sportwetten wettbasis logo Wettbasis seit 2002
Wettbasis - Sportwetten Beste Wettanbieter Sportwetten Bonus Wett-News Wett-Tipps
zum Inhalt springen

Diego Maradona


Auf dieser Stichwort-Seite finden Sie die Artikel zu Diego Maradona und Sportwetten im Allgemeinen.


Copa America

 

 

Wenn am 02.07.2011 um 02 Uhr 45 MEZ im Estadio Ciudad de La Plata die Copa America 2011 zwischen Gastgeber Argentinien und Bolivien eröffnet wird, ist dies seit 1916 bereits die 43. Auflage des drittwichtigsten Fußball-Turniers der Welt. Der diesjährige Veranstalter trägt die Copa bereits zum 9.Mal aus. Das ist ebenso Rekord wie die 14 Siege, die man sich allerdings mit Uruguay teilt .Der letzte Erfolg datiert jedoch aus dem Jahr 1993 und war gleichzeitig der letzte internationale Titel für die Gauchos. Diesmal ist man schon wegen des Heimvorteils Favorit(Quoten der Buchmacher zwischen 1,8 und 2) und will vor allem auch den Titel-Hattrick von Dauerrivalen Brasilien verhindern. Die gewannen die Copa 2003 und 2007 – jeweils im Finale gegen Argentinien!

Mit Auftaktgegner Bolivien hat man jedoch noch eine dicke Scharte wettzumachen. Im April 2009 verlor man dort im zweiten Spiel unter Trainer Diego Maradona mit 1-6. Es war der Beginn einer äusserst mühseligen WM-Quali und eines Tanzes auf der Rasierklinge, bei dem insbesondere gegen Ende ständig das Damoklesschwert des Scheiterns oder zumindest der Playoffs über der "Albiceleste" schwebte. Erst im allerletzten Spiel konnte man in der Schlacht vom Rio de la Plata mit einem 1-0 beim Nachbarn Uruguay das Ticket für Südafrika lösen. Dort spielte man eine tolle WM-Vorrunde, ehe man im Viertelfinale mit dem denkwürdigen 0-4 von Kapstadt an Deutschland scheiterte. Das war gleichbedeutend mit dem Ende des egozentrischen Trainers Maradona, der im Juli 2010 vom 48-jährigen Sergio Daniel Batista abgelöst wurde. Der war als Spieler beim letzten WM-Sieg 1986 in Mexiko dabei und gilt im Gegensatz zum experimentierwütigen Maradona (setzte in seiner knapp zweijährigen Amtszeit über 80 Spieler ein!) eher als besonnener Typ, der ein eingespieltes Kollektiv präferiert. Inwieweit er dieses bereits gefunden hat, darüber lässt sich nur spekulieren.

In den zahlreichen Testspielen nach der WM hinterliess die "Albiceleste" einen eher zwiespältigen Eindruck. Glanzvollen Siegen wie dem 1-0 über Brasilien und dem 4-1 gegen Weltmeister Spanien folgten Pleiten in Polen(1-2) und ein unter Manipulationsverdacht stehendes 1-4 gegen Nigeria. Im letzten Testspiel gegen Albanien (4-0) bot vor allem Messi einen überragende Leistung und war an allen 4 Toren beteiligt. Einiges, möglicherweise alles wird davon abhängen, ob der aktuelle Welt-Fußballer seine geniale Barca-Form auch in wichtigen Partien im Nationaldress konservieren kann.

Viel spricht dafür, daß Trainer Batista gegen Bolivien jene Elf aufbietet, die auch im Test gegen die Albaner begann. Allerdings ist noch unklar, ob Carlos Tevez  für Angel di Maria neben Lionel Messi und Ezequil Lavezzi in der Sturmformation zum Zuge kommt.

Gegner Bolivien gehört in Südamerika bestenfalls zur zweiten Garde und hat 2011 noch kein Länderspiel gewonnen. Grösster Erfolg in den letzten Tests war ein torloses Remis gegen Paraguay. Zwar konnten in der Höhenluft von La Paz neben Argentinien auch schon mal andere Favoriten bezwungen werden, doch gerade auswärts ist "La Verde" ein beständiger und dankbarer Punktelieferant mit eingebauter Gegentorgarantie.

Bei den letzten vier Copas schieden die Anden-Kicker denn auch folgerichtig in der Vorrunde aus, was sich schon angesichts der schweren Gruppe(neben Argentinien noch Kolumbien) diesmal nicht ändern wird.

Trainer Gustavo Quinteros wurde in Rosario geboren und besitzt neben der bolivianischen auch die argentinische Staatsangehörigkeit. Bekannteter Spieler von Bolivien ist Marcelo Moreno,der als einziger Legionär der Stammelf beim ukrainischen Meister Shakhtar Donetzk unter Vertrag steht. In der Saison 2009/10 gab Moreno ein ebenso kurzes wie letztlich erfolgloses Gastspiel in der Bundesliga,wo er 5 Spiele für Werder Bremen bestritt.

Wie gross der Unterschied zum Auftaktgegner Argentinien tatsächlich ist, kann man daran ersehen,daß der Marktwert von deren Superstar Messi mit taxierten 100 Millionen Euro gut das Achtfache des gesamten bolivianischen Kaders beträgt.

 

Formcheck (jeweils letzte 5 Länderspiele)

Copa America 2011 - Argentinien Argentinien

Albanien 4-0

Polen 1-2

Nigeria 1-4

Paraguay 4-2

Ecuador 2-2

 

Copa America 2011 - Bolivien Bolivien

Paraguay 0-0

Paraguay 0-2

Guatemala 1-1

Panama 0-2

Lettland 1-2

 

Head-to-Head Statistik(letzte 5 Begegnungen)

Bolivien-Argentinien 6-1 (April 2009)

Argentinien-Bolivien 3-0 (November 2007)

Bolivien-Argentinien 1-2 (März 2005)

Argentinien-Bolivien 3-0 (November 2003)

Bolivien-Argentinien 3-3 (April 2001)

 

Wettquoten

Argentinien 1,12 (Interwetten)

Remis 10,25 (Pinnacle)

Bolivien 30 (Expekt)

 

Prognose und weitere interessante Wettmöglichkeiten

Argentinien geht als klarer Favorit in das Auftaktspiel und wird dieses gewinnen. Allein die Höhe des Erfolges steht zur Diskussion. Im Angebot der Buchmacher sind u.a. Handicapwetten mit verschiedenen Vorgaben,nachstehend die besten Quoten.

Argentinien Handicap -1 1,38 (Betsson)

Argentinien Handicap -2  1,95 (Stanjames)

Argentinien Handicap -3  3,2 (Stanjames)

Wer darauf wettet, daß Messi das erste Tor der Partie schiesst, erhält mit einer 3,5 bei William Hill durchaus eine ansprechende Wett-Quote. Wer auf dessen vermeintlichen Sturmpartner setzt, sollte sich kurz vor Spielbeginn vergewissern, ob der betreffende Spieler auch tatsächlich in der Anfangsformation steht.

Wegen des generell unwägbaren Charakters eines Eröffnungsspiels ist auch eine U 2,5 Tore Wette interessant, für die Unibet einen Kurs von 3,25 zahlt.

Ich persönlich spekuliere auf eine torlose Anfangsphase, um dann gegenfalls. eine Handicapwette zu platzieren. Wenn z.B. in der ersten halben Stunde kein Treffer fällt, sind bei den diversen Live-Wettenanbietern wie Bet 365 oder Sportingbet Quoten von um die 2 für ein Handicap -1 zu bekommen.

Im Fernsehen wird die Copa America 2011 live von den Bezahlsendern Sport 1+ und Sport 1+ Digital übertragen. Im Free-TV zeigt Sport 1 ausgewählte Spiele wie die beiden Halbfinals und das Finale live.

Natürlich sei auch an dieser Stelle auf den Unibet Livestream hingewiesen, der die Begegnung Argentinien – Bolivien ebenfalls überträgt.

Nachberichte, Hintergrundinformation & Statistiken finden Sie auf www.ca2011.com

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

1. Juli 2011 / pedro - Kategorie: Copa America

WM

 ArgentinienDeutschland

  

Am Samstag, den 3. Juli 2010, treffen im Viertelfinale der Weltmeisterschaft in Südafrika die Nationalmannschaften von Argentinien und Deutschland aufeinander. Es geht um einen Platz im Halbfinale. Der Gewinner der Begegnung spielt gegen den Sieger aus dem Spiel Spanien gegen Paraguay. Mit großer Wahrscheinlichkeit wird aus dem Duell Argentinien gegen Deutschland wohl der Gegner von dem amtierenden Europameister Spanien im Halbfinale hervorgehen.
Im Vorfeld des Spiels gab es kleinere Reibereien. Nicht nur diese Kleinigkeiten, sondern besonders die jüngste Vergangenheit – siehe Head to Head – des Duells zwischen Argentinien und Deutschland lassen auf ein Match der härteren Art schließen. Der Mann, der damit beauftragt wurde für fußballerische Gerechtigkeit auf de Platz zu sorgen heißt Ravshan Irmatov. Der Usbeke ist der Schiedsrichter dieser brisanten Viertelfinalbegegnung. Anstoß des Spiels ist um 16 Uhr.

Argentinien:
Vor der Weltmeisterschaft wurden die Argentinier von den meisten sogenannten Experten nicht nur vernachlässigt, sondern sogar belächelt. Damals war die Position der meinungsbildenen Presse durchaus nachvollziehbar: Argentinien hatte sich schließlich mit mehr Glück als Verstand für das Turnier in Südafrika qualifiziert. Erst am letzten Spieltag der Qualifikation konnten die Argentinier ihr Ticket für die WM lösen.
Kurz vor der groen Zusammenkunft am Kap der guten Hoffnung überraschten die Argentinier erneut auf äußerst eigenartige Weise: Sie spielten keine Testspiele. Kurz vor der WM, als alle anderen Nationen wie wild versuchten ihre Spieler bestens aufeinander abzustimmen, zog sich Diego Maradona mit seinen Schützlingen zurück und zeigte keine seiner Karten der Öffentlichkeit – nicht einmal in einem Freundschaftsspiel.
Doch jetzt hat es die argentinische Nationalmannschaft geschafft Münder zu schließen. Viele Münder. Die Münder der vielen Kritiker hat Diego Maradona mit einer bisher überzeugenden WM geschlossen. Zwar muss erwähnt werden, das Argentinien bisher keinen großen Gegner vor der Brust hatte, aber das Auftreten der Albiceleste imponiert. Vier Spiele – vier Siege. Zum Auftakt gewann man ohne zu überzeugen gegen Nigeria (1:0). Am zwieten Spieltag schlug man Südkorea sehr überzeugend (4:1). Mit Ausnahme von Lionel Messi tauschte Maradona fast jeden Spieler seiner Startelf im letzten Spiel gegen Griechenland (2:0), um auch den anderen Spielpraxis zu geben. Argentinien war da schon längst als Gruppensieger qualifiziert. Im Achtelfinale muss man den Argentiniern zugestehen, dass ihnen keine Zeit blieb große Überzeugungsarbeit zu leisten, da die Mexikaner selber alles dafür taten, damit Argentinien möglichst schnell und poblemlos ins Viertelfinale vorstoßen konnte (3:1).
Dort stehen sie jetzt. Gegen Deutschland. Zum ersten Mal mit einem echten Gegner vor der Brust. Jetzt ist die Stunde, in der Argentinien beweisen kann, wie groß es wirklich ist. Besonders einer ist gefragt: Lionel Messi.

Deutschland:
Sicherlich ist die deutsche Mannschaft gewillt bei dieser Weltmeisterschaft Großes zu leisten. Doch man muss im Vorhinein dieses Viertelfinals klarstellen, dass diese Weltmeisterschaft ein Erfolg wird für die junge Mannschaft von Bundestrainer Joachim Löw. Die enorme Entwicklung der Mannschaft, insbesondere in spielerischen Aspekten, lässt sich kaum mit Worten beschreiben. Außerdem ist der Generationswechsel im deutschen Team langsam aber sicher vollzogen. Nur noch wenige ältere Größen im deutschen Team führen die junge Garde auf dem Spielfeld. Selbst wenn man den sportlichen Entwicklungseffekt nicht schätzen möchte, bleibt ein spektakuläres Ausschalten der Engländer im Achtelfinale. Diese WM ist ein Erfolg.
Natürlich soll das in keinster Weise heißen, dass dieser Erfolg nicht noch weiter gehen kann. Das Losglück hat die deutschen diesmal nicht die Treue gehalten und so müssen mit Argentinien und Spanien noch zwei Hochkaräter vor einem eventuellen Finale aus dem Weg geräumt werden. Von Vorteil könnte sein, dass beide Mannschaften einen ähnlichen Fußball spielen. Einen Fußball, der gegen Deutschland taktisch von Erfolg gekrönnt sein kann. Rein vom Papier sieht das argentinische Konzept gut aus. Allerdings sollte jeder genug Vertrauen in das Trainerteam um Joachim Löw haben, um zu glauben, dass dieser seine Mannschaft hervorragend auf das Spiel vorbereitet. Zur Einstimmung sollten sich die Spieler evnetuell noch einmal das Spiel von 2006 angucken. Spierlerisch und namentlich ist es nur bedingt mit den Vorzeichen des aktuellen Aufeinandertreffens zu vergleichen, jedoch hat es eines gemeinsam: Die Emotionen. Die deutsche Mannschaft muss von Beginn an dagegen halten. Gegen die Härte und gegen die Fußballkunst der Argentinier. Es sollte jedem bewusst sein, dass es in diesem Spiel von enormer Bedeutung sein kann, das Spiel mit elf Spielern auf dem Feld zu beenden.
Wenn es Mesut Özil gelingt, sich zwischen den beiden Viererketten der Argentinier anspielen zu lassen, wenn es Miroslav Klose gelingt, die Innenverteidigung so lange wie möglich unermüdlich zu bearbeiten, wenn es den Außenspielern Podolski und Müller gelingt, konsequent das 1 gegen 1 mit den Außenverteidigern zu suchen, wenn es Schweinsteiger und Khedira gelingt die Kreise von Lionel Messi entscheidend zu stören, dann wird die deutsche Nationalmannschaft ihre Chancen bekommen. Es liegt allein an ihnen diese WM zu verlängern.

Head to Head:
Selten macht eine direkte Gegenüberstellung von Nationalmannschaften bei einem Weltmeisterschaftsturnier Sinn, doch bei diesem Duell gibt es zumindestens ein Spiel, welches man beispielhaft betrachten kann. Denn die Begnung von Argentinien und Deutschland gab es schon im Viertelfinale der WM 2006. Damals setzten sich die Deutschen im Elfmeterschießen durch – nicht wenige werden sich wohl an den berühmten "Spickzettel" von Jens Lehmann beim Elfmeterschießen erinnern. Nach dem Spiel suchten die Argentinier die offene Auseinandersetzung mit der deutschen Nationalmannschaft. Daraufhin – und mit Unterstützung des italienischen Fußballverbandes – wurde mit Thorsten Frings ein enorm wichtige Spieler für das WM-Halbfinale gesperrt. Das Fehlen von Frings im Halbfinale gegen Italien machte sich bemerkbar und die Deutschen schieden aus. Es gibt also genug offene Rechnungen: Auf deutscher wie auch auf argentinischer Seite.

Fazit:
Das Duell ist aufgrund der Vorkommnisse bei der Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland so hitzig, dass es nicht nötig ist Öl in das Feuer zu gießen. Die Gemüter werden von Beginn an erhitzt sein. Dieser Hitze müssen die unerfahrenen jungen deutschen Spieler widerstehen. Für Argentinien kann es eine süße Nacht werden, wenn sie selbst im Halbfinale stünden und das Projekt von Carlos Dunga bei Brasilien im Viertelfinale gescheitert ist. Letztlich wird es auf beiden Seiten Chancen geben. Es kommt nur noch drauf an, wer diese nutzt. Aus Sicht der deutschen Nationalmannschaft sollte besonders Mesut Özil seine Blockaden vor dem gegnerischen Torwart ablegen: Lupfen Mesut, einfach zur Latte lupfen!

Quoten:
Argentinien: 2,44 @ unibet
Unentschieden: 3,25 betsson
Deutschland: 3,25 @ bet365

2. Juli 2010 / joe - Kategorie: WM

Fussball-Wetten

Am Mittwoch, den 3. März 2010, findet das erste Länderspiel der Fußball Nationalmannschaft im neuen Jahr statt. In München trifft die DFB-Auswahl auf Argentinien. Das Spiel eröffnet die Vorbereitung auf die Weltmeisterschaft in Südafrika. Die meisten Vorbereitungsspiele werden gegen Mannschaften, die nicht qualifiziert sind ausgetragen. Normalerweise testen die Nationen gerne gegen Länder, die ähnlich wie ihre Gruppengegner spielen. Ein Test gegen Argentinien kann allerdings nur unter positiven Gesichtspunkten bewertet werden, da die starken Südamerikaner die Deutsche Nationalmannschaft ordentlich auf den Prüfstand stellen werden.
Das Spiel steigt in München. Anpfiff ist um 20:45 Uhr.

Deutschland:
Die Auswahl von Joachim Löw trifft sich bereits zum zweiten Mal in diesem Jahr. Vor einigen Woche hatte der Bundestrainer bereits zu einem Leistungstest eingeladen. Dort wurden vor allem physische Werte genommen und analysiert, denn in den letzten Jahren ist der Fußball zunehmend analytischer geworden. Es wird wissenschaftlicher mit den Spielern umgegangen und nicht mehr nur nach Augenmaß und subjektivem Eindruck ausgewählt. Fakten spielen immer mehr eine Rolle.
Ungeachtet dessen hat Andreas Köpke, Torwarttrainer der Nationalmannschaft, am Montag – es war der 1. März – bekannt gemacht, dass René Adler die Nummer 1 im deutschen Tor ist. Er habe "momentan die Nase vorn". Zwar hatte Joachim Löw im Vorhinein betont, dass der Torwart, der gegen Argentinien beginnen würde, auch seine Nummer 1 für die Weltmeisterschaft sei, doch bleibt ein Hintertürchen offen. "Momentan die Nase vorn", lässt ohne Frage eine Option offen. Es lässt die Möglichkeit offen doch noch zu wechseln. Objktiv muss man sagen, dass sich mindestens Manuel Neuer und René Adler nichts nehmen. Es ist absolut tagesformabhängig wer von den beiden, der bessere ist. Es gibt keine falsche Entscheindung in diesem Punkt.
Anders ist das bei den Feldspielern. Dort gibt es noch unzählige Möglichkeiten, sowohl taktischer als auch personeller Natur. Das Spiel gegen Argentinien ist das letzte Länderspiel vor dem Termin, an dem die Nominierungen für die Weltmeisterschaft bekannt gegeben werden müssen.
Es ist also gar nicht so abwägig zu vermuten, dass Löw in diesem Spiel personell einiges probieren wird und eventuell sogar von den Etablierten auf einigen Positionen absehen wird. Im Sturm stellt sich die Frage, wer neben Klose, Podolski und Gomez mitreisen wird. Cacau, Kießling und auch noch Helmes sind die Kandidaten. Letzterer kann verletztungsbedingt noch nicht mitwirken und eine Teilnahme an der WM ist vor allem aufgrund des Kreuzbandrisses zu Saisonbeginn äußerst fraglich und risikoreich.
In der Abwehr wird Löw mit Mertesacker und Tasci in der Innenverteidigung spielen lassen. Alternativ stehen Friedrich und Westermann bereit. Der Schalker ist verletztungsbedingt nicht im Aufgebot gegen Argentinien.
Boateng, Lahm, Friedrich und auch der junge Träsch sind die Kandidaten für die Außenverteidigung. Selbst Schäfer hat diese Rolle – mit begrenztem Erfolg -  schon gespielt. Lahm ist gesetzt. Boateng häufig zu jugendlich naiv und Friedrich in Topform – hätte er nicht gegen Hoffenheim diesen kleinen Aussetzer gehabt. Auf der Außenverteidigerposition könnte gegen Argentinien expirimentiert werden.
Zwei der vier Spieler im Mittelfeld sind gesetzt. Sowohl Kapitän Michael Ballack als auch der formstarke Bastian Schweinsteiger werden im Hinblick auf die WM in der Startelf stehen. Gerade weil Schweinsteiger durch seine Umschullung auf die Sechs noch flexibler geworden ist. So ist es möglich ohne Spielerwechsel von einer Raute mit Özil vorne, Trochowski und Schweinsteiger auf den Außenbahnen und Ballack auf der Sechs, in eine Doppelsechs mit Schweinsteiger und Ballack zu wechseln. Defensiver kann auch Özil als hängender Stürmer agieren. Dann könnte man mit Hitzelsberger oder Khedira zusätzlich das MIttelfeld stärken. Podolski ist auf allen offensiven Positionen eine Alternative. Auch Kroos und Müller dürfen Chancen eingeräumt werden. Kroos wird wahrscheinlich getestet, da er vermutlich aber Özil sehr ähnlich ist, sind seine Chancen gering.

Argentinien:
Mehr schlecht als recht haben sich die Argentinier beinahe auf dem letzten Drücker für die Weltmeisterschaft in Südafrika qualifiziert. Besonders überzeugen konnten sie dabei nicht. Angst machen sie auch niemandem mehr. Allerdings sind und bleiben es Argentinier. Eine Mannschaft mit überragenden Einzelspielern, meist unfairen Verteidigern, vielen Emoitionen und wenig mannschaftlicher Geschlossenheit. Wenns läuft, dann läufts, wenn nicht, dann nicht.
Veron, di Maria, Aguero und Higuain und allen voran Lionel Messi sind die Namen, die gemeint sind, wenn es um Argentiniens grandiose Einzelspieler geht. Mit Lionel Messi haben die Südamerikaner wahrscheinlich den besten Fußballspieler der Welt in ihren Reihen. Pervers daran ist, dass sie es scheinbar nicht zu schätzen wissen. Im Volk sammelte sich während der schlecht laufenden Qualifikationsrunde der Zorn gegen den Superstar vom FC Barcelona. Genau das störrte die Leute: "vom FC Barcelona". Nachdem Messi bei der Nationalmannschaft einige Male durschnittlich agierte und kurz darauf mit Barcelona weltklasse aufspielte, vermuteten die Menschen in Argentinien einen Boykott. Sogar die Meinung, Messi sei kein richtiger Argentinier, da er nur gut spielen würde, wenn es genug Geld dafür gäbe, machte die Runde. Lionel Messi probierte alles, doch scheinbar ist Fußball ein Mannschaftssport und scheinbar kommt es demnach auch auf die Mannschaftskameraden an. Auf die Spieler, die im Mittelfeld die Pässe spielen, die Messi in Position bringen.
In hervorragender Verfassung befindet sich hingegen Gonzalo Higuain. In alles andere als konkurrenzlosen Sturmspitze von Real Madrid hat sich der Argentinier festgespielt. Am Wochenende schnürte er bereits sein fünftes Doppelpack in dieser Saison. Vor allem durch Effektivität glänzt der Stürmer von Real Madrid.
Außerdem in bestechnder Form ist Angel di Maria von Benfica Lissabon. Der 22-Jährige führte seine Mannschaft am Wochenende beim 4:0 Auswärtssieg in der Portugisischen Liga mit drei Toren im Alleingang zum Dreier. Di Maria spielt im offensiven Mittelfeld – meist etwas linkslastig.
Diego Milito (Inter Mailand) und Carlos Tevez (Manchester City) sind weitere Offensiv-Optionen von Diego Maradonna. An Qualität fehlt es seiner Mannschaft. Und in Form befinden diese sich auch. Aguero (Tor gegen Valencia), Milito (Tor gegen Udinese), Tevez (zwei Tore gegen Chelsea London), Messi (Tor für Barcelona) und Di Maria (3 Tore für Benfica) trafen am Wochenende.
Inwiefern Maradona viel testen und probieren wird, bleibt abzuwarten. Die Nationalmannschaft Argentiniens erweckte in der Qualifikation nicht den Eindruck von einem Denker gelenkt zu werden und noch weniger von einem Denker mit Plan. Maradonna testete bereits während der Qualifikation so viel, wie kaum ein anderes Land. Ein Sieg gegen Deutschland wird ihm wichtiger sein als Erkenntnisse.

Head to Head:
Das letzte Spiel wird allen Deutschen gut in Erinnerung sein: Der Viertelfinalsieg im Elfmeterschießen gegen Argentinien bedeutete bei der WM 2006 den schönsten Moment der Nationalmannschaft im eigenen Land. Nach dem Spiel kam es allerdings zu Provokationen und Handgreiflichkeiten seitens der Argentinier, die zur Folge hatten, dass die Italiener dafür sorgten, Mittelfeldstabilisator Thorsten Frings für das Halbfinale zu sperren.
Nach regulärer Spielzeit endeten die letzten drei Begegungen Remis (1:1, 2:2, 2:2).

Fazit:
Ein Freundschaftsspiel. Der letzte Test vor der Bekanntgabe des Aufgebots. Sicherlich ein Grund zu expirimentieren. Die Führung Maradonas darf als einzige Expiriment bezeichnet werden. Nur sehr schwierig ist zu beutreilen, wie sich das Spiel über 90 Minuten entwickeln wird. Es ist damit zu rechnen, dass gerade in der zweiten Halbzeit häufig gewechselt wird und der Spielfluss daher gestört wird. Ernst zu nehmen ist es allerdings. Das hat Florenz gezeigt.

Quoten:
Deutschland:
2,30 @ unibet
Unentschieden: 3,25 @ bet365
Argentinien: 3,25 @ betsson

2. März 2010 / joe - Kategorie: Fussball-Wetten

Fussball-News

 

Nach Brasilien hat sich Paraguay mit einem 1-0 Sieg gegen Argentinien als zweites südamerikanisches Team für die WM-Endrunde 2010 in Südafrika qualifiziert.

Was sich in Zahlen so nüchtern liest,wurde für Maradonas Mannen zum nationalen Supergau!Statt einer von allen erwarteten Trotzreaktion nach der Heimpleite gegen den Erzrivalen Brasilien lieferte der zweimalige Weltmeister einen sportlichen Offenbarungseid ab.Vor 30000 Zuschauern im Estadio Defensores del Chaco in Asuncion agierten die ramponierten "Gauchos"trotz erneuter Umstellungen(u.a. das 7.Torwartdebüt in der 9-monatigen Ära Maradona-diesmal durfte Romero vom AZ Alkmaar ran) erneut völlig konzept-und ideenlos und hatten ihre einzige echte Torchance nach 85 Minuten!Die gelb-rote Karte gegen Veron wegen wiederholtem Foulspiel hatte bei diesem "Niveau" auch keine negativen Auswirkungen mehr.

Paraguay hingegen war von Beginn an präsent und erzielte das entscheidende Tor durch den überragenden Dortmunder Legionär Nelson Valdez nach 30 Minuten.Zuvor hatten er und der Wolfsburger Santana nur das Aluminium getroffen.Im zweiten Durchgang kontrollierten die "Albirojas" das Geschehen in beeindruckender Mühelosigkeit,ohne von den in jedweder Hinsicht desolaten Gästen nur im Ansatz gefordert zu werden.

Argentinien ist nach dieser erneuten Pleite auf Relegations- Platz 5 abgerutscht und muss ernsthaft um die WM-Teilnahme bangen.In den beiden ausstehenden Begegnungen gegen Peru und zum Abschluss bei Mitkonkurrent Uruguay entscheidet sich das Schicksal einer einst grossen Fussballnation.Ob Diego Maradona dann noch auf der Bank sitzt,ist höchst fraglich.Weitaus dramatischer als die immer wieder kritisierte Vetternwirtschaft ist die in allen Mannschaftsteilen fehlende Struktur.64(!!!) Debütanten in seiner Ägide signalisieren überdeutlich die Hilflosigkeit des einstigen Welt-Fussballers.

Auch wenn ein konkreter Nachfolger derzeit nicht diskutiert wird,spricht doch vieles dafür,dass der Verband zur Wahrung der letzten Chance die Reissleine zieht.Für Maradona selbst wäre dies eine persönliche Katastrophe.Nach unruhigen Jahren durch den Nationaltrainer-Job scheinbar geläutert,erwarten viele im Falle des "worst-case" einen erneuten Rückfall in alte Verhaltensmuster.

Wünschen wir ihm persönlich alles Gute!

 

 

10. September 2009 / pedro - Kategorie: Fussball-News









  Wettbasis-Sportwetten Fussball Wetten Sportwetten Quiz Wettbüro-Bewertungen Live Wetten Wettanbieter Vergleich  
  Besser Wetten Sportwetten Artikel Sitemap Bonus-Beschreibungen Buchmacher  
Viel Erfolg mit Ihren Wetten © 2002-2013 wettbasis.com Sportwetten