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Sportwetten News
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25. Mai 2010 / christoph
Gleichzeitig mit dem Begin der French Open in Paris möchte ich mich aus dem Winterschlaf zurückmelden. Die letzten Wochen gaben mir wenig Zeit, Sie mit Neuigkeiten aus der Sportwelt zu füttern, dafür dürfen Sie sich auf umso schönere Monate freuen. In der NBA finden aktuell die Conference Finals statt, die Weltmeisterschaft in Südafrika steht vor der Tür und auch die Tennisfreude blicken sehnsüchtig auf die heiße Asche in Frankreichs Hauptstadt.
Gestern gab es den 2.Tag der Auftaktpartien bei den French Open. Erfahrungsgemäß sind klare Siege typisch im Duell David gegen Goliath. Umso erfreulicher, dass so mansch Außenseiter stark an den Nerven der Favoriten nagte. So musste Andy Murray bereits früh im Turnier über die komplette Distanz gehen und gewann nach 2:0 Satzrückstand mit dem knappsten aller möglichen Tennisergebnisse. Gasquet ist natürlich kein unbeschriebenes Blatt in der ATP Tour, doch aktuell schmückt den Franzosen nur Rang 67 in der Weltrangliste. Die erfolgreichen Vorbereitungsturniere gaben Hoffnung auf einen Erfolge gegen Murray, der auf Sand nicht zu den stärksten Spielern gehört. Insgeheim beginnt für den Schotten wohl bereits jetzt die Einrollphase für den Saisonhöhepunkt in Wimbledon in wenigen Wochen. 4:6 und im Tiebreak gewann Gasquet die ersten 2 Durchgänge und trieb mit einem Break Führung im Dritten die Favoritenquote bei unserer beliebten Wettbörse Betfair bis auf @11,0 (abzüglich Provision @10,45). Der umkämpfte mittlere Satz sollte wegweisend für die Partie sein. Murray gewann 6:4 und spielte anschließend seine körperliche Überlegenheit aus. Gasquet hatte nach 10 Tagen mit Spielauftritten konditionell nichts entgegenzusetzen.
Ebenso musste auch Serena Williams zumindest ein klein wenig zittern. Viele Schweizer werden sich über den unerwartet starken Auftritt von Voegele im ersten Satz gefreut haben. Erst im Tiebreak konnte die US – Amerikanerin die 1:0 Führung feiern, während es zuvor gar nach dem Satzverlust ausgesehen hatte. Das schwache 13.Spiel setzte sich für Voegele im 2.Satz durch, in dem sich Williams aber auch klar steigerte.
Auch ein Deutscher machte auf sich aufmerksam. Dieter Kindlmann zwang Monfils über 4 Sätze. Sie haben diesen Namen noch nie gehört? Dann brauchen Sie sich keinesfalls zu schämen. Der Herausforderer hatte nur als Nachrücker für die French Open zur Verfügung gestanden, erfuhr erst wenige Stunden vor dem ersten Ballwechsel von seiner Chance auf dem größten Court "Philippe Chatrier".
Die Favoriten hatte gestern allesamt keinen ganz großen Tag erwischt. Die kleine Anzahl an Sandplatzturnieren vor dem Großereigniss machte sich bei den Herren klar bemerkbar. Auch Djokovic musste gegen Korolev einen Satz abgeben, Federer hingegen blieb souverän.
Philipp Petzschner musste bereits am 2.Tag die Segel streichen. Carsten Ball vertrieb den angeschlagen angetretenen Deutschen in einem Marathonmatch aus Runde 2. 9:7 endete der entscheidende, stets ohne Tiebreak gespielte, 5.Satz.
Die Damenwelt präsentierte sich deutlich lockerer: Henin, Julia Goerges, Wozniaki, Stosur, Radwanska, Jankovic, Dementieva, Na Li und Ivanovic, alle gewannen ihre Partien glatt mit 2:0.
Kategorie: Tennis-Wetten
21. Januar 2010 / christoph
Ich habe die leichte Vermutung, dass die ersten Tage einfach zu gut waren. Nicht etwa aus Wettsicht, doch das große Feuerwerk in den Spielen von Henin und Del Potro gestern, konnte heute nicht erreicht werden.
Zudem war es nicht gerade ein deutscher Tag. Sabine Lisicki, gestern noch klar favorisiert gewesen, scheiterte an Brianti. Es ist natürlich enttäuschend für die Fans der Dame, deren Karriere 2010 einen steilen Schritt nach oben gehen dürfte. Auch wenn man aus Niederlagen am meisten lernt, so hatte sich Lisicki ihre Zweitrundenaufgabe gewiss nicht gedacht. Nach souverän gewonnenem Auftaktsatz gab sie unerklärlicherweise das Heft des Handelns an ihre Gegnerin ab. Auch ein Rebreak im Mitteldurchgang brachte nicht die Sicherheit in den Schlägen zurück. Natürlich fehlte auch das Glück, landeten doch einige Bälle haarscharf neben den Linien. Schlussendlich bleibt das Fazit, dass Brianti an diesem Tag einfach kämpferisch knapp die Nase vorn hatte.
Auch für Kristina Barrois sollte der 4.Wettkampftag der letzte bleiben. Gegen die Volksheldin Samantha Stosur verlor Barrois in 2 Sätzen. Das Spiel war jedoch wesentlich knapper, als das Resultat es vermuten lässt. In Durchgang 1 fehlte die volle Konzentration am Ende, selbst im Zweiten lag Stosur bereits mit dem Break zurück, konnte das Match aber zu ihren Gunsten hinbiegen.
Kämpfen mussten auch der männliche Held der Australier. Hewitt sah sich einem 8 Jahre jüngerem Kontrahenten ausgesetzt, der nicht davor wegschreckte, den Favoriten mächtig einzuheizen. Young gab nur äußerst knapp im Tiebreak die erste Entscheidung ab und spielte auch anschließend gutes Tennis. Erst im letzten Satz (6:1) schwanden die Kräfte.
Roger Federer und Novak Djokovic haben souverän Runde 3 erreicht. Federer hatte mit Hanescu deutlich weniger Mühe, als man nach der schwachen Erstrundenpartie davon ausgehen konnte. Hanescu schien wie gelähmt, kam selten an seine Möglichkeiten heran und verlor glatt in 3 Sätzen. Der Serbe Djokovic erwischte einen denkbar schlechten Start in die Partie, wurde aber nach dem Satzverlust sicherer und ließ nichts anbrennen.
Im Spiel des Tages gewann Baghdatis gegen Ferrer in einem 5 – Satz – Krimi. Der Sieger war sowohl nervlich, als auch konditionell völlig fertig, als die Partie ein Ende fand. Im Entscheidungssatz plagten ihn mehrfach Krämpfe , ein langes Spiel in 2 Tagen würde unheimlich schwer werden.
Eine unerwartete Niederlage kassierte unterdessen Ana Ivanovic gegen Gisela Dulko. Es spricht wohl aus dem Herzen vieler Männer, dass mit dem Ausscheiden von Ivanovic, Dementieva und Sharapova die äußerliche Attraktivität gewaltig gesunken ist. An dieser Stelle möchte ich eine ganz kurze Information außerhalb der Australian Open weitergeben. Es ist eine Tatsache, dass es nicht unbedingt leicht ist, solche Nebensächlichkeiten im Wettsport auszublenden. Nicht wenige Menschen tippen gerade in Einzelsportarten auch mal auf den oder die sympathischere / vermeintlich schönerere. Dies ist definitiv Gift, und keinesfalls eine Recherche, die mit gefundenem Value endet. Ich kann Ihnen nur empfehlen, von solchen Gedanken die Finger zu lassen, denn dies wird Ihren Erfolg beeinträchtigen.
Abschließen möchte ich mit einer erfreulichen Nachricht. Thommy Haas steht in Runde 3. Gegen Tipsarevic lief alles so, wie gestern vermutet. Der Kämpfer musste sich zwar im 1.Satz geschlagen geben, fand aber die Linie und den "Roten Faden" im Spiel hin zum Sieg. Auch aus Wettsicht ein sehr erfreuliches Spiel.
Kategorie: Tennis-Wetten
19. Januar 2010 / christoph
Die zweite Runde ist für die meisten noch verbliebenen Spieler beim Tennis Grand Slam Festival in Melbourne erreicht. Nun dürfen die erste Akteure eine weitere Runde drehen. Wenn man sich Gedanken über einen Preview Beitrag macht, gehört es natürlich stets dazu, die Topspiele des Tages hervorzuheben.
Oft fällt die Wahl da nicht leicht, doch heute sind die Damenmatches einfach überragend.
Mit besonderer Spannung wird das Duell zwischen der Altmeisterin Justin Henin und Jelena Dementieva erwartet. Wetttechnisch ist da wenig zu machen, die Meinung gehen einfach zu sehr auseinander. Dementieva ist seit Jahren in der Weltspitze dabei und präsentierte sich in guter Verfassung. Henin war eine Ausnahmesportlerin, die auf dem besten Weg ist, wieder in diese Bereiche vorzudringen. In den Vorbereitungsturnieren stürmte die Belgierin bis in das Finale, scheiterete erst an Clijsters, die ebenso noch nicht lange zurück auf dem Court ist. Dies ist ein 50/50 Match, sodass man streng genommen, sogar einen Minieinsatz auf Henin legen müsste.
Ähnlich ausgeglichen wird die Partie von Pennetta und Wickmayer quotiert. Auf beide Akteurinnen können Sie eine Verdopplungsquote erhalten. Beide bestritten einen holprigen Auftakt. Wickmayer gab den ersten Satz gegen Dulgheru 1:6 ab, gewann in einem Nervenkrieg die anschließenden Durchgänge mit 7:5 und 10:8!. Pennetta musste Chakvetadze nach einem 6:3 ebenso den Teilerfolg zugestehen, um daraufhin mit 6:2 alles klar zu machen. Ich sehe Pennetta als die Spielerin an, die ein wenig besser in Form ist. Eine größere Wette rechtfertigt dies jedoch nicht.
In der Rod Laver Arena beginnen wie gestern die Damen. Stosur startet gegen Deutschlands Kristina Barrois. Für die Deutsche ist eine vollbesetzte Halle bereits ein Ereignis, die 1,15 auf Stosur aber ist richtig gewählt. Anschließend darf Tanasugarn gegen Clijsters auftreten. Tanasugarn ist auf Rasen deutlich besser unterwegs und dürfte keine Chancen gegen Kim haben.
Ähnlich dominant dürfte der Auftritt von Rafael Nadal werden. Gegner ist der Slowake Lacko, der eine Quote über 40 bekommt, die dennoch keinen Value verspricht. Ohne ein Verletzung kann hier nur Nadal in Runde 3 einziehen. Dennoch ist das "Over27 Spiele" zu Quote 2,00 (bet365) interessant. Nadal konnte in Runde 1 nur teilweise überzeugen. Es sollte fast reichen, wenn Lacko einen Satz bis 5:5 durchhält um diese Wette zu gewinnen. 3 Spiele im Schnitt sind durchaus mehr als realistisch.
Der Knaller bei den Männern ist leider nicht auf den Topcourts angesetzt worden. Blake hat mit Del Potro eine reizvolle, aber dennoch undankbare Aufgabe bekommen. Die argentinische Hühne wird mit @1,25 klar favorisiert, was auch meine Meinung wiederspiegelt. Spätestens mit dem Sieg bei den US Open ist der "kleine Junge" aus ihm herausgetreten. Del Potro hat gezeigt, dass er die Nerven hat um früh im Turnier gegen solch starke Gegner bestehen zu können.
Fast alle Spiele der Australian Open kann man übrigens live auch im Online Livestream bei Bet365 ansehen! (Das Abo für alle Australien Open Spiele kostet einmalig 10 Euro, die man aber gleich als Wettbonus für Australian Open Live Wetten zurückkriegt)
Kategorie: Tennis-Wetten
18. Januar 2010 / christoph
Nun fliegt sie also endlich, die kleine Filzkugel. Geschlagen im Wechsel von zweier menschlicher Wesen, bereitet der kleine grüne Ball vielen Fans auf der gesammten Welt große Freude.
Gleich der Auftakttag brachte einige spannende Spiele mit sich. Das wohl am meisten erwartete Match zwischen Maria Sharapova und Namensfetterin Maria Kirilenko stellte gleichzeitig die ersten Ballwechsel in der Rod Laver Arena dar. Die beiden Russinen sind beste Freunde, wobei diese Beziehung für wenige Stunden ruhen musste. Doch was heißt hier wenige Stunden? Über 200 Minuten standen die beiden auf dem Court, ein 5:5 Ausgleich im Abschlusssatz hätte durchaus dafür sorgen können, dass der Rekord für die längste Damenpartie der Australian Open gebrochen worden wäre.
Sharapova spielte den gewohnten "Alles – oder Nichts" Stil, gab über die gesammte Spielzeit über 80 Punkte durch vermeidbare Fehler ab. Hinzu kommt eine fast zweistellige Anzahl an Doppelfehlern. Da nützt es auch wenig, wenn die Bilanz der Gewinnschläge klar für die Australian Open Siegerin von 2008 spricht. Kirilenko sicherte sich den ersten Durchgang, um anschließend den Satzausgleich kassieren zu müssen. Im Entscheidungssatz rannte die Favoritin schnell dem Breakrückstand hinterher und musste mehrmals gegen den Matchverlust servieren. Kurz nachdem sie Kirilenko doch noch den Aufschlag abgenommen hatte folgte mit dem Rebreak die endgültige Entscheidung.
Bemerkenswert waren die Reaktionen beider Spielerinnen nach dem Matchball. Sharapova applaudierte fair für die Leistung der Kontrahentin. Die Siegerin aber legte sich den Zeigefinger vor die Lippen, als wöllte Sie sagen: "Jubelt nicht, ich habe soeben eine Freundin aus dem Turnier befördert". Es war unübersehbar, dass die beiden schon im zarten Alter von 15 Jahren gegeneinander Profispiele bestritten hatten. Damit ist die erste faustdicke Überraschung in Melbourne perfekt. Die 1,15er Quote auf Sharapova fällt um und die erste Favoritin auf den Gesamtsieg macht Platz für Jankovic, Safina, Williams, Clijsters und Henin.
Weniger Probleme hatten die Herren der Schöpfung. Rafael Nadal musste im ersten Satz gegen Luczak über den Tiebreak gehen, am Ende stand aber genauso wie für Murray und Roddick ein glatter 3:0 Erfolg. Einzig Del Potro musste sich einen Satz abnehmen lassen.
Bei den Damen schob sich Elena Dementieva weiter rein in die Favorienrolle. Gegen Dushevina gab es nur 3 Spielverluste, während Safina, Henin und Clijsters im Schnitt weit mehr als 5 Spiele abgaben. Solche Quervergleiche können im Wettbereich zwar mansch einmal tödlich sein, sie unterstreichen jedoch, dass mit Dementieva bei diesem Turnier zu rechnen ist.
Allgemein fiel der Tag stark dem Regen zum Opfer. Zahlreiche Spiele konnten nicht beendet werden, die Temperaturen waren von 30 auf rund 15 Grad gesunken.
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Kategorie: Tennis-Wetten
2. Juli 2009 / christoph
Die Buchmacher hatten sich schon lange darauf eingeschossen. Das Finale Venus vs. Serena beschäftige die Wettanbieter bereits vor 2 Wochen. Selbst die Wettbörsen boten an, auf ein mögliches Finale der beiden Schwester zu setzen. Dabei grenzten die Halbfinalquoten schon ein wenig an Gemeinheit gegenüber den Herausforderern.
So hatte die führende der Weltrangliste eine Quoten jenseits der 5,00 gegen Venus Williams erhalten und doch sollte diese vollkommen berechtigt sein. Wer Safina im bisherigem Turnier hat spielen sah, konnte bemerken, dass die Russin nicht einmal annähernd in Topform nach Wimbledon gereist ist. Auch im Viertelfinale gegen Lisicki sprachen 15 Doppelfehler für eine jämmerliche Vorstellung, die nur aufgrund der Cleverness, Erfahrung und Konditionsstärke für das Halbfinale reichte. Gegen Venus, die im Vergleich zu Serena gar den souveräneren Eindruck macht, sollte damit aber endgültig Schluss sein. Nur um ein Haar kam Dinara um die Brille herum, gewann ein erbärmliches Spiel und gab das Match und das Turnier mit einem 1:6, 0:6 ab. Die Blamage hatte sich in den vorherigen Runden angedeutet und doch zeigten die Fans bestürzen, über das glatte Ausscheiden. Safina selbst schien auch geschockt zu sein, will aber in New York erneut angreifen.
Ebenso hoch war auch die Quote auf Dementieva gegen Schwester Serena und hätte bei dem Spielverlauf mit viel Gewinn verkauft werden können, auch wenn sich die Seriensiegerin der WTA Konkurrenz auch diesmal in das Finale schob. Elena Dementieva kämpfte pravoriös gegen die klare Favoritin und konnte den ersten Satz 7:4 im Tiebreak gewinnen. Nach einem unglücklichem, weil knapp verlorenem Mittelsatz, sollte eine Entscheidung im Drittem gefunden werden. Tatsächlich hatte das Match 2 Siegerinnen verdient und fand doch entsprechend des Regelwerks nur eine einzige. Serena setzte sich mit 8:6 im Abschlusssatz denkbar knapp durch und schrie wenige Augenblicke nach dem Matchball ihre Anspannung heraus. Dementieva besaß die Chance, die unglaubliche Dominanz der US Girls zu brechen, scheiterte aber in den entscheidenten Momenten.
Das Finale am Samstag wird Venus als Favoritin angehen. Die Buchmacher verteilen die Quoten bislang mit 1,75 : 2,25 zugunsten der heute souveräneren Williams - Schwester, die auch von mir in der Favoritenrolle gesehen wird.
Kategorie: Tennis-Wetten
30. Juni 2009 / christoph
Das Märchen Sabine Lisickis fand im früh angesetzten Viertelfinale der Damenkonkurrenz in Wimbledon ein jähes Ende. War noch gestern die Welt kunterbund, musste Lisicki heute der führenden der Weltrangliste und Setzliste Dinara Safina den Vortritt überlassen. Dabei konnte die Deutsche in den ersten 2 Sätzen stark mithalten, sogar den ersten im Tiebreak für sich entscheiden. Safina kam über den Kampf zurück in die Partie und brach im Abschlussdurchgang den Wiederstand der Herausforderin. Für Lisicki zählt aber nun nicht die Trauer. Spätestens in den nächsten Tagen wird sie begreifen, welch sensationelles Turnier sie in den vergangenen zwei Wochen gespielt hat.
Safina dagegen macht nicht die Anstalt, auch nur annähernd eine Chance gegen den "Sister Zug" zu haben. Venus und Serena überrannten ihre Gegerinnen erneut im Eiltempo. Venus kam gegen Radwanska zu einem 6:1 und 6:2, ihre Schwester gab jeweils ein Spiel mehr ab und siegte 6:2, 6:3 gegen Azarenka.
Elena Dementieva besitzt neben Dinara Safina als einzigste Spielerin noch die Chance, den totalen Triumph der US Amerikaner zu verhindern. Auch sie überzeugte im Viertelfinale gegen die Italienerin Schiavone beim glattem 6:2, 6:2.
Am morgigem Mittwoch steht wieder die Herrenkonkurrenz auf dem Wettzettel beziehungsweise dem Centercourt. Als letzte deutsche Hoffnung geht Tommy Haas in das Kräftemessen der Topspieler. Das Duell mit Djokovic erinnert an das Finale von Halle und könnte ähnlich umkämpft sein. Aus Sicht aller nationalen Fans hoffentlich mit dem selbigem Ergebnis, notfalls auch erst nach 5 Sätzen und über 4 Stunden Spielzeit.
Die Wettanbieter haben wenig Vertrauen in Tommy und geben ihm eine 3,20 er Quote, während auf Djokovic bestenfalls eine 1,40 zu ernten ist.
Kategorie: Tennis-Wetten
29. Juni 2009 / christoph
Das Wunder vom London wird in Deutschland immer größer. Die entscheidente Phase des bekanntesten Tennisturnieres der Welt wurde mit der zweiten Turnierwoche in London eingeläutet. Die Achtelfinals bei den Damen und Herren standen auf dem Programm und sollten Jubeltöne in Schwarz – Rot – Gold hervorrufen.
Sabine Lisicki steht im Viertelfinale von Wimbledon. Was wie ein Märchen klingt und durchaus auch als solches vor dem Turnier hätte erzählt werden können ist nun feste Realität. Nachdem bereits Svetlana Kuznetsova vor Wut ihren Schläger auf den Boden schlug, musste nun auch Mitfavoritin Caroline Wozniacki dran glauben. In nur 2 Sätzen schickte Lisicki mit 6:4 und 6:4 ihre Kontrahentin auf die Heimreise. Dabei legte die 19 jährige noch einmal ein Schippe auf die Leistung von vor 2 Tagen drauf. Besonders die Probleme beim Aufschlag wusste Lisicki besser zu kaschieren und geht nun voller Optimismus in das Viertelfinale gegen Dinara Safina. Das die Weltranglistenerste in der Topform schlagbar ist bewies Safina selbst. Gegen Amelie Mauresmo reichte es auf dem ungeliebten grünem Untergrund nur zu einem Zittersieg. Nach Satzverlust gewann Safina noch 4:6, 6:3 und 6:4 und erreichte damit die Runde der letzten Acht.
Den perfekten Tag rundete bei den Herren Tommy Haas ab. Auch wenn Tommy bereits vor dem Spiel favorisiert wurde, gefeiert werden dürfen die Siege dennoch. Die Quote 1,30 aber war deutlich zu niedrig um daraus Profit schlagen zu können. Besonders der erste Satz sollte wegweisend für den späteren Triumph werden. Haas sicherte sich im Tiebreak Durchgang 1 und machte mit zwei 6:4 Erfolgen den Sieg über Andreev perfekt.
Unterdessen scheint der Sisteract bei den Damen nicht aufhaltbar. Die Williams Schwestern eilen von Sieg zu Sieg. Serena Williams musste nur zu einem Kurzarbeitseinsatz und meisterte ihre Pflicht souverän gegen Hantuchova 6:3, 6:1. Noch kürzer auf dem Platz stand ihre Schwester, die von der Verletzung Ana Ivanovics profitierte und nach einem gewonnem Auftaktsatz und 0:1 Rückstand im Zweitem kampflos die nächste Runde erreichte.
Keineswegs kampflos überließ Soderling dem Chef von Wimbledon das Feld. Auch wenn ein 0:3 gegen Fedex deutlich klingen mag, so war die Partie doch ausgeglichener als es die Zahlen vermuten lassen. Nur einmal gewann Federer mit Break, zweimal war der Tiebreak nötig um die Partie zu erringen. Die Liste der 3:0 Ergebnisse setzen weitere Herren fort. Roddick und Djokovic feierten erwartungsgemäße Erfolge, wenn auch nicht in dieser Deutlichkeit. Keineswegs zu erwarten war Ferreros Dreisatzsieg gegen Simon.
Die Serie der Satzverlustfreien Matches unterbrachen Hewitt und Karlovic. Hewitt siegte in einem untypischem 5 – Satz – Match 3:2. Dabei war kein einziger der Sätze umkämpfte, sondern fand stets einen klaren Sieger. Ganz anders die Partie Karlovic vs. Verdasco. Verdascos Quote war vor dem Match erst enorm gestiegen um anschließend wieder zu fallen. Die Unentschlossenheit der Wettgemeinde war völlig richtig, den das Spiel hätte 2 Sieger verdient gehabt. 3 Tiebreaks lassen vermuten, dass das Quentchen Glück und die Nervenstärke Garant für Karlovics Siegeszug waren.
Bei den Damen komplettieren Dementieva und Azarenka das Feld der letzten 8 verblieben Spielerinnen mit Favoritensiegen.
Kategorie: Tennis-Wetten
27. Juni 2009 / christoph
Die erste Woche des Grand Slams auf dem highlighen Rasen von Wimbledon neigt sich dem Ende entgegen. Es grenzt an ein Wunder in einer Stadt wie London, dass alle Partien problemlos über die Bühne gehen konnten und nicht Petrus der Wettergott seine Freude beim ziehen der Wasserfäden hatte. Das aber auch die Dunkelheit einem Sieg entgegenwirken kann, sollte spät am Abend Tommy Haas erkennen.
Haas traf in seinem Drittrundenmatch auf Cilic und sollte zu einem denkwürdigem Spiel auf Court 1 kommen, welches die Zuschauer von den Tribünen riss. Hate Haas, mit knapper Favoritenrolle bedacht, noch Probleme anfangs in sein Spiel zu finden, wurde die Vorstellung der deutschen Nummero Uno immer souveräner. Der 0:3 Rückstand im erstem Satz konnte noch zugunsten des Kämpfers gedreht werden. Dabei hatte Cilic bei 5:3 und 40:15 bereits zwei Satzbälle, die allesamt ihr Ziel verfehlten. Zwei aufeinanderfolgende Breaks zum 7:5 brachten die Auftaktführung in trockene Tücher. Ebenso endete auch der mittlere Durchgang, wie viele Fans vermuteten. Haas dominierte ende des Satzes und brachte die starken Aufschläge Cilic´s auf die Grundlinien zurück. Wer Haas bereits als Sieger sah sollte sich, trotz der auf 1,15 gefallenen Quote, noch verwundert die Augen reiben müssen. Ein klares 6:1 und ein Tiebreaksieg im Viertem brachten den Kroaten zurück auf die Überholspur. Dabei hatte Tommy bereits zweimal die Chance gehabt das Match endgültig zu beenden. Dies sollte keinem mehr gelingen, obwohl sich das Spiel im Abschlusssatz zum dramatischem Höhepunkt schaukelte. Cilic führte früh mit Break und konterte auch den verlorenen Aufschlag nochmal zum 5:3, musste aber den Ausgleich hinnehmen. Zwei Matchbälle blieben ungenutzt, bis die Partie aufgrund der Dunkelheit beim Spielstand von 6:6 unterbrochen werden musste und erst heute nachgeholt werden kann. Spannendes Tennis ist garantiert.
Unterdessen erreichte mit Kohli ein weiterer deutscher Athlet auf dem Centercourt sein Ziel und nahm dem Fed – Express einen Satz ab. Dabei hatte 90 Minuten alles nach einer klaren Abreibung ausgesehen. Federer geriet zu keiner Zeit auch nur annähernd in Gefahr und war mindestens zwei Klassen stärker als Kohlschreiber, der einzig über den Kampf im drittem Satz einmal zurück kam. Letztendlich endet ein unausgeglichen geführtes Spiel mit 6:3, 6:2, 6:7 und 6:1 für den führenden der Setzliste.
Auch für Djokovic waren deutlich mehr Probleme eingerechnet worden, als dieser sie mit Fish haben sollte. Der Djoker, nur mit 1,15 quotiert, galt als Tradingmöglichkeit während der Partie, doch diese Chance sollte nicht kommen. Voll konzentriert und mit mehr Erfolg als im Finale von Halle gegen Tommy Haas, gewann Novak alle Sätze 6:4 und schickte den US Amerikaner glatt und verdient nach Hause. Etwas schwieriger die Situation für Fernando Verdasco. Montanes gilt als ungeliebter Gegenspieler und machte dieser Erkenntnis auch alle Ehre. Dem 0:1 Satzrückstand folgte aber eine starke Vorstellung Verdascos, der noch in Paris bei den French Open ein frühes Ausscheiden zu vermelden hatte. Der Tiebreak im viertem Satz brachte die Chance zur endgültigen Entscheidung, die sich der Frauenheld nicht nehmen ließ.
Eine in vielen Wettforen vermutete Überraschung gelang Sela gegen Tommy Robredo. Auf Sela gab es vor Spielbeginn Quoten jenseits der 2,2, die für viele Wettexperten zu hoch vermutet wurden. Tatsächlich bestachen beide Spieler mit starken Argumenten, die eine ausgeglichene Quotierung hätten gerechtfertigt. Robredo aber gab die ersten zwei Sätze ab und musste eine Aufholjagd starten, die nicht von Erfolg war. Zwar holte sich der Sympathieträger der Zuschauer, die mehr als 3 Sätze Tennis bewundern wollten, den dritten Durchgang und führte im kommendem Satz mit Break, doch schaffte Sela den Durchbruch zum 7:5.
Deutlich weniger große Spiele gab es bei den Damen. Die Favoritinnen kamen allesamt zu 2 – Satz – Siegen ohne großartige Chancen für die Herausforderer. Azarenka schlägt Cirstea, die bereits dieses Jahr bei den Grand Slams für Aufsehen gesorgt hatte, nun aber bereits vor dem Achtelfinale aufgrund der unglücklichen Auslosung die Flügel schleifen lassen muss. Dementieva gab sich keine Blöße und nur 3 Spiele ab und auch die Topfavoritin auf den Thron Serena Williams gewann glatt 6:3, 6:4, obwohl sie mit ihrer Schwester noch zu Doppelkonkurrenz antreten musste und daher deutlich mehr auf dem Court steht. Das Doppel gegen Lisicki und Wozniak endete ebenfalls mit einem klarem Triumph für die US Mädels. Hantuchova und Schiavone sind ebenfalls für das Achelfinale qualifiziert, was für Marion Bartoli die Heimreise bedeutete. Das plamable 0:6 im zweitem Satz lässt fast eine Verletzung vermuten, doch Frauentennis ist einfach unberechenbar, so auch heute wieder.
Ein kleine Aufmerkamkeit gebührt Elena Vesnina, welche die gesetzte Cibulkova nach Hause schickte. Ein Match, das 2 Sieger verdient gehabt hätte, wandelte sich mehrmals in der Favoritenrolle. "In play" waren für beide Damen mehrmals Fünferquoten spielbar. Vesnina hatte den längeren Atem und setzte sich 7:5, 4:6 und 6:4 durch.
Kategorie: Tennis-Wetten
9. November 2008 / christoph
Venus Williams fordert Vera Zvonareva
Zum Abschluss des Tennisjahres treffen sich die beisten 8 Spieler des vergangenen Tennisjahres, sowohl bei den Damen als auch den Herren zu einem abschließendem Turnier. Das sogenannte Masters lässt keine Wünsche nach Überraschungen in der 2008er Ausgabe offen. So hätte wohl kaum einer vor einer Woche vom Finale Zvonareva (nur durch die Verletztung Maria Sharapovas nachgerückt) und Venus Williams (Nummer 7 der Setzliste) gescherzt. Doch diese beiden Damen brachten die stärksten Leistungen und überzeugten mit 4 Siegen in ebensovielen Partien.
Venus Williams weg ins Finale begann mit einem Auftaktsieg gegen Dementieva, dem der Einzug in das Halbfinale nach dem Erfolg über ihre angeschlagene Schwester Serena folgte. Im abschließendem Gruppenmatch musste auch Safina erfahren, dass mit der Amerikanerin nicht zu spaßen ist.
Vera Zvonareva gelang ihr erster Mastersieg nach 3 Niederlagen in der vorangegangenen Auflage gegen Kuznetsova. Souverän in 2 Sätzen bezwang Vera die vielleicht schwächste Spielerin des Turnieres. Anschließend folgte die French Open Siegerin Ana Ivanovic, welche angeschlagen wirkte, aber zumindest zu einem Satzerfolg kam. Endgültig auf die Siegerliste schrieben die Wettanbieter die Russin nach dem, wenn auch unbedeutendem letztem Gruppenmatch, in dem die Serbin Jelena Jankovic und somit die Nummer 1 der Welt eine Niederlage einstecken musste.
Jankovic erfuhr auch von Venus Williams eine Niederlage in 3 Sätzen und verabschiedete sich aus dem Halbfinale. Zvonareva besiegte Elena Dementieva in ebensovielen Sätzen.
Im heutigem Finale sehen die Buchmacher Venus Williams deutlich vorn. Quoten um die 1,4 unterscheiden sich deutlich von der 3,40 von bet365 auf den Erfolg der russischen Außenseiterin. Ich gehe von einem knappem Spiel aus, sodass die Quoten auf Zvonareva Value enthalten. Auch den Satzgewinn für Vera zu 2er Quoten kann man probieren.
Kategorie: Tennis-Wetten
4. September 2008 / christoph
Titelverteidigerin schon gescheitert
Spannung im Damentennis, früher schien dies einem Traum gleich zu kommen. Erst wechselten sich Serena und Venus Williams an der Spitze ab, zuvor hatten die Belgier, vor allem in der Person Justin Henin´s die Krone inne.
Seit gut einem Jahr jedoch ist alles anders. Die Favoritenlisten bei den Damen reicht über die ersten zwei Namen hinaus. Ana Ivanovic, Serena Williams, Venus Williams, Dianara Safina, Maria Sharapova, Jelena Jankovic sowie Dementieva gehören zum Favoritenkreis, der durch Namen wie Radwanska und Schnyder noch komplettiert werden könnte. So ist es auch verständlich, dass noch keine Spielerin zwei Grand Slams im Jahr 2008 gewinnen konnte. Nicht nur das, auch ist die Chance darauf gleich Null, sind doch alle 3 bisherigen Sieger schon aus dem Turnier hinaus.
Maria Sharapova, die Siegerin der Australian Open musste ihre Teilnahme schon vor Beginn des Turnieres mit einer Verletzung absagen. Ana Ivanovic unterlag schon in Runde 2 an Coin. Venus Williams, die sich in Wimbledon die Krone aufsetzte, verlor ihr Duell mit ihrer Schwester Serena im Viertelfinale knapp mit 6:7 und 6:7.
Im selbigen trifft diese nun auf Dinara Safina, die auch dieses Jahr den Sprung aus der Versenkung an die Weltspitze schaffte. Schon in den vergangenen Grand Slams sowie bei Olympia war sie vorn dabei, gilt dennoch im Aufeinandertreffen mit der US Amerikanerin als Außenseiterin.
Dementieva und Jankovic bestreiten das zweite Halbfinale. Die Serbin gilt da als leichte Außenseiterin, was auch die Quoten (2,56 auf Jankovic) ausdrücken. Dennoch sehe ich die Linien der Buchmacher als richtig gesetzt, kaum ein Value zu finden, zumindest bei den Frauen.
Ich empfehle daher die Hände von der Tastatur zu lassen und die Spiele neutral zu beobachten.
Kategorie: Tennis-Wetten
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