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Auf dieser Stichwort-Seite finden Sie die Artikel zu Del Potro und Sportwetten im Allgemeinen.
Nun fliegt sie also endlich, die kleine Filzkugel. Geschlagen im Wechsel von zweier menschlicher Wesen, bereitet der kleine grüne Ball vielen Fans auf der gesammten Welt große Freude.
Gleich der Auftakttag brachte einige spannende Spiele mit sich. Das wohl am meisten erwartete Match zwischen Maria Sharapova und Namensfetterin Maria Kirilenko stellte gleichzeitig die ersten Ballwechsel in der Rod Laver Arena dar. Die beiden Russinen sind beste Freunde, wobei diese Beziehung für wenige Stunden ruhen musste. Doch was heißt hier wenige Stunden? Über 200 Minuten standen die beiden auf dem Court, ein 5:5 Ausgleich im Abschlusssatz hätte durchaus dafür sorgen können, dass der Rekord für die längste Damenpartie der Australian Open gebrochen worden wäre.
Sharapova spielte den gewohnten "Alles – oder Nichts" Stil, gab über die gesammte Spielzeit über 80 Punkte durch vermeidbare Fehler ab. Hinzu kommt eine fast zweistellige Anzahl an Doppelfehlern. Da nützt es auch wenig, wenn die Bilanz der Gewinnschläge klar für die Australian Open Siegerin von 2008 spricht. Kirilenko sicherte sich den ersten Durchgang, um anschließend den Satzausgleich kassieren zu müssen. Im Entscheidungssatz rannte die Favoritin schnell dem Breakrückstand hinterher und musste mehrmals gegen den Matchverlust servieren. Kurz nachdem sie Kirilenko doch noch den Aufschlag abgenommen hatte folgte mit dem Rebreak die endgültige Entscheidung.
Bemerkenswert waren die Reaktionen beider Spielerinnen nach dem Matchball. Sharapova applaudierte fair für die Leistung der Kontrahentin. Die Siegerin aber legte sich den Zeigefinger vor die Lippen, als wöllte Sie sagen: "Jubelt nicht, ich habe soeben eine Freundin aus dem Turnier befördert". Es war unübersehbar, dass die beiden schon im zarten Alter von 15 Jahren gegeneinander Profispiele bestritten hatten. Damit ist die erste faustdicke Überraschung in Melbourne perfekt. Die 1,15er Quote auf Sharapova fällt um und die erste Favoritin auf den Gesamtsieg macht Platz für Jankovic, Safina, Williams, Clijsters und Henin.
Weniger Probleme hatten die Herren der Schöpfung. Rafael Nadal musste im ersten Satz gegen Luczak über den Tiebreak gehen, am Ende stand aber genauso wie für Murray und Roddick ein glatter 3:0 Erfolg. Einzig Del Potro musste sich einen Satz abnehmen lassen.
Bei den Damen schob sich Elena Dementieva weiter rein in die Favorienrolle. Gegen Dushevina gab es nur 3 Spielverluste, während Safina, Henin und Clijsters im Schnitt weit mehr als 5 Spiele abgaben. Solche Quervergleiche können im Wettbereich zwar mansch einmal tödlich sein, sie unterstreichen jedoch, dass mit Dementieva bei diesem Turnier zu rechnen ist.
Allgemein fiel der Tag stark dem Regen zum Opfer. Zahlreiche Spiele konnten nicht beendet werden, die Temperaturen waren von 30 auf rund 15 Grad gesunken.
Fast alle Spiele der Australian Open kann man übrigens live auch im Online Livestream bei Bet365 ansehen! (Das Abo für alle Australien Open Spiele kostet einmalig 10 Euro, die man aber gleich als Wettbonus für Australian Open Live Wetten zurückkriegt)
18. Januar 2010 / christoph - Kategorie:
Tennis-Wetten
Der Abschluss des Tennisjahres steht uns ins Haus. Natuerlich bildet alljaehrlich der Davis Cup die letzte Entscheidung der Saison, doch in der Einzelkonkurrenz duerfen Del Potro und Nikolay Dawydenko heute letztmalig die Begeisterung der Fans im Jahr 2009 auf sich ziehen.
Doch wo ist Rafael Nadal, wo Roger Federer? Was macht Djokovic. Die Topstars der Tennisszene sind bei den ATP Masters eindrucksvoll geschlagen wurden.
Rafael Nadal konnte gar in der Gruppenphase keinen einzigen Sieg feiern. 0:3 Niederlagen setzte es fuer den Spanier, Djokovic musste sich da schon deutlich knapper geschlagen geben.
In den Halbfinals sprach vor allem zwischen Fedex und Davydenko alles fuer einen erneuten Finaleinzug des sympathischen Schweizers. Davydenko wird unter Wettexperten immer wieder aufgrund seines Vornamens gehaenselt. NikoLAY, also das Setzen gegen Davydenko machte sich vor allem gegen kleine Gegner oft bezahlt. Nicht selten verlor Nikolay unerwartet gegen klar schwaechere Gegner. Auch in Wettskandalgeschichten wurde sein Name immer wieder einmal genannt. Doch es geht auch ganz anders, sodass gestern die kleine Quote des Gegners umfiel, sehr zum Leidwesen des Weltranglistenersten. Federer kam schlecht in die Partie, verlor den 1.Satz mit 2:6, um daraufhin die Weichen dank eines 6:4 Erfolges wieder auf Sieg zu stellen. Tatsaechlich aber war es nicht Federer, der die entscheidenten Akzente zu setzen wusste. Der Russe kaempfte mit letzter Hingabe, waehrend Fedex nicht die gewohnte Sicherheit in seinen Schlaegen hatte. 7:5 ging der entscheidente Durchgang an den Aussenseiter, der nun Argentiniens Del Potro fordern darf.
Der US Open Sieger von 2009 hatte mit Soderling ebenfalls kein leichtes Los gezogen und musste einem Satzrueckstand hinterherlaufen. im Tiebreak gewann der Huehne nur einen einzigen Punkt. Nach dem glatten 6:3 im Zweiten offenbarte Del Potro aber doch noch die zuerst fehlende Nervenstaerke, denn auch der Entscheidungssatz musste ueber den Tiebreak entschieden werden. Diesmal war Soderling chancenlos, verlor 7:3 und musste nach den Semifinals seine Koffer packen.
Im Finale heute Nachmittag ist Del Potro der inzwischen klar bessere Tennisspieler, der auch 2010 ohne Verletzung deutlich bessere Ergebnisse wird einfahren koennen, wenn er von Verletzungen verschont bleibt. Doch im Tennis spielt eben die Tagesform eine grosse Rolle. Anders ist die 1,74 er Quote von Pinnacle auch nicht zu erklaeren. Auch die Topquote auf Davydenko ist mit einer 2,25 bei dem asiatischen Buchmacher zu finden.
Sicher ist Davydenko in Topform, doch die spielerische Klasse liegt bei Del Potro. War der Youngster seine Nerven im Griff hat, sollte es hier den ersten Masterstitel geben koennen. Da Russlands Hoffnung vor einem der wichtigsten Matches seiner Karriere steht und die Saison sehr lang und hart war, ist bestenfalls ein Tipp mit kleinen Stakes auf den leichten Favoriten sinnvoll.
[Anmerkung der Redaktion: Das Finale Davydenko gegen Del Potro wird kostenlos im Livestream von Bet365 übertragen - alles was Sie dazu brauchen ist ein registriertes Wettkonto bei Bet365 (keine Einzahlung nötig)]
29. November 2009 / christoph - Kategorie:
Tennis-Wetten
Roger Federer ist entthront. Ausgerechnet ein 20 Jähriger Jungspund hat es geschafft, Vorbild Fedex in einem 5 – Satz – Match nieder zu ringen. Juan Martin Del Potro besiegt die Schweizer Tennisikone mit 3:6, 7:6, 4:6, 7:6 und 6:2 und feiert seinen mit großem Abstand größten Triumph in der noch kurzen Karriere des Argentiniers.
Dabei sah es zwischenzeitlich nicht nach einer Niederlage von Federer als. Mit der 2:1 Satzführung im Rücken, konnte Fedex befreit aufspielen und hatte beim Stand von 5:4 und 30:0 bei eigenem Aufschlag im viertem Satz bereits alle Karten auf seiner Seite. Während die Buchmacher das Spiel zugunsten des Schweizers nur noch mit 1,01 quotierten., hatte der Herausforderer und spätere US Open Sieger noch nicht aufgegeben. Gegen sein großes Vorbild auf der anderen seite des Netzes, schlug Del Potro eine krachende Vorhand in das Feld und leutete seine Aufholjagd ein.
Knapp eine Stunde später gab es Matchball auf der anderen Seite. Federer hatte sich im Schlussdurchgang ungeahnte Schwächen geleistet und lag klar mit 2:5 zurück. Im Gegensatz zur vorherigen Situation, sollte die nun bei Del Potro entstandene 1,01 er Quote nicht mehr umfallen.
Der 1:98 Meter lange Kerl konnte sein Glück nach dem Matchball kaum fassen, während Federer selbstkritisch in dem eigenen schwachem Spiel die Erklärung für die Niederlage suchte. Del Potro hob anschließend seinen Kontrahenten wörtlich in den Himmel, sprach von einem Vorbild, von welchem jeder auf der Tour noch viel lernen kann.
Damit enden einen Tag später als üblich die New Yorker US Open. Biszum nächstem Grand Slam in Melbourne im Januar 2010 ist es noch ein weiter Weg, doch die Vorfreude beginnt schon jetzt.
15. September 2009 / christoph - Kategorie:
Tennis-Wetten
Nach sintflutartigen Regenfällen, stehen endlich wieder die sportlichen Leistungen im Vordergrund der US Open in New York. Aufgrund des Wetterchaos´dürfen die Fans gar einen zusätzlichen Tag die Akteure auf dem Platz verfolgen. Gestern gab es bereits eine große Überraschung:
ATP
Juan Martin Del Potro, der Youngster aus Südamerika schlägt in nie zu erwartender Deutlichkeit Spaniens Volksheld Rafael Nadal. Während die ehemalige Nummer 1 wohl am liebsten im Boden versunken wäre, hatte Del Potro allen Grund Jubelposen Richtung Himmel zu schicken. Für den Argentinier passte beim 6:2, 6:2 und 6:2 Erfolg einfach alles. In der nur knapp über 2 Stunden Spielzeit gelang es Rafa nicht ein einziges Mal, die Kontrolle über die Begegnung zu übernehmen.
Del Potro trifft nun Endspiel von New York auf Roger Federer, der Djokovic erneut im Halbfinale 3:0 besiegte. Das klare Ergebnis täuscht ein wenig über die Leistung des Serben hinweg. Djokovic hatte durchaus seine Chancen und gab alle sätze erst in der Verlängerung ab. (5:7, 6:7, 5:7). Fedex erreichte somit ein weiteres Grand Slam Finale, welches heute ab 22 Uhr große Spannung erzeugen dürfte.
Sicher spricht die Erfahrung und sicher auch die Variabilität für den klar als Favorit quotierten Federer. Doch Value sind Quoten von 1,30 nie im Leben. Unterdessen sollte man sich die 4,00 auf Herausforderer Del Potro schnappen, beginnt sich doch der Preis bereits nach unten zu verschieben. Außenseiter ist der 1:98 Meter Hühne schon, doch wenn er noch einmal so auftreten kann, wie gestern Abend, dann würde auch der Seriensieger an den Rand der Niederlage gebracht werden. Eine Siegchance von 30-35% ist Del Potro einzuräumen.
WTA
Kim Clijsters beendet Ihre Comebacktour mit einem wahrem Paukenschlag. Wer vor 6 Monaten die Belgierin auf Turniersieg getippt hätte, wäre mehr als nur ausgelacht worden. Damals war eine Rückkehr noch bezweifelt worden, nur darf Kim Clijsters die US Open Trophäe in den Armen halten. Gegen Caroline Wozniacki gab es einen recht klaren 2 – Satz – Sieg.
14. September 2009 / christoph - Kategorie:
Tennis-Wetten
Bei den US Open konnte spät am Abend auch Caroline Wozniacki noch den Einzug in das Halbfinale feiern. Melanie Oudin hatte nicht die Spur einer Chance und konnte ganz 4 Spielgewinne für sich verbuchen. Das 2:6 und 2:6 offenbart die Überlegenheit Wozniackis.
Die Herrenviertelfinals sind bereits halb beendet. Roger Federer kommt erneut perfekt in New York zurecht und darf vom nächsten Titel bei einem Grand Slam Turnier träumen, nachdem bereits Wimbledon ein Meilenstein für den Schweizer war, da der Rekord der meisten Siege in den Top 4 Turnieren endgültig an den Schweizer überging. Robin Soderling, der in Paris noch Rafael Nadal bezwungen hatte, konnte nur einen Satz gegen Fedex im Tiebreak umbiegen, nachdem zuvor ein glattes 0:6 und 3:6 auf der Anzeigetafel stand.
Einen der zwei verbliebenen Spanier musste im 2.Viertelfinale die Segel streichen. Fernando Verdasco, der zum Jahresauftakt noch ganz Melbourne verzückt hatte, unterlag Novak Djokovic mit 1:3. Das Spiel war aber nicht annähernd so deutlich, wie es das Ergebnis ausdrückt. Verlor Verdasco den ersten Satz Satz noch knapp im Tiebreak, folgte daraufhin ein klares 6:1. Einzig der letzte Satz war eine klare Angelegenheit für Djoko.
Aktuell stehen sich Juan Martin Del Potro und Marin Cilic gegenüber. Der argentinische Newcomer, der sich seit knapp einem Jahr in der Weltspitze etabliert hat, gilt als klarer Favorit.
Rafael Nadal, dessen Comeback erst knapp 3-4 Wochen zurückliegt, und Fernando Gonzales bestreiten das Nightgame aus der Sicht aller europäischen Fans. Rafa genießt die Rolle des Spielers mit den klar kleineren Quoten (1,30) und ist von der Klasse als Tennisspieler auch klar zu bevorteilen, auch wenn Nadal in New York nicht so klar überlegenes Tennis zu spielen imstande ist, wie bei seinem alljährlichen Highlight bei den French Open.
Traurige Nachrichten gibt es seit knapp einer Woche außerhalb des Tennisplatzes. Für Ana Ivanovic ist die Saison bereits beendet. Nach dem erneut schwachen Abschneiden in den USA unterbrach die Serbin Ihre Saison um im Training neue Kraft zu schöpfen. Seit der Höchstsprosse der Karriereleiter, dem French Open Sieg 2008, scheint es nur noch bergab zu gehen. Den Trend zu stoppen ist das Ziel der Landsfrau von Novak Djokovic.
10. September 2009 / christoph - Kategorie:
Tennis-Wetten
Vor den US Open, dem letztem der vier jährlichen Grand Slam Turniere, stehen viele gut besetzte Turniere über die Laufzeit von einer Woche an. So treffen sich diese Woche bereits zum dritten Mal die Topstars der Tennisszene bei den Damen und Herren zu einem Turnier der ATP/WTA Worldtour.
Vergangene Woche durften die Damen in Cincinnati antreten. Dinara Safina galt in Abwesenheit der Williams Schwestern als Favoritin, doch bei den Frauen sind Überraschungssiege bekanntlich deutlich häufiger an der Tagesordnung. So erreichte die Russin Safina zwar das Endspiel, doch krönte Ihre Leistung nicht mit dem Titel. Jelena Jankovic aus Serbien, die wohl beständigste Spielerin der Welt, erreichte Ihr zweites Finale des Jahres und durfte erneut jubeln, während die Nummer 1 der Welt trotz 8 Abschlussspielen nur einen einzigen Titel mehr auf dem Konto hat.
Wetttechnisch ist es sicher interessant zu wissen, dass die Favoritin einfach nicht mit ihren Nerven klar kommt. Bereits bei den Grand Slam Turnieren bewies Safina "eindrucksvoll", dass im entscheidentem Moment bei ihr stets das schlechteste Tennis folgt. Nur wenige werden gestern Jankovic auf dem Tippschein gehabt haben und doch gab es keinerlei Zweifel am verdienten Sieg. Glatt in 2 Sätzen beendete Jelena den Auftritt in den Vereinigten Staaten mit 6:4 und 6:2. Besonders die unheimlich hohe "Unforced Errors" Anzahl der unterlegenen Spielerin führte dazu, dass wie so oft ein Finale auf deutlich niedrigerem Nievau stattfand, als es die vorherigen Spiele taten.
Ebenfalls erfolgreich war Andy Murray. Der Brite besiegte im Nachbarstaat Kanada (Montreal) Herausforderer Del Potro. 2 Stunden und 44 Minuten waren nötig, obwohl der Entscheidungssatz glatt 6:1 endete. Zuvor hatten zuerst der Argentinier und später Murray erst im Tiebreak für den Satzgewinn gesorgt. Beide Akteure spielen sich damit in den erweiterten Favoritenkreis, wurde doch gar Rafael Nadal aus dem Wettbewerb gekegelt, wobei dieser nach seiner Verletzung noch nicht zu alter Stärke zurückgefunden hat.
17. August 2009 / christoph - Kategorie:
Tennis-Wetten
Mit dem Ende der vergangenen Woche standen die Finalspiele in den Tennisturnieren der WTA - als auch ATP Tour statt. Die Damen waren in der Hollywoodstadt Los Angeles auf Hardcourt unterwegs. Pennetta empfing die Stosur, die bereits zuvor dieses Jahr mehrmals in den Schlagzeilen stand.
Doch der Favoritenfinalfluch hält weiterhin an. Wie oft mussten in den letzten Wochen ausgerechnet die Spieler, die ein sensationelles Turnier hingelegt hatten, im Endspiel ihre schlechteste Leistung abliefern. Stosur galt als klare Favoritin bis zu den Halbfinals und löste das Ticket für den Kampf um den Titel souverän. Flavia Pennetta spielte sich erst mit dem Sieg über die Russin Maria Sharapova endgültig in eine starke Ausgangsposition. Im direktem Duell aber versagten Stosur die Nerven. Pennetta siegte in zwei wenig hochklassigen Sätzen mit 2:0 und sicherte sich den Erfolg in den Vereinigten Staaten.
Unterdessen durften fast zur selben Zeit auch 2 Herren Finalluft schnuppern. Andy Roddick, der 2009 seinen zweiten – oder gar schon dritten Frühling genießt, knüpft an die starken Grand Slam Ergebnisse an und traf auf den jungen Argentinier Del Potro, der trotz seines Alters bereits längere Zeit in der Weltspitze anzutreffen ist. Beide Spieler sind vor allem durch hammerharte Aufschläge bekannt. Besonders Roddick gilt neben Karlovic als wohl bester Aufschläger der Welt.
Das Duell hielt was es versprach. Beide Akteure servierten souverän und gaben kaum Breakbälle an den Kontrahenten ab. Nach dem Satzausgleich war es zunächste Roddick, der im 3.Durchgang 3:1 in Führung ging, aber fortan wieder ein Break hinnehmen musste. Der abschließende TieBreak sah Del Potro beim Stande von 6:3 schon als sicheren Sieger, doch Roddicks Nervenstärke führte zum Ausgleich. Zwei eher vermeidbare Fehler bescherten dem Hühnen Del Potro dennoch den Sieg.
Damit geht die Testphase für das letzte Grand Slam Turnier des Jahres in die entscheidente Phase. Ab dem 30.August wird bei den US Open aufgeschlagen.
10. August 2009 / christoph - Kategorie:
Tennis-Wetten
Der Altmeister hat es dem Nachwuchs noch einmal so richtig gezeigt. Leyton Hewitt besiegte Argentiniens Del Potro 3:0. Dabei war der Halbfinalist der French Open noch klar favorisiert quotiert wurden. Lag anfangs die Topquote noch bei 1,50, fiel diese bis zum Matchbeginn auf 1,40 herab. Doch Australians Held ist auf Rasen auch im steigendem Alter weiterhin eine Größe. Sah es nach dem 3:6 noch nach Startschwierigkeiten aus, musste spätestens nach dem spät verlorenem zweitem Satz (5:7) anerkannt werden, dass Hewitt in Topform noch immer in der Lage ist, um gegen einen Spieler der Top 5 zu siegen. Auch der dritte Satz begann mit einem Break zugunsten des Außenseiters. Del Potros letzte Chance im Spiel zu bleiben ergab sich, als sein Kontrahent beim Spielstand von 5:4 zum Matchgewinn aufschlug, aber das Break hinnehmen musste. Da aber der eigene Aufschlag an diesem Tag einfach zu schwach kam und nicht die typische Waffe des lang gewachsenen Mannes bildet, kam es zum schnellem Rebreak und wenig später dem Matchverlust.
Viel erfolgreicher zeigten sich die Damenwelt in den Favoritenrollen. Venus Williams, Kuznetsova, Dinara Safina, Ana Ivanovic und Caroline Wozniacki gaben zusammen keinen einzigen Satz ab. Das Standartresultat des Tages pegelte sich bei 7:5 ein und sollte sich wie ein roter Faden durch den 4.Turniertag ziehen. Hatte Wozniacki noch im Erstrundenmatch große Probleme und lag gar mit Satz und Break zurück, erreichte die Nummer 9 der Setzliste diesmal einen klaren 6:0 und 6:4 Triumph und spielte sich zurück in die Liste der Favoriten auf den Sieg in Boris´ Wohnzimmer. Bis dahin aber ist es noch ein weiter Weg, steht doch erst in neun Tagen des Endspiel der Damenkonkurrenz an.
Aufschlagmonster Andy Roddick darf auch weiter von Turnierwoche 2 träumen. Dem souveränem 6:4, 6:2, 3:6 und 6:2 gegen Kunitsyn folgt der Einzug in Runde 3. Roddick überzeugte erneut besonders bei eigenem Service und fing sich nach dem Satzverlust schnell wieder.
Mit Berdysch und Simon gaben sich zwei weitere Männer keinerlei Blöße. Simon musste Alves aus Brasilien zwar den Auftaktsatz lassen, kam aber dennoch nicht in ernsthafte Bedrängnis, obwohl sein Gegenüber nahezu sein bestes Tennis auspackte und sich mit dem Jubel der Fans aus London verabschiedete. Unerwartet leicht hatte es Berdysch gegen Mathieu, der ganze 10 Spielverluste hinnehmen musste und nach knapp über 2 Stunden bereits das Ticket für Runde 3 gelöst hatte.
Unterdessen trafen im Duell der Deutschsprachigen Melzer und Benjamin Becker aufeinander. Hatte Melzer gegen Odenisek noch die Worte "Betrüger" hinnehmen müssen, kam gegen Becker der sportliche Konter. Becker erlebte einen schwachen Tag und konnte nicht an die Leistungen der Vorrunde anknüpfen. Hinzu kam, dass Melzer den Deutschen gleich zweimal im Tiebreak bezwingen konnte. Das Spiel Melzer : Odenisek beschäftigt dagegen weiter die Wettanbieter. Diverse Buchmacher wurden vor diesem Spiel gewarnt, teilweise wurden das Match nicht einmal angeboten. Auch ist es lächerlich die Quotenbewegungen mit der Verletzung Odeniseks zu erklären, denn wer würde schon bei vermuteter Verletzung auf die Satzwette 3:0 gehen (die besonders häufig angespielt wurde), wo doch klar war, dass ein Abbruch aufgrund einer Verletzung die Wette stornieren würde.
Einen großen Kampf boten sich im Deutschem Duell Petzschner und Zverev. Zverev, vor der Partie klar favorisiert, ging auch mit 2:1 in den Sätzen in Führung und sah im Tiebreak des Viertem wie der sichere Sieger aus. Doch in einer auf spielerisch armen Niveau geführten Partie bog Philipp Petzschner das Ruder noch einmal um und zog Zverev durch ein 6:0 im Fünftem endgülig den Zahn.
Weniger Mühe hatte Sabine Lisicki, die einen guten Tag für den deutschen Tennissport abrundete. Gegen Patricia Mayr gab es einen glatten 6:2, 6:4 Erfolg.
25. Juni 2009 / christoph - Kategorie:
Tennis-Wetten
Bevor der zweite Tag des Tennishighlights aus London beginnen sollte fehlt in der Berichterstattung noch ein Nachtrag vom gestrigem Turnierauftakt. Am spätem Abend gab es noch eine dicke Überraschung. Mit Tamarine Tanasugarn scheiterte eine der besten Rasenspielerinnen bereits in Runde 1 mit 4:6 und 4:6. Noch vor einer Woche hatte die Thailänderin Dinara Safina den Turniersieg in einem kleiner Turnament weggeschnappt und für Schlagzeilen gesorgt. Diese sind ihr auch diesmal sicher, doch reichlich ungeliebter als noch vergangenen Samstag.
Dinara Safina, die auf dem Grünen Geläuf nicht wirklich daheim ist musste in ihrer Erstrundenpartie direkt in die Verlängerung des 1.Satzes gehen. Beim 7:5 war die Russin aber im richtigem Moment zur Stelle und sicherte sich die Führung auf Court 1. Das 6:3 komplettierte eine schlussendlich souveräne Auftaktpartie.
Keinesfalls souverän zeigten sich dabei zwei weitere Damen. Caroline Wozniacki musste entgegen aller Vermutungen den ersten Satz abgeben. Wie klar ihre Favoritenstellung tatsächlich war, wird deutlich, wenn man bedenkt, dass sie selbst beim Spielstand von 5:7 und 0:2 nach unter 2,00 quotiert wurde. Die Buchmacher sollten recht behalten, im weiterem Matchverlauf gab Wozniacki gegen Krumm nur noch zwei weitere Spiele ab. Noch enger erwischte es Ana Ivanovic. Die Serbin musste auf dem ungewohnten und ebenso unbeliebtem Court 4 antreten und wäre um ein Haar bereits gestrauchelt. Nach einem 5:7 und 6:2 Zwischenstand musste der Entscheidungssatz für den Einzug in die nächste Runde sorgen. Das 8:6 beschreibt allein in Zahlen das Zitterspiel der ehemaligen Nummer 1 der Welt. Ivanovic scheint auch in Wimbledon nicht in Topform antreten zu können, die Zeiten des Jahres 2008 mit 2 Grand Slam Finals ist vorerst Geschichte.
Klare Siege gab es dafür bei den Herren zu vermelden, auch wenn das 3:0 ein eher unbeliebtes Resultat blieb. Murray und Roddick siegten jeweils 3:1 und gaben sich keine Blöße. Auch Tommy Haas, dessen Partie gestern Abend noch unterbrochen werden musste, kam zu demselben Resultat und erreicht Runde 2.
Eine sehr seltene Geschichte geschah heute gleich mehrmals. Ein 7:0 im Tiebreak spricht eine sehr deutliche Sprache am Ende eines knappen Satzes und doch konnten sowohl Tommy Haas als auch Jelena Jankovic das Unternehmen 7:0 in die Tat umsetzen. Dabei hatte Jankovic gegen die deutsche Julia Goerges durchaus ihre Probleme und gewann beide Sätze nur knapp.
Während Del Potro, Hewitt und Davydenko Satzverlustfrei ihre Gegner an den Platz nagelten mussten zwei weitere Favoriten in der Welt der ATP ihre Koffer packen. Leider aus deutscher Sicht auch Nicolas Kiefer. Gegen Altmeister Santoro verlor Kiefi klar in 3 Sätzen, obwohl die Buchmacher vorher nur Quoten um die 1,50 auf einen Erfolg eingeräumt hatten, Deutlich gefallen war im laufe des Tages auch die Quote auf Youzhny. Doch Ferrero aus Spanien besiegte den ungesetzten Russen glatt mit 3:0.
Eine erfreuliche Überraschung schaffte Malek aus der Bundesrepublik. Gegen Jelena Dokic drehte Tatjana einen 3:6 Rückstand noch in einen Sieg. Dabei hatten die Wettanbieter zwischenzeitlich eine 11,0 auf die spätere Siegerin herausgebracht und damit signalisiert, das bestenfalls noch theorethische Siegchancen existieren.
Pech hatte Acasuso, der gegen Starace nach nicht einmal zwei Sätzen aufgeben muss. Die Verletzung wirft Acasuso ein weiteres Jahr früh aus dem Turnier.
Einen erfreulichen Tag erwischten die deutschen Adler. Neben Haas und Malek konnten auch Philipp Petzschner und Sabine Lisicki Siege feiern. Besonders Lisicki stand vorher klar in der Außenseiterrolle gegen Chackvetadze, jubelte aber nach 3 spannenden Sätzen über ein weiteres Turnierspiel. Lisicki ist dafür bekannt gegen klar überlegene Spieler besonders gutes Tennis zu spielen. Auch große Namen wie Davenport mussten unter der Power Lisickis leiden.
Nicht ganz unbeachtet sollte das Spiel Melzers gegen Odenisek sein. Melzer war klarer Favorit in der Begegnung, doch die Quoten auf ein 3:0 lagen gestern noch bei @2,25. Heute aber fiel die Layquote bis auf 1,25 was durchaus ein geschobenes Spiel vermuten lässt. Tatsächlich gewann Melzer klar in 3 Sätzen, wobei keiner auch nur annähernd gefährdet war. Ein Schelm wer böses dabei denkt.
Ein positives Wort soll auch das Wetter finden. Nach 2 Tagen in sonst so verregnetem London gibt es noch keine größeren Zwischenfälle, was ein echter Segen für die Veranstalter ist.
23. Juni 2009 / christoph - Kategorie:
Tennis-Wetten
Dinara Safina ist nach dem 6:3, 6:3 über Cibulkova souverän als erste Dame in das Finale der French Open 2009 eingezogen. Die Weltranglistenerste hatte einzig am Anfang der Partie kleinere Probleme. Cibulkova stand erstmals in der Karriere in einem Grand Slam Halbfinale und erwischte einen Traumstart. Ein Break bedeutet im Frauentennis reichlich wenig, die doch 2:0 Führung im erstem Satz war schon eine Hausnummer gegen die klarste Favoritin, die nur mit 1,20 quotiert wurde. Doch die Buchmacher sollten das richtige Näschen behalten. Im weiterem Matchverlauf zeigte Safina, dass sie zurecht ganz oben steht und besonders auf Sand momentan alle überragt.
Safina sicherte sich 5 Spiele in Folge, gewährte nur einmal ihrer Gegnerin ein erfolgreiches Aufschlagsspiel zum 3:5. Den zweiten Satz bestimmte die immer etwas mollig wirkende Safina, deren Muskelpackete nur selten einer Frau zuzuordnen sind von Beginn an. Das Break gab mehr Ruhe und verhalf Dinara zu ersten Matchbällen beim Spielstand von 6:3, 5:3 und 40:15. Cibulkova konnte nur einmal einen krachenden Return schlagen, verzog kurz darauf und gab das Match endgültig aus der Hand.
Egal wer sich im anderem Halbfinale zwischen Kuznetsova und Stosur durchsetzen wird, Safina ist und bleibt die beste Spielerin auf der roten Asche und wird gewiss von den Buchmachern als Favoritin geführt werden.
Morgen heißt es für die Damen Kräfte zu sammeln für das Finale am Samstag, während die Herren in die Halbfinals gehen. Das Topspiel bestreiten Roger Federer, der unbedingt den 14.Grand Slam Sieg holen möchte und Del Potro. Besonders der Argentinier hat sich ohne große Mühen in dieses Halbfinale gespielt und sollte für Fedex ein großer Prüfstein auf den Weg zum Titel werden. Im anderem Duell treffen zwei Überraschungen des Turnieres aufeinander. Söderling, der Nadal-Besieger trifft auf Gonzales, der Murray nach Hause geschickt hatte.
4. Juni 2009 / christoph - Kategorie:
Tennis-Wetten
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