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Carlos Sastre


Auf dieser Stichwort-Seite finden Sie die Artikel zu Carlos Sastre und Sportwetten im Allgemeinen.


 

Von Monaco über Paris Champs-Elysees

Am Fuße der Alpen in Monaco wird die 96. Tour de France gestartet. 3 Wochen lang müssen die Athleten eine außerordentliche Leistung abrufen, die Tour führt über 21 Etappen. Insgesamt müssen dabei 3460km bewältigt werden, darunter sind sieben Bergetappen, drei Bergankünfte, zwei Einzelzeitfahren sowie ein Teamzeitfahren. 

Die erste Etappe wird mit dem ersten Einzelzeitfahren über 15,5 km in Monaco gestartet. Bereits bei der 7ten Etappe steht die erste Bergankunft bevor, in Andorra-Arcalis. Diese Pyrenäen-Etappen fordern bereits die ersten Fahrer gehörig, da die Zieleinfahrten weit auseinanderliegen. Nach dem ersten Ruhetag wird es wieder bei dem Zielort Colmar interessant. Dort angekommen stellen sich den Radfahrern drei Vogesen-Berge in den Weg. Nur einen Tag später folgt dann die zweite Bergankunft, die von Ponrtalier über Verbier in den Schweizer Wintersportort, die 207 km andauernde Etappe ist die letzte vor dem zweiten Ruhetag. Nach diesem Tag geht es so richtig zu Sache. Bei den Bergetappen von Martigny bis über den Grand-Borndad warten harte Alpenetappen über 300 km. In Annecy gibt es zur Abwechslung nach den Strapazen das letzte Einzelzeitfahren, bei den 40,5 Km wird wohl die Entscheidung über das Grüne-Trikot fallen. Am vorletzten Tag folgt die Bergankuft auf dem legendären Mont Vendoux, dort wartet die wohl schwerste Aufgabe der sieben Bergetappen ehe die Tour im Pariser Champs-Elysees mit der 21. Etappe beendet wird.

Armstrong zählt zu Favoriten

Lance Armstrong ist jedem Radfahr-Fan sicherlich ein Begriff. Der US-Amerikaner ist der König der Tour de France mit sieben Titeln, heuer nimmt er wieder den Angriff auf die Champs Elysees. Doch die rosigen Zeiten des Superstars scheinen vorüber zu sein, nach 4 Jahren feiert Armstrong auf der größten Tour sein Comeback. Bei Giro di Italia erreichte dieser mit dem 12ten Endrang eine achtbare Leistung. Ob Armstrong wie angekündigt die Hilfe für seinen Astana Team-Kollegen Contador sein wird ist die große Frage, angekündigt wurde es jedenfalls. Der Spanier Contador und frisch gebackene Spanien Meister ist auf den Bergetappen nahezu unschlagbar und zählt unmittelbar zum großen gejagten. Die Rollenverteilung im Astana-Team gilt zugunsten Contador der mit Armstrong einen prominenten "Arbeiter" zur Seite gestellt bekommt.

Titelverteidiger Carlos Sastre gewann im Vorjahr mit dem Team CSC überraschend die Tour und arbeitet sich als Helfer in den letzten Jahren in die Topränge vor. Mit Cervelo seinem neuen Vertragspartner nimmt der Spanier bei seiner 9ten Teilnahme die Titelverteidigung in Angriff. Denis Mentschow gewann die Giro und weißt weiters zwei Vuelta-Siege auf. Der 31-jährige Russe zählt sicherlich zu den Topanwärtern auf den Gesamtsieg. Bisher konnte Mentschow seine starken Leistungen allerdings nie auf die Tour de France offen, daher bildet der Russe ein Fragezeichen in Sachen gelbes Trikot.

Tourplan

Quoten: (Gesamtsieger) 

Alberto Contador  2,00

Lance Armstrong  4,50

Mentschow, Andy Schleck und Cadel Evans erhalten jeweils die Quoten 8,00

Carlos Sastre 18,00

Interwetten

 

3. Juli 2009 / lukas - Kategorie: Sport-Wetten

Denis Mentschow holt als dritter Russe den Giro d’Italia

In der 100jährigen Geschichte des Giro d`Italia sicherte sich Mentschow nach Bersin (1994) und Tonkow (1996) als dritter Russe das rosa Trikot. Der 31jährige, der für das Team Rabobank fährt, verwies dabei die beiden Lokalmatadoren Danilo de Luca und Pellizotti auf die Ränge. Schlussendlich reichten dem Russen 41 Sekunden Vorsprung für den Sieg. Dabei entwickelte sich die letzte Etappe zu einem wahren Krimi gegen die Zeit. 900 Meter vor dem Ziel, als Mentschow auf nassem Asphalt ausrutschte und sich einige Blessuren zuzog, reichte der schnelle Radwechsel für den Gesamtsieg. Im abschließenden Zeitfahren waren die Wetterbedingungen alles andere als ideal. Nachdem Konovalovas vom Schweizer Cervelo Test-Team auf trockener Straße die Bestzeit fuhr, setzte danach Regen ein. Selbst Lance Armstrong fuhr nur mit halber Kraft um einen Sturz zu vermeiden. Erik Breukink, Teamchef von Mentschow, ist mit dem Schrecken davon gekommen: "Wir waren kurz geschockt. Sein Hinterrad war auf Kopfsteinpflaster weggerutscht. Aber der Vorsprung hat zum Glück gereicht."

Armstrong präsentierte sich nach seinem Schlüsselbeinbruch beim Giro wieder in einer ausgezeichneten Form. Der siebenfache Tour de France Sieger wurde mit 16 Minuten Rückstand Zwölfter und darf sich bereits auf die kommenden Aufgaben freuen. Die 32. Etappe, die vor dem römischen Kolosseum ausgetragen wurde, hatte es außerdem in sich und fand mit Konovalovas einen überraschenden Sieger im Zeitfahren. Nach 3.456 Kilometern wurde das geschichtsträchtige Rennen beendet und Mentschow geht als würdiger Sieger hervor. Nachdem in den letzten Jahren immer ein Italiener gewann, fand diese Serie nun ein Ende. Spitzenfahrer Carlos Sastres fuhr mit 3:46 Minuten Rückstand auf den vierten Gesamtrang. Auch ein Levi Leipheimer, der lange als Favorit galt, erreichte am Ende mit 5:26 Minuten Rückstand  "nur" den sechsten Gesamtrang.

3. Juni 2009 / lukas - Kategorie: Sport-News









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