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FC Bayern München


Auf dieser Stichwort-Seite finden Sie die Artikel zu FC Bayern München und Sportwetten im Allgemeinen.


Ministerpraesident Christian Wulff & Meistertrainer 2009 Felix Magath (Wolfsburg)

Am Samstag, den 28. Januar 2012, treffen in der Allianz Arena in München der heimische FC Bayern München und der VfL Wolfsburg aufeinander. Der Gast bringt Ex-Bayern Trainer Felix Magath als sportlichen Verantwortlichen mit. Das Spiel zwischen dem Tabellenführer der Bundesliga und dem Tabellenneunten wird am Samstag um 15:30 angepfiffen.
Die 1. Bundesliga in Deutschland begrüßt den treuen Fan mit einer extrem spannenden Tabellenkonstellation: Vier Mannschaften können sich am 19. Spieltag die Tabellenführung krallen und die zahlreiche Konkurrenz hinter sich lassen. Borussia Mönchengladbach steht mit 36 Punkten hinter dem Führungstrio aus München, Dortmund und Schalke mit je 37 Punkten.  Während Bayern München den VfL Wolfsburg empfängt. spielt Borussia Dortmund zeitgleich zu Hause gegen Hoffenheim. Der FC Schalke 04 kann am Samstagabend zu Gast beim 1. FC Köln nachlegen. Borussia Mönchengladbach besucht am Sonntagabend den VfB Stuttgart.

FC Bayern München:
Nach einer vielversprechenden Vorbereitung, in der immerzu die Verfassung der Mannschaft und die Atmosphäre in der Kabine gelobt worden waren, findet sich der deutsche Rekordmeister nach dem 18. Spieltag vor den Trümmern eines verkorksten Auftakts wieder. Man wollte entschlossen zur Sache gehen und in Gladbach zu Beginn der Rückrunde ein Ausrufenzeichen setzen. Gesetzt hat man ein Fragezeichen. Eigentlich sogar mehrere.
Die gleichen Fehler, die man Anfang August gemacht hatte, machte man im Januar wieder. Wiederum gelang es Borussia Mönchengladbach mit einem defensiven, aber explosionsartigen Konterkonzept die Mannschaft des FC Bayern München uz schlagen (1:3). Man lief wieder in die Konter der Borussia (siehe 0:2), verteidigte wieder schlecht, obwohl man in Ballnähe Überzahl erzeugen konnte (siehe 0:3) und Manuel Neuer war wieder an einem Gegentor maßgeblich beteiligt (siehe 0:1). Während man im Hinspiel noch 59,1% der Zweikämpfe gewann, unterlag man in dieser Kategorie, wie auch in der zurückgelegten Laufstrecke, den Bayern deutlich (Rückspiel: 56,8% gewonnenen Zweikämpfe Mönchengladbach).
Gegen Wolfsburg erwartet die Mannschaft von Jupp Heynckes ein vollkommen anderer Gegner. Die Mannschaft von Felix Magaht im Vorfeld zu charakterisieren dürfte schwierig werden. Im Allgemeinen darf Wolfsburgs Spielweise allerdings in die Kategorie von Hertha BSC Berlin(4:0 Heimsieg), Nürnberg (4:0 Heimsieg), Hamburg (5:0 Heimsieg) und Köln (3:0 Heimsieg) gezählt werden. Das Spielsystem des Münchener Trainers kommt mit solchen Kalibern, insbesondere zu Hause, hervorragend zu Recht. Gegen die stärkeren Mannschaften, die mit etwas mehr Qualität und Selbstbewusstsein anreisen, offenbart das System Heynckes große Schwächen. Diese Schwächen werden sich gegen Wolfsburg tendenziell nicht zeigen.

VfL Wolfsburg:
Am 18. Spieltag tat die Mannschaft von Felix Magath das, was man zum Auftakt am liebsten hat: Gewinnen. Mit dem Minimalsieg gegen den 1. FC Köln (1:0) sorgte die Mannschaft nicht nur für Ruhe im Umfeld, sondern vor allem für die richtige Tendenz. Sechs Punkte sind es für die Wolfsburger zum Relegationsplatz, den gerade der 1. FC Kaiserslautern inne hat. Mit diesem beruhigenden Polster kann man mit der nötigen Sicherheit beim Rekordmeister aus München auftreten. Mit einer Auftaktniederlage nach München zu fahren, hätte für die Wolfsburg schnell in akuter Abstiegsangst enden können.
Sebastian Polter ist zumindest laut Anzeigetafel dafür verantwortlich,  dass die drei Punkte am 18. Spieltag auf das Konto der Wolfsburger gingen. Der junge Angreifer aus der eigenen Jugend machte den Unterschied in einem Spiel, indem Trainer Felix Magath zuvor zahlreiche seiner Neueinkäufe ausprobiert hatte. Letztlich schoss nicht das Geld die Tore, sondern die Jugend. Auch beim Gastspiel in München kann man damit rechnen die neuen Gesichter wiederzusehen. Wenn Magath ähnlich auftreten will, wie es Gladbach seiner Zeit in München gemacht hat, wird er wohl wieder mit Neueinkauf Vieirinha an Stelle von Polter und vielleicht sogar nur mit einer nominellen Spitze agieren.
Qualitativ wird es Magath schwer haben eine Mannschaft zu formen, die den Bayern in der Verteidigung Stand hält und sie gleichzeitig in der Offensive vielseitig fordern kann. Zumal sich Wolfsburg (34), wenn auch in der Winterpause verändert, statistisch in der Kategorie Gegentore auf einem Abstiegsrang wiederfindet – umringt von Freiburg (39), Köln (36) und Hamburg (32), die alle schon in München gespielt haben. Betrachtet man nur die Spiele auf des Gegners Platz. so muss man feststellen, dass Wolfsburg (4 Punkte) noch hinter Freiburg und Augsburg den letzten Tabellenplatz einnimmt. Beide Statistiken in der Kombination: Auswärts hat nur Köln (26 Gegentore) mehr Tore kassiert als der VfL Wolfsburg (25).

Direkter Vergleich Bayern gegen Wolfsburg:
Den letzten Sieg gegen den FC Bayern München feierte der VfL Wolfsburg noch zu Zeiten von Edin Dzeko (Doppelpack)  und Grafite (Doppelpack) in der Saison 2008/2009 (5:1). Damals unter Felix Magath. Seitdem hat Wolfsburg in fünf Aufeinandertreffen nicht gewinnen können: Vier Mal gewannen die Bayern, in der letzten Saison gab es zu Hause ein Remis (1:1). Das letzte Spiel in München wurde verloren (1:2). Das Spiel am 2. Spieltag dieser Saison endete mit einem Auswärtssieg der Bayern (0:1) durch ein Tor von Luiz Gustavo in der Nachspielzeit.

Fazit:
Das Spiel zwischen Bayern und Wolfsburg bietet dem deutschen Rekordmeister die Möglichkeit gegen ein auswärtsschwaches Wolfsburg wieder in die Erfolgsspur zu finden, während die Mannschaft von Felix Magath in München nach dem Auftaktsieg frei aufspielen kann. Die Mannschaft von Jupp Heynckes ist zweifelsohne auf einen Heimsieg angewiesen. Felix Magath kann seine neue Mannschaft unter Wettkampfbedingungen beim anspruchsvollsten Spiel der Saison testen.

Wett-Quoten für Bayern München gegen den VfL Wolfsburg:
FC Bayern München: 1,22 @ mybet
Unentschieden: 7,00 @ bet365
VfL Wolfsburg: 18,00 @ betfair

der neue Spieler vom FC Bayern?

Den aktuellen Tabellenstand, Spielplan, Ergebnisse, Torschützenkönig und mehr Statistiken finden Sie bei den Fußball Tabellen (einfach das Land 1.Bundesliga & das gewünschte Thema auswählen).

Überblick über den 19.Spieltag der 1.Bundesliga 2011/2012:

27.01.2012 20:30, Hannover – Nürnberg 1:0
28.01.2012 15:30, Bayern München – Wolfsburg 2:0
28.01.2012 15:30, Hertha Berlin – HSV 1:2
28.01.2012 15:30, Dortmund – Hoffenheim 3:1
28.01.2012 15:30, Werder Bremen – Leverkusen 1:1
28.01.2012 15:30, Augsburg – Kaiserslautern 2:2
28.01.2012 18:30, Köln – Schalke 1:4
29.01.2012 15:30, Mainz – Freiburg 3:1
29.01.2012 17:30, Stuttgart – Gladbach0:3

Die amüsante Bundesliga-Vorschau 19. Spieltag auf wettbasis.com

27. Januar 2012 / joe - Kategorie: Bundesliga-Wetten

Basketball Wetten

Beko Basketball-Bundesliga Saison 2011/2012

Die abermals enttäuschend verlaufende EM ist vorbei, doch die Basketball-Fans können sich ab dem kommenden Montag wieder auf die Beko Basketball-Bundesliga freuen. Am Tag der deutschen Einheit (03.10.2011) startet die neue Saison 2011/2012. Seit 1966 wird mittlerweile der deutsche Meister ermittelt und als Rekordmeister werden immer noch die Leverkusener Basketballer in den Rekordbüchern mit 14 Titel geführt. In den letzten Jahren jedoch verschob sich die Dominanz, so dass hauptsächlich die Vereine aus ALBA Berlin und den Brose Baskets aus Bamberg den Titel unter sich ausmachten. In den letzten beiden Jahren konnte Bamberg jeweils den Titel holen. Auch in dieser Saison werden wieder 18 Vereine aus ganz Deutschland ihr Glück versuchen um die Playoffs der besten 8 Teams zu erreichen. Zudem wird mit viel Spannung erwartet, wie sich die neue, von Uli Hoeneß entwickelte, Basketballmacht FC Bayern München nach dem Aufstieg in der ersten Liga schlagen wird. Der andere Aufsteiger kommt aus Würzburg und dürfte ebenfalls eine wichtige Rolle im Kampf um die Playoffs mitspielen. Demnach wird es für alle Abstiegsaspiranten sehr viel schwieriger, da Bayern und Würzburg die beiden Absteiger MBC und Düsseldorf um Weiten voraus sein werden und somit der Abstiegskampf noch enger und spannender werden könnte.

 

In dieser Vorschau wollen wir uns hauptsächlich den Quoten für den deutschen Meister widmen und die Liga in Playoff-Kandidaten, Graue Mäuse und Abstiegskandidaten einteilen, so dass ich in meiner, in den kommenden Tagen erscheinenenden BBL Vorschau jedes einzelne Team genauer unter die Lupe nehmen kann und analysieren werde. Wer sind die Neuzugänge? Welche Abgänge hat das Team zu verzeichnen, welchen Spielstil verfolgt der Trainer? Was sind die Ziele? Mit diesen und vielen weiteren Fragen werde ich hoffentlich die Fans und Wettanhänger hier ein bisschen auf den Geschmack der Basketball Bundesliga bringen.

Doch nun vorab zu der Frage, wer holt sich in dieser Saison den Titel? Die Buchmacher sehen den Back-to-Back Meister Bamberg im Vorteil, ordnen den Aufsteiger FC Bayern München auf Platz 2 ein und ALBA Berlin knapp dahinter auf Position 3.

Wettquoten Gesamtsieger Beko BBL

 

Neben diesen 3 Topfavoriten auf den Titel gibt es 4 Vereine, die die Playoffs locker erreichen sollten und für Überraschungen immer gut sind. Zu diesen Vereinen gehört der vorletztjährige Finalist aus Frankfurt, die zwar mit Trainer Gordon Herbert und MVP DaShaun Wood zwei wichtige Stützen des Teams verloren, mit dem ehemaligen ALBA Trainer Muli Katzurin und dem College-Star Jon Leuer zumindest ansatzweise gleichwertigen Ersatz finden konnten. Desweiteren werden den Vereinen aus Quakenbrück (Artland Dragons), den EWE Baskets aus Oldenburg und den New Yorker Phantoms aus Braunschweig noch Außenseiterchancen im Kampf um die Meisterschaft eingeräumt.

Wettquoten Gesamtsieger Beko BBL

  • Artland Dragons –> 9.00 bei bwin
  • Fraport Skyliners –> 13.00 bei bwin
  • New Yorker Phantoms Braunschweig –> 25.00 bei unibet
  • EWE Baskets Oldenburg –> 34.00 bei sportingbet

 

Hinter diesen Plätzen werden die Mannschaften eingeordnet, die sich als Ziel gesetzt haben Platz 8 und damit die Playoffs zu erreichen. Zu diesen Vereinen zählen die Telekom Baskets Bonn, die sich nach einer miserablen letzten Saison wieder nach vorne kämpfen wollen, die Eisbären aus Bremerhaven, die sich durch viele gute neue Spieler verbessert haben und vorne angreifen wollen, die BG Göttingen, die praktisch das ganze Team + Trainer ersetzen musste und laut vielen Experten eher um den Abstieg als um die Playoffs mitwirken dürfte. Zudem kommen die Vereine aus Ludwigsburg und Trier, die beide in der Pre Season auf Kontinuität setzten und viele Spieler aus der letzten Saison halten konnten und somit auf den Eingespieltheitsfaktor setzen dürften.

Wettquoten Gesamtsieger Beko BBL

  • Eisbären Bremerhaven–> 100.00 bei unibet
  • BG Göttingen –> 100.00 bei unibet
  • ENBW Ludwigsburg –> 100.00 beiunibet
  • Telekom Baskets Bonn –> 201.00 bei sportingbet
  • TBB Trier —> 400.00 bei unibet

 

Hinter dieser Allianz von Mannschaften, die um die Playoffs kämpfen wollen, kommen die Mannschaften, die ums nackte Überleben kämpfen wollen. 6 Mannschaften schätze ich als Abstiegskandidaten ein, 2 davon werden am Ende der Saison den Weg in die ungeliebte Pro A antreten müssen. Zu diesen sechs Vereinen gehören der Aufsteiger aus Würzburg, dem ich aufgrund ihres Etats und der Neuverpflichtungen noch die besten Chancen einräume, die spektakulären Hagener, die in der letzten Saison Offensiv-Basketball vom Feinsten präsentierten und eine gute Saison spielten, die Ulmer, die seit Jahren immer wieder unten herumspielen ohne die Playoffs zu erreichen, jedoch auch ohne abzusteigen. Daneben kommen die wohl drei heißesten Anwärter auf den Abstieg. Die Tigers aus Tübingen bei denen die Saisonvorbereitung alles andere als optimal verläuft. Spieler haben Probleme mit dem Trainer, die Fans sind mit den Spielern nicht zufrieden, zudem verließ mit Kenny Williams eine Identifikationsifgur in der Vorbereitung das Team ohne es vorher anzukündigen. Die anderen beiden Mannschaften sind alte Bekannte im Abstiegsschlamassel. Die Gießen 46ers, einzige Mannschaft in Deutschland, die noch nie in die zweite Liga abgestiegen ist und der BBC Bayreuth, der am letzten Spieltag der vergangenen Saison gerade noch den Gang in Liga 2 verhindern konnte. Beide Mannschaften haben hauptsächlich neue Spieler verpflichtet und wollen einen Neuanfang starten.

Wettquoten Gesamtsieger Beko BBL

 

Fazit: Die Saison kann beginnen! In 4 Tagen ist es soweit. Während am Samstag bereits der BBL Champions Cup zwischen Bamberg und Braunschweig (Artikel folgt) ausgetragen wird, starten die übrigen Bundesligisten am Montag in die neue Saison. Die Vorzeichen scheinen klar. Es dürfte ein Dreikampf um den Titel werden, doch wie stark ist der FC Bayern wirklich? Kann man als Aufsteiger direkt oben mitmischen, wie weh tut der Verlust von Kyle Hines den Bambergern und kann DaShaun Wood seine individuellen Fähigkeiten auch in Berlin zur Schau stellen. Fragen über Fragen, zumindest auf einige werde ich in den kommenden Tagen bei meinem BBL-Check Antworten finden. Wer steigt ab? Wer ist die Überraschung der Saison? Auch das werde ich analysieren. Freut euch auf den BBL Check Saison 2011/2012!!

 

30. September 2011 / marcel - Kategorie: Sport-Wetten

Zuerich_vs._Bayern_Muenchen_23.08.2011_Fans_Bayern

Am Dienstag, den 23.August 2011, spielen der FC Zürich und der FC Bayern München in der Schweiz einen Platz in der Gruppenphase der Champions League Saison 2011/2012 untereinander aus. Das Hinspiel gewann der deutsche Vertreter in der heimischen Allianz Arena mühelos (2:0). Diesen Vorsprung muss der Rekordmeister aus der bayrischen Hauptstadt in der Schweiz verteidigen. Das Rückspiel bedeutet für den FC Zürich die letzte Hoffnung auf das Erreichen der Hauptrunde der Königsklasse. Der Verlierer dieses Duells muss sich mit einer Startgenehmigung in der Europa League zufrieden geben.
Das Rückspiel zwischen dem FC Zürich und dem FC Bayern München wird um 20:45 Uhr angepfiffen. Laurent Duhamel wird das Spiel als Schiedsrichter betreuen. Der Franzose ist seit 1999 offizieller FIFA Schiedsrichter und verfügt über weitreichende internationale Erfahrung.

FC Zürich:
Die Schweizer hatten sich mit Sicherheit ein besseres Resultat aus dem Hinspiel erhofft. Das Ergebnis, das sie in München erreicht haben, gehört wohl zu den schlechtesten, die man sich hätte denken können. Zwei Gegentore und kein eigenes Auswärtstor. Dabei hatte man sich berechtigte Hoffnungen gemacht, die Bayern seien, insbsondere zu so einem frühen Zeitüunkt der Saison verwundbar. Borussia Mönchengladbach hatte es schließlich eindrucksvoll vorgemacht.
Bekanntlich hat es nicht zu einem Erfolgserlebnis in München gereicht. Allerdings war die Art und Weise des Auftretens erschreckend. Man hatte zu keinem Zeitpunkt den Eindruck, die Schweizer wollten mit Macht ein Tor erzielen. Selbst nach dem frühen Rückstand, als die Bayern langsam aber sicher einschliefen, nutze der FC Zürich die Gunst der Stunde nicht. Nur sehr verhalten trug man die eigenen Angriffe vor. Wirkliche Torgefahr ging vom Schweizer Vizemeister der abgelaufenen Saison nicht aus. Am Ende des Spiels taten sich die Experten schwer eine echte hochkarätige Torgefahr attestieren zu können.
Man hatte mehr erwartet. Jedoch bleibt im Rückspiel immer noch Zeit genug den Spieß umzudrehen. Zwar ist das Unterfangen nicht leichter geworden, aber die Mannschaft sollte gemerkt haben, dass es keinen Grund gibt den Gegner zu fürchten oder das Offensivspiel einzustellen. Im heimischen Stadion sollte ein anderer Wind wehen. Die größte Stärke des FC Zürich kam im Hinspiel nämlich von der Tribüne: Sogar in der Fernsehübertragung konnte man die mitgereisten Fans aus der Schweiz bestens hören. Das ist mittlerweile nicht mehr in allen deutschen Stadien gern gesehen.
In der letzten Saison musste man sich nur um einen Zähler im Kampf um die Meisterschaft geschlagen geben. Den Grundstein für den Erfolg legte die Mannschaft des FC Zürich zu Hause. Die heimische Stärke bröckelt jedoch. Während in der letzten Spielzeit nur eines von 18 Heimspielen verloren ging, musste man in der noch jungen, gerade angelaufenen Saison bereits zwei der drei gespielten Heimspiele an den Gast abgeben. Nach sechs Spieltagen stehen zwar beachtliche elf Tore aber nur magere sechs Punkte aus zwei Siegen zu Buche. Eigentlch hätte man durchaus von einem positiven Trend in den letzten Wochen sprechen können: Der FC Zürich verlor zwar die ersten drei Saisonspiele, gewann dann aber gegen die Grashopper und in Basel – in dieser Zeit hatte man sich auch in der vorletzten Qualifikationsrunde gegen Standard Lütich durchgesetzt (1:0 zu Hause, 1:1 auswärts). Doch dann folgte die Niederlage in München und an diesem Wochenende eine Heimniederlage gegen Xamas durch zwei späte Tore (0:2).

FC Bayern München:
Zweifelsohne sind die Bayern ungemütlich in die Saison gestartet. Nach einer wirren Vorbereitung, in der man besonders aufgrund der vielen Gegentore den leistungstechnischen Standort der Bayern nicht wirklich feststellen konnte, kam es in Braunschweig im Pokal zu einem soliden Saisonauftakt (3:0). Ohne größere Probleme besiegte man den Zweitligaaufsteiger. Über die erste Hürde der Spielzeit stürtze man: Beim Heimspiel gegen Borussia Mönchengladbach musste eine ausverkaufte Allianz Arena weinenden Auges mit zusehen, wie der Rekordmeister von einem ehemaligen Abstiegskandidaten besiegt wurde (0:1). Am zweiten Spieltag musste die Mannschaft von Jupp Heynckes beim VfL Wolfsburg antreten. Erst in der Nachspielzeit gelang es überlegenen Bayern das erste Tor der Saison zu erzielen (1:0). Luiz Gustavo drückte den Ball in der 92.Minute über die Linie. Letztlich glücklich, da zuvor einem regulären Helmes-Tor die Anerkennung verwährt geblieben war.
Mit der Vorstellung im Hinspiel kam ein wenig Ruhe in das Umfeld des Rekordmeisters. Da das Finale der Champions Leauge in diesem Jahr in München steigen wird, hat der Wettbewerb in dieser Saison spürbar etwas mehr Gewicht als noch in vergangenen Spielzeiten, als man scheuklappenmäßig die Deutsche Meisterschaft anvisierte. Obgleich sich der FC Bayern in den letzten Jahren ordentlich in der Champions League präsentiert, hat diese Saison eine weitreichendere Aura. Bayern träumt von einem heimsichen Finale. In diesem Traum spielt der FC Zürich keine große Rolle – schon gar nicht nach dem komfortablen Hinspiel. Genau dieses (fehlende) Bewusstsein für den Gegner konnte zu einem großen Problem werden, beispielsweise bei einem frühen Gegentor. Die Ausgangsposition ist mehr als komfortabel. Wenn es gelingt eine ähnliche Dominanz in das Spiel zu bringen, wie dies im Hinspiel der Fall war, und sich gleichzeitig nicht zu lange in Van Gaalschem Ballgeschiebe ergießt, dann sollte die Qualifikation nicht in Gefahr geraten.
Personell wird dem FC Bayern der Angreifer Ivica Olic fehlen. Der Kroate erlitt einen Riss in der Hüfte und wird vermutlich zwei Monate ausfallen.

Head to Head:
Das Hinspiel in der Allianz Arena in der letzten Woche war das erste Aufeinandertreffen der beiden Mannschaften in der Champions League.

Fazit:
Die Bayern müssen früh die Kontrolle des Spiels an sich reißen. Aufgrund der Erkentnisse aus dem Hinspiel, kann man den Schweizern hier keine großen Comeback-Chancen einräumen. Ein Ausscheiden der Bayern käme einer Blamage gleich. Das Hinspiel hat gezeigt, dass die Bayern es einzig und allein in der eigenen Hand haben. Abgeben können sie es selbstverständlich noch, dann wäre es aber einer Mischung aus Unvermögen und vor allem Überheblichkeit geschuldet.

Wett-Quoten für FC Zürich gegen FC Bayern München:
FC Zürich: 5,90 @ bwin
Unentschieden: 4,20 @ bwin
FC Bayern München: 1,62 @ bet365

Wettbasis – hier finden Sie andere wichtige Champions League Qualifikationsspiele 2011

21. August 2011 / joe - Kategorie: Champions League

Bayern_vs._HSV_20.08.2011_Robben_Jubel

Am Samstag, den 20.August 2011, treffen in der bayrischen Hauptstadt Bayern München und der Hamburger SV aufeinander. Das Spiel ist Teil der großen Konferenz des 3.Spieltags der neuen Bundesliga-Saison 2011/2012. Beide Mannschaften haben noch nicht in die gewünschte Spur gefunden. Um einen Fehlstart zu vermeiden, wird ein Erfolg am 3.Spieltag von enormer Relevanz sein.
In gewisser Weise weichenstellend ist dieser 3.Spieltag ohne Frage. Gerade für die Mannschaften, die schon geschlagen wurden oder sogar selbst noch nicht gewinnen konnten, schlägt jetzt die langsam aber sicher die Stunde der Wahrheit. Niemand will in einen – und sei er von den Medien künstlich dahergeredet – Negativstrudel geraten. Da es zu Beginn der Saison noch wenigen spieltagsübergreifende Themen gibt, werden aus den kleinsten Tendenzen bekanntlch gerne große Serien oder Richtungsweisungen gelesen.
Das Spiel zwischen dem FC Bayern München und dem Hamburger SV wird um 15:30 Uhr in der Allianz Arena angepfiffen. Schiedsrichter wird Michael Weiner aus Gießen sein.

FC Bayern München:
Auf das Spiel gegen den Hamburger SV wird man sich besonders vorbereiten müssen. Besonders im Sinne von: Anders als sonst. Denn aktuell geht es in München priortär um das Erreichen der Gruppenphase der Champions League. Durch den dritten Platz in der abgelaufenden Bundesliga-Saison muss man in die Extrarunde. Glücklicherweise zog man mit dem FC Zürich ein verhältnismäßig leichtes Los. Dies bestätigte sich auch im Hinspiel.
Der FC Zürich trat in München sehr verhalten auf. Seine Fans hatten da schon eher das Format eines Champions League Teilnehmers. Nach starkem Start (Tor durch Schweinsteiger in der 8. Minute) ließen sich die Bayern weniger vom Gegner aber von der eigenen Spielweise einlullen. Bis zur Halbzeit hatten sie zwar noch die ein oder andere Gelegenheit, die zielstrebige Spielweise der Anfangsphase war allerdings dahin. Beobachter konnten einen Rückfall in Van-Gaalsches Ballgeschiebe erkennen.
In der zweiten Halbzeit zogen die Bayern wieder an. Ob es eine Brandrede von Honeß in der Kabine gegeben hat oder nicht, bleibt wohl ein [offenes] Geheimnis. Fakt ist, dass die Bayern ein am Ende mit Leichtigkeit gewannen (2:0). Auch wahr ist, dass man mit zwei bis drei Toren mehr Unterschied in die Schweiz hätte fahren können. Angesichts der Schwäche des Gegners sollte ein Weiterkommen aber auch von Pessimisten einkalkuliert werden.
Das Spiel gegen den Hamburger SV ist eben deshalb ein besonderes. Es liegt genau zwischen den Begegnungen gegen den Vizemeister aus der Schweiz. Da die Bayern in diesem Jahr das Finale der Champions League ausrichten, liegt auf diesem Wettbewerb implizit ein größeres Augenmerk als normalerweise. Zu sehr sollte man die Bundesliga allerdings nicht vernachlässigen, um den Druck von den anderen Wettbewerben zu nehmen. Gerade die Heimniederlage zum Aufftakt gegen Borussia Mönchengladbach (0:1) hat gezeigt, dass in München schnell der Baum brennt – auch wenn es "nur" um die Bundesliga geht. Am zweiten Spieltag gewann man durch ein Tor in der Nachspielzeit (1:0) in Wolfsburg. Sicher kein Start, wie man sich ihn vorgestellt hat.
Personell wird damit gerechnet, dass Heynckes in der Offensive wieder den ein oder anderen Tausch vornehmen wird – allein um alle Spieler mit Minuten zu bedienen macht das durchaus Sinn. Rotation oder Stammformation ist eine Frage, die sich in einer langen Saison mit drei nationalen Wettbewerben plus Nationalmannschaften von alleine beantwortet.

Hamburger SV:
In Hamburg steht man nicht zwischen zwei Champions League Qualifikationspielen. Treffender wäre der Vergleich mit den redensartlichen Stühlen. Man steht buchstäblich zwischen zwei Stühlen. Allerdings kann man sich in Hamburg zur Zeit nicht sicher sein, welche beiden Stühle das sind, in welche Richtung man sie findet. Und wie viele stehen eigentlich um Hamburg herum?
Hinsetzen sollte man sich in Hamburg mindestens kurzfristig nicht. Es gibt viel Arbeit. Vielerorts muss angepackt werden. Die Spiele der Hamburger bisher haben noch nicht überzeugt. Sicherlich ist es in so einer frühen Phase der Saison schwierig einzuschätzen, ob die Auswärtsniederlage in Dortmund (1:3) viele treffen wird – vermutlich ja. Genauso ist es unsicher, ob ein Punkt zu Hause gegen Hertha BSC Berlin (2:2) im Nachhinein ein Erfolg ist – vermutlich nicht. Schon gar nicht, wenn man bis zur 88. Minute geführt hat.
Doch von der Anzeigetafel sollten sich die Hamburger nicht leiten lassen, denn mit dem Fußball, den sie die meiste Zeit gegen das maximal durchschnittliche Berlin zeigten, werden sie nicht weit kommen. Der Aufsteiger aus der Hauptstadt hätte ohne Frage auch einen Auswärtssieg haben können. Allein die unreife Chancenauswertung verhinderte eine Heimniederlage für Hamburg und einen Auswärtssieg für Berlin.
Mit einem Punkt steht man nach zwei Spielen nicht gut da. Gegen Berlin waren die Punkte eingeplant. Mit dem FC Bayern München steht jetzt der etwas abgelenkte Rekordmeister auf der anderen Seite des Anstoßkreises. Eingentlich kein schlechter Gegner für den HSV – wäre da nicht die letzte Saison. Im März diesen Jahres ging der HSV in Müchen unter (0:6) und war daraufhin seinen Trainer los. Zwar mit anderem Personal, aber psychologisch vorteilhaft ist das nicht.
Die neue Hamburger Mannschaft muss sich noch finden und man hat manchmal den Eindruck sie kann jeden Moment explodieren - in positiver und negativer Richtung. Womit wir wieder bei den Stühlen wären. Diese Leistungsexplosion zu kanalisieren gehört zu den größten Aufgaben von Trainer Michael Oenning. Er hat durchaus Chancen in München. Er kann seine Mannschaft weiterentwickeln und ganz nebenbei die Punkte einstreichen.

Head to Head:
Traditionell sind die Spiele zwischen Hamburg und München in den letzten Jahren äußerst torarm gewesen. Das unverhältnismäßige 6:0 aus der Vorsaison sprengt die meisten Tendenzen der Statistiken. Es ist ohnehin fraglich, ob diese einen Einfluß auf die komplett neue Hamburger Mannschaft haben.
Einzig sinnvoll ist die Erwähnung des Spiels in der Vorbereitung beim 60-Minuten Turnier in Mainz. Hamburg gewann diesen Test unerwartet durch zwei Tore von Son (2:1).

Fazit:
Die Bayern werden Zürich mehr als nur im Hinterkopf haben. Mit einigen Rotationen kann Heynckes, der noch nicht zufrieden scheint mit seiner personellen Ausrichtung, diesem Effekt entgegenwirken. Für die Bayern führt trotz allem kein Weg an einem Sieg vorbei. Man hat erst vor zwei Wochen zu Hause verloren, außerdem müssen langsam Punkte her. Zu lange sollte man nicht im Mittelfeld rumdümpeln.
Es wird interessant sein zu sehen, wie sich die umstrukturierte Hamburger Truppe in München aufführt. Sie kann im Grunde nur gewinnen, spürt aber mit Sicherheit den Fehlstart-Druck.

Wett-Quoten für Bayern München gegen den Hamburger SV:
FC Bayern München: 1,35 @ expekt
Unentschieden: 5,25 @ bwin
Hamburger SV: 10,00 @ tipico

 

Überblick über den 3.Spieltag der 1.Bundesliga 2011/2012:

19.08.2011 20:30, Gladbach – Wolfsburg 4:1
20.08.2011 15:30, Bayern München – Hamburger SV
20.08.2011 15:30, Dortmund – Nürnberg
20.08.2011 15:30, Stuttgart – Bayer Leverkusen
20.08.2011 15:30, Werder Bremen – Freiburg
20.08.2011 15:30, Augsburg – Hoffenheim    
20.08.2011 18:30, Köln – Kaiserslautern
21.08.2011 15:30, Mainz – Schalke
21.08.2011 17:30, Hannover – Hertha Berlin

Den aktuellen Tabellenstand, Spielplan, Ergebnisse, Torschützenkönig und mehr Statistiken finden Sie bei den Fußball Tabellen (einfach das Land  1.Bundesliga & das gewünschte Thema auswählen).

Jede Woche im Wettbasis-Newsbereich finden Sie die amüsante Bundesliga-Vorschau (3.Spieltag)

19. August 2011 / joe - Kategorie: Bundesliga-Wetten

Bayern Gladbach 2011

Am Sonntag, den 7. August 2011, startet der Rekordmeister in die neue Bundesligasaison: FC Bayern München gegen Borussia Mönchengladbach. Das letzte Spiel des ersten Spieltags hievt auch die Münchener Bayern und die Gladbacher Borussia in die Spielzeit 2011/2012 der 1. Bundesliga in Deutschland.
Der 1. Spieltag beinhaltet viele Partien, die keinen klaren Favoriten oder Überraschungspotential zu bieten scheinen. Zum Auftakt setzte sich einer der beiden Topfavoriten ohne Probleme durch. Deutlich und dominant gewann Borussia Dortmund am Freitagabend das erste Spiel der neuen Saison (3:1). Lediglich in den letzten zwanzig Minuten konnte man erkennen, dass die Hamburger auch präsent waren. Während 120 Sekunden hätte diese Präsenz aus Dortmunder Sicht ins Auge gehen können, da die Norddeutschen nach ihrem ersten Tor eine blendende Einschußmöglichkeit hatten, um die Partie auf den Kopf zu stellen. In jedem Fall hat dieses Spiel gezeigt: Fußball macht Spaß – endlich wieder!
Das Spiel zwischen dem FC Bayern München und Borussia Mönchengladbach wird am Sonntag um 17:30 Uhr angepfiffen. Schiedsrichter der Begegnung wird Babak Rafati sein. Der Mann ist für seine individuelle Regelauslegung bekannt.

FC Bayern München:
Die wichtigste Botschaft vorneweg: Wahrscheinlich mit Robben, wahrscheinlich nicht mit Ribery. Arjen Robben wird dem FC Bayern München vermutlich von Beginn an zur Verfügung stehen. Der Holländer hat seine Verletztung gut auskurieren können. Bei Frank Ribery gibt es mehr Zweifel. Je nach Spielverlauf könnte der Franzose im zweiten Teil der Begegnung eingesetzt werden. Es wird jedoch vermutet, dass ihm noch etwas Zeit einräumt wird. Da mit Usami und Olic zwei weitere Spieler auf der Bank sitzen, die über die Außen für frischen Wind sorgen können, ist ein Einsatz nur im Notfall geplant. Im Pokal in Braunschweig wurden sowohl Robben als auch Ribery geschont.
Man weiß nicht so recht, was man von der Vorbereitung des FC Bayern München in dieser Saison halten soll. Die Ergebnisse sind durchwachsen, die Spielweise auch. Den Bayern muss zu Gute gehalten werden, dass sie gerade zum Ende der Vorbereitung gegen starke Mannschaften testeten, während andere nur gegen Mittelmaß spielten. Allerdings gelang es den Bayern lediglich eines der letzten fünf Testspiele zu gewinnen – gegen Carl Zeiss Jena aus der 3. Bundesliga (2:0). Danach folgten eine Niederlage gegen den Hamburger SV beim 60 Minuten LIGA total! Cup (1:2), beim selben Cup ein Unentschieden gegen Mainz 05 (2:2), später beim Audi-Cup ein Unentschieden gegen den AC Mailand (1:1) und eine Niederlage gegen den FC Barcelona (0:2). Mit Sicherheit wurde bei diesen Spielen viel rotiert, mit Sicherheit haben hier nicht immer die besten Elf auf dem Platz gestanden: Dies gilt jedoch in den meisten Fällen für beide Mannschaften.
Wenn Mats Hummels im Interview nach dem Auftaktsieg gegen den Hamburger SV (3:1) auf die Frage, woher seine Mannschaft die Sicherheit und Selbstverständlichkeit nehme, antwortet, dass diese Sicherheit aus der Defensivleistung käme und dass seine Mannschaft vor dem ersten Spieltag immerhin seit fünf Spielen ohne Gegentor war, dann zeigt das auch, warum dem FC Bayern eben diese Sicherheit und eben dieses Selbstverständnis noch nicht hundertprozentig hold ist.
In der ersten Runde des DFB Pokals überzeugte man in Braunschweig - keine Frage (3:0). Allerdings hatte man während der gesamten Vorbereitung und durchaus auch punktuell im Spiel in Braunschweig den Eindruck, dass es insbesondere in der Innenverteidigung noch nicht passt. Boateng ist noch nicht integriert und Badstuber lässt alte Form vermissen. Sein Auftreten auf dem Platz erinnert leider nicht mehr an vergangene Tage. Das letzte Wort ist auch in der Innverteidigung nicht gesprochen – weder formtechnisch noch personell. Trotz allem bleiben Zweifel.

Borussia Mönchengladbach:
Es ist wissenschaftlich bisher nicht erwiesen, wann es am günstigsten ist, gegen die Bayern spielen zu müssen, oder wann es am günstigsten ist, in München antreten zu müssen. Der erste Spieltag scheint aber eine gute Lösung darzustellen. Zwar ist das Risiko einer Auftaktniederlage groß, aber man hat erstmal Ruhe für eine Saison. Zu Hause kann man schließtlich immer etwas reißen. Außerdem ist der erste Spieltag prinzipiell immer für Überraschungen aller Art gut. Die Bayern sind noch nicht so eingespielt, stehen definitiv noch nicht selbstbewusst an der Spitze und sind indealerweise noch ein wenig müde von der Vorbereitung. Warum sollte Borussia Mönchengladbach nicht in München gewinnen?
Man darf es getrost als sportliches Wunder bezeichnen, dass die Mannschaft von Lucien Favre überhaupt am ersten Spieltag gegen den FC Bayern München und nicht gegen Erzgebirge Aue spielt. In der letzten Saison gelang es nach heldenhafter Rückrunde in der Relegation den VfL Bochum auszuschalten und den sicheren Abstieg zu verhindern.
Das sollte mittlerweile Schnee von gestern sein. Darauf kann man sich nicht mehr ausruhen. Die nächste Bundesligasaison wartet. Da sowohl Dante als auch Marco Reus gehalten werden konnten, blickt das Umfeld hoffnungsvoll auf die neue Spielzeit. Auf dem Transfermarkt bewegte man sich weitestgehend in der zweiten Bundesliga. Ob Neuzugänge wie Lukas Rupp und Mathias Zimmermann (beide aus Karlsruhe) kurzfristig weiterhelfen können, ist fraglich. Die Borussia will mit Lucien Favre eine langfristige Verbesserung erarbeiten. Etwas unter gegangen ist der Abgang von Fabian Bäcker zu Alemania Aachen. Der 20-Jährige Stümer wurde zum Unverständnis vieler ablösefrei an den Tivoli gegeneb. In der Regionalliga gelangen ihm in 19 Spielen elf Tore – auch bei den Profis hatte er in diversen Testspielen seine Qualitäten unter Beweis stellen können.
Im Juli testete Glafbach teilweise mit Erfolg gegen einige europäische und nationale Mannschaften: Auf Siege gegen Bremen-Bezwinger Heidenheim (3:1) und den FC Aberdeen aus Schottland (5:2), folgten eine Niederlage gegen Saarbrücken (0:1) und zwei Unentschieden gegen den FC Porto (0:0) und gegen Sunderland (0:0). Im DFB Pokal gewann man souverän in Regensburg (3:1).
Personell hat Lucien Favre alle Spieler, die er in Betracht zieht, im Kader.

Head to Head:
Wenn man nach dem letzten Auswärtssieg der Gladbacher in München sucht, dann muss man sich in Zeiten zurück versetzen, als Statistiken noch in Büchern niedergeschrieben wurden und Datenbanken noch Zukunftsmusik waren: Am 14. Oktober 1995 gewann die Elf von Niederrhein zuletzt beim FC Bayern München. Damals unter der Leitung von Stefan Effenberg – wohlgemerkt auf Gladbacher Seite (2:1). Es stehen in 43 Auswärtsspielen lediglich ein Sieg und neun Unentschieden bei 33 Niederlagen zu Buche.
Die Bilanz der Borussia in München ist zweifelsohne keine positive, allerdings kann man durchaus davon sprechen, dass sich die Gladbacher in der letzten Jahren erfolgreich gegen den Rekordmeister zur Wehr gesetzt haben. Aus immerhin fünf der letzten acht Bundesligabegegnungen gegen den FC Bayern München nahmen sie einen Punkt mit. Die letzten fünf Auswärtsspiele bei den Bayern brachten jedoch nur einen Punkt hervor.
In der letzten Saison gewann München knapp (1:0) in der Allianz Arena. Im Hinspiel im Borussia-Park trennte man sich Unentschieden (3:3).

Fazit:
Wenn die Bayern aus gesundheitlichen Gründen wieder ihre komplette Offensive auf den Platz schicken können, dann wird es für Borussia Mönchengladbach schwierig. Toni Jantschke und Filip Daems werden Arijen Robben und Thomas Müller vermutlich nur an ihren besten Tagen Paroli bieten können. Allerdings gelang es Gladbach in der Vergangenheit auffällig geschlossen gegen die Bayern zu verteidigen. Seit 2001 hat der Rekordmeister kein Auftaktspiel mehr verloren – bei der letzten Niederlage hieß der Gegner Borussia Mönchengladbach.
Borussia Mönchengladbach ist deutlicher Underdog gegen den FC Bayern München. Während der FC Bayern München klarer Favorit ist und zudem noch zu Hause spielt. Das Szenario erscheint wie gemacht für einen, der sein Handwerk kennt: Babak Rafati.

Quoten für Bayern München gegen Borussia Mönchengladbach:
FC Bayern München: 1,22 @ unibet
Unentschieden: 6,50 @ bet365
Borussia Mönchengladbach: 13,00 @ totesport

 

Überblick über den 1. Spieltag der 1. Bundesliga 2011/2012:

05.08.2011 – 20:30, Dortmund – HSV (3:1) 
06.08.2011 – 15:30, Werder Bremen – Kaiserslautern    (2:0)
06.08.2011 – 15:30, Stuttgart – Schalke 04 (3:0)
06.08.2011 – 15:30, Hannover – Hoffenheim    (2:1)
06.08.2011 – 15:30, Köln – Wolfsburg  (0:3)
06.08.2011 – 15:30, Augsburg – Freiburg (2:2)
06.08.2011 – 18:30, Hertha BSC Berlin – Nürnberg (0:1)
07.08.2011 – 15:30, Mainz – Leverkusen (2:0)
07.08.2011 – 17:30, Bayern – Mönchengladbach (0:1)

Den aktuellen Tabellenstand, Spielplan, Ergebnisse, Torschützenkönig und mehr Statistiken finden Sie bei den Fußball Tabellen (einfach das Land  1. Bundesliga & das gewünschte Thema auswählen).

6. August 2011 / joe - Kategorie: Bundesliga-Wetten

Am Montag, den 1. August 2011, spielen Eintracht Braunschweig und der FC Bayern München im Osten Niedersachsens um einen Startplatz in der 2. Runde des DFB Pokals. Der Zweitligaaufsteiger empfängt den Champions League Teilnehmer von der Isar in der 1. Runde des nationalen Pokals.
Eine skurile Parallele lässt sich zum Spiel zwischen Dynamo Dresden und Bayer Leverkusen ziehen: Auch hier treffen in der 1. Pokalrunde ein Zweitligaaufsteiger und ein Champions League Teilnehmer aufeinander. Einen detaillierten Vorbericht zur Begegnung der Rheinländer bei Dynamo lesen Sie hier.
Die Auslosung der zweiten Runde findet am 6. August statt. Der Gewinner des nationalen Pokals wird schließlich beim Finale im Olympiastadion in Berlin am 12. Mai 2012 ermittelt.
Das Spiel zwischen Eintracht Braunschweig und Bayern München wird um 20:30 Uhr angepfiffen.

Eintracht Braunschweig:
Wenn man aufsteigt, dann ist das Saisonziel, wenn man nicht gerade von irgendwelchen traditionsreichen Getränkeherstellern oder Softwareentwicklern gesponsort wird, der Klassenerhalt. So ist das auch im Fall von Eintracht Braunschweig. Auch wenn die Braunschweiger durch die Werbung für einen Getränkehersteller in sämtlichen Geschichtsbüchern des deutschen Fußballs zufinden sind. Die 40-Punkte Marke ist demnach das Ziel der Niedersachsen.
Diesem Ziel haben sie sich zu Saisonbeginn bereits optimal genähert. Nach zwei Spieltagen steht Eintracht Braunschweig an der Spitze der 2. Bundesliga: 5:1 Tore und sechs Punkte hat die Mannschaft von Trainer Thorsten Lieberknecht erspielt. Der Auftakt zu Hause gegen 1860 München lief hervorragend (3:1), ebenso die erste Auswärtspartie bei Alemania Aachen (2:0). Das wichtigste an den beiden Siegen ist, dass sie keinesfalls geschenkt wurden. In beiden Spielen konnte die Eintracht mit ihrer Spielanlage überzeugen und wusste mit dem Gegner umzugehen. Mit Sicherheit wird man knappe Spiele, wie das in Aachen auch mal verlieren – nicht jede Mannschaft wird eine Reihe von Großchancen so liegen lassen, wie es die Aachener getan haben. Unterm Strich bleibt allerdings das Bewusstsein in dieser Liga bestehen zu können. Das Pokalspektakel gegen Bayern München ist dann das Sahnehäubchen.
Der Erfolg scheint aus der Kontinuität der Mannschaft zu kommen: Braunschweig hat in der Sommerpause lediglich eine Stammkraft aus dem Aufstiegsjahr abgeben müssen (Karim Bellarabi zu Leverkusen). Man hat sich punktuell verstärkt, ohne dabei viel Geld für große Namen auszugeben.

FC Bayern München:
Wenn man gegen die aktuellen Bayern spielen muss, und sich zwei Spieler aussuchen könnte, die die Bayern nicht einsetzen dürfen, dann würde die Mehrheit der Trainer mindestens einen der beiden – wenn nicht sogar beide – Flügelspieler des Rekordmeisters wählen. Frank Ribery und Arijen Robben bedeuten für den FC Bayern München in der Offensive den Unterschiede. Das wird besonders in der Champions League und in den Verletztungszeiten der beiden Spieler deutlich. Wenn sich also die meisten Trainer dagegen entscheiden würden gegen Robben und Ribery spielen zu müssen, dann liegt es auf der Hand, dass Trainer Jupp Heynckes das Gegenteil empfindet: Er wird vermutlich am liebsten immer und möglichst lange mit der gefürchteten Flügelzange aus dem Franzosen und dem Holländer spielen.
Zu Saisonbeginn muss sich der neue Coach der Bayern das aber abschminken: Sowohl Frank Ribery als auch Arijen Robben fallen gegen Eintracht Braunschweig aller Voraussicht nach aus. Der Franzose laboriert an einer Sprunggelengsverletztung. Im Training knickte er um – die Bänder sind überdehnt. Bei Holländer sieht es ähnlich aus. Auch Robben kämpft mit dem Sprunggelenk hat aber nur einen kleinen Kapselriss. Bei ihm ist eher mit einem Einsatz zu rechnen als bei Ribery. Allerdings erscheint fraglich, ob Jupp Heynckes vor dem Bundesligastart ein solches Risiko eingehen wird.
Die Vorbereitung der Bayern lief durchwachsen. Zwar gewann man zu Beginn gegen Qatar (4:2) und gegen Carl Zeiss Jena (2:0), der erste echte Gegner zeigte den Münchenern aber sofort die Grenzen auf. Gegen den Hamburger SV verlor man bei LIGA total! Cup innerhalb von nur 60 Minuten (1:2). Auch das Spiel um Platz 3 bei diesem Turnier wurde nicht zufriedenstellend bestritten: Die Bayern gewannen im Elfmeterschießen (2:2). Beim heimsichen Audi Cup gewann man wiederum im Elfmeterschießen gegen den AC Mailand (1:1), verlor dann aber im Finale gegen den FC Barcelona (0:2). Das bei beiden Turnieren nicht zu jedem Zeitpunkt die Topmannschaft auf dem Platz stand ist klar, allerdings sollte die Fülle an Gegentoren Sorge bereiten, zumal Neuzugang Jerome Boateng erst seit kurzem im Training mit den Mannschaftkollegen ist.

Fazit:
Die Bayern werden in Braunschweig ein volles Stadion vorfinden und eine Mannschaft, die alles dafür tun wird, den Rekordmeister solange wie möglich ärgern zu können. Qualitativ ist der Vorteil der Bayern, trotz der Ausfälle, enorm – das ist keine Frage. Jedoch kennt man die Pokalatmosphäre, die bei solchen Spielen gerade am Abend oft aufkommt. Mit jeder Minute wird Braunschweig besonders mental stärker werden. Die Abwehr der Bayern hat sich noch nicht formiert, gleichzeitig haben die Braunschweiger einen furiosen Start in der Saison hingelegt. Die Chancen auf ein Weiterkommen gehen zu Gunsten der Bayern stark auseinander, allerdings findet man Kleinigkeiten, die eine Überraschung andeuten. Jupp Heynckes wird für Ordnung sorgen müssen.

Wett-Quoten Braunschweig vs. Bayern München:
Eintracht Braunschweig: 9,50 @ bet365
Unentschieden: 5,50 @ betfair
FC Bayern München: 1,36 @ williamhill
 

Weitere interessante DFB Pokal Spiele der 1. Runde:

29.07.2011 20:30 / Saarbrücken – Erzgebirge Aue   1:3 n.V.
30.07.2011 15:30 / Dynamo Dresden – Leverkusen 4:3 n.V.
30.07.2011 19:30 / Oberhausen – Augsburg      1:2 n.V.         
01.08.2011 20:30  / Braunschweig – Bayern München 0:3

Alle Ergebnisse von der 1. Runde / DFB Pokal 2011-2012 finden Sie auf der  DFB Homepage

1. August 2011 / joe - Kategorie: Fussball-Wetten

Am Dienstag, den 19. Juli 2011, und am Mittwoch, den 20. Juli 2011, spielen Borussia Dortmund, der FC Bayern München, der FSV Mainz 05 und der Hamburger SV den LIGA total! Cup 2011 untereinander aus. Im Gegensatz zu den letzten beiden Editionen findet das Mini-Turnier in diesem Jahr in Mainz statt.
Der erste Spieltag der 2. Bundesliga hat bereits für das Ende der leidigen fußballfreien Zeit gesorgt. Das Unterhaus des deutschen Fußball trägt seit diesem Wochenende wieder seinen Kampf um die Aufstiegsplätze in die höchste deutsche Spielklasse aus. Bis sich diese allerdings die Ehre gibt, muss noch ein wenig gewartet werden. Schon einige Wochen sind die Vereine mit der sportlichen Vorbereitung der Saison beschäftigt. Seit 2009 gehört der LIGA total! Cup, der vom Hauptsponsor der Münchener Bayern ausgetragen wird, ein fester Bestandteil der Bundesligavorbereitung. Auch in diesem Jahr werden wieder vier Topclubs der Fußball-Bundesliga um die Mini-Ehre bei der Siegerehrung kämpfen.

Regeln:
Bei diesem Vorbereitungs-Turnier dauert jede Halbzeit nur 30 Minuten. Insbesondere wetttechnisch sollte man das im Hinterkopf haben, insgesamt ergibt sich eine Spielzeit von nur 60 Minuten. Nach dieser Spielzeit gibt es auch keine Verlängerung, sondern sofort ein Elfmeterschießen. Die erste Partie des Tages beginnt gegen 18:45 Uhr, die zweite folgt gegen 20:30.
Die Auslosung hat ergeben, dass der gastgebende FSV Mainz 05 im ersten Habfinale gegen Borussia Dortmund spielt. Das zweite Halbfinale tragen demnach Bayern München und der Hamburger SV aus.

FSV Mainz 05:
Mainz ist in diesem Jahr Austragungsort für das Vorbereitungsturnier. Mit Sicherheit kann man sagen, dass die Fans den Mainzern den Rücken stärken werden. Unsicherer ist hingegen die Form der Mannschaft von Thomas Tuchel. Die Resultate der Vorbereitung lesen sich bisher durchwachsen: Niederlage gegen Darmstadt (3. Bundesliga, 1:4), Sieg gegen Braunschweig (2. Bundesliga-Aufsteiger, 1:0), Niederlage gegen Grödig (2. Liga/Österreich, 0:2), Sieg gegen Legia Warschau (1. Liga/Polen, 3:0).
Personell hat Mainz in der Sommerpause mit Lewis Holtby, Christian Fuchs (beide zu Schalke 04), Andre Schürrle (zu Bayer Leverkusen) und Miroslav Karhan (in die Slowakei), drei wichtige Stützen und einen erfahrenen Mann verloren. Konsequent verfolgt der Verein seine Politik der "Jungen Wilden" auch in diesem Jahr: Zoltan Strieber (von Alemania Aachen) und Eric Maxim Chupo-Moteng (vom Hamburger SV) sind die bekanntesten Neuzugänge. Zudem wurde noch Mittelfeld-Mann Julian Baumgartlinger von Austria Wien und Anthony Ujah aus Norwegen geholt.

Borussia Dortmund:
Mit dieser Saisonvorbereitung beginnt für die Mannschaft von Trainer Jürgen Klopp ein neues Szenario: Ab jetzt werden alle auf den amtierenden Deutschen Meister schauen, alle werden die Leistung anerkennen, aber alle werden auch die berühmte Schippe mehr drauf legen, um den Favorit zu schlagen.
Die Vorbereitung begann mit einem Testspiel-Sieg beim Landesligisten VfL Rhede am Niederrhein, wo man übrigens schon mit dem ersten Angriff der Gastgeber in Rückstand geriet (7:1). Es folgten Freundschaftsspiele in der Schweiz gegen den FC Zürich (1. Liga/Schweiz, 1:1) und gegen St. Gallen (2. Liga/Schweiz, 6:1). Am Wochenende verlor man gegen Polonia Warschau (1. Liga/Polen, 1:2).
Personell wiegt der Abgang von Nuri Sahin zu Real Madrid am schwersten: Das Loch im Mittelfeld soll vom Ex-Nürnberger Ilka Gündogan geschlossen werden. Außerdem sind mit Julian Koch (MSV Duisburg) und Moritz Leitner (FC Augsburg) zwei Perspektivspieler zum Kader gestoßen, die in der letzten Saison noch zweite Liga gespielt haben.

FC Bayern München:
Die Bayern treten wie in jeder nationalen Veranstaltung als Favoriten auf. Drei Testspiele hat der deutsche Rekordmeister bereits absolviert und dabei drei Mal gewonnen: Bei Zenit St. Petersburg (4:2), gegen Quatar (4:2) und bei Carl Zeiss Jena (2:0) konnte man Erfolgserlebnisse mitnehmen.
Die Personalsituation hat sich bei den Bayern, wie gewohnt verändert: Mit Kraft, Ottl (beide zu Hertha BSC Berlin), Altintop (Real Madrid) und Klose (Lazio Rom) haben den Verein lediglich Spieler verlassen, die in dieser Saison maximal in der zweiten Reihe gestanden hätten. Besonders in der Defensive hat man die Vorgaben von Neu-Trainer Jupp Heynckes erfüllen können: Mit Rafinha ist endlich eine ernst zu nehmende Alternative für die Außenverteidigung verpflichtet worden, Jerome Boateng dürfte sehr gut in die Innenverteidigung passen und mit Manuel Neuer wurde ein Torwart mit Garantien verpflichtet. Bei Nils Peteresen, Takashi Usami und David Alaba wird die Saison zeigen, wie weit die Spieler schon sind.

Hamburger SV:
Zwei Wochen vor Beginn der Saison mit der ersten Runde des DFB-Pokals ist der Hamburger SV aus dem Trainingslager zurückgekehrt und spielt in Mainz beim LIGA total! Cup mit. Die Vorbereitung begann so, wie man sich einen Auftakt vorstellt: Mit einer ordentlichen Packung bei einem Ligarivalen – 5:1 verlor der HSV nach eigener Führung gegen den VfL Wolfsburg. Gegen den klassentieferen FC Ingolstadt feierte man den ersten Erfolg (4:2). Gegen Al Ahli Doha gewann man das letzte Spiel im Trainingslager im Zillertal (4:0).
Personell hat der Hamburger SV, wie erwartet, einen radikalen Umbruch in der Kadergestaltung vorgenommen. Frank Rost, Ze Roberto, Alex Silva, Pitroipa, Rozehnal, Mathijsen, Trochowski, Chupo-Moteng und Ruud Van Nistelrooy verließen den Verein – und das sind nur die namhaften Spieler. Zugelegt hat der HSV an allen Ecken und Enden. Die sportliche Führung wurde in der Sommerpause getauscht, der Trainerstab schon während der alten Saison. Die Neuzugänge im Kader sind weitestgehend hoffnungsvolle Youngsters. Ein besonderes Auge darf auf Marcus Berg gerichtet werden, der vom PSV Eindhoven zurückgekommen ist und jetzt die Chance hat seine Perspektiven umzusetzen.

Halbfinal-Spiele:
Dienstag, 18:45: FSV Mainz 05 – Borussia Dortmund 0:1
Dienstag, 20:30: FC Bayern München – Hamburger SV 1:2

Spiel um Platz 3 – 20.07.2011:
Mittwoch, 18:45: FC Bayern München – FSV Mainz 2:2 (Bayern gewinnt Platz 3 im Liga Cup 2011 im Elfmeterschiessen: 5:4)

Liga total! Cup Finale – 20.07.2011:
Mittwoch, 20:30: BVB Borussia Dortmund vs. Hamburger SV 2:0 (mit dem 2:0 gewinnt der BVB den nächsten Titel und ist Liga Cup Sieger 2011)

Fazit:
Mit Mainz, München, Dortmund und Hamburg stehen vier starke Mannschaften zur Auswahl. Alle vier haben die Chance den Cup zu gewinnen. In der Vorbereitung ist es besonders schwierig den Leistungsstand und die physische Verfassung der Mannschaften zu beurteilen. Inwiefern die bisherigen Resultate aussagekräftig sind, weiß man immer erst zu Beginn der Saison. Sicherlich ist es wettechnisch zu empfehlen, sich die Regeln zu Gemüte zu führen, um so kurzfristig im Spiel reagieren zu können. Zu Beginn des Spiels ist es meistens schnell möglich, die Verfassung der Spieler und der Mannschaften im Allgemeinen zu beobachten und sich ein Bild zu machen. Am Mittwoch wird diese Einschätzung dann etwas erleichtert.

Detaillierte Analysen und die besten Quoten der Buchmacher finden Sie zu jedem Spiel des LIGA total! Cups 2011 in den nächsten Tagen auf der Wettbasis.

17. Juli 2011 / joe - Kategorie: Fussball-Wetten

Am Samstag, den 30. April 2011, treffen Schalke 04 und der FC Bayern München in der Allianz Arena aufeinander. Das vermeinliche Topspiel des 32. Spieltags findet in der bayrischen Landeshauptstadt statt. Am 32. Spieltag gibt es zwei Freitagsspiele, wohingegen kein Spiel am Sonntag statt finden wird.
Mittlerweile sind sogar Anti-Bayern-Fans für die Münchener, da in Deutschland der ein oder andere befürchtet, dass es mit den gerade erkämpften Vorteilen in der Fünf-Jahres-Wertung der UEFA schnell vorbei sein kann, wenn Hannover 96 die Bundesliga in der Champions League vertritt. Auch die Aussagen Mirko Slomkas bezüglich eines langfristigen Aufenthaltes seiner Mannschaft im oberen Drittel der Liga in den nächsten Jahren verwirrt, hat Hannover mit einem sehr ähnlichen Kader ein Jahr zuvor doch noch gegen den Abstieg gespielt. Der neutrale Bundesligafan ordnet das Ganze sicherlich etwas konservativer ein, ohne dabei die großartige Saison von Hannover 96 zu schmälern.
Schiedsrichter der Partie zwischen Bayern München und Schalke 04 ist Peter Gagelmann aus Bremen. Der Anstoß des Spiels wird um 18:30 Uhr erfolgen.

FC Bayern München:
Die Situation der Bayern in dieser Saison hat nichts mit üblichen Situationen der Bayern zu tun: Die Kontraste sind außergewöhnlich. Es ist soweit gekommen, dass die Anhänger des Rekordmeisters sich bei einer Niederlage des aktuellen Tabellenführers auswärts beim Tabellenletzten – Dortmund verlor in Mönchengladbach (0:1) – nicht darüber freuen, dass der Tabellenführer verloren hat, sondern darüber, dass der Tabellenletzte am nächsten Spieltag immer noch Ambitionen hat in Hannover zu gewinnen (!).
Das eigene Interesse besteht nur noch im Vergleich mit Hannover 96. Das ist die Mission: Die Saison vor Hannover 96 beenden. Dies ist in den vergangenen 20 Jahren vermutlich gefühlte 20 Mal geschehen, doch diesmal ist es überlebenswichtig. Fast wie andere um den Klassenerhalt bangen, bangt der Rekordmeister um die Königsklasse. Um den Königsklassenerhalt.
Jeder kennt das: Vor einer großen Investition überlegt man genau und vergleicht Preise. Wenn man dann eine Entscheidung gefällt hat, ist es umso bitterer, wenn sich der Preis dieser Entscheidung zu Ungunsten verändert hat. Das psychische Wohlbefinden der Führungsebene des FC Bayern München dürfte sich in dieser Woche nicht verbessert haben: Das Objekt der Begierde, Manuel Neuer, ist gegen Manchester United deutlich teurer geworden. Unter 20 Millionen wird man nicht wegkommen, nachdem Neuer im Spiel gegen Manchester United acht bis zehn 100%-Torchancen vereitelte.
Für die Bayern ist es wohl das Schlimmste, es nicht mehr in der eigenen Hand zu haben. Thomas Müller sagte nach dem Unentschieden in Frankfurt am letzten Wochenende: "Abhängigkeit ist kein gutes Gefühl." Die Angst ist durchaus real, denn Hannover spielt nur noch gegen Borussia Mönchengladbach, in Stuttgart und gegen Nürnberg. Ein schwieriges Restprogramm ist das nicht.
Im Grunde müssen sich die Bayern aber auf sich selbst konzentrieren, denn wer in Frankfurt beim Tabellenfünfzehnten nicht gewinnt, der muss die eigenen Ansprüche hinterfragen.
In den letzten beiden Heimspielen war man siegreich: Gegen Borussia Mönchengladbach tat man sich schwer (1:0), gegen Bayer Leverkusen überraschte man mit erfrischendem Offensivgeist (5:1). Auswärts hagelte es in Nürnberg (1:1) und in Frankfurt (1:1) Punktverluste. Wenn man ehrlich ist, muss man sich eingestehen, dass man in Frankfurt hätte verlieren müssen. Allein Gekas verhinderte einen Sieg seiner Mannschaft.
Personell fehlt Luis Gustavo. Der Ex-Hoffenheimer ist gelbgesperrt. Badstuber und van Buyten werden aller Voraussicht nach die Innenverteidigung bilden.

FC Schalke 04:
Ähnlich wie in München geht es Manuel Neuer auch auf Schalke: Die einen lieben ihn, die anderen stoßen ihn ab. Für ihn persönlich steht sehr viel auf dem Spiel. Wirklich klassifizieren kann man das allerdins nicht. Fakt ist, wenn Schalke gewinnen sollte, winkt Neuer in München die Europa League, die er aber auch auf Schalke spielen könnte, wenn die Knappen im Finale des DFB-Pokals den MSV Duisburg aus dem Weg räumen. Sollte Schalke in München verlieren, dann sollte es, wenn irgendwie möglich, nicht durch einen Torwartfehler begründet sein, da ansonsten die Diskussionen und Spekulationen hochkochen würden und die Weltklasse-Leistung von Manuel Neuer gegen Manchester United überschatten würden.
Alles in allem ist es sowieso fraglich, ob Trainer Ralf Rangnick, auf seine Topelf zurückgreift angesichts des Champions League Halbfinals in der nächsten Woche. Außerdem könnte dem Coach das Spiel in München ziemlich egal sein, wenn da nicht dieser implizierte Stellenwert im Kampf um den Torwart wäre. Neuer hat bekanntlich noch Vertrag bis 2012, könnte also noch eine Saison bei Schalke spielen.
Den Rest der Mannschaft wird eher die Niederlage zu Hause gegen Manchester United kümmern. Unter der Woche verlor man im Champions League Halbfinalhinspiel (0:2). Allerdings verlor man zurecht. Der Sieg von ManU war verdient und auch in dieser Hohe in Ordnung. Tendentiell hätte es eher eine höhrere NIederlage setzen müssen. Schalke hatte zwischendurch die Möglichkeit (beispielsweise Volley durch Jurado) die Sensation perfekt zu machen und Manchester ähnlich aus dem Rhythmus zu bringen wie zuvor Inter Mailand. Die Engländer waren jedoch deutlich stärker und hätten gegen jeden anderen Torwart ein Schützenfest veranstaltet.
Sportlich ist diese Bundesligsaison für Schalke 04 lange abgeschlossen. Man hat 40 Punkte auf dem Konto, steht im Niemandsland der Tabelle und spielt noch gegen Mainz und in Köln. Wirklich wichtig ist nur das Champions League Halbfinale und das Finale des DFB-Pokals, in dem sich die Knappen doch noch für die Europa League qualifizieren können.

Fazit:
Die Bayern sind klarer Favorit. Nicht, weil sie in den letzten Spielen überzeugt hätten, nicht weil ihre Leistungskurve einen Favoritenstatus erklären würde, sondern, weil Schalke schlicht weg bessere Dinge zu tun hat. Die 90 Minuten in der Allianz Arena haben für Schalke nur einen Wert in der Diskussion um Manuel Neuer. Sportlich hat man die Prioritäten längst auf andere Wettbewerbe gelegt. Es ist zu vermuten, dass die Motivation der Münchener deutlich höher sein wird als jene der Schalker – auch wenn sich das im Fußball von einem Moment auf den anderen ändern kann.

Quoten:
FC Bayern München: 1,33 @ victorchandler
Unentschieden: 5,50 @ bet365
FC Schalke 04: 10,50 @ victorchandler

29. April 2011 / joe - Kategorie: Bundesliga-Wetten

Noch drei Mal Bundesliga. Und ein Mal DFB- Pokal Finale. Und ein Mal Champions League Finale. Für die ganz harten vielleicht auch noch der aus deutscher Sicht uninteressant gewordene UEFA Cup – also, Europa League. Die Sommerpause blickt schon frech um die Ecke, doch König Fußball hat noch viel zu bieten und wird sein Territorium nicht eine Minute vor Toreschluß preisgeben. Richtig so!

Am Ostersamstag war ich zusammen mit Guido bei einem befreundeten, etwas außerhalb lebenden Fußballfan. Um genau zu sein: Schalke-Fan. Noch bevor ich meine Meinung sagen konnte, entschied ich mich dagegen, da eben dieser Freund mächtig gegen Manuel Neuer hetzte und trotz Dauerkarte sogar auf das Heimspiel verzichtet hatte: "Ich kann mir dieses Gesicht nicht angucken!". Immerhin guckten wir so zusammen die Konferrenz. Seine Argumentation hatte vor allem emoitionale Höhenpunkte, die sich für die Tradition, für den Verein und gegen die Bayern äußerten. "Nun gut, lass ihn zu den Bayern gehen, aber dann soll er nicht sagen, dass er ein Schalker sei", wetterte es vom Gastgeber.
In meinen Gedanken und auch in Guidos Stellungnahme während der Rückfahrt, wurde das Ganze deutlich relativert: "Wenn man so lange in einem Verein ist, dann trägt man ihn im Herzen, auch wenn man sich beruflich verändert. Man muss von dem Gedanken wegkommen, dass hier jemand seine Karriere in einem Verein macht. Immer wenn das geschieht, dann nur weil dieser Verein genau zu den Fähigkeiten des Spielers passt. Herzblut bleibt, das will ich nicht bezweifeln, aber die sportliche Entwicklung muss zu dem Spieler passen. So kann ein Lahm bei Bayern, ein Raul bei Madrid und ein Giggs bei Manchester bleiben, aber ein Neuer nicht bei Schalke."
Ich antwortete: "Manuel Neuer hat den Schalkern auch aus ökonomischer Sicht schon deutlich mehr als die Ausbildung zurückgezahlt. Die Frage ist, ob es nun zu einer fairen Ablöse kommt oder nicht."
Guido unterbrach mich: "Das ging mir auch richtig auf den Keks. Als er anfing mit der "Vertragsbruch-Geschichte": Heutzutage würde niemand mehr seine Verträge einhalten und so. Aber als ich kurz nachgefragt habe, ob das denn in Ordnung war, als Schalke Spieler eingekauft hat, da drohte die Stimmung zu kippen."
"Es war schon richtig, dass du dich zurückgehalten hast. Ich konnte dir ansehen, dass es nicht leicht war", lobte ich Guido über den grünen Klee, "der Punkt ist doch, ob Schalke mit Neuer in der nächsten Saison in die Champions League kommen kann und ihn dann ablösefrei gehen lassen wird, was angesichts dieser Bundesligasaison bezweifelt werden darf, oder ob es nicht besser wäre, Neuer in diesem Sommer zu verkaufen."
"Für den Verkauf spricht das schnelle, sichere Geld, wenn die Ablöse fair ist.", sagte Guido.
"18, 19, 20 Millionen?", fragte ich.
"25 Millionen sollten sie schon rausholen. Das ist immerhin ein Spieler, der nicht nur ein großes Problem der Bayern löst, sondern dies auch noch für mehrere Jahre tut. Außerdem wird er so ziemlich jedes Spiel machen. Dazu kommt noch, dass Bayern schon für Gomez ca. 30 Millionen hingelegt hat. 25 Millionen sollten es schon sein. Vielleicht etwas weniger, aber dafür optionale Zuschüße bei einer erfolgreichen Saison der Münchener."

Das Spiel "seiner" Schalker schien unseren Freund nicht wirklich zu stören. Er dachte nur an Manchester United: "Hoffentlich bringt uns Manuel noch ins Finale". Im Garten, kurz nach der Konferrenz war Neuer schon wieder seine größte Hoffnung.

Bei Guidos Guide geht es jeden Dienstag um den letzten Bundesliga-Spieltag, den internationalen Fußball, sowie um aktuelle Stammtischthemen, die sich mit dem Lederball beschäftigen. Und natürlich Guidos Meinung.

26. April 2011 / joe - Kategorie: Fussball-News

Am Sonntag, den 17.04.2011, kommt es zum letzten Spitzenspiel in dieser Saison, wenn der FC Bayern München in der heimischen Allianz Arena Bayer Leverkusen empfängt. Der momentan Tabellenvierte muss zu Hause zu sehen mit weiteren Punktverlusten nicht die Hannoveraner und damit die Champions League aus den Augen zu verlieren. Es folgen an den letzten vier Spieltagen zwar noch einige Topspiele, allerdings ist diese Begegnung am 30. Spieltag die letzte, die sich Spitzenspiel nennen darf.
In der Bundesliga steigt die Spannung mit jeder gespielten Minute. Nicht nur im Tabellenkeller wird der ein oder andere Herzschlag aussetzen, auch vorne wird die Angelegenheit wieder emotionaler. Dortmund hat nur noch fünf Punkte Vorsprung auf Bayer Leverkusen und Hannover ist wieder an Bayern München vorbeigezogen. Der HSV hat wieder Chancen auf die Europa League und Mainz droht trotz hervorragender Saison doch noch abzurutschen.
Das Spiel zwischen Bayern München und Bayer Leverkusen wird von Schiedsrichter Manuel Gräfe aus Berlin geleitet. Der Anstoß der Begegnung erfolgt am Sonntag um 15:30 Uhr. Mit fanfreundlichen Anstoßzeiten hat das nichts zu tun.

FC Bayern München:
Man möchte Statistiken nicht überinterpretieren, aber interessant zu sehen ist es in jedem Fall: Der FC Bayern München hat in dieser Saison unter Schiedsrichter Manuel Gräfe bei drei Versuchen nicht ein Mal gewinnen können. Der Berliner leitete die Auswärtsauftritte in Hamburg (0:0) und in Wolfsburg (1:1). Außerdem pfiff Gräfe das Spiel der Bayer zu Hause gegen Dortmund (1:3). Ein gutes Omen ist das nicht.
Weg von Omen, hin zu Fakten. Das Bundesligaspiel gegen Bayer Leverkusen wird für die Bayern zur Premiere ihres neuen Trainers. Nachdem Ex-Trainer Louis van Gaal zunächst nur zum Saisonende hin entlassen wurde, haben die Verantwortlichen nach dem Punktverlust in Nürnberg die Reißleine gezogen. Auf recht ungestüme Art und Weise redete Uli Höneß die Person und die Arbeit des Holländers nieder und gab ein durchaus selbstherrliches Bild ab. Unabhängig davon, wer nun dafür oder dagegen ist, interessiert im Grunde nur, dass der neue Trainer der ehemalige Co-Trainer Andries Jonker ist. Der Holländer arbeitete bisher nur unter van Gaal bei den Bayern.
Sportlich läuft es bekanntlich nicht rund bei den Bayern. Nach dem blamablen Ausscheiden in der Champions League zu Hause gegen Inter Mailand (2:3) bekam man in der Bundesliga nicht mehr wirklich einen auf den Boden. Zwar gewann man in Freiburg (2:1) und zu Hause gegen Borussia Mönchengladbach (1:0), doch die Spiele verliefen alles andere als befriedigend. In Freiburg kam man zwei Minuten vor Schluß glücklich zum Siegtreffer. Gegen Gladbach hätte man viel mehr von dem Rekordmeister erwartet. Am letzten Wochenende kam es dann zum Betriebsunfall in Nürnberg. Beim Derby in Franken lief alles perfekt für die Bayern: Man ging früh in Führung (5. Minute Müller) und hatte das Spiel im Griff. Doch dann begannen die Münchener die Zügel schleifen zu lassen – bestenfalls konnte man noch von einer "Ergebnisverwaltung" sprechen. Torhüter Kraft entschied sich in Halbzeit zwei einen Rückpass nicht zu klären, sondern spielerisch lösen zu wollen und am Ende standen die Bayern mit einem statt drei Punkten da.
Personell wurde unter der Woche um Bastian Schweinsteiger gebangt. Ob er auflaufen können wird, entscheidet sich kurzfristig.

Bayer Leverkusen:
Jupp Heynckes wird in der nächsten Saison den FC Bayern München trainieren. Er selbst hat versichert, dass es eine Ehrensache sei, mit Bayer Leverkusen den zweiten Tabellenplatz zu festigen. Seine volle Aufmerksamkeit würde sich der Werkself richten und erst in der nächsten Saison seien ihm die Ergebnisse des Rekordmeisters wichtig. Bis jetzt scheint er mit seiner Aussage recht zu behalten. Leverkusen wirkt nach dem Europa League aus wieder stabiler und konnte zuletzt auch prekäre Situationen als mannschaftliche Gesamtheit lösen. Für Jupp Heynckes wird es trotzdem ein Spiel gegen, mit und um die eigene Zukunft, denn mit den Bayern in die Europa League zu ziehen, wäre ein undankbarer Job.
Bayer Leverkusen belegt momentan den zweiten Tabellenplatz. In der Bundesliga steht man fünf Punkte hinter Spitzenreiter Borussia Dortmund. In den letzten Wochen konnte man enorm viele Punkte aufholen und somit die Differenz von 13 auf fünf Punkte drücken. Schon acht Punkte Vorsprung hat man vor Hannover 96, die den dritten Rang belegen. Auf die Bayern sind es beruhigende neun Zähler Differenz. Sollte Leverkusen in Bayern punkten, kann die Mannschaft von Jupp Heynckes aus praktischer Sicht den zweiten Platz betonieren. So oder so sind die Chancen die Vizemeisterschaft noch zu verlieren gering. Vielleicht kann man sogar noch einmal oben angreifen. Das hat man aber weniger in der eigenen Hand.
Aktuell ist Bayer Leverkusen das beste Team der Liga. Lediglich Werder Bremen blieb wie Leverkusen die letzten fünf Spiele ungeschlagen. Die Werkself holte aus den letzten fünf Bundesligaspielen die volle Punktzahl und musste nur am letzten Wochenende gegen St. Pauli (2:1) ein Tor hinnehmen.
Gegen die Bayern kann man nun zeigen, ob man den Dortmundern wirklich gefährlich werden kann. Denn mit dem Hamburger SV hat Leverkusen in den letzten fünf Runden nur noch einen Gegner für den es um was geht, während Köln, Hoffenheim und Freiburg schon im Mittelfeld geparkt sind.

Fazit:
Das Trainer Debüt von Bayern-Coach Jonker ist zugleich sein wichtigstes Spiel. Nur mit einem Sieg oder zumindest einem erfolgreichen Spiel kann sich eine positive Stimmung entwickeln, die noch zur Champions League Qualifikation führt. Hannover wird stolpern, die Bayern dürfen das nicht mehr. Für Leverkusen steht deutlich weniger auf dem Spiel. Man kann Dortmund nochmal gefährlich werden, aber der zweite Platz ist so gut wie sicher. Wirklich im Fokus steht auf Leverkusener Seite nur einer: Jupp Heynckes.

Wett-Quoten für Bayern vs. Leverkusen:
FC Bayern München: 1,95 @ victorchandler
Unentschieden: 3,80 @ victorchandler
Bayer Leverkusen: 4,00 @ bet365

15. April 2011 / joe - Kategorie: Bundesliga-Wetten

Nachdem es in der letzten Woche meine Schuld war, dass es nicht zu einem Gespräch zwischen mir und Guido gekommen war, war es in dieser Woche Guido, der lange nicht zu erreichen war. Dabei gab es thematisch wirklich mehr als genug zu besprechen: Am Freitagabend sorgte ein St. Paulianer für den ersten Spielabbruch seit langem in der Bundesliga. Am Samstag legten die Fans des FC Bayern München oder zumindest ein Teil dieser Gruppierung mit mehreren unmissverständlichen Plakaten nach und demonstrierten ihre Opposition zu Vereinsboss Uli Honeß. Am Sonntag trafen sich Magath und Daum in ihren neuen Feuerwehrmann-Uniformen und am Montag gab eine großes deutsches Boulevard-Blatt den Wechsel von Manuel Neuer zu Saisonende bekannt. Am Dienstag spielt immerhin der letzte deutsche Teilnehmer auf der europäischen Bühne. Am Dienstagmorgen unterhielten wir uns dann – Guido und ich. Doch immer mit der Ruhe und der Reihe nach.

"Es ist schon sehr bitter, wenn ein Verein dafür bestraft wird, dass ein einzelner Zuschauer einen wohlgemerkt vollen Bierbecher wirft und den Schiedsrichterassistenten am Nacken trifft", begann ich, doch Guido unterbrach mich: "Bei St. Pauli habe ich schon oft den Eindruck gehabt, das gehört zur Fankultur gegen die "Ordnungshüter" zu sein. Der Schiedsrichter hat ja auch im Interview nach dem Spiel betont, dass es schon in der 1. Halbzeit Münzwürfe und Feuerzeugwürfe gegeben hatte und mehrfach Stadiondurchsagen geschaltet wurden. Dann kann man nicht mehr von einem Einzeltäter sprechen, wenn es im Vorhinein von anderen Zuschauern in ähnlicher Form Ausschreitungen gab. Was soll man da sagen?" Guido fuhr fort: "Sicherlich hat der Bierbecher den Ausschlag gegeben, aber wenn ein Schiedsrichter im Interview nach dem Spiel solche Angaben macht, dann muss man sich fragen, ob die Zuschauer im Allgemeinen die Funktion und Arbeit der Schiedsrichter verstanden haben oder jede Entscheidung als persönliche Provokation interpretieren." Der FC St. Pauli hat in den nächsten Wochen auf jeden Fall mit einem empfindlichen Urteil zu rechnen. Außerdem hilft diese Eskalation dem Verein und seiner 1. Mannschaft überhaupt nicht. Die kämpft nämlich mit allem was sie hat um das Überleben in der Bundesliga und mit sechs Niederlagen in Folge sollten die Fans eine Unterstützung für die Mannschaft darstellen und kein Stolperstein.

"Wenn man sich über weiß ich nicht wie viele Jahre den Arsch aufreißt, damit ein Verein funktioniert, die Wirtschaftlichkeit erhalten bleibt und sportliche Erfolge in regelmäßigen Abständen abgeliefert werden, dann sollte man nicht unantastbar sein, aber eine öffentliche Demaskierung hat man mit Sicherheit nicht verdient", Guido wusste sofort von wem ich sprach, als ich das Thema auf Uli Honeß lenkte: "Da muss ich dir Recht geben, ich bin der Erste, der sich für Mitsprache der Fans ausspricht und Meinungsäußerungen von Fans richtig findet, gerade weil sie ein wichtiger Teil des Vereins sind, aber man kann einer Person, die genau wie die Leute im Fanblock alles für den Verein geben würden nicht mit solchen Spruchbändern ins Gesicht spucken". Ich antwortete: "Was muss sich erst der Honeß denken? Der gibt alles für den Verein, ist sein ganzes Leben mehr als gefordert engagiert und sieht seinen ganzen Einsatz mit so viel Herzblut durch diese Spruchbänder in den Dreck gezogen als sei er irgendein ignoranter Dikatator!"

"Einer dieser Protest-Punkte ist ja die Torwartfrage bzw. der eventuelle Wechsel von Manuel Neuer. Wenn jetzt in den Medien angeblich gewusst wird, dass Manuel Neuer nicht auf Schalke verlängern wird, dann wird Schalke ihn in diesem Sommer verkaufen wollen, was wohlgemerkt wieder für einen Wechsel zum FC Bayern München sprechen würden. Diesen Wechsel wollen sowieso recht viele Bayern-Fans hat man den Eindruck, denn zumindest außerhalb des Stadion höre ich immer Sätze wie "Wenn man einen Mann wie Manuel Neuer kriegen kann, dann muss man ihn holen" und das sehe ich ehrlich gesagt genauso – aus neutraler, anti-bayern Perspektive." Ich bin mir ehrlich gesagt, ziemlich sicher, dass es am Ende so kommen wird. Wegen ein paar Schildern, wird sich keiner von seiner Vision abbringen lassen: Kein Trainer, kein Manager und kein Vereinsboss. Guido sah das ähnlich, er betonte, dass es für Manuel Neuer auch der wichtige und richtige Karriereschritt sei, wenn er mit den Bayern in der Champions League spielen sollte.

Neben Dr. Felix Brych, der von der UEFA im Champions League Viertelfinale zwischen Real Madrid und den Tottenham Hotspur mit seinem Team als Schiedsrichter eingesetzt wird, ist eben Manuel Neuer mit seinem FC Schalke 04 der letzte Vertreter der Bundesliga auf internationalem Parkett. Gegen Inter Mailand kann man sich nun beweisen und die kleine Chance auf eine Teilnahme am Halbfinale wahren – möglich ist alles. Das hat gerade Inter im Achtelfinale bei den Bayern gezeigt.

Bei Guidos Guide geht es jeden Dienstag um den letzten Bundesliga-Spieltag, den internationalen Fußball, sowie um aktuelle Stammtischthemen, die sich mit dem Lederball beschäftigen. Und natürlich Guidos Meinung.

5. April 2011 / joe - Kategorie: Fussball-News

Am Samstag, den 19.03.2011, spielt der SC Freiburg im heimischen Breisgau gegen den FC Bayern München . Mit dem SC Freiburg und dem FC Bayern München kommt es am Samstagnachmittag zum Duell des Tabellensiebten mit dem Tabellenvierten .
Vor dem 27. Spieltag der Fußball-Bundesliga gab es in Deutschland ordentlich Gesprächsstoff. Insbesondere das Trainerkarusell hat sich unter der Woche mit einem starken Schwung in ungeahnte Richtungen gedreht. Man hat den Eindruck die Vereine hätte ein wenig Nostalgie überkommen: Ralf Rangnick ist bald wieder Trainer des FC Schalke 04, Felix Magath ist ab sofort wieder Alleinherrscher in Wolfsburg und Jupp Heynckes ist vielleicht bald wieder bei Uli Honeß und den Bayern.
Wenig Beständigkeit zeigt die Liga aktuell auf den Trainerbänken. Leider zeigten die deutschen Mannschaften unter der Woche auch auf dem Feld Nachlässigkeiten. So ist es nun amtlich, dass nur der FC Schalke 04 für die Bundesliga ins Rennen geht. Die Königsblauen treffen im Viertelfinale auf Inter Mailand - immerhin mit Heimrecht im Rückspiel.
Das Spiel zwischen dem SC Freiburg und dem FC Bayern München wird geleitet von Peter Gagelmann. Der Bremer hat auch schon das Hinspiel zwischen Freiburg und München gepfiffen (4:2 für Bayern). Damals beschwerte man sich über die fehlende Klarheit in der Linie des Schiedsrichters. Anpfiff des Spiels ist um 15:30 Uhr.

SC Freiburg:
Der internationale Traum, mit dem Einige im Breisgau sicherlich die ein oder andere Nacht verbracht haben, ist ausgeträumt. Die jüngste Negativserie hat den SC Freiburg von den internationalen Plätze gerissen. Der Fall in der Liga ist für die Mannschaft von Trainer Robin Dutt allerdings mehr als weich, denn die Saison des Sportclubs ist ein Erfolg. Deutlich früher als erwartet gelang es den Klassenerhalt zu sichern. Mit einer hervorragenden Hinrunde (neun Siege und insgesamt 28 Punkte) ebnete man den Weg für eine ruhige Saison. Man zeigte auch genügend Konstanz, um diese Leistung in der Rückrunde zu bestätigen. Die Rückrunde der Bresigauer ist sicherlich keine Augenweide, aber sie reicht für die vorderen Plätze in der Tabelle aus. Eintracht Frankfurt stand in der Winterpause nur zwei Punkte hinter Freiburg und steckt jetzt mitten im Abstiegskampf.
Wie bereits angesprochen durchlebt der SC Freiburg sportlich momentan eine Talfahrt. Die ersten vier Spieltage in der Rückrunde gestaltete man ungeschlagen (2:2 bei St. Pauli, 1:1 gegen Nürnberg, 1:0 in Stuttgart und 0:0 gegen Eintracht Frankfurt). Seit Mitte Februar ist der Wurm drin. Man holte nur drei Punkte aus den letzten fünf Spielen – verlor vier Mal. Freiburg schoß nur vier Tore und blieb zwei Mal ohne eigenen Treffer. In den letzten drei Spielen konnte man aus dem Spiel heraus gar nicht mehr treffen. Alles begann mit einer Niederlage auf Schalke (0:1), dann gewann man gegen Wolfsburg (2:1), zeigte sich aber in der Folgewoche ohne Selbstvertrauen und völlig indisponiert in Köln (0:1). Zu Hause gegen Bremen baute man einen verunsicherten Gegner mit eigenen Fehlern wieder auf (1:3) und am letzten Wochenende in Kaiserslautern verlor man in der Schlußminute mit unerklärlicher Defensivleistung (1:2).
Personell fehlt im Breisgau im Grunde nur die Nummer 1 im Tor. Doch ob Pouplin auch nach seiner Sprunggelenksoperation wieder in das Freiburger Tor zurückkehren wird, ist ungewiss. Vertreter Baumann bringt konstant gute Leistungen. Interessanter ist die Frage, ob sich die Personalie des Trainers in diesen Wochen mit dem Trainerkarusell dreht oder ob sich der Fußballlehrer für den Sportclub Freiburg entscheidet.

FC Bayern München:
Auch bei den Bayer geht es in Sachen Trainerpersonalie hoch her in diesen Tagen. Louis van Gaal ist bereits abgesägt, bleibt aber noch bis zu Saisonende. Wer der neue Trainer wird, ist noch offen. Jupp Heynckes scheint eine gute Rolle zu spielen und nachdem mit Rangnick, Magath und Löw drei Namen, die bei den Bayern gehandelt wurden, andere Verträge unterschrieben haben, verdichten sich die Annahmen, dass der ausgewiesene Honeß-Freund bei den Bayern übernehmen wird. Wer auch immer der neue Trainer sein wird, er ist gut beraten, wenn er in der Sommerpause in die Defensive investiert – und zwar nicht zu knapp.
Denn was unter der Woche gegen Inter Mailand zu sehen war, kann man weder den Bayern-Fans noch den Anhängern des deutschen Fußballs zumuten. Nicht noch ein Mal. Bayern verspielte auf unerklärliche Art und Weise einen virtuellen zwei Tore Vorsprung gegen Inter Mailand. Das ganze in einem Spiel, das man mehr als im Griff hatte, in dem der Gegner nichts mehr gemacht hatte und man selbst dachte, man könne dementsprechend in der Leerlauf schalten. Gelaufen wurde nicht mehr, vornehmlich gegangen. Als nur noch eine halbe Stunde zu spielen war und man weiter eine Großchance nach der anderen fast schon arrogant verstolperte, gelang Mailand dann das erste und in der 89. Minute das zweite Tor, welches für die Bayern das Aus bedeutete. Das Halbfinale wäre ohne Frage drin gewesen und somit die Möglichkeit eine schwache Saison wenigstens noch international aufzupeppen.
Jetzt muss Trainer Louis van Gaal seine Mannen neu organisieren und vor allem neu orientieren. Gegen Freiburg beginnt die Jagd auf die Champions League Plätze. Eine Jagd, die für alle Spieler, die in der nächsten Saison weiterhin in der bayrischen Landeshauptstadt kicken wollen, überlebenswichtig ist.
Personell ist Bayern München voll besetzt und man darf gespannt sein, welche Abwehrformation Louis van Gaal auf das Spielfeld schickt. Die Leistung von Breno am Dienstagabend sollte nicht mal mehr für die abstiegsbedrohte zweite Mannschaft des Rekordmeisters reichen. Eine Kombination aus Tymoshchuk, der als Unbeteiligter wohl als Gewinner aus dem Abwehrchaos gegen Inter Mailand hervorgeht, van Buyten und Badstuber -  Letzterer momentan ohne Form – wird es wohl werden. Vielleicht zieht van Gaal auch Luiz Gustavo zurück und lässt Toni Kroos neben Schweinsteiger im Mittelfeld agieren.

Fazit:
Die Bayern haben gegen Inter versagt: In der Defensive, aber mindestens genauso in der Offensive. Eigentlich sollten sie an der Ehre gepackt sein und in Freiburg eine Wiedergutmachungs-Tour starten. Doch von den Bayern aus dieser Saison ist das vermutlich nicht zu erwarten. Es ist ungewiss, ob die Spieler verstanden haben, dass es jetzt ans Eingemachte geht. Für den SC Freiburg sieht die Lage wesentlich entspannter aus. Im Breisgau ist man sehr zufrieden mit der Mannschaft und steckt mitten in der Planung für die neue Saison. Das Heimspiel gegen den Rekordmeister ist ein weiterer Höhepunkt einer gelungenen Saison.

Quoten Freiburg vs. Bayern München:
SC Freiburg: 6,50 @ bet365
Unentschieden: 4,40 @ victorchandler
FC Bayern München: 1,58 @ mybet

19. März 2011 / joe - Kategorie: Bundesliga-Wetten

"Und da war es nur noch Einer", sagte Guido, "man fühlt sich ein wenig an das Lied der kleinen Jägermeister erinnert".

Bayern München ist am Dienstagabend aus der Champions League ausgeschieden. Der deutsche Rekordmeister hat es nicht verstanden einen virtuellen zwei Tore Vorsprung in einem Spiel, das man selber beherrscht hat, über die Zeit zu bringen.

"In meinen Augen gleicht es sogar einer Blamage. Insbesondere, wenn man sich die zweite Halbzeit betrachtet. Denn innerhalb von 25 Minuten einen zwei Tore Vorsprung zu verspielen, ist schon peinlich. Zusätzlich hatte man selber noch Chancen zur Genüge – auch in der zeiten Halbzeit. Ich habe genauso gezittert, wie beim Schalke Spiel und bei den Bayern sollte das wesentlich hochklassiger abgeben. Die erste Halbzeit war mehr als inkonsequent - man hätte lange mit zwei Tore führen müssen. In der zweiten Halbzeit brachen dann völlig ohne Not die Däme.", sagte ich mit verzweifelten Pausen.
"Mir ging es ähnlich", begann Guido, "ich weiß nicht, warum die Bayern das Spiel so haben schleifen lassen gegen Mitte der zweiten Halbbzeit. Man hatte den Eindruck, dass in der Offensive schon nur noch gegangen wurde und das Mannschaftsspiel im defensiven Verbund arg vernächlässigt wurde. Keine Ahnung, was die Spieler geritten hat, so mit dem Feuer zu spielen."

Das Spiel der Bayern hatte keinen von uns zufrieden gestellt und die Aussicht für die 5-Jahres Wertung der Uefa tat es ebenso wenig. Leidiglich der FC Schalke 04 vertritt die Bundesliga noch international, da Leverkusen es schwer hat weiterzukommen. Die Bundesliga stellt wahrscheinlich keinen Verein unter der Top 8 der Europa League – außer es gelingt Bayer Leverkusen mit zwei Toren in Villareal zu gewinnen, was nicht unmöglich ist, aber einen sehr hohen Schwierigkeitsgrad hat. Tortz guter Ausgangsposition stellt die Bundesliga nur einen Verein unter den Top 8 der Champions League: Den FC Schalke 04.

Die Schalker. Sie sind nicht nur auf dem Platz ein Thema, sondern auch abseits des grünen Geläufs. Die Königsblauen haben sich mittels ihres Aufsichtsrates dafür entschieden Trainer Felix Magath zu entfernen. Das Wort "entfernen" trifft an dieser Stelle recht gut, den Vorgang der Kündigung. Es soll sich – laut Medienberichten – um eine Kündigung handeln. Eine Kündigung wegen Fehlverhaltens. Vermutlich versucht man sich somit die komplette Abfindung, die bisher ein Gegenargument für Magaths Entlassung war, zu sparen. Er soll mit Prämienausschüttungen hinsichtlich der Erfolge in der Champions League nicht ordnungsgemäß umgegangen sein – ein sehr wager Vorwurf.
"Meine Vermutung ist, dass die ganze Sache entweder Pro-Magath endet oder in einem Rechtsstreit", kommentierte Guido.

So oder so hat Schalke wahrscheinlich schon bald einen neuen Trainer. Der Name ist nämlich schon bekannt, nur noch nicht der Zeitpunkt, wann er eingesetzt wird. Es wird ein alter Bekannter: Ralf Rangnick.

Richtig, das ist der Trainer, der unter keinen Umständen vor der Sommerpause ein Jobangebot annehmen wollte.

Bei Guidos Guide geht es jeden Dienstag um den letzten Bundesliga-Spieltag, den internationalen Fußball, sowie um aktuelle Stammtischthemen, die sich mit dem Lederball beschäftigen. Und natürlich Guidos Meinung.

16. März 2011 / joe - Kategorie: Fussball-News

Am Dienstag, den 15. März 2011, empfängt der FC Bayern München in der heimischen Allianz Arena den italienischen Meister Inter Mailand. Der Titelverteidiger aus Mailand ist zu Gast, um sich für das Viertelfinale der Champions League zu qualifizieren. Im Achtelfinalrückspiel in München geht es um alles. Das Hinspiel endete mit einem Auswärtssieg für die Bayern (1:0).
Das Los hat in der Champions League dafür gesorgt, dass die Zuschauer schon im Achtelfinale absolute Tospiele zu sehen bekommen. Mit Arsenal London, dem FC Barcelona, dem FC Bayern München und Inter Mailand sind vier Titelkandidaten schon sehr früh im Wettbewerb aufeinander getroffen. Gut ist das vor allem für die restlichen Mannschaften und für die beiden, die es schaffen bei diesen hochklassigen Duellen weiter zu kommen. Folglich wird der Wettbewerb im Viertelfinale nun ordentlich ausgedünnt sein. Mit Schalke 04, das sich gegen den FC Valencia durchsetzten konnte, und den Tottenham Hotspur, die sich gegen den AC Milan qualifizierten, und Shachtjor Donezk, das im Achtelfinale den AS Rom ausschaltete, stehen bereits drei Mannschaften unter den letzten Acht der Königsklasse, die niemand auf der Rechnung hatte. Alle drei Mannschaften dürften für die Elite Europas ein gutes Los für den Kampf um einen Halbfinalplatz sein.
Das Spiel zwischen dem FC Bayern München und Inter Mailand wird um 20:45 Uhr angepfiffen. Schiedsrichter und hoffentlich auch Unparteiischer der Begegnung ist Pedro Proenca aus Portugal.

Hinspiel:
Das Hinspiel in Mailand gehört zu den besten Spielen, die der europäische Fußball in dieser Spielzeit erleben durfte. Es ging auf und ab. Beide Mannschaften legten ein unheimliches Tempo an den Tag und sorgten dafür, dass der Unterhaltungswert des Spiels enorm hoch war. Eine wahre Werbung für den Sport, obgleich das Ergebnis von einer Partie mit wenig Strafraumszenen zeugt. Denn in Wahrheit verfügten beide Mannschaften über hervorragende Einschussmöglichkeiten. Das Unvermögen der Stürmer, etwas Pech mit dem Torgehäuse und nicht zuletzt das gute Eingreifen der Torhüter verhinderten ein Schützenfest. Am Ende gewann die Bayern ein Spiel, das beide Mannschaften, aufgrund der eigenen Chancen, hätten gewinnen müssen, durch ein Tor von Mario Gomez, der einen Torwartfehler von Julio Caesar nach einem aufsetzenden Schuß von Arjen Robben nutzte. Das Spiel endete 1:0.

FC Bayern München:
Die Bayern müssen zu Hause das Hinspielergebnis verteidigen. Sie gehen mit einem klaren Vorteil in das Rückspiel. Die Initiative liegt bei Inter Mailand. Das Ergebnis ist zwar sehr positiv, jedoch darf sich nicht darauf ausgeruht werden. Das psychologische Problem des Vorteils vor Spielbeginn haben schon die Schalker erlebt. Man geht als Mannschaft nicht unter totaler Spannung in das Spiel, weil man sich im Vorteil glaubt und bevor man die eigene – lasche – Einstellung korregieren kann, ist der Vorteil weg und vielleicht sogar zu einem Nachteil geworden. Genau das darf den Bayern nicht passieren. Inter muss von vornerein kontrolliert unter Druck gesetzt werden.
Sportlich ist die Situation des FC Bayern München etwas zerfahren. Man kann nicht wirklich beurteilen, wo die Mannschaft steht. Wahrscheinlich kann das keiner – auch nicht intern. Zu groß sind die Leistungsunterschiede von Spiel zu Spiel in den letzten Wochen Nachdem man in Mailand das absolute Stimmungshoch erlebt hat, musste man in den nationalen Wettbewerben einen Tiefschalg nach dem anderen hinnehmen.
Zunächst verlor man in der Bundesliga gegen Borussia Dortmund ein Spiel, das man eigentlich als Start für die Aufholjagd tituliert hatte (1:3). Man wollte den Dortmundern noch mal richtig die Hölle heiß machen und die Deutsche Meisterschaft spannend halten. Dies ging allerdings mehr als nur nach hinten los, bedenkt man die Folgeresultate.
Mit Schalke 04, dem MSV Duisburg und dem FC Energie Cottbus zusammen im Halbfinale des DFB Pokals zu stehen, bedeutet für den Rekordpokalsieger aus München im Grunde nichts anderes als ein weitere Titel auf dem Briefkopf. Zusätzlich hatte man im Halbfinale auch noch ein Heimspiel zugelost bekommen – es konnte nichts schiefgehen. Obwohl man genug Zeit hatte, um das frühe Schalker Tor auszugleichen und doch noch in das Pokalfinale einzuziehen, gelang dem Rekordmeister nicht viel. Jetzt stehen die Schalker im Pokalfinale (1:0 Sieg in München).
Im Spiel um die Champions League Plätze musste man sich dann auch noch Hannover 96 geschlagen geben (1:3). Der Trainer wurde daraufhin zum Saisonende von seinen Aufgaben befreit. Ein unverständlich Schritt, da er weder konsequent noch logisch ist. Entweder man hat Vertrauen in einen Trainer oder man hat kein Vertrauen. Fakt ist, dass Trainer Louis van Gaal der Mannschaft keine Hilfestellung geben konnte, um die massiven taktischen Probleme hinsichtlich der spielerischen Hilflosigkeit in der Offensive zu lösen. Auch in der defensiven Formation scheint er Fehler gemacht zu haben.
Am Wochenende gegen einen zerfallenden HSV zeigte man, wazu man in der Lage ist, wenn der Gegner einen lässt. Mehr als ein psychologischer Push zum besten Zeitpunkt ist der Sieg über den Hamburger SV aber nicht (6:0). Inter Mailand wird sich nicht so gehen lassen. Vermutlich wird es gegen einen tiefstehenden Gegner wieder zu einer gewissen Hilflosigkeit kommen, allerdings nur, wenn der Gegner im Vorteil ist. Und bis zum ersten Mailänder Tor sind die Bayern mit Sicherheit vorne.

Inter Mailand:
Nach der überragenden Spielzeit im letzten Jahr muss Inter Mailand in dieser Saison etwas turbolentere Phasen durchmachen. Der spansiche Trainer Rafa Benitez, der zu Beginn der Saison im Amt war, wurde mittlerweile abgelöst. Leonardo löste Benitez noch in der Hinrunde ab, kurz nach dem dieser den Weltpokal nach Mailand holte und die hervorragende Vorsaison (seines Vorgängers Jose Mourinho) komplettierte.
Mittlerweile hat sich Inter gefangen. In der Champions League Gruppenphase konnte man sich trotz weniger starken Resulateten (0:3 in Bremen) für das Achtelfinale qualifizieren und in der italienischen Serie A ist man im Titelrennen noch dabei. Aktuell trennen Inter Mailand (Platz 2) und den AC Milan (Tabellenführer) fünf Punkte. Inter hatte am Wochenende die Chance die Lücke deutlich schrumpfen zu lassen, das Milan zu Hause gegen den Tabellenletzten aus Bari nur Unentschieden spielte (1:1). Doch beim Vorletzten Brescia Calcio (6 Siege in 29 Spielen) musste man am Ende mit einem Punkt zufrieden sein (1:1). Brescia gelang in der Schlußphase der Begegnung der Ausgleich. Kurz vor Ende der Partie bekam der Tabellenvorletzte einen Elfmeter zugesprochen, den Julio Caesar allerdings parieren konnte. Damit musste Inter einen Rückschlag im Kampf um die Meisterschaft hinnehmen.
Es war der erste Rückschlag nach dem Hinspiel gegen den FC Bayern München. Im Gegensatz zu den Bayern, die in acht Tagen drei Pflichspiele abgeben mussten, gewann Inter die Spiele nach dem Achtelfinale. Bei Sampdoria Genua - in der Champions League Qualifikation an Werder Bremen gescheitert, aber in der Liga momentan in schwacher Form (vier Niederlagen aus den letzten fünf Spielen) . gewann man (2:0). Danach wurde zu Hause gegen FC Genua ebenfalls gewonnen (5:2).
Personell ist die Situation von Inter Mailand etwas undurchsichtig. Klar ist, das Diego Militio, Walter Samuel und David Suazo gegen die Bayern aufgrund von Verletzungen nicht spielen werden. Das Trio ist in Italien geblieben. Mit nach München gereist sind hingegen Lucio, Thiago Motta, Cristian Chivu und Esteban Cambiasso. Alle vier wurden offiziell als nicht vollständig bei Kräften gemeldet. Besonders Lucio wurde mit einer Oberschenkelzerrung als fraglich eingestuft. Zwar wurde der Verteidiger gegen Brescia ausgewechselt und die anderen drei haben gar nicht gespielt, doch sollte Leonardo wirklich wollen, dass einer dieser vier spielen soll, so wird die medizinische Abteilung Mittel finden – so viel sollte sicher sein.
Laut aktuellen Informationen ist Diego Milito nach langer Verletztungspause doch mit nach München gereist und wird wohl auf der Bank Platz nehmen – zumindest am Abschlußtraining hat er teilgenommen.

Fazit:
Nach dem Champions League Finale in der letzten Saison ist das Duell zwischen dem FC Bayern München und Inter Mailand besonders brisant. Wenn sich die Bayern durchsetzen können sie sich in gewissem Maße wirklich für die Finalniederlage rächen. Die Bayern sind in der besseren Position. Ob sie in der besseren Verfassung sind, kann zu diesem Zeitpunkt niemand mit Sicherheit sagen. Dieses Duell kann immernoch in beide Richtungen ausschlagen. Es sind genügend offensive Spieler auf dem Feld, die das Spiel mit einer Aktion für die eigene Mannschaft entscheiden können.

Quoten für Bayern München vs. Inter Mailand:
FC Bayern München: 1,91 @ bet365
Unentschieden: 3,85 @ unibet
Inter Mailand: 4,20 @ unibet

Wer kommt weiter – Bayern oder Inter?
FC Bayern München: 1,24 @ 10bet
Inter Mailand: 4,33 @ 888sport

14. März 2011 / joe - Kategorie: Champions League









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