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Auf dieser Stichwort-Seite finden Sie die Artikel zu Eishockey und Sportwetten im Allgemeinen.
ERC Ingolstadt vs. Kölner Haie, 20.11.2011 – Anfangsbully 19:05 Uhr, DEL (20.Spieltag) 
Schaut man auf die Tabelle, so glaubt man wohl kaum, dass die Partie zwischen dem ERC Ingolstadt und den Kölner Haien ein Spitzenspiel darstellen kann. Doch der Schein trügt. Nach Anfangsschwierigkeiten holen die Haie Platz um Platz auf. Dagegen schielt der ERC Ingolstadt bereits auf die Tabellenspitze. Anfangsbully der Partie ist am Sonntagabend um 19:05 Uhr in der Saturn-Arena durch den Schweizer Schiedsrichter Danny Kuhrmann.
Formcheck ERC Ingolstadt
Das Trainerduo Rich Chernomaz und Rick Nasheim hat gute Arbeit geleistet. Ingolstadt befindet sich derzeit auf einem hervorragenden 3.Platz in der DEL und hat nur drei Punkte Rückstand auf den Tabellenführer Mannheim. Gerade die Adler aus Mannheim konnte man in der Woche vor der Deutschland Cup-Pause noch mit 3:2 schlagen. Am Freitag folgte nun der 3:1-Derbysieg in München. Erst 30 Sekunden vor Schluss konnte München den Anschlusstreffer erzielen und zerstörte so die Shut-Out Träume von Goalie Ian Gordon. Gerade die Neuzugänge Derek Hahn und Kris Sparre sorgen für Wirbel vor dem Tor. Beide können bereits sieben Saisontreffer für sich verbuchen. Auffällig bei den Ingolstädtern ist jedoch die breite Verteilung der Tore auf die verschiedenen Reihen. Mit Köln kommt nun ein sehr unangenehmer Gegner, der sich zur Zeit im Aufwind befindet. Doch mit der beeindruckend Form aus den letzten Wochen sollte auch diese Aufgabe machbar sein, was die vergangenen Resultate beweisen:
ERC Ingolstadt – Thomas Sabo Ice Tigers 3:2
ERC Ingolstadt – DEG Metro Stars 2:3 n.P.
ERC Ingolstadt – Iserlohn Roosters 7:4
ERC Ingolstadt – Eisbären Berlin 2:3 n.V.
ERC Ingolstadt – Krefeld Pinguine 2:3
ERC Ingolstadt – Adler Mannheim 3:2
ERC Ingolstadt – EHC München 3:1
Formcheck Kölner Haie
Das hatte sich Neutrainer und Ex-Bundestrainer Uwe Krupp wohl anders vorgestellt. Nach einem Drittel der Saison findet er seine Kölner auf Rang 9 der Deutschen Eishockey Liga wieder. Der Saisonstart war sehr holprig, doch so langsam scheinen sich die Haie an ihren neuen Trainer zu gewöhnen. Die Ergebnisse der letzten Wochen sind noch nicht ideal, doch bereits um einiges besser als zu Beginn der Spielzeit. An Spielerqualität mangelt es den Kölnern auf keinen Fall. Der NHL-erfahrene Jason Jaspers, derzeit Top-Scorer mit 15 Punkten, Nationalspieler Philip Gogulla, Charlie Stephens und André Lakos sind nur einige Vertreter des 8-fachen deutschen Meisters. Gegen Krefeld konnte man zuletzt seine Offensivstärke unter Beweis stellen: Mit 50 Torschüssen hatte man doppelte so viele Chancen wie der Gegner. Das Zusammenspiel des Teams wird immer besser und nun soll ein weiterer Sieg gegen die starken Ingolstädter folgen. Wenn man diesen einholt, dann ist klar, dass die Kölner zurück im Geschäft sind. Bei einer Niederlage können die beiden letzten Siege auch nur als ein kurzes Hoch gedeutet werden Die vergangenen Resultate zeigen den Formanstieg der Haie:
Kölner Haie – Adler Mannheim 0:3
Kölner Haie – Krefeld Pinguine 3:2 n.P.
Kölner Haie – Hannover Scorpions 3:4 n.V.
Kölner Haie – EHC München 1:2
Kölner Haie – Augsburger Panther 1:2
Kölner Haie – Thomas Sabo Ice Tigers 4:0
Kölner Haie – Krefeld Pinguine 5:3
Head to Head: ERC Ingolstadt vs. Kölner Haie
In 53 Partien haben sich die beiden Teams bereits gemessen. Die Statistik zeigt, dass sich beide Mannschaften nicht viel nehmen: Während auf Ingolstadts Seite 25 Siege verbucht werden konnten, gingen die Haie 28 Mal als Sieger vom Eis. Ging das Spiel in die Verlängerung, so konnte sich Ingolstadt meist durchsetzen. Letzte Saison zeigte aber auch Köln, dass sie Ingolstadt nach 60 Minuten besiegen können.
Analyse & Wettbasis-Trend
Beide Teams werden mit großem Selbstvertrauen in das Fernsehspiel gehen, auch wenn die Teams unterschiedliche Motivationen haben. Köln braucht eine Siegesserie, um aus dem unteren Mittelfeld der Tabelle zu entfliehen, Ingolstadt will an die Spitze der Deutschen Eishockeyliga. Die Wettanbieter sehen den Vorteil bei den Ingolstädtern, die neben dem Heimvorteil auch seit Beginn der Saison eingespielter und kompakter wirken. Gerade der Sieg gegen Mannheim hat das Team beflügelt. Die Haie werden aber mit Sicherheit eine umkämpfte Partie liefern. Folgende Konditionen bieten die Wettanbieter:
Sieg Ingolstadt: 2,00 – William Hill
Unentschieden: 4,60 – Bet3000
Sieg Köln: 3,20 – BWin
Die weiteren Begegnungen des 20.Spieltages:
Mannheim – Iserlohn
Wolfsburg – Krefeld
Hamburg – München
Nürnberg – Berlin
Düsseldorf – Hannover
Augsburg – Straubing
19. November 2011 / frank - Kategorie:
Sport-Wetten
Wie bereits im vergangenen Jahr so findet auch dieses Jahr der Eishockey Deutschland Cup an diesem Wochenende in der Münchner Olympiahalle statt. Neben dem Gastgeber und Titelverteidiger Deutschland kämpfen das Team aus Kanada, der Schweiz und der Slowakei um den diesjährigen Titel. Gespielt wird nach dem Modus Jeder gegen Jeden und das Team mit den meisten Punkten gewinnt den Titel.
Der komplette Spielplan des Turniers sieht wie folgt aus:
Freitag, 12.11.2010
16.15 Uhr – Schweiz : Slowakei
20.00 Uhr – Deutschland : Kanada
Samstag, 13.11.2010
15.45 Uhr – Slowakei : Deutschland
19.30 Uhr – Schweiz : Kanada
Sonntag, 14.11.2010
16.30 Uhr – Kanada : Slowakei
20.15 Uhr – Deutschland : Schweiz
Den Auftakt in das Miniturnier machen am Freitag, 12.11.2010 um 16.15 Uhr die Teams aus der Schweiz und der Slowakei. Die Eidgenossen die den Deutschland Cup bereits 2001 und 2007 gewinnen konnten treffen auf den Eishockey Weltmeister 2002 und ebenfalls zweifachen Deutschland Cup Sieger in den Jahren 1997 und 2006, die Slowakei. Bwin quotiert beide Teams mit einer 2.25. Im Falle eines Unentschieden und einer Verlängerung gibt es den 4.50 fachen Einsatz.
Im Anschluß an diese Partie trifft der Titelverteidiger Deutschland auf das Team aus Kanada. Diese Partie gab es bereits 125 mal in der Geschichte und mit einer Statistik von 22 Siegen – 9 Unentschieden und 94 Niederlagen bei einem Torverhältnis von 262:604 Tore spricht eigentlich wenig für das deutsche Team. Jedoch sieht bwin den Unterschied nicht so groß. Bwin favorisiert hauchdünn das Team aus Kanada, dass ohne ihre Topspieler aus der NHL angereist ist, mit einer Siegquote von 2.20 gegenüber der Siegquote von 2.30 für die deutsche Auswahl.
Der Sportsender Sport1 überträgt täglich live vom Deutschland Cup. Für die letzten Infos zu den Teams und dem Turnier hilft die Homepage des DEB.
9. November 2010 / stefan - Kategorie:
Sport-Wetten
Die ersten zwei Spieltage sind in Tilburg bereits absolviert und Überraschungen blieben aus. Österreich, Ukraine und Japan stehen nach zwei Spielen mit zwei Siegen an der Tabellenspitze. Gastgeber Niederlande sowie Serbien und Litauen haben nichts zu bestellen. Vor allem die Leistung der Österreicher im ersten Spiel war mehr als nur beeindruckend. Nochmals zur Erinnerung – das Handicap wurde von bwin mit minus 5.5 tituliert. Bereits vor dem ersten Drittelende war dieses Handicap gecovert und man ging mit einem 7-0 in die erste Pause. Schlussendlich gab es einen klaren, deutlichen 13-0 Sieg. Serbien war reines Kanonenfutter und hatte nichts entgegenzusetzen. Dementsprechend lies die Konzentration auch nach im zweiten und dritten Drittel.
Am gestrigen Dienstag gab es dann gegen Litauen einen 6-2 Sieg. Man wurde eindeutig mehr gefordert als gegen die Serben und mit der dritten guten Chance konnten die Litauer sogar in Führung gehen. Der litauische Goalie befand sich zu Beginn auch in starker Form und konnte mit vielen Saves die Führung festhalten. Doch kurz vor Drittelende der wichtige Ausgleich. Im zweiten Drittel konnten die Österreicher dann die Verhältnisse geraderücken und zogen auf 4-1 davon. Nach dem 6-2 Sieg gab der ÖEHV-Coach Gililgan zu Protokoll, dass er vor allem mit der Torhüterleistung von Divis zufrieden war, da er oftmals in brenzligen Situationen überzeugen konnte. Jedoch warnte er bereits vor dem sehr wichtigen Spiel gegen die Japaner. Die Japaner kamen zu einem 3-1 Sieg gegen den Gastgeber und zu einem 5-0 Sieg gegen Serbien. Jedoch muss auch angemerkt werden, dass Litauen gegen die Ukraine am ersten Spieltag 12 Gegentore bekam – bei jedoch 5 Treffern – und im zweiten Spiel auch schon bedeutend weniger Gegentreffer bekamen.
Die Japaner waren von 1998 bis 2005 Fixstarter bei der A-WM im Eishockey, jedoch bedingt durch den "Quotenplatz", welche die Asiaten bekamen und somit unabsteigbar waren. Diese Regel wurde im Jahr 2005 dann aufgehebt und es musste direkt der Gang in die Zweitklassigkeit angetreten werden. Bei der B-WM in den Jahren 2006 bis 2009 belegten die Japaner immer den dritten Rang. Sehr wahrscheinlich, dass dies auch dieses Jahr passieren wird. Serbien, Litauen und Niederlande sind nicht auf Augenhöhe mit den eishockeyverrückten Japaner und Ukraine und Österreich müssten in der Regel auch eine Klasse über das Leistungspotential von Japan gestellt werden.
Die Japaner verfügen über viele quirlige Spieler und sind sicherlich gefährlicher als die Litauer und Serben. Die Österreicher wissen, dass sie aufpassen müssen. Der ehemalige Nordamerika-Legionär Thomas Pöck warnte zudem auch schon, dass die ÖEHV Cracks sich auf ihre Aufgaben konzentrieren müssen und nicht Dinge versuchen, die Unmöglich sind. Mit dem nötigen Ernst ist alles andere als ein Sieg eine herbe Enttäuschung. Dementsprechend sind auch die Quoten verteilt. Bei Bwin gibt es 20 % auf einen Sieg der Österreicher. Das Handicap ist mit +2.5 / -2.5 angegeben. Ich bin der von der Qualität des österreichischen Eishockeys überzeugt und mit der nötigen Disziplin und Ernsthaftigkeit sollten die Österreicher auch das Handicap erreichen.
Mein Tipp: 5-2 für Österreich
21. April 2010 / dominic - Kategorie:
Sport-News
Zwischen 12. und 28.2.2010 finden im kanadischen Vancouver die 21. olympischen Winterspiele statt. Während dieser Zeit finden in Vancouver 86. Medaillenentscheidungen von Ski Alpin über Langlauf bis hin zum Eishockey statt.
Auf unserer Partnerseite Ski-Wetten haben wir die einzelnen Bewerbe kurz vorgestellt und werden während der olympischen Spiele in Vancouver immer wieder Wett-Tipps veröffentlichen. Hier kommen Sie zum Artikel über Wetten auf die Olympischen Spiele (Alpin Ski, Skispringen, Nordische Kombination, Biathlon, Bob, Rodeln, …).
Mit der olympischen Herren-Abfahrt gibt es gleich am Samstag [Update: verschoben auf zumindest Montag] ein erstes Highlight, wenn sie nicht abgesagt wird. Denn eine Schlechtwetterfront aus Hawaii kündigt sich an und daher wird es wohl auch nur ein Training geben um die Piste zu schonen. Es wird auch schon Kritik an der Piste geübt. Tonnenweise Schnee wurde angekarrt, die Oberfläche ist wie Zucker und sieht wie Sand aus. Zuletzt kam nach einem Schneesturm wieder ordentlich Neuschnee dazu. Ob die europäischen Athleten auf diesem Schnee mit nur einem Training gleich eine Topleistung abrufen können, wird man sehen. Vielleicht ein Vorteil für Lokalmatador Manuel Osborne-Paradis? Im ersten Training trumpften die Schweizer auf, Didier Cuche war Trainingsschnellster. Hier finden Sie noch einen Artikel über Wetten auf die Ski-Bewerbe (Abfahrt, Super-G, Slalom, Riesentorlauf).
Interessant wird es am Samstag auch schon für die Skispringer auf der Normalschanze, wenn es um Gold geht. In den Trainingssprüngen waren Simon Ammann und Thomas Morgenstern vorne, gefolgt von Gregor Schlierenzauer und Martin Schmitt. Bis auf Schmitt sind diese Springer auch am Samstag vorne zu erwarten, es wird wohl auf ein Duell Ammann gegen die Österreicher hinauslaufen. Mehr Informationen über Wetten auf Skispringen gibt es in diesem Artikel.
Auch für die Biathletinnen wird es am Samstag interressant, der 7,5 km Sprint der Damen steht auf dem Programm. Deutschland sollte hier sehr gute Medaillenchancen haben. Mit Magdalena Neuner, Kati Wilhelm, Andrea Henkel und Simone Hauswald zählen alle vier Läuferinnen zum erweiterten Kreis der Medaillenanwärterinnen, Neuner ist unserer Meinung nach ein heisser Tipp für Gold! Hier finden Sie außerdem noch mehr über Wetten auf Biathlon bei Olympia.
Mit dem Spiel USA gegen Schweiz beginnt am 16.2.2010 schließlich auch das olympische Eishockey-Turnier, oder auch Ryan Miller (USA) gegen Jonas Hiller (Schweiz) im Tor. Zwei Klasseleute, die mit ihren Reflexen die gegnerischen Stürmer wohl zur Verzweiflung bringen werden. Es ist in diesem Spiel nicht unbedingt mit vielen Toren zu rechnen, vor allem der Schweiz wird bei diesem Turnier eine Sensation zugetraut. Zwar nicht unbedingt der Olympiasieg, aber die Schweizer könnten doch für Furore und einige Überraschungen sorgen. Noch mehr über Wetten auf Eishockey bei Olympia in diesen Artikel.
14. Februar 2010 / hans - Kategorie:
Sport-Wetten
Chicago Blackhawks:
Die Blackhawks sind derzeit eines der besten Teams in der NHL, dazu noch das jüngste. Die „Jungen Wilden“ haben nach 52 Spielen schon 35 Siege zu verbuchen, dazu gab es 4 Niederlagen in Overtime und nur 13 Niederlagen. Die einzigen Teams, die weniger Niederlagen hinnehmen mussten, sind die Washington Capitals und die San Jose Sharks.
Bei den Hawks klappt diese Saison einfach alles, mit nur 2,23 Gegentoren pro Spiel und nur 24 hinzunehmende Schüsse aufs Tor sind sie defensiv das stärkste Team der NHL. Auch in der Offense sieht es prächtig aus, nur ein Team feuert mehr Schüsse auf des Gegners Kasten ab, das sind die Maple Leafs, die jedoch bei weitem nicht so oft treffen wie die Hawks … 3,17 Tore pro Spiel. Auch das ist ein Spitzenwert in der gesamten Liga. Weiter geht es mit den guten Power Play bzw. Penalty Kill Werten von 21 % bzw. 85,6 %.
So ist es nicht verwunderlich, dass man die Hawks an zweiter Stelle der Western Conference vor findet, mit bereits 16 Punkten Vorsprung auf einen Nicht-Play-Off-Platz und immerhin schon 8 Punkte Vorsprung auf den Dritten des Westens scheint das Achtelfinale bereits schon so gut wie sicher. Vorausgesetzt, die Konstanz der Hawks bleibt bestehen.
Zuletzt gab es jedoch eine Niederlage von 1:5 gegen die Cannucks, in ihrem 9-Game-Road-Trip haben die Hawks bisher schon 5 Spiele absolviert, aber schon zwei Niederlagen hinnehmen müssen. Einen Sieg konnte man nur im Shootout gegen die Wings erzwingen. Überhaupt haben die Hawks auswärts die meisten Niederlagen zu verbuchen, acht an der Zahl. Doch gegen die selbst zu hause schwach spielenden Oilers sollte es dennoch zu einem Sieg reichen.
Die Top Scorer der Hawks sind Right Winger Patrick Kaner mit 57 Punkten, Verteidiger Duncan Keith mit 46 Punkten und Center Jonathan Toews mit 42 Punkten.
Edmonton Oilers:
Die Oilers sind das komplette Gegenteil der Hawks, nicht nur in der Tabelle, hier steht man nämlich mit Abstand auf dem letzten Platz, sondern auch spielerisch. Vor vier Jahren war man noch im Finale des Stanley Cups und nun holte man in den letzten 18 Spielen nur einen mageren Sieg. Zu Beginn der Saison ging es noch, doch nach und nach ließen die Oilers nach, machten vor allem defensiv einen Haufen Fehler und nach vorne lief auch nicht viel.
Doch auch die Gesundheit meint es mit den Oilers nicht gut und das große Verletzungspech ist sicherlich ein weiterer Grund für die Misere bei dem Team aus Edmonton.
So stehen die Oilers nun mit einer mickrigen Punkteausbeute von 38 % da, das Penalty Killing ist mit 74,1 % das zweit schlechteste der NHL, das Power Play kann sich mit 19,2 % jedoch noch sehen lassen. Nur die Maple Leafs aus Toronto lassen mehr Tore zu als die Oilers, Edmonton kassiert im Schnitt 3,36 Gegentore pro Spiel.
An den mittelmäßigen 2,58 Toren pro Spiel sind vor allen Dingen Right Winger Dustin Penner mit 43 Punkten, der verletzte Center Sam Gagner mit 30 Punkten und Verteidiger Visnovsky mit 29 Punkten beteiligt.
Die letzten Duelle:
In dieser Saison traf man sich bereits zwei mal, beide Spiele konnten die Hawks für sich entscheiden. Dabei trafen sie jeweils mindestens 4 mal ins Netz der Oilers. Das erste Spiel konnte noch knapp mit 4:3 gewonnen werden, das zweite Spiel ging dann mit 5:2 klarer an die Hawks. Doch auch im knappen Sieg wäre solch ein klares Ergebnis durchaus verdient gewesen.
Startende Goalies:
Bei den Gästen startet heute Nacht Cristobal Huet, er hat nach 37 Spielen eine Fangquote von 90,4 % und nur 2,26 Tore pro Spiel kassiert, die W/L-Bilanz sieht mit 22-9-3 ganz gut aus. In einem Interview mit Chicago Tribune sagte er, dass es für ihn ein großes Spiel ist und er sich mehr reinhängen möchte um nach zuletzt schwächeren Leistungen wieder auf die alte Schiene zu kommen. Stark motiviert sollte er also für heute Nacht sein.
Die Oilers starten auf grund der Langzeitverletzung von Khabibulin mit Jeff Deslauriers im Tor, er hat eine Fangquote von 89,6 % und kassiert im Schnitt 3,18 Tore pro Spiel.
Verletzte Spieler:
Die Hawks können nahezu in Bestbesetzung antreten, nur Dave Bolland fehlt. Adam Burish ist schon die komplette Saison verletzt und bisher kam man offensichtlich auch ohne ihn gut zu recht.
Die Oilers haben wie angesprochen, da schon weitaus größere Sorgen. Mit insgesamt 8 Verletzten trifft es sie besonders hart. Neben Stamm-Goalie Khabibulin fehlen zwei Verteidiger und einer der besten Scorer, Ales Hemsky. Die restlichen vier Verletzten findet man in der Center Position, darunter zwei gut scorende Player wie Sam Gagner und Gilbert Brule. Außer den zwei Verteidigern, bei denen auf einen Einsatz noch Hoffnung besteht, fallen alle anderen defenitiv aus, so ist eine optimale Aufstellung der Lines natürlich nicht gegeben.
Der Direktvergleich im Überblick:
Blackhawks vs Oilers
| 52 |
Spiele |
50 |
| 35 |
Gewonnen |
16 |
| 13 |
Verloren |
28 |
| 4 |
Overtime Verloren |
6 |
| 22/30 |
OVER/UNDER 5,5
|
29/21 |
| 71,2 |
Punkteausbeute in % |
38 |
| 3,17 |
Tore pro Spiel |
2,58 |
| 2,23 |
Gegentore pro Spiel |
3,36 |
| 21 |
Power Play in % |
19,2 |
| 85,6 |
Penalty Kill in % |
74,1 |
Fazit:
Auf Grund der Form, der Kader und des großen Verletzungspechs bei den Oilers sind sie heute ganz klar der Außenseiter, da hilft auch die etwas schlechtere Bilanz der letzten Auswärtsspiele von Chicago nicht arg weiter, zumal die Oilers wichtige Heimspiele selten in Punkte ummünzen konnten. Auch ein HC Sieg der Hawks liegt hier im Bereich des möglichen.
Quoten:
Sieg Blackhawks – 1,80 @ Interwetten
Unentschieden – 4,52 @ betfair
Sieg Oilers – 4,23 @ betfair
27. Januar 2010 / benjamin - Kategorie:
US-Sports Wetten
Boston Bruins:
Das östlichst gelegene Team der NHL reißt heute Abend nach Carolina zu den Hurricanes. Leider möchte es bei den Bruins in letzter Zeit nicht so recht klappen, Left Winger Daniel Paille sagte zwar, dass jeder hart arbeitet, die Tore und vor allem die Punkte bleiben den Bruins aber verwehrt. Aus den letzten 10 Spielen holte man nur magere 2 Siege und einen Punkt durch Rettung in die Overtime. Das macht eine Punkteausbeute von 25 %, Tore flogen auch nicht viele. So haben die Bruins in den letzten 10 Spielen 21 Tore geschossen, der Schnitt heißt somit 2,1 Tore pro Spiel. Rechnet man nur die letzten 8 Spiele, kommt man auf einen Schnitt von 1,88 Tore pro Spiel.
Im Vergleich zur kompletten Saison hat man sich damit extrem verschlechtert, hier hat man immerhin noch 2,4 Tore pro Spiel auf dem Konto, was aber auch schon der schlechteste Wert der NHL ist. Bei den Gegentoren verläuft es genau andersrum. Auf die komplette Saison gesehen hat man noch einen guten Schnitt von nur 2,4 Gegentoren pro Spiel, rechnet man die letzten 10 Spiele, sind es 3,1 Gegentore pro Spiel. Es scheint bei den Bruins also alles den Bach runter zu gehen, vielleicht kommen da die schwachen Hurricanes genau zum rechten Zeitpunkt.
Das einzige, was sich bei den Bruins noch richtig gut lesen lässt, ist der Penalty Kill. Die Penalty Killer schaffen es, in 87,7 % aller Unterzahlspiele, ein Gegentor zu verhindern. Das ist der zweit beste Wert in der NHL, im Power Play befinden sich die Bruins mit 17,2 % im unteren Drittel der NHL.
Der schlechten Serie hat man es zu verdanken, dass man inzwischen von den Play Off Rängen verdürckt wurde, doch da man sich mit weniger Spielen als die Konkurrenz nur einen Punkt hinter den Play Off Rängen befindet, ist noch alles im grünen Bereich und noch nichts verloren.
Der Top Scorer der Bruins ist Patrice Bergeron mit 33 Punkten, gefolgt von Blake Wheeler und Zdeno Chara mit je 28 Punkten.
Carolina Hurricanes:
Die Canes befinden sich sowohl in der Eastern Conference als auch in der gesamten NHL auf dem letzten Tabellenplatz. Dabei haben sie die zweit schwächste Offensive nach den Bruins und die schlechteste Punkteausbeute.
Die Canes schießen im Schnitt nur 2,48 Tore pro Spiel, kassieren dabei aber stolze 3,34 Gegentore pro Spiel. Die Power Play Effizienz von 17,6 % ist ebenfalls nicht herausragend und so verhält es sich auch mit den 78,9 % Penalty Kills. In keinem Bereich kann man den Canes etwas Gutes zusprechen, überall sind sie unterdurchschnittlich oder gar eines der schwächsten Teams, so ist der letzte Platz auch nicht unverdient.
Nichtsdestotrotz haben die Canes heute die Möglichkeit, den letzten Platz zu verlassen, leider nicht in der Conference, hier stehen sie nämlich ganze 7 Punkte hinter dem Vorletzten, aber immerhin in der NHL. Mit einem Sieg heute würden sie an den Edmonton Oilers vorbei ziehen, leider bringt ihnen dies relativ wenig, viel wichtiger wären hier einfach die Punkte, um eventuell auch den Schwung mit in die nächsten Partien mitzunehmen.
Die Top Scorer der Hurricanes lauten Ray Whitney und Eric Staal mit je 37 Punkten und Left Winger Jokinen mit 34 Punkten.
Das letzte Duell:
Heute findet das zweite von vier Aufeinandertreffen statt, das erste Duell dieser Saison gab es in Boston am 3. Oktober letzten Jahres. Dieses entschieden die Bruins damals noch mit 7:2 ganz klar für sich. Dabei gab es 42:27 Torschüsse und eine 5:0 Führung zur Mitte des zweiten Drittels. Die Three Stars stammte beide aus dem Team der Bruins und waren Savard, Begin und der Deutsche Marco Sturm.
Startende Goalies:
Bei den Boston Bruins wird heute aller Vorraussicht nach Tim Thomas das Netz hüten. Tim Thomas hat in den letzten 6 Starts nur einen Sieg zu verbuchen, seine Fangquote beträgt 91,8 % und er kassiert im Schnitt 2,44 Gegentore pro Spiel. Seine W/L-Bilanz ist mit 13-13-6 recht ausgeglichen.
Bei den Canes wurde der Start des Goalies Cam Ward schon bestätigt, Ward fährt mit 90,8 % und einem Schnitt von 2,88 Gegentoren pro Spiel etwas schlechter als sein heutiger Kollege. Die W/L-Bilanz von 10-19-5 ist deutlich schlechter.
Verletzte Spieler:
Die Bruins müssen heute auf ganze 5 Spieler verzichten, darunter auf wichtige Stürmer wie Marco Sturm oder Marc Savard, beide könnten jedoch kurzfristig zum Einsatz kommen, was auch sehr plausibel wäre.
Bei den Hurricanes fallen ebenfalls 5 Spieler aus, Hoffnung auf einen etwaigen Einsatz eines Spielers besteht hier nicht. Neben Goalie Manny Legace fehlen Verteidiger Joe Corvo und drei weitere Stürmer.
Der Direktvergleich im Überblick:
Bruins vs Hurricanes
| 50 |
Spiele |
50 |
| 23 |
Gewonnen |
15 |
| 19 |
Verloren |
28 |
| 8 |
Overtime Verloren |
7 |
| 23/27 |
OVER/UNDER 5,5
|
28/22 |
| 53,9 |
Punkteausbeute in % |
51 |
| 2,4 |
Tore pro Spiel |
2,48 |
| 2,4 |
Gegentore pro Spiel |
3,34 |
| 17,2 |
Power Play in % |
17,6 |
| 87,7 |
Penalty Kill in % |
78,9 |
Fazit:
Rein vom Kader sind die Bruins hier sicherlich der Favorit, doch da der Heimvorteil auf Seiten der Hurricanes steht, die letzten 10 Spiele besser absolviert wurden als bei den Bruins, die Bruins allgemein gerade sehr stark nachlassen und die Bruins auf wichtige Verletzte verzichten müssen, wäre das Geld bei einem Tipp auf einen Heimsieg nicht schlecht aufgehoben. Aufgrund dessen, dass hier die zwei schlechtesten Offensiven der NHL aufeinandertreffen, wäre auch ein UNDER 5,5 zu 1,72 @ betfair keine schlechte Alternative.
Quoten:
Sieg Bruins – 2,55 @ betsson
Unentschieden – 4,20 @ Interwetten
Sieg Hurricanes – 2,58 @ Betfair
24. Januar 2010 / benjamin - Kategorie:
US-Sports Wetten
New York Rangers:
Nach einem miserablen Auftritt und einer 0:2 Niederlage gegen die Flyers am Donnerstag müssen die Rangers heute gegen die Canadiens auf fremden Eis ran. Die New York Rangers stehen in der Eastern Conference auf dem 6. Platz, mit 55 Punkten aus 51 Spielen haben sie eine Punkteausbeute von 53,9 %. Die Power Play Effizienz der Rangers ist mit 19 % überdurchschnittlich, das Penalty Killing mit 85,6 % sogar eines der besten in der NHL. Die Tendenz der besseren defenisven Leistung als die der offensiven spiegelt sich auch in den Toren wider. So haben die Rangers aus New York die zehnt beste Defense, die Offense hingegen steht im unteren Drittel.
Die Rangers geben pro Spiel im Schnitt 29,9 Schüsse ab, und kassieren nur 29,7 Schüsse pro Spiel. Im Tor der Rangers soll Lundquist den Kasten sauber halten, was er mit einer Fangquote von 92,5 % auch gut umsetzt. Nur 5 Torhüter aller in dieser Saison eingesetzten Goalies haben eine bessere Quote vorzuweisen. Die Top Scorer im Team sind zuallererst mit einem enormen Abstand der Right Winger Marian Gaborik. Mit 61 Scorer Punkten führt er nicht nur die interne Vereinsliste an, sondern steht auch NHL-weit auf dem 5. Platz der Top Scorer.
Den zweiten Platz nimmt Left Winger Vaclav Prospal ein, nach 9 Toren und 27 Assists hat er 36 Scorer Punkte auf dem Konto zu verbuchen. Center Brandon Dubinsky steht mit 28 Punkten auf dem 3. Platz. Außerdem hat er mit einem Rating von +14 die beste Wertung in dieser Kategorie.
Montreal Canadiens:
Bei den Habs sieht die Statistik der letzten Spiele ganz ausgeglichen aus. Aus den letzten 5 Spielen holten sie 5 von möglichen 10 Punkten. Dabei gab es zwei Siege gegen die Dallas Stars und New Jersey Devils, sowie zwei Niederlagen gegen die Ottawa Senators und gegen die Rangers in New York. Das fünfte Spiel endete binnen drei Drittel Unentschieden, in der Overtime gab es dann eine Niederlage.
Auf die komplette Saison gerechnet gab es 53 Punkte aus 52 Spielen, die Punkteausbeute beträgt somit 51 %. Im Power Play haben die Habs gegenüber den Rangers klar die Nase vorn. Die Effizienz beträgt hier stolze 24,2 %, nur bei den Capitals funktioniert das Power Play besser. Auch das Penalty Killing kann sich mit 84,2 % sehen lassen, dennoch stehen die Habs nur auf dem 10. Platz der Eastern Conference.
Power Play und Penalty Kill Werte sind eben nicht alles, vor allem, wenn es spielerisch nicht so laufen mag. Die Habs lassen in der Defense zu viele Schüsse zu und nach vorne hin werden nur 27,7 Schüsse pro Spiel abgefeuert. Das einzige Team, welches im Abschluss passiver ist, kommt aus Colorado.
Die Top Scorer der Habs sind Plekanec (49), Cammalleri (42) und Gomez (34).
Die letzten Duelle:
Heute findet das dritte Duell beider Teams statt. Letzten Donnerstag gab es einen 6:2 Sieg für die Rangers. Am 24. Oktober machten die Habs den Sieg in der Overtime perfekt. Die Siege gingen jedes mal in Ordnung, so dass es am Verdienst des Sieges nichts zu bemängeln gab. Die Habs begannen im letzten Spiel sehr gut und gingen mit einer 2:0 Führung in die erste Drittelpause, danach gaben sie das Spiel aber vollkommen außer Hand und fingen sich in den letzten beiden Drittel je 3 Tore. Heute soll die Revanche kommen, was spielerisch, auch aufgrund des Heimvorteils, im Bereich des Möglichen liegt.
Startende Goalies:
Bei den Habs startet Jaroslav Halak im Tor, mit einer Fangquote von 92,4 % und einem Schnitt von 2,56 Gegentoren pro Spiel.Nach 23 Spielen hat Halak eine 13-7-1 Bilanz auf dem Konto.
Henrik Lundqvist wird im Tor der Rangers starten. Mit seiner Fangquote von 92,5 % und einem Schnitt von nur 2,25 Gegentoren pro Spiel hat er die etwas bessere Bilanz vorzuweisen. Sie ist auch wesentlich aussagekräftiger als die seines Kollegen. Nach 45 Spielen steht seine W/L-Bilanz bei 22-16-6.
Auch an der Erfahrung und dem Können gemessen, haben die Rangers heute den besseren Goalie auf dem Eis. Aufgrund der mangelden Offensiv-Aktivität der Habs wird es somit etwas schwieriger, genügend Tore zu erzielen.
Verletzte Spieler:
Die Rangers haben das Glück, nahezu aus dem Vollen schöpfen zu können. Lediglich der Einsatz des Left Winger Donald Brashear ist fraglich.
Bei den Habs fallen für heute die beiden Brüder Andrei und Sergei Kostitsyn aus, damit fehlen der linken Seite gleich zwei Player, wobei der Verlust von Andrei weitaus stärker ins Gewicht fällt, als der des jüngeren Bruders.
Der Direktvergleich im Überblick:
Rangers vs Canadiens
| 51 |
Spiele |
52 |
| 24 |
Gewonnen |
24 |
| 20 |
Verloren |
23 |
| 7 |
Overtime Verloren |
5 |
| 20/31 |
OVER/UNDER 5,5
|
25/27 |
| 53,9 |
Punkteausbeute in % |
51 |
| 2,61 |
Tore pro Spiel |
2,5 |
| 2,59 |
Gegentore pro Spiel |
2,73 |
| 19 |
Power Play in % |
24,2 |
| 85,6 |
Penalty Kill in % |
84,2 |
Fazit:
Die Habs wollen selbstverständlich die 2:6 Niederlage gegen die Rangers am besten schon heute vergesssen machen. Der Heimvorteil sollte hier auf jeden Fall eine kleine Hilfe sein, mehr Hoffung kann man aus dem letzten Sieg gegen die Devils, das man hochverdient gewann, schöpfen. Doch die Rangers stehen auswärts nicht schlecht da, 12-11-4 heißt hier die Bilanz. Zudem ist die First Line der Rangers mit Prospal, Dubinsky und Gaborik bestens besetzt und man muss auf fast keinen Spieler verzichten. Treten die Habs auf, wie gegen die Devils, kann man sich einen Sieg gut vorstellen, andererseits wird sich die schwache Offensivleistung vielleicht wieder einmal rächen.
Quoten:
Sieg Rangers – 2,50 @ expekt
Unentschieden – 4,20 @ Interwetten
Sieg Canadiens – 2,54 @ betfair
23. Januar 2010 / benjamin - Kategorie:
US-Sports Wetten
Pittsburgh Penguins:
Die Pens verweilen derzeit auf dem 4. Platz der Eastern Conference, haben jedoch schon mehr Spiele absolviert als jeder andere auf den Play Off Plätzen, bis auf die Canadiens. Nach 46 Spielen stehen sie mit 57 Punkten da. Das entspricht einer Punkteausbeute von 62 %. Mit 3,04 Toren pro Spiel sind die Pinguine das fünft stärkste Team in der Offense. In der Defense kassieren die Pens dagegen 2,74 Tore pro Spiel, in der gesamten NHL gesehen nur Mittelmaß. Dabei müssen die Pens nur 28,8 Schüsse pro Spiel abwehren, ligaweit ganz gut. Das bedeutet jedoch, dass prozentual gesehen zu viele Pucks im Netz landen. Stamm-Goalie Marc Andre Fleury spielt mit einer aktuellen Fangquote von nur 90,6 % bei weitem nicht schlecht, hat auch schon viele unhaltbar scheinenden Pucks herauf gefischt, es ist bei seinem Talent aber noch Luft nach oben.
Bei Unter-/Überzahlspielen sieht das ganze genau anders herum aus. Hier leisten die Penalty Killer mit 83,1 % solide Defensivarbeit, die Offense scheitert aber mit mageren 14,7 % Power Play Effizienz auf ganzer Linie. Nur die Senators sind mit 14,4 % schlechter. Zum nächst besseren Team ist es schon ein relativ großer Sprung, das sind die Hurricanes mit 15,5 %.
Eine große Hilfe in der Defense, aber auch im Spiel nach vorne, ist auf jeden Fall der am Samstag wieder genesene Verteidiger Sergei Gonchar. Nach vier Spielen verletzungsbedingter Pause meldete er sich im 4:1 Sieg über die Toronto Maple Leafs mit 2 Toren und einer Vorlage zurück. Davor gab es jedoch 7 Niederlagen in 10 Spielen für den Titelverteidiger. Man kann also trotz des Play Off Platzes noch lange nicht rundum zufrieden sein.
In der kompletten Saison spielten die Pens nicht zu Null und die Strafzeiten sind mit 13,5 Minuten pro Spiel einfach zu viel, daran haben besonders die beiden Offensivkräfte Malkin und Cooke ihren ehrenwerten Anteil.
Die Top Scorer in den Reihen der Pens sind die Star-Player Crosby und Malkin mit 53 bzw. 43 Punkten, dahinter folgt Right Winger Bill Guerin mit 31 Punkten.
Minnesota Wilds:
Die Wilds spielen in der Western Conference auf dem 11. Platz und gewannen ihre letzten zwei Heimspiele. Heute folgt das dritte ihrer vier Heimspiele in Folge. Doch nicht nur in ihrer aktuellen Heimserie, auch die komplette Saison über holen die Wilds zu hause wichtige und vor allem viele Punkte. Eine 14-6-1 Bilanz ist sehenswert und haben selbst Teams wie Detroit Red Wings oder die Calgary Flames nicht vorzuweisen. Würde man nur die Heimspiele in Betracht ziehen, stünden die Wilds unter den Play Off Plätzen, doch leider sind da eben noch die Auswärtsspiele. Hier ist man mit einer 8-14-2 Bilanz sehr weit unten und hat nur eine Punkteausbeute von 37,5 %. Kurz als Vergleich, zu hause beträgt die Punkteausbeute sage und schreibe 69 %. Insgesamt gesehen, und darauf kommt es letztendlich an, haben die Wilds dank ihrer schlechten Auswärtspräsenz nur 52,2 % der möglichen Punkte einfahren können.
Egal welche Statistik man zum Vergleich zieht, in nahezu allen stehen die Wilds zu hause besser da als auswärts, so auch in den geschossenen Toren. Alle Spiele zusammen gerechnet, sind die Wilds mit 2,62 Toren pro Spiel nicht unbedingt gefürchtete Schützen, mit 2,91 Gegentoren pro Spiel dennoch sehr wohl für solche einladend. Mit 28,8 Schüssen pro Spiel darf man jedoch auch nicht allzu viel Tore erwarten, hinten steht man mit nur 27,8 zugelassenen Schüssen zwar überraschend gut, doch Goalie Backstroms 90,4 % an gehaltenen Schüssen reicht hier leider nicht ganz.
Im Power Play sind die Wilds nahezu gleich ineffizient wie ihr heutiger Gegner, glatte 17 % aller Überzahlspiele nutzen sie aus. Im Penalty Kill stehen sie mit 81,8 % im Mittelfeld. Die meisten Punkte für die Wilds erzielt Center Koivu mit 42 Punkten, gefolgt von Left Winger Brunette (36) und Right Winger Havlat (28).
Das letzte Duell:
Das letzte Aufeinandertreffen fand am 31. Oktober statt, heute folgt also das zweite und zugleich letzte Duell in der regulären Saison. Das Spiel gewannen die Wilds in Pittsburgh mit 2:1 trotz klarer Unterlegenheit. Dabei sorgten Kyle Brodzyak und Eric Belanger für die zwei Punkte. Das Tor auf der Seite der Pens erzielte Pascal Dupuis. Alle Tore fielen im ersten Drittel, das folgende mühsame Anrennen der Pens wurde nicht belohnt.
Startende Goalies:
Trotz fehlender offizieller Bestätigung ist davon auszugehen, dass im Kasten der Penguins Marc Fleury, der im letzten Spiel sage und schreibe 42 Saves zu verbuchen hat, auflaufen wird. In 38 Spielen 23 Siege.
Bei den Wilds ist es möglich, dass Backup Josh Harding auflaufen wird. Er ersetzte im letzten Spiel (6:5 im Shootout) den nach zwei gespielten Drittel ineffektiven Backstrom und hielt den Kasten sauber. Dabei hielt er über das gesamte dritte Drittel und in der Overtime 13 Schüsse, was den Wilds ermöglichte mit vier Toren den 5:1 Rückstand noch auszugleichen. Im Shootout behielt Harding die Oberhand und bescherte seinem Team zwei Punkte.
Verletzte Spieler:
Die Pens müssen auf den Verteidiger Brooks Orpik und Left Winger Chris Kunitz verzichten. Bei den Wilds fehlen defenitv die Angreifer Bouchard und Kobasew sowie Verteidiger Brent Burns.
Der Direktvergleich im Überblick:
Penguins vs Wilds
| 46 |
Spiele |
45 |
| 28 |
Gewonnen |
22 |
| 17 |
Verloren |
20 |
| 1 |
Overtime Verloren |
3 |
| 24/22 |
OVER/UNDER 5,5
|
24/21 |
| 62 |
Punkteausbeute in % |
52,2 |
| 3,04 |
Tore pro Spiel |
2,62 |
| 2,74 |
Gegentore pro Spiel |
2,91 |
| 14,7 |
Power Play in % |
17 |
| 83,1 |
Penalty Kill in % |
81,8 |
Fazit:
Kadertechnisch sind die Pens natürlich zu favorisieren, doch der letzte Sieg über die Blackhawks mit einem turbulenten dritten Drittel und die allgemeine Heimstärke der Wilds sind starke Argumente, hier die Underdog-Quote anzuspielen. Zudem sind die Pens seit den letzten Wochen eine Art Wundertüte, mal spielen sie toll und verlieren unglücklich, mal spielen sie richtig schlecht und wieder mal sind sie in Topform. Sollte die Offensive der Pens den zweiten Gang einschalten, wird es schwer das schnelle und vor allem gute Passspiel zu unterbinden, andernfalls könnte es heute Nacht einen Sieg für den Außenseiter geben.
Quoten:
Sieg Pittsburgh Penguins – 2,25 @ expekt
Unentschieden – 4,14 @ betfair
Sieg Minnesota Wild – 2,85 @ bwin
11. Januar 2010 / benjamin - Kategorie:
US-Sports Wetten
Die ersten zwei Spieltage beim diesjährigen Spengler-Cup wurden gestern und heute absolviert – und somit sind wir an der Zeit einen kleinen Rückblick auf diese Spiele zu werfen. Die bisherigen Ergebnisse sind:
Dynamo Minsk – HC Davos 2:3 (1:1 – 1:1 – 0:1)
Team Canada – Energie Karlovy Vary 7:6 n.P. (1:1 – 3:4 – 2:1)
HC Davos – Energie Karlovy Vary 5:3 (1:1 – 2:1 – 2:1)
Adler Mannheim – Dynamo Minsk 1:2 (0:0 – 0:1 – 1:1)
Beim Auftaktspiel konnte der Gastgeber aus Davos einen überraschenden Sieg einfahren. Bereits nach 8 gespielten Sekunden ging Davos mit 1-0 in Führung. Die Weißrussen glichen jedoch noch im ersten Drittel aus und haderten mit einem sehr schlechten Powerplay Spiel. Vor allem im ersten Drittel hatten die Weißrussen einige große Chancen im Powerplay, welche doch nicht genützt werden konnten. Im zweiten Drittel gingen sie dann doch noch in Führung gehen, welche bis kurz vor Drittelende hielt. Im letzten Drittel konnte der Gastgeber mit viel Kampf und Leidenschaft den Siegtreffer erzielen.
Das Abendspiel zwischen dem Team Canada und dem tschechischen Meister war ein sehr kampfbetontes Spiel. Die Kanadier legten eine harte Gangart vor, welche die Tschechen angenommen haben und somit sah man viele Bodychecks und auch die ein oder andere unschöne Szene an der Bande. Zu Beginn des Spiels ging das Team aus Karlsbad ein sehr hohes Tempo und die Abstimmungsschwierigkeiten bei den Kanadier waren nicht zu übersehen. Doch mit Fortdauer des Spiels fanden die Kanadier immer besser ins Spiel und übernahmen immer mehr die Kontrolle. Bemerkenswert war vor allem die Zeit kurz vor und kurz nach der zweiten Pause. Innert lediglich 323 Sekunden fielen sechs Tore. (vom 2:2 zum 5:5). Insgesamt gab es im Spiel sechs mal einen Führungswechsel und erst im Penaltyschießen konnte der Sieger gekürt werden. Der Kanadier Serge Aubin war der einzige erfolgreiche Schütze.
Beim Nachmittagsspiel am zweiten Tag konnte der Gastgeber aus Davos seinen zweiten Sieg einfahren. Damit befinden sich die Hausherren auf Finalkurs. Mann des Spiels war die Leihgabe von Servette-Genf Juraj Kolnik. Der Slowake erzielte beim 5:3 Sieg gegen die Tschechen drei Treffer und hatte somit einen großen Anteil am Sieg der Schweizer. Die Tschechen zeigten wieder eine engagierte Leistung und zeigten sich ebenbürtig. Doch in den entscheidenden Phasen sieht man den vorhandenen Qualitätsunterschied doch noch. Jedoch ist – wie schon am Vortag auch – die kämpferische Leistung von Karlsbad hervorzuheben. Gegen Kanada wurde nie aufgesteckt und immer wieder zurückgekämpft und auch gegen Davos glaubte man bis zum Schluss an den möglichen Punktgewinn. Mit solch’ einer Leistung müssen sich die Tschechen sicherlich nicht schämen und sind auch eine Bereicherung für den Spengler Cup.
Im Abendspiel gab es dann den ersten Auftritt des deutschen Rekordmeisters aus Mannheim. Unterstützt wurden sie von einigen lautstarken Fans – welche eine gute Stimmung garantierten. Die Weißrussen mobilisierten nach der Auftaktniederlage gegen den Gastgeber alle Kräfte spielten sehr konsequent. Die Mannheimer fanden nur sehr wenige Räume vor und bei den wenigen Vorstößen war der Keeper ein sicherer Rückhalt. Vor allem zu Beginn des Spiels war die Partie von Fehlpässen geprägt und wenige schöne Spielzüge waren zu sehen. Somit endete das erste Drittel auch torlos. Nach der Führung im zweiten Drittel konnten die Deutschen zu Beginn des letzten Drittels ausgleichen. Der 2:1 Siegtreffer für das Team aus Minsk war dann ein Treffer für das Auge. Mittels eines Trickpasses der Bande entlang gelang die Scheibe zu Kowyrschin und dieser konnte den Treffer erzielen. In Folge dessen war die Partie dann wieder auf einem mäßigen Level und die Deutschen konnten den Ausgleich nicht mehr erzwingen.
Vorschau auf die heutigen Spiele
Nach den Erkenntnissen an den ersten zwei Tagen muss ich meine Prognose wohl revidieren. Vor allem der Gastgeber aus Davos überzeugte in den zwei Spielen und zeigte jeweils eine engagierte Leistung und wurde mit dem Punktemaximum belohnt. Morgen folgt nun der Kracher gegen das Team Canada. Auf dieses Spiel darf man auf alle Fälle sehr gespannt sein und es bleibt abzuwarten ob die kanadische Defensive wiederum so wackeln wird wie gegen die Tschechen. Die Kanadier wiederum müssen vor allem ihre Defensivarbeit verbessern. Doch mit jeder gespielten Minute dürften die Kanadier noch stärker werden und somit wird es sehr schwer sein eine vernünftige Prognose für das morgige Spiel abzugeben. Doch am besten, hinsetzen und hoffentlich genießen.
Die zweite Partie zwischen Karlovy Vary und den Mannheimern wird auch sehr interessant werden. Für Karlovy ist es das dritte Spiel am dritten Tag und so langsam dürften die Kräfte weniger werden. Nach den gezeigten Leistungen an den ersten zwei Tagen wird man hier wohl ein Spiel erleben dürfen, bei dem sich beide Teams auf dem selben Niveau bewegen und somit viel von der Tagesform und der Fitness abhängen wird. Und aus diesem Grund sehe ich die Deutschen morgen vorne.
Am morgigen Tag besitzen die Spieler von Dynamo Minsk ihren Ruhetag und können sich auf die anstehenden Aufgaben vorbereiten. Im heutigen Spiel konnten sie zwar vor allem Defensiv überzeugen, doch vom Spielerischen her durfte man sich von einem ambitionierten KHL-Team mehr erwarten.
Der Spielplan für Heute: (mit Quoten von bwin)
15 Uhr – HC Energie Karlovy Vary – Adler Mannheim 2.25 – 4.50 – 2.25
20:15 Uhr – Team Canada – HC Davos 2.15 – 4.30 – 2.40
28. Dezember 2009 / dominic - Kategorie:
Sport-News
Bereits zum 83ten Mal wird Morgen der alljährliche und traditionelle Spengler Cup eröffnet. Im Schweizer Ort Davos wird ab Morgen 15 Uhr wieder Eishockey der Spitzenklasse zu sehen sein. An den sechs Wettkampftagen werden insgesamt um die 70 000 Zuschauer erwartet.
Der Modus ist ganz einfach. Insgesamt nehmen fünf Teams am Spengler Cup teil und jeder spielt gegen jeden. Danach absolvieren der Erste und der Zweite der Tabelle das Finale am Donnerstag dem 31.12. Im letzten Jahr konnte sich das Team von Dynamo Moskau in einem hochklassigen Finale mit 5 – 3 gegen das Team Canada durchsetzen. In diesem Jahr besteht das Teilnehmerfeld aus folgenden fünf Mannschaften:
- HC Davos
- HC Dynamo Minsk
- Team Canada
- HC Energie Karlovy Vary
- Adler Mannheim
In der heutigen News gibt es eine kurze Vorstellung der fünf Teams. Beginnend mit dem Gastgeber dem HC Davos.
HC Davos
Der Veranstalter aus Davos konnte in der letzten Saison den Titel in der schweizer Liga gewinnen. Nachdem Platz 4 im Grunddurchgang erreicht wurde, gelang dennoch der Meistertitel. Doch in der Sommerpause verließen drei Topscorer den Verein. Trainer Arno del Curto kündigte schon zu Beginn der Saison an, dass in Zukunft ein härteres Spiel gespielt wird und diese Saison genützt wird um die jungen Spieler weiterzubringen. Momentan befinden sich die Schweizer auf dem vierten Tabellenplatz und sind nur zwei Punkte hinter dem Tabellenführer SC Bern.
Für den Spengler-Cup wird das Team von Davos wieder durch einige Gastspieler verstärkt. In diesem Jahr sind es Juraj Kolnik (von Servette), Paolo Duca, Noah Clarke (beide von Ambri) und Nick Naumenko (von den SCL Tigers).
Zuletzt stand der 14-malige Spengler-Cup Sieger (damit auch Rekordhalter) 2006 im großen Finale. Dies wäre für Trainer del Curto auch in diesem Jahr das große Ziel. Doch die Konkurrenz beim diesjährigen Spengler-Cup ist sehr stark und deshalb wird es mit einem Finaleinzug für den schweizer Rekordmeister unglaublich schwer. Das junge Davoser Team wird auf alle Fälle topmotiviert sein doch die gegnerischen Teams sind auf alle Fälle routinierter als Davos und das werden die HCD-Cracks wohl auch zu spüren zu bekommen. Mein Tipp – leider nur Platz 4 für den Gastgeber.
HC Dynamo Minsk
Der weißrussische Verein wurde erst im Jahr 2004 wieder neu gegründet und seitdem wurde sehr viel Geld in den Klub investiert. Dementsprechend hoch sind auch die Ambitionen des Klubs. Im letzten Jahr konnte das Team diese Ambitionen in keinster Weise erfüllen – letzter Tabellenplatz. Eine Blamage pur und die Vereinsführung wechselte im Sommer beinahe das komplette Team aus. Sehr viele NHL-erprobte Cracks konnten nach Weißrussland und in die KHL gelotst werden. In dieser Saison ist mindestens das Viertelfinale in den Play-Offs und der Gewinn des Spengler Cup’s das Ziel. Doch der gewünschte Erfolg ist noch immer nicht eingekehrt. In der KHL befindet man sich in der West-Division momentan nur auf dem 11ten Platz – von 12 Teams. Nun sollte wenigstens der Spengler-Cup gewonnen werden. Und die Vorzeichen dafür sind sicherlich sehr günstig. Die Weißrussen haben viele erfahrene Spieler mit NHL Erfahrung und zudem den Stamm der weißrussichen Nationalmannschaft in ihren Reihen. Weiters ist der Spengler-Cup das ganz große Ziel und somit sollte auch für die Weißrussen die Motivation hoch genug sein. Meiner Meinung nach werden die Weißrussen das Finale erreichen – doch dort dann verlieren. Somit Platz 2 für das Team aus der KHL.
Team Canada
Das Team Canada ist der Publikumsliebling schlechthin in Davos. Das Team stellt sich aus Kanadiern zusammen, welche in der Schweiz und den Nachbarländern spielen. In diesem Jahr spielt das Team zum 25ten Mal beim Spengler-Cup mit und in den bisherigen 24 Teilnahmen konnte man elf mal gewinnen. Zudem erreichten das zusammengewürfelte Team 17 mal das Finale.
Für die kanadischen Spieler ist das Turnier auch ein sehr wichtiges. In Kanada ist das Interesse am Spengler-Cup noch größer als hier in Europa und alle Spiele der Kanadier werden auch in Kanada übertragen – und für viele Spieler ist es das Sprungbrett in die NHL. Schon alleine aus diesem Grund sind die Kanadier Jahr für Jahr topmotiviert und spielen ein sehr ansehnliches Eishockey. Der Nachteil für das Team Canada wird sicherlich sein, dass sie nicht eingespielt sind und deswegen kann es gerade zu Beginn noch zu den ein oder anderen Abstimmungsproblemen kommen. Doch von der Qualität her sind die Kanadier sicherlich der Topfavorit auf den Turniersieg – und meiner Meinung nach werden sie sich im Finale auch gegen Dynamo Minsk durchsetzen und das Turnier zum zwölften Mal für sich entscheiden.
HC Energie Karlovy Vary
Die Tschechen sind amtierender Meister in der tschechischen Liga und besitzen vor allem eine sehr starke Defensive. Doch in den letzten Jahren waren die tschechischen Teams beim Spengler-Cup meistens nur Kanonenfutter. Genauer gesagt seit dem Fall der Mauer. Die Topstars konnten in die lukrative NHL wechseln und die tschechische Liga verlor viel an Qualität. Lediglich Sparta Prag konnte sich 2004 für das Finale qualifizieren – in den Jahren davor und danach kam der tschechische Vertreter nie über Platz 4 oder 5 hinaus. Im letzten Jahr nahmen sie zum ersten Mal am Spengler-Cup teil und konnten den vierten Endrang erreichen. Das vorgegebene Ziel ist es, in diesem Jahr die Platzierung zu verbessern. Doch das wird sehr schwer werden. Zwar besitzt man eine sehr, sehr starke Defensive – ebenfalls mit einigen Ex-NHL-Cracks, jedoch ist die Offensive vorne (noch) zu schwach um die anderen Teams wirklich zu gefährden. Deshalb wird es für die Tschechen wohl auch in diesem Jahr wenig bis gar nichts zu bestellen geben und somit den fünften Endrang geben.
Jedoch wird mit Karlovy Vary in der Zukunft sicherlich zu rechnen sein – die Tschechen haben Ambitionen um in die KHL einzusteigen und dies wäre für den Klub ein großer Sprung in Richtung europäische Spitzenklasse.
Adler Mannheim
Der deutsche Rekordmeister ist in Deutschland ein Publikumsmagnet. Regelmäßig stürmen mehr als 10 000 Zuschauer auf die Heimspiele der Mannheimer. Beim Spengler-Cup nahmen die Deutschen bereits vier mal teil, jedoch konnten sie sich noch nie für das Finale qualifizieren. Im Sommer konnten sich die Mannheimer vor allem in der Offensive verstärken. Mit dem Nathan Robinson und Scott King konnten zwei der erfolgreichsten Scorer der DEL verpflichtet werden. Momentan befinden sie sich auf dem 6. Tabellenplatz – jedoch ist Platz zwei noch in Griffweite. Lediglich die Eisbären aus Berlin führen die Tabelle unangefochten an.
Bei der fünften Teilnahme am Spengler-Cup wird es wieder sehr schwer mit einer Finalteilnahme. Am Samstag, den 26ten Dezember, haben die Deutschen noch spielfrei und somit müssen sie ihre vier Gruppenspiele alle hintereinander austragen. Das wird sicherlich an die Kondition gehen und an allen vier Tagen ist es fast unmöglich Topleistungen abzurufen. Zudem besitzen die Mannheimer eine relativ schwache Defensive. In 32 Spielen bekam der Verein schon 100 Gegentore in der heimischen Liga. Zwar wird es für die Mannheimer schwer mit den vier Spielen innert vier Tagen, dennoch denke ich, dass es am Ende zu Platz drei reichen wird.
Morgen wird der Spengler-Cup mit der Partie HC Davos gegen Dynamo Minsk um 15 Uhr eröffnet. Um 21 Uhr findet dann das Spiel zwischen Publikumsliebling Team Canada und dem tschechischen Vertreter HC Energie Karlovy Vary statt. Für diejenigen die SF2 empfangen – die Spiele werden dort live übertragen.
Viel Spaß und let the show begin!
PS: Alle Spiele des Spengler Cups werden übrigens im Livestream von Bwin live übertragen.
25. Dezember 2009 / dominic - Kategorie:
Sport-News
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