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Sportwetten News
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23. November 2009 / christoph
Wenige Tage ist es erst her, da wurde die Fussballwelt nach dem Tod von Robert Enke ein zweites Mal erschüttert. Auch wenn sich der Betrug in einem viel geringerem Rahmen bewegt, als es der Tod eines Menschen ist, was bleibt ist das Kopfschütteln vieler Zuschauer in den Stadien der Bundesliga.
Können wir dem Sport denn garnicht mehr trauen. Muss man vor jedem Spiel Angst haben, dass schon vor dem Anpfiff das Endergbnis in den Köpfen einiger Spieler, Trainer oder Schiedsrichter umherschleicht? Macht ein Gang in die Arena meines Clubs überhaupt noch Sinn?
Natürlich kann jedes Spiel gefixed werden. Dem sollte sich jeder bewusst sein. Vielleicht sind ein Endspiel in der Champions League oder das Finale der WM 2010 nicht relevant, doch mindestens 99,9% aller Spiele könnten mit Betrug enden. Zum Glück sprechen wir von "könnten", wo käm der Fussball denn hin, wenn es an der Tagesordnung wäre, dass verwirrende Ergebnisse nach hohen Investitionen zustande kommen.
Doch ist nach dem Wettskandal nun endlich die Hoffnung da, dass es einen sauberen Sport geben wird? Leider muss ich Ihnen diese Frage mit "Nein!" beantworten. Es wird auch in den kommenden Jahren wieder Betrüger geben, die es schaffen Spieler und sonstige Offizielle auf ihre Seite zu ziehen.
Selbst dieses Wochenende stinken, man verzeihe mir diesen Ausdruck, einige Spiele bis zum Himmel. Es begann in Bosnien Herzegovina. Am Samstag sank die Quote von Zeljezniar, die in Laktasi anzutreten hatten ernorm. Nach wenigen Stunden hatten alle Buchmacher das Spiel aus dem Programm genommen. Tatsächlich siegten die Gäste 2:1. Der einzige Auswärtssieg an diesem Tag in der Liga, alle anderen Partien gewannen die Heimteams. Ein typischer Fingerzeig in Bosnien.
Noch schlimmer ging es in Russland her. Da wurde der vermeintlich geplante Betrugsversuch in die Öffentlichkeit getragen, was im Umkehrschluss bedeutet, dass unheimliche Summen auf Kuban am gestrigen Tag gesetzt wurden. Von einer @6,0 und immerhin @4,20 an der Börse entwickelte sich eine @1,43 Gegenquote zum LAYen. Mehr braucht man garnicht zu sagen. Natürlich gibt es auch Fakedrops, bei denen die Spielschiebung nur verbreitet wird, um die Quote zu verändern. An diesem Tag sprach aber wenig dafür!
Ein letztes Beispiel geschah heute Abend in Brasilien. Recife ist längst abgestiegen. Der Gast aus Fluminense brauchte noch dringend Punkte. Obwohl die Quote auf den Auswärtssieg gar stieg, ist ein gefixtes Match nicht ausschließbar. Deutlich erkennbar ist diese Sprache an den Roten Karten. Zweimal musste Recife den Verlust eines Spielers beklagen, ein Eigentor sorgte für Fluminenses Führung.
Alle 3 Beispiele sind gewiss nicht 100% ig geschoben. Dazu weiß ich zum Glück viel zu wenig. Aber die Vermutung liegt nah, dass sich wieder einige Wetter illegal Geld besorgt haben, oder zumindest der Verein ohne Gefahr 3 Punkte einsammeln konnte.
Eine Gefahr aber sollten Sie tunlichst vermeiden. Sehen Sie ab sofort nicht in jedem Spiel mit Elfmetern, Karten oder kuriosen Toren gleichzeitig eine Schiebung. So oft wie Sie solche Matches verfolgen können wird gewiss nicht gefixed. Damit nehmen Sie sich nur die Freude am Fussball und diese sollte auch bei all den Rückschlägen nie verloren gehen.
Kategorie: Fussball-News
22. November 2009 / christoph
Immer größere Kreise zieht der Wettskandal. Selbst die Bild findet keine wichtigeren Themen für die Titelseite. Inzwischen wurde bekannt, dass über 200 Spiele manipuliert worden. Die eingesetzten Gelder aber sind deutlich niedriger, als dies bei ehemaligen Wettskandalen der Fall war.
Auch eine Liste der Spiele ist inzwischen aufgetaucht. So sind in Deutschland, wie bereits im letzten Artikel bezüglich des Wettskandals erwähnt, die Spiele des VFL Osnabrück gegen Nürnberg und Augsburg betroffen. Noch gravierender sind die Auswirkungen im Amateurgeschäft. 5 Spiele aus der 3.Bundesliga und gar 18 Spiele in den Regionalligen stehen zur Debatte. Die kleinen Einsätze führten gar dazu, dass Oberligaspiele unerkannt manipuliert werden konnten.
8 Spiele stehen in Bosnien auf der Strafliste. Dies ist jedoch fast schon lächerlich, wissen doch die meisten Wettinteressenten, dass in Bosnien viel mehr gefixed wird, als in gerade einmal 8 Spielen. In örtlichen Wettbüros sind teilweise nicht einmal mehr Heimsiege ohne Kombination tippbar, da die Liga dank diverser Betrüger unglaublich heimlastig gemacht wurde.
Viel interessanter, wenn auch mit negativer Blickrichtung, ist, dass auch die Schweiz und Österreich mit in den Intrigen verstrickt sind. 11 Spiele der obersten 2 Ligen werden in Österreich untersucht, in der Schweiz sind sogar genau Beispiele vorhanden. So soll Yverdon gegen Thun geschoben gewesen sein. Am 26.April sollen Kicker des Gastvereines Geld dafür angenommen haben, dass ihre Mannschaft mit mindestens 4 Treffern Rückstand verliert. Ein 1:5 war das logische Endergebnis. Einen Monat später musste Gossau gegen Locarno mit mindestens 2 Treffern verlieren. Ein 0:4 stand nach 90 Minuten auf der Anzeigetafel.
Belgien, Kroatien, Ungarn und die Türkei sind weitere genannte Länder, denen die Spielverschiebung zu Last gelegt wird. Im Gegensatz zu den Ligen in Deutschland und Österreich sind aber alle Länder schon regelmäßig in Fixgeschichten involviert gewesen.
Zwar muss man in gewisser Hinsicht Profi sein, um über 200 Spiele zu verschieben, doch die kleinen Summen verwirren den Skandal gewaltig. So werden für gewöhnlich besonders in Asien Millionen auf abgesprochene Spiele gesetzt. Tatsächlich aber sind bei den meisten genannten Matches kaum über 10000 bis Zwanzigtausend Euro ausgegeben wurden. Anscheinend hatten die Betrüger selbst anfangs kaum Geld und mussten sich noch oben steigern. Doch vorerst bleibt hinter allen Befürchtungen ein dickes Fragezeichen. Einzig die Zeit wird Licht hinter die dunklen Fassaden tragen.
Kategorie: Fussball-News
15. November 2009 / christoph
Mit Spannung wurden die Hinspiele der Playoffpaarungen für die Fussball Weltmeisterschaft 2010 in Afrika erwartet. Gleich in 3 Partien mussten Anwärter auf den Gesamtsieg nachsitzen. Unerwartet erfolgreich gestalteten sich die Ergebnisse, doch wer die Spiele gesehen hat weiß, dass viel Glück dabei war.
Irland : Frankreich 0:1
Die Franzosen haben mit dem goldenem Auswärtstreffer den Grundstein für ein Weiterkommen geleget. Zwar war die Equipe Tricolore klar spielbestimmend und erarbeitete sich an die 60 % Ballbesitz, doch die erhofften Angriffsszenen fanden nicht statt. So musste ein abgefälschter Schuss die glückliche Entscheidung besorgen.
Russland : Slowenien 2:1
Am meisten überzeugen konnte gestern der russische Verband. Arshavin und Co. legten los wie die Feuerwehr, während die Slowenen nichts entgegenzusetzen hatten. Der glatte Vorsprung von 2:0 nach 80 Minuten hätte höher ausfallen müssen. So aber kam der Underdog mit der ersten Chance zum Anschlusstreffer und hatte gar Pech, dass in der Nachspielzeit nicht noch der Ausgleich gelang.
Griechenland : Ukraine 0:0
Es war das typische "Abwarten", welches oft in wichtigen Duellen über den Rafinessen des Fussballs thront. Keins der beiden Länder wollte den ersten Fehler machen, was den logischen Schluss eines 0:0 ergibt. Treffer gab es dennoch. Doch die Führung der Heimelf wurde aufgrund angeblicher Abseißsituation zurückgepfiffen.
Portugal : Bosnien 1:0
Die Portugiesen können sich, wenn es am Mittwoch wirklich reichen sollte, bei Bruno Alves bedanken. Der Verteidiger köpfte gegen Bosnien ebenso beherzt in das Netz, wie bereits zuvor in Minute 94 bei dem knappen 2:1 Erfolg in Albanien. Zwar bestimmten die Gastgeber lange Zeit die Partie, doch Unachtsamkeiten vor dem Pausenpfiff, sowie in den letzten 10 Minuten, hätten Tore für Bosnien bedeuten müssen. Gleich dreimal rettete die Latte für den geschlagenen Keeper. Da ist die letzte Messe noch nicht gelesen!
Kategorie: WM 2010
11. Oktober 2009 / paul
WM 2010 Qualifikation Europa: Wir kommen!
Deutschland:
Nach dem Sieg in Moskau qualifiziert sich der DFB für die WM Endrunde in Südafrika. Goldtorschütze Miroslav Klose trifft in der 34. Minute zum 1:0 gegen die Russen, in der 69. bekamm Boateng die Gelb-Rote Karte. Özil kam in der 72. Minute für Arne Friedrich, Lukas Podolski (für Trochowski) und Mario Gomez (für Klose) durften ebenfalls noch gegen die Russen ran.
Dänemark:
Die Schweden-Bomben eliminiert, löst auch Dänemark das Ticket zur WM Endrunde. Poulsen trifft in der 78. Minute für die Dänen, Schweden war nicht mehr fähig, auszugleichen. In dieser Gruppe wird es allerdings auch noch einmal spannend, denn Portugal gewinnt dank Toren von Simao (Doppeltorschütze) und Liedson gegen Ungarn mit 3:0. Portugal kann somit mit einem Sieg gegen Malta Platz 2 in ihrer Gruppe fixieren. Das Schicksal Portugals liegt also in den fähigen Händen von Deco & co, Aufstieg oder Untergang ist hier die Frage. Schweden liegt 1 Punkt hinter Portugal, diese müssen also hoffen, das Portugal gegen Malta ausrutscht, anderweitig verpasst Superstar Zlatan Ibrahimovic die WM.
Serbien:
Serbien fegt zu Hause die Rumänen mit 5:0 weg, uneinholbar für die Franzosen, die sich mit einem Sieg über die Färöer Inseln den zweiten Platz sichern konnten. Die Serben führen die Rumänen vor, Tore von Zigic, Pantelic, Kuzmanovic und ein Doppelpack von Jovanovic besiegelten den Untergang Rumäniens. Bei den Rumänen sieht Inter Mailand Legionär Christian Chivu die Rote Karte. Frankreich zerstückelt wie erwartet die Färinger, ein Doppelpack von Gignac zur Halbzeit und drei weitere Tore von Anelka, Gallas und Benzema fixierten schlussendlich Platz 2 in Gruppe 7. Österreich siegt (und führt zur Halbzeit ) gegen Litauen mit 2:1, doch die Franzosen holen die Österreicher nie mehr ein. Die Tore für Österreich erzielen Marc Janko und Roman Wallner (Elfmeter).
Italien:
Italien remisiert gegen Irland, doch dieses Unentschieden reicht vollkommen aus, um sich das Tiket zu lösen und die Titelverteidigung anzustreben. Für Irland trafen Whelan (8.) und Ledger (87.), für Italien Camoranesi (26.) und Gilardino (Last Minute Tor, 90.).
Die Italienier unter Marcello Lippi gingen so gesehen zweimal in den Rückstand gegen die Iren (unter Trapattoni), jedoch konnten sie, wie eben erwähnt, mit einem Last-Minute Treffer das Ticket zur Endrunde lösen.
Spanien:
Die Spanier führen die Gruppe 5 überlegen an. Neun Spiele, neun Siege, der Aufstieg in die Endrunde ist bereits seit 2 Runden fixiert. Bosnien-Herzogowina fixiert mit einem Sieg über Estland Platz 2 in dieser Gruppe, die Türkei liegen auf Platz 3, abgeschlagen mit "nur" 12 Punkten.
England:
Rachegelüste? England verliert gegen die Ukraine mit 1:0 auswärts, lässt somit noch Kroatien um den Kampf um Platz 2 zittern. Kroatien kann aus eigener Kraft nicht mehr in die Play-Offs kommen, diese müssen hoffen, dass die Ukraine gegen Andorra ausrutscht.
Niederlande:
So wie bei den Spaniern steht schon seit einigen Runden fest, dass die Oranjes nach Südafrika fahren. 8 Spiele, 8 Siege, noch Fragen?
Kategorie: Fussball-News, WM 2010
9. Oktober 2009 / christoph
Es ist wieder soweit. Die Weltmeisterschaft in Afrika, genauer genommen am Kap der guten Hoffnung, steht vor der Tür. Doch nicht jede Großmacht wird auch an den Spielen im kommenden Jahr teilnehmen dürfen.
So zittert in Südamerika momentan Argentinien mit Trainer Maradona um einen der 32 Plätze für Südafrika. Nach peinlichen Pleiten stehen die Stars nur auf Rang 5, einem Playoffplatz, der nicht direkt zur Qualifikation führt.
In Europa erwischte es einige andere Länder noch schlimmer. Griechenland beispielsweise muss sehr um Rang 2 bangen. Gegen Lettland steht das Team schon mit dem Rücken zu Wand und hofft noch einmal die Wende erzwingen zu können.
Auch Frankreich muss wie nahezu jedes Mal zittern. Zuletzt waren es die Schotten und Italien, die Frankreich beinahe aus dem EM Aufgebot gekegelt hätten. Diesmal ist Rang 1 nahezu abgeschrieben. Ohne Ribery soll nun gegen die Färöer Inseln der Playoffplatz gesichert werden.
Wichtige und entscheidende Spiele bestreiten auch Serbien und Bosnien Herzegowina. Während Serbien alle Chancen hat das Ticket zu buchen, würde Bosnien im Falle eines Sieges in Estland den Playoffplatz sichern und erstmals ganz nah an der Qualifikation sein. Die Quoten auf beide Teams befinden sich schon im Sturzflug. Die 1,6 (Serbien) und 1,55 (Bosnien) werden nicht mehr lange halten.
Portugal zittert in einer der schwersten Gruppen von Spiel zu Spiel. Nun ist gegen Ungarn nur noch Schadensbegrenzung zu erreichen. Platz 1 ist abgefahren, die Hoffnung gilt nur noch den Dänen. Sollten diese aber daheim gegen Schweden eine Niederlage einstecken müssen, wäre der WM Zug wohl endgültig abgefahren.
Nicht zuletzt liegt auch in Gruppe 5 noch viel Spannung an. Auch wenn die Finnen trotz des 3:3 gegen unsere Nationalmannschaft nicht in den Kampf um die Topplätze eingreifen konnten, erreicht der Spieltag ein wahres Endspiel zwischen Russland und Deutschland. Während den Gästen ein Remis reichen würde um die Tabellenführung zu behaupten, bauen die Russen in Moskau auf das stark technisch geprägte Spiel auf dem Kunstrasen.
Kategorie: WM 2010
9. September 2009 / gabriel
Kategorie: Wett-Wochen-Kalender
3. September 2009 / christoph
Sie als Hobbywetter sind gewiss in manschen Foren schon einmal auf die Worte „Achtung Fixed Game“ gestoßen. Der Autor des Beitrags versteht darunter ein Fussballspiel, in welchem der Ausgang schon vor Beginn der Partie feststeht. Leider fällt in die Kategorie nicht ein Match zwischen Deutschland und San Marino, wo ja eigentlich auch vor dem Duell klar ist, welches Land als Sieger vom Platz gehen wird.
Nein, es handelt sich vielmehr um Manipulationen, die immer mehr Einzug in den europäischen Fussball erhalten. Niemand kann wirklich sagen, wann erstmals ein Match manipuliert wurde. Sehr sicher ist jedoch, dass die höchste Malaysische Liga ab den 80 er Jahren immer stärker von Spielschiebungen befallen wurde. Die Buchmacher in Asien waren teils selbst kriminell, andererseits auch machtlos gegen die drohenden „sicheren Spiele“. Berichte gehen bis auf eine Partie zurück, bei der die Quote auf ein Match mit mindestens 9 Toren von @25 bis auf @1,5 zurückging. Endstand der Begegnung war 7:2. Das damals unter dem Begriff „gestürzte Wettkurve“ in die Geschichte eingegangene Ligaduell verstärkte zwar die Kontrollen, doch die Aufmerksamkeit der Asiaten weitete sich damit immer mehr auf den europäischen Raum aus.
Declan Hill ist ein Schriftsteller, der zugleich dem Verbrechen im Fussball auf den Grund gegangen ist. In seinem sehr empfehlenswertem Buch „sichere Siege“ erläutert Hill auch, was nötig ist, um ein Spiel zu manipulieren. So offenbart er, dass zumindest ein Spieler jedes Mannschaftsteils (Angriff, Mittelfeld, Verteidigung, Torwart) in den Fall verwickelt sein muss um zu mindestens 95 „erfolgreich“ manipulieren zu können. Eine nicht unwesentliche Aufgabe kann auch dem Trainer oder Schiedsrichter zugedacht werden. Außerdem suchen sich die Kriminellen immer Spieler aus, die Ansehen im Verein haben und Führungsspieler sind. Den Anweisungen dieser Spieler wird gefolgt. Tatsächlich ist die Materie inzwischen soweit ausgebildet, dass ein normaler Fan im Stadion nahezu nicht sehen kann, ob ein Spiel geschoben ist. Oft reichen absichtliche kleinere Stellungsfehler des Keepers für die Wende im Spiel.
In Europa gibt es genug Länder, die von Manipulationen befallen sind. Besonders Bosnien Herzegowina wird den Fluch nie wieder ablegen können. Im Land selbst sind Wetten auf das Heimteam gar nicht mehr möglich. Auch in Griechenland werden besonders gegen Saisonende viele Spiele geschoben. Vor knapp 2 Jahren gab es auf das Remis im Abschlussspiel der Saison eine Quote von 1,08. Auf das Endergebnis dürfen Sie dreimal raten, sollte aber bereits früher eine logische Schlussfolgerung gefunden haben. Auch Italien war in einen Wettskandal verstrickt, führte dieser doch sogar zum Zwangsabstieg von Juventus Turin vor wenigen Saisons.
Doch woran erkennt man nun wirklich ein geschobenes Spiel vorher auf dem Wettzettel. Dafür gibt es nur eine klare Antwort: GARNICHT. Es ist nicht möglich herauszufinden, ob in einem Spiel bereits das Endergebnis in den Köpfen der Kriminellen herumspuckt. Viele verwirrende Quotenverläufe lassen auf Schiebungen plädieren, doch nicht selten gibt es immer wieder so genannte „Fakedrops“ , also Spiele, die laut Quotenverlauf auf eine Schiebung schließen lassen, aber dann doch völlig anders enden. Ein nicht unwesentlicher Grund dafür könnte sein, dass bekannte User in Foren ein Spiel für „verkauft“ melden, nur um damit selbst Tradingerfolge zu erzielen.
Allgemein sind solche Matches (egal ob „gefaked“ oder nicht) stets zum Traden sehr gut geeignet. Wichtig ist es aber nicht zuviel Geld zu setzen, da diverse Spiele mit diesen Kennzeichen für schnelle Quotenänderungen in verschiedene Richtungen bekannt sind.
Gibt es auch in Deutschland Manipulationen? Ja, natürlich sind auch die Deutschen davor nicht Immun. Hoyzer hat bewiesen, dass auch in Deutschlands Ligen Geld zu verdienen ist.
Ich wünsche mir selbst eine Sportart Fussball, die fern von Schiebereien abläuft, mit Kampf und Spielkunst in allen Klassen. Doch vom Wunsch in die Realität ist es ein weiter Weg, der wohl nie hundertprozentig absolviert werden wird.
Kategorie: Fussball-Wetten
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