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FC Barcelona


Auf dieser Stichwort-Seite finden Sie die Artikel zu FC Barcelona und Sportwetten im Allgemeinen.


Abidal - Callejon

FC Barcelona vs. Real Madrid , 25.01.2012, 22:00 Uhr – Copa Del Rey, Viertelfinal-Rückspiel (Endergebnis 2:2 – “für Barcelona”, Tore: Pedro und Alves, Real Madrid stark  verbessert gegenüber dem letzten El Clasico, aber keine Tore geschossen in der 1. Halbzeit, Barcelona hat mit einem Doppelschlag vor der Pause für die Vorentscheidung im Copa Del Rey Viertelfinale gesorgt? In der 68. Minute schaffte C. Ronaldo mit einem schönen Tor den Anschlusstreffer zum 1:2, Vorlage kam von Özil. In der 72. Minute trifft Benzema, Real gleicht ebenfalls mit einem Doppelschlag aus. Ballbesitz diesmal “nur” 60:40 für Barcelona)

Während sich Barcelona im Hinspiel mit dem 2:1-Sieg eine gute Ausgangssituation für den Einzug in das Halbfinale des spanischen Pokals verschafft hat, startete die Niederlage bei Real Madrid hohe Wellen. Plötzlich scheint der unangreifbare Jose Mourinho nur noch auf wackeligen Beinen zu stehen. Ein Sieg im El Clasico Teil 2 ist deshalb für die königlichen Pflicht. Doch die Bilanz spricht weiterhin absolut gegen einen Erfolg der Gäste aus Madrid. Anstoß im Camp Nou ist am späten Mittwoch Abend um 22:00 Uhr.

 

Rückblick auf das Hinspiel – El Clasico Teil 1

Optimal ist die Ausgangslage für den Gastgeber des Rückspiels: Barcelona kam zu Beginn im Clasico nicht so richtig in Fahrt und wurde erst durch den Gegentreffer nach elf Minuten durch  Cristiano Ronaldo wach gerüttelt. Zuvor wurde das Spiel durch viele nervöse Fehler sehr hektisch geführt. Das danach gespielte Tempo war atemberaubend und konnte durch Madrid nicht erwidert werden. Überraschend war sowieso die Aufstellung der Königlichen. Drei defensive Mittelfeldspieler sicherten nach hinten ab. Zudem stellte Mourinho die Bankdrücker Altintop und Carvalho in die Start-Elf. Was für viele bei Veröffentlichung der taktischen Aufstellung wie eine Ente aussah, entpuppte sich bei Spielbeginn tatsächlich als Wahrheit. In der zweiten Halbzeit nahm so das Spiel seinen Verlauf: Per Flugkopfball konnte Puyol zu Beginn der Hälfte einnetzen. In der 77.Minute entschied schließlich Abidal das Spiel zu Gunsten des FC Barcelona. Erst kurz vor dem Spiel wurde bekannt, dass Abidal seinen Kontrakt bis 2013 verlängerte. Damit zahlte er das in ihn gesteckte Vertrauen des Clubs sogleich wieder zurück. Doch die Schlussphase und die Spielanalyse bewiesen einmal wieder, dass das Sportliche im Clasico am Ende in den Hintergrund rückt. Viel mehr ging es um die vielen harten Zweikämpfe, die auf dem Platz geführt wurden. Absolutes Streitthema war das nicht geahndete Foul von Pepe. Mit voller Absicht trat dieser Lionel Messi auf die Hand. Zuvor wurde Messi durch ein Foul von José Callejon zu Boden gestreckt, der dafür eine gelbe Karte gesehen hatte. Die nachfolgende Aktion wurde von den Schiedsrichtern jedoch nicht bemerkt. Die TV-Kameras sind nun aber Beweis genug, um Pepe der Tätlichkeit zu überführen. Der eigentliche Endstand rückte dafür in den Hintergrund. Dennoch gilt das 1:2 für Barcelona als optimale Ausgangslage für das Rückspiel am 25.01.2012.

 

Formcheck FC Barcelona

In der Liga noch fünf Punkte hinter Real liegend, zeigt der FC Barcelona mit seinen neun Siegen in den letzten zehn Partien, was in ihm steckt. Die Mannschaft von Trainer Pep Guardiola musste sich dabei ausschließlich mit dem Stadt-Nachbarn Espanyol die Punkte teilen. Nur 12 Gegentreffer musste Barcelona hinnehmen. Auf Torhüter Victor Valdes und seine Abwehr ist Verlass. Auch die Offensive kann sich sehen lassen: 59 Tore wurden in nur 19 Ligaspielen erzielt. Lionel Messi traf dabei alleine schon 22 Mal ins gegnerische Gehäuse. Nach dem wichtigen Sieg im Hinspiel, hat Barcelona nun den Ausgang selbst in der Hand. Barcelona kennt die Statistik: In den letzten zehn Spielen des Clasicos, musste man nur eine einzige Niederlage hinnehmen. Diese musste Barcelona im Finale des Copa del Rey im vergangenen Jahr zurückstecken. Am Mittwoch muss Guardiola auf die Verletzten Fontas, Afellay und David Villa verzichten. Am vergangenen 19. Spieltag schlug Barcelona den FC Malaga deutlich mit 4:1. Drei Mal Messi und einmal Sanchez brachten die Entscheidung bereits frühzeitig zu Beginn der 2. Halbzeit. Mit der gleichen Offensivleistung sollte nun im Rückspiel gegen Real nichts mehr anbrennen. Denn auf die Defensive ist in dieser Saison auf jeden Fall Verlass. Allein die Namen beweisen bereits die Qualität der Abwehr: Pique, Puyol, Adriano, Abidal und Dani Alves stehen dem Coach zur Verfügung. Die aktuellen Ergebnisse zeigen die Stärke Barcelonas:

Copa del Rey

Barcelona – CE L’Hospitalet 9:0

Barcelona – CA Osasuna 4:0

Barcelona -CA Osasuna 2:1

Barcelona – Real Madrid 2:1

Liga

Barcelona – Espanyol Barcelona 1:1

Barcelona – Real Betis Sevilla 4:2

Barcelona – FC Malaga 4:1

 

Formcheck Real Madrid

In Madrid brennt es: Nach der erneuten Niederlage im Clasico waren die Real-Fans nicht nur kurzzeitig mächtig sauer. Vor der Partie gegen Bilbao am vergangenen Sonntag musste sich Jose Mourinho im Bernabeu gar Pfiffe gegen sich gefallen lassen. Doch die Kritik scheint anscheinend nicht bei den Fans Halt zu machen. Bei den eigenen Spielern sei es aufgrund der taktischen Aufstellung gegen Barcelona zu Unmutsbekundungen gegen den Trainer gekommen. Auch der überhebliche Umgangston mit Spielern, aber auch mit den Medien sei kritisiert worden. Am Trainingstag nach der Clasico-Niederlage avancierte Sergio Ramos zum Wortführer in einem verbalen Gefecht mit dem Trainer. Zumindest das Ergebnis gegen Bilbao stimmte am Ende. Mit 4:1 setzte sich Real locker durch. In der Start-Elf standen dabei mit Kaka und Özil gleich zwei Spielmacher. Dies könnte auch für den Clasico eine gute Alternative darstellen. Gerade der deutsche Mesut Özil wurde einmal wieder aufgrund seiner Leistung aus höchsten Tönen gelobt. Auf die kritischen Pfiffe will Mourinho nun mit tollem Fußball antworten. Nur mit einem Sieg kann er da für Besänftigung sorgen. Bis auf Sami Khedira kann Real aus dem Vollen schöpfen. In den letzten zehn Spielen gewann Madrid acht Mal. Zwei Niederlagen musste man dabei einstecken – beide übrigens gegen den kommenden Gegner. Die aktuelle Form ist dennoch bemerkenswert: 67 Tore hat Real nämlich bereits in der aktuellen Spielzeit erzielen können. Cristiano Ronaldo trug 23 Tore dazu bei und ist damit in der Torschützenliste noch vor seinem Konkurrenten Messi. Die Abwehr ließ bisher 18 Gegentore zu und ist somit um einiges anfälliger als die Barcelonas. Die letzten Ergebnisse zeigen die starke Form Madrids:

Copa del Rey

Real – SD Ponferradina 5:1

Real – FC Malaga 3:2

Real – FC Malaga 1:0

Real – FC Barcelona 1:2

Liga

Real – FC Granada 5:1

Real – RCD Mallorca 2:1

Real – Athletic Bilbao 4:1

 

Head to Head: FC Barcelona vs. Real Madrid

Zum 250.Mal findet mit der kommenden Partie der El Clasico statt. Das wohl bedeutendste Match im Club-Fußball erreicht dabei pro Spieltag in etwa 100 Millionen Zuschauer an den Fernseh-Bildschirmen auf der ganzen Welt. Insgesamt liegt der FC Barcelona in der Sieg-Statistik knapp vor dem Konkurrenten. Während Barcelona 104 Mal gewinnen konnte, trug Real in 90 Spielen den Sieg davon. 55 Partien endeten zudem unentschieden. Interessant ist dabei aber auch die Entwicklung des ewigen Klassikers. In den letzten zehn Aufeinandertreffen konnte Real nur das letztjährige Finale des Pokals für sich entscheiden. Sechs Mal behielt der FCB die Oberhand. Real-Trainer Mourinho, der mit Madrid sieben Mal gegen Barcelona angetreten ist, weist somit eine erschreckende Bilanz von nur einem Sieg auf.

Das erste Match zwischen den Clubs fand übrigens am 13. Mai 1902 statt im Zuge eines Vorgängerwettbewerbs des heutigen Copa del Rey statt. Der FC Barcelona behielt in dieser Partie mit 3:1 die Oberhand.

 

Analyse & Wettbasis-Trend

Beide Mannschaften spielen auf dem höchsten Niveau. Kleine Nuancen und vor allem die taktische Ausrichtung und Disziplin haben großen Einfluss auf den Verlauf eines Clasico. Mourinho wird mit Sicherheit nicht mit der gleichen Aufstellung in die Partie gehen, wie er es im Hinspiel getan hat. Der Trainer-Fuchs wird seine beste Elf auf den Platz schicken, um gegen den Angstgegner bestehen zu können. Barcelona geht mit einem erheblichen psychischen Vorteil in die Partie. Die zwei Auswärtstore und der gegebene Heimvorteil werden sich sicher bemerkbar machen. Real Madrid steht deshalb weit mehr unter Druck und muss zur Not auch die Räume öffnen, um Tore erzielen zu können. Die Vorteile stehen also klar beim Gastgeber, auch wenn ein Ergebnis schwer vorherzusagen ist. Die folgenden Wett-Quoten werden für die Partie Barcelona vs. Madrid geboten:

Sieg Barcelona: 1,70 – Bet3000

Unentschieden: 4,40 – Bwin

Sieg Madrid: 5,50 – Tipico

 

Auch wenn sowohl die Offensiven wie auf die Defensivreihen äußerst stark sind, so dürfte es erneut zu einem Spiel mit mehr als 2,5 Toren kommen. Die Offensivkräfte werden sich durchsetzen. Tipico bietet dafür eine Quote von 1,60.

 

Überblick über das Copa del Rey Viertelfinale 2011/2012:

24.01.2012 Mirandes vs. Espanyol 2:1
25.01.2012 Barcelona vs. Real Madrid 2:2
25.01.2012 Mallorca vs. A. Bilbao 0:1
26.01.2012 Levante vs. Valencia 0:3

18.01.2012 Real Madrid vs. Barcelona 1:2 (Hinspiel)
17.01.2012 Espanyol vs. Mirandes 3:2 (Hinspiel)
18.01.2012 Athl. Bilbao vs. Mallorca 2:0 (Hinspiel)
19.01.2012 Valencia vs. Levante 4:1 (Hinspiel)

25. Januar 2012 / frank - Kategorie: Fussball-Wetten

Barcelona Messi - Fabregas

FC Barcelona – FC Santos – 18.12.11 – FIFA Klub WM Finale in Yokohama (Endergebnis Klub-WM Finale 2011 – Barcelona gewinnt 4:0 gegen FC Santos und holt den 13. Titel unter Trainer Guardiola)

Am Sonntag Abend ist es wieder soweit. Das Finale der FIFA Klubweltmeisterschaft 2011 steht an. Dabei stehen sich am Sonntag die beiden Starmannschaften vom FC Barcelona und dem FC Santos gegenüber. Das Spiel findet in Japan statt, was dem Land und ihren Einwohnern nach den Katastrophen in diesem Jahr mehr als gut tut. Die Zuschauer können sich also auf ein spannendes und intensives Spiel am Sonntag freuen. Der Champions League Sieger aus Europa gegen den Copa Libertadores Sieger aus Südamerika und auch das Duell zwischen Lionel Messi und dem brasilianischen Supertalent Neymar. Doch nicht nur diese beiden Spieler werden auf dem Platz stehen, sondern auch andere Stars wie Xavi, Iniesta, Fabregas oder Pedro (Barcelona) sowie Danilo, Ganso, Elano oder Henrique (FC Santos). Es wird also das Spiel der beiden nominellen besten Klubmannschaften auf diesem Planeten und das um den mittlerweile immer renommierteren Weltpokal, der im übrigen in den letzten 4 Jahren immer an den europäischen Vertreter ging. Die FIFA Klub-WM ist dabei der direkte Nachfolger des Weltpokals, der allerdings eher einen Charakter zwischen dem Europavertreter und dem Südamerika Vertreter darstellte. Nun findet also seit 2005 die FIFA Klub WM statt,wo neben dem Champions League Sieger Europa, dem Copa Libertadores auch der AFC, CAF, CONCACAF, OFC- Champions League Sieger mitspielen darf. Barcelona kann dabei die erste Mannschaft werden, die nach 2009 zum zweiten Mal die Klubweltmeisterschaft gewinnen wird. Beide Mannschaften haben bislang erst ein Spiel hinter sich und dieses Halbfinale auch jeweils souverän gewonnen, so dass beide Mannschaften mit den gleichen Voraussetzungen in das Finale am Sonntag gehen.

 

FC Barcelona

Der FC Barcelona wird natürlich auch in diesem Spiel der Favorit sein. Im Halbfinale konnte Trainer Pep Guardiola noch auf den ein oder anderen Star wie Xavi, Dani Alves oder Alexis Sanchez verzichten. Die etwas verbesserte Ergänzungsmannschaft, wenn man das übrhaupt so nennen kann mit Iniesta und Messi hatten, gegen All Sadd überhaupt keine Probleme und konnten sich locker mit 4-0 durchsetzen. Guardiola schonte dabei wie gesagt noch Spieler wie Xavi, Dani Alves, Cesc Fabregas oder Alexis Sanchez, die allesamt am Samstag Abend im Clasico ihren Dienst mal wieder mehr als gut gemacht hatten. Dennoch bietete er den Fans in Yokohama mit Messi, Iniesta oder Villa Stars, die auch das einseitige Halbfinale zu einem Highlight machten. Dennoch trug der Sieg von Barcelona auch ein großen Preis bzw. ein großes Opfer. David Villa brach sich sein Schienbein und muss 5-6 Monate pausieren, so dass nicht nur Barcelona, sondern auch die spanische Nationalelf erstmal ohne den Rekordtorschützen der Spanier auskommen müssen. Für Trainer Pep Guardiola ist das Spiel ein sehr wichtiges. Er will der erste Trainer werden, der mit seiner Mannschaft zum zweiten Mal den Weltpokal gewinnt. Bereits im Jahr 2009 konnte Barcelona den Titel gewinnen und damit den einzigen Titel dem Trophäenschrank hinzufügen, die dem großen FC Barcelona noch fehlte. Auf die Frage, ob es schwer sein würde, sein Team auf den zweiten Wochenhöhepunkt nach dem Clasico vorzubereiten, antwortete der symphatische Spanier, dass er seine Mannschaft auf kein Spiel, bzw keinen Höhepunkt speziell vorbereiten würde, sondern, dass sein Team in jedes Spiel top vorbereitet und motiviert gehen würde und in jedem Spiel das Möglichste herausholen würde. Ich gehe davon aus, dass Pep in dem Finale auf seine beste Mannschaft setzen wird. Barcelona wird das gewohnte Tici-Taca spielen und dem FC Santos wenig Platz bieten, den die jungen und technisch guten Brasilianer aber durchaus brauchen. Der Achtelfinalgegner in der Championsleague von dem deutschen Vertreter Bayer Leverkusen muss praktisch nur auf sich selbst achten und nicht auf das Spiel der anderen. Messi wird zeigen wollen, dass er nach wie vor der beste Fussballspieler der Welt ist, obwohl viele Neymar mit ihm schon auf einem Level sehen. Ich denke, dass Barcelona das Spiel sehr ernst nehmen wird, da man die Phalan der europäischen Sieger in den letzten 4 Jahren nicht kaputt machen bzw. brechen will. Barcelona ist haushoher Favorit und wird mit dieser Favoritenrolle gut zurecht kommen und das Spiel kontrollieren und dominieren, so dass es schwer für die Brasilianer werden wird, großen Widerstand zu leisten.

Formcheck FC Barcelona:

  • Sieg vs. Al Sadd 4-0
  • Sieg @Real Madrid 3-1
  • Sieg vs. BATE Borisov 4-0
  • Sieg vs. Levante 5-0
  • Sieg vs. Vallecano 4-0

 

FC Santos

Wer glaubt, dass der FC Santos nur Kanonenfutter für den großen FC Barcelona wird, der sollte sich den Kader der Brasilianer einmal genau anschauen. Star des Teams ist natürlich Neymar, der kürzlich seinen Vertrag erst verlängerte und knapp 700.000 € im Monat bei Santos verdient. Der 19jährige Brasilianer, der Angebote von Real, Barcelona oder Chelsea ablehnte und wohl erstmal weiterhin in Brasilien spielt, wird bereits jetzt schon mit Pele und Messi verglichen. Es gibt nicht wenige, die sagen, dass Neymar jetzt schon besser ,als Pele in diesem Alter war, ist. Dennoch gibt es auch einige Kritiker, die sagen, dass es nicht allzu schwer sei, in der brasilianischen ersten Liga zu überzeugen und dass er erst in Europa beweisen müssen, dass er mal ein ganz Großer werden kann. Doch auch Neymar ist bei Santos nicht der Alleinunterhalter. Im Kader befinden sich weitere sehr talentierte Spieler wie der Außenverteidiger Danilo, der im Winter zum FC Porto wechseln wird und den Spruch nach Europa somit wagen wird. Zudem kommen Spieler wie Ganso oder Elano, die auch in der Nationalmannschaft schon gezeigt haben, was für hervorragende Techniker und Fussballer sie sind. Santos ist schon immer als größte Talentschmiede Brasiliens bekannt. Spieler wie Pele, Robinho oder Ze Roberto lernten alle in der brasilianischen Hafenstadt das Fussball spielen und konnten später große Verträge in Europa unterschreiben. Santos geht natürlich als klarer Außenseiter in das Spiel, dennoch konnte man im Halbfinale zeigen, dass sie gerade in der Offensive einiges zu bieten haben. Beim Halbfinalspiel gegen den heimischen japanischen Vertreter Kashiwa trafen Neymar, Torjäger Borges und der sehr angriffstarke Danilo zum 3-1 Sieg. Trotz des ungefährdeten Sieges offenbarten sich bei den Brasilianer immer wieder Schwächen in der Defensive. Tatsächlich ist die Abwehr das große Problem des Copa Libertadores Sieger. Außer Danilo, der außen verteidigt, haben die Brasilianer von Trainer Muricy Ramalho keinen bekannten Abwehrspieler, der in Europa auf sich aufmerksan gemacht hat. Immer wieder konterten die schnellen und flinken Japaner und erwischten die etwas shcwerfälligen Verteidiger damit auf dem falschen Fuß. Nur der Innefktivität war es zu verdanken, dass Kashiwa nicht mehr als das eine Tor schoss. Dennoch ist Santos auf keinen Fall zu utnerschätzen. In der Offensive hat man mit Ganso, Elano, Borges und natürlich Neymar unglaublich talentierte und gute Spieler, die immer für gute Aktionen, vor allem individuell gut sein werden.

Formcheck FC Santos:

  • Sieg @Kashiwa 3-1
  • Niederlage @Sao Paolo 1-4
  • Remis vs. Bahia 1-1
  • Niederlage vs. Coritibia 0-1
  • Remis vs. Athletico Goias 1-1

 

Fazit: Das Traumfinale ist perfekt! Es gibt auch in diesem Jahr den Vergleich es Champions League Siegers aus Europa FC Barcelona und dem Copa Libertadores Sieger aus Südamerika FC Santos. In Japan (Yokohama) treffen sich dabei viele Stars, die den zahlreichen Zuschauer ein großes Spektakel und einen intensiven Kampf zeigen wollen. Gerade für das stark gebeulte Land Japan ist so ein sportliches Highlight ein weiterer Schritt in Richung Normalität. Man sieht wieder, dass man für alle Kontinente dieser Welt und alle gesellschaftlichen Highlights wichtig ist und gebraucht wird. Sportlich erwartet uns wohl ein Spiel auf sehr hohem fussballerischen und vor allem technischen Niveau. Die technichstarken Brasilianer vom FC Santos haben ihre große Stärken in der Offensive. In der Defensive schwöchelten sie in letzter Zeit oftmals, womit man auch die schwache Form in der Liga erklären kann. Nach vorne haben sie mit Neymar, Borges, Elano oder Ganso und auch Verteidiger Danilo ein riesengroßes Potential, doch wie so oft bei jungen Mannschaften, wird der offensive Tatendrang der Defensive zum Verhängnis. Der FC Barcelona ist in dieser Hinsicht natürlich cleverer, erfahrener und vor allem taktisch besser ausgebildet. Auch die Spanier haben in der Offensive mit Messi, Iniesta, Xavi, Alexis Sanchez und Fabregas ihre Stärken, doch dabei wird die Defensive um Puyol, Pique oder Dani Alves nie vernachlässigt. Der FC Barcelona ist großer Favorit in dem Spiel, dennoch darf man den südamerikanischen Vertreter nie unterschätzen und muss immer auf die individuelle Klasse eines Neymars aufpassen. Ich denke trotzdem, dass Barcelona die abgeklärtere Mannschaft ist, mit dem noch größeren Potential und vor allem dem größeren taktischen Verständnis.

Wettmöglichkeiten:

Wettempfehlungen:

  • Handicap-Sieg Barcelona -1 –> 1.80 bei bwin
  • Halbzeit Barcelona/Endstand Barcelona –> 1.80 bei bwin

 

17. Dezember 2011 / marcel - Kategorie: Fussball-Wetten

Pilsen vs. Barcelona

Beim Auftakt zur Rückrunde in der Gruppenphase der Champions League erwartet der krasse Außenseiter FC Viktoria Pilsen aus Tschechien die starke Truppe vom FC Barcelona. Am Dienstag, den 1. November, wird im Stadion Eden in Prag um 20.45 Uhr der Anpfiff ertönen. (Update Endergebnis Viktoria Pilsen vs  Barcelona 0:4)

Formcheck FC Viktoria Pilsen

Was für ein Erlebnis es war, gegen den großen FC Barcelona spielen zu dürfen, merkte man den Spielern nach dem Hinspiel an. Mittelfeldspieler Václav Pila? kam sich wie im Film vor, als er plötzlich auf dem Platz gegen Lionel Messi spielen sollte. So steht vor allem der Spaß für die Tschechen im Vordergrund. Die Teilnahme an der Gruppenphase der Champions League wird eher als Belohnung für das zuvor Geleistete gesehen. Gerade das Spiel in Barcelona bewies dies. Als chancenloser Gegner wurde Pilsen zwar nach dem Spiel bezeichnet. Jedoch war sogar Barcelona von der Spielweise angetan. Ergab sich eine Chance rückten die Tschechen mit bis zu vier Spieler in die Offensive und probierten das Unmögliche: Ein Tor gegen Barcelona zu schießen. Zumindest ein bisschen ärgern konnte man das große Vorbild, das den Sack dann schließlich erst in Minute 82 zumachen konnte. Große Ambitionen hat die Viktoria in Gruppe H eher nicht. Nur ein Punkt aus drei Spielen reicht eben auch nicht aus, um noch einen Schritt weiter gehen zu können. Das einzige Tor in den bisherigen drei Spielen erzielte Marek Bakoš gegen die Weißrussen von BATE Borisov. Am Dienstag soll der FC Barcelona nun in Prag empfangen werden, um ein Fußballfest zu feiern. Vielleicht nicht mit einem Sieg, aber mit ganz viel Stolz auf das Erreichte. Denn wie sagte Trainer Vrba nach dem Hinspiel: “Wir haben gegen die beste Mannschaft der Welt gespielt und diese Niederlage ist weiß Gott keine Schande.” In der Liga läuft für die Viktoria hingegen alles rund. Mit einem grandiosen Sieg konnte am Wochenende Platz 2 gefestigt und die Jagd auf den Tabellenführer Sparta Prag fortgesetzt werden. Hier der Weg des FC Viktoria Pilsen in der Champions League:

Champions League

Viktoria Plzen – BATE Borisov 1:1
Viktoria Plzen – AC Milan 0:2
Viktoria Plzen – FC Barcelona 0:2

Liga

Viktoria Plzen – Banik Ostrau 1:1
Viktoria Plzen – 1.FC Slovacko 3:1
Viktoria Plzen – Viktoria Zizkov 4:1
Viktoria Plzen – Hradec Kravole 5:0
Formcheck FC Barcelona

Der amtierende Champions League-Sieger ist auf dem besten Weg die Gruppe H zu bestehen und damit in die KO-Runde einzuziehen. Mit einem Sieg im Rückspiel gegen Viktoria Pilsen kann dies schon fix gemacht werden. Trainer Josep Guardiola muss dabei auf Angreifer Pedro Rodríguez verzichten, der sich im vorletzten Ligaspiel gegen Granada eine Knöchelverletzung zugezogen hat. Der Stürmer erzielte in der Champions League bisher zwei Treffer. Isaac Cuenca kann damit auf seinen 2.Einsatz in der Königsklasse hoffen. Im Hinspiel gegen Pilsen lobte Trainer Guardiola die Durchschlagskraft seiner Truppe. Er hob vor allem heraus, dass er sehr zufrieden mit der Einstellung der Spieler war, die das Match mit der nötigen Ernsthaftigkeit angegangen sind. Nun soll der dritte Sieg im vierten Spiel eingefahren werden, um die Gruppenphase bereits zwei Spiele vor Ende abhaken zu können. Andrés Iniesta und David Villa wissen, dass es mehr als nur spielerische Qualität braucht, um die Tschechen zu schlagen. Vor allem Kampf und Anstrengung weisen den Weg zum Sieg. Hier die bisherigen Ergebnisse des FC Barcelona:

Champions League

FC Barcelona – AC Milan 2:2
FC Barcelona – BATE Borisov 5:0
FC Barcelona – Viktoria Plze? 2:0

Liga

FC Barcelona – Racing Santander 3:0
FC Barcelona – FC Sevilla 0:0
FC Barcelona – Granada CF 1:0
FC Barcelona – RCD Mallorca 5:0

Head to Head Viktoria Pilsen vs. FC Barcelona

Das Hinspiel der Gruppenphase war bisher das einzige Aufeinandertreffen beider Teams. Sehr interessant und aufschlussreich ist der Vergleich der Marktwerte der Teams. Während Pilsens Spieler insgesamt 16,5 Millionen Euro wert sind, schaffen es die Spanier auf über 600 Millionen Euro. Allein der 24-jährige Lionel Messi kostet derzeit 100 Millionen Euro.

Analyse & Wettquoten

Der FC Barcelona ist zu stark für die Tschechen. Die individuelle Klasse aber auch die derzeit gezeigte mannschaftliche Geschlossenheit wird den Abwehrriegel der Viktoria brechen. Die Wettanbieter sehen das genauso deutlich und bieten folgende Quoten an:

Sieg Pilsen: 35,00 – Bet3000
Unentschieden: 10,00 – Stan James
Sieg Barcelona: 1,13 – Tipico

Zeigt der Gastgeber wieder so eine starke Defensivleistung wie im Hinspiel und auch gegen Milan, dann kann sich die Wette Under 2.5 Goals sehr lohnen. Betsson bietet dafür eine Quote von 3,00.

Wettbasis-Tendenz

Der FC Barcelona sollte sich den Sieg holen, wird sich aber wiederum an der Abwehr der Tschechen die Zähne ausbeißen. Viktoria Pilsen kann ohne Druck in das Spiel gehen und wird gegen das große Vorbild alles geben.

 

weitere Analysen zur Champions League 01.11./02.11.2011 finden Sie auf wettbasis.com

31. Oktober 2011 / hans - Kategorie: Champions League

Am Samstag, den 28. Mai 2011, findet das Spiel der Spiele dieser Saison statt: Im Champions League Finale 2011 treffen der FC Barcelona und Manchester United aufeinander. Zwar findet das Spiel auf neutralem Boden statt, jedoch kann man davon ausgehen, dass Manchester United eine Art Heimspiel erwartet – das Finale steigt in London. In der englischen Hauptstadt "empfängt" Manchester gewissermaßen den "Gast" aus Spanien. In der Geschichte der Champions League und ihren Vorgängernamen hat sich die "heimische" Mannschaft in sieben von elf Malen durchgesetzt.
Es ist auch ein Duell zweier großer Trainer. Sir Alex Ferguson auf der Bank von Manchester United hat eine Ära geprägt, die mit dem erneuten Titelgewinn in der Premier League eine Fortsetzung gefunden hat. Pep Guardiola prägt mit seiner Art Fußball zu spielen schon jetzt den modernen Fußball und hat begonnen seine Ära zu etablieren. Inwiefern sich beide überschneiden, wird sich durch den Ausgang dieses Spiels zeigen.
Schiedsrichter des Finalspiels der UEFA Champions League Saison 2010/2011 in London ist Viktor Kassai. Der Ungar hat in dieser Spielzeit bereits den Sieg von Manchester United gegen den FC Valencia gepfiffen. Anpfiff des Spiels ist um 20:45 Uhr.

FC Barcelona:
Nachdem die Nachrichten von einem aschespukendem Vulkan auf Island die Runde machten, handelte man in Barcelona schnelle: Aus Angst vor Problemen mit dem Flug nach London reiste man kurzer Hand früher an. Bereits seit Dienstagabend befindet sich die Mannschaft von Trainer Pep Guardiola in England. Der Trainer äußerte sich besorgt. Er befürchte, dass die Unterstützer seiner Mannschaft es durch die Aschewolke nicht in die englische Hauptstadt schaffen würden. Inwiefern die Natur den Anhängern von Barcelona einen Strich durch die Rechnung macht, wird man dann wohl erst am Spieltag selbst erfahren. Die Mannschaft jedenfalls hat das erste drohende Hindernis übersprungen.
Seit dem letzten Wochenende ist in Spanien die Saison vorbei. Der letzte Spieltag der Primera Divisíon bedeutete für den FC Barcelona ein Auswärtsspiel bei Malaga. Mit dem klaren Auswärtssieg (3:1) mit Toren von Bojan, Affelay und Marc Bartra aus der zweiten Mannschaft schloss man die Saison als spanischer Meister mit 96 Punkten ab. 30 Siege aus 38 Spielen bei nur 2 Niederlagen in der gesamten Saison zeigen die Stellung des FC Barcelona auf nationaler Ebene. Lediglich im Pokalfinale musste man sich in der Verlängerung dem Erzrivalen Real Madrid geschlagen geben.
In der Champions League hat Barcelona zunächst etwas Schwierigkeiten gehabt. Unerwartet kompliziert gewann man die Gruppe gegen Panathinaikos Athen, Rubin Kazan und den FC Kopenhagen. Besonders außerhalb des Camp Nou tat man sich schwer: In Kopenhagen und in Kazan spielte man Unentschieden (1:1, 1:1), in Athen konnte man gewinnen (2:0). Zu Hause hatte man mit den Gegnern keine größeren Probleme.
Im Achtelfinale ging es in dieser Spielzeit ordentlich zur Sache. So auch für den FC Barcelona, der mit Arsenal London ein unangenehmes Los gezogen hatte. Bei Arsenal London musste man im Hinspiel die bisher einzige Niederlage im Wettbewerb hinnehmen (1:2). Da Arsenal im Camp Nou im Rückspiel wie im Vorjahr unterging, qualifizierte sich die Mannschaft von Trainer Pep Guardiola für das Viertelfinale. Wenn es im Achtelfinale schon so hochkarätig zugeht, ist es im Viertelfinale meist etwas ruhiger um die Gegnerschaft. Barcelona traf auf einen angenehmen Gegner. Shakthar Donetsk aus der Ukraine versuchte mit Barca mitzuspielen und auf Augenhöhe Fußball zu zelebrieren. Zwei Niederlagen und 1:6 Tore waren das Ergebnis (1:5, 0:1) aus Sicht der Ukrainer. Ein Spaziergang für Barcelona.
Erst im Halbfinale ging es wieder zur Sache. Gegen den Erzrivalen Real Madrid entschied man im Hinspiel allerdings alles. Durch eine viel diskutierte aber wenig zweifelhafte Rote Karte gegen Pepe im Hinspiel im Santiago Bernabeu geriet Real ins Hintertreffen. Barcelona gewann in der spanischen Hauptstadt (0:2) und begnügte sich im Rückspiel mit einem Unentschieden (1:1).

Manchester United:
Nur zwei Jahre nach dem verlorenen Champions League Finale in Rom gegen den FC Barcelona (0:2) hat Manchester United die Chance die alte Rechnung zu begleichen. Es war das erste Mal, dass Manchester United ein Finale der Königsklasse verlor. Zuvor konnte man sich gegen Benfica (67/68), gegen Bayern München (98/99), und gegen Chelsea (im Elfmeterschießen 07/08) durchsetzen.
Am Sonntag beendete die Mannschaft von Sir Alex Ferguson würdevoll die Premier League Saison. Obwohl man schon sicher Meister war, ließ man sich gegen Blackpool, für die es noch um den Klassenerhalt ging, trotz Rückstandes nicht hängen und drehte die Partie (4:2). Im Old Trafford trafen vor 75400 Zuschauern Park, Owen und Anderson. Ein Mal traf Blackpool ins eigene Gehäuse. Alex Ferguson ließ allerdings seine B-Elf auflaufen. Unter anderem spielten Valencia, Hernandez, Carrick, Ferdinand und Giggs gar nicht. Wayne Rooney griff mit sechs Minuten Spielzeit auch nicht mehr wirklich ins Spiel ein.
Kurios ist immer wieder, dass Ferguson teilweise mit neun verschiedenen, manchmal sogar mit zehn verschiedenen Nationalitäten auf dem Platz steht.
Fußballerisch hat es Manchester United zu Beginn der Champions League Saison ruhig angehen lassen. Zu viel Kraft hat man in der Gruppenphase sicherlich nicht gelassen. Zwar gewann man vier der sechs Spiele, musste aber drei Mal bis zum Ende zittern – Manchester United spielte drei Mal 1:0. Lediglich auswärts bei Bursaspor schoss man mehr als ein Tor (3:0). Insgesamt musste man in der Gruppe nur ein Gegentor hinnehmen, erzielte allerdings auch nur magere sieben Treffer in sechs Spielen.
Im Achtelfinale bei Olympique Marseille spielte man taktisch torlos, um die Entscheidung im heimischen Old Trafford herbeizuführen. Man gewann im Rückspiel durch zwei Tore von Hernandez (2:1) und qualifizierte sich für das Viertelfinale. Dort wartete mit Chelsea London ein harter Brocken. Mit zwei Siegen ließ es die Mannschaft von Sir Alex Ferguson deutlich einfacher aussehen als es war (1:0, 2:1). Das Halbfinale gegen Schalke 04 dürfte hierzulande mehr als bekannt sein. In der Arena auf Schalke zeigte United deutlich, wer die bessere der beiden Mannschaften ist (2:0). Das Rückspiel gewann die B-Elf immer noch komfortabel (4:1).

Head to Head Barcelona vs. Manchester United:
Im letzten Aufeinandertreffen besiegte der FC Barcelona Manchester United im Champions League Finale 2009 in Rom (2:0). Samuel Etoo in der 10. Minute und Lionel Messi in der 70. Minute schossen die Tore. Das Spiel ist durchaus vergleichbar mit der Begegnung im Final 2011, denn beide Mannschaften haben noch viele Spieler in den Reihen und auf dem Feld, die schon 2009 in Rom dabei waren.
Beide Mannschaften können mit einem Sieg im Finale ihren vierten Champions League Titel holen.

Fazit:
Beide Mannschaften haben in der Gruppenphase noch im ersten Gang gespielt. Auf dem Weg ins Finale hat sowohl Barca mit Real Madrid als auch Manchester mit Chelsea London einen Hochkaräter aus der eigenen Liga aus dem Wettbewerb geworfen. Beide hatten in den KO-Runden ein Freilos: Barca spielte im Viertelfinale gegen Donetsk und Manchester United spielte im Halbfinale gegen Schalke 04. Beide Mannschaften haben in dieser Saison die eigene Liga letztlich problemlos gewonnen – den Pokal aber nicht.
Die erfolgreichen Gemeinsamkeiten beider Mannschaften zeigen, dass man es mit einem Gegner auf Augenhöhe zu tun bekommt. Zwar quotieren die Buchmacher Manchester United, trotz des "Heimrechts", deutlich höher als Barcelona, jedoch hat die Saison gezeigt, dass beide auf einem extrem hohen Niveau spielen und zu Recht im Champions League Finale 2011 stehen.

Wett-Quoten Barcelona vs. Manchester United im Finale:
FC Barcelona: 2,05 @ unibet
Unentschieden: 3,50 @ bet365
Manchester United: 4,00 @ totesport

bet365 bietet speziell zu Barcelona Manchester United eine Bonusaktion an, hier die Details dazu

27. Mai 2011 / joe - Kategorie: Champions League

Die Serie von vier Clásicos innerhalb von 18 Tagen ist Geschichte. Real Madrid und der FC Barcelona haben sich in den letzten drei Wochen in der Liga, im Pokalfinale und in Hin- und Rückspiel in der Champions League gegenüber gestanden. Die vorher angenommene große Überlegenheit der Katalanen hat sich nicht bestätigt: Drei der vier Spiele endeten nach 90 Minuten Unentschieden. Letztlich holte sich der FC Barcelona mit dem Unentschieden im Santiago Bernabeu in der Primera Divisíon praktisch den Meistertitel und Real Madrid mit dem Sieg in der Verlängerung durch ein Tor von Cristiano Ronaldo den spanischen Pokal (Copa del Rey). In der Champions League setzte sich Barca durch einen Sieg im Hinspiel in Madrid (2:0) und ein Unentschieden im eigenen Stadion (1:1) durch.

"Ich habe mehr von Barca erwartet, um ehrlich zu sein. Das war nicht der fröhliche Offensivfußball aus dem letzten oder noch eher aus dem vorletzten Jahr. Das war viel taktischer, irgendwie im negativen Sinne überlegter und berechneter. Irgendwie ungewohnt ergebnisorientiert, statt mit Spektakel zu überzeugen.", begann Guido.
"Besonders das letzte Spiel hat gezeigt, dass es Real Madrid geschafft hat, sich auf Barcelona einzustellen. Mit jedem Spiel haben sie mehr gelernt, auch wenn sie nicht alle Lehren in die Tat umgesetzt haben.", antwortete ich.
"Welche Lehren meinst du?", sagte Guido.
"Im Pokalendspiel - also dem zweiten Clásico – spielte Madrid eine hervorragende erste Halbzeit und konnte sich auch über weite Strecken der zweiten Halbzeit behaupten. Statt diese erfolgreiche Taktik fortzuführen, versuchte man den Gegner abermals zu überlisten, in dem man komplett auf Fußball verzichtete, und das eigenen Offensivspiel zu 100% gegen eine geballte Defensive eintauschte – wohlgemerkt im Hinspiel im eigenen Stadion.", sagte ich.
"Das Hinspiel in der Champions League – das dritte Clásico – war schon arg langweilig zu Beginn. Später wurde es interessanter. Ich bin immer noch der Meinung, dass Pepe zurecht vom Platz gestellt wurde, da es vollkommen unwichtig ist, ob es nun einen Kontakt gibt oder nicht. Alleine dieses Einsteigen muss einen Platzverweis mitsichbringen., meinte Guido.
"Du kannst dir denken, dass mit dem 1:1 im Rückspiel jetzt vorgerechnet wird, dass ein 0:0 im Santiago Bernabeu gereicht hätte.", gab ich zu Bedenken.
"Ja, solche hypotetischen Berechnungen sind totaler Quatsch, aber nun gut. So ist das nun mal, man findet immer einen Weg, wie alles hätte passen können.", sagte Guido und fuhr fort: "Und bevor du das Tor von Gonzalo Higuain erwähnst: Es war in meinen Augen richtig es abzupfeifen. Denn die allgemeine Meinung ist falsch. Es gab nicht – wie viele meinten – zwei Optionen für den Schiedsrichter, sondern eine richtige Dritte."
"Ich verstehe nicht.", sagte ich.
"Nun, die Situation ist folgende: Ronaldo tritt an, läuft an Pique vorbei, dieser kommt von der Seite und berührt den Portuguiesen. Ronaldo fällt auf das Bein von Mascherano, dieser fällt auch hin. Higuain nimmt den Ball auf und überwindet Valdez ins lange Eck, richtig?", fragte Guido.
"Richtig.", antwortete ich.
"Gut. Man kann die Situation auf drei Wegen interpretieren: 1. Es gibt kein Foul von Pique an Cristiano Ronaldo, aber ein Foul an Mascherano, daher muss es Freistoß für Barca geben. 2. Es gibt weder ein Foul an Ronaldo noch von Ronaldo und somit Tor für Madrid. 3. Pique foult Ronaldo, der Schiedsrichter lässt aber Vorteil laufen. Genau bei dieser dritten Variante kommt der entscheidene Punkt, denn wenn er wirklich Vorteil laufen lässt, dann nur solange, wie es kein Foul von Ronaldo an Mascherano gibt. Und in meinen Augen gibt es dieses Foul auf jeden Fall. Ob man die Aktion von Pique abpfeiffen muss, weiß ich nicht, aber Ronaldo foult Mascherano klar, auch wenn der Spieler von Barcelona etwas gewollt zu Boden sinkt.", argumentierte Guido.
"Das ist Ansichtssache. Ich glaube, dass es Foul von Pique an Ronaldo ist, aber Mascherano fällt mir zu theatralisch, auch wenn er gefoult wird. Er wäre problemlos per Grätsche vor Higuain am Ball gewesen. Ich denke, hier auf Tor zu entscheiden, wäre falsch gewesen.", sagte ich.

Unabhängig vom Resultat ist es beiden Mannschaften zumindest gelungen, das Bild vom spanischen Fußball ein wenig zu säubern. Nachdem das Hinspiel international für negative Schlagezeilen bezüglich der Unsportlichkeit beider Mannschaften gemacht hatte, verlief das Rückspiel weitestgehend fair und im Verhältnis ruhig. "Game of Shame" hatte es in der englischen Presse nach dem Hinspiel gehießen. Nun werden immerhin die Reaktionen etwas gelassener ausfallen, obgleich Spanier immer dazu neigen, in allem irgendwo einen Fehler des Schiedsrichters zu finden.

Faktisch hat der Fußball zu wenig vom Kuchen der vier Clásicos abbekommen. Hass, Schauspiel und Nachrede haben den Ball zu häufig ins Aus gedrängt.

Bei Guidos Guide geht es jeden Dienstag um den letzten Bundesliga-Spieltag, den internationalen Fußball, sowie um aktuelle Stammtischthemen, die sich mit dem Lederball beschäftigen. Und natürlich Guidos Meinung.

3. Mai 2011 / joe - Kategorie: Fussball-News

Am Dienstag, den 3. Mai 2011, treffen Barcelona und Madrid im Rückspiel des Halbfinals in der Champions League aufeinander. Das Duell ist das letzte im Marathon der beiden Mannschaften gegeneinander. Fast wie aus den Playoffs der NBA bekannt, spielen Real Madrid und der FC Barcelona seit Wochen immer wieder gegeneinander. Dieses Duell bildet den Abschluß der Serie und ist zugleich jenes, welches den letzten Geschmack im Mund und die letzte Erinnerung hinterlässt.
Bisher konnte Barcelona in Madrid in der Liga ein Unentschieden holen und sich somit den nationalen Meistertitel sichern. Kurz danach gewann Real Madrid in Valencia im spanischen Pokalfinale gegen den FC Barcelona. Nachdem es nach 90 Minuten noch keine Tore gegeben hatte, gelang Cristiano Ronaldo der Siegtreffer in der Verlängerung. Das Hinspiel in der Champions League gewann Barcelona in Madrid (2:0).
Schiedsrichter des Champions League Halbfinalrückspiels ist Frank de Bleeckere. Der Belgier pfiff in der letzten Saison schon das Rückspiel zwischen Inter Mailand und den FC Barcelona im Camp Nou und ließ sich damals von Sergio Busquets täuschen, der eine Tätlichkeit des Gegners theatralisch simulierte.

Anstoß des Spiels ist um 20:45 Uhr.

Das Hinspiel:
Im Hinspiel war lange Zeit gar nichts los. In der Anfangsphase der Partie gab es eine gute Chance für Barcelona durch Xavi, ansonsten begnügte sich Barcelona damit den Ball zu halten und in der eigenen Hälfte zu zirkulieren, während Madrid in der eigenen Hälfte die Räume geschickt abdeckte, somit stagnierte allerdings das Offensivspiel. Unterm Strich lag das Offensivspiel beider Mannschaften brach und man hatte den Eindruck beide würden sich mit einem 0:0 anfreunden - schon in der ersten Halbzeit.
Von Seiten Real Madrids wurde die Partie gewohnt körperlich geführt und Barcelona setzte auf Ballbesitz. Am Enden hatten die Statistiker 72% Ballbesitz für Barca ermittelt. Zu Beginn der zweiten Halbzeit schien Madrid das Spiel offensiver gestalten zu wollen, was auch gelang. Die Königlichen attakierten früher und schienen die Dominanz von Barca am Ball stören zu können. Jedoch war es wieder mal der bis dahin stark spielende Pepe, der mit einem bösen Foul seiner Mannschaft einen Bärendienst erwies: Mit gestrecketem Bein sprang er in Kampfsportlermanier mit Anlauf hüfthoch auch das ausgestreckte Bein von Dani Alves, der noch rechtzeitig zurückziehen konnte, um eine Verletzung zu verhindern. Pepe ging glatt mit  Rot duschen und Barca ging in Überzahl in Führung. Als Barca sich schon mit dem knappen Auswärtssieg zufrieden gegeben hatte, nahm sich noch einmal Lionel Messi den Ball, lief aus dem Mittelfeld los, an vier Madrilenen vorbei und zum zweiten katalanischen Treffer des Abends (2:0).

FC Barcelona:
Da sich Real-Trainer Jose Mourinho in der Pressekonferenz nach dem Hinspiel extrem abfällig gegenüber Pep Guardiola und den FC Barcelona, insbesondere über dessen Zusammenarbeit mit Unicef und den Champions League Sieg 2008/2009, äußerte, entschied sich der Verein dazu, diese Vorgänge bei der UEFA anzuklagen. Am Montag lehnte die UEFA mit Verweis auf ein laufendes Disziplinarvefahren gegen Jose Mourinho diese Beschwerde ab.
In Sachen Unsportlichkeit sollten sich die Spieler des FC Barcelona, allen voran Sergio Busquets, Dani Alves und Pedro Rodriquez, an die eigene Nase fassen. Denn wie sich gerade diese drei Spieler in den bisherigen Duellen immer wieder ins Gesicht fasten und zu Boden sanken, ohne auch nur in der Nähe des Kopfes getroffen worden zu sein, grenzt an Arroganz und ist in Dreistigkeit kaum zu überbieten. Obwohl Pepe mit Rot vom Platz ging, ließ sich Dani Alves noch minutenlang behandeln und wurde vom Platz getragen. Wir erinnern uns: Alves wurde nicht getroffen, er zog das Bein rechtzeitig zurück, was vollkommen legitim ist, um einer Verletztung aus dem Weg zu gehen. Die Rote Karte ist auch ohne Berührung mehr als berechtigt, allerdings hatte das Schauspiel von Dani Alves keine Berechtigung.
Des Weiteren liegen Vorwürfe rassistischen Verhaltens gegen Sergio Busquets auf dem Tisch: Spanische TV-Bilder zeigen aus seitlichen Perspektive wie sich der Mittelfeldspieler die Hand vor den Mund hält und in Richtung Marcelo ruft: "Mono, mono" ("Affe, Affe").
Sportlich ist Barcelona am Wochenende gegen Real Sociedad ordentlich auf die Nase gefallen. Beim abstiegsbedrohten Gegner aus dem Baskenland setzte auswärts es eine Niederlage (1:2). Barca war in Führung gegangen, verlor aber in der Schlußphase. Der Elfmeter zum Siegtreffer für Real Sociedad ist mehr als sehenswert.
Personell kann Pep Guardiola vermutlich auch wieder auf Andres Iniesta im Mittelfeld zurückgreifen. Er hat keine Ausfälle zu befürchten und konnte am Wochenende viele Stammkräfte schonen.

Real Madrid:
Auch Real Madrid klagte den Gegner nach dem Hinspiel im Santiago Bernabeu an. Eben diese schauspielerischen Einlagen der Spieler des FC Barcelona wurden der UEFA in der Anklage vorgetragen. Die UEFA lehnte auch diesen Antrag ab, da sie keinen systematischen Betrug nachweisen konnte. Die UEFA hat sich in diesem Thema beinahe selbst die Hände gebunden, indem sie seit Jahren die Betrügereien der Spieler bezüglich Schauspielerei druchgehen lässt und sich nun schwer tut den richtigen Zeitpunkt zu finden, um einzugreifen.
Die Versuche die Rote Karte von Pepe loszuwerden, sind unhaltbar und helfen der UEFA die Vorwürfe im Gesamten abzulehnen. Ebenso fehlen wird Segio Ramos, der im Hinspiel die Gelbe Karte sah und nun ein Spiel pausieren muss. Auch Jose Mourinho wird das Spiel im Camp Nou von der Tribüne aus beobachten müssen. Ihm ist es strengstens untersagt, Kontakt zu seiner Mannschaft aufzunehmen.
Real Madrid muss sich wie Barcelona auch zunächst an die eigene Nase fassen: Marcelo trat offensichtlich auf das Bein von Pedro, als dieser am Boden lag und die Schwalben von Di Maria sorgen schon die ganze Saison lang in Spanien für Unmut.
Für Real Madrid würde es einem Wunder gleichen noch in das Finale der Champions League vorstoßen zu können. Selbst der eigene Coach hat die Mannschaft in aller Öffentlichkeit abgeschrieben. Obgleich dies taktische Züge hatte, so ist man sich darüber bewusst, dass Barcelona im heimischen Stadion noch mehr Platz hat und noch weniger anfällig sein wird auf die mauernden Taktiken der Madrilenen. Die einzige Chance wird die Mannschaft in mutigen Kontern sehen. Die Abwehr von Barca ist zu knacken, es gibt genug Beispiele und Madrid hat im Kader das Potential.
Am Wochenende musste Real jedoch eine herbe Niederlage einstecken. Eine verbesserte B-Mannschaft unterlag zu Hause gegen das abstiegsbedrohte Real Zaragoza (2:3).

Fazit:
Beide Mannschaften mögen ihre individuellen Ziele verfolgen und das Finale im Visier haben, jedoch gilt es für beide Teams vor allem eines zu erreichen: Das Bild des spanischen Fußballs wieder rein zu waschen. Denn was sowohl Real Madrid als auch der FC Barcelona bisher in ihren Duellen gezeigt haben ist keiner Liga würdig, die sich selbst die beste der Welt nennt, keinem Land, dass sich selbst das beste der Welt nennt und keinen Spielern, die sich selbst die besten der Welt nennen.
Das Camp Nou ist ein großes Feld und Madrid wird sich schwer tun die Räume ähnlich eng zu halten, wie dies im Bernabeu gelungen ist. Vor den eigenen Fans wird Barca das Spiel nicht aufhalten wollen, sondern einem geschwächten Madrid den Todesstoß geben wollen. Für den neutralen Zuschauer wird es schwierig, es überhaupt jemandem zu gönnen.

Wett-Quoten Barcelona vs. Real Madrid:
FC Barcelona: 1,70 @ williamhill
Unentschieden: 4,33 @ victorchandler
Real Madrid: 5,20 @ totesport

2. Mai 2011 / joe - Kategorie: Champions League

Am Mittwoch, den 27. April 2011, steigt im Santiago Bernabeu das Hinspiel des Champions League Halbfinals zwischen Real Madrid und dem FC Barcelona. In der spanischen Landeshauptstadt erwartet man mit Freude und neu gewonnener Hoffnung das dritte Clásico der letzten Tage. Zusammen mit dem Rückspiel Anfang Mai in Barcelona werden beide Mannschaften innerhalb von 18 Tagen vier Mal gegeneinander gespielt haben.
Im Finale in London wartet auf eine der beiden Mannschaften der Gewinner aus dem anderen Halbfinale: FC Schalke 04 gegen Manchester United. Wie die Deutschen haben die Engländer am Wochenende ihre Bestbesetzung geschont. Das Hinspiel findet in Deutschland statt, zum Rückspiel wird auf die Insel gereist. Das Endspiel wird am 28. Mai im Nordwesten von London im Wembley-Stadion stattfinden.
Das Spiel zwischen Real Madrid und dem FC Barcelona beginnt um 20:45 Uhr. Schiedsrichter der Begegnung ist der aus der Bundesliga bekannte Wolfgang Stark aus Bayern.

Real Madrid:
Bernd Schuster hatte sich als ehemaliger Coach der Königlichen vor dem ersten Aufeinandertreffen zwischen Real Madrid und dem FC Barcelona Anfang April in den spanischen Medien zu den Chancen der Hauptstädter geäußert: "In einem Spiel kann Real Madrid jeden schlagen, in zwei Spielen nicht."
Insbesondere den erste Teil des Satzes wussten die Madrilenen zu bestätigen. In der Liga gab es zu Hause ein Unentschieden gegen den Erzrivalen (1:1). Dieses Spiel hat Barca zwar endgültig den nationalen Titel der Primera Divisíon beschert, war für Madrid jedoch mindestens ebenso wichtig. Der psychologische Effekt, dass man eben doch gegen Barca bestehen kann, und dass man nicht zwangsläufig umfällt, wenn man geschickt verteidigt, war von großem Wert. Und ist es immer noch. Dies konnte man im spanische Pokalfinale bestens beobachten: Die Madrilenen agierten selbstbewusster und glaubten an ihre Chance. Auch wenn sie spielerisch weit hinter Barca stehen, so haben sie doch mit ihren Mitteln – aus einer guten Defensive heraus – bestehen können. Zur Halbzeit hätte Real längst führen müssen, doch Cristiano Ronaldo (2x) und Pepe wussten das Leder nicht im gegnerischen Gehäuse unterzubringen (0:0). In der Verlängerung besiegte man Barca dann mit einem einfachen Doppelpass, einer perfekten Flanke von Di Maria und einem starken Kopfstoß von Cristiano Ronaldo (1:0 n.V.). Objektiv muss man sagen, dass es in 90 Minunten wieder nicht zu einem Sieg gereicht hat, aber letztendlich wurde gewonnen – und der so wichtige Titel eingetütet.
In der Champions League wird nun der zweite Teil des Zitats von Bernd Schuster auf die Probe gestellt. Problematisch ist sicherlich das Rückspiel im Camp Nou, da das Spielfeld dort deutlich größer ist als im Bernabeu (oder in Mestalla beim Pokalfinale in Valencia). Im Hinspiel im eigenen Stadion gilt es eine dementsprechend vorteilhafte Sitaution zu erarbeiten. Im Camp Nou wird sich Mourinho aller Voraussicht nach hinten rein stellen wollen. Das geht nur mit einem Sieg im Hinspiel. Die erste Halbzeit aus dem Pokalspiel sollte perfektioniert werden. Defensiv stand man hervorragend und offensive fehlte etwas Glück und etwas Kaltschneuzigkeit.
Auch wenn das Spiel vom Wochenende gegen den FC Valencia nicht überbewertet werden sollte, da Madrid nur mit einer "B-Mannschaft" gespielt hat, sollte man bedenken, dass es durchaus positive Einflüsse nehmen kann. Madrid gewann leicht und locker durch optimales Konterspiel und Querpass-Fussball vor dem Tor (6:3). Die B-Mannschaft ist zwar die zweite Wahl bei Madrid, aber hochklassig besetzt. Die Rollen von Higuain, Kaka, Benzema und Granero werden enorm wichtig werden. Denn zwei dieser vier werden vermutlich von der Bank kommen und können – ähnlich wie beim Basketball – von der Bank das Spiel gewinnen. Inwiefern Auswechslungen den entscheidenen Kick geben, kann KO-Runden zwischen zwei genaustens aufeinander abgestimmten Mannschaften entscheiden.
Unabhängig vom Gegner kam man in der Champions League bisher zu beeindruckenden fünf Siegen in fünf Heimspielen und musste noch kein Gegentor hinnehmen (15:0). Allerdings konnte man wettbewerbsübergreifend keines der letzten vier Heimspiel gegen Barcelona gewinnen.
Personell wird Trainer Jose Mourinho wahrscheinlich auf Khedira verletztungsbedingt verzichten müssen. Eines der größten Probleme könnte die Gelbsperre von Carvalho werden.

FC Barcelona:
Was für Real Madrid ein großer Erfolg war und echte Hoffnung für die Champions League bedeutet, ist für die Mannschaft von Barca-Trainer Pep Guardiola ein großer Schock gewesen: Die Finalniederlage im Copa del Rey gegen Real Madrid. Auf Seiten der Katalanen war man von einem Sieg ausgegangen, was angesichts der letzten Resultate und Spielverläufe gegen die Königlichen nicht unrealistisch oder abgehoben gewesen ist. Es kam aber anders. In der ersten Halbzeit fand man gar kein Mittel gegen die madrilener Defensive und musste in der eigenen Rückwärtsbewegung die ein oder andere Lücke zu erkennen geben.
Gerade als man in der zweiten Halbzeit die Taktung des Spiels übernommen hatte und die ersten Chancen zu verzeichnen hatte, begann der erfahrene Zuschauer sich an die letzten Spiele zwischen Madrid und Barca zu erinnern. Doch in der Verlängerung schlug dann Real zu, obwohl Barca tonangebend war. Mangels kopfballstarker Spieler kam aus dem letzten Anrennen nichts mehr heraus.
Am Wochenende gegen Osasuna gewann man zu Hause (2:0). Villa und Messi trafen. Psychologisch war besonders für David Villa das Tor wichtig, da dieser in der Liga seit mehreren Wochen nicht getroffen hatte. Victor Valdez glänzte mit starken Paraden, aber alles in Allem tat Barca nur so viel wie eben nötig war, um zu gewinnen.
Große Sorgen werden Pep Guardiola die Ausfälle in der Abwehr bereiten. Zwar steht Carlos Puyol im Kader, jedoch ist sein Gesundheitszustand alles andere als "Topfit". Mit Abidal, Adriano und Maxwell fallen direkt drei Linksverteidiger aus. Auch Diego Milito musste am Wochenede mit muskulären Problemen ausgewechselt werden.
In der Champions League läuft es auswärts in dieser Saison nicht perfekt: Nur bei Panathinakos Athen und bei Shakthar Donetsk wurde gewonnen – im Viertelfinale bei Arsenal London musste man sogar eine Niederlage hinnehmen (1:2).
Aus Sicht von Barcelona kann man nur hoffen, dass sich Madrid auf den eigenen Lorbeeren ausruht, obgleich sich diese noch in einem heranwachsenden Zustand befinden. Die Medienlandschaft hat sich schon wieder mächtig aufgespielt und das zu Überheblichkeit neigende Real Madrid sieht sich im Vormarsch.

Fazit:
Barca und Madrid treffen sich nach dem Sieg der Hauptstädter im Pokal auf Augenhöhe. Die Katalanen spielen immer noch den besseren Fußball, allerdings hat es Real verstanden geschickt zu verteidigen und scheint ein gutes Mittel gegen Barcelona gefunden zu haben. Psychologisch stehen die Madrilenen im Aufwind, welchen sie allerdings traditionell überheblich fehlinterpretieren. Das Spiel ist von höchstem Interesse, da unheimlich viele Faktoren, deren Relevanz nur schwierig einzuschätzen ist, eine Rolle spielen, Da die Quoten keinen Favoriten kennen, können In-Play starke Quoten abgegriffen werden.

Wett-Quoten für Real Madrid vs. Barcelona:
Real Madrid: 2,75 @ victorchandler
Unentschieden: 3,40 @ totesport
FC Barcelona: 2,80 @ williamhill

27. April 2011 / joe - Kategorie: Champions League

Am Samstag, den 16. April 2011, kommt es zum größten Fußballspiel auf der iberischen Halbinsel: Real Madrid empfängt den FC Barcelona. Vier Mal treffen die beiden Taditionsmannschaften in den folgenden 18 Tagen aufeinander – ein Mal in der Liga, ein Mal im Pokalfinale und zwei Mal im Halbfinale der Champions League. Es steht dem europäischen Fußball demnach eine förmliche Welle von Spitzenspielen ins Haus.
In der Primera División hat man eigentlich schon mit den Rechnereien bezüglich der Vergabe der Meisterschaft aufgehört. Barcelona und Madrid dominieren die Liga nach Belieben und Barca hat sich im direkten Duell punktetechnisch absetzen können. Die Zweiklassengesellschaft in Spanien ist längst Realität und häufig genug hört  – man in Anlehnung an die Dominanz von Celtic Glasgow und den Glasgow Rangers – Vergleiche mit der schottischen Liga. Das Duell der besten Mannschaften des Rests hat der FC Valencia am letzten Wochenende eindrucksvoll gegen Villarreal gewonnen. Der Unterschied zum Spitzenduo beträgt in Punkten ausgedrückt immer noch 16 Zähler. Auch ökonomisch fahren die "beiden" Teile der Primera División auf unterschiedlichen Dampfern: Madrid und Barcelona bekommen im Gegensatz zu den Verhältnissen in der Bundesliga einen extrem erhöhten Anteil an den Vermarktungsgeldern der Primera Divisíon. Nicht selten wird vermutet, die Schere zwischen den Mannschaften würde dadurch erweitert.
Das Spiel zwischen Real Madrid und dem FC Barcelona wird im Santiago Bernabeu um 22:00 Uhr angepfiffen.

Real Madrid:
Wenn die eigene Saison nicht rund läuft, dann bedeutete das für die Königlichen nichts gutes, wenn gleichzeitig der Erzfreind aus Barcelona in den gleichen Wettbewerben regiert, dann bedeutet das eine mittlere Katastrophe für die Madrilenen. In der Hauptstadt befürchtet man – nachdem in der Primera Divisíon aller Voraussicht nach gegenüber dem FC Barcelona den Kürzeren ziehen wird – in diesem Jahr alle Titel direkt gegen Barcelona zu verlieren.
Mit Jose Mourinho hat man sich vor der Saison auf der Trainerbank verstärkt, um eben diesen Siegeswillen und dieses Siegesgen, was in letzter Zeit beim Blau-Roten Erzrivalen zu finden war, für sich zu nutzen. Mourinho gewann im letzten Jahr mit Inter Mailand im Halbfinale gegen den FC Barcelona und soll die Mannschaft von Pep Guardiola auch in dieser Saison bezwingen. Im Hinspiel ist das nicht gelungen (0:5). Im Camp Nou unterlagen die Königlichen mehr als deutlich und müssen sich bis heute die ausgespreizten Hände (fünf Finger für fünf Gegentore) als Symbol für die Blamage im Hinspiel vorhalten lassen.
Die madrilener Medien, insbesondere die größte spanische Sporttageszeitung aus Madrid, haben bereits viel Futter gefunden, um die Duelle zwischen den beiden Rivalen ordentlich anzuheizen. Jede Unachtsamkeit aus dem Lager von Barcelona wurde mit großer Überschrift breitgetreten. So hat die madrilener Presse im Vorfeld auf das Spiel eine Anzeigenkampagne einen Krankenhauses mit Spielern von Barcelona, die ihre Handflächen zeigen, direkt auf sich bezogen und eine Belustigung im Sinne einer Anspielung auf das Hinspiel entdecken wollen. Außerdem wurde eine Antwort von Barca-Präsident Rosell total aus dem Zusammenhang gezogen als dieser unter dem Vorwand einer Torprämie für caritative Zwecke nach seinem Wunschergebnis gefragt wurde. Selbstverständlich antwortete Rosell mit einem hohen Sieg für Barcelona, was die madrilener Presse als überheblich abstempelte. Ebenso nutzte man einen Versprecher von Guardiola, um Stimmung gegen den katalanischen Trainer zu machen. Dieser hatte versehentlich vor dem Duell gegen Donetsk gesagt, dass man mit einem Sieg im "Finale" sei. Seine Verbesserung auf "Halbfinale" ließ die mardilener Presse unter den Tisch fallen.
Sportlich hat Real Madrid in dieser Saison einiges erreicht. Nachdem man mit einer gehörigen Portion Losglück einen einfachen Weg ins Halbfinale der Champions League serviert bekommen hat, kann man bereits von einer erfolgreichen Saison sprechen – auch wenn ein Titel noch fehlt. Gegen Barcelona steht man im Pokalfinale. Die Liga wird man auch mit einem Heimsieg vermutlich vergessen können. Dementsprechend hat dieses Clasico für Madrid besonders symbolischen Wert. Die Hinspielpleite und der Auftakt für die "Serie" gegen Barcelona stecken in den Köpfen.
Acht der letzten neun Spiele wurden gewonnen – lediglich gegen Sportling Gijon musste man vor zwei Wochen in der Liga eine Heimniederlage hinnehmen (0:1). Dadurch brach nicht nur ein Rekord von Trainer Jose Mourinho, der über mehrere Jahre kein Heimspiel verloren hatte, sondern dadurch zerbrachen vor allem die letzten Hoffnungen auf die nationale Meisterschaft. Acht Punkte Differenz zu Barcelona werden mit dem schwierigeren Restprogramm nicht mehr zu machen sein.
Während der letzten sieben Pflichtspiele wurden lediglich zwei Gegentore zugelassen. In der Liga stellt Real Madrid mit 22 Gegentoren die zweitbeste Defensive – hinter Barcelona – und mit 72 Treffern den zweitbesten Sturm – hinter Barcelona.
Inwiefern personell rotiert wird liegt in der Hand von Jose Mourinho. Rein theoretisch kann er seine Topmannschaft spielen lassen. Cristiano Ronaldo hat in den letzten Woche immer mal wieder muskuläre Probleme gehabt, sollte aber fit sein.

FC Barcelona:
Für den FC Barcelona bedeutet das erste Aufeinandertreffen von den vier Spielen gegen Real Madrid am wenigsten. In der Liga ist alles entschieden – auch, wenn man das offiziell so nie sagen würde. Das Pokalfinale und die Spiele in der Champions League sind weitaus wichtiger, zumal man das Hinspiel in der Liga deutlich für sich entscheiden konnte.
Pep Guardiola wird sicherlich mit dem Gedanken spielen, den ein oder anderen für das Pokalspiel aufzubewahren, jedoch kann er sich das nicht erlauben, zu groß ist der Druck der Weltöffentlichkeit, um ein Spiel dieser Größenordnung und dieser Reichweite herzuschenken. Außerdem spielt ein weitere psychologischer Faktor eine Rolle: Momentan ist man sich in Madrid nicht sicher, ob man überhaupt gegen die "Generation Barcelona" gewinnen kann, denn der FC Barcelona gewann die letzten fünf Spiele gegen Madrid. Man sollte ihnen aus katalanischer Sicht nicht beibringen, wie das gelingen kann.
Im Hinspiel zerlegte man den Erzrivalen und auch in der Vorsaison konnte man zwei Mal gegen Real Madrid gewinnen. Das letzte Spiel im Santiago Bernebau gewann man vor fast genau einem Jahr (2:0) durch Tore von Messi und Pedro. Im Jahr davor gelang es die Madrilenen vor heimischem Publikum zu demütigen (2:6).
Aus medialer Sicht wollte man in Barcelona versuchen, das Duell so "kalt" wie möglich zu halten. Also wenigstens von der eigenen Seite weitestgehend auf Stimmungsmache zu verzichten und sich verbal defensiv positionieren. Dies geling allen außer Torwart Victor Valdes, der in einer spanischen Late-Night Show sagte, dass er sich nicht erinnern könne, ob der letzte Sieg der Madrilenen in Farbe oder in Schwarz-Weiß ausgestrahlt worden sei. Ansonsten betont in Barcelona nicht nur der Trainer, dass Real Madrid eine sehr starke Mannschaft sei und dass es besonders schwierig werde im Santiago Bernabeu zu gewinnen – eine besondere Genugtuung wäre es allemal.
Sportlich ist der FC Barcelona in hervorragender Verfassung. Keines der letzten elf Spiele wurde verloren. Die letzte Niederlage musste man im Achtelfinalhinspiel bei Arsenal London hinnehmen (1:2). Seitdem gelang es nur noch dem FC Sevilla gegen Barcelona zu punkten (1:1). Die letzten fünf Spiele wurden gewonnen, wenn auch teilweise mit Problemen. So kam man gegen Getafe nach einem dominanten Spiel in der Schlußphase gehörig unter Druck und forderte zu Hause den Abpfiff (2:1). In Villarreal hätte man durchaus auch Punkte liegen lassen können (1:0) und zu Hause gegen Almeria lag man nach einer Stunde noch hinten (3:1).
Personell hat Barcelona-Trainer Pep Guardiola im Gegensatz zu Jose Mourinho bei Real Madrid große Sorgen. Mit Carlos Puyol und Eric Abidal fehlen zwei Stammspieler aus der Viererkette. Die Innenverteidigung – meist mit Pique und Busquets – wirkte bislang nicht immer sicher. Der Defensivverbund im Allgemeinen funktionierte in den letzten Woche nicht wie gewohnt, obgleich man in Barcelona natürlich sehr hohe Maßstäbe ansetzt.

Fazit:
Real Madrid hat in diesen vier Spielen mehr zu verlieren als der FC Barcelona, denn die Katalanen haben die Meisterschaft in der Tasche. Allerdings steht in gewisser Weise für beide Mannschaften die gesamte Saison auf dem Spiel. Diese Serie wird in jedem Fall ein historisches Thema werden, welches keine der beiden Teams in schlechter Erinnerung behalten will. In der Spielanlage ist Barcelona den Madrilenen überlegen, allerdings ist in 90 Minuten immer alles möglich – gerade, wenn der Unterschied zwischen den beiden Mannschaften nicht extrem ist. Im Duell in der Champions League sieht das Ganze sicherlich anders aus, aber über 90 Minuten hat auch Madrid berechtigte Chancen. Das erste Spiel hat in dieser Situation besonders psychologischen Wert. Den sportlichen Wert bringen dann die nächsten Duelle mit sich.

Wett-Quoten Real Madrid vs. Barcelona:
Real Madrid: 2,88 @ victorchandler
Unentschieden: 3,75 @ victorchandler
FC Barcelona: 2,50 @ youwin

So eben informieren spanische Medien, dass Özil nicht in der Startelf stehen wird. Mit Khedira, Xabi Alonso und Pepe wird es drei defensiven Mittelfeldspieler geben. Beim FC Barcelona heißt die Überraschung Carlos Puyol: Der Kapitän steht in der Startelf im Clásico.

15. April 2011 / joe - Kategorie: Fussball-Wetten

Am Dienstag, den 8. März 2011, treffen in Katalunien die beiden spielstärksten Mannschaften der Welt aufeinander: Der FC Barcelona empfängt den FC Arsenal London. Das Spiel am Dienstag ist das Rückspiel der Achtelfinalduelle in der Champions League. Das Hinspiel in London hatten die Engländer nach großem Kampf für sich entscheiden können.
In der ersten Halbzeit blieb Arsenal unter den Erwartungen, obgleich die meisten sowieso nicht viel von der Heimmannschaft, sondern viel mehr von den Katalanen erwarteten. Besonders Linoel Messi vergab allerdings mehrfach vor dem Londoner Tor und so stand es zur Halbzeit "nur" 1:0 für Barcelona – druch ein Tor von Villa auf Pass von Messi, wobei Clichy das Abseits aufhob. Die zweiten 45 Minuten ging Arsenal weiterhin unterküllt an. Erst nach einer Stunde Spielzeit kam Arsenal auf. Und als Barca-Coach Pep Guardiola per Einwechslung die Signale auf "Ergebnis halten" stellte, gelang es Arsenal zuzuschlagen. Durch einen kapitalen Fehler von Victor Valdez, der die kurze Ecke aufmachte, traf van Persie zum Ausgleich. Wenig später schloß Arshawin einen englischen Konter zum Endstand ab (2:1).
Das Achtelfinalrückspiel in der Champions League zwischen dem FC Barcelona und dem FC Arsenal London wird von Massimo Busacca geleitet werden. Der Schweizer wird das Spiel um 20:45 Uhr anpfeifen. Der FC Barcelona dürfte beste Erinnerungen an diesen Schiedsrichter haben: Busacca stand auch schon auf dem Platz, als Barcelona 2009 gegen Manchester United im Finale die Champions League gewann (2:0).

FC Barcelona:
Wenn man vor dem wichtigsten Spiel der Saison – so wird es in Barcelona genannt – steht, dann möchte man nach Möglichkeit seine absolute Top-Elf auf das Spielfeld schicken. Doch Barcelona-Trainer Pep Guardiola wird nicht auf seine Wunschelf zurückgreifen können. Einige Namen stehen nicht zur Verfügung. Das größte Loch gibt es in der Innenverteidigung. Dort fehlen beide Stammkräfte. Gerad Pique ist für das Rückspiel gelb-gesperrt. Von offizieller Seite wurde nun bekannt, dass es auch Kapitän Carlos Puyol nicht schaffen werde, rechtzeitig für das Spiel gegen Arsenal fit zu sein. Seit Mitte Januar hat Puyol Probleme im linken Knie. In dieser Saison hat Barca nur verloren, wenn Carlos Puyol nicht auf dem Spielfeld war. Vermutlich wird Pep Guardiola, der selber mit starken Bandscheibenproblemen zu kämpfen hat und das Training nur teilweise leiten kann, auf Busquets und Abidal in der Innenverteidigung vertrauen – die Option Gabi Milito erscheint vernachlässigbar. Damit ergeben sich Folgeprobleme, denn Busquets könnte somit nicht im defensiven Mittelfeld ran und Abidal müsste seine Außenverteidigung aufgeben. Wahrscheinlich rückt dan Maxwell in der Außenverteidigung in die Mannschaft. Im defensiven Mittelfeld vermutet man Mascherano. Obwohl Keita in letzter Zeit starke Partien abgliefert hat, ist er im System von Guardiola eher ein Back-up für die kreativen Iniesta und Xavi und weniger ein Ersatz für den Aufräumer im defensiven Mittelfeld.
Sportlich verliefen die letzten Spiele für Barcelona nicht wie man es gewohnt ist. Mit lediglich zwei Toren in den letzten beiden Spielen, trainierte man zwar das Ergebnis zum Weiterkommen gegen Arsenal, jedoch zeigte man auch, dass es momentan vor dem gegnerischen Tor hakt. Insbesondere Lionel Messi trifft vor dem Tor aktuell häufig die falschen Entscheidungen. Schon im Hinspiel bei Arsenal gelang es dem Argentinier nicht, das Spiel für seine Mannschaft zu entscheiden. Gegen Valencia vergab er erneut und verpasste die richtgen Zeitpunkte für Querpässe statt Egoismus. Letztlich gewann man sowohl in Valencia (1:0) als auch gegen Zaragoza (1:0). Vor dem Tor wird man gegen Arsenal etwas kaltschneuziger sein müssen.

FC Arsenal London:
Auch Arsenal London-Trainer Arsene Wenger würde selbstverständlich nur zu gerne mit seiner Wunschelf in Barcelona auflaufen. Das wird allerdings auch nicht klappen. Nach dem grandiosen Comeback im Hinspiel rechnete man sich eigentlich gute Chancen aus, auch in Barcelona bestehen zu können. Es scheint jedoch, als würden diese Chancen mit jedem Tag, den man dem Rückspiel näherkommt, sinken.
Zunächst blamierte man sich gegen den unterklassigen Verein Leyton Orient im FA-Cup (1:1), dann verlor man gegen Birmingham City auf äußerst peinliche Weise das Carling Cup Finale und verpasste es endlich mal wieder einen Titel feiern zu können (1:2). Das Rückspiel gegen Leyton Orient konnte dann gewonnen werden (5:0). In der Premier League gewann man gegen Stoke City (1:0), spielte aber nur Unentschieden zu Hause gegen Sunderland (0:0), das zuvor vier Spiele in Folge verloren hatte.
Neben der sportlichen Komponente, muss man in London mitansehen, wie auch die personelle Komponente die Zuversicht zunehmend schwinden lässt. Erst verletzte sich Fabregas gegen Stoke City am Oberschenkel, dann verletzte sich Robin van Persie gegen Birmingham City am Knie. Der Stürmer wird gegen Barca definitiv nicht dabei sein. Bei Cesc Fabregas gibt es Hoffnungen. Auch Theo Walcott, der mit seiner Schnelligkeit für das Konterspiel enorm wichtig gewesen wäre, muss gegen Barcelona, aufgrund einer Knöchelverletzung aus dem Spiel gegen Birmingham, zugucken. Jack Wilshere bekam gegen Sunderland einen heftigen Tritt auf den Knöchel und steht in Behandlung. Ob er am Dienstag im Kader steht, ist fraglich. Positive Signale gibt es von Alex Song, der über Knieprobleme klagte.
Für Arsenal wird es ein defensives Spiel werden, welches den Engländern tendentiell nicht so liegt. Im Grunde muss es Arsenal gelingen Barca zu beschäftigen. Gerade über schnelle Gegenangriffe mit Nasri, Arshawin und Bendter muss es gelingen die Lücken bei den Katalanen auszunutzen. Durch das extreme Aufrücken der Außenverteidiger der Katalanen müsste Arsenal beim Kontern genügend Platz vorfinden, um die Angriffe sauber auszuspielen. Ein Tor wird von Nöten sein.
Arsene Wenger hat nun alle überrascht und Robin van Persie für den Kader gegen Barcelona nominiert. Alex Song hingegen steht nicht im Aufgebot. Cesc Fabregas ist wie erwartet dabei.

Head to Head:
Bei diesen beiden Mannschaften schwenkt der erste Gedanke sofort auf das Champions League Finale 2006, als Jens Lehmann früh im Spiel die Rote Karte wegen Notbremse sah und Arsenal in Unterzahl in Führung ging, am Ende aber Barcelona die Oberhand behielt (2:1). Im letzten Jahr standen sich beide Mannschaften im Viertelfinale gegenüber. Arsenal holte im Hinspiel einen Zwei-Tore-Rückstand auf (2:2), ging aber im Rückspiel - trotz Führung – durch vier Tore von Lionel Messi unter (1:4). Wichtig ist an erster Stelle die Referenz zum Hinspiel in diesem Jahr vor ein paar Wochen in London, welches Arsenal gewann (2:1).

Fazit:
Beide Mannschaften müssen ihre Startformationen umbauen. Inwiefern sich die Spieler mit ihren neuen Nachbarn aklimatisieren wird ein wichtiger Punkt sein. Für Arsenal scheinen die Schwächungen schwerer zu wiegen als für Barcelona. Arsenal muss aktiv bleiben und so gefährlich wie möglich im Konterspiel sein, damit Barcelona sich nie sicher sein kann. Im Grunde geht man aber von einem Weiterkommen der Katalenen aus, den zu Hause sollten sie Arsenal im Griff haben – gerade auf dem großen Platz im Camp Nou. Allerdings muss Barca unbedingt seine Kaltschneuzigkeit vor dem gegnerischen Gehäuse wiederfinden, ansonsten könnte am Ende ein fast schon blamables Aus in der Champions League stehen.

Wett-Quoten:
FC Barcelona: 1,30 @ william hill
Unentschieden: 6,50 @ bet365
FC Arsenal London: 10,50 @ unibet

Wer kommt weiter?
FC Barcelona: 1,36 @ william hill
FC Arsenal London: 3,20 @ 10bet

7. März 2011 / joe - Kategorie: Champions League

Ähnlich wie in Deutschland gab es auch in Spanien an diesem Wochenende einen großen Fortschritt in Sachen Vergabe der nationalen Meisterschaft. Während in der 1. Bundesliga Borussia Dortmund alle überragt, scheint in der Primera División der FC Barcelona dem Titel einen Schritt näher gekommen zu sein.

Nach Auffassung der madrilener Medien - und zumindest in dieser Meinung scheinen sie wirklich für den Großteil der Anhänger von Real Madrid gesprochen zu haben – hatte Real Madrid am Wochenende endlich mal die Möglichkeit, sich vorübergehend an dem FC Barcelona vorbei zu schieben. Der große Rivale aus Barcelona hatte an den letzten Spieltagen immer wieder vor Real Madrid gespielt und durch eigene Siege die Hauptstädter unter Zugzwang gebracht. Am Sonntagabend konnte Madrid also vorlegen. Ein Vorhaben, das, mit allen wichtigen Spielern - mit Ausnahme vom Langzeitverletzten Gonzalo Higuain – an Bord, und angesichts des schwachen Gegenübers, durchaus machbar erschien. Der Gegner hieß UD Almeria, seines Zeichens Tabellenletzter mit gerade zwei Saisonsiegen. Ende November hatte sich Almeria noch ein 0:8 auf eigenem Platz gegen den FC Barcelona abgeholt. Mit dem Motto in Almeria zu gewinnen und somit den Katalanen Druck für ihr Spiel gegen Malaga zu übertragen, reiste Trainer Jose Mourinho nach Almeria an. Nach 90 Minuten Spielzeit gab er dann dem Schiesdrichter die Schuld - wie man das in Madrid so macht. Nur ein 1:1 Unentschieden gegen den Tabellenletzten konnte die Mannschaft um Cristiano Ronaldo, der in 94. Minute einen Freistoß an die Latte setzte, auf der Haben-Seite notieren. Almeria war nach einer Stunde in Führung gegangen. Real hatte daraufhin und auch schon vorher kaum Ideen im Offensivspiel. Durch den eingewechselten Granero gelang der Ausgleich, doch dabei blieb es. Barcelona hingegen fuhr einige Stunden später einen ungefährdeten Heimerfolg gegen den FC Malaga, den neuen Verein von Martin Demichelis, ein (4:1).

Innerhalb von wenigen Stunden hat sich die Lage in der spanischen Meisterschaft demnach drastisch verändert. Nicht gewendet, aber verändert. Die Katalanen führen nun mit vier Punkten vor Real Madrid die Tabelle an – nach Abschluß der Hinrunde, die sie mit einem neuen Punkterekord von 52 aus 57 möglichen Punkten beendeten. Bedenkt man also, dass Barca in der gesamten Hinrunde nicht nur vier Punkte besser als Real war, sondern lediglich ein Spiel verloren hat und ein weiteres Unentschieden gespielt hat, dann erscheint es als sehr unwahrscheinlich, dass sie in der Rückrunde so viele Punkte abgeben, dass Madrid noch mal vorbeiziehen kann – Real müsste immerhin immer gewinnen. Jeder weitere Ausrutscher, würde Barca den Titel servieren. Es erscheint utopisch, doch bei näherer Betrachtung muss man einer spanischen Sportzeitung Recht geben. Diese betitelte das Spiel zwischen Almeria und Real Madrid wie folgt: "Die Liga ist zur Hälfte beendet."

17. Januar 2011 / joe - Kategorie: Fussball-News









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