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Bundesliga-Rückschau


Auf dieser Stichwort-Seite finden Sie die Artikel zu Bundesliga-Rückschau und Sportwetten im Allgemeinen.


 

Nur noch 8 Stunden bis Spielbeginn und doch wollen wir von der Wettbasis noch einen kleinen Blick auf die Toppartie des heutigen Abends werfen. Der FC Ingolstadt empfängt Hertha BSC Berlin und strebt dabei völlig andere Ziele an, als dies der Gast aus der Hauptstadt von sich behaupten kann.

FC Ingolstadt 04

Der Abstieg war doch für die meisten Anhänger des Clubs schon nahezu fix. Es folgten die Wochen der Wahrheit, welche ungeahnt stark überstanden werden konnten. In Karlsruhe gab es ein feuchtfröhliches 4:1 und auch beim FSV Frankfurt konnten die Bayern alle 3 Punkte mitnehmen. Statt dem sicheren Abstieg spricht man nun wieder vom Klassenerhalt, hat sogar den Sprung über den magischen Strich geschafft.

Da kommt mit dem Tabellenführer aus Berlin natürlich nicht der ideale Gegner zum heutigen Heimspielen. Gegen die Hertha wird es sehr schwer etwas zählbares aus dem Spiel mitzunehmen, doch mit dem Selbstvertrauen der vergangenen Spiele könnten selbst heute Abend ein Erfolg drin sein.

Möhlmann schickt gegen die spielerisch starke Truppe des Gastes die Spieler im 4-4-2 System auf dem Rasen. Kirschstein im Tor wird zahlreiche Bälle auf seinen Kasten bekommen und könnte schlussendlich den Ausschlag für einen positiven Erfolg in diesem Spiel geben. Malte Metzelder, der Bruder von Christoph beim S04, spielt den Sechser und stärkt die Abwehr um Fink und Matip. Auf Torszenen hofft man für die Herren Leitl und Hartmann.

Hertha BSC Berlin

Die Hertha ist auf dem besten Weg zurück in die 1.Bundesliga. Nach einem Jahr in der zweithöchsten Spielklasse scheint der Aufstieg nur noch eine Formsache zu sein, wenn man die Mannschaft in den letzten Spielen gesehen hat. 7 Siege holten die Berliner in den letzten 9 Spielen und selbst die Niederlage im Derby gegen Union galt eher als Startschuss für eine Serie.

6 Zähler Vorsprung sind es derzeit auf einen Relegationsplatz, sogar zwei mehr bis zum undankbaren vierten Rang. Hertha Trainer Babbel sollte das Ziel "sofortige Wiederkehr" erreichen können. Mit Aerts im Tor und einem bundesligawürdigen Raffael als Spielmacher stehen Hertha viele Wege offen. Ramos und Lasogga sollen auch am Freitag wieder knipsen und die Hauptstadt zurück in die Bundesliga führen.

Fazit

Diese beiden Vereine trennen nächste Saison möglicherweise schon wieder Welten. Während Hertha BSC Berlin eventuell eine Spielklasse höher als der VFL Wolfsburg spielen könnte, findet sich Ingolstadt eventuell gegen Gegner der Marke "Bremen II." oder "Heidenheim" wieder. Auch wenn der Gastgeber kämpfen wird, sehe ich einen Berliner Sieg ein wenig wahrscheinlicher.

Quoten für Ingolstadt vs. Hertha Berlin

Ingolstadt @ 3,95 Betfair
Remis @ 3,50 Gamebookers
Hertha @ 2,00 Bet365

Over 2,5 @ 1,93 Bet365
Under 2,5 @ 2,00 Unibet

 

 

18. März 2011 / christoph - Kategorie: Bundesliga-Wetten

 

So schnell kanns gehen!Nach der Pokalgala in Stuttgart wurde zum heissersehnten Rückrundenknaller beim heimstarken Verfolger HSV nur die Höhe des bajuwarischen Sieges diskutiert.Stattdessen gewannen die Platzherren durch den 9.Saisontreffer von Petric dank einer taktisch disziplinierten Leistung verdient mit 1-0,wenngleich auch eine Punkteteilung nach starker zweiter Bayern-Hälfte dem abwechslungsreichen Geschehen entsprochen hätte.Hier vergaben die Münchner Top-Chancen im Minutentakt und hatten zudem Pech,dass ein Tor von Klose nicht gegeben wurde,obwohl der Ball wohl vollständig hinter der Linie war.Bereits im ersten Durchgang fand Tonis Treffer wegen angeblichem Trikotzupfer keine Anerkennung.Wie dem auch sei-der Rekordmeister lässt auf dem Weg zur geplanten Titelverteidigung wie schon desöfteren zuvor unnötig Punkte liegen,die durchaus am Ende fehlen können.Zumal dann,wenn nach Festtagen wie in Stuttgart eine gewisse Selbstzufriedenheit Einkehr hält..

Herbstmeister Hoffenheim liess sich nicht lange bitten und übernahm im neuen "Wohnzimmer" Rhein-Neckar-Arena"mit einem glatten 2-0 gegen Energie Cottbus wieder die Tabellenführung.Im Spiel 1 mit dem neuen Keeper Hildebrand und ohne Super-Scorer Ibisevic schossen Ba und Neuzugang Sanogo die Tore.Cottbus hielt achtbar mit und hatte durch Angelov und Rost gute Chancen.Bei letzterer verletzte sich Timo Hildebrand und wurde mit Verdacht auf Schambeinprellung ausgewechselt.

Auch Hertha BSC schob sich durch ein 2-1 gegen Eintracht Frankfurt an den Bayern vorbei.Wie schon in der Vorrunde verblüfften die Berliner mal wieder mit einer beeindruckenden Effizienz.Zwei Treffer von Pantelic aus dem Nichts reichten am Ende trotz eines vergebenen Elfmeters von Cicero,weil die Hessen trotz zahlreicher Gelegenheiten nur Köhlers Anschlusstor entgegensetzten.

Bayer Leverkusen verpasste durch ein 1-1 in Dortmund den Anschluss nach ganz vorn.Frei brachte die Borussia in Front,im zweiten Durchgang gelang Helmes trotz einer wahren Flut an "Hundertprozentigen" nur noch der Ausgleich.Keine Feier für Bayer und Beinahe-Flopp für Klopp.Der sollte sich die Frage stellen,ob der erneute Einbruch im zweiten Durchgang nach der Pokalpleite gegen Werder konditionelle Gründe hat oder ob gegen Teams dieser Güteklasse einfach die spielerischen Grenzen des Wachstums sichtbar werden…

Auf den ersten Auswärtssieg der Runde wartet trotz vieler Hochkaräter in der Domstadt weiterhin der VfL Wolfsburg.Wenigstens gelang durch den 12.Saisontreffer von Graffite zum 1-1 noch die Egalisierung der Kölner Führung,die Radu(34.) erzielte. Zu wenig für die internationalen Ambitionen von Magaths Mannen!

Versemmelte Chancen letzter und krassester Teil:Schalke 04 stellte in Hannover den stürmerischen Offenbarungseid der vorgenannten Teams mit bemerkenswerter Leichtigkeit noch in den Schatten.So war der Treffer des Ex-Schalkers Pinto(8.) für die 96er bereits der frühe Anfang vom späteren königsblauen bzw. finsteren Ende.Vielleicht trifft sich’s gut,dass Manager-Legende Rudi Assauer nach der Trennung von Lebensgefährtin Simone neue Tagesfreizeit hat…

Der VfB Stuttgart hatte nach dem Cup-Trauma gegen Bayern zunächst auch gegen Schlusslicht Gladbach grosse Mühe.Nach besseren Möglichkeiten für den Gast durch Friend und Baumjohann gelang den Schwaben dank Marica und Gomez ein glanzloser Arbeitssieg(2-0).

Am heutigen Sonntag steht das Kellerduell zwischen Bochum und Karlsruhe im Fokus,während Bremen im Heimspiel gegen Bielefeld verlorenen Boden aus der Hinrunde gutmachen will.

Die Quoten(entnommen von Sportingbet).

Bochum-Karlsruhe 1,9(1)  3,25(X)  3,8(2)

Werder- Bielefeld   1,4(1)    4,0 (X)   7,5(2)

Apropos Quoten:

Nach dem Ausrutscher der Bayern und den Erfolgen der Mitstreiter haben sich die Meisterquoten auf den FCB mit Odds um die 1,5 nur geringfügig erhöht.Hier sollte man zunächst abwarten und ggfls. auf eine markante Erhöhung bei möglichen weiteren Pleiten der Münchner warten.

1. Februar 2009 / pedro - Kategorie: Wett-Möglichkeiten

Ein Unentschieden gegen Schalke 04 reichte den Hoffenheimern zur Herbstmeisterschaft. Ein wenig hatten sie dies auch dem VfB Stuttgart zu verdanken. War die TSG im Spitzenspiel gegen die Münchener noch Leidtragende eines Last-Minute-Treffers von Luca Toni, durfte sie sich jetzt über den Ausgleichstreffer des Stuttgarters Sami Khedira in der Nachspielzeit freuen. Im Tabellenkeller wird es für den VfL Bochum und Borussia Mönchengladbach eng. Beide haben lediglich elf Punkte auf der Habenseite.

Borussia Dortmund – Borussia Mönchengladbach 2:1

Die Gladbacher verteidigten zu Beginn gut. Beide Teams konnten sich kaum Chancen herausarbeiten. So war es kein Wunder, dass ein Sonntagsschuss die Führung brachte: Mohamed Zidan traf den Ball perfekt und beförderte ihn aus 20 Metern in den linken Torwinkel des Gladbacher Tores. Nur wenig später sah Tamas Hajnal nach einem Foulspiel an Gladbachs Torhüter Heimeroth Gelb-Rot. Zu zehnt legten die Gastgeber einen zweiten Treffer nach: Sahin, der für Alexander Frei gekommen war, traf in der 56. Minute nach einer feinen Vorarbeit von Blaszcykowski zum 2:0. Johannes van den Berghs Anschlusstreffer – ähnlich sehenswert wie der von Zidan – reichte den Gästen schließlich nicht mehr zum Punktgewinn.

VfB Stuttgart – Bayern München 2:2

In der Nachspielzeit der ersten Hälfte gingen die Gastgeber in Führung: Nach einem Eckstoß von Simak verlängerte Matthieu Delpierre den Ball. Sami Khedira war mit einem Flugkopfball zur Stelle. Nach der Pause konnte VfB-Torhüter Jens Lehmann einen Schuss von Schweinsteiger nur nach vorne abwehren. Der Ball landete bei Tim Borowski, der zum Ausgleich traf. In der 66. Mintue trat Borowski erneut in Erscheinung – diesmal als Vorbereiter. Luca Toni bedankte sich mit dem 2:1. In der 85. Minute wurde Tonis Landsmann Massimo Oddo wegen groben Foulspiels gegen Stuttgarts Verteidiger Christian Träsch mit Rot vom Platz gestellt. Der Stuttgarter Ausgleich sollte schließlich erneut in der Nachspielzeit fallen – und wieder nach einem Eckstoß. Rensing wehrte den Ball von Cacau vor die Füße von Khedira ab, der diesen mit vollem Risiko nahm und dafür mit dem 2:2-Ausgleich belohnt wurde.

Werder Bremen – VfL Wolfsburg 2:1

Beide Mannschaften waren kaum auf dem Platz, da gingen die Gäste bereits in Führung. Nach einem Eckstoß von Misimovic stand Christian Gentner goldrichtig und traf in der dritten Minute zur Führung. Nationalverteidiger Mertesacker glich noch vor dem Seitenwechsel aus. Der 2:1-Siegtreffer der Bremer fiel in der 63. Minute: Özil setzte sich über links durch und spielte den Ball in den Strafraum. Statt einem Mitspieler traf er den Wolfsburger Kapitän Josué, von dem aus der Ball in die Wolfsburger Maschen flog. Wieder einmal zeigte der VfL Wolfsburg sein hässliches Auswärtsgesicht: Erst vier Punkte konnten Magaths Mannen in der Fremde ergattern – dafür aber 22 Zähler daheim. Und dies bedeutet immerhin den zweiten Platz in der Heimtabelle.

Hamburger SV – Eintracht Frankfurt 1:0

Die beste Chance der Hamburger im ersten Durchgang vergab der Dauerbrenner der letzten Wochen, Mladen Petric. Sein Kopfball streifte knapp am linken Pfosten des Frankfurter Tores vorbei. In der 59. Minute zielte der kroatische Nationalspieler genauer. Trochowski flankte von rechts in den Strafraum und Petric markierte seinen achten Saisontreffer. Weil es Frankfurts Stürmer Fenin fertig brachte, freistehend HSV-Torhüter Frank Rost anzuschießen, blieb es beim knappsten aller Siege. Und dieser hätte bei bwin gerade einmal das 1,4-fache des Einsatzes eingebracht.

Bayer Leverkusen – Energie Cottbus 1:1

Schön war es nicht, was sich den Zuschauern im ersten Durchgang bot. Cottbus stand tief und beschränkte sich – wie gewohnt – auf die Verrichtung von Defensivarbeit. Torchancen blieben daher Mangelware. Erst in der 77. Minute brachte Simon Rolfes den Ball nach einem Gewühl im Strafraum im Tor unter. Schließlich wurden die Cottbuser doch noch für ihre destruktive Spielweise belohnt. Bezeichnenderweise benötigten sie hierzu eine Standardsituation: So stand der eingewechselte Jiayi Shao nach einer Ecke von Skela in der Nachspielzeit goldrichtig und köpfte den Ball zum Ausgleich in die Maschen. Das Remis hätte bei bwin eine Quote von 4,85 eingebracht.

Hertha BSC – Karlsruher SC 4:0

Cicero setzte sich in der achten Minute auf der linken Seite gegen Karlsruhes Porcello durch. Die Abwehr von Stefan Buck landete bei Maximilian Nicu, der den Ball zum 1:0 ins linke Toreck beförderte. Die beste Chance der Karlsruher durch Sebastian Freis vereitelte Herthas Torhüter Jaroslav Drobny. Gegen Lars Stindl parierte dieser kurz drauf mit einer glänzenden Fußabwehr. In den letzten Minuten schlug dann die Stunde der Joker: Die eingewechselten Valeri Domovchiyski, Fabian Lustenberger und Raffael gestalteten die Partie mit ihren Treffern in der 74., 86. und 88. Minute deutlich.

Hannover 96 – Arminia Bielefeld 1:1

Hannover 96 war mit großen Ambitionen in die Saison gestartet. Und doch stehen am Ende der Vorrunde lediglich 17 Punkte auf dem Kontor der 96er. Gegen Bielefeld lief es anfangs gut. Jiri Stajner beförderte den Ball in der 32. Minute zur Führung über die Linie. Im zweiten Durchgang legte Bielefelds Rüdiger Kauf nach einem sehenswerten Tempogegenstoß auf Artur Wichniarek quer, der keine Mühe hatte, sein zehntes Saisontor zu erzielen. Torben Marx hatte den Siegtreffer auf dem Fuß, doch Christian Schulz rettete mit einem feinen Tackling.

VfL Bochum – 1. FC Köln 1:2

So langsam sieht es richtig düster aus – tief im Westen, wo die Sonne verstaubt. Gegen gut gestaffelte Gäste taten sich die Gastgeber zu Beginn schwer. Die beste Chance hatte Joel Epalle. Doch sein Entfernungsschuss landete am rechten Pfosten. Aus dem Nichts heraus traf Kölns Kevin McKenna dann kurz vor der Pause zur Führung. In der 58. Minute köpfte Christoph Dabrowski den Ball zum Ausgleich in die Maschen. Als FC-Spieler Pedro Geromel in der 83. Minute wegen wiederholten Foulspiels mit Gelb-Rot bedacht wurde, drängten die Bochumer auf den Siegtreffer – und wurden eiskalt erwischt. Schröder verlor den Ball am Kölner Strafraum. VfL-Kapitän Maltritz schien den Ball sicher zu haben, spielte aber einen viel zu kurzen Rückpass. Fabrice Ehret erlief den Ball und legte quer auf den kurz zuvor ins Spiel gekommenen Ishiaku, dessen Einwechslung die Kölner Fans lautstark gefordert hatten. Der Kölner hatte keine Mühe, den Ball einzuschieben. Obwohl Novakovic nach einer Schwalbe im Strafraum ebenfalls vom Platz gestellt wurde, blieb es bei der für Bochum bitteren Niederlage.

TSG Hoffenheim 1899 – Schalke 04 1:1

Schalke erwischte einen guten Beginn. Mit zunehmender Spieldauer steigerten sich dann auch die Gastgeber. In der 18. Minute prüfte Salihovic Schalkes Torhüter Neuer mit einem Freistoß. Demba Ba setzte den Ball in der 38. Minute knapp neben das Tor. Doch dann schlugen die Schalker zu: Altintop bediente Asamoah, der auch schon den Siegtreffer im letzten Heimspiel gegen Hertha BSC erzielt hatte. Und Asamoah schob den Ball an TSG-Torhüter Daniel Haas vorbei ins Tornetz. In der 49. Minute brachte Ralf Rangnick Selim Teber für Obasi. Und dieser Wechsel sollte dem Aufsteiger die Herbstmeisterschaft bescheren. Doch zuerst sah Jermaine Jones in einer nun rau geführten Partie nach wiederholtem Foulspiel Gelb-Rot. Gegen dezimierte Gäste brachte ein Freistoß die Entscheidung. Teber zirkelte den Ball rechts an der Mauser vorbei und traf ins linke Toreck. Weil Orlando Engelaar Tebers Trikot zu sehr bearbeitete, schicke Schiedsrichter Gagelmann auch ihn per Ampelkarte vom Platz. Aus ihrer Überzahl konnten die Gastgeber zwar keinen Profit mehr schlagen, doch unterm Strich stand schließlich der inoffizielle „Herbstmeister-Titel“. 

Am 30. Januar öffnet die Bundesliga ihre Pforten zur Rückrunde: Im Freitagsspiel treffen gleich der Hamburger SV und Bayern München aufeinander. – Wenn das kein Grund zur Vorfreude ist … 

14. Dezember 2008 / Andree - Kategorie: Bundesliga-Wetten

Der 16. Spieltag begann rasant. In der temporeichen Top-Partie des Wochenendes setzten sich die Münchener glücklich gegen Hoffenheim durch und befinden sich nun punktgleich mit dem Aufsteiger auf Platz zwei. Auch Bayer Leverkusen gewann nach zwei sieglosen Partien in Gladbach. Im Tabellenkeller fuhr der Karlsruher SC einen wichtigen Sieg gegen Werder Bremen ein.

Bayern München – TSG 1899 Hoffenheim 2:1

Diese Partie machte Spaß. Dem geneigten Fußballfan vielleicht mehr als so manchem Sportwetter. Von Beginn an entwickelte sich eine höchst temporeiche Bundesligapartie, in der sich zwei Mannschaften auf Augenhöhe gegenüber standen. Die Münchener erwischten den besseren Start. Toni verpasste es jedoch, die Gastgeber in Führung zu bringen. Nach einem torlosen ersten Durchgang schlug Goalgetter Vedad Ibisevic wieder zu. Per Drehschuss erzielte er seinen 18. Saisontreffer. In der 60. Minute nahm sich dann Philipp Lahm ein Herz, drängte nach vorne und wuchtete den Ball aus 18 Metern in die Maschen. Dabei hatte er allerdings Glück, dass der Ball noch von Compper abgefälscht wurde. Lange Zeit sah es nach einer gerechten Punkteteilung aus. Und es sah ebenfalls so aus, als würde die Partie mit under 2,5 Toren enden. Vor der Partie waren die Quoten für over 2,5 Tore in den Keller gefallen. Doch Luca Toni sorgte mit seinem Siegtor in der Nachspielzeit nicht nur für einen glücklichen Bayern-Sieg, sondern wohl auch für Erleichterung bei dem ein oder anderen Wettfreund.

Arminia Bielefeld – Borussia Dortmund 0:0

Die Bielefelder, die in ihrem letzten Heimspel überraschend Bayer Leverkusen besiegt hatten, wollten auch gegen die Dortmunder Borussia einen "Dreier" einfahren. Und sie begannen offensiv. Andre Mijatovic traf mit seinem Kopfball jedoch nur den Pfosten. Gegen Ende der ersten Hälfte wurden die Borussen stärker. Diesen Schwung retteten sie in die zweite Halbzeit. Auch in einer hektischen Schlussviertelstunde sollte kein Treffer fallen. Arminia-Keeper Eilhoff parierte gegen Hajnal und Santana glänzend. Auf der anderen Seite hätte Mijatovic das Spiel noch entscheiden können. Am Ende blieb es jedoch bei einer torlosen Punkteteilung.

FC Schalke 04 – Hertha BSC 1:0

In Gelsenkirchen trafen die beiden UEFA-Cup-Versager aufeinander. Von Beginn an agierte nur eine Mannschaft – und zwar die der Gastgeber. Die größte Chance in der ersten Hälfte hatte Kevin Kuranyi. Doch nach einem Ballverlust von Kaka brachte der ehemalige Nationalstürmer das Leder nicht im Tor unter. Drobny hielt den zu unplatzierten Schuss. Auch nach der Pause ließen die Berliner jegliche Offensivanstrengungen vermissen. In der 65. Minute erlöste Gerald Asamoah die Schalker dann endlich, als er den Ball zum 1:0 ins Tornetz drückte. Ein überfälliger Treffer und ein verdienter Heimsieg der Königsblauen.

Karlsruher SC – Werder Bremen 1:0

Karlsruhe kann doch noch siegen. Und mit 4,90 fiel die Karlsruher Siegerquote bei bwin ansehnlich aus. Doch die Gäste erwischten den besseren Start. Pizarros Schuss landete am Innenpfosten und Aaron Hunts Versuch wurde von KSC-Keeper Miller glänzend pariert. In der Folge kamen die Hausherren besser ins Spiel. Beide Teams lieferten sich einen offenen Schlagabtausch. KSC-Stürmer Freis schoss das Leder über das Tor. Pizarro prüfte den Pfosten ein zweites Mal. Der Treffer des Spiels sollte erst in der 83. Minute fallen. Stefan Buck stand goldrichtig und staubte zum 1:0 ab. Zu allem Überfluss aus Bremer Sicht ließ sich Claudio Pizarro gegenüber Martin Stoll zu einer Tätlichkeit hinreißen und sah folgerichtig die Rote Karte. Diegos Würgegriff bei Christian Eichner wurde hingegen nicht geahndet.

Eintracht Frankfurt – VfL Bochum 4:0

Da hatten sich die Blau-Weißen für die Partie in der Frankfurter Commerzbank-Arena so viel vorgenommen – und dann wurden die taktischen Pläne von VfL-Trainer Marcel Koller bereits nach fünf Minuten über den Haufen geworfen. In besagter Spielminute vergas VfL-Torhüter Daniel Fernandes, dass man einen Rückpass notfalls auch auf die Tribüne befördern darf. Stattdessen schoss er den heraneilenden Eintracht-Stürmer Fenin an und wusste sich anschließend nur mit einem Foulspiel zu behelfen. Die Rote Karte für den Portugiesen war die Konsequenz. Den fälligen Strafstoß verwandelte Nikos Liberopoulos zur Führung. Paradoxerweise nahmen die Bochumer, die nun fast die gesamte Spielzeit in Unterzahl bestreiten mussten, das Geschehen anschließend in die Hand. Doch wie so oft in dieser Saison wurden beste Torchancen ausgelassen. Liberopoulos machte es vor der Pause besser und sorgte mit dem 2:0 für die vorzeitige Entscheidung. Nach Wiederanpfiff spielten nur noch die Gastgeber. Markus Steinhöfers Freistoß senkte sich in der 62. Minute hinter dem schwachen Fernandes-Ersatz René Renno ins Netz. Auch beim 4:0 durch Marco Russ machte der Torhüter keine gute Figur.

Borussia Mönchengladbach – Bayer Leverkusen 1:3

Nach zwei Niederlagen in Folge fuhren die Leverkusener wieder drei Zähler ein. Die Gäste erwischten einen guten Beginn. Stefan Kießling brachte seine Mannschaft mit zwei Treffern in Front. Beiden Toren waren Abspielfehler von Steve Gohouri vorausgegangen. Der Verteidiger hätte seine Fehler wieder gutmachen können. Doch Schiedsrichter Wolfgang Stark hatte Gohouris von Barnetta geklärten Kopfball nicht im vollen Umfang hinter der Linie gesehen. Als Patrick Helmes kurz nach der Pause einen weiteren Treffer nachlegte, schien das Spiel entschieden. Doch nach Jantschkes 1:3 ergaben sich für die Gastgeber noch gute Torgelegenheiten. Friend und Bradley hätten noch für einen Punktgewinn sorgen können, scheiterten jedoch beide freistehend.

Cottbus – Stuttgart 0:3

Bei Wettanbieter bwin wurde ein Stuttgarter Sieg als einer der beliebtesten Tipps ausgegeben. Die Quote von 2,10 war trotzdem durchaus attraktiv. Und tatsächlich brachte Roberto Hilbert die Schwaben bereits in der vierten Minute auf die Siegerstraße. Sein Rechtsschuss rauschte unhaltbar für Energie-Torhüter Gerhard Tremmel in die Maschen. Cottbus drängte auf den Ausgleich. Doch zwei Tempogegenstöße brachten die Entscheidung. Zuerst erhöhte Jan Simak nach Vorarbeit von Cacau auf 2:0. Auch das 3:0 legte Cacau auf: In der 68. Minute traf Sami Khedira.

1. FC Köln – Hamburger SV 1:2

Mit zwei Treffern leitete der kroatische Nationalspieler Mladen Petric den Hamburger Sieg ein. In der 15. Minute bediente Marcell Jansen den Ex-Dortmunder. Petric köpfte zur Führung ein. Nach einem Eckstoß von Piotr Trochowski war er erneut zur Stelle. Nach der Pause gingen die Gäste beinahe fahrlässig mit ihren Torgelegenheiten um. Doch zu mehr als Milivoje Novakovic´ Anschlusstreffer kurz vor Schluss sollte es für die Domstädter nicht mehr reichen. Es war bereits der zehnte Saisontreffer des Slowenen Novakovic.

VfL Wolfsburg – Hannover 96 2:1

Es war der sechste Heimsieg der Wolfsburger in Folge. Doch vor dem Lohn sollte harte Arbeit stehen. Nach einer sehenswerten Ballstafette kam Zvjezdan Misimovic in der 32. Minute an den Ball und legte für Cristian Zaccardo auf. Der italienische Weltmeister hatte keine Mühe, die Führung zu erzielen. Jiri Stajner markierte nach der Pause den Ausgleich und traf in der 63. Minute erneut. Diesmal jedoch ins eigene Netz: Einen Freistoß von Zvjezdan Misimovic verlängerte er ins rechte Toreck. Dass es bei diesem Spielstand blieb, war schließlich einem Kuriosum zuzuschreiben: Als 96-Torhüter Florian Fromlowitz den Wolfsburger Stürmer Dzeko nur mit einem Foul stoppen konnte, entschied der Schiedsrichter auf Elfmeter und Rot für Fromlowitz. Weil Hannovers Trainer Dieter Hecking bereits drei Mal gewechselt hatte, musste Feldspieler Jan Rosenthal ins Tor. Und dieser parierte den von Dzeko geschossenen Strafstoß.

Vor der Winterpause hält der 17. Spieltag noch einmal diese Paarungen für uns bereit:

Borussia Dortmund – Borussia Mönchengladbach               
Werder Bremen – VfL Wolfsburg                
Hamburger SV – Eintracht Frankfurt              
VfB Stuttgart – Bayern München                    
Bayer Leverkusen – Energie Cottbus              
Hannover 96 – Arminia Bielefeld          
Hertha BSC – Karlsruher SC               
VfL Bochum – 1. FC Köln                
1899 Hoffenheim – FC Schalke 04

7. Dezember 2008 / Andree - Kategorie: Bundesliga-Wetten

Nachdem Hoffenheim und Leverkusen in den letzten Wochen souverän von Erfolg zu Erfolg eilten, stolperte Bayer nun in Bielefeld. Hoffenheim setzte sich hingegen in Köln durch. Die Münchener Bayern sind nach ihrem Heimsieg gegen Tabellenschlusslicht Energie Cottbus nun punktgleich mit Leverkusen. In der nächsten Woche kommt es zum direkten Duell der beiden Spitzenteams.

Karlsruher SC – Borussia Dortmund 0:1

Für Karlsruhe geht es weiter bergab. Auch gegen Dortmund konnte die Mannschaft von Edmund Becker nichts für ihr Punktekonto tun. Und dann bereitete mit Tamas Hajnal auch noch ein ehemaliger Badenser den Treffer des Tages vor. Mohamed Zidan, der immer besser in Tritt kommt, traf bereits in der 20. Minute. Die Gäste, die den sechsten Tabellenrang belegen, bestimmten in der Folge das Spielgeschehen und kamen zu einem verdienten Dreier.

VfL Bochum – Hertha BSC 2:3

Da hatten sich die Gastgeber so viel vorgenommen für die Partie gegen den Tabellenvierten aus Berlin. Und dann stand es im Bochumer Schneegestöber bereits nach 39 Minuten 0:3. Raffael, Kacar und Cicero hatten gegen den erschreckend schwachen VfL getroffen. Verändertes Bild dann im zweiten Durchgang: Von den Berlinern war fortan nichts mehr zu sehen. Zwar brachten Sestak und Mieciel die Bochumer noch auf 2:3 heran. Dies war den Hausherren nach 0:3-Rückstand bereits gegen Bayer Leverkusen gelungen. Doch der gute Jaroslav Drobny im Hertha-Tor sicherte den Berlinern glückliche drei Punkte.

Eintracht Frankfurt – Hannover 96 4:0

Letzte Woche kamen die Frankfurter noch mit 0:4 in Dortmund übel unter die Räder. Da kamen ihnen die ersatzgeschwächten Hannoveraner, bei denen nun auch noch der Finne Forssell ausfiel, gerade recht. Liberopoulos traf zur Führung. Treffer zwei und drei durch Russ und erneut Liberopoulos legte Martin Fenin auf. In der Nachspielzeit durfte sich der Tscheche dann auch noch selbst in die Torschützenliste eintragen.

Bayern München – Energie Cottbus 4:1

Das 1,15-fache des Einsatzes hätte bwin für einen Bayern-Sieg ausgeschüttet. Und so niedrig wie die Quote war, so eindeutig waren auch die Kräfteverhältnisse verteilt. Cottbus präsentierte sich wie eigentlich immer in dieser Saison: Offensivschwach. Und doch beförderte Ervin Skela einen Freistoß zur Führung in die Maschen. Der französische Nationalspieler Franck Ribery – torgefährlicher Überflieger der letzten Wochen – zeigte jedoch kurz darauf, dass er das Freistoßschießen ebenso gut beherrscht. Demichelis besorgte noch vor der Pause die Führung. Im zweiten Durchgang kamen auch noch die Stürmer zum Zug: Klose und Toni sorgten für einen deutlichen 4:1-Endstand.

1. FC Köln – TSG 1899 Hoffenheim 1:3

So langsam könnte einem die Treffsicherheit von TSG-Stürmer Vedad Ibisevic unheimlich werden. Mit seinen zwei Toren in Köln bringt es der Goalgetter nunmehr auf 16 Saisontreffer. Ba hatte die Gäste in Führung gebracht. Nachdem Ibisevic erhöht hatte, brachte der portugiesische Nationalspieler Petit die Gastgeber zwar auf 1:2 heran. Doch zwei Minuten vor Schluss machte Ibisevic alles klar. Zu diesem Zeitpunkt spielten beide Mannschaften nur noch mit zehn Spielern. Luiz Gustavo hatte Gelb-Rot, Kevin McKenna Knallrot gesehen.Mit 2,10 fiel die Hoffenheimer Siegerquote bei bwin durchaus ansehnlich aus.

Arminia Bielefeld – Bayer Leverkusen 2:1

In der Bielefelder Schüco-Arena fand die Leverkusener Siegesserie ein jähes Ende. Mit einer Traumquote von 5,00 hätte Wettanbieter bwin einen Bielefelder Sieg vergütet. Artur Wichniarek, der seinen Vertrag bei den Arminen unter der Woche bis 2011 verlängert hatte, brachte die Gastgeber in Führung (53.). Daniel Halfar legte eine Viertelstunde später einen zweiten Treffer nach. Patrick Helmes´ in der 78. Minute erzieltes 1:2 brachte nicht mehr die Wende. Zu allem Überfluss – aus Leverkusener Sicht – sah Sascha Dum drei Minuten vor Schluss wegen groben Foulspiels die Rote Karte.

VfL Wolfsburg – VfB Stuttgart 4:1

Es war das letzte Spiel von Armin Veh als VfB-Trainer. Dabei hatte es gut begonnen für die Stuttgarter. Martin Lanig brachte sie in der 17. Minute in Führung. Doch mit einem Doppelpack drehte der torgefährliche Grafite die Partie für die heimstarken Wolfsburger. Danach war die Stuttgarter Gegenwehr gebrochen. Mit seinen beiden Treffern sorgte Edin Dzeko für ein deutliches Ergebnis.

Schalke 04 – Borussia Mönchengladbach 3:1

Die Gladbacher hielten zu Beginn durchaus gut mit. Nachdem Halil Altintop und Farfan Schalke mit 2:0 in Führung geschossen hatten, erzielte Rob Friend den Anschlusstreffer für die Gäste. Doch noch vor der Pause erhöhte Altintop, der bis zu diesem Spiel überhaupt noch nicht getroffen hatte, auf 3:1. In der 60. Minute bewies Kevin Kuranyi einmal mehr, dass man den Ball auch freistehend neben das Torgehäuse setzen kann. Zwar verpassten es Friend und Marin, die Gladbacher noch einmal heranzubringen. Doch die Gäste hatten auch Glück, dass Schiedsrichter Drees kurz vor Schluss ein Handspiel Friends auf der Torlinie übersah.

Hamburger SV – Werder Bremen 2:1

Das Nord-Derby begann explosiv: Bereits in der sechsten Minute schoss Guerrero nach Vorarbeit des kroatischen Nationalspielers Mladen Petric zur Führung ein. Mit einem Freistoß-Kunstschuss glich Spielmacher Diego noch vor der Pause für Werder aus. Lange Zeit sah es nach einer Punkteteilung aus. Doch dann nahm Ivica Olic von der rechten Strafraumecke aus Maß und drosch den Ball mit einem Sonntagsschuss in den linken Torwinkel. Ein wichtiger „Dreier“ für die Hanseaten im Kampf um die internationalen Plätze.

Und so geht es am 15. Spieltag weiter:

Hertha BSC – 1. FC Köln

Werder Bremen – Eintracht Frankfurt 

Bayer Leverkusen – Bayern München                 

Hannover 96 – Karlsruher SC

Borussia Mönchengladbach – Energie Cottbus

TSG 1899 Hoffenheim – Arminia Bielefeld

VfB Stuttgart – FC Schalke 04

VfL Bochum – Hamburger SV

Borussia Dortmund – VfL Wolfsburg

24. November 2008 / Andree - Kategorie: Bundesliga-Wetten

Am 13. Spieltag siegten Hoffenheim und Leverkusen erneut und liefern sich weiterhin ein Kopf-an-Kopf-Rennen an der Spitze. Bayern München hätte auf einen Punkt aufschließen können. Doch eine 2:0-Führung reichte den Bayern gegen Borussia Mönchengladbach nicht. Im Tabellenkeller hat sich Energie Cottbus durch einen knappen 1:0-Sieg gegen Frankfurt wieder an das rettende Ufer herangekämpft.

Hannover 96 – VfL Bochum 1:1

Hannover begann druckvoll, doch dann nahm der VfL das Heft in die Hand. Doch weder Paul Freier, noch Marcin Mieciel oder der Ex-96er Vahid Hashemian konnten das Runde im Eckigen unterbringen. Im zweiten Durchgang wurde Hannover stärker. Schlaudraff scheiterte zwei Mal aus aussichtsreicher Position. Als VfL-Torhüter Fernandes nicht energisch genug im Fünf-Meterraum agierte, staubte der Ex-Nationalspieler dann doch zur Führung ab (62.). Diese sollte jedoch nicht lange halten. Denn nur vier Minuten später setzte sich Paul Freier über rechts durch und flankte den Ball auf das Hannoveraner Tor. Enke-Ersatz Fromlowitz wollte klären, beförderte sich den Ball aber selbst in die Maschen. In der Folge sicherte er den Gastgebern jedoch mit zwei guten Paraden gegen Mieciel und Kaloglu einen Punkt.

TSG 1899 Hoffenheim – VfL Wolfsburg 3:2

In Hoffenheim standen sich mit der TSG und Wolfsburg zwei aussichtsreiche Over-Mannschaften gegenüber. Es war auch das Aufeinandertreffen der beiden Goalgetter Ibisevic und Grafite. Und das Spiel hielt, was es im Vorfeld versprach. Ibisevic traf zur Führung. Grafite glich aus. Das 2:1 durch Eduardo egalisierte Dzeko noch vor dem Seitenwechsel. Der von Salihovic glänzend in Szene gesetzte Obasi legte den für Hoffenheim beinahe schon obligatorischen dritten Treffer nach. Es war sein sechstes Tor in der laufenden Spielzeit. Im Anschluss taten beide Teams, was sie am besten können: Sie spielten weiter offensiv nach vorne. Doch weil Grafite kurz vor Schluss nur das Außennetz traf, blieb es beim Hoffenheimer Erfolg, der bei bwin eine ansehnliche Quote von 1.95 eingebracht hätte.

Borussia Mönchengladbach – Bayern München 2:2

Ein Bundesliga-Klassiker stieg in Gladbach, wo die abstiegsgefährdete Borussia auf die in den letzten Wochen stark verbesserten Bayern traf. Und zwei der Akteure, die langsam in Tritt gekommen sind, sorgten für eine beruhigende 2:0-Führung: Bereits nach 21 Minuten durfte Luca Toni an seinem Ohr schrauben. Franck Ribéry legte einen zweiten Treffer vom Elfmeterpunkt aus nach. Doch ähnlich wie im Spiel gegen den VfL Bochum gaben die Bayern einen sicher geglaubten Sieg innerhalb von drei Minuten noch aus der Hand. Kopfballtore von Friend und Bradley bescherten den Gladbachern einen Punktgewinn, der sich wie ein Sieg anfühlte.

Energie Cottbus – Karlsruher SC 1:0

Die schlechteste Heimmannschaft empfing das zweitschlechteste Auswärtsteam. Die Cottbuser erarbeiteten sich gegen Mitte der zweiten Halbzeit in einer anfangs von beiden Mannschaften engagiert geführten Partie beste Chancen. Doch wie so oft präsentierte sich die schlechteste Offensive der Liga zu abschlussschwach. Im zweiten Durchgang drängten beide Mannschaften auf den Sieg. Dass ein Team dieses Spiel doch noch für sich entscheiden würde, daran hatten in der 80. Minute wohl nur noch die Wenigsten geglaubt. Dann aber faustete KSC-Torhüter Miller den Ball nicht energisch genug weg. Der Ball kam zu Branko Jelic, der ihn mit einem – Tor des Monats verdächtigen – Fallrückzieher zum Siegtreffer ins Karlsruher Tor beförderte.

Borussia Dortmund – Eintrach Frankfurt 4:0

Klare Sache in Dortmund: Gegen ersatzgeschwächte Frankfurter hatten die Borussen von Beginn an wenig Mühe. Bereits in der fünften Minute bediente der wieder in die Mannschaft zurückgekehrte Hajnal den torgefährlichen Abwehrspieler Neven Subotic, der zum 1:0 traf. Hajnal selbst erhöhte auf 2:0. Und das 3:0 war wieder Subotic vorbehalten. Nach der Pause legte Felipe Santana einen vierten Treffer nach. Und es hätte durchaus noch schlimmer für die Frankfurter kommen können. Alexander Frei schaffte es jedoch, den Ball aus kürzester Distanz nicht im Tor unterzubringen.

Hertha BSC Berlin – Hamburger SV 2:1

Wettanbieter bwin hatte Hertha BSC mit einer Siegerquote von 2.45 in der Favoritenrolle gesehen. Für einen Hamburger Sieg lag die Quote hingegen bei 2.65. In einer Partie zweier Mannschaften auf Augenhöhe brachte der kroatische Nationalspieler Mladen Petric die Gäste in Führung. Sofort nach Wiederanpfiff glich Cicero aus. Und kaum hatten die Nordlicher realisiert, was passiert war, klingelte es bereits wieder. Der eingewechselte Valeri Domovchiyski erzielte das 2:1. Bei diesem Spielstand sollte es bleiben, was nicht zuletzt daran lag, dass der Ex-Freiburger Jonathan Pitroipa in der Nachspielzeit nur die Latte des Berliner Tores traf.

Bayer Leverkusen – Schalke 04 2:1

Ex-Nationalspieler Kevin Kuranyi verpasste es, Schalke in Führung zu bringen. Stefan Kießling, der von Bundestrainer Löw nicht zum Kreis der Nationalmannschaft für das Spiel gegen England berufen worden war, macht es in der 30. Minute besser, als er eine Vorarbeit von Renato Augusto zur Führung verwertete. Patrick Helmes, der sich im Gegensatz zu seinem Mannschaftskollegen Kießling über eine Nationalmannschaftberufung für das England-Spiel freuen darf, traf noch vor der Pause zum 2:0. Gonzalo Castro wurde in der 67. Minute mit Gelb-Rot bedacht. Doch trotzdem reichte es für Schalke nur noch zu Kevin Kuranyis aus Abseitsposition erzieltem Anschlusstreffer. Zwar landete auch Gerald Asamoahs Schuss in den Maschen. Wegen Abseitsstellung wurde diesem Treffer jedoch die Gültigkeit verwehrt.

VfB Stuttgart – Arminia Bielefeld 0:0

Der VfB Stuttgart schafft es einfach nicht, sich in den oberen Tabellenregionen festzusetzen. Für die schwäbischen Ambitionen ist das torlose Remis einfach zu wenig. Die Bielefelder Arminia hingegen kann jeden Zähler auf ihrem Punktekonto gut gebrauchen. Und kurz vor Schluss wären es beinahe sogar drei geworden. Doch Arthur Boka klärte Michael Lameys Kopfball auf der Linie. Das Remis war von bwin mit einer sehr guten Quote von 4.80 bewertet worden.

Werder Bremen – 1. FC Köln 3:1

Bisher waren die Bremer als eine der zuverlässigsten Over-Mannschaften der Liga zwar für viele Tore, aber doch auch für großen Aufwand bei – hieran gemessen – wenig Ertrag bekannt. Dies sollte sich in der ersten Halbzeit gegen Köln ändern. Nach Foulspiel des Ex-Bremers Womé an Werder-Kapitän Baumann traf Diego vom Elfmeterpunkt aus zur Führung. Als die Kölner auf den Ausgleich drängten, nutzten die Gastgeber ihre zweite Chance zu ihrem zweiten Treffer. Nach einer Ecke von Frings köpfte Naldo ein. Nach der Pause trafen dann auch die Kölner: In der 48. Minute bediente Vucicevic Torjäger Milivoje Novakovic. Dieser versetzte Mertesacker und markierte den Anschlusstreffer und damit sein achtes Saisontor. Doch dann war wieder Bremer Effektivität angesagt: Hugo Almeida nahm aus 18 Metern Maß und drosch den Ball unhaltbar für den Kölner Torhüter Faryd Mondragon ins Tornetz.

Dies sind die Paarungen des 14. Spieltages:

Karlsruher SC – Borussia Dortmund                                             

Bayern München – Energie Cottbus                                 

FC Schalke 04 – Borussia Mönchengladbach                             

VfL Wolfsburg – VfB Stuttgart                              

Eintracht Frankfurt – Hannover 96                                    

VfL Bochum – Hertha BSC                                  

Arminia Bielefeld – Bayer Leverkusen                              

1. FC Köln – TSG 1899 Hoffenheim                              

Hamburger SV – Werder Bremen

16. November 2008 / Andree - Kategorie: Bundesliga-Wetten

 

Am 13.Spieltag der Bundesliga hat das punktgleiche Führungsduo Leverkusen/Hoffenheim mit knappen Heimsiegen seine Position gefestigt,während der FC Bayern in Mönchengladbach(2-2) zum dritten mal in dieser Saison einen scheinbar sicheren 2-Tore-Vorsprung verspielte und den 6.Sieg in Folge leichtfertig hergab.

Bayer Leverkusen verteidigte die Tabellenführung mit einem 2-1 im match of the day gegen Schalke 04.Trotz guter Chancen der Königsblauen(Kuranyi!!) gelang dem neuen deutschen Offensivtraum Kiessling und Helmes ein klarer Vorsprung zur Pause,bevor Castros Rote Karte die Sache wieder spannend machte.Als Kuranyi der Anschluss gelang,wehte ein Hauch von Karlsruhe(3-3 nach 3-0) durch die Bayarena,doch diesmal reichte es am Ende,da ein zweiter Schalker Treffer durch Asamoah wegen hauchzartem Abseits nicht gegeben wurde.

Auch im kleinen badischen Städtchen Sinsheim,bekanntermassen Heimat der TSG Hoffenheim,geht die Party weiter.Das Wunder,das mittlerweile keinen mehr wundert!Unbeeindruckt der Pleite von Berlin brachten in Mannheim wieder mal Ibisevic und C.Eduardo(herrlicher Freistoss) die Gastgeber in Front,doch Grafite und Dzeko konnte für die Wölfe noch vor dem Wechsel jeweils ausgleichen.Obasi gelang 20 Minuten vor Schluss der" Lucky Punch" für den Aufsteiger,der offensiv mehr investierte.Magaths Mannen wurden wie so oft erst wieder nach einem Rückstand aktiv.Oft ging das noch gut,diesmal nicht.

Der FC Bayern führte bei Borussia Mönchengladbach durch Toni und Ribery(FE) hochverdient und wollte den klaren Vorsprung gewohnt cool heimschaukeln,doch der Grat zur Arroganz war diesmal zu schmal!Der Neuling schaffte durch Friend und Bradley noch den unverhofften Ausgleich,der den Sturm der Münchner auf die Tabellenspitze jäh stoppte.

Im Verfolgerduell bestätigte Hertha BSC seine derzeit starke Form mit einem 2-1 gegen den auswärts erneut harmlosen Hamburger SV.Petric sorgte mit tollem Fallrückzieher zwar für die Führung der Hanseaten,doch unmittelbar nach dem Wechsel drehten die Berliner durch einen Doppelschlag von Cicero und Domovchiyski die Partie.Der HSV hatte kurz vor Schluss Pech,als Pitroipa die Latte traf.

Die Dortmunder Borussia nahm sich eine dringend benötigte Auszeit von ihrem Heimkomplex und gewann gegen Eintracht Frankfurt sicher und klar mit 4-0.Subotic(2) und Hajnal sorgten bereits nach 25 Minuten für geklärte Verhältnisse,der Brasilianer Santana setzte nach dem Wechsel den Schlusspunkt.Bemerkenswert-alle genannten Herren sind Innenverteidiger!Der BVB schaffte mit diesem Erfolg den Anschluss an die internationalen Fleischtöpfe.

Im Abstiegsknaller setzte sich Energie Cottbus knapp gegen den Karlsruher SC(1-0) durch. Jelics Tor kurz vor Ladenschluss war gleichbedeutend mit dem ersten Heimsieg für die Lausitzer,die damit den Anschluss an die übrigen Kellerkinder hergestellt haben.Für den KSC hingegen wird die Lage nach nur einem Punkt aus den letzten 7 Spielen immer bedrohlicher.

Unansehliche Nulldiät gabs bei Stuttgart gegen Bielefeld.Stümperhafte Schwaben rannten planlos gegen das westfälische Betonmischwerk an. Lehmanns Aussetzer in der zweiten Hälfte hätte der Arminia fast noch den Sensations-Dreier beschert,doch das wäre des Guten erheblich zu viel gewesen.

Bereits am Freitagabend wähnte sich Hannover 96 nach Schlaudraffs Treffer(63.) einem Heimsieg gegen den Vfl Bochum nahe.Keeper Fromlowitz,in seiner bisherigen Enke-Vertretung ständig zwischen Kreis-und Weltklasse pendelnd,entschied sich jedoch wieder mal für ersteres und haute sich eine Flanke von Bochums Freier selbst rein.Am Ende ein 1-1,das keinem so recht hilft.

Am heutigen Sonntag kompettiert die Partie Werder Bremen gegen 1.FC Köln den Spieltag.Die Statistik spricht klar für die formschwachen Norddeutschen,die aktuelle Form mit zuletzt 5 Siegen in den letzten 7 Partien für Daums Aufsteiger.

Für einen Heimsieg zahlt stanjames das 1,5-fache des Einsatzes zurück.Mutigere Wettgefährten werden mit Quoten von 4,85(X) und gar 8,2(2) bei pinnacle mal wieder am besten bedient.

 

 

16. November 2008 / pedro - Kategorie: Bundesliga-Wetten

Auch am elften Spieltag gaben sich Hoffenheim und Leverkusen keine Blöße. Beide Mannschaften gewannen ihre Heimspiele letztlich souverän. Der VfB Stuttgart musste hingegen eine 1:3-Niederlage gegen Köln hinnehmen. Von den letzten fünf Mannschaften punktete lediglich der VfL Bochum. Hannover und Frankfurt konnten durch ihre Siege hingegen fünf Punkte zwischen sich und Platz 16 bringen.

Bayer Leverkusen – VfL Wolfsburg 2:0

Ziemlich zahnlos präsentierten sich die „Wölfe“ zu Beginn. Einzig Christian Gentner suchte per Fernschuss den Torerfolg. In der 57. Minute erlöste dann der Schweizer Tranquillo Barnetta die Hausherren und traf zum 1:0. Acht Minuten später beendete Stefan Kießling seine lange Torflaute. Erst danach wachten die Gäste auf. Ein Treffer sollte jedoch nicht mehr fallen. Glück hatte Leverkusen allerdings, als Edin Dzekos Kopfball in der Nachspielzeit an das Torgebälk knallte.

Werder Bremen – Hertha BSC 5:1

Debütant Christopher Gäng im Hertha-Tor, der den verletzten Jaroslav Drobny vertrat, konnte einem beinahe Leid tun. Denn da war es wieder, das Bremer Offensivfeuerwerk. Gegen harmlose Berliner brachten Kacar (Eigentor), Diego und Rosenberg die Gastgeber bereits zur Pause mit 3:0 in Führung. Danach schalteten diese einen Gang zurück. Durch einen Doppelschlag von Pizarro, der das zwischenzeitliche 1:4 durch Cicero vergessen ließ, gewann Werder jedoch auch den zweiten Durchgang.

Energie Cottbus – FC Schalke 04 0:2

In der Lausitz trafen mit Cottbus und Schalke zwei typische „Under-Mannschaften“ aufeinander. Und tatsächlich stand es bis zur 80. Minute torlos unentschieden. Obwohl Orlando Engelaar nach einer abfälligen Geste gegen den Schiedsrichter-Assistenten vom Platz gestellt worden war, gingen die Gäste in Führung: Wieder einmal war Abwehrspieler Heiko Westermann mit dem Kopf erfolgreich. Den 2:0-Schlusspunkt setzte Jefferson Farfan, der einen Elfmeter-Nachschuss in die Maschen beförderte.

TSG 1899 Hoffenheim – Karlsruher SC 4:1

Dass die TSG Hoffenheim wohl neben Werder Bremen die aussichtsreichste „Over-Mannschaft" der ersten Bundesliga ist, dürfte sich mittlerweile wohl herumgesprochen haben. Goalgetter Ibisevic brachte die Gastgeber bereits in der 15. Minute in Führung. Sebastian Freis glich jedoch kurze Zeit später aus. Nach der Pause kam es dann, wie es so oft in dieser Saison gekommen ist: Innerhalb von elf Minuten steuerten Obasi (2) und Ibisevic drei Tore bei. Die Hoffenheimer Offensivlust hatte am letzten Spieltag schon der VfL Bochum zu spüren bekommen. Auch Hannover 96 kam bereits übel unter die Räder. So reihte sich der KSC in eine durchaus illustre Gesellschaft der Hoffenheim-Opfer ein.

Bayern München – Arminia Bielefeld 3:1

Als Miroslav Klose die Bayern in der 25. Mintue in Führung brachte, hatten wohl alle mit einem ungefährdeten Münchener Sieg gerechnet. Doch Artur Wichniarek machte diesem Ansinnen mit seinem Elfmetertreffer zumindest vor der Pause einen Strich durch die Rechnung. In der Folge verhinderten die Arminia-Abwehr und ihr Torhüter Dennis Eilhoff weitere Gegentreffer. Erst in der 78. Minute erlöste Franck Ribéry den Rekordmeister mit seinem satten Linksschuss. Kurze Zeit später flog dann Robert Tesche nach einem groben Foulspiel an Ribéry vom Platz. In der letzten Minute durfte sich dann auch der eingewechselte Lukas Podolski in die Torschützenliste eintragen: Er verwandelte einen Elfmeter zum 3:1.

Hannover 96 – Hamburger SV 3:0

Sehr wechselhaft präsentiert sich der HSV in dieser Saison. Von Beginn an wurden die Gastgeber von starken 96ern unter Druck gesetzt. Bastian Schulz belohnte diese Bemühungen bereits in der fünften Minute mit einem gut platzierten Rechtsschuss. Wenig später legte der in letzter Zeit stark kritisierte Jan Schlaudraff einen weiteren Treffer nach. Elf Minuten vor Schluss sorgte Jiri Stajner schließlich dafür, dass die Hamburger mit einer deutlichen 0:3-Niederlage zurück in den Norden fuhren.

VfB Stuttgart – 1. FC Köln 1:3

Der Zweitliga-Torschützenkönig der letzten Saison, Milivoje Novakovic, brachte die Daum-Truppe bereits in der dritten Minute in Führung. Nach der Pause war er erneut zur Stelle, als Hitzlsperger einen katastrophalen Fehlpass spielte. Zwar traf Roberto Hilbert zum 1:2. Doch dann leistete sich der Nationalspieler einen noch schlimmeren Aussetzer als sein Teamkollege Hitzlsperger, als er den Ball vertändelte. Der portugiesische Nationalspieler Petit schnappte sich das runde Leder, verlud Jens Lehmann im VfB-Tor und schoss zum 3:1 ein. Für diesen Sieg hatte bwin eine Außenseiterquote von 5,25 vorgesehen.

Borussia Dortmund – VfL Bochum 1:1

Es war das fünfte Unentschieden der Borussen in ihrem sechsten Heimspiel. Trotz dieser Remis-Serie hatte bwin mit 3,80 eine ansehnliche Unentschiedenquote im Angebot. Zwei Spieler, die in dieser Saison bislang eher als Joker zum Einsatz gekommen waren, erzielten die Treffer der Partie. In der 27. Minute schoss Thomas Zdebel, der für den gelb-rot-gesperrten Dabrowski in die Startformation gerückt war, den Ball aus 20 Metern volley in die Maschen. Zwar bestimmten die Gäste das Spielgeschehen auch in der Folge. Doch kurz vor der Pause verwertete Mohamed Zidan die erste Borussen-Chance zum Ausgleich. Nach Wiederanpfiff änderte sich das Bild. Die Dortmunder wurden stärker. Die beste Chance vergab Kapitän Sebastian Kehl, der den Ball freistehend aus kurzer Distanz am Tor vorbeischlenzte. Weil Bochum in der letzten Viertelstunde wieder aufwachte, stand unter dem Strich am Ende eine verdiente Punkteteilung.

Borussia Mönchengladbach – Eintracht Frankfurt 1:2

Vor ein paar Wochen hätten die Frankfurter Fans Trainer Friedhelm Funkel am liebsten noch aus dem Stadion gejagt. Es folgten Siege gegen Karlsruhe und Cottbus. Nach der Niederlage gegen Bayern München holten die Frankfurter nun einen „Dreier“ gegen den nächsten direkten Abstiegskonkurrenten. Und wieder drehten sie einen Rückstand. In der zwölften Minute bewies Frankfurts Marco Russ ungeahnte Torjägerqualitäten. Leider traf er ins eigene Tor. Doch nur drei Minuten später setzte sich Ümit Korkmaz über rechts durch und legte auf Martin Fenin quer. Dieser erzielte den Ausgleich. In der 52. Minute nutzte Michael Fink schließlich die ihm von der Gladbacher Hintermannschaft gelassenen Freiheiten und markierte den Siegtreffer für die Funkel-Elf.


Diese Paarungen hält der zwölfte Spieltag für uns bereit:

1. FC Köln – Hannover 96       

Hamburger SV – Borussia Dortmund                            

VfL Wolfsburg – Energie Cottbus                                 

Karlsruher SC – Bayer Leverkusen                   

VfL Bochum – Werder Bremen                                                

Arminia Bielefeld – Borussia Mönchengladbach                                    

FC Schalke 04 – Bayern München                               

Eintracht Frankfurt – VfB Stuttgart                                

Hertha BSC – 1899 Hoffenheim

2. November 2008 / Andree - Kategorie: Bundesliga-Wetten

In der Bundesliga hat sich das Tabellenbild nach dem neunten Spieltag gehörig verändert. Der Retorten-Club aus Hoffenheim siegte überzeugend gegen Hamburg und übernahm somit wieder die Tabellenspitze. In den unteren Tabellenregionen sind die Clubs durch Siege von Frankfurt und Mönchengladbach näher zusammengerückt. Oben wie unten bleibt es spannend.

Bayer Leverkusen – 1. FC Köln 2:0

Lange Zeit standen die Kölner im Derby gegen Leverkusen defensiv sicher. Erst in der 67. Minute köpfte Abwehrspieler Manuel Friedrich nach Vorarbeit von Nationalspieler Simon Rolfes zur Führung für die Hausherren ein. Als Pedro Geromel sechs Minuten vor Schluss Pirmin Schwegler im Strafraum zu Fall brachte, verwandelte Theofanis Gekas den fälligen Strafstoß zum 2:0-Endstand. Der Sieg katapultierte die Leverkusener für einen Tag an die Tabellenspitze.

Bayern München – VfL Wolfsburg 4:2

Manchmal müssen im Fußball Zeichen gesetzt werden. Da lagen die Bayern nach einer zu Beginn desolaten Leistung durch Treffer von Grafite und Dzeko mit 0:2 hinten. – Wettanbieter bwin hatte für einen Wolfsburger Sieg die Quote 5,00 vorgesehen. Doch dann setzte Frank Ribery mit dem Anschlusstreffer kurz vor der Pause plötzlich das erste Zeichen. Ein zweites dann vom in den letzten Wochen nicht unumstrittenen Bayern-Kapitän Mark van Bommel in der 54. Minute, als sich dessen Kopfball zum 2:2 in die Maschen des Wolfsburger Tores senkte. Und dann wieder so ein Zeichen, als Tim Borowski, der bislang nicht über seine Reservistenrolle hinausgekommen ist, zehn Minuten später mit einem strammen Schuss zur Führung traf. Schweinsteiger markierte noch den 4:2-Endstand. Ein deutliches Lebenszeichen der Bayern im Meisterschaftskampf.

FC Schalke 04 – Arminia Bielefeld 0:0

Ein torloses Remis auf Schalke. Und hieran hatte vor allem einer maßgeblichen Anteil: Bielefelds Torhüter Dennis Eilhoff. Immer wieder parierte der eigentlich als „Nummer zwei“ vorgesehene Eilhoff beste Schalker Torchancen, sei es durch Rakitic, Altintop oder Farfan. Kevin Kuranyi, unter der Woche noch im UEFA-Cup gegen Paris erfolgreich, traf zudem nur den Pfosten. Auch gegen durch Jonas Kampers Platzverweis in der 60. Minute dezimierte Gäste sollte kein Treffer fallen. Für die Bielefelder ein wichtiger Punkt im Abstiegskampf. Für Schalke zu wenig, gemessen an den eigenen Ansprüchen. Und für Wettfreunde wäre das richtige Tippen dieses Spielausgangs mit einer Quote von 4,85 bei bwin belohnt worden.

Hannover 96 – Werder Bremen 1:1

Es sollte das Spiel von Enke-Ersatz Florian Fromlowitz werden. Während dieser bei der 2:5-Niederlage des letzten Spieltags gegen Hoffenheim noch einen rabenschwarzen Nachmittag erwischt hatte, vereitelte er nun eine Bremer Chance nach der nächsten. Mit Christian Schulz hatte ein Ex-Werderaner die Gastgeber bereits in der neunten Minute in Führung gebracht. Dank eines gut aufgelegten Fromlowitz sollte es bei Hugo Almeidas vor der Pause erzieltem 1:1 bleiben.

Borussia Mönchengladbach – Karlsruher SC 1:0

Es war noch nicht alles Gold, was da bei Hans Meyers Comeback als Gladbacher Trainer glänzte. Aber auch Karlsruhe präsentierte sich alles andere als torgefährlich. Schließlich war es in der 51. Minute Gladbachs Spielführer Patrick Paauwe, der den Treffer des Spiels erzielte. Weil Soumaila Coulibalys strammer Freistoß an der Latte landete, blieb es bei diesem knappen Spielstand. So brachte Gladbachs Kapitän Paauwe seine Mannschaft wieder auf Kurs und die Borussia gab die „Rote Laterne“ an Energie Cottbus weiter.  

Energie Cottbus – Eintracht Frankfurt 2:3

Da gingen die bislang offensivschwachen Cottbuser durch zwei Treffer von Dimitar Rangelov mit 2:0 in Führung. Und trotzdem reichte es nicht zum Sieg. Die Initialzündung für die Frankfurter Aufholjagd war eine Glanzparade Oka Nikolovs, der einen Freistoß von Skela glänzend parierte. Michael Fink markierte kurz vor der Pause den Frankfurter Anschlusstreffer. Im zweiten Durchgang sorgten Martin Fenin und Nikos Liberopoulos mit ihren Treffern dafür, dass die Frankfurter nach dem 2:1-Erfolg unter der Woche gegen den Karlsruher SC erneut drei Punkte einfahren konnten und dass der Stuhl von Eintracht-Trainer Friedhelm Funkel weniger bedenklich wackelt.

Borussia Dortmund – Hertha BSC 1:1

In einer von beiden Mannschaften offensiv geführten ersten Hälfte umkurvte Raffael BVB-Torhüter Roman Weidenfeller. Dieser konnte ihn nur mit einem Foulspiel stoppen. Cicero verwandelte den fälligen Elfmeter zur Führung. Nach der Pause kamen die Gastgeber nur noch durch Standardsituationen zu Chancen. Kehl beförderte in der 71. Minute einen Eckstoß von Alexander Frei zum 1:1-Endstand in die Maschen. Dieses vierte Remis der Dortmunder in ihrem fünften Heimspiel wäre von Wettanbieter bwin mit einer Quote von 3,40 honoriert worden. 

VfB Stuttgart – VfL Bochum 2:0

Im ersten Durchgang bissen sich die Stuttgarter an der Bochumer Defensive die Zähne aus. Auf Seiten der Gäste hatte Sestak die Führung auf dem Fuß. Sein Schuss strich jedoch am rechten Pfosten des Stuttgarter Tores vorbei. In der zweiten Hälfte stellten die Bochumer jegliche Offensivbemühungen ein. Einmal mehr bewies Nationalstürmer Mario Gomez seine Klasse. Mit seinen späten Treffern in der 80. und 83. Minute entschied der die Partie für die Hausherren.

TSG 1899 Hoffenheim – Hamburger SV 3:0

Der Tabellenzweite traf auf den Dritten. Auch bwin hatte mit Siegerquoten von jeweils 2,55 beide Teams gleichauf gesehen. Und trotzdem offenbarte sich den Zuschauern vor der Pause ein Klassenunterschied. Mit offensivem Pressing spielten die Hoffenheimer ihre Gäste regelrecht schwindelig. Obasi traf zur Führung. Nach Vorarbeit von Ba hatte Vedad Ibisevic keine Mühe, den Ball zum 2:0 über die Torlinie zu befördern. Und vor der Pause war Obasi ein weiteres Mal zur Stelle. Auch nach Wiederanpfiff änderte sich an den Kräfteverhältnissen nichts. Tore fielen jedoch nicht mehr.

Diesmal geht es bereits Dienstag und Mittwoch in der Bundesliga weiter. – Hier die Paarungen des zehnten Spieltages:

Werder Bremen – Bayer Leverkusen                          

VfL Wolfsburg – Borussia Mönchengladbach                       

Karlsruher SC – FC Schalke 04                                            

Arminia Bielefeld – Energie Cottbus                            

Hamburger SV – VfB Stuttgart                       

Eintracht Frankfurt – Bayern München            

Hertha BSC – Hannover 96                           

VfL Bochum – 1899 Hoffenheim                                           

1. FC Köln – Borussia Dortmund         

27. Oktober 2008 / Andree - Kategorie: Bundesliga-Wetten

Die Bundesliga avanciert zu einer Zweiklassengesellschaft. Während den Tabellenelften Bayern München nur fünf Punkte von Primus Hamburg trennen, konnten von den Mannschaften ab Platz zwölf nur Bochum und Mönchengladbach punkten. Die Partie der beiden Abstiegskonkurrenten endete 2:2.

VfL Bochum – Borussia Mönchengladbach 2:2

Das erste und gleichzeitig letzte Spiel von Christian Ziege als Gladbacher Interimscoach endete mit einem Teilerfolg für die Gäste. Von Beginn an formierten diese ein eng stehendes Mittelfeld. Klare Chancen verzeichneten jedoch nur die Bochumer. So scheiterte etwa Kaloglu am ehemaligen Bochumer im Gladbacher Tor, Uwe Gospodarek. Aus dem Nichts heraus brachte der von Gegenspieler Marcel Maltritz alleingelassene Steve Gohouri die Gladbacher jedoch nach einem Marin-Freistoß in Führung. Nach der Pause legten die Gastgeber einen Gang zu. Dabrowski und Kaloglu drehten den Spielstand. Dass es für die Gladbacher letztlich doch noch zu einem Punkt reichte, hatten sie einer guten Moral, ihrem Torschützen Thomas Kleine und einem indisponierten VfL-Keeper Fernandes zu verdanken, der Kleines Kopfball hinter die Torlinie kullern ließ. Das von vielen Experten erwartete Unentschieden war von bwin mit einer Quote von 3,30 bewertet worden.

1. FC Köln – Energie Cottbus 1:0

Es war eine einseitige Partie. Die Kölner drängten nach vorne, während sich die Cottbuser auf das beschränkten, was ihnen am besten zu liegen scheint: Die Defensive. Obwohl Energie-Spieler Igor Mitreski bereits in der 29. Minute wegen groben Foulspiels vom Platz gestellt worden war, sollten mehr Treffer als der von Milivoje Novakovic kurz vor der Pause nicht fallen. Dies lag nicht zuletzt auch daran, dass Novakovic den Ball eine Viertelstunde vor Schluss freistehend nur an die Latte schoss.

Hannover 96 – TSG 1899 Hoffenheim 2:5

Als Christian Schulz und Jiri Stajner die Hoffenheimer Führung durch Ibisevic nach der Pause in eine 2:1-Führung umwandelten, schien sich Hannover auf der Siegerstraße zu befinden. Doch weit gefehlt: Einmal mehr zeigte die junge Hoffenheimer Elf ihre Offensivqualitäten. Innerhalb von 13 Minuten schossen Obasi, Salihovic, Ba und erneut Ibisevic einen deutlichen 5:2-Kantersieg heraus. Enke-Ersatz Florian Fromlowitz im 96-Tor machte hierbei meist eine eher unglückliche Figur.

Werder Bremen – Borussia Dortmund 3:3

Bis zur 88. Minute hätten die Borussen über eine Punkteteilung wohl kaum gejubelt. Am Ende waren sie mit einem Zähler zufrieden. Nachdem Frank Baumann den Führungstreffer durch Alexander Frei egalisiert hatte, brachte Mats Hummels die Gäste erneut in Front. 2:1 stand es bis zur 88. Minute. Dann nutzte Claudio Pizarro einen eklatanten Fehler von BVB-Torhüter Roman Weidenfeller. In der Nachspielzeit legte der Peruaner sogar das 3:2 nach. Doch wieder einmal offenbarten die Werderaner deutliche Abwehrschwächen. Diesmal war der Ex-Bremer Mohamed Zidan der Nutznießer, der den 3:3-Endstand herstellte. Ein Remis, das bei bwin eine Quote von 3,40 eingebracht hätte.

Eintracht Frankfurt – Bayer Leverkusen 0:2

Der Stuhl von Eintracht-Trainer Friedhelm Funkel wackelt bedenklich. Nationalspieler Patrick Helmes brachte Bruno Labbadias Mannen bereits in der sechsten Minute vom Elfmeterpunkt aus in Führung. Zwar bemühten sich die Hausherren um den Ausgleich. Doch als Eintracht-Torhüter Oka Nikolov in der 61. Minute einen Freistoß von Kadlec nur nach vorn abwehren konnte, entschied der freistehende Arturo Vidal das Spiel mit seinem Kopfballtreffer.

VfL Wolfsburg – Arminia Bielefeld 4:1

Magaths Mannen wurden ihrer Favoritenrolle – die bwin mit einer Wolfsburger Siegerquote von 1,40 quittierte – in allen Belangen gerecht. Den Zuschauern in der VW-Arena offenbarte sich ein Klassenunterschied. Zvjezdan Misimovic eröffnete den Torreigen mit einem Doppelpack. Abwehrspieler Alexander Madlung legte in der 54. Minute das 3:0 nach. Bei seinem Kopfball im Fünfmeterraum hatte Arminias Torhüter Dennis EIlhoff das Nachsehen. Der von den Wolfsburgern nach Bielefeld ausgeliehene Alexander Laas erzielte zwar den Anschlusstreffer. Doch der starke Grafite stellte mit seinem Treffer zum 4:1 die alten Kräfteverhältnisse wieder her.

Hertha BSC Berlin – VfB Stuttgart 2:1

Die „alte Dame“ kann auch ohne Marko Pantelic siegen. Hertha-Trainer Lucien Favre hatte seinen Star suspendiert, weil Pantelic nach einem Nationalmannschaftseinsatz unter der Woche das Training versäumte. Maximilian Nicu brachte die Gastgeber in Führung. Nach Vorarbeit von Mario Gomez markierte Cacau jedoch kurz nach der Pause den Ausgleich. In der Folge drängten die Stuttgarter auf den Siegtreffer. Doch drei Minuten vor Schluss war es Gojko Kacar, der den Berlinern einen glücklichen „Dreier“ sicherte.

Karlsruher SC – Bayern München 0:1

Die Bayern erarbeiteten sich in der Anfangsphase spielerische Vorteile. Doch in der Folge hielt Karlsruhe gut mit. Sebastian Freis Schuss streifte nur die Latte des Münchener Tores. Dass es am Ende zu einem der beinahe schon berüchtigten 1:0-Siege der Bayern reichte, hatten diese ihrem Nationalstürmer Miroslav Klose zu verdanken. Dieser netzte vier Minuten vor Schluss ein und durfte mit einem Salto über einen schmeichelhaften Bayern-Sieg jubeln. Und dieser wäre nach den schwachen Münchener Auftritten der letzten Wochen sogar mit einer recht ordentlichen bwin-Quote von 1,55 belohnt worden.

Hamburger SV – FC Schalke 04 1:1

Der Tabellenführer aus Hamburg dominierte den ersten Durchgang. Nationalspieler Piotr Trochowski, der bereits den Siegtreffer für die deutsche Nationalmannschaft im WM-Qualifikationsspiel gegen Wales erzielt hatte, brachte die Gastgeber in Führung. Nach der Pause erwischte Schalke einen Beginn nach Maß: Der eingewechselte Benedikt Höwedes traf zum 1:1-Ausgleich. Dies war gleichzeitig auch der Endstand. Die Punkteteilung, die bei bwin mit einer Quote von 3,20 quittiert wurde, genügte den Hamburgern, um ihre Tabellenführung zu verteidigen.

Und so geht es am 9. Spieltag weiter:

Bayer 04 Leverkusen – 1. FC Köln

Bayern München – VfL Wolfsburg

FC Schalke 04 – DSC Arminia Bielefeld

Hannover 96 – Werder Bremen

Energie Cottbus – Eintracht Frankfurt

Borussia Mönchengladbach – Karlsruher SC

VfB Stuttgart – VfL Bochum

Borussia Dortmund – Hertha BSC

1899 Hoffenheim – Hamburger SV

19. Oktober 2008 / Andree - Kategorie: Bundesliga-Wetten









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