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Barca


Auf dieser Stichwort-Seite finden Sie die Artikel zu Barca und Sportwetten im Allgemeinen.


Fussball-News

An diesem Wochenende lief alles wieder genauso wie man es im Fußball (meistens) am liebsten hat: unerwartet! Man kann diesen Sport nur lieben, für das was er im Stande ist innerhalb weniger Stunden auszbrüten.
Alles beginnt mit einem kuriosen Verbot, welches schon unter der Woche ausgesprochen wird. Beim Rheinderby zwischen Borussia Mönchengladbach und dem 1. FC Köln gibt es zum ersten Mal in der Bundesligageschichte nicht nur ein Alkoholverbot im Stadion, sondern direkt in der ganzen Stadt. Am Samstag war es von morgens früh an verboten in Mönchengladbach auch nur einen Tropfen Alkohol in bare Münze umzuwandeln.
Weiter geht das schönste aller Wochenende, das Fußballwochenende, mit der Neuerscheinung der Saison: dem Mainzer Andreas Invanschitz. Kaum einer hätte nach dem Trainer-Chaos zu Saisonbeginn gegen einen Mainzer Abstieg in die 2. Bundesliga gesorgt. Eigentlich war man sich sicher, dass es nur ein kurzer Erstligaaufenthalt wird für die Mannschaft von Nobody Thomas Tuchel. Doch unter der erfolgreichen Führung – zumindest im Offensivbereich – des Österreichers Andreas Ivanschitz ist es gelungen die entscheidenen Spiele zu gewinnen und konstant zu punkten. An diesem Wochenende traf Invanschitz gegen 15:54 Uhr. Der Österreicher, der vor der Saison aus Griechenland (Panathinaikos Athen) nach Mainz wechselte, hat sich hervorragend in der Liga etabliert und mit bereits fünf Toren auf sich aufmerksam gemacht. Besonders interessant ist, dass Invanschitz keine unwichtigen Treffer in der Nachspielzeit erzielt, sondern seine Mannschaft schon drei Mal in Führung gebracht hat – die anderen beiden Treffer waren jeweils Ausgleichstreffer.
Der ganze Spaß des Spiels mit dem Lederball zeigte eine weitere seiner Episoden gegen 19:47 Uhr am Samstagabend. In der spanischen Primera División war es dem krisengebeuteltem Atletico Madrid, das sich zu Zeitpunkt des Anpfiffs auf einem Abstiegsplatz befand, gelungen zu Hause gegen Real Mallorca durch den zweiten (!) Elfmeter von Diego Forlan – den ersten hatte er rechts am Tor vorbei gesetzt – mit 1:0 in Führung zu gehen. Ein wenig unter die Arme gegriffen wurde den Madrlienen vom Schiedsrichter, der jeweils bei beiden Elfmetern (27./50.) den mallorquinischen Abwehrspieler des Feldes verwies. Selbst als Atletico Madrid mit 11 gegen 9 spielte waren es die Insulaner, die mehr fürs Spiel taten. In der 90. Minute, also um 19:47 Uhr, wurden sie dafür mit dem Ausgleich belohnt. Eine Blamage, die zur sofortigen Beurlaubung des Trainer Abel Resino führte.
Der rote Faden dieses ereignisreichen Fußballwochenendes zieht sich weiter und macht Station am Sonntagnachmittag im Olympiastadion, wo es der Hertha nach einem gefühlten halben Jahr gelungen ist, einen Punkt aus einem Pflichspiel mitzunehmen. Dass so etwas gegen den Deutschen Meister passiert und dass die Herthaner in der 86. Minute also gegen 17:16 Uhr die Chance hatten durch Adrian Ramos alle drei Punkte ihr Eigen nennen zu dürfen, ist mehr als beachtlich. Doch erst in der nächsten Woche, am Freitag, im Westfalenstadion gegen Borussia Dortmund wird sich zeigen inwiefern Funkel die Mannschaft erreicht.
Abschließend hat sich die beste Mannschaft der Welt rausgenommen, dieses Prädikat wieder einmal unter Beweis zu stellen. Im schlechtesten Moment des Can Barca besuchte Real Zaragoza die katalanische Großstadt. Vom "Ende eines Zykluses" war in Spanien die Rede. Mit aller Macht versuchte die (madrlienische) Presse das Ende der Alleinherrschaft der Katalanen herbeizureden. Doch es ka anders. Zwischen 21:24 und 22:44 schoß Barcelona sechs Tore und zeigte der nationalen Konkurrenz damit wiederholt die Grenzen auf. Dass ein defensiver Mittelfeldspieler (Keita) dabei einen Hattrick macht, gehört in Barcelona einfach dazu.

Wohl dem, der seine Probleme so schnell in den Griff bekommt.

Die Fußball Kolumne Bulissimo! erscheint jeden Dienstag und befasst sich mit der Bundesliga, aktuellen Stammtischthemen des Fußballs und Kuriositäten rund um den Lederball.

28. Oktober 2009 / joe - Kategorie: Fussball-News

Fussball-Wetten

Nach einer englischen Woche wird am Wochenende in Spanien der 5. Spieltag der Primera División ausgespielt. Die einzige Überraschung der Saison war bis zum letzten Spieltag Athletic Bilbao, die ihre ersten drei Spiele gewinnen konnten, dann aber auswärts auf Teneriffa verloren (0:1). An diesem Spieltag empfangen die Basken den FC Sevilla. Es spielt der Dritte (Sevilla) gegen den Vierten (Bilbao). Lediglich zwei Tore in der Tordifferenz unterscheiden die beiden Mannschaften.
Fern ab von allen anderen weilen der FC Barcelona und Erzrivale Real Madrid an der Tabellenspitze. Um mit den scheinbar übermächtigen Katalanen mithalten zu können und deren schmerzende Alleinherrschaft in Spanien endlich zu unterbinden, kaufte Real Präsident Florentino Pérez mächtig ein in der Sommerpause. Viele Beispiele zeigen, dass Geld keine Tore schießt. Anders ist das bei "viel Geld" und eine Garantie bekommt man bei "sehr viel Geld". So wie der Fall um Roman Abramowitsch und den FC Chelsea London zeigt, ist es auch bei Real Madrid gelaufen. Über 250 Millionen Euro wurden allein für die Ablösesummen in die Hand genommen. Das macht sich nun bezahlt. Das, was sich beinahe ganz Spanien erträumt hat, ist eingetreten: Es gibt ein eisernes Fernduell der Rivalen. Die Primera Division ist spannender denn je und trotzdem kommen nur zwei Teams für den Titelgewinn in Frage. Auch an diesem Spieltag liefern sich der FC Barcelona und Real Madrid ein Fernduell.

Samstag, den 26.09 um 18.00 Uhr: Real Madrid – Teneriffa
Das Spiel zu Hause gegen den Aufsteiger von den Kanarischen Inseln sollte für das Star-Esamble von Real Madrid nicht mehr als eine Pflichtaufgabe darstellen. In hervorragender Verfassung zeigten sich die Königlichen an den ersten vier Spieltagen. Zunächst hatte man am ersten Spieltag einige Schwierigkeiten gegen Deportivo La Coruna (3:2). Den Galiziern gelang es schließlich nicht mehr zurück zu schlagen, nachdem sie vorher zwei Mal eine Madrilener Führung ausgleichen konnten. Am 2. Spieltag funktionierte die Elf von Trainer Manuel Pellegrini deutlich besser. Auswärts bei Espanyol Barcelona (3:0) machte vor allem der Brasilianer Kaka auf sich aufmerksam. Das erste Tor bereitete er direkt vor, das zweite leitete er mit einer Einzelleistung ein. Nachdem unter der Woche beim Champions League Auftakt in Zürich fulminant gewonnen wurde (5:2), empfingen die Königlichen mit Deportivio Xerez den ersten Aufsteiger der Saison im Bernabeu. Dieser zahlte von Minute 1 an Lehrgeld und kam schließlich mit 5:0 unter die Räder. Die Madrilenen konnten durch das bessere Torverhältnis die Tabellenführung übernehmen. Die folgende englische Woche, war Anlass für Trainer Manuel Pellegrini viel rotieren zu lassen. So änderte der Chilene die Anfangsformation gleich auf mehreren Positionen. Den ersten echten Test in Villarreal bestand Real Madrid am vierten Spieltag eindrucksvoll (2:0).
Angesichts der Schwäche des Gegners und des Champions League Spiels am Mittwoch (Olympique Marseille) ist zu erwarten, dass einige Spieler geschont werden.
Der Aufsteiger von Teneriffa erledigte in der noch jungen Saison seine Hausaufgaben einwandfrei. Auswärts gab man brav die Punkte ab und zu Hause wurde zwei Mal gewonnen. Bisher spielten die "Kanarienvögel" in Zaragoza (0:1), gegen Osasuna (2:1), in Mallorca (0:4) und zu Hause gegen Athletic Bilbao (1:0). Der Sieg am vierten Spieltag gegen die bis dahin ungeschlagenen Basken aus Bilbao setzte ein Ausrufezeichen.

Cristiano Ronaldo:
Wohl vor allem aufgrund der horrenden Ansprüche, die ein 96 Millionen Euro Transfer mit sich bringt, stand Cristiano Ronaldo schon gegen Ende der Saisonvorbereitung mächtig unter Druck. Er fühle sich noch nicht wohl und habe seinen Platz im Team noch nicht gefunden, schrieben die Sportblätter. Obwohl der Portugiese am ersten Spieltag sofort per Elfmeter erfolgreich war, hielten sich die Kritiker wacker. Sogar sein 3:0 gegen Espanyol Barcelona wurde, da es in der 90. Minute fiel, als unwichtig runter geredet und half Ronaldo nicht die Kritiker zum Schweigen zu bringen. Ironischerweise brauchte es zwei direkt verwandelte Freistöße in Zürich, die beide mehr als grobe Torwartfehler waren, um die Kritiker Lügen zu strafen. Dass beide Tore von Cristiano Ronaldo beinahe als Eigentore des Schweizer Torhüters durchgehen könnten, interessierte wenig. Mit genügend Selbstbewusstsein im Rücken gelang dem Portugiesen in der ersten Minute gegen Xerez wiederum ein Tor. Sein Schuss war abermals haltbar. Per Kopf erzielte Ronaldo auch noch das 2:0. Am vierten Spieltag in Villarreal erwartet ganz Spanien, wie sich die Königlichen gegen einen starken Gegner machen würden. Cristiano Ronaldo regelte das, indem er sein Team abermals in der 1. Minute in Führung brachte. Mit nun fünf Toren führt er die Torschützenliste zusammen mit Lionel Messi an.

Tor durch Cristiano Ronaldo: 1,85 @ unibet

Quoten:
Real Madrid:
1,11 @ bet365
Unentschieden: 10,03 @ betfair
Teneriffa: 38,00 @ betfair

Samstag, den 26.09 um 20.00 Uhr: Málaga – Barcelona
Dem FC Barcelona war vor der Saison lange klar, dass der Erzrivale aus Madrid massiv investieren müsste, um die Vormachtstellung der Katalanen zu gefährden. Obwohl dies jetzt eingetreten ist, bleiben die Katalanen immer noch vollkommen gelassen. Die beiden Titel (Supercopa, Europäischer Supercup), die Barca bereits eingefahren hat dürften ihr übriges dafür tun. Der Genuß-Fußball aus der letzten Saison war keine euphorische Eintagsfliege, sondern ist Programm. In einer Liga, in der die harte Defensivarbeit mehr als verpönt ist, gelingt es den Katalanen immer wieder spielend leicht die Gegner auseinanderzunehmen, sobald sie sich nicht defensiv diszipliniert um den eigenen Strafraum versammeln. Europas Topteams haben bereits vorgemacht, wie Barca zu schlagen ist. In Spanien scheint das nicht angekommen zu sein, was aber auch an der spanischen Fußball-Philosipohie und schlicht weg fehlender Klasse im Liga-Durchschnitt liegt.
An den ersten vier Spieltagen dominierten die Katalanen die iberische Halbinsel nach Belieben. Zugegebenermaßen hatte der Spielplan für den Titelverteidiger zu Beginn einfache Gegner vorgesehen. Zu Hause gegen Sporting Gijon gelangen den Katalanen sogar drei Kopfballtore (3:0). Extrem unüblich für das flache Spiel der Mannschaft von Pep Guardiola. Am zweiten Spieltag in Madrid gegen Getafe musste Guardiola bis zur Einwechslung von Iniesta und Messi auf Tore warten. In der Folge gewannen die Katalanen das Spiel aber souverän (2:0). Nun folgten schwierigere Gegner. Beim Champions Leauge Auftakt in Mailand gelange kein Tor und trotz deutlicher Überlegenheit musste man sich gegen Inter am Ende mit einem torlosen Remis zufrieden geben. Am folgenden Wochenende wurden die Tore zu Hause gegen Atletico Madrid nachgeholt (5:2). Erst in der Schlussphase kam es zu Unkonzentriertheiten in der Abwehr und Atletico konnte ein wenig Ergebniskosmetik betreiben. Der vierte Spieltag brachte einen beeindruckenden Auswärtssieg bei Racing Santander (4:1). Die Art und Weise wie Barca innerhalb von sieben Minuten mit drei Toren für klare Verhältnisse sorgte, erinnerte an die letzte Saison.
Die Überraschungsmannschaft der letzten Saison aus Málaga kam in der noch jungen Spielzeit nicht so recht in Fahrt. Lediglich am ersten Spieltag konnte man gegen Atletico Madrid gewinnen (3:0). Seit dem mussten die Andalusier Pleiten in La Coruna (0:1), gegen Santander (1:2) und in Barcelona gegen Espanyol (1:2) hinnehmen. In der abgelaufenen Spielzeit war man zwar sehr erfolgreich, konnte das eigene Tempo allerdings nicht durchhalten und wurde im letzten Saisondrittel noch aus den internationalen Rängen vertrieben.

Head to Head:
Gegen kaum eine Mannschaft spielt der FC Barcelona lieber als gegen Málaga. Völlig gleich ob auswärts oder zu Hause: Malaga holt sich so gut wie immer eine Packung ab. Lediglich eines der letzten fünf Spiele endete mit einem Punktgewinn für die Andalusier (0:0). Barcelona gewann die anderen vier Spiele und schoss dabei insgesamt 16 Tore. In den letzten fünf Jahren gewann Barcelona sechs der sieben Aufeinandertreffen. Mit Ausnahme eines Spiels (2:0), gewann Barca immer mit mindestens drei Toren Unterschied. In der letzten Saison hagelte es in La Rosaleda ein 1:4, im Camp Nou gewann Barcelona sogar 6:0.

Lionel Messi:
Der aktuell beste Spieler der Welt befindet sich in Topform. Allerdings nur wenn er in Azulgrana spielt. Bei der argentinischen Nationalmannschaft steht Messi neben sich und das könnte seinen größten Fürsprecher Diego Maradonna bald den Job kosten, denn Argentiniens WM-Qualifikation ist in Gefahr.
In der Primera Division ist Lionel Messi Herr der Lage. Mit fünf Treffern führt er gemeinsam mit Cristiano Ronaldo die Torschützenliste an. Der 22 jährige Argentinier hat zwar gegen Gijon gar nicht gespielt, hält aber trotzdem mit dem Portugiesen mit. Sowohl gegen Atletico Madrid, als auch in Santander traf Messi doppelt. Gegen Getafe traf er nach seiner Einwechslung zum 2:0.

Tor durch Lionel Messi: 1,91 @ bet365

Quoten:
Málaga: 11,92 @ befair
Unentschieden: 5,75 @ betclic
FC Barcelona: 1,30 @ betsson

25. September 2009 / joe - Kategorie: Fussball-Wetten

Champions League

 

Schon die gesamte Saison wurde der FC Barcelona stets in Verbindung mit der besten Mannschaft Europas gebracht. Einzig Manchester United war unter den Kandidaten der Teams, die gegen Spaniens Überflieger Chancen haben sollten. Doch dann kam vieles anders.

Barcelona musste in der Abwehr auf beide Außenverteidiger verzichten, die Quoten auf den Gesamtsieg Barcas stiegen enorm von 1,8 bis auf 2,1 bei Betfair an und Manchester wurde bereits auf dem Thron erwartet.

So begann auch die erste Hälfte des Finals in Rom. Manchester dominierte die Begegnung. Ronaldo hatte mit einem Freistoß die erste Gelegenheit und testete den unsicher wirkenden Keeper der Katalanen. Noch konnte keiner ahnen, dass diesser Schuss auf den Kasten einer der weniger für die Engländer an diesem Abend bleiben sollte. Nahezu die erste Chance führte zum zu diesem Zeitpunkt glücklichem Führungstor. In einer Phase, in der beide Vereine sich ordneten und taktische Disziplin in den Vordergrund trat war es Etoó der mit der Picke, einem altem Bauerntrick, der Edwin van der Sar überwand und zum 1:0 einschob. Die in Rückstand geratenen Spieler von ManUTD reagierten geschockt, hatten bis zur 60.Spielminute klare Feldnachteile. Das schnelle Kurzpassspiel hatte nur der FCB perfektioniert und kam angetrieben von Xavi und vor allem Iniesta zu weiteren Gelegenheiten durch Henry.

Gerade in dem Moment als sich eine Wende andeutete holte der wohl kommende Weltfussballer des Jahres und Torschützenkönig der Champions League 2009 zum Genickschlag aus. Das 2:0 war nicht nur phsychologisch wichtig, sondern auch in der Entstehung einen Lacher wert. Ausgerechnet der nur 1:69m kleine Messi überwand Van der Sar per Kopf und sorgte für die Vorentscheidung. Es war der erste Kopfballtreffer für den Argentinier in der CL.

Wer an ein Aufbäumen der  Engländer glaubte sah sich getäuscht. Der verdiente Verlierer fiel nur noch mit überharten Fouls auf. Scholes hatte reichlich Glück nur verwarnt zu werden. Ein diekter Gang unter die Dusche wäre die bessere Entscheidung gewesen.

Die stark ersatzgeschwächten Spanier holen in einem selten hochklassigen Finale den verdienten Sieg und verhindern damit erneut eine Titelverteidigung, dürfen sich dafür als erster Verein küren, der sowohl Liga, Pokal als auch CL in einem Jahr in Spanien gewann.

27. Mai 2009 / christoph - Kategorie: Champions League

Champions League

Die Champions League war nahezu einseitig im laufendem Wettbewerb. Gleich vier englische Vertreter dominierten die Königsklasse des Fussballs nahezu nach Belieben. Doch spätestens im Finale hat wieder ganz Europa Freude an diesem Wettbewerb. England mit Manchester United, die Spanier mit den Katalanen vom FC Barcelona, natürlich auch Italien als Gastgeber des CL Finals von 2009 in Rom und wenn wir Deutschen ganz ehrlich sind auch wir, denn Barca gegen ManU ist wirklich ein absoluter Fussballleckerbissen.

Besonders die "Red Devils" können in diesem Finale Geschichte schreiben. 1992 wurde der Cup in die Champions League umbenannt, seit diesem Jahr haben es zahlreiche Sieger versucht das Douple zu schaffen, doch kein Verein feierte 2 aufeinanderfolgende Siege.

Doch gibt es da den FC Barcelona, die kein Problem haben, wenn auch nach 17 Jahren diese Statistik bestehen bleibt. Der FCB gilt unter vielen Experten als beste Mannschaft der Welt. Offensiv gibt es im Moment keine stärkere Mannschaft und auch die Verteidigung mit Puyol, Alves und Marquez ist nahezu unschlagbar.

Ein Championsleague Finale, das erlebt man im Leben nur einmal, lautet ein bekannter Spruch diverser Fussballphilosophen. Das dies nicht immer stimmt zeigt nicht nur ManUTD sondern auch die Spanier. Nur wenige Jahre ist es her, als Barca zuletzt auf dem Thron saß. Damals verlor Arsenal London 1:2. Der deutsche Torhüter Jens Lehmann musste bereits früh im Spiel nach einer roten Karte passen.

Das die Vorraussetzungen aber in diesem Jahr durchaus anders sind, als vor dem Duell mit Arsenal London zeigt leider auch der Blick auf die Verletztenliste. Aus einer kleiner Favoritenstellung wird ein ausgeglichenes Duell. Marquez als Innenverteidiger wird das Spiel von der Tribüne aus betrachten müssen. Noch ärgerlicher und schmerzhafter sind zwei weitere Ausfälle: Abidal und Daniel Alves dürfen nach Kartensperren nicht den Rasen im Olympiastadion betreten. Viel besser gestaltet sich dabei die Offensive. Im Gegensatz zum umkämpften Halbfinale gegen Ballacks FC Chelsea wird Henry wieder mit dabei sein. Damit ist der Topsturm mit Eto´o und Weltstar Messi wieder perfekt. Iniesta kann auf seine angestammte Position zurückkehren. Xavi erhält im Mittelfeld alle Freiheiten und könnte zum Zünglein an der Waage werden, da selbst der beste Sturm von den Gedanken des Spielgestalters lebt.

Manchester United bereitet die Aufstellung weniger Sorgen. Ein einziges Fragezeichen steht hinten dem Einsatz von Kapitän Rio Ferdinand. Nach jüngsten Mitteilungen wird dieser aber seinen Platz in der Abwehr einnehmen können. Fletscher muss evenso wie Abidal auf der Gegenseite eine Rotsperre ausgerechnet im wichtigstem Spiel des Jahres absitzen. Große Hoffnung liegt auf Weltfussballer des Jahres 2008 Cristiano Ronaldo, dessen ansteigende Formkurve bereits in Porto sowie dem Halbfinale deutlich wurde.

Doch wie verläuft gewöhnlich ein solches Finale. Um auf Dauer erfolgreich in solchen Finalspielen zu wetten gehören einige Grundregeln hinzu. Einerseits ist es so, dass besonders zu Spielbeginn keines der beiden Teams große Risiken eingehen wird, sodass frühe Tore eher ungewöhnlich sind. Sobald aber ein Treffer gefallen ist wird die führende Mannschaft mehr Freiräume bekommen, da der Gegner mehr für die Offensive tun muss. So könnte bei einem Stand von 1:0 in Minute 80 eine Over1,5 Wette logisch erscheinen. Grundvorraussetzung für nahezu jedes Endspiel ist für mich ein 0:0 Tipp. Diese Wette kostet nicht viel und kann dennoch größere Gewinne abwerfen.

Auch sollte nicht zu euphorisch an diese Partie herangegangen werden. Beide Mannschaften neutralisieren sich sehr und haben sicher stehende Abwehrreihen. Da könnten auch die besten Stürmer des Planeten vor unlösbare Aufgaben gestellt werden. Dass Kombinationen in einem Spiel mit dieser Priorität schwerer fallen als in Ligamatches gegen Almeria oder Hull City sollte stets bedacht werden.

Die Wettquoten sind ausgeglichen wie kaum einmal. Unibet zahlt 2.75 für einen Sieg Barcelona, 2.70 gibt’s bei Betsson für einen Sieg Manchester United und das Unentschieden tippt man am höchsten bei bwin (3.35)

Die Wettbasis wünscht Ihnen ein angenehemes und spannendes Finale in der Königsklasse.

 

26. Mai 2009 / christoph - Kategorie: Champions League

Champions League

Ein Viertelfinale im berühmtesten Fussballwettbewerb Europas lässt meistens torarme Spiele vermuten, sodass auch in den Rückspielen noch genügend Spannung herscht. Auf dem erstem Blick aber sind gleich mehrere Spiele nur noch für die Gallerie, da sich die Akteuere nicht an diese Regel hielten.

Der FC Bayern erwischte vergangen Mittwoch den schlimmsten Auftritt und bewieß, dass die Bundesliga nicht mit den ganz großen der Welt mithalten kann. Die 0:4 Klatsche musste nahezu positiv aufgefasst werden, hätten doch vor allem im erstem Durchgang noch mehr Tore fallen können. Messi bekam einen klaren Elfmeter nicht, Henry fehlte im Torabschluss ein klein wenig die Konzentration. Eine weitere Messi – Chance parierte Butt, indem er dem Ball die entscheidente Wendung vom Torerfolg zum Aluminiumtreffer gab. Dennoch sind die Chancen für das "Wunder von der Isar" deutlich geringer, als es der FC Barcelona in den Interviews am Wochenende andeutete . Für zahlreiche Tore könnte aber gesorgt sein, da beide Verein befreit aufspielen können ohne die große Angst vor dem Versagen zu haben. Weiterhin ist es Ribery, der die Schlagzeilen vor der Begegnung bestimmt. Trotz eines erst 2011 auslaufenden Vertrages flirtet der Franzose mit der Narbe heftigst mit dem Gegner. Doch würde ein Wechsel nur mit einer für Rekordablöse in Frage kommen.

Ähnlich klar ist die Ausgangssituation in Chelsea. Der Gastgeber konnte trotz schnellem Rückstand im Hinspiel einen 3:1 Auswärtssieg feiern und steht mit mindestens eineinhalb Beinen im Halbfinale. Für die Reds aus Liverpool könnte eine längere Serie reißen. Bereits in den letzten Jahren gab es dieses englische Duell in der Königsklasse, jeweils verloren die Blues gegen den aktuell einzigen Verfolger von Manchester United im nationalem Titelkampf. Der Mut der Verzweiflung soll die Sensation möglich machen, doch noch fehlen 3 Torschreie, bis zu einem geschichtsträchtigem Ereignis. Doch dass Liverpool in der Lage ist einen solchen Rückstand zu egalisieren musste schon der AC Milan im Finale vor einigen Jahren schmerzhaft erfahren.

Auch Arsenal hat dank des Traumtores von Adebayor die Weichen auf das Halbfinale ausgerichtet. Der ebensoschöne Gegentreffer des spanischen Vertreters Villarreal hatte, da zu Hause erzielt, nur einen kleineren Wert. Die Quoten auf Arsenal London fallen gewaltig in die Tiefe, ein Sieg steht für die Buchmacher bereits fest. Doch wenn die Mannschaft der Londoner mit ähnlicher Selbstsicherheit in die Begegnung geht, kann das Ziel ganz schnell außer Kontrolle geraten.

Im vielleicht vor den Spielen der Vorwoche klarstem Duell zwischen dem FC Porto und Manchester United ist als einziges noch keine Vorentscheidung gefallen. ManUTD kam daheim nicht über ein 2:2 hinaus, lag bereits nach 4 Minuten hinten und konnte selbst die zwischenzeitliche Führung nicht in einen Sieg ummünzen. In Portugal muss nun ein voller Erfolg oder ein hohes Remis her um nicht die Träume auf die Titelverteidigung zu begraben.

13. April 2009 / christoph - Kategorie: Champions League

Champions League

 

Selten wird über Fussballspiele bereits Wochen vor dem Anstoß diskutiert, nur ungern wird aus Münchner Sicht dafür das Wort "Barcelona" in den Mund genommen, ganz abgesehen von den schillernden Namen "Messi, Xavi oder Eto ó". Das magische Dreieck verzaubert die Primera Division seit Wochen ähnlich, wie es Grafite, Dzeko und Misimovic am Wochenende mit dem FC Bayern gemacht haben. Das auch die Katalanen schwächeln können, zeigt das geschrumpfte Punktepolster. Während Expekt bereits vor Monaten die Meisterwette ausgezahlt hat, ist das Punktekonte im Vergleich zu dem der Madrilen auf 6 Zähler zusammengeschrumpft.

Ein weiterer mutmachender Punkt ist das letztjährige Viertelfinale. Der FC Schalke hatte die Portugiesen aus Porto, einen regelmäßigen Gast im Achtelfinale, aus dem Turnier gekegelt und konnte sich über das Traumlos mehr freuen, als es der Rekordmeister tut. Auch die beiden Spiele offenbarten bei weiten keinen Klassenunterschied. Nur unglücklich unterlagen die Knappen im Hinspiel, konnten sogar auswärts das Spiel zeitweise an sich reißen. Einzig der unglaubliche Abwehrfehler von Krstajic vor dem 1:0 beendete die Träume vom Halbfinale.

Bleibt die Frage in wieweit sich der spätere CL Finalist nach vorn geschoben hat in den letzten 12 Monaten. Es sind nicht unbedingt andere Spieler, die der Mannschaft ihren Glanz verleihen. Das geniale Offensivspiel führt eben auch immer wieder zu kleineren Fehlern in der Verteidigung, sodass zuletzt sogar eine Pflichtspielniederlage zu Buche stand. Doch genau da ist der Unterschied zu Deutschlands Nummer 1. Barcelona mag vielleicht nicht unschlagbar sein, doch die Bayern befinden sich in einer völlig unvergleichbaren Situation. Die höchste Niederlage seit dem 1:5 auf Schalke aus dem Jahre 2001 ließ die sonst so erfolgsverwöhnten Herzen der Münchner Fans zusammenzucken. Im Pokal schon ausgeschieden, in der Bundesliga nur Rang 4, dies sind ungewöhnliche Tatsachen.

Doch genau darin könnte für die Bayern die Chance liegen. Bereits in der Hinrunde betrug die Differenz  zu den Hoffenheimern weit über 6 Punkte, dennoch konnte Lyon im erstem Spielabschnitt geradezu an die Wand gespielt werden. 3:0  in Frankreich lautete der zwischenzeitliche Spielstand. Sollte die Wut nach dem Wolfsburgspiel in Energie umgepolt werden können, dann müssten selbst die Spanier mit viel Respekt in die Partie gehen.

Die Aufstellung der Fussballfreude, wie die Zeitschrift "Kicker" in der gestrigen Ausgabe titelte, erinnert ein wenig an Hoffenheim, nur auf auf anderem Niveau. Dani Alves steht in der Viererkette der Innenverteidigung und ist doch mehr ein offensiver Flügel, was an Beck von der TSG erinnnert. Lahm wird sich mit dem wohl bestem Fussballer der Welt messen müssen. Messi wurde zwar bei der Wahl zum selbigen hinter Cristiano Ronaldo aus Portugal nur auf Rang 2 gesehen, gilt aber für viele Experten in seinem jungem Alter bereits zu dem Star am Fussballhimmel. Lahm ist der richtige zweikampfstarke Spieler um die Offensivakzente Messi´s zu zerstören. Schwerwiegend könnte ein Ausfall von Lucio sein, der mit van Buyten die Innenverteidigung bildet, Eto´o und Henry aufhalten soll. Eine Sonderrolle im Starbalette kommt Xavi zu. Der momentan beste Vorbereiter der Champions League wird von mehreren Mittelfeldspielern der Münchner gedeckt werden müssen, was aber auch im Umkehrschluss für Ribery gilt. Im Sturmzentrum sollen Podolski und Toni die wenigen sich bietenden Chancen eiskalt verwerten.

Große Veränderungen verzeichneten die Quoten bereits 3 Tage vor Spielbeginn. Auf die Katalanen ist bereits jetzt eine 1,45 bei diversen Anbietern das Höchste der Gefühle. Auf Remis oder Bayernsieg kann man sich eine 3,09 basteln. Es ist sicher schwer einen Value in den 2 – Wegquoten zu finden, auch Over (@1,70) und Under (2,40) gehen in die richtige Richtung, obwohl das Under zu diesen Quoten sogar ansprechender aussieht. Interessant könnten Ballbesitzwetten werden, häufig von Unibet angeboten, da Barcelona definitiv das Spiel bestimmen wird und selbst ein frühes Tor zu keiner großen Veränderung führen würde.

 

7. April 2009 / christoph - Kategorie: Champions League

Fussball-Wetten

 

Bereits nach dem 20.Spieltag wurde der FC Barcelona zum Meister in Spanien gekührt. Rechnerisch waren noch 54 Punkte zu vergeben, doch bei 12 Zählern Vorsprung für den Club mit dem besten Offensivzentrum der Welt glaubte keiner mehr an die Wende, zumal Real Madrid eine Schwächephase erlebte. Expekt sah das Titelrennen kurz nach Rückrundenstart für entschieden an und zahlte alle Meisterwetten auf den FC Barcelona aus. Bei 2,35 lag die Quote vor dem Saisonstart. Die Aktion von Expekt sorgte für viel Begeisterung unter den Wettexperten und ging durch zahlreiche Foren.

Wenige Wochen später sieht die Lage in Spanien wieder anders aus. Barca verlor gestern Abend mit 3:4 bei Atletico Madrid, die Madrilenen dagegen fressen das Punktpolster des FCB immer weiter auf. Gerade mal einen Sieg und 1 Remis liegen die Hauptstädter hinter dem Club um den wohl besten Fussballer der Welt. Auch das direkte Derby steht kurz vor Saisonende noch an, von einer entschiedenen Meisterschaften und verfrühten Sommerferien für die Spieler keine also keine Rede sein

Nicht nur in der Liga wird die Spannung somit wieder größer, sondern auch bei Expekt beginnt das Schwitzen. Sollte neben der @2,35 auch noch die @1,70 auf Madrid ausgezahlt werden müssen, dann wäre wohl nahezu jede abgegebene Langzeitwette korrekt.

Dieses Problem gab es in der Wettgeschichte schon einmal. Vor wenigen Jahren zahlte ein Buchmacher die Meisterquote auf Schalke 04 aus, dass diese aber in dem letztem halben Jahrhundert keine Meisterschaft errangen weiß nahezu jeder. Damals war der Verlust des Buchmachers ungleich niedriger, da kaum einer mit der Salatschale für die Knappen gerechnet hatte.

Doch keine Angst für alle, die ein Konto bei Expekt haben, der Werbeerfolg mit dieser Aktion wird deutlich größer sein, als der Verlust, falls Real doch die Saison 2008/2009 gewinnt.

2. März 2009 / christoph - Kategorie: Fussball-Wetten









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