlich schon bekannt, nur noch nicht der Zeitpunkt, wann er eingesetzt wird. Es wird ein alter Bekannter: Ralf Rangnick.

Richtig, das ist der Trainer, der unter keinen Umständen vor der Sommerpause ein Jobangebot annehmen wollte.

Bei Guidos Guide geht es jeden Dienstag um den letzten Bundesliga-Spieltag, den internationalen Fußball, sowie um aktuelle Stammtischthemen, die sich mit dem Lederball beschäftigen. Und natürlich Guidos Meinung.

16. März 2011 / joe - Kategorie: Fussball-News

Champions League

Am Dienstag, den 15. März 2011, empfängt der FC Bayern München in der heimischen Allianz Arena den italienischen Meister Inter Mailand. Der Titelverteidiger aus Mailand ist zu Gast, um sich für das Viertelfinale der Champions League zu qualifizieren. Im Achtelfinalrückspiel in München geht es um alles. Das Hinspiel endete mit einem Auswärtssieg für die Bayern (1:0).
Das Los hat in der Champions League dafür gesorgt, dass die Zuschauer schon im Achtelfinale absolute Tospiele zu sehen bekommen. Mit Arsenal London, dem FC Barcelona, dem FC Bayern München und Inter Mailand sind vier Titelkandidaten schon sehr früh im Wettbewerb aufeinander getroffen. Gut ist das vor allem für die restlichen Mannschaften und für die beiden, die es schaffen bei diesen hochklassigen Duellen weiter zu kommen. Folglich wird der Wettbewerb im Viertelfinale nun ordentlich ausgedünnt sein. Mit Schalke 04, das sich gegen den FC Valencia durchsetzten konnte, und den Tottenham Hotspur, die sich gegen den AC Milan qualifizierten, und Shachtjor Donezk, das im Achtelfinale den AS Rom ausschaltete, stehen bereits drei Mannschaften unter den letzten Acht der Königsklasse, die niemand auf der Rechnung hatte. Alle drei Mannschaften dürften für die Elite Europas ein gutes Los für den Kampf um einen Halbfinalplatz sein.
Das Spiel zwischen dem FC Bayern München und Inter Mailand wird um 20:45 Uhr angepfiffen. Schiedsrichter und hoffentlich auch Unparteiischer der Begegnung ist Pedro Proenca aus Portugal.

Hinspiel:
Das Hinspiel in Mailand gehört zu den besten Spielen, die der europäische Fußball in dieser Spielzeit erleben durfte. Es ging auf und ab. Beide Mannschaften legten ein unheimliches Tempo an den Tag und sorgten dafür, dass der Unterhaltungswert des Spiels enorm hoch war. Eine wahre Werbung für den Sport, obgleich das Ergebnis von einer Partie mit wenig Strafraumszenen zeugt. Denn in Wahrheit verfügten beide Mannschaften über hervorragende Einschussmöglichkeiten. Das Unvermögen der Stürmer, etwas Pech mit dem Torgehäuse und nicht zuletzt das gute Eingreifen der Torhüter verhinderten ein Schützenfest. Am Ende gewann die Bayern ein Spiel, das beide Mannschaften, aufgrund der eigenen Chancen, hätten gewinnen müssen, durch ein Tor von Mario Gomez, der einen Torwartfehler von Julio Caesar nach einem aufsetzenden Schuß von Arjen Robben nutzte. Das Spiel endete 1:0.

FC Bayern München:
Die Bayern müssen zu Hause das Hinspielergebnis verteidigen. Sie gehen mit einem klaren Vorteil in das Rückspiel. Die Initiative liegt bei Inter Mailand. Das Ergebnis ist zwar sehr positiv, jedoch darf sich nicht darauf ausgeruht werden. Das psychologische Problem des Vorteils vor Spielbeginn haben schon die Schalker erlebt. Man geht als Mannschaft nicht unter totaler Spannung in das Spiel, weil man sich im Vorteil glaubt und bevor man die eigene – lasche – Einstellung korregieren kann, ist der Vorteil weg und vielleicht sogar zu einem Nachteil geworden. Genau das darf den Bayern nicht passieren. Inter muss von vornerein kontrolliert unter Druck gesetzt werden.
Sportlich ist die Situation des FC Bayern München etwas zerfahren. Man kann nicht wirklich beurteilen, wo die Mannschaft steht. Wahrscheinlich kann das keiner – auch nicht intern. Zu groß sind die Leistungsunterschiede von Spiel zu Spiel in den letzten Wochen Nachdem man in Mailand das absolute Stimmungshoch erlebt hat, musste man in den nationalen Wettbewerben einen Tiefschalg nach dem anderen hinnehmen.
Zunächst verlor man in der Bundesliga gegen Borussia Dortmund ein Spiel, das man eigentlich als Start für die Aufholjagd tituliert hatte (1:3). Man wollte den Dortmundern noch mal richtig die Hölle heiß machen und die Deutsche Meisterschaft spannend halten. Dies ging allerdings mehr als nur nach hinten los, bedenkt man die Folgeresultate.
Mit Schalke 04, dem MSV Duisburg und dem FC Energie Cottbus zusammen im Halbfinale des DFB Pokals zu stehen, bedeutet für den Rekordpokalsieger aus München im Grunde nichts anderes als ein weitere Titel auf dem Briefkopf. Zusätzlich hatte man im Halbfinale auch noch ein Heimspiel zugelost bekommen – es konnte nichts schiefgehen. Obwohl man genug Zeit hatte, um das frühe Schalker Tor auszugleichen und doch noch in das Pokalfinale einzuziehen, gelang dem Rekordmeister nicht viel. Jetzt stehen die Schalker im Pokalfinale (1:0 Sieg in München).
Im Spiel um die Champions League Plätze musste man sich dann auch noch Hannover 96 geschlagen geben (1:3). Der Trainer wurde daraufhin zum Saisonende von seinen Aufgaben befreit. Ein unverständlich Schritt, da er weder konsequent noch logisch ist. Entweder man hat Vertrauen in einen Trainer oder man hat kein Vertrauen. Fakt ist, dass Trainer Louis van Gaal der Mannschaft keine Hilfestellung geben konnte, um die massiven taktischen Probleme hinsichtlich der spielerischen Hilflosigkeit in der Offensive zu lösen. Auch in der defensiven Formation scheint er Fehler gemacht zu haben.
Am Wochenende gegen einen zerfallenden HSV zeigte man, wazu man in der Lage ist, wenn der Gegner einen lässt. Mehr als ein psychologischer Push zum besten Zeitpunkt ist der Sieg über den Hamburger SV aber nicht (6:0). Inter Mailand wird sich nicht so gehen lassen. Vermutlich wird es gegen einen tiefstehenden Gegner wieder zu einer gewissen Hilflosigkeit kommen, allerdings nur, wenn der Gegner im Vorteil ist. Und bis zum ersten Mailänder Tor sind die Bayern mit Sicherheit vorne.

Inter Mailand:
Nach der überragenden Spielzeit im letzten Jahr muss Inter Mailand in dieser Saison etwas turbolentere Phasen durchmachen. Der spansiche Trainer Rafa Benitez, der zu Beginn der Saison im Amt war, wurde mittlerweile abgelöst. Leonardo löste Benitez noch in der Hinrunde ab, kurz nach dem dieser den Weltpokal nach Mailand holte und die hervorragende Vorsaison (seines Vorgängers Jose Mourinho) komplettierte.
Mittlerweile hat sich Inter gefangen. In der Champions League Gruppenphase konnte man sich trotz weniger starken Resulateten (0:3 in Bremen) für das Achtelfinale qualifizieren und in der italienischen Serie A ist man im Titelrennen noch dabei. Aktuell trennen Inter Mailand (Platz 2) und den AC Milan (Tabellenführer) fünf Punkte. Inter hatte am Wochenende die Chance die Lücke deutlich schrumpfen zu lassen, das Milan zu Hause gegen den Tabellenletzten aus Bari nur Unentschieden spielte (1:1). Doch beim Vorletzten Brescia Calcio (6 Siege in 29 Spielen) musste man am Ende mit einem Punkt zufrieden sein (1:1). Brescia gelang in der Schlußphase der Begegnung der Ausgleich. Kurz vor Ende der Partie bekam der Tabellenvorletzte einen Elfmeter zugesprochen, den Julio Caesar allerdings parieren konnte. Damit musste Inter einen Rückschlag im Kampf um die Meisterschaft hinnehmen.
Es war der erste Rückschlag nach dem Hinspiel gegen den FC Bayern München. Im Gegensatz zu den Bayern, die in acht Tagen drei Pflichspiele abgeben mussten, gewann Inter die Spiele nach dem Achtelfinale. Bei Sampdoria Genua - in der Champions League Qualifikation an Werder Bremen gescheitert, aber in der Liga momentan in schwacher Form (vier Niederlagen aus den letzten fünf Spielen) . gewann man (2:0). Danach wurde zu Hause gegen FC Genua ebenfalls gewonnen (5:2).
Personell ist die Situation von Inter Mailand etwas undurchsichtig. Klar ist, das Diego Militio, Walter Samuel und David Suazo gegen die Bayern aufgrund von Verletzungen nicht spielen werden. Das Trio ist in Italien geblieben. Mit nach München gereist sind hingegen Lucio, Thiago Motta, Cristian Chivu und Esteban Cambiasso. Alle vier wurden offiziell als nicht vollständig bei Kräften gemeldet. Besonders Lucio wurde mit einer Oberschenkelzerrung als fraglich eingestuft. Zwar wurde der Verteidiger gegen Brescia ausgewechselt und die anderen drei haben gar nicht gespielt, doch sollte Leonardo wirklich wollen, dass einer dieser vier spielen soll, so wird die medizinische Abteilung Mittel finden – so viel sollte sicher sein.
Laut aktuellen Informationen ist Diego Milito nach langer Verletztungspause doch mit nach München gereist und wird wohl auf der Bank Platz nehmen – zumindest am Abschlußtraining hat er teilgenommen.

Fazit:
Nach dem Champions League Finale in der letzten Saison ist das Duell zwischen dem FC Bayern München und Inter Mailand besonders brisant. Wenn sich die Bayern durchsetzen können sie sich in gewissem Maße wirklich für die Finalniederlage rächen. Die Bayern sind in der besseren Position. Ob sie in der besseren Verfassung sind, kann zu diesem Zeitpunkt niemand mit Sicherheit sagen. Dieses Duell kann immernoch in beide Richtungen ausschlagen. Es sind genügend offensive Spieler auf dem Feld, die das Spiel mit einer Aktion für die eigene Mannschaft entscheiden können.

Quoten für Bayern München vs. Inter Mailand:
FC Bayern München: 1,91 @ bet365
Unentschieden: 3,85 @ unibet
Inter Mailand: 4,20 @ unibet

Wer kommt weiter – Bayern oder Inter?
FC Bayern München: 1,24 @ 10bet
Inter Mailand: 4,33 @ 888sport

14. März 2011 / joe - Kategorie: Champions League

Bundesliga-Wetten

Am Samstag, den 12.03.2011, trifft in der bayrischen Landeshauptstadt der FC Bayern München auf den Hamburger SV. Das Spiel gehört zur Samstagnachmittagskonferrenz des 26. Spieltags der 1. Bundesliga in Deutschland. Tabellarisch gesehen handelt es sich um ein Duell, welches durchaus als Sechs-Punkte-Spiel hinsichtlich der Europa League Plätze gesehen werden kann.
Beide Mannschaften standen zuletzt ausschließlich negativer Natur im Kreuzfeuer der Medien. Sowohl in Hamburg als auch in München hat man sich dafür entschieden die jeweiligen Trainer nach der Spielzeit auszuwechseln und mit frischem Blut in die neue Saison zu starten. Im Umfeld beider Vereine hat man arge Probleme mit der Orientierung, denn augenscheinlich sind kurzfristige Mindestvorgaben noch nicht erreicht und der langfristige Horizont scheint auch noch nicht wirklich rosig auszusehen.
Das Spiel zwischen dem FC Bayern München und dem Hamburger SV pfeift Michael Weiner. Der Schiedsrichter aus Niedersachsen wird das Spiel um 15:30 Uhr anpfeiffen.

FC Bayern München:
Jetzt hat man den Salat! Diese sportliche Misere muss man auch beim FC Bayern München erst einmal ordentlich verdauen. Einfach so auf Normalität umzuschalten, wird auch in München, wo sich die Fußballwelt schonmal anders dreht, nicht funktionieren. In den "Wochen der Wahrheit" wie man sie selbst tituliert hat, geht es Schlag auf Schlag. Zwischen heroischem Auswärtssieg in der Champions League, deprimierender Niederlage in der Liga, Ausscheiden aus dem DFB Pokal, Blamage in der Bundesliga und halbem Trainerrauswurf, bleibt keine Zeit sich auszuruhen – obwohl man es sicher nötig hätte. Mit dem Hamburger SV steht am Wochenende der nächste Brocken vor der Tür. Denn mit den Hamburgern kämpft man nun um das internationale Geschäft - und will man bei der Vergabe der Champions League Plätze noch ein Wörtchen mitreden, dann kommt man um einen Sieg gegen die Hamburger sowieso nicht herum. Außerdem hat man im Hinterkopf, dass es schon Mitte nächster Woche gegen Inter Mailand geht, das im Gegensatz zu den Bayern seit dem Hinspiel nur noch gewonnen hat. Und dann hat man noch weiter hinten im Hinterkopf, dass der große Holländer vor einem, eigentlich nur noch eine Übergangslösung ist und von den Vereinsbossen schon mehr oder weniger abgesägt wurde.
Wie Eingangs bereits erwähnt, es gibt bei den Bayern mehrere Konflikte zwischen kurzfristigen und langfristgen Zielen. So schwer das auch fallen mag, man wird sich zu 100% am Samstag auf den HSV konzentrieren müssen. Schon im Hinspiel (siehe auch Head to Head) hat man sich mit den Hanseaten keinesfalls leicht getan (0:0). In der Schlußphase waren es sogar die Hamburger, die über die größte Chance des Spiels verfügten.
Es ist allgemein bekannt, dass es sportlich bei den Bayern aktuell nicht gut aussieht. Nach dem starken Auftritt im Champions League Achtelfinalhinspiel in Mailand (1:0), wurde man in der heimischen Allianz Arena von Borussia Dortmund auf den (nationalen) Boden der Tatsachen zurückgeholt (1:3). Im DFB Pokal zeigte sich eine ungewohnte taktische und spielerische Hilflosigkeit gegen eine Schalker Mannschaft, die mit vollkommen irdischen und bekannten Mitteln das eigene Tor verteidigte (0:1). Wenig später musste man in Hannover die dritte Niederlage in Folge hinnehmen. Ein kollektives Versagen auf allen Ebenen – auch im Tor – führte zu einer mehr als blamablen Pleite, die für den FC Bayern nicht nur einen tiefen Kratzer in das eigene Image bedeutete, sondern auch das Saisonziel Vizemeisterschaft in weite Ferne rücken ließ (1:3).
Personell muss Trainer Louis van Gaal verletzungsbedingt bekanntlich nur auf Ivica Olic verzichten. Breno gesellt sich mit der Roten Karte in Hannover zu dem Kroaten auf die Liste der Ausfälle.

Hamburger SV:
Keine Frage, eigentlich ist der HSV ein geiler Klub. So ähnlich drückte es auch Armin Veh aus, als er bekannt gab, dass er dem Vorstand mitgeteilt hatte, dass er seine Option auf die Auflösung des Vertrages zum Ende der Saison ziehen werde. Wahrscheinlich würde die Fußballnation - mit Ausnahme ein paar Norddeutscher Fußballfreunde, in deren Feindbild der HSV auftaucht – geschlossen zustimmen und bestätigen, dass der HSV eine Bereicherung für die Bundesliga ist. Doch was läuft gerade falsch in Hamburg?
Ohne genauere interen Informationen kann man lediglich feststellen, dass sich der Verein vor einem Trümerhaufen befindet – dem eigenen Trümerhaufen. Glücklicherweise steht man sportlich gesichert im oberen Teil der Tabelle und wird mit dem Abstieg und damit verbundenen Existensnöten nichts zu tun haben. Das tröstet jedoch nicht wirklich, wenn man die Situation der Hamburger betrachtet. Momentan rangiert man auf Platz Sieben mit fünf Punkten Rückstand auf den FC Bayern, der den letzten internationalen Platz belegt (5.). Die Ziele des HSV sind zweifelsohne im Bereich der Europa League wiederzufinden. Allerdings fehlt es dazu an allen Ecken und Enden.
Momentan hat man zwar ab der neuen Saison einen neuen Sportdirektor, aber noch keinen neuen Trainer und einen Vorstandsvorsitzenden auch nicht. Im Grunde genommen sagen regelmäßig irgendwelche vorgeschlagenden Namen offiziell ab. Es scheint als hätte man die Namen noch nicht einmal diskutiert, da landen sie schon in der Presse.
Die gesamte Situation schlägt sich mit Sicherheit nicht positiv auf die sportliche Situation nieder. Sportlich läuft es für den Hamburger SV sehr mittelmäßig. Insgesamt konnten zwei der letzten fünf Spiele gewonnen werden, zwei Mal verlor man und ein Mal teilte man sich die Punkte. In Wolfsburg konnte man im Februar gewinnen (1:0). Danach folgte die Heimniederlage im Derby gegen St. Paulit (0:1). Im nächsten Derby gegen Werder Bremen versuchte man das Versäumte nachzuholen (4:0). Aus Kaiserslautern reiste man mit einem Punkt ab, der zu wenig ist, um einen Anspruch auf internationale Plätze aufrecht zu erhalten (1:1). Zuletzt verlor man zu Hause gegen Mainz (2:4).
Personell kan Trainer Armin Veh weitestgehend aus dem Vollen schöpfen. Mit Castelen und Drobny fallen lediglich zwei Spieler aus, die schon in den Vorwochen nicht zum Einsatz kamen.

Head to Head:
Das Duell zwischen Bayern und Hamburg ist ein Klassiker der Bundesliga: Der Rekordmeister gegen die Unabsteigbaren. Überraschenderweise dominiert der HSV den jüngsten direkten Vergleich. Betrachtet man die letzten zehn Begegnungen (zwischen März 2006 und heute), dann erkennt man fünf Siege der Hamburger und lediglich zwei Siege der Bayern. Der FC Bayern München konnte nur eins der letzten fünf Spiele gegen Hamburg gewinnen – das Heimspiel in der letzten Saison (1:0). Im Hinspiel gab es in dieser Spielzeit ein Unentschieden (0:0). Die Duelle zwischen den beiden Mannschaften sind auffallend torarm: In den letzten vier Pflichspielen gab es nur drei Tore.

Fazit:
Beide Mannschaften haben sporliche Probleme und beide Vereine haben noch viele weitere, vor allem personelle, Probleme. Auf dem Feld kann man mit einem Sieg den Abwärtstrend stoppen und sich wieder der fußballerischen Ziele der Spielzeit widmen. Für die Hamburger wäre eine Niederlage fast schon das Aus im Kampf um die Plätze für Europa. Für die Bayern käme eine Heimniederage einem Desaster nahe, auch weil im Hinterkopf Inter Mailand wartet.

Quoten:
FC Bayern München: 1,57 @ totesport
Unentschieden: 4,60 @ betfair
Hamburger SV: 6,50 @ unibet

10. März 2011 / joe - Kategorie: Bundesliga-Wetten

Bundesliga-Wetten

Am Samstag, den 26. Februar 2011, empfängt Bayern München den Tabellenführer aus Dortmund zum Spitzenspiel des 24. Spieltags. Der FC Bayern München spielt gegen Borussia Dortmund und für die Bayern sind diese 90 Minuten die letzten Hoffnungen auf den Gewinn der nationalen Meisterschaft.
Der Klassiker der Bundesliga, bei dem insbesondere in den 90er Jahren regelmäßig die beiden besten Bundesligamannschaften auf dem Platz standen, erreicht in dieser Saison seinen zweiten Frühling. Durch die fenomenale Saison von Borussia Dortmund und das Aufholen der Bayern, treffen beide Mannschaften seit langem mal wieder in einem echten Spitzenspiel aufeinander.
Das Spiel zwischen Bayern München und Borussia Dortmund wird um 18:30 Uhr am Samstagabend angepfiffen. Als Schiedsrichter hat der Verband den Berliner Manuel Gräfe für das Spitzenspiel vorgesehen.

FC Bayern München:
Wenn man schon den Nachteil der Doppelbelastung tragen muss, dann doch bitte mit einem Erfolgserlebnis: Der FC Bayern gewann unter der Woche bei Inter Mailand im Achtelfinalhinspiel der UEFA Champions League (1:0). Der Auswärtssieg in Italien bringt die Bayern in eine hervorragende Ausgangsposition hinsichtlich des Erreichens des Viertelfinals. In einem Spiel, das beide Seiten für sich hätten entscheiden müssen, siegten die Bayern am Ende durch ein Tor von Mario Gomez kurz vor Schluß (89. Minute). Der Torjäger stand genau dort, wo einer seiner Art stehen sollte und nutze so den Abpraller von Julio Caesar (Torwart von inter Mailand) nach einem Schuß von Arjen Robben. Obwohl Gomez in der zweiten Hälfte immer weniger am Spiel teilzunehmen schien und wohl in der ein oder anderen Sportsbar kräftebedingt die Auswechslung des Mittelstürmers gefordert wurde. Letztlich ging der Sieg für die Bayern wohl in Ordnung, obwohl man sich nicht hätte beschweren können, wenn Inter eine der vielen Einschußmöglichkeiten eingeschoben hätte.
Die viel zitierten "Wochen der Wahrheit" sind für den FC Bayern bestmöglich angelaufen. Dies können sie unter Anderem auch Thomas Kraft verdanken, der beim Sieg bei Inter Mailand wie noch nie zuvor zeigte, dass Louis van Gaal ein gutes Händchen für Torwarttalente zu haben scheint.
Mit dem Spitzenspiel gegen Borussia Dortmund entscheidet sich am Wochenende auch der "Verbleib" im Titelrennen um die Deutsche Meisterschale. In der nächsten Woche spielt man dann zu Hause gegen Schalke 04 um den Einzug in das DFB Pokalfinale in Berlin. Danach folgen Spiele bei Hannover 96 und gegen den Hamburger SV, bevor man Mitte März wieder gegen Inter Mailand zum Rückspiel antreten muss.
Sportlich haben die Bayern auch national wieder alles im Griff. Obwohl man zu Beginn des Monats noch drei wichtige Zähler nach Pausenführung beim 1.FC Köln verschenkte (2:3), kann man den Monat als erfolgreiches Projekt in der Bundesliga ansehen – zumindest bisher. Nach der Niederlage in Köln gewann man gegen Hoffenheim (4:0) und in Mainz (2:1).
Personell ist der kleine Kader der Bayern einsatzbereit – dies gilt insbesondere für Arjen Robben und Frank Ribery. Der Einsatz von Pranjic, der seine Sache gegen Inter Mailand sehr gut machte, ist aufgrund von muskulären Problemen fraglich.

Borussia Dortmund:
Was für die Bundesliga im Allgemeinen ein klarer Nachteil ist, ist für Borussia Dortmund in der aktuellen Situation ein klarer Vorteil: Dortmund hatte die ganze Woche frei. Durch das bittere Ausscheiden beim mittlerweile ausgeschiedenen FC Sevilla Ende 2010 hat Deutschland statt wie in der letzten Saison drei Achtelfinalisten in dieser Saison nur einen in der Europa League.
Während die Bayern in Mailand ein intensives Spiel mit ihrer Top-Elf ablieferten, konnte sich Borussia Dortmund bereits in Ruhe auf das Topspiel des 24. Spieltags beim Rekordmeister vorbereiten. Angesichts der hervorragenden Ausgangsposition dürfte es auch mental für Borussia Dortmund entspannt in das Spiel gehen: Die Dortmunder stehen momentan 13 Punkte vor den Münchnern (3. Tabellenplatz) und zehn Punkte vor Leverkusen (2. Tabellenplatz).
Besonders wichtig für die schwarz-gelbe Psyche war der Heimsieg am letzten Wochenende gegen St. Pauli (2:0). Das Spiel gegen die Hamburger wirkte von Beginn an wie ein Selbstläufer. Zwar war die Chancenauswertung der Borussia immer noch weit von "optimal" entfernt, allerdings reichte es diesmal, um harmlose Hamburger in Schach zu halten. Die Vorwochen hatten gezeigt, dass sich die schwache Chancenauswertung der Mannschaft von Trainer Jürgen Klopp in der Rückrunde auch punktetechnisch bemerkbar macht. Nach einem starken Auftakt in das neue Jahr 2011 in Leverkusen (1:3), zeigten sich erste Anzeichen dieser Abschlußschwäche im Heimspiel gegen den VfB Stuttgart (1:1), als man kurz vor Schluß bestraft wurde. Die Reaktion folgte in Wolfsburg (3:0). Gegen Schalke 04 bemerkte man zum wiederholten Male das Liegenlassen bester Möglichkeiten, obgleich Manuel Neuer ein starkes Spiel machte (0:0). In Kaiserslautern musste man sich in der Folge wiederum mit einem Unentschieden beglücken (1:1). Das Ergebnis ging aufgrund des Spielsverlaufs in Ordnung, auch wenn Dortmund den Ausgleich erst spät und nach einer strittigen Roten Karte gegen Subotic hinnehmen musste. Der Sieg gegen St. Pauli war dementsprechend wichtig.
Dortmund fährt mit breiter Brust nach München und hat seit Jahren mal wieder realisitische Chancen auf einen Auswärtssieg in der Allianz Arena.

Head to Head:
Inoffiziele Quellen belegen, dass Borussia Dortmund seit Oktober 1991 nicht mehr in München in der Bundesliga gewinnen konnte. In der letzten Saison verlor Dortmund trotz Führung in München – auch im Februar (1:3). Von den letzten zehn Duellen hat Dortmund drei gewonnen und Bayern fünf. Zwei Spiele endeten Remis. Drei der letzten vier Spiele gewann München, aber: Dortmund siegte im Hinspiel (2:0) am 7. Spieltag mit Toren von Barrios und Sahin.

Fazit:
Borussia Dortmund ist 2011 noch ungeschlagen und der FC Bayern hat nicht nur die letzten sieben Heimspiele gewonnen, sondern unter der Woche in Europa auch mächtig auf den Tisch gehauen. Ein Sieg der Bayern würde zumindest verhältnismäßig etwas Spannung zurück in die Bundesliga bringen, obgleich diese Spannung angesichts des Vorsprungs von Borussia Dortmund ihre Grenzen hat. Fußballerisch sollte das Spiel für das Auge mehr als interessant sein. Die Bundesliga zeigt sich mit zwei der drei spielstärksten Mannschaften des Landes und die Fans erwarten ein Spektakel. Louis van Gaal gegen Jürgen Klopp, der Rekordmeister gegen die beste Mannschaft dieser Saison, Bayern München gegen Borussia Dortmund, was will man mehr?

Quoten :
Bayern München: 1,85 @ unibet
Unentschieden: 3,75 @ williamhill
Borussia Dortmund: 4,57 @ 10bet

25. Februar 2011 / joe - Kategorie: Bundesliga-Wetten

Bundesliga-Wetten

Am Samstag, den 19. Februar 2011, spielen in der Landeshauptstadt von Rheinland-Pfalz der FSV Mainz 05 und der FC Bayern München gegeneinander. Die Begegnung bildet das Samstagabendspiel des 23. Spieltags und stellt tabellarisch das beste Duell des Wochenendes. Der Tabellenfünfte aus Mainz empfängt den Tabellendritten aus München.
Blickt man auf dieses Duell fragt man sich, ob es überraschender kommt, dass die Bayern nur Dritter sind oder dass Mainz auf einem Platz steht, der zum Start in einem internationalen Wettbewerb berechtigt. Beides erscheint unwahr, jedoch ist es am Beeindruckensten, dass München und Mainz vor diesem 23. Spieltag nur zwei Punkte trennen und Mainz 05 somit mit einem Sieg zu Hause gegen den Rekordmeister an diesem vorbei ziehen kann. In dieser Saison ist jedes Ereignis möglich, hat man den Eindruck.
Das Spiel zwischen Mainz 05 und dem FC Bayern München findet am Samstagabend statt und wird um 18:30 Uhr von Schiedsrichter Knut Kircher angepfiffen. An der Seitenlinie assistiert ihm übrigens Michael Kempter - bekannt aus dem Verfahren gegen einen ehemals hochrangigen DFB-Funktionär.

FSV Mainz 05:
Drei Punkte vor Freiburg, vier Punkte vor Hamburg und fünf Punkte vor Hoffenheim: Vor Karneval hat der FSV Mainz 05 die Konkurrenz um die internationalen Plätze im Griff. Angesichts des direkten Duells mit dem Tabellendritten, der den Nimbus der Unbesiegbarkeit auch psychologischer Natur endgültig abgelegt haben dürfte, ist sogar ein Sprung in der Tabelle Richtung Champions League möglich. Inwiefern das für das Allgemeinwohl der Bundesliga von Vorteil wäre, wird hier diskutiert.
Unabhängig vom Allgemeinwohl können die Mainzer sich mit einem Erfolg gegen die Bayern wahrlich festsetzen. Ohne im Fokus der Öffentlichkeit zu sein hat sich Mainz in den internationalen Plätzen festgebissen und scheint aus der Saison mehr Früchte tragen zu können als vermutet.
Sportlich konnte man diese Ziele im Jahr 2011 allerdings noch nicht bestätigen. Die Rückrunde ist für die Mainzer etwas unrund angelaufen. Ohne eindeutige Tendenz, ohne mannschaftliche Entwicklung, aber auch ohne Drama. Die Mannschaft von Trainer Thomas Tuchel began das Jahr mit zwei torlosen Spielen, die man beide abgeben musste (0:1 in Stuttgart, 0:1 gegen Wolfsburg). In beiden Spielen zeigte sich Mainz indisponiert vor dem gegnerischen Tor. Eine Tor-Krise wurde ausgerufen und mit dem Sieg im Derby bei Kaiserslautern (1:0) schon wieder beendet. Jedoch sind die Mainzer Probleme vor dem Tor des Gegners geblieben, auch wenn man gegen Bremen traf (1:1) wie auch in Köln (2:4). Gegen Bremen hätte man längst den Sack zumachen müssen, stattdessen kassierte man einen späten Ausgleich durch Pizzarro. In Köln zeigte sich die Mannschaft von Trainer Thomas Tuchel verwirrt, konnte den Kampfgeist der Domstädter nicht erwidern und unterlang letztlich verdient.
Das Spiel gegen die Bayern sollte in Mainz für (fast schon nostalgische) Erinnerungen aus der Hinrunde sorgen. Der Sieg (2:1) in der Allianz Arena – die einzige Heimniederlage der Bayern bisher in dieser Saison – war Teil des fenomenalen Mainzer Starts in die Spielzeit 2010/2011.

FC Bayern München:
Am letzten Spieltag hat der Rekordmeister nicht nur für sich, sodnern auch für seinen Trainer Louis van Gaal ein enorm wichtiges Spiel gewonnen. Der Heimsieg gegen die TSG Hoffenheim (4:0) legt sachte den Zeigefinger auf die Münder der Kritiker und gibt den Bayern Rückenwind für die wichtigen Spiele gegen den Tabellennachbarn aus Mainz und das Achtelfinalhinspiel in der Champions League bei Inter Mailand. In der Bundesliga wird Bayern diesen Rückenwind bitter nötig habe, zu schlecht waren die Ergebnisse in den letzten Wochen. Gerade als man zur großen Aufholjagd blasen wollte, musste man sich mit lediglich einem Punkt beim abstiegsbedrohten VfL Wolfsburg (1:1) zufrieden geben. Später verlor man in Köln (2:3) nach einer kompfortabelen Führung – 2:0 zur Halbzeit.
Doch die Stimmung in der bayrischen Landeshauptstadt ist wieder besser geworden. Das kommt nicht nur von dem positiven Resultat gegen Hoffenheim, sondern auch auch personelle Gründe. Man hat endlich wieder einen Großteil der Mannschaft an Bord, die letztes Jahr die Meisterschale gewann und in das Finale der Champions League vorrückte. Als wichtigste Spieler dieser Erfolge gelten die Außenstürmer. Zwar handelt es sich um Mittelfeldspieler, was besonders aus internen Kreisen in der Defensivarbeit immer wieder betont wird, jedoch zeichnen sich Ribery und Robben durch ihre offensiven Ideen aus. Die Kreativität und Unberechenbarkeit der Münchenern ist in diesem "alten" System aus dem letzten Jahr ungebrochen - das musste schon Hoffenheim spüren.
Es bleibt aus Münchener Sicht nur zu hoffen, dass beide so lange wie möglich gesund bleiben und die Resultate sich mit 90 Minuten "Robbery" verbessern.
An und für sich sollte der FSV Mainz 05 ein Gegner sein, der den Bayern zumindest in der eigenen Offensive liegt, denn die Rheinländer spielen ihrerseits mit offensiv ausgerichteten Außenspielern, die in den meisten Fällen nicht stur auf das Ausschalten des Gegenspielers bedacht sind, sondern selber ein Spiel aufziehen wollen. Das sollte den Bayern entgegen kommen.

Head to Head:
Das Hinspiel in der Allianz Arena hat so schnell niemand vergessen. Damals Allagui/Holtby und Szazlai/Schürrle die Mainzer zum Sieg in der Allianz Arena (2:1). Mainz gelang es in der Folge den Startrekord im deutschen Profifußball einzustellen. In den Büchern der Statisitk sind lediglich zehn Spiele zwischen Mainz und Bayern vermerkt. Interessant ist, dass Bayern zwar sieben dieser zehn Spiele gewann und Mainz nur zwei Mal die Oberhand behalten konnte, jedoch beide Mainzer Siege von den letzten drei Aufeinanderntreffen datieren.

Fazit:
Keine der beiden Mannschaften ist von Grund auf defensiv ausgerichtet. Es sollte fußballerisch einiges für das Auge dabei sein – auch wenn beide Mannschaften im Jahr 2011 schon strauchelten. Bayern versucht sich mit "neuem" Personal unbesiegbar zu reden und darf deshalb auf keinen Fall in Mainz Federn lassen. Mainz muss es gelingen wieder eine Serie zu starten, um weiterhin in internationalen Gewässern schwimmen zu können. Warten wir ab, was beide Trainer am Samstagabend für das Volk vorbereitet haben.

Quoten:
FSV Mainz 05: 5,45 @ betsafe
Unentschieden: 4,00 @ bet365
FC Bayern München: 1,70 @ totesport

17. Februar 2011 / joe - Kategorie: Bundesliga-Wetten









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