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Auf dieser Stichwort-Seite finden Sie die Artikel zu Borussia Dortmund und Sportwetten im Allgemeinen.
Am Sonntag, den 22. Januar 2012, begrüßt der Hamburger SV den amtierenden Meister aus Dortmund zum Rückrundenauftakt in der heimischen Arena. Das Spiel wird um 15:30 Uhr angepfiffen. (Endergebnis HSV – BVB 1:5)
Das Warten auf das Ende der fußballfreien Zeit hat an diesem Wochenende endlich ein Ende. Weihnachten und Silvester wurden entsprechende Aufmerksamkeit gewehrt, doch nun ist König Fußball wieder an der Reihe: Der 18. Spieltag der 1. Bundesliga eröffnet die zweite Hälfte der Saison. Die Hinrunde hat gezeigt, dass die Bundesliga weiterhin wettbewerbsfördernd nahe aneinander steht. Es ist demnach nicht verwunderlich wenn dem Hambuger SV, trotz unterdurschnittlicher Hinrunde realisitsche Chancen gegen Borussia Dortmund eingeräumt werden. Ein genauerer Blick lohnt sich.
Hamburger SV:
Ein katastrophaler Start in die Saison 2011/2012 gefolgt von einem leichten Aufatmen haben den Hamburger Sportverein auf den 13. Tabellenplatz der Hinrunde gehievt. Lediglich 19 Punkte konnten die Hanseaten einsammeln. Hamburg schoß 21 Tore und musste 27 Mal den Ball aus dem eigenen Netz holen. Freilich klingt die Bilanz nicht wünschenswert. Allerdings kann man durchaus zufrieden sein, wenn man den HSV ins Herz geschlossen hat. Schließlich starteten in den letzten Jahren mehrfach Mannschaft ähnlich schlecht und konnten sich während der gesamten Hinrunde nicht aufrappeln. Borussia Mönchengladbach gelang es in der letzten Saison auf wundersame Weise sich noch zu retten. Hertha BSC Berlin musste ein Jahr zu vor den Gang in die Zweitklassigkeit antreten. Entsprechend zufrieden muss man in Hamburg mit dieser unzufriedenstellenden Tabellensituation sein – bis zum 10. Spieltag war man noch Tabellenletzter.
Die Fans haben dem Verein die Treue gehalten. 51445 Zuschauer finden sich alle zwei Wochen in der Arena ein: Der 6. beste Zuschauerschnitt. Dieser Schnitt dürfte sich in der Rückrunde sogar noch verbessern, bedenkt man, dass Hamburg zu Hause noch gegen Dortmund, Bayern München und Werder Bremen spielt.
Nachdem der HSV nach dem 6. Spieltag immer noch nur einen Zähler erreicht hatte, wechselte Manager Frank Arnesen von Oenning auf Fink. Unter Fink war insbesondere im Auftreten der Mannschaft auf dem Feld eine Veränderung zu erkennen, außerdem setzte Fink auf anderes Personal, wobei Dorbny, Westermann und Aogo bisher jede Minute auf dem Feld standen. In welchem Umfeld der HSV jedoch zu großer Stärke aufläuft, ist noch nicht zu beobachten gewesen: Zu Hause holte die Mannschaft zehn Punkte, auswärts neun.
Paolo Guerrero und Mladen Petric mit je vier Toren sind Toptorschützen, Göktan Töre hält den Spitzenwert in Vorarbeiten (sechs Assists).
Um nicht nur den Abstieg zu vermeiden, sondern auch aus dem Sumpf der unteren Tabellenregionen entschwinden zu können, muss der Hambuger SV besonders gegen spielschwache Mannschaften besser werden: Zu Hause wurde gegen beide Aufsteiger (Augsburg 1:1, Berlin 2:2) sowie gegen Wolfsburg (1:1) und Kaiserslautern (1:1) nicht dreifach gepunktet.
In den folgenden Wochen spielt Hamburg nach dem Heimspiel gegen Dortmund, bei heimschwachen Berlinern, gegen Bayern München und beim 1. FC Köln.
Borussia Dortmund:
Vor der Saison hatte Dortmund Schwierigkeiten mit zwei Angelegenheiten: Zum einen waren sie gerade Meister geworden und gingen als Titelverteidiger in die neue Saison, zum anderen hatten sie mit Nuri Sahin ihr spielerisches Herzstück an die madrilenische Bank abgegeben. Mit beidem Tat sich die Mannschaft von Jürgen Klopp einige Spieltage lang schwer. Am 6. Spieltag befanden sich die Schwarz-Gelben auf der 11. Position in der Tabelle. In Dortmund roch es nach Niemandsland. Aus den letzten elf Bundesliga Spielen konnten dann aber 27 Punkte geholt werden. Folglich positionierte sich die Mannschaft wieder dort, wo man mit ihr gerechnet hatte: In der vorderen Tabellenregion. Aktuell belegt die Dortmunder Borussia punktgleich mit dem Erzrivalen aus Gelsenkirchen den zweiten Rang.
Auf der Tabelle liest sich die Hinrunde ganz ordentlich und betrachtet man das zusätzliche Vordringen bis ins Viertelfinale des DFB-Pokals, wo man mit Holstein Kiel eine lösbare Aufgabe zugelost bekommen hat, so lässt sich Stolz sein. Diesen Stolz hat man allerdings auf europäische Bühne gehörig verspielt. Als repräsentierender Meister blamierte man die Bundesliga in Europa in einer äußerst unwürdigen Art und Weise, die national für Entsetzen sorgte. Sang und klanglos verabschiedete man sich auf dem letzten Platz in der Gruppe aus Europa. Eine Lehrstunde, die der Bundesliga ettliche Punkte im Kampf um den gerade eroberten dritten Platz in der UEFA Fünfjahreswertung kostet.
In der Bundesliga musste man bisher nur in Hoffenheim (0:1) und in Hannover (1:2), sowie zu Hause gegen Hertha BSC Berlin (1:2) Niederlagen einstecken.
Personell hat die Mannschaft mit Verletzungen zu kämpfen gehabt. Barrios, Schmelzer, Subotic, Bender und Götze fielen in der Hinrunde einige Wochen aus. Positiv ist Felipe Santana zu erwähnen, der auf der Innenverteidgerposition eine ordentlich Vorstellung bot und es Neven Subotic äußerst schwierig macht, wieder in die Mannschaft zurück zu kehren.
Auswärts erzielte Dortmund bisher zwölf Tore in neun Spielen (Ligabestwert ist 13 in acht Spielen). Auf des Gegners Platz wurden bisher 15 Punkte geholt (Bayern holte 16, Leverkusen 15).
Die Signale in Dortmund stehen auf Champions League Kurs. Das hat die Vereinsführung mit der Verpflichtung von Marco Reus für 17,5 Millionen Euro deutlich unterstrichen. Die Botschaft sollte wohl nicht nur an die Außenwelt, sondern viel mehr an die eigenen Spieler gesendet werden: Wir wollen uns etablieren! Ein Sieg in Hamburg sollte eine erste Antwort der Mannschaft sein.
Direkter Vergleich HSV vs. Dortmund:
Keines der letzten fünf Gastspiele der Dortmunder in Hamburg konnte Schwarz-Gelb gewinnen: Vier Mal gewann Hamburg, in der letzten Saison gab es ein Remis. Die letzten vier Begegnungen in Dortmund gewannen die Ruhrpottler. Das Hinspiel am ersten Spieltag gewann Borussia Dortmund gegen den Hamburger SV durch Tore von Götze und Großkreutz (2x), sowie Tesche (3:1).
Fazit HSV vs. Dortmund:
Es macht sicherlich Sinn sich die Entwicklung des Hamburger Sportvereins unter Thorsten Fink anzuschauen. Viel wichtiger ist es jedoch, sich vor Augen zu halten, dass Fink jetzt zum ersten Mal die Chance hatte, die Mannschaft so vorzubereiten, wie er das für richtig hält. Zum ersten Mal konnte er über einenlängeren Zeitraum Einfluß nehmen ohne sich auf ein Spiel vorbereiten zu müssen.
Borussia Dortmund steht vor einer wichtigen Rückrunde, in der man die Champions League eintütten muss, um den Ansprüchen gerecht zu werden. Der Transfer von Marco Reus hat gezeigt, dass man es Ernst meint in Dortmund. Drei Punkte in Hamburg sind gegen einen Tabellendreizehnten Pflicht.
Wett-Quoten für Hamburg gegen Dortmund:
Hamburger SV: 4,60 @ Tipico
Unentschieden: 3,60 @ Tipico
Borussia Dortmund: 1,90 @ Interwetten
Den aktuellen Tabellenstand, Spielplan, Ergebnisse, Torschützenkönig und mehr Statistiken finden Sie bei den Fußball Tabellen (einfach das Land 1.Bundesliga & das gewünschte Thema auswählen).
Überblick über den 18.Spieltag der 1.Bundesliga 2011/2012:
20.01.2012 20:30, Gladbach – Bayern München 3:1
21.01.2012 15:30, Schalke – Stuttgart 3:1
21.01.2012 15:30, Freiburg – Augsburg 1:0
21.01.2012 15:30, Wolfsburg – Köln 1:0
21.01.2012 15:30, Hoffenheim – Hannover 0:0
21.01.2012 15:30, Nürnberg – Hertha 2:0
21.01.2012 18:30, Kaiserslautern – Werder Bremen 0:0
22.01.2012 15:30, Hamburg – Dortmund 1:5
22.01.2012 17:30, Leverkusen – Mainz 3:2
Die amüsante Bundesliga-Vorschau 18. Spieltag auf wettbasis.com
21. Januar 2012 / joe - Kategorie:
Bundesliga-Wetten
Am Freitag, den 5. August 2011, eröffnet Borussia Dortmund zu Hause gegen den Hamburger SV die Bundesliga-Saison 2011/2012. Viel wichtiger als das Eröffnen der neuen Saison ist aus emotionaler Sicht das Beenden der Sommerpause. Mit dem ersten Spieltag der neuen Saison endet eine lange Durststrecke durch die sich jeder Fußballfanatiker alle zwei Jahre kämpfen muss – immer dann, wenn ihm keine Europameisterschaft oder Weltmeisterschaft dabei hilft.
Der Spielplan für die neue Saison steht seit einiger Zeit fest. Dass es Borussia Dortmund für das Auftaktspiel getrofffen hat, ist kein Zufall: Die erste Regel bei der Konstruktion eines neuen Spielplans ist die Vorgabe, den amtierenden Deutschen Meister beim Eröffnungsspiel zu berücksichtigen. Im bereits naezu ausverkauftem Westfalenstadion wird die Geburt der neuen Spielzeit von etwa 80000 Fans beobachtet werden. Es bleibt zu hoffen, dass sich DFL und DFB bis zum nächsten Sommer so wenig wie möglich selbst inszenieren.
Der Saisonauftakt zwischen Borussia Dortmund und dem Hamburger SV erwartet am Freitag um 20:30 Uhr den Anpfiff. Der Schiedsrichter der Begegnung ist von offizieller Seite noch nicht bestätigt worden.
Borussia Dortmund:
"Dort anfangen, wo man aufgehört hat." ist das Motto bei jeder Mannschaft, der es in der Vergangenheit gelungen ist, Erfolge zu feiern – idealerweise Deutscher Meister geworden zu sein. Diese Prämisse trifft demnach in dieser Saison auf Borussia Dortmund zu. Die Mannschaft von Trainer Jürgen Klopp krönte die eigene Saisonleistung mit dem wohlverdienten Titel. Der junge Dortmunder Fußball setzte sich gegen alle anderen Modelle durch und konnte sogar von seiner eigenen Jugendlichkeit nicht aufgehalten werden.
Die Spieler sind in der neuen Saison mit Sicherheit um etliche Jahre reifer – zumindest fußballerisch – als sie es noch vor 12 Monaten waren. Das geringe Durschnittsalter dürfte in der kommenden Spielzeit von Vorteil sein, da der Hunger auf Erfolg bei einem jungen Spieler durch einen Titel tendentiell weniger gelindert wird als dies bei einem Veteranen der Fall ist. Ganz nebenbei hat die Mannschaft über das Kollektiv zu individuellen Erfolgen gefunden: Viele Dortmunder sind mittlerweile Nationalspieler und Trainer Jürgen Klopp ist aktuell der angesehenste Trainer Deutschlands. In der Ära nach Jogi Löw ist Klopp der wohl heißeste Kandidat auf dessen Nachfolge.
Das Anknüpfen an vergangene Tage fällt oft nicht leicht. Keinesfalls wird Borussia Dortmund einfach so weiter machen können wie bisher. Die Situation ist vergleichbar mit der des "verflixten zweiten Jahres" bei Aufsteigern. Dortmund wird sich nun Gegner mit einer anderen Einstellung gegenüber sein. Plötzlich reicht dem Gegner der Punkt – die Chancen auf einen Dortmunder Sieg sinken mit solchen Einstellungen.
Wie auf der Wettbasis schon mehrfach erwähnt, hat sich Borussia Dortmund bewusst gegen einen millionenschweren Ersatz für Nuri Sahin entschieden. Der Türke wechselte im Sommer zu Real Madrid und hinterlässt ein großes Loch im Dortmunder Mittelfeld. Man hat darauf gebaut den Kader in der Breite besser aufzustellen, auch im Hinblick auf die mehrfach Belastung aus Champions League, Bundesliga, DFB Pokal und Länderspielen.
In der Vorbereitung hat sich Borussia Dortmund durchweg solide präsentiert. Zwischenzeitlich kam das alte Laster – die Verschwendung von Torchancen - zum Vorschein, aber alles in allem kann man von einer ordentlichen Zeit der Saisonvorbereitung sprechen. Die Niederlage im Super Cup gegen Schalke 04 im Elfmeterschießen beispielsweise, kam nur zu Stande, weil man im Vorhinein allzu sorglos mit den eigenen Chancen umging. Im Pokal hatte man am letzten Wochenende keine Probleme mit dem SV Sandhausen aus der 3. Bundesliga (3:0).
Hamburger SV:
In Hamburg findet man eine andere Situation als in Dortmund. Nahezu gegenteilig sind die Entwicklungen in den vergangenen Monaten. Während Dortmund versucht hat den eigenen Erfolg möglichst nachhaltig zu konservieren, sah man sich in Hamburg dazu gezwungen so ziemlich alles umzukrämpeln, was man bisher praktiziert hatte.
In puncto Personalien sieht das so aus: Neuer Trainer, neuer Sportdirektor, neue Spieler. Auf der Trainerbank verpflichtete man bereits während der letzten Saison Michael Oenning, der zuvor in Nürnberg aktiv war. Zunächst galt Oenning nur als Interimslösung, konnte sich dann aber mit Verein und sportlicher Leitung einigen. Der Däne Frank Arnesen hat die sportlichen Geschicke auf administrativer Ebene weitesgehend übernommen. Der Kader wurde grunderneuert: zehn namhafte Abgänge verzeichnet die Transferpolitik der Hamburger im Sommer 2011. David Rozenhalt, Ruud van Nistelrooy, Alex Silva, Colin Benjamin, Tunay Torun, Frank Rost, Maxim Chupo-Moting, Pitor Trochowski, Ze Roberto, Joris Mathijsen und Jonathan Pitroipa durften den Verein verlassen. Durch die Verpflichtung von Arnesen, der zuvor in England beim FC Chelsea London arbeitete, gelang es Hamburg einige interessante Talente von der Insel an den Verein zu binden. Insgesamt vier Spieler aus der Reserve von Chelsea lotste der neue Sportdirektor an die Alster.
In Hamburger Kreisen erhofft man sich endlich den Durchbruch von Marcus Berg zu erleben, der vor zwei Jahren nach Hamburg kam, sich zunächst nicht durchsetzen konnte, dann nach Eindhoven ausgeliehen wurde und nun in Hamburg seinen zweiten Anlauf unternimmt. Der junge Stürmer sollte gereift sein und hat mit Sicherheit das Potential in der Bundesliga zweistellig zu treffen.
Gemessen an den Resultaten gelang dem Hamburger SV eine ordentliche Vorbereitung. Man schlug unter anderem die Bayern beim LIGA total! Cup und qualifizierte sich nach anfänglichen Mühen letztlich sicher für die zweite Runde des DFB Pokals. Beim letzten Test zu Hause gegen den FC Valencia (1:2) wirkten die Spieler allerdings teilweise nicht auf dem Hööhepunkt ihrer Kräfte. Dies quittierten einige Fans mit Pfiffen - schon bevor die Saison begonnen hat. Über die seichten Unruhen im Umfeld zeigte sich Trainer Michael Oenning mindestens unerfreut.
Der Hamburger Umbruch ist keine Aktion, die innerhalb von acht Wochen Vorbereitung klappt. Solche Prozessen brauchen Zeit. Sicherlich ist es unschön von einer Übergangssaison zu sprechen, jedoch deutet vieles daraufhin, dass es genau so eine werden wird. In welche Richtung der Weg führen wird, ist jetzt noch nicht abzusehen. Wenn sich die Mannschaft schnell findet und es früh Erfolgerlebnisse gibt, dann kann der Hamburger Weg auch sportlicher Natur positiv verlaufen.
Head to Head:
Interessanterweise trafen sich beide Mannschaften in der Vorbereitung vor einigen Wochen beim LIGA total! Cup in Mainz. Dort spielten sie im Finale gegeneinander – wohlgemerkt nur 60 Minuten. Damals gewann Dortmund in einem engen Spiel (2:0).
Die Resultate der vergangenen Spielzeiten sind mit Vorsicht zu genießen, da der Hamburger Umbruch zu starken personellen Veränderungen geführt hat. Hamburg hat nur eins der letzten fünf Aufeinandertreffen gewinnen können. In der letzten Saison verlor man in Dortmund (0:2) und spielte zu Hause Unentschieden (1:1), in einem Spiel, in dem Dortmund erst kurz vor Schluß den Ausgleichstreffer erzielte.
Blickt man etwas weiter weg, erkennt man einen weiteren statistischen Vorteil für die Heimmannschaft: Dortmund gelang es in vier der letzten fünf Heimspielen gegen den HSV das Spiel ohne Gegentor zu beenden.
Fazit:
In Hamburg steht noch alles auf einem sehr wackligen Podest. Wieviel Stabilität Michael Oenning und Frank Arnesen diesem Podest verleihen können, wird eine zentrale Frage der Hamburger Saison werden. In Dortmund ist man deutlich stabiler aufgestellt, obleich es eine günstige Fügung zu sein scheint, zu Beginn gegen einen Gegner zu spielen, der sich vor allem mental in einer schwierigeren Situation befindet als man selbst. Dortmund findet hier eine gute Möglichkeit positiv in die Saison zu starten. Allerdings hängt für die Hamburger die Messlatte für ein Erfolgserlebnis beim Meister auch deutlich niedriger als in den letzten Spielzeiten. Ein Unentschieden dürfte je nach Spielverlauf eher als norddeutscher Erfolg gewertet werden.
Quoten für Borussia Dortmund gegen den Hamburger SV:
Borussia Dortmund: 1,62 @ totesport
Unentschieden: 4,00 @ bwin
Hamburger SV: 5,50 @ unibet
Überblick über den 1.Spieltag der 1. Bundesliga 2011/2012:
05.08.2011 – 20:30, Dortmund – HSV 3:1
06.08.2011 – 15:30, Werder Bremen – Kaiserslautern 2:0
06.08.2011 – 15:30, Stuttgart – Schalke 04 3:0
06.08.2011 – 15:30, Hannover – Hoffenheim 2:1
06.08.2011 – 15:30, Köln – Wolfsburg 0:3
06.08.2011 – 15:30, Augsburg – Freiburg 2:2
06.08.2011 – 18:30, Hertha Berlin – Nürnberg 0:1
07.08.2011 – 15:30, Mainz – Leverkusen 2:0
07.08.2011 – 17:30, Bayern – Mönchengladbach 0:1
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4. August 2011 / joe - Kategorie:
Bundesliga-Wetten
Am Samstag, den 23 Juli 2011, steht im deutschen Profifußball der erste Wettbewerb mit Bedeutung an: Der FC Schalke 04 empfängt Borussia Dortmund im Finale des Super Cups 2011. Schalke hat sich als Pokalsieger und der BVB als Deutscher Meister für dieses Match um einen Zusatz-Titel qualifiziert.
In anderen Ländern – wie auch auf europäischer Ebene – wird das Aufeinandertreffen von amtierenden Pokalsieger und amtierenden Meister in höchsten Tönen gefeiert und man fiebert, wie bei einem Endspiel. Auch die UEFA lässt beim europäischen Super Cup zwischen Champions League und Europa League Sieger keinen Zweifel daran, das Event aufbrausend zu inszenieren. In Deutschland ist mal wieder alles anders: Der DFB hat zwischen 1987 und 1996 einen offiziellen Super Cup ausgetragen. In den 90er Jahren kooperierte man mit Panasonic, die auch namentlich im Titel vertreten waren. Danach verstarb dieser Wettbewerb. 2008 und 2009 wurde auf Initiative der beteiligten Vereine wieder ein Super Cup Finale ausgetragen – so auch dieses Jahr. Allerdings immer ohne offiziellen Charakter. Einen "echten" Titel gibt es nicht.
Das Spiel startet um 20:30 Uhr in der Arena auf Schalke.
FC Schalke 04:
Die Schalker haben das Glück bei der Vereinbarung mit Borussia Dortmund das Heimrecht bekommen zu haben. In der heimischen Arena wäre ein Sieg gegen den Erzrivalen ein enormer Gewinn für den Saisonstart, ebenso würde eine Heimniederlage zu Beginn mächtig schmerzen.
Mit dem Wechsel von Felix Magath auf Ralf Rangnick hat sich auf Schalke schon während der letzten Saison einiges getan. Wie zu erwarten kam es in der Sommerpause zu einem Schnitt: Rangnick krempelte den Kader in Zusammenarbeit mit Manager Horst Heldt von vorne bis hinten um. Jan Moravek (von Kaiserslautern), Lewis Holtby (von Mainz 05) und Christian Fuchs (auch Mainz 05), sowie Wiederkehrer Ralf Fährmann (von Eintracht Frankfurt) schloßen sich dem FC Schalke 04 von Ligakonkurrenten an. Manuel Neuer (zu Bayern München), Christian Pander (zu Hannover 96), Lukas Schmitz (zu Werder Bremen), Vasilios Pliatsikas (zum MSV Duisburg) und etliche Ergänzungsspieler, die Magath angehäuft hatte verließen dern Verein.
Aus personeller Sicht gibt es auf Schalke im Grunde genommen zwei Fragen: 1. Wird die Mannschaft eine homogene Gemeinschaft? Schafft es Ralf Rangnick nach seiner Umstrukturierung wieder Ordnung auf dem Platz und neben dem Platz zu etablieren? 2. Gelingt es Ralf Fährmann das Loch, welches im Tor entstanden ist, zu stopfen?
Beides sind große Aufgaben. Wenn es Fährmann gelingt in den ersten Spielen zu beweisen, dass er einem Manuel Neuer zumindest ebenbürtig ist, dann ist auf Schalke ein großer Teil der Arbeit getan. Eine wochenlange Torwartdiskussion, die sehr wahrscheinlich ist, insbesondere, wenn Neuer die Bayern einige Male retten sollte und Fährmann selbiges nicht mit Schalke gelingt, wäre fatal zu Saisonstart. Ralf Rankgnick wird sich bewusst sein, dass es trotz erfolgreichem Abschluß der letzten Saison, auf Schalke nicht einfacher wird. Presseberichten zu Folge gibt es noch einige Ecken und Kanten im System: Unter anderem soll es im neuen Spielsystem keinen Platz für einen der Helden der letzten Saison geben: Raúl.
Das Spiel wird in Schalker Kreisen sehr ernst genommen, auch wenn zunächst die Vokabel "Test unter Wettkampfbedingungen" die Runde machte. Bisher hat Schalke sich in der Vorbereitung nicht wirklich selbst getestet: Siege gegen Holstein Kiel (4:2), Anzhi Makhachkala (1. Liga/Russland, 3:1) und Sigma Olomouc ( 1. Liga/Tschechien, 1:0) stehen zu Buche.
Gegen Dortmund wird es nach gefühlten 15 Abgängen und fünf Neuzugängen den, wenn auch nicht offiziellen, Start in die Saison geben.
Borussia Dortmund:
Für Borussia Dortmund ist die Lage deutlich entspannter als für Schalke 04: Man muss nicht gewinnen, eine Niederlage schmerzt auswärts im Derby deutlich weniger als zu Hause. Aber es ist und bleibt der Erzrivale - Leichtsinn ist nicht angebracht.
Die bisherige Vorbereitung kann man durchaus als erfolgreich abstempeln. Die Mannschaft von Jürgen Klopp begann mit einem Testspielsieg gegen den Landesligisten VfL Rhede (7:1), einem Unentschieden gegen den Schweizer Erstligisten FC Zürich (1:1) und einem Sieg gegen den Schweizer Zweitligisten St. Gallen (6:1). Vor dem Triumph beim LIGA total! Cup, verlor man gegen Polonia Warschau im Trainingslager (1. Liga/Polen, 1:2). Der LIGA total! Cup ließ sich ganz gut an für den BVB. Gegen den Gastgeber aus Mainz gewann man im Halbfinale (1:0) durch ein Tor von Neuzugang Perisic. Im Finale schlug man den Hamburger SV (2:0) durch einen Doppelschlag kurz vor Schluß (Santana, Zidane). Die 60 Minuten gegen beide Ligakonkurrenten sahen gut aus, verliefen ohne Gegentor, waren aber mit Sicherheit nicht mehr als ein Zwischenstand der Vorbereitung.
Auch Borussia Dortmund hat in der Sommerpause einige Wechsel vollzogen: Die wichtigsten sind der Abgang von Nuri Sahin zu Real Madrid und die Neuzugänge von Ilka Gündogan (von Nürnberg), Julian Koch (von Duisburg), Ivan Perisic (von Brügge) und Moritz Leitner (von Augsburg).
Personell hat die Vorbereitung bei Borussia Dortmund die ersten Überbelastungen zu Stande gebracht: Schmelzer (Hüfte), Subotic (Gehirnerschütterung), Götze (Zehen) und Großkreutz (Aduktoren) sind fraglich für das Spiel gegen Schalke. Alle werden sicherlich nicht ausfallen. Sven Bender bedindet sich wieder im Aufbautraining nach seiner Knie-Operation.
Fazit:
Dortmund und Schalke treffen sich hier zu einem offizieleren Testspiel. Es handelt sich um einen hervorragenden Leistungsmesser, der beiden Trainern mehr Indizien geben wird, als die meisten Trainingseinheiten zuvor. Der Super Cup ist in aller Munde auch wenn er beim DFB offiziell nicht vergeben wird. Dadurch, dass es zwischen Schalke und Dortmund zum Revierderby kommt, ist allen Beteiligten und dem Zuschauer vermutlich auch, aber herzlich egal, wie offiziell der Ausgang der Partie betrachtet wird. Gegen den Erzrivalen geht es um die Ehre, egal, ob in der Halle, auf der Asche oder in der Arena auf Schalke.
Wett-Quoten Super Cup 2011:
FC Schalke 04: 2,85 @ bet365
Unentschieden: 3,30 @ bet365
BVB Borussia Dortmund: 2,60 @ wiliamhill
Edit: Die DFL gibt an den Titel seit dem letzten Jahr wieder offiziell anzuerkennen. Andere Quellen haben das noch nicht übernommen.
Edit Endergebnis: Schalke sichert sich den Titel im Super Cup 2011, nach 90 Minuten stand es 0:0, Schalke gewinnt im Elfmeterschiessen 4:3)
22. Juli 2011 / joe - Kategorie:
Fussball-Wetten
Borussia Dortmund vs. Hamburger SV- LIGA total! Cup- Finale- 20.07.2011- 20 Uhr 30
Mit dem amtierenden Deutschen Meister Borussia Dortmund und dem Hamburger SV bestreiten heute abend in der neuen Mainzer Coface- Arena exakt jene beiden Mannschaften das Finale im diesjährigen LIGA total! Cup, die am 5.8.2011 in Dortmund auch die neue Bundesliga-Saison eröffnen.
Der BVB hatte gestern im ersten Halbfinale gegen Gastgeber Mainz 05 (1-0) wenig Mühe und dominierte klarer, als es das Ergebnis aussagt. Das goldene Tor gelang dem immer besser ins Spiel kommenden Neuzgang Perisic vom FC Brügge, der eine Flanke von Götze per Kopfball verwandelte. Bei weiteren Grosschancen( Götze und Löwe trafen nur die Latte) hätte der Sieg höher ausfallen müssen, während die Mainzer nur sporadisch zu Gelegenheiten kamen und der personelle Aderlaß( u.a verliessen Schürrle, Holtby und Fuchs den Verein) deutlich spürbar war.
Rekordmeister und haushoher Meisterfavorit Bayern München wurde beim 1-2 gegen den Hamburger SV kalt erwischt und hat den ersten Titel schon verdaddelt. Die Hanseaten spielten nach dem grössten personellen Umbruch aller Zeiten mit den Neuzugängen Töre und Mancienne aus einer dicht gestaffelten Defensive heraus und setzten durch den Koreaner Heung-Min Son kurz nach Beginn und unmittelbar vor dem Ende der ersten Halbzeit zwei Nadelstiche, die das Spiel quasi schon entschieden. Beim ersten Gegentreffer machte der neue FCB-Keeper Manuel Neuer keine gute Figur, als er an einer Freistossflanke von Aogo vorbeisegelte.
Die Bayern kombinierten durchaus gefällig, liessen ihre klaren Gelegenheiten durch Robben und Gomez aber liegen. Der Anschlusstreffer durch das Billard-Tor von Kroos kam zu spät, um dem Spiel noch eine Wende zu geben.
Vor dem heutigen Finalspiel zwischen dem BVB und dem HSV sind die Chancen verteilt. Beide verloren in ihren Testspielen je einmal ( der HSV deftig mit 1-5 gegen Wolfsburg; Borussia zuletzt 1-2 gegen Warschau) und gewannen ansonsten gegen meist unterklassige Gegner.
Möglicherweise fällt die Entscheidung im Elfmeterschiessen. Dieses folgt sofort, wenn nach der auf 60 Minuten verkürzten Spielzeit kein Sieger ermittelt wurde.
Head- to- Head Statistik Bor. Dortmund vs. Hamburger SV (letzte 5 BL-Spiele):
09.04.2011 Hamburger SV- Bor. Dortmund 1-1
12.11.2010 Bor. Dortmund- Hamburger SV 2-0
23.01.2010 Bor. Dortmund–Hamburger SV 1-0
15.08.2009 Hamburger SV- Bor. Dortmund 4-1
25.04.2009 Bor. Dortmund- Hamburger SV 2-0
Wettquoten (entnommen von Interwetten):
BVB Dortmund 2,2
Remis 2,9
Hamburger SV 3,2
Fazit:
Die Buchmacher sehen Meister Dortmund knapp im Vorteil. Nach der fast ausgeglichenen H-2-H Statistik in der Bundesliga (31 zu 30 Siege für den HSV) und den gestrigen Eindrücken erwarte ich eher eine offene und beiderseits offensiv ausgerichtete Partie ohne allzu grosse Verbissenheit.
Die mehr oder minder entspannten Reaktionen der Bayern nach deren Niederlage zeigen, daß der LIGA total! Cup trotz aller Bemühungen des Ausrichters immer noch ein gewisses Jahrmarkts- Fluidium versprüht und letztlich besseren Testspiel-Charakter hat. Das wahre Fußball-Leben beginnt Anfang August, wenn es endlich wieder um Punkte geht!
Die Ergebnisse & den Spielplan vom Liga total! Cup 2011 finden Sie bei uns im Wettbasis-Newsbereich
20. Juli 2011 / pedro - Kategorie:
Fussball-Wetten
Am Dienstag, den 19. Juli 2011, und am Mittwoch, den 20. Juli 2011, spielen Borussia Dortmund, der FC Bayern München, der FSV Mainz 05 und der Hamburger SV den LIGA total! Cup 2011 untereinander aus. Im Gegensatz zu den letzten beiden Editionen findet das Mini-Turnier in diesem Jahr in Mainz statt.
Der erste Spieltag der 2. Bundesliga hat bereits für das Ende der leidigen fußballfreien Zeit gesorgt. Das Unterhaus des deutschen Fußball trägt seit diesem Wochenende wieder seinen Kampf um die Aufstiegsplätze in die höchste deutsche Spielklasse aus. Bis sich diese allerdings die Ehre gibt, muss noch ein wenig gewartet werden. Schon einige Wochen sind die Vereine mit der sportlichen Vorbereitung der Saison beschäftigt. Seit 2009 gehört der LIGA total! Cup, der vom Hauptsponsor der Münchener Bayern ausgetragen wird, ein fester Bestandteil der Bundesligavorbereitung. Auch in diesem Jahr werden wieder vier Topclubs der Fußball-Bundesliga um die Mini-Ehre bei der Siegerehrung kämpfen.
Regeln:
Bei diesem Vorbereitungs-Turnier dauert jede Halbzeit nur 30 Minuten. Insbesondere wetttechnisch sollte man das im Hinterkopf haben, insgesamt ergibt sich eine Spielzeit von nur 60 Minuten. Nach dieser Spielzeit gibt es auch keine Verlängerung, sondern sofort ein Elfmeterschießen. Die erste Partie des Tages beginnt gegen 18:45 Uhr, die zweite folgt gegen 20:30.
Die Auslosung hat ergeben, dass der gastgebende FSV Mainz 05 im ersten Habfinale gegen Borussia Dortmund spielt. Das zweite Halbfinale tragen demnach Bayern München und der Hamburger SV aus.
FSV Mainz 05:
Mainz ist in diesem Jahr Austragungsort für das Vorbereitungsturnier. Mit Sicherheit kann man sagen, dass die Fans den Mainzern den Rücken stärken werden. Unsicherer ist hingegen die Form der Mannschaft von Thomas Tuchel. Die Resultate der Vorbereitung lesen sich bisher durchwachsen: Niederlage gegen Darmstadt (3. Bundesliga, 1:4), Sieg gegen Braunschweig (2. Bundesliga-Aufsteiger, 1:0), Niederlage gegen Grödig (2. Liga/Österreich, 0:2), Sieg gegen Legia Warschau (1. Liga/Polen, 3:0).
Personell hat Mainz in der Sommerpause mit Lewis Holtby, Christian Fuchs (beide zu Schalke 04), Andre Schürrle (zu Bayer Leverkusen) und Miroslav Karhan (in die Slowakei), drei wichtige Stützen und einen erfahrenen Mann verloren. Konsequent verfolgt der Verein seine Politik der "Jungen Wilden" auch in diesem Jahr: Zoltan Strieber (von Alemania Aachen) und Eric Maxim Chupo-Moteng (vom Hamburger SV) sind die bekanntesten Neuzugänge. Zudem wurde noch Mittelfeld-Mann Julian Baumgartlinger von Austria Wien und Anthony Ujah aus Norwegen geholt.
Borussia Dortmund:
Mit dieser Saisonvorbereitung beginnt für die Mannschaft von Trainer Jürgen Klopp ein neues Szenario: Ab jetzt werden alle auf den amtierenden Deutschen Meister schauen, alle werden die Leistung anerkennen, aber alle werden auch die berühmte Schippe mehr drauf legen, um den Favorit zu schlagen.
Die Vorbereitung begann mit einem Testspiel-Sieg beim Landesligisten VfL Rhede am Niederrhein, wo man übrigens schon mit dem ersten Angriff der Gastgeber in Rückstand geriet (7:1). Es folgten Freundschaftsspiele in der Schweiz gegen den FC Zürich (1. Liga/Schweiz, 1:1) und gegen St. Gallen (2. Liga/Schweiz, 6:1). Am Wochenende verlor man gegen Polonia Warschau (1. Liga/Polen, 1:2).
Personell wiegt der Abgang von Nuri Sahin zu Real Madrid am schwersten: Das Loch im Mittelfeld soll vom Ex-Nürnberger Ilka Gündogan geschlossen werden. Außerdem sind mit Julian Koch (MSV Duisburg) und Moritz Leitner (FC Augsburg) zwei Perspektivspieler zum Kader gestoßen, die in der letzten Saison noch zweite Liga gespielt haben.
FC Bayern München:
Die Bayern treten wie in jeder nationalen Veranstaltung als Favoriten auf. Drei Testspiele hat der deutsche Rekordmeister bereits absolviert und dabei drei Mal gewonnen: Bei Zenit St. Petersburg (4:2), gegen Quatar (4:2) und bei Carl Zeiss Jena (2:0) konnte man Erfolgserlebnisse mitnehmen.
Die Personalsituation hat sich bei den Bayern, wie gewohnt verändert: Mit Kraft, Ottl (beide zu Hertha BSC Berlin), Altintop (Real Madrid) und Klose (Lazio Rom) haben den Verein lediglich Spieler verlassen, die in dieser Saison maximal in der zweiten Reihe gestanden hätten. Besonders in der Defensive hat man die Vorgaben von Neu-Trainer Jupp Heynckes erfüllen können: Mit Rafinha ist endlich eine ernst zu nehmende Alternative für die Außenverteidigung verpflichtet worden, Jerome Boateng dürfte sehr gut in die Innenverteidigung passen und mit Manuel Neuer wurde ein Torwart mit Garantien verpflichtet. Bei Nils Peteresen, Takashi Usami und David Alaba wird die Saison zeigen, wie weit die Spieler schon sind.
Hamburger SV:
Zwei Wochen vor Beginn der Saison mit der ersten Runde des DFB-Pokals ist der Hamburger SV aus dem Trainingslager zurückgekehrt und spielt in Mainz beim LIGA total! Cup mit. Die Vorbereitung begann so, wie man sich einen Auftakt vorstellt: Mit einer ordentlichen Packung bei einem Ligarivalen – 5:1 verlor der HSV nach eigener Führung gegen den VfL Wolfsburg. Gegen den klassentieferen FC Ingolstadt feierte man den ersten Erfolg (4:2). Gegen Al Ahli Doha gewann man das letzte Spiel im Trainingslager im Zillertal (4:0).
Personell hat der Hamburger SV, wie erwartet, einen radikalen Umbruch in der Kadergestaltung vorgenommen. Frank Rost, Ze Roberto, Alex Silva, Pitroipa, Rozehnal, Mathijsen, Trochowski, Chupo-Moteng und Ruud Van Nistelrooy verließen den Verein – und das sind nur die namhaften Spieler. Zugelegt hat der HSV an allen Ecken und Enden. Die sportliche Führung wurde in der Sommerpause getauscht, der Trainerstab schon während der alten Saison. Die Neuzugänge im Kader sind weitestgehend hoffnungsvolle Youngsters. Ein besonderes Auge darf auf Marcus Berg gerichtet werden, der vom PSV Eindhoven zurückgekommen ist und jetzt die Chance hat seine Perspektiven umzusetzen.
Halbfinal-Spiele:
Dienstag, 18:45: FSV Mainz 05 – Borussia Dortmund 0:1
Dienstag, 20:30: FC Bayern München – Hamburger SV 1:2
Spiel um Platz 3 – 20.07.2011:
Mittwoch, 18:45: FC Bayern München – FSV Mainz 2:2 (Bayern gewinnt Platz 3 im Liga Cup 2011 im Elfmeterschiessen: 5:4)
Liga total! Cup Finale – 20.07.2011:
Mittwoch, 20:30: BVB Borussia Dortmund vs. Hamburger SV 2:0 (mit dem 2:0 gewinnt der BVB den nächsten Titel und ist Liga Cup Sieger 2011)
Fazit:
Mit Mainz, München, Dortmund und Hamburg stehen vier starke Mannschaften zur Auswahl. Alle vier haben die Chance den Cup zu gewinnen. In der Vorbereitung ist es besonders schwierig den Leistungsstand und die physische Verfassung der Mannschaften zu beurteilen. Inwiefern die bisherigen Resultate aussagekräftig sind, weiß man immer erst zu Beginn der Saison. Sicherlich ist es wettechnisch zu empfehlen, sich die Regeln zu Gemüte zu führen, um so kurzfristig im Spiel reagieren zu können. Zu Beginn des Spiels ist es meistens schnell möglich, die Verfassung der Spieler und der Mannschaften im Allgemeinen zu beobachten und sich ein Bild zu machen. Am Mittwoch wird diese Einschätzung dann etwas erleichtert.
Detaillierte Analysen und die besten Quoten der Buchmacher finden Sie zu jedem Spiel des LIGA total! Cups 2011 in den nächsten Tagen auf der Wettbasis.
17. Juli 2011 / joe - Kategorie:
Fussball-Wetten
Am Samstag, den 23. April 2011, spielen im Borussia Park Borussia Mönchengladbach und Borussia Dortmund gegeneinander. Ein denkbar ungleiches Duell: Dortmund führt die Tabelle von oben an - Mönchengladbach steht auf den letzten Tabellenplatz.
Der 31. Spieltag der 1. Bundesliga kann in Deutschland für die endgültige Endscheidung in der Meisterfrage führen und auch im Abstiegskampf die Vorzeichen in eine klare Richtung stellen.
Schiedsrichter der Partie am Niederrhein wird Wolfgang Stark sein. Anpfiff der Begegnung ist um 18:30 Uhr.
Borussia Mönchengladbach:
Nachdem Borussia Mönchengladbach in den letzten Wochen mehrfach die "letzte Chance" vergeben hatte, steht die Mannschaft von Lucien Favre an diesem Spieltag endgültig mit dem Rücken zur Wand. Der Abgrund Zweitklassigkeit naht. Denn wenn gegen Borussia Dortmund nicht gewonnen wird, ist auch die letzte Chance vertan. Die Heimniederlage gegen den 1. FC Kasierslautern war im Grunde die erste "letzte Chance" (0:1). Mitte März hatte man gegen die abstiegsbedrohten Roten Teufel die Chance ganz nahe an die rettenden Plätze ranzukommen. Mittlerweile steht man drei Punkte hinter dem VfL Wolfsburg und dem FC St. Pauli. Die vollständige Rettung wird nur noch über den Umweg Relegation möglich sein. Das Unentschieden zwischen den beiden Konkurrenten am letzten Spieltag ermöglicht es der Borussia noch einmal hoffen zu dürfen. Ein Heimsieg gegen Borussia Dortmund ist mit Sicherheit die einzige Möglichkeit angreifen zu können. In Hannover, gegen Freiburg und in Hamburg warten die letzten Aufgaben der Saison auf Borussia Mönchengladbach.
In den letzten Wochen hatte man in München bei den Bayern durchaus überzeugen können (0:1) und sich im Folgenden zu Hause gegen den 1. FC Köln dafür belohnt (5:1). Mit zwei Derbysiegen in dieser Saison und einem hochwertigen Torverhältnis (9:1) konnte man zumindest den eigenen Fans ein wenig Genugtuung bieten. Am letzten Spieltag musste man im Freitagsspiel einen sehr späten Gegentreffer verdauen. In Mainz verlor man in der Schlußphase duch ein Tor von Andre Schürle (0:1). Die Presse war sich danach einig, dass tapfere Gladbacher einen Punkt verdient gehabt hätten.
Im Spiel gegen den BVB wird es vollkommen egal sein, wer was verdient hat, für Mönchengladbach zählt mehr als je zuvor in dieser Saison nur der Sieg. Wenn es gelingt gegen Dortmund zu gewinnen und mit etwas Glück auf die Konkurrenz aufzuschließen, wird man in den letzten drei Spielen einen letzten Schub spüren können.
Personell ist der Ausfall von Maik Hanke (Gelb-Rote Karte in Mainz) im Sturmzentrum in Fankreisen nicht als Ausfall zu betrachten. Die Torgefahr am Niederrhein hat nicht viel mit Hanke zu tun – nun gibt es Chancen für Andere.
Borussia Dortmund:
Am 31. Spieltag kann Borussia Dortmund die Meisterschaft in trockene Tücher bringen. Besonders feucht sind diese sowieso nicht mehr, aber etwas Mühe braucht es noch, um die Schale ins Ruhrgebiet zu hieven. Das Szenario ist denkbar einfach: Borussia Dortmund hat momentan 69 Punkte. Bayer Leverkusen (leider nicht zeitgleich zu Hause gegen Hoffenheim) kann mit vier Siegen in dieser Saison noch maximal auf 73 Punkte kommen. Wenn Leverkusen zu Hause Unentschieden spielt veringert sich das Maximum der Werkself auf 71 Punkte. Sollte Dortmund (momentan 69 Punkte) gleichzeitig gewinnen, wäre die Schale Schwarz-Gelb. Dortmund muss gewinnen um vorzeitig Meister zu sein. Das gelingt aber nur, wenn Leverkusen nicht gewinnt. In allen anderen Konstellationen ist rein rechnerisch noch alles möglich.
Die Mannschaft von Trainer Jürgen Klopp wird sich darüber im Klaren sein, dass der Gegner um das nackte Überleben kämpft. Demensprechend kampfbetont muss auch die Borussia aus Dortmund das Spiel angehen. Selbstverständlich ist das nicht: Dortmund verspielte schon vor zwei Jahren im Borussia-Park gegen Borussia Mönchengladbach die Möglichkeit international für Furore zu sorgen. Damals überholte der HSV in letzter Minute. In diesem entscheidenen Spiel spielte Dortmund viel zu zaghaft.
In diesem Jahr gibt es allerdings praktisch keine Drucksituation für den BVB. Die Zeit spielt für Dortmund und auch ein Unentschieden bringt die Dortmunder faktisch näher an den Titel heran.
Die letzten Spiele der Dortmunder boten immer einen hohen Unterhaltungswert. Zu Hause gegen Mainz musste man sich gegen einen ebenbürtigen Gegner spät mit dem Punkt zufrieden geben (1:1). Im Heimspiel gegen Hannover war man lange die schlechtere Mannschaft und drehte erst nach dem Gegentor auf (4:1). In Hamburg hatten die Hanseaten, trotz weniger Möglichkeiten, durchaus mehr vom Spiel, erst in der Schlußoffensive gelang Dortmund der Ausgleichstreffer (1:1). Gegen Freiburg spielte der BVB von vorneweg eine solide Partie und konnte sich früh auf der Führung ausruhen (3:0).
Personell wiegt der Ausfall von Mittelfeldmann Nuri Sahin schwer, obgleich man fast schon zynisch von einem guten Zeitpunkt für eine Verletztung sprechen könnte, da im Sommer kein Turnier ansteht und die Bundesliga für Dortmund auch schon sehr komfortabel aussieht. Da Kagawa noch nicht einsatzbereit ist, bleibt ein Loch im Mtittelfeld. Da Silva wird dieses vermutlich stopfen müssen.
Fazit:
Borussia Dortmund steht kurz vor dem Gewinn der Deutschen Meisterschaft. Da Leverkusen vorher spielt, wird die Mannschaft schon wissen, ob sie alles klar machen kann oder ob es noch eine Woche aufgeschoben wird. Borussia Mönchengladbach wird auf ein Sicherheitsgefühl bei Dortmund hoffen und die letzte Chance in der Liga zu bleiben beim Schopf packen. Die Mannschaftsstärken werden vermutlich weniger Einfluß als die Psyche beider Mannschaften haben.
Wett-Quoten Mönchengladbach vs. Dortmund:
Borussia Mönchengladbach: 5,85 @ unibet
Unentschieden: 4,33 @ victorchandler
Borussia Dortmund: 1,62 @ victorchandler
21. April 2011 / joe - Kategorie:
Bundesliga-Wetten
Am Samstag, den 2. April 2011, trifft die heimische Borussia aus Dortmund im Westfalenstadion auf Hannover 96. Für die Bundesliga bedeutet das, dass es mal wieder ein großes Spitzenspiel gibt. Die Bundesliga kommt an diesem Wochenende aus der Länderspielpause zurück. Die deutsche Nationalmannschaft hatte gegen Kasachstan in der EM-Qualifikation gewonnen (4:0) und war später in einem Freundschaftsspiel den Australiern mehr oder weniger überraschend unterlegen (1:2).
Mit dem 28. Spieltag kommt man in der höchsten deutschen Spielklasse auch dem Saisonende immer näher – die Relevanz der Spiele und vor allem die Relevanz der Ergebnisse nimmt subjektiv gesehen zu. Es ist in der Folge immer weniger möglich, verpasste Punkte "wieder reinzuholen". Sieben Spiele liegen vor diesem Spieltag für alle Mannschaften noch bereit. Sieben Spiele in denen gerade an den Schnittstellen der Tabelle noch einiges passieren kann.
Schiedsrichter der Begegnung ist Manuel Gräfe aus Berlin. Anstoß des Spiels ist um 15:30 Uhr.
Borussia Dortmund:
Die junge Dortmunder Truppe wird mit Sicherheit den ein oder anderen Spieler in den Rumpf der zukünftigen Nationalmannschaft stellen. Schon jetzt drängt sich das Potential einiger Jungspunde in den Vordergrund. Es gibt sogar schon stimmen, die die jungen Dortmunder Talente um Mario Götze dauerhaft im Kader der Nationalmannschaft sehen wollen. Für die Verantwortlichen – sowohl auf Seiten des DFB als auch in den Reihen des Vereins – bedeutet dies einen schwierigen Gradwanderung zwischen der Förderung des Talents, den Perspektiven des Spielers und der Überlastung, insbesondere mentaler Natur, eines jungen Menschens, der in den Himmel gelobt wird und sich starkem Druck ausgesetzt wird.
Beim Freundschaftsspiel gegen Australien konnte man bereits beobachten, dass es eben kein Selbstläufer ist die Dortmunder Talente auf den Platz zu schmeißen. Offensichtlich ist die Sicherheit im Schwarz-Gelben Umfeld gerade aufgrund der Jugend der Spieler ein wichtiger Punkt, der ihnen die nötige Sicherheit gibt.
Sportlich hat die Mannschaft von Trainer Jürgen Klopp in den letzten Wochen einen kleine sportliche Talfahrt durchleben müssen. Besonders in der Offensive haben die Dortmunder Schwächen offenbart: Lediglich zwei Tore konnten in den letzten drei Spielen erzielt werden – und das nicht gerade gegen die Topverteidigungen der Bundesliga (Mainz, Hoffenheim, Köln). Nach dem überragenden Sieg in München (1:3) Ende Februar, hatte man Anfang März mit dem 1. FC Köln zu Hause Probleme (1:0). Im Grunde hatte man weniger mit dem FC Probleme sondern viel mehr mit der eigenen Abschlußschwäche. In Hoffenheim musste man dann für diese Abschlußschwäche bezahlen (0:1). Borussia Dortmund hat am letzten Spieltag zu Hause gegen den FSV Mainz 05 keinen Heimsieg eriingen können (1:1). In einem "Unentschieden-Spiel" kassierten die Dortmunder in der Schlußphase der Begegnung den viel diskutierten Ausgleichstreffer – ein Dortmunder Spieler lag am Boden, als Mainz das Tor erzielte. Es wurde in der Folge heftig darüber diskutiert, ob Mainz den Ball ins Aus hätte spielen müssen, oder Dortmund dies sogar selber hätte erledigen können.
Jürgen Klopp kann personell aus dem Vollen schöpfen. Weiterhin fehlen der Borussia nur ihre Langzeitverletzten (Kagawa, Kringe).
Hannover 96:
Die Saison läuft für Hannover 96 wie geschmiert. Die Mannschaft spielt nicht nur über den Erwartungen, sondern manchmal auch über ihren Möglichkeiten. Sie hat bereits alle vereinsinternen Punktrekorde geknackt. Der Höhenflug der Niedersachsen drückt sich auch in Zahlen aus. So kommt man in einer errechneten Heimtabelle auf die Spitzenposition und steht auch in der Auswärtstabelle auf Platz fünf. Hannover konnte in der Fremde bereits sechs Spiele gewinnen.
Nachdem Hannover vor einigen Wochen in Köln sang und klanglos untergegangen war (0:4), hatte man in der Fußballöffentlichkeit in Deutschland mit dem langsamen Abmarsch der Niedersachsen aus den internationalen Plätzen der Bundesliga gerechnet. Dagegen wehrten sich die Hannoveraner jedoch vehement. Am letzten Spieltag zeigten sie zu Hause gegen Hoffenheim, warum sie oben stehen und vor allem, dass sie zumindest in dieser Saison nicht mit einem Leistungsabfall rechnen (2:0). Im Überblick sind die Leistungen der Mannschaft von Trainer Mirko Slomka in den letzten Wochen beeindruckend: Hannover holte mit vier Siegen aus den letzten fünf Spiele 12 von 15 möglichen Punkten. Mit erfrischendem Mannschaftsspiel und einer enormen Konterstärke gelingt es Hannover immer wieder den Gegner wie aus dem Nichts vor Probleme zu stellen. Von den sieben Mannschaften, die um den Einzug ins internationale Geschäft kämpfen, hat Hannover am wenigsten Tore geschossen (39 Tore in 27 Spielen).
Personell ist bei Hannover wieder alles im Reinen. Auf der Torwartposition wird wieder Florian Fromlowitz auflaufen, da Ziegler weiterhin verletzt ist. Die "Wieder-Nummer 1" hatte aber schon gegen Hoffenheim den Kasten sauber halten können.
Hannover hat übrigens noch mehr als eine Rechnung mit den Dortmunder offen: Im Hinspiel bekamen die Niedersachsen im eigenen Stadion ordentlich Prügel (0:4). Insgesamt musste man in drei der letzten vier Spiele gegen Dortmund vier Gegentore einstecken.
Fazit:
Der Tabellenführer empfängt den Tabellendritten. Das Spiel sollte auf dem Papier viel ausgeglichener sein, als die Quoten das vermuten lassen. Hannover kommt als Außenseiter nach Dortmund und doch sind sie nicht chancenlos. Zum einen sind die Dortmunder in einer kleinen Torkrise und zum anderen ist Hannover in dieser Saison und in der jetzigen Verfassung immer für eine Überraschung gut. Sogar gegen Dortmund.
Quoten BVB Dortmund vs. Hannover 96:
Borussia Dortmund: 1,45 @ unibet
Unentschieden: 4,75 @ victorchandler
Hannover 96: 8,04 @ titanbet
1. April 2011 / joe - Kategorie:
Bundesliga-Wetten
Am Samstag, den 26. Februar 2011, empfängt Bayern München den Tabellenführer aus Dortmund zum Spitzenspiel des 24. Spieltags. Der FC Bayern München spielt gegen Borussia Dortmund und für die Bayern sind diese 90 Minuten die letzten Hoffnungen auf den Gewinn der nationalen Meisterschaft.
Der Klassiker der Bundesliga, bei dem insbesondere in den 90er Jahren regelmäßig die beiden besten Bundesligamannschaften auf dem Platz standen, erreicht in dieser Saison seinen zweiten Frühling. Durch die fenomenale Saison von Borussia Dortmund und das Aufholen der Bayern, treffen beide Mannschaften seit langem mal wieder in einem echten Spitzenspiel aufeinander.
Das Spiel zwischen Bayern München und Borussia Dortmund wird um 18:30 Uhr am Samstagabend angepfiffen. Als Schiedsrichter hat der Verband den Berliner Manuel Gräfe für das Spitzenspiel vorgesehen.
FC Bayern München:
Wenn man schon den Nachteil der Doppelbelastung tragen muss, dann doch bitte mit einem Erfolgserlebnis: Der FC Bayern gewann unter der Woche bei Inter Mailand im Achtelfinalhinspiel der UEFA Champions League (1:0). Der Auswärtssieg in Italien bringt die Bayern in eine hervorragende Ausgangsposition hinsichtlich des Erreichens des Viertelfinals. In einem Spiel, das beide Seiten für sich hätten entscheiden müssen, siegten die Bayern am Ende durch ein Tor von Mario Gomez kurz vor Schluß (89. Minute). Der Torjäger stand genau dort, wo einer seiner Art stehen sollte und nutze so den Abpraller von Julio Caesar (Torwart von inter Mailand) nach einem Schuß von Arjen Robben. Obwohl Gomez in der zweiten Hälfte immer weniger am Spiel teilzunehmen schien und wohl in der ein oder anderen Sportsbar kräftebedingt die Auswechslung des Mittelstürmers gefordert wurde. Letztlich ging der Sieg für die Bayern wohl in Ordnung, obwohl man sich nicht hätte beschweren können, wenn Inter eine der vielen Einschußmöglichkeiten eingeschoben hätte.
Die viel zitierten "Wochen der Wahrheit" sind für den FC Bayern bestmöglich angelaufen. Dies können sie unter Anderem auch Thomas Kraft verdanken, der beim Sieg bei Inter Mailand wie noch nie zuvor zeigte, dass Louis van Gaal ein gutes Händchen für Torwarttalente zu haben scheint.
Mit dem Spitzenspiel gegen Borussia Dortmund entscheidet sich am Wochenende auch der "Verbleib" im Titelrennen um die Deutsche Meisterschale. In der nächsten Woche spielt man dann zu Hause gegen Schalke 04 um den Einzug in das DFB Pokalfinale in Berlin. Danach folgen Spiele bei Hannover 96 und gegen den Hamburger SV, bevor man Mitte März wieder gegen Inter Mailand zum Rückspiel antreten muss.
Sportlich haben die Bayern auch national wieder alles im Griff. Obwohl man zu Beginn des Monats noch drei wichtige Zähler nach Pausenführung beim 1.FC Köln verschenkte (2:3), kann man den Monat als erfolgreiches Projekt in der Bundesliga ansehen – zumindest bisher. Nach der Niederlage in Köln gewann man gegen Hoffenheim (4:0) und in Mainz (2:1).
Personell ist der kleine Kader der Bayern einsatzbereit – dies gilt insbesondere für Arjen Robben und Frank Ribery. Der Einsatz von Pranjic, der seine Sache gegen Inter Mailand sehr gut machte, ist aufgrund von muskulären Problemen fraglich.
Borussia Dortmund:
Was für die Bundesliga im Allgemeinen ein klarer Nachteil ist, ist für Borussia Dortmund in der aktuellen Situation ein klarer Vorteil: Dortmund hatte die ganze Woche frei. Durch das bittere Ausscheiden beim mittlerweile ausgeschiedenen FC Sevilla Ende 2010 hat Deutschland statt wie in der letzten Saison drei Achtelfinalisten in dieser Saison nur einen in der Europa League.
Während die Bayern in Mailand ein intensives Spiel mit ihrer Top-Elf ablieferten, konnte sich Borussia Dortmund bereits in Ruhe auf das Topspiel des 24. Spieltags beim Rekordmeister vorbereiten. Angesichts der hervorragenden Ausgangsposition dürfte es auch mental für Borussia Dortmund entspannt in das Spiel gehen: Die Dortmunder stehen momentan 13 Punkte vor den Münchnern (3. Tabellenplatz) und zehn Punkte vor Leverkusen (2. Tabellenplatz).
Besonders wichtig für die schwarz-gelbe Psyche war der Heimsieg am letzten Wochenende gegen St. Pauli (2:0). Das Spiel gegen die Hamburger wirkte von Beginn an wie ein Selbstläufer. Zwar war die Chancenauswertung der Borussia immer noch weit von "optimal" entfernt, allerdings reichte es diesmal, um harmlose Hamburger in Schach zu halten. Die Vorwochen hatten gezeigt, dass sich die schwache Chancenauswertung der Mannschaft von Trainer Jürgen Klopp in der Rückrunde auch punktetechnisch bemerkbar macht. Nach einem starken Auftakt in das neue Jahr 2011 in Leverkusen (1:3), zeigten sich erste Anzeichen dieser Abschlußschwäche im Heimspiel gegen den VfB Stuttgart (1:1), als man kurz vor Schluß bestraft wurde. Die Reaktion folgte in Wolfsburg (3:0). Gegen Schalke 04 bemerkte man zum wiederholten Male das Liegenlassen bester Möglichkeiten, obgleich Manuel Neuer ein starkes Spiel machte (0:0). In Kaiserslautern musste man sich in der Folge wiederum mit einem Unentschieden beglücken (1:1). Das Ergebnis ging aufgrund des Spielsverlaufs in Ordnung, auch wenn Dortmund den Ausgleich erst spät und nach einer strittigen Roten Karte gegen Subotic hinnehmen musste. Der Sieg gegen St. Pauli war dementsprechend wichtig.
Dortmund fährt mit breiter Brust nach München und hat seit Jahren mal wieder realisitische Chancen auf einen Auswärtssieg in der Allianz Arena.
Head to Head:
Inoffiziele Quellen belegen, dass Borussia Dortmund seit Oktober 1991 nicht mehr in München in der Bundesliga gewinnen konnte. In der letzten Saison verlor Dortmund trotz Führung in München – auch im Februar (1:3). Von den letzten zehn Duellen hat Dortmund drei gewonnen und Bayern fünf. Zwei Spiele endeten Remis. Drei der letzten vier Spiele gewann München, aber: Dortmund siegte im Hinspiel (2:0) am 7. Spieltag mit Toren von Barrios und Sahin.
Fazit:
Borussia Dortmund ist 2011 noch ungeschlagen und der FC Bayern hat nicht nur die letzten sieben Heimspiele gewonnen, sondern unter der Woche in Europa auch mächtig auf den Tisch gehauen. Ein Sieg der Bayern würde zumindest verhältnismäßig etwas Spannung zurück in die Bundesliga bringen, obgleich diese Spannung angesichts des Vorsprungs von Borussia Dortmund ihre Grenzen hat. Fußballerisch sollte das Spiel für das Auge mehr als interessant sein. Die Bundesliga zeigt sich mit zwei der drei spielstärksten Mannschaften des Landes und die Fans erwarten ein Spektakel. Louis van Gaal gegen Jürgen Klopp, der Rekordmeister gegen die beste Mannschaft dieser Saison, Bayern München gegen Borussia Dortmund, was will man mehr?
Quoten :
Bayern München: 1,85 @ unibet
Unentschieden: 3,75 @ williamhill
Borussia Dortmund: 4,57 @ 10bet
25. Februar 2011 / joe - Kategorie:
Bundesliga-Wetten
Am Samstag, den 19. Februar 2011, treffen im ehemaligen Westfalenstadion Borussia Dortmund und der FC St. Pauli aufeinander. Auf dem ersten Blick mag es sich nicht um ein Spitzenspiel oder gar das qualitativ hochwertigste Spiel des 23. Spieltags handeln. Bei näherer Betrachtung jedoch messen sich hier zwei Spitzenreiter: Borussia Dortmund führt bekanntlich die 1. Bundesliga mit zehn Punkten Abstand an und der FC St. Pauli ist seit dem Derby-Sieg unter der Woche gegen den Hamburger SV die beste Mannschaft der Rückrunde.
Faktisch ist es ein Spiel, von dem man viel erwarten kann. Ein verkapptes Spitzenspiel also, in welchem sich zwei lange ungeschlagene Mannschaften gegenüber stehen, die beide keinen Grund haben einen Gang zurück zu schalten.
Das Spiel zwischen Dortmund und St. Pauli beginnt am Samstagnachmittag um 15:30 Uhr und wird geleitet von Schiedsrichter Peter Sippel aus München.
Borussia Dortmund:
Einen Gang zurück schalten werden die Dortmunder auf keinen Fall. Es ist aus Sicht des Trainers Jürgen Klopp vermutlich eher von Nöten mindestens einen Gang hoch zu schalten. Zwar war man gegen Kaiserslautern (1:1) am letzten Spieltag chancenüberlegen und hätte das Spiel dementsprechend für sich entscheiden können, allerdings muss man festhalten, dass das Spiel über weite Strecken – wenn nicht sogar 80 Minuten lang – deutlichen Unentschiedencharakter aufwies. Zwar torlos, aber Unentschieden. Insofern geht das Ergebnis, so glücklich es auch für Kaiserslautern erscheinen mag – in Ordnung. Es war bereits das dritte Unentschieden in den letzten vier Spielen. Immer kann man sich nicht darauf verlassen, dass die Konkurrenz einen Punktgewinn durch eigenes Versagen wertvoll macht. Die Chancenverwertung ist längst zum größten Problem von Borussia Dortmund geworden. Blickt man auf die Unentschieden gegen Stuttgart (1:1), gegen Schalke (0:0) und in Kaiserslautern (1:1), dann fällt vor allem auf, dass Dortmund immer die Chancen gehabt hat das Spiel für sich zu entscheiden. Die Abgebrühtheit im gegnerischen Strafraum ist abhanden gekommen – vielleicht ein Anzeichen der Ankunft der Meisterschale in den Köpfen der Spieler?
Gegen St. Pauli muss für die Mannschaft von Trainer Jürgen Klopp auf dem Plan stehen, die Serie von fünf Spielen ohne Niederlage mit einem Heimsieg fortzusetzen. Sportlich ist man dem Gast überlegen. Ob das auch auf einer mentalen Skala der Fall wäre, erscheint fraglich.
Personell fehlen weiterhin die beiden Langzeitverletzten Owemoyela und Kagawa. Außerdem muss sich Neven Subotic aufgrund der Gelb-Roten Karte gegen Kaiserslautern das Spiel gegen St. Pauli von der Tribüne aus ansehen.
FC St. Pauli:
Mit dem Sieg gegen Hamburger SV gelang ein historischer Moment, schließlich hatte St. Pauli seit Menscheitsgedenken nicht mehr gegen den großen Bruder aus der Hansestadt gewinnen können. Gleichzeitig schob man sich frech an den Spitzenmannschaften vorbei auf den ersten Platz in der Rückrundentabelle. Mit drei Siegen und zwei Unentschieden ist St. Pauli in der Rückrunde immer noch ungeschlagen – nur Gegner Dortmund hat diesen Nimbus auch gewahrt. Die resultierenden elf Punkte reichen, um vor den Bayern (10), Nürnberg (10), Köln (10) und Dortmund (9) an der Spitze 2011 zu stehen.
Nur zwei Punkte trennten die Hamburger in der Winterpause von dem Relegationsplatz – mittlerweile sind es beruhigende fünf Punkte. Außerdem steht man nicht mehr an der Klippe, sondern vier Plätze von ihr entfernt. Mit dem hervorragenden Start in das Fußballjahr 2011 ist St. Pauli im Mittelfeld der Tabelle angekommen. Sicherlich kann man jederzeit wieder unten rein rutschen, jedoch hat man erst einmal einige Mannschaften hinter sich gebracht, die zunächst punkten müssen, um zu überholen. Um einen Vergleich für die Position des FC St. Pauli zu haben, blicken wir auf den FC Schalke 04: Die Schalker stehen gerade einmal einen Punkt besser da als die Hamburger und in Gelsenkirchen spricht niemand von Abstiegskampf. Außerdem sind es für Pauli nur noch 12 Punkte bis zur rettenden Vierzig - machbar!
In Zahlen sieht das Ganze so aus: Unentschieden gegen Freiburg (2:2), Unentschieden in Hoffenheim (2:2), Sieg gegen Köln (3:0), Sieg gegen Borussia Mönchengladbach (3:1), SIeg in Hamburg (1:0). Das Spiel zu Hause gegen Köln scheint in dieser Serie das wichtigste gewesen zu sein, da man aus Hamburger Sicht gegen Freiburg und in Hoffenheim Punkte verschenkt hatte. Hätte man an dieser Stelle gegen Köln verloren, wäre der Zug vermutlich in die andere Richtung abgegangen. St. Pauli hat gegen die direkte Konkurrenz gepunktet und sich im Derby behauptet. Jetzt wartet mit Borussia Dortmund die beste Mannschaft der Bundesliga-Saison.
Head to Head:
Wirkich viel Sinn macht die Gegenüberstellung dieser beiden Mannschaften nicht, denn es dreht sich eher um einen historischen Vergleich als um die Ergebnisse der letzten Jahre. Das Hinspiel gewann Dortmund am Millerntor (3:1). Der letzte Besuch von St. Pauli in Dortmund datiert aus dem März 2002.
Fazit:
Fußballerisch handelt es sich bei diesem Spiel um ein Aufeinandertreffen zweier Spitzenmannschaften. St. Pauli kann den Erfolg der letzten Wochen vorweisen, während der BVB die Spielzeit dominiert. Ein Punkt wäre für St. Pauli ein hervorragendes Ergebnis, wobei auch eine Niederlage beim Tabellenführer nicht schmerzen würde. Das Spiel ist für die Hamburger eine Kur nach der bewältigten Pflicht. Für die Dortmunder stellt es eher die Pflicht dar, um in dieser Saison noch zu einer Kür kommen zu können.
Quoten:
Borussia Dortmund: 1,33 @ unibet
Unentschieden: 5,50 @ bet365
FC St. Pauli: 12,00 @ bet365
17. Februar 2011 / joe - Kategorie:
Bundesliga-Wetten
Am Samstag, den 29. Januar 2011, treffen in der Volkswagen Arena in Niedersachsen der VfL Wolfsburg und Borussia Dortmund aufeinander. Der 20. Spieltag bringt die Borussen theoretisch einen Schritt näher an eine Meisterschale, die vor kurzer Zeit noch in Wolfsburg ihr zu Hause hatte. Zeitgleich mit den Bayern (in Bremen), die immer noch als schärfster Konkurrent gehandelt werden, spielt Dortmund am Wochenende gegen einen schwierig einzuschätzenden Gegner und eine bisschen auch mit dem eigenen Schicksal. Am Abend zuvor wird Leverkusen gegen Hannover vorgelegt haben. Sollten die Rheinländer am Freitagabend gewinnen können sie den Abstand seit langer Zeit mal wieder in den einstelligen Punktebereich bringen – es wären dann acht Punkte Unterschied.
Das Spiel zwischen Wolfsburg und Dortmund wird um 15:30 Uhr angepfiffen.Schiedsrichter der Begegnung ist Knut Kircher aus Baden-Württenberg.
VfL Wolfsburg:
Nach dem Weggang von Felix Magath hatten viele befürchtet, es würde ein Ausverkauf bei den Niedersachsen beginnen. Jetzt - mit starker Verspätung – ist genau das eingetreten. Von dem offensiven Dreieck aus Grafite, Edin Dzeko und Mesimovic ist lediglich der Erstgenannte noch da. Im Vergleich zur Meistermannschaft vor einigen Jahren hat sich in Wolfsburg viel geändert.
Eigentlich hatte man mit der Verpflichtung von Diego gehofft, genug Spielkunst in der Mannschaft zu haben, um um die internationalen Plätze mitspielen zu können – doch weit gefehlt! Wolfsburg findet auf dem Rasen viel zu wenig statt. Die Unentschieden-Serie zeigt die Lage der Mannschaft: Auf keinen Fall zweitligareif, aber nicht wirklich abgestimmt auf eine Mannschaftssportart. Man hat zeitweise den Eindruck die Rädchen würden in der Mannschaft von Trainer Steve McClaren nur sporadisch und wenn dann aus Zufall ineinander greifen.
Der Sieg bei Mainz 05 stellt in erster Linie eine große Entlastung hinsichtlich des Abstiegskampfes dar. Drei Punkte, die die Niedersachsen in deutlich ruhigeres Fahrwasser katapultiert haben. Sportlich konnte man aber bei den Erfolgen gegen Bayern München (1:1) und in Mainz (1:0) keine Fortschritte sehen, obwohl man erfolgreiche Ergebnisse präsentieren kann. Wer das Spiel zwischen Wolfsburg und Mainz gesehen hat, dass es viele Halb-Chancen gab und, dass die Wolfsburg zwar ansehnlich verteidigt haben, ein offensives Konzept allerdings nicht zu erkennen war. Was Diego angeht, so vermisst man den Aktivposten aus Bremer Zeiten, der damals das Spiel seiner Mannschaft zu jeder Zeit an sich zu reißen versuchte.
Aus Wolfsburger Sicht kann man nur hoffen, dass mit der Rückkehr von Spielern wie Arne Friedrich eine Art Neuanfang gestartet hat und dieser sich noch in den Kinderschuhen befindet. Dadruch könnte man davon ausgehen, dass kurzfristig das größere Augenmerk auf die defensive Organisation gelegt wird und erst mit der Zeit offensive Momente eingemischt werden.
Personell wird Trainer Steve McClaren allem Anschein nach auf Grafite verzichten müssen: Der Brasilianer laboriert an einer Prellung des Sprunggelenkes.
Borussia Dortmund:
Mit dem Punkteverlust zu Hause gegen den VfB Stuttgart hat in Dortmund niemand gerechnet. Drei Zähler im heimischen Westfalenstadion waren fest eingeplant, um die Mannschaft und den Verein einen weiteren Schritt näher an das große Ziel zu bringen. All zu euphorisch darf man hinsichtlich der Deutschen Meisterschaft noch nicht sein. Dies hat zumindest der letzte Spieltag gelehrt. Für die Borussia ist es nun wichtiger denn je, nach der Enttäuschung ein Erfolgserlebnis zu sammeln, zu mal unter der Woche ein weitere Rückschlag bekannt wurde: Shinji Kagawa hat sich beim Asien Cup den MIttelfuß gebrochen. Es ist sehr wahrscheinlich, dass der Dortmunder offensive Mittelfeldspieler kein einziges Spiel in der Rückrunde für den BVB bestreiten wird. Es ist der Super-Gau für jede europäische Mannschaft. Die Vereine in Europa halten ohnehin schon nicht viel vom Abstellen ihrer Spieler an die Nationalmannschaften, während der Saison. Die unglückliche Terminplanung hat allerdings Tradition. Wenn die Spieler dann auch noch verletzt zurückkommen ist das doppelt bitter. Für die Borussia muss aus dieser Aussage noch der Superlativ gemacht werden, um annähernd beschreiben zu können, wie es ist, Shinji Kagawa nur noch auf der Tribüne beobachten zu können.
Spielerisch hat der BVB mit Mario Götze eine gute Alternative gefunden, die zwar jetzt die Last alleine tragen muss, aber ihr Potential schon unter Beweis gestellt hat. Insbesondere beim Rückrundenauftakt gegen Leverkusen (3:1) konnten man bestens sehen, wie der BVB auch ohne Kagawa in der Offensive clever agieren kann. Auch gegen den VfB Stuttgart (1:1) lag es eher nicht am Herausspielen der Chancen, sondern an deren Verwertung. Besonders Lewandowski, aber in ähnlichem Maße auch Lucas Barrios ließen beste Chancen ungenützt und waren am Ende die Hauptschuldigen für die Punkteteilung.
Trainer Jürgen Klopp wird in Wolfsburg auf eine Mannschaft treffen, die nur schwierig einzuschätzen ist. Allein aufgrund der Bodenverhältnisse kann man schon von einem Kapfspiel sprechen. Es ist zu erwarten, dass Wolfsburg tief stehen wird, um dem BVB die Räume zu nehmen. Im Grunde muss Dortmund "nur" das bewerte Konzept durchbringen und die ein oder andere Chance verwerten, um am Ende den Abstand auf die Verfolge zuminest zweistellig halten zu können.
Fazit:
Dortmund wird es in Wolfsburg nicht leicht haben. Die Niedersachsen suchen ihr Glück in der Rückrunde in der Defensive und werden nur punktuelle Gegenangriffe fahren. Bei Dortmund muss sich vor allem die Chancenverwertung wieder verbessern. Dann sollte der Mannschaft von Jürgen Klopp nichts im Wege stehen. Ein ähnliches Spiel gab es zum Rückrundenauftakt zwischen Wolfsburg und den Bayern schon mal. Dortmund sollte daraus gelernt haben.
Quoten:
VfL Wolfsburg: 4,42 @ betfair
Unentschieden: 3,75 @ bet365
Borussia Dortmund: 1,87 @ betsafe
28. Januar 2011 / joe - Kategorie:
Bundesliga-Wetten
Am Samstag, den 22. Januar 2011, empfängt Borussia Dortmund den VfB Stuttgart im Westfalenstadion. Das Spiel zwischen dem Tabellenführer und Dominator der Liga gegen den Tabellenvorletzten gehört zum 19. Spieltag der 1. Bundesliga in Deutschland.
Im Grunde genommen bringt jeder Spieltag den BVB etwas näher an die Meisterschale. Dies trifft insbesondere zu, wenn man es mit einem augenscheinlich unterlegenden Gegner zu tun hat. Der VfB stellt den Superativ des Underdogs dar. Doch wird es BVB-Trainer Jürgen Klopp gelingen den Spielern zu vermitteln, dass gerade diese Ausgangssituation eine große Falle sein kann? Vermutlich staunen am Ende des Spiels wieder alle. Die Frage ist nur über wen?
Das Spiel zwischen Borussia Dortmund und dem VfB Stuttgart wird um 15:30 Uhr angepfiffen. Schiedsrichter der Partie ist Dr. Felix Brych. Der Jurist schickte in bisher zehn Bundesligaeinsätzen in dieser Saison bereits fünf Spieler mit glatt Rot vom Feld.
Borussia Dortmund:
Obwohl das letzte Spiel nur eine Woche her ist, muss man konstatieren, dass dieses Spiel für Borussia Dortmund eine ganz neue Ära einläutet: Eine erdrückende Mehrheit hat sich schon damit abgefunden, dass der BVB Meister wird. Vor dem letzten Spieltag gab es noch Hoffnung auf Spannung auch am oberen Ende der Liga, doch mit dem Patzer der Bayern in Wolfsburg (1:1) und dem Sieg der Borussen in Leverkusen (3:1) ist diese Dsikussion zu den Akten gelegt. Dortmund gilt als Meister. Psychologisch bedeutet das ein neues Herangehen an die nächsten Spiele – solange der BVB nicht einbricht. Bis jetzt hat es Trainer Jürgen Klopp immer hervorragend geschafft, die Mannschaft auf 90 Minuten Fußball zu fokusieren und die Meisterschale aus den Köpfen raus zu halten. Dieser psychologische Aspekt soll nicht mit sich ziehen, dass es nun für Dortmund schwieriger wird, sondern viel mehr, dass es neu wird. Neue Situationen sind unerforscht. Das ist alles. Wenn man die besten Forscher hat, dann sind auch unerforschte Gebiete ein leichtes.
Zumal der Gegner, der den jungen BVB auf seinem Weg begleitet, nicht den Eindruck vermitteln kann, den Dortmundern zu entkommen
Eben dieses letzte Spiel hat gezeigt, dass Borussia Dortmund voll auf der Höhe ist. Lars Bender sagte unter der Woche: "Die Winterpause hat uns gut getan." Jürgen Klopp äußerte sich sofort nach dem Spiel wie folgt: "Ich habe gemerkt, dass wir wie in der Hinrunde gespielt haben." Daraufhin habe er seinen Jungs in der Kabine Dampf gemacht, weil er merkte, dass man in Leverkusen gewinnen könne. Das Ergebnis kennen wir jetzt. Es ist aber ein bezeichnender Fakt, dass die Dortmunder wieder spielen wie vor der Winterpause. Denn für das Spiel gegen Stuttgart bedeutet das, eine klare Strategie zum Sieg.
Lars Bender wird der Borussia bei diesem Vorhaben nicht helfen können. Der Mittelfeldabräumer hat eine Innenbanddehnung im Knie erlitten. Es hätte deutlich schlimmer kommen können, insofern ist die Diagnose eine positive Nachricht für den BVB gewesen. Die "gewohnten" Ausfälle von Kehl, Kagawa und Owemoyela sollten kein Hindernis für eine gute Leistung gegen Stuttgart sein.
VfB Stuttgart:
Wenn man in der Winterpause auf einem Abstiegsplatz steht und sich darüber im Klaren ist, dass die Hinrunde vor die Wand gefahren wurde, dann nimmt man sich für die Rückrunde etwas vor. Diese großen Ziele beginnen meistens mit einem kleinen Ergebnis: Mit einem Erfolg im ersten Spiel nach der Winterpause - wie man den "Erfolg" in diesem Zusammenhang definiert, bleibt jedem Trainer selbst überlassen. Beim VfB Stuttgart werden die Punkte, den man gegen Mainz 05 geholt hat, sicherlich als Erfolg gesehen, doch wenn man eine Aufholjagd startet, beziehungsweise seinen Hals aus der Schlinge ziehen will, dann muss man auch das erste Heimspiel gewinnen, sofern das möglich ist. Gegen Mainz war es möglich. Zwar machte man erst kurz vor Schluß das Tor (80. Minute), doch am Ende hat man gewonnen (1:0) - wie verdient das zu diesem Zeitpunkt war, ist vollkommen unerheblich.
Genauso unerheblich erscheint es, dass die letzten Spiele der Stuttgarter nicht besonders rosig aussehen. Durch den Sieg gegen Mainz konnte man die Köpfe "reinigen": Vergessen sind die schmerzlichen Niederlagen gegen Bayern München mit elf Gegentoren in 180 Minuten zum Jahresende.
In Dortmund allerdings liegt die Messlatte für einen Punktgewinn um einiges höher als zu Hause gegen harmlose Mainzer. Der BVB wird mit Sicherheit nicht so einfach die Punkte herschenken, wie das der Tabellennachbar aus Mainz getan hat. Das haben die Stuttgarter schon im Hinspiel - also vor zwei Trainerwechseln – mitbekommen. Auf heimischem Rasen war das Spiel zu Gunsten der Borussia zum Pausentee entschieden (0:3 zur Halbzeit, Endergebnis 1:3).
Die Statistik spricht nicht gerade für den VfB: Seit neun Auswärtsspielen sind die Schwaben ohne Sieg. Diese Flaute in der Fremde ist vor allem einer grausam schlechten Hinrunde geschuldet.
Personell hat sich hingegen nichts verändert. Cacau und Marica sind weiterhin nicht einsatzbereit, aber ansonsten kann Trainer Bruno Labbadia auf den gleichen Kader vertrauen, der gegen Mainz gewann.
Fazit:
Alles spricht für Dortmund: Die Heimstärke der Borussen, die Auswärtsschwäche der Schwaben, der Auftakt der Borussia, der Auftakt der Schwaben, die "Sturmlosigkeit" der Stuttgarter, das Hinspielergebnis, die Tabelle. Es ist wirklich schwierig in diesem Spiel eine Überraschung zu erkennen. Einzig die Verletztung von Lars Bender könnte im Mittelfeld bemerkbar sein. Die Situation sieht fast zu gut aus, um wahr zu sein. Wir werden sehen!
Quoten:
Borussia Dortmund: 1,50 @ bet365
Unentschieden: 4,33 @ bet365
VfB Stuttgart: 6,50 @ bet365
20. Januar 2011 / joe - Kategorie:
Bundesliga-Wetten
Der erste Spieltag nach der Winterpause ist vorbei und er hat es wieder geschafft uns zu überrumpeln. Die Bundesliga zeigt in dieser Saison mehr als gewöhnlich, dass es eben doch wichtig, jedes Spiel zu spielen und die Punkte nicht nach Tendenzen im Vorhinein zu verteilen. Es gab folglich genug Gesprächsstoff in meinem Gespräch mit Guido:
"Habe selten so wenig Mitleid für einen Menschen in einer unglücklichen Situation gehabt, wie in diesem Fall! Dafür musste ich mehr als Schmunzeln als ich es gelesen hatte." Guidos Grinsen konnte ich durch mein Mobiltelefon spüren. Man muss wissen, dass wir beide keine sonderlich großen Anhänger von dem Projekt Hoffenheim sind. Wir sind uns einig, dass sich der Fußball in erheblichem Maße kommerzialisiert hat in den letzten 15 Jahren – aber ein reines Fußballgeschäft wie die TSG Hoffenheim zu unterstützen, liegt uns fern. Um es auf den Punkt zu bringen: Die Symphatien für diesen Verein halten sich stark in Grenzen. Umso amüsanter war es für uns mitzuerleben, wie sich Demba Ba erst äußerst unloyal aus seinem eigenen Verein rausekelte und jetzt zusehen musste, wie sein Vorhaben vor die Wand fuhr. Der Reihe nach: Demba Ba äußert Wechselabsichten – Hoffenheim ist nicht angetan, was verständlich ist, zumal man mit Carlos Eduardo und Luiz Gustavo vor der Saison und in der Winterpause schon zwei Leistungsträger verloren hat. Demba Ba mosert in der Folge weiter und verweigert sich dann dem offiziellen Traingslager – Hoffenheim droht mit einem halben Jahr Tribüne. Nach angeblichem Interesse von West Ham United einigt sich Hoffenheim schließlich mit Stoke City über ca. 7 Millionen Euro Ablöse.Demba Ba fliegt nach England und fällt beim üblichen Medizincheck durch – nicht gesund!. Ende vom Lied: Ohne grünes Licht von den Ärzten wird Demba Ba keinen Verein finden, das bedeutete ein halbes Jahr Tribüne bei Hoffenheim. Unterm Strich: Keine Einsätze für Demba Ba – kein Geld für Hoffenheim.
"Wie kann man denn, den Mund so voll nehmen, sich praktisch aus dem eigenen Vertrag – mit mehr als unlauteren Mitteln – quatschen und dann bei einem simplen absolut vorhersehbaren Medizincheck so dermaßen auf die Nase fallen", fragte ich, wohl wissen, dass es keine Antwort geben würde.
"Fast tut mir Hoffenheim etwas Leid, sie haben den Spieler aus dem Nichts geholt, ihn groß gemacht und dann sowas.", waren Guidos letzte Worte. "Und das soll schon was heißen!", sagte ich und wir wechselten das Thema.
Friedlicher geht es im Kader von Jürgen Klopp zu. Am 18. Spieltag – also an diesem Wochenende – gelang es Borussia Dortmund das Rennen um die Deutsche Meisterschaft mehr oder weniger zu beenden. In ganz Deutschland wartete man auf eine Niederlage des BVB in Leverkusen und auf einen Sieg der Bayern in Wolfsburg, womit der Abstand wieder einstellig gewesen wäre und sich Leverkusen und München als echte Konkurrenten im Kampf um die Deutsche Meisterschaft hätten etablieren können.
"Ein starkes Stück, so aus einer Winterpause zu kommen, in der jeder versucht hat, die Bundesliga irgendwie spannend zu reden und irgendwelche Szenarien zum Sturz der Dortmunder beschrieben hat", sagte Guido, der ohnehin schon recht früh in der Saison von Borussia Dortmund überzeugt gewesen ist. "In der ersten Halbzeit hatte man noch das Gefühl beide Mannschaften könnten die berühmten Nadelstiche setzen, doch in der zweiten Halbzeit sah das anders aus. Ich bin überwältigt. Einen kleinen Zwischenspurt, und das Spiel und damit auch die Meisterschale sind eingetütet.", fügte Guido hinzu. "Ich kann mich dir nur anschließen, erste Hälfte ausgeglichen, zweite Halbzeit nach fünf Minuten zu Ende", resümierte ich.
"Er hat es wieder getan", schrie Guido.
"Ich habe es gesehen, er hat es getan", antwortete ich und fuhr fort: "Ich glaube es gibt keinen Akteur, der noch weiter von dem Begriff "bundesligatauglich" entfernt ist, als dieser Mann."
"Ich bin mir sogar sicher!", schrie Guido erneut. Nicht das Guido Anhänger des 1. FC Nürnbergs sei, nein, das nicht, aber es wurmte ihn extrem, dass es diesem Mann immer noch erlaubt ist, in der Bundesliga zu pfeifen. "Und befördert wurde er vor ein paar Jahren auch noch", gab Guido an, wobei er sich im Ton wieder etwas beruhigt hatte, "hat eigentlich jemals die bessere Mannschaft gewonnen, wenn er die Finger im Spiel hatte?"
"Die Pfeife im Spiel", verbesserte ich und antwortete auf Guidos Frage: "Nein, ich kann mich nicht erinnern. Der lost immer – vor jedem Spiel."
"Er lost? Meinst du? Ich denke, er macht das spontan. Anders kann ich mir seine Entscheidungen wirklich nicht erklären."
"Immer das Gleiche mit ihm!", seufzte ich.
"Wenn er wüsste, wie vielen Volksgruppen durch seinen gezwungenen Erfolg - denn sein Erfolg wird in jedem Stadion als vom DFB gepusht, als Integrationssymbol, etc, empfunden – ein schlechtes Image anhaftet. Peinlich."
"Was soll ich dazu sagen? Er wird überall als "Quotenschiri" bezeichnet. Das richtet sich vermutlich noch nicht mal gegen seine Person, weil er es scheinbar nicht besser kann, sondern vielmehr gegen den Verband, der nicht erkennt, was Babak Rafati für eine Pfeife ist."
Bei Guidos Guide geht es jeden Dienstag um den letzten Bundesliga-Spieltag, den internationalen Fußball, sowie um aktuelle Stammtischthemen, die sich mit dem Lederball beschäftigen. Und natürlich Guidos Meinung.
18. Januar 2011 / joe - Kategorie:
Fussball-News
Am Freitag, den 14. Januar 2011, ist es soweit: Endlich geht die Bundesliga wieder los! Das Spiel zwischen Bayer Leverkusen und Borussia Dortmund setzt der fußballfreien Zeit ein Ende. Die Rückrunde beginnt mit einem Spieltag, der sich gewaschen hat. Die Bundesliga begrüßt das neue Jahr 2011 mit dem Spitzenspiel zwischen dem Tabellenführer aus Dortmund und dem Tabellendritten aus Leverkusen. Der 18. Spieltag hat mehr als nur Punkte zu vergeben: Da er der erste Spieltag nach der Winterpause ist, hat er enorme psychologische Wirkung. Denn, wenn eine Mannschaft erkennt, dass die Ziele die in der Winterpause gesetzt wurden, sich schon nach dem ersten Spieltag – besonders tabellarischer Natur – in die Tat umsetzen lassen, dann kann das zu einem moralischen Push führen, der durch seine anhaltende Wirkung mehr als nur drei Punkte wert ist.
Das Spiel zwischen Bayer Leverkusen und Borussia Dortmund wird am Freitagabend gegen 20:30 Uhr angepfiffen. Schiedsrichter der Begegnung ist Peter Gagelmann. Der Bremer ist zum Ende der Hinrunde für die Kartenflut mit insgesamt drei Platzverweisen im Zweitligaspitzenspiel zwischen Augsburg und Berlin verantwortlich gewesen – hat aber in seinen sonstigen 16 Einsätzen in dieser Saison nur einen Platzverweis ausgesprochen.
Bayer Leverkusen:
Der oben angesprochene Effekt trifft in psychologischer Hinsicht mit Sicherheit auch auf Bayer Leverkusen zu. Da es als unwahrscheinlich gilt, dass sowohl Mainz (in Stuttgart) als auch Hannover (in Frankfurt) ihre Auswärtsspiele gewinnen, kann Bayer Leverkusen mit einem Dreier in der Tabelle eine hervorragende Position hinsichtlich der Champions League Plätze erarbeiten. Die Lücke würde im angenommenen Fall mindestens einen Spieltag Puffer zwischen die Mannschaft von Trainer Jupp Heynckes und die Konkurrenz legen. Außerdem würde man das richtige Signal an den Gegner aus Dortmund und an die Bayern senden: Eine Botschaft der Stärke.
Schon in der Hinrunde gelang Bayer Leverkusen ein Sieg gegen Borussia Dortmund. Im Westfalenstadion bot man eine konzentrierte Vorstellung und konnte leistungstechnisch überzeugen (2:0). Das Personal, welches in Dortmund gewann, verletzte sich während der Hinrunde, ist aber mittlerweile wieder fit. Michael Ballack und Stefan Kießling haben die Vorbereitung – in Ballacks Fall mit Abstrichen - mitgemacht und sind wieder einsatzbereit. Der Kapitän der deutschen Nationalmannschaft wird vermutlich zunächst auf der Bank Platz nehmen. Kießling könnte aber schon zu Beginn stürmen, da Eren Derdiyok noch an eine Oberschnekleverletztung laboriert.
Jupp Heynckes hat im Gegensatz zu den letzten Jahren im Mittelfeld und – mit Derdiyok – auch im Sturm qualitativ hochwertige Spieler zur Verfügung, die seiner Mannschaft eine gewisse Unberechnbarkeit geben. Renato Augusto, Lars Bender, Sidney Sam und Simon Rolfes könnten beispielsweise im Mittelfeld agieren. Auch ein Einsatz von Reinartz im Mittelfeld zusammen mit Ballack, Barnetta und Vidal ist möglich. Nicht nur eine Rotation ist dadurch im laufintensivsten Teil der Mannschaft möglich, sondern auch eine perfekte Abstimmung auf den Gegner.
Die Resultate der Vorbereitung machen durchaus Hoffnung auf einen guten Leistungsstand, auch wenn sie gegen unterklassige Vereine entstanden sind. So gewann Bayer bei Rot-Weiß Oberhausen (2:1) und gegen den VfL Osnabrück (3:0). Nach dem Überwintern in der Europa League sollte in der Pause eine gute Stimmung geherrscht haben. Mit Dortmund und Hannover spielt Leverkusen zu Beginn der Hinrunde zu Hause gegen zwei direkte Konkurrenten. Die Möglichkeit, den gesteckten Zielen, Taten folgen zu lassen, sind da.
Borussia Dortmund:
Einzig und allein das Thema Abstiegskampf grenzt Borussia Dortmund aus einem Stammtischgespräch aus. Die Borussen stehen mit zehn Punkten Vorsprung an der Spitze der Tabelle und waren während der Winterpause das interessantes Thema. Denn der Gewinn der Deutschen Meisterschaft hängt einzig und allein an Borussia Dortmund. Der psychlogische Effekt, den der erste Spieltag nah er Winterpause hat, kommt im Fall von Borussia Dortmund stark zum Tragen: "Wenn Dortmund in Leverkusen nicht verliert, haben sie die erste Hand an der Meisterschale", prognostizieren viele. Diese Aussage ist nicht durchaus realistisch. Dortmund hat zehn Punkte Abstand zu Leverkusen, dem schärfsten Verfolger, und würde diese zehn im Falle eines Erfolges mindestens behalten. Dortmund muss etwa vier Spiele verlieren, die Leverkusen gewinnt, und etwa fünf Spiele verlieren, die Bayern gewinnt, um von der Tabellenspitze verdrängt zu werden. Sollte es Leverkusen also nicht gelingen das Sechs-Punkte Spiel gegen Dortmund zu gewinnen, würde sich der BVB den Verfolger vom Leib halten und gleichzeitig einen Spieltag näher zum Ende kommen. Auch das Programm der Borussai unterstützt die oben geannte Aussage, denn mit Stuttgart und Wolfsburg hat die Mannschaft von Jürgen Klopp lösbare Aufgaben vor der Brust. Man sollte schon mental etwas angeschlagen sein, um gegen beide Punkte zu lassen.
So viel zur theoretischen Psychologie in diesem Spiel. Sportlich sieht es für Borussia Dortmund nicht rosig, aber auch nicht besorgniserregend aus. Die Langzeitverletzten Kehl und Owemoyela spielen immer noch keine Rolle in Klopps Kader. Hinter dem Einsatz von Lucas Barrios steht ein Fragezeichen – muskuläre Probleme. Der Stürmer wird vermutlich zunächst auf der Bank Platz nehmen. Der größte Ausfall in der Startelf wird Kagawa sein. Der Japaner, der in der Hinrunde hinter den Spitzen für Furore gesorgt hatte, wurde von Japan für den Asien-Cup nominiert und steht Jürgen Klopp daher in der Frühphase der Rückrunde nicht zur Verfügung.
In Testspielen gegen Lens aus Frankreich (2:2) und in Basel (4:0) hat man sich fußballerisch sehr ordentlich präsentiert. Auch in der Hinrunde konnte man seinen Augen nicht trauen, wenn man auf die Tabelle geblickt hat. Theoretisch wiegen die Ausfälle von Kagawa und eventuell Barrios schwer, aber Dortmund hat in der Hinrunde immer eine Lösung gefunden: Die Mannschaft von Jürgen Klopp wird die Euphorie mitnehmen.
Fazit:
Die Hinspielniederlage sollte Anreiz genug sein für die Borussia, um in Leverkusen einen guten Start in die Rückrunde hinzulegen. Dortmund kann in Leverkusen einen großen Schritt in Richtung Deutscher Meisterschaft machen. Fraglich ist, inwiefern es Jürgen Klopp gelingt die Meisterschale aus den Köpfen der Spieler zu bekommen. Beide Mannschaften kommen in guter Verfassung aus der Rückrunde. Leverkusen und Dortmund sind nicht gerade für bedingungslose Defensive bekannt: Ein Abwarten nach der Winterpause wird nicht vermutet. Die Bundesliga präsentiert sich mit dem Spitzenspiel von ihrer besten Seite – bleibt zu hoffen, dass es die Mannschaften umsetzen.
Quoten:
Bayer Leverkusen: 2,38 @ bet365
Unentschieden: 3,45 @ bet-at-home
Borussia Dortmund: 3,10 @ william hill
13. Januar 2011 / joe - Kategorie:
Bundesliga-Wetten
Zweitbeste Hinrundenbilanz aller Zeiten(43 Punkte),mit 8 Auswärtssiegen in Folge einen neuen BL-Rekord aufgestellt,10 Punkte Vorsprung vor dem Zweiten-mit Borussia Dortmund hat ausgerechnet die jüngste Mannschaft der Bundesliga(Durchschnittsalter 23,5 Jahre) eine Vorrunde der Superlative gespielt.Angesichts dieser beeindruckenden Daten müsste der Titelgewinn eigentlich die folgerichtige Konsequenz sein.Gleichwohl wird dieses Thema durchaus kontrovers diskutiert.Während insbesondere die generell optimistische Fangemeinde von einem lockeren Durchmarsch ausgeht,rechnen andere Experten mit einem Einbruch der jungen Himmelstürmertruppe.Im folgenden möchte ich die aktuelle Situation als zwar bekennender,aber durchaus kritischer BVB-Fan möglicht emotionsbereinigt näher unter die Lupe nehmen.
Borussia Dortmund wird Meister,…
…weil die junge Mannschaft bisher unbekümmert und mit grosser Leidenschaft aufgespielt hat.Zudem wurde vielen Gegnern dank einer überragenden Fitness mit unbändiger Laufbereitschaft der Zahn gezogen.Hinzu kommt eine beeindruckende Moral,die auch Gegentore locker wegsteckt und bis zur letzten Sekunde an den Erfolg glaubt.So wurden die Spiele in Freiburg und gegen Mönchengladbach nach Rückstand noch gedreht;gegen Hoffenheim und in Köln sicherten jeweils Treffer in der Nachspielzeit wichtige Punkte.
Zwar überzeugte der BVB meisst als geschlossenes Kollektiv,doch ragten Spieler wie Defensivkönig Mats Hummels, Torjäger Lucas Barrios,Shootingstar Mario Götze und der japanische Schnäppchentransfer Shinji Kagawa noch heraus,Ganz zu schweigen vom genialen Spielmacher Nuri Sahin,der von seinen BL-Kollegen unlängst zum besten Spieler der Vorrunde gekürt wurde.
Wer mit einem mentalen Einbruch der Borussia rechnet,dem wird ein Blick in die Historie empfohlen.Wenn die Schwarz-Gelben ernsthaft um den Titel mitgespielt haben,standen sie am Ende meist ganz oben.So 1995,1996 und 2002.Lediglich 1992 verhinderte Buchwalds spätes Tor für den VfB Stuttgart den Titelgewinn in letzter Minute.
Schlussendlich der komfortable Vorsprung.10 Punkte Vorsprung vor Leverkusen und gar 14 vor dem ursprünglichen Topfavoriten Bayern München sind eine Menge Holz und ein ansprechendes Polster bei kommenden Schwächeperioden.Da mag man sich dann an die Saison 1994/1995 erinnern,als man nach ebenfalls souveräner Herbstmeisterschaft wegen einer unglaublichen Verletzungsmisere ins Staucheln geriet,die Pole-position an Bremen abgeben musste und am letzten Spieltag dank bajuwarischer Mithilfe doch noch die Schale holte!
Borussia Dortmund wird nicht Meister…,
…weil Kloppos Bubi-Gang bei aller Euphorie sehr unerfahren ist und noch keine ernsthafte Krise meistern musste.Nachdem das böse M-Wort insbesondere bei den Verantwortlichen zum Tabu-Thema erklärt wurde,hat die Mannschaft den bisherigen Erfolg in der Winterpause durchaus reflektiert und geht nun mit dem immensen Druck des ausgewiesenen Topfavoriten in die am Freitag ausgerechnet beim wohl härtesten Widersacher Leverkusen beginnende Rückserie.The end of the innocence!
Bisher ist die Borussia von Verletzungen und grösseren Formschwankungen der Leistungsträger verschont geblieben.Wenn sich hier in markanter Grössenordnung Probleme ergeben,kann das bislang so harmonische Gefüge schnell gesprengt werden.Schon als sich in den letzten Begegnungen beispielsweise Sahin und Barrios etwas von ihrer anfänglichen Topform entfernten,wurden die Siege erst mühsamer und blieben dann bei den Pleiten in Sevilla(EL-Aus) und Frankfurt ganz aus.
Wie man dem BVB beikommen kann,zeigte sich in der Europa-League.Dort belegten die Borussen in einer schweren,aber keineswegs unlösbaren Gruppe hinter Paris und Sevilla nur den undankbaren 3.Platz und schieden aus,obwohl man in keinem der sechs Spiele die schlechtere Mannschaft war.Hat Trainer Jürgen Klopp das destruktive Ballwegdreschen der Sevillaner in der letzten und entscheidenden Partie aufs härteste kritisiert ;die Gegner in der BL werden die fast hilflose Reaktion des BVB hierauf sehr wohl registriert haben und sich im Bedarfsfall ähnlich rustikaler Methoden bedienen.
Wie immer man die beschriebenen Fakten auch bewerten und gewichten mag-vieles hängt von der Auftaktpartie in Leverkusen ab.Gelingt da zumindest ein Teilerfolg,wird die Party am Borsigplatz wohl weitergehen.Verliert der Klassenprimus nach der Pleite in Frankfurt jedoch erneut,ist die erste ernste Krise fraglos da und die Verfolger blasen zum Halali.
Personell hat man durchaus ernste Sorgenfalten,denn neben Kagawa(Asien-Cup) steht mit Barrios (Viruserkrankung) auch der zweite Topscorer nicht zur Verfügung!
Titel-Prognose:
Der BVB wird es trotz deutlich schwächerer Rückrunde am Ende schaffen,weil Leverkusen das Meister-Gen fehlt und die Bayern trotz der Genesung von Robben immer wieder von hausgemachten Krisen heimgesucht werden.Das die Überraschungsteams aus Mainz und Hannover in diesem Zusammenhang nicht erwähnt werden,ist keine Geringschätzung für deren tolle Leistungen,sondern eher der Realität geschuldet.
Aus Sicht des Sportwetters ergibt sich bei den aktuellen Meisterquoten auf Dortmund (1,4 bei Interwetten) kein Handlungsbedarf.Wer schon länger zu deutlich höheren Notierungen dabei ist,dem sei eine Lay-Absicherung bei der Wettbörse betfair(Kurse um 1,45) empfohlen.
11. Januar 2011 / pedro - Kategorie:
Fussball-News
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