|
|
|
|
|
|
|
|
Auf dieser Stichwort-Seite finden Sie die Artikel zu Azarenka und Sportwetten im Allgemeinen.
Bisher gab es kaum große Überraschungen bei den diesjährigen Australian Open der Damen. Die Ausnahme war sicherlich das frühe Ausscheiden der Australischen Lokalmatadorin Samantha Stosur in Runde eins gegen die Rumänin Cirstea. Ansonsten gab es hier und da mal eine kleine Überraschung (wie zum Beispiel Oprandi gegen Schiavone) aber alles in allem setzten sich die großen Favoriten auch relativ locker durch.
Doch nun haben wir die erste ganz ganz große Sensation zu bestaunen. Serena Williams, welche bisher ganz ordentlich gespielt hat trotz ihrer schwierigen Vorbereitung, musste im Achtelfinale die Segel streichen. Lediglich fünf Games konnte sie gegen die 23 jährige Russin Makarova machen. Dabei fabrizierte sie unglaubliche 37 unerzwungene Fehler. Williams war verzweifelt und zeigte eine erschreckend schwache Vorstellung. Makarova konnte sich 15 (!) Breakbälle herausspielen und hat somit nach Kaia Kanepi (Nr. 25) und Vera Zvonareva (Nr. 7) bereits die dritte gesetzte Spielerin ausgeschaltet.
Ebenfalls eine erschreckend schwache Leistung zeigte eine der zwei deutschen Damen. Julia Görges verlor klar und deutlich mit 6-1 und 6-1. Deutschlands Fed Cup Chefin Barbara Ritter war entsetzt über die Leistung der Deutschen und konnte es nicht verstehen wieso sie sich gegen das Debakel nicht gewehrt hat. Der Kampfgeist fehlte völlig und Görges lies den Kopf hängen ohne sich aufzubäumen. Sie nahm die Niederlage auch relativ gelassen und meinte im Interview danach, dass es eben solche Tage gibt. Eine Kämpfernatur sieht anders aus.
Für Sabine Lisicki begann das Match ebenfalls katastrophal. Nach wenigen Minuten war sie mit Doppelbreak 3-0 hinten gegen Sharapowa. Doch im Gegensatz zu ihrer deutschen Landsfrau Görges bewies sie, dass sie kämpfen kann und startete ein fulminantes Comeback und entschied sechs Spiele in Serie für sich und holte sich somit den ersten Satz. Der erste Satzgewinn für Lisicki gegen die Russin. In Satz zwei machte Sharapowa dann weniger Fehler und konnte ihre Chancen besser nützen und entschied diesen mit 6-2 für sich. Im dritten und entscheidenden Satz hatte Lisicki beim Stand von 1-1 fünf Breakbälle und konnte keinen nützen und Sharapowa hielt ihr Service. Die Vorentscheidung fiel dann mit dem Break zum 4-2. Damit verabschiedete sich auch die letzte Deutsche aus Melbourne – jedoch in einem hochklassigen Spiel mit einer tollen Leistung von Lisicki.
Hier die Ergebnisse der Achtelfinalspiele:
Caroline Wozniacki (1) – Jelena Jankovic (13) 6-0 7-5
Kim Cljisters (11) – Na Li (5) 4-6 7-6 6-4
Victoria Azarenka (3) – Iveta Benesova 6-2 6-2
Agnieszka Radwanska (8) – Julia Görges (22) 6-1 6-1
Ekaterina Makarova – Serena Williams (12) 6-2 6-3
Maria Sharapowa (4) – Sabine Lisicki (14) 3-6 6-2 6-2
Sara Errani –Jie Zheng 6-2 6-1
Petra Kvitova (2) – Ana Ivanovic (21) 6-2 7-6
Vorschau auf die Viertelfinalbegegnungen
Die Wett-Quoten für die Vorschau auf die nächste Runde entstammen von Bet365 – Stand: Montag 16.00 Uhr
1,80 Caroline Wozniacki (1) – Kim Clijsters (11) 2,10
Head to Head 0-2
Sehr unterschiedlich verliefen die zwei Achtelfinalspiele von Wozniacki und Clijsters. Die Dänin startete wie die Feuerwehr und gewann den ersten Satz zu Null gegen die Serbin Jankovic. Auch im zweiten Satz sah es nach einer klaren Angelegenheit aus als sie schon mit Doppelbreak 4-1 führte. Doch auf einmal riss der Faden und Jankovic kämpfte sich zurück bis zum 5-5 Ausgleich. Aber dann gab Jankovic wieder ihren Aufschlag ab und dieses Mal lies es sich Wozniacki nicht mehr nehmen und setzte sich doch relativ deutlich in zwei durch. Mit eineinhalb Beinen ausgeschieden war die Titelverteidigerin aus Belgien. Bei der Wiederauflage des letztjährigen Endspiels sah Na Li wie die sichere Siegerin aus. Im zweiten Satz lag sie im Tiebreak mit 6-2 voran und hatte vier Matchbälle. Doch dann machte Cljisters sechs Punkte en suite und gewann den zweiten Satz doch noch und setzte sich schlussendlich in drei Sätzen durch.
Im Viertelfinale sehen wir nun einen wahren Kracher. In der Head-To-Head Statistik liegt die Altmeisterin aus Belgien mit 2-0 voran. Clijsters bewies gegen Na Li ausgezeichnete Nerven – Wozniacki zeigte ihre beeindruckende Form – trotz des kurzzeitigen Hängers – gegen Jankovic. Das große Problem für Wozniacki wird wohl sein, dass sie zu wenige Waffen hat um Clijsters zu gefährden. Durch ihre Spielweise, viele Bälle zurückzuspielen aber nie das Kommando zu übernehmen, ist sie zwar eine hartnäckige Gegnerin aber gegen das druckvolle Spiel von Clijsters hat sie doch arge Probleme. Jedoch ist die bessere Form hier sicherlich ein Vorteil für Wozniacki. Ganz ehrlich – ich traue mich hier nicht eine Prognose abzugeben und würde daher eher von einer Wette abraten.
1,40 Victoria Azarenka (3) – Agnieszka Radwanska (8) 3,10
Head to Head 6-3
Vier Games beziehungsweise zwei Games machten die Gegnerinnen im Achtelfinale. Beide boten eine tolle Leistung und standen im Eiltempo im Viertelfinale. Radwanska profitierte sicherlich von der erschreckend schwachen Leistung von Görges, doch dies ist kein Grund das starke Spiel der Polin zu schmälern. Azarenka Sollten beide Spielerinnen in diesem Viertelfinal-Duell diese Leistung wieder abrufen können, erwarten wir ein Spiel auf allerhöchstem Niveau.
Bereits zum 10ten Mal stehen sich die zwei 22-jährigen Topspielerinnen gegenüber und bereits zum zweiten Mal in diesem Jahr. Beim Turnier in Sydney standen sie sich im Semifinale auch gegenüber. Dabei konnte sich Azarenka nach verlorenem erstem Satz (deutlich mit 6-1) doch noch in drei Sätzen durchsetzen. Wirft man einen Blick auf die Ergebnisse der bisherigen Duelle sieht man, dass die Spiele oft sehr knapp ausgegangen sind. Azarenka spielt für mich bisher das Beste Tennis von allen Teilnehmerinnen und gab bisher noch keinen Satz ab. Radwanska hatte nur im ersten Spiel zu kämpfen (verlorener Tiebreak in Satz eins gegen Matthek-Sands) und danach konnte sie auch alle Begegnungen klar für sich entscheiden. Alles in Allem glaube ich, dass Azarenka das Head-To-Head auf 7-3 ausbauen wird und ins Halbfinale einziehen wird.
4,60 Ekaterina Makarova – Maria Sharapowa (4) 1,22
Head to Head 0-2
Wow – das war eine riesen Sensation. Wie bereits im Eingangstext beschrieben, schaltete die Russin Makarova die fünffache Australian Open Siegerin Serena Williams aus. Damit hat wohl echt keiner gerechnet. Sharapowa tat sich doch schwerer als erwartet. Nach fulminantem Start musste sie kämpfen und kam erst in drei Sätzen weiter. Die zwei Russinnen treffen zum dritten Mal aufeinander. Die ersten beiden Duelle konnte Sharapowa jeweils auf Sand für sich entscheiden. Doch Makarova zeigte in den bisherigen Spielen das sie eine „Riesentöterin“ ist und nach dem klaren, und auch verdienten, Sieg gegen Williams darf man sie auf keinen Fall unterschätzen. Doch oft ist es so, dass nach solch einem Sensationstriumph das nächste Spiel glatt verloren geht. Die Nummer 56 der Welt hat gute Anlagen aber in Sachen Konstanz fehlt ihr noch sehr viel auf die Weltspitze. Und dies wird auch der Grund sein wieso sich hier Sharapowa durchsetzen wird. Ich glaube an einen klaren Sieg von Sharapowa in zwei Sätzen. Makarova kann diese famose Leistung nicht nochmals abrufen beziehungsweise bestätigen.
8,00 Sara Errani –Petra Kvitova (2) 1,10
Head to Head 0-0
Errani galt in ihrem Achtelfinale gegen die Chinesin Zheng als Außenseiterin. Dennoch deklassierte sie ihre Gegnerin und lies ihr lediglich drei Spielgewinne. Zheng konnte im gesamten Spiel nur einmal ihren eigenen Aufschlag durchbringen. Insgesamt machte die Italienerin 65 Punkte – davon 47 durch unerzwungene Fehler von Jie Zheng. Eine unglaubliche Quote und somit kein Wunder für die glasklare Niederlage. Für Sara Errani der größte Triumph in ihrer Karriere. Kvitova gewann den ersten Satz gegen Tennis-Model Ivanovic klar mit 6-2. Erst im zweiten Satz ging es eng zu, welchen sie sich aber im Tiebreak holen konnte. Ivanovic war auf der Pressekonferenz nach dem Spiel voll des Lobes über ihre Gegnerin. Momentan wäre die Tschechin sicherlich die verdiente Nummer eins der Welt. Und mit einem Turniersieg in Melbourne könnte sie dieses Ziel auch erstmalig erreichen. Drei Siege fehlen der jungen Tschechin noch.
Im Duell mit der Italienerin Errani sehe ich eigentlich keine Chancen für die Italienerin. Errani’s Erfolgslauf wird im Viertelfinale wohl jäh gestoppt. Ich traue ihr hier keine Überraschung zu und alles andere als ein Sieg in zwei Sätzen von Kvitova würde mich doch arg wundern. Gegen Jie Zheng profitierte sie von der unheimlichen Anzahl an unerzwungenen Fehlern. Diese Geschenke verteilt ihr Kvitova sicherlich nicht. Durch das druckvolle Spiel der Tschechin befürchte ich hier eine sehr einseitige Partie.
Hier gehts zum Spielplan Australien Open 2012 der Herren!
Hier gehts zum Spielplan Australien Open 2012 der Damen!
Hier gibts die Vorschau zum Viertelfinale der Herren!
Hier gibts die Vorschau zum Achtelfinale der Herren!
Hier gibts die Vorschau zum Achtelfinale der Damen!
Hier gibts die Vorschau der 3. Runde!
Hier gibts die Vorschau der 2. Runde!
Hier gibts den Vorbericht der Herren!
Hier gibts den Vorbericht der Damen!
24. Januar 2012 / dominic - Kategorie:
Tennis-Wetten
Es war bereits jetzt eines der verrücktesten Turniere der WTA Grand Slam Geschichte, die es je gegeben hat. Noch nie zuvor mussten im Gegensatz zur Herrenkonkurrenz so viele Favoriten bereits in den ersten Runden das Feld räumen. Mit Caroline Wozniacki erwischte es die führende der Setzliste, welche mehrere ganz schwache Leistungen ablieferte. Auf der Stelle folgte Kim Clijsters und auch die Siegerin von 2008, Ana Ivanovic, packte bereits nach dem ersten Auftritt in Roland Garros wieder Ihre Sachen.
Plötzlich wurde Viktoria Azarenka als Überfliegerin erkannt, doch endeten auch diese Flugversuche mit einer brutalen Bruchlandung. Maria Sharapova wurde bei Betfair bis auf Quote 2,16 heruntergewettet, obwohl die Halbfinals noch ausstanden. Nur wenige Stunden später, war auch der Traum der Russin ausgeträumt. Dabei fehlt Maria Sharapova der Sieg bei den French Open als einziges Grand Slam Turnier noch, sodass die größtmögliche Enttäuschung perfekt war.
Trotz der vielen Pleiten im oberen Feld der Setzliste haben die Fans in Paris ein Endspiel zweier Damen bekommen, die über zwei Wochen starkes Tennis geboten haben und nun verdient in das Finale von Paris 2011 einziehen dürfen.
Francesca Schiavone vs. Na Li (04.06.2011 – ab 15:00 Uhr)
Schiavone kam als Titelverteidigerin nach Frankreich und wurde völlig übersehen. Der Sieg im Jahr 2010 wurde wohl von der Erstrundenniederlage in Wimbledon sofort wieder davon geschwemmt. Obwohl die Italienerin auch bei den US Open und Australian Open in das Viertelfinale kam, hatte sie keiner auf der Rechnung. Dies lässt sich mit der schwachen Vorbereitung auf Sand erklären. Schiavone musste einige schwache Spiele im Vorfeld des Turnieres als Maßstab nehmen und sich eingestehen, dass die Form vor dem Turnier nicht auf dem Niveau von 2010 war.
Doch ist die 31-jährige die Person des Teilnehmerfeldes, welche sich am meisten im Vergleich zur Vorturnierphase steigern konnte. Nach einer miserablen Vorbereitung kam Schiavone nach Paris und setzte sich gegen zwei eher schwächere Gegnerinnen mit Oudin und Dolonts souverän durch, ohne an den eigenen Nerven zu zweifeln. Das Selbstvertrauen wurde plötzlich viel größer und spätestens, nachdem auch die Chinesin Peng glatt in zwei Sätzen bezwungen war, musste man Schiavone mit auf der Rechnung haben. Im Achtelfinale wartete dann Jelena Jankovic, eine routinierte und ebenso erfahrungsstarke Spielerin auf sie, welche nach drei Sätzen mit 4:6 im Abschlussdurchgang dem Ende des Turnieres entgegenblicken musste.
Schiavone hatte sicher auch nicht den schwersten Draw. Die ganz großen Gegnerinnen der Marke Azarenka oder Sharapova blieben der Italienerin erspart. Trotzdem hatte sie im Viertelfinalsmatch gegen Pavlyuchenkova zu kämpfen. Nach einem völlig verschlafenen ersten Durchgang (1:6) stand Schiavone nah vor dem Aus und rettet sich mit zwei knappen Satzsiegen in die Runde der letzten 4 Frauen.
In diesem Halbfinale stellte sich Marion Bartoli den Erwartungen und konnte trotz des getankten Selbstvertrauens nicht für eine Überraschung sorgen. Nach zwei Sätzen in Höhe von 3:6 stand Bartoli auf verlorenen Füßen.
Der Weg in das Finale – Francesca Schiavone
1.Runde: Francesca Schiavone vs. Melanie Oudin 2:0 (6:2, 6:0)
2.Runde: Francesca Schiavone vs. Vesna Dolonts 2:0 (6:1, 6:2)
3.Runde: Francesca Schiavone vs. Shuai Peng 1:0 *Aufgabe* (6:3, 1:2)
Achtelfinale: Francesca Schiavone vs. Jelena Jankovic 2:1 (6:3, 2:6, 6:4)
Viertelfinale: Francesca Schiavone vs. Anastasia Pavlyuchenkova 2:1 (1:6, 7:5, 7:5)
Halbfinale: Francesca Schiavone vs. Marion Bartoli 2:0 (6:3, 6:3)
Die Chinesin Na Li trifft ein ähnliches Leid, wie Francesca Schiavone. Fast über die gesamte Turnierphase wurde Na Li nicht wirklich in den Favoritenkreis gezählt und fast vergessen, wenn es um eine Auflistung der möglichen Siegkandidatinnen ging. Doch vielleicht lag darin gar die größte Stärke und das größte Glück. So konnte sich Na Li mit ein wenig mehr Ruhe an die sich stellenden Aufgaben heranwagen und dem Medienrummel ausweichen.
Bereits in der Eröffnungspartie, wäre der Finaltraum um ein Haar ausgeträumt gewesen. Barbora Zahlavova Strycova verlangte der Favoritin alles ab und schickte Li Na nach einem Tiebreakerfolg in den Entscheidungsdurchgang. Der Sieg ging dennoch an die Frau mit der klar kleineren Quote.
Auch gegen Espinosa setzte sich der Trend fort. Beim 6:4 und 7:5 konnte sich Na Li zwar durchsetzen, zeigte aber nicht den in den ersten Runden typischen Klassenunterschied, der zwischen einer Nummer 6 der Setzliste und ungesetzten Damen eigentlich besteht. Sorana Cirstea war der erste namhafte Prüfstein und plötzlich erschien die Chinesin topfit. In wenigen Minuten fertigte Na Li Cirstea mit 6:2 und 6:2 ab und kam ganz langsam in den Favoritenkreis der diesjährigen French Open. Vom Viertelfinale an gab es noch 4 überzeugend stark gespielte Sätze gegen die vermeintlichen Turnierfavoritinnen Victoria Azarenka und Maria Sharapova. Beide schafften es nicht, das Energiebündel aus Asien zu schlagen, weshalb Na Li verdient in das Endspiel am Samstagnachmittag einziehen durfte.
Der Weg in das Finale – Na Li
1.Runde: Na Li vs. Barbora Zahlavova Strycova 2:1 (6:3, 6:7, 6:3)
2.Runde: Na Li vs. Silvia Soler-Espinosa 2:0 (6:4, 7:5)
3.Runde: Na Li vs. Sorana Cirstea 2:0 (6:2, 6:2)
Achtelfinale: Na Li vs. Petra Kvitova 2:1 (2:6, 6:1, 6:3)
Viertelfinale: Na Li vs. Victoria Azarenka 2:0 (7:5, 6:2)
Halbfinale: Na Li vs. Maria Sharapova 2:0 (6:4, 7:5)
Fazit
Es ist ganz schwer eine Favoritin für das Endspiel zu bestimmen. Wenn man nur nach den zwei letzten Matches geht, würde Na Li die Favoritenrolle bekommen. Über die gesamten zwei Turnierwochen, war jedoch die Italienerin Schiavone leicht besser. Für mich ist Na Li die kleine Favoritin, doch einen hohen Betrag würde ich darauf nicht setzen wollen.
Wett-Quoten Paris Finale 2011 Sieger (Damen)
Francesca Schiavone @ 2,03 Betfair
Na Li @ 1,91 Sportingbet
Das Programm der French Open (Damen) finden Sie im Wettbasis Newsbereich
3. Juni 2011 / christoph - Kategorie:
Tennis-Wetten
Urplötzlich war es ganz knapp geworden. Die Fans in Melbourne witterten die erste ganz große Überraschung bei den Australian Open, dem ersten Grand Slam Turnier des neuen Jahres. Roger Federer, der Titelverteidiger von Down Under hatte es mit Gilles Simon zu tun. Gegen den Angstgegner startete Fedex zwar wie die Feuerwehr, kam aber mit zunehmender Spielzeit immer mehr in Bedrängnis! Die 2:0 Satzführung egalisierte der Außenseiter mit zwei 4:6 Durchgängen. Im entscheidenten Abschlussdurchgang stand Roger nah am Ausscheiden. Besonders brenzlig wurde die Situation bei 1:1 und 0:30. Der Schweizer servierte viermal stark, machte alle Punkte und ging mit 2:1 in Führung. Ein Knackpunkt in dieser Partie, welche einen Simon sah, welcher über seinen Grenzen spielte und Federer nicht nur aufgrund dessen Schwächephasen Paroli bieten konnte.
Für Roger geht es nun gleich mit einem harten Brocken weiter. Xavier Malisse hat beim glatten 3:0 über Montanes für viel Aufsehen gesorgt und ganze 5 Spiele aus der Hand gegeben. Die lange Partie wird dem etwas in die Jahre gekommenen Roger Federer auf dem Weg zur Titelverteidigung nicht in die Karten spielen und könnte eine echte Chance für Malisse bedeuten!
Auch ein weiterer Topkandidat, welcher in Australien bereits große Erfolge feierte, lieferte einen großen aber völlig unnötigen Kampf ab. Fernando Verdasco stand vor wenigen Jahren im Halbfinale und bot Rafael Nadal ein Marathonmatch mit besserem Ende für seinen spanischen Kollegen. Der Frauenschwarm weiß mit dem Hardcourt in Melbourne bestens umzugehen und ist immer ein Kandidat für eine Überraschung. Dies gilt leider auch im Negativen. Wer hätte wohl erwartet, dass Tipsarevic soviel entgegenzusetzen weiß? Im Kampf um ein Ticket für Runde 3 musste Verdasco ebensoviele Matchbälle über sich ergehen lassen. Dabei zeigte Verdasco die Nervenstärke, die ihm in früheren Jahren noch so oft gefehlt hatte. 2:6, 4:6, 6:4, 7:6 und 6:0 endete ein nicht ganz so hochklassige Partie, wie zwischen Federer und Simon, mit einem spanischen Sieger, welcher gegen Ende der Partie die größeren Kraftreserven hatte.
Roddick und Djokovic sahen sich am Anfang ihrer Partien großer Gegenwehr entgegengesetzt, konnten aber dennoch souverän mit 3:0 und 3:1 in die dritte Runde einziehen. Im Topspiel des Tages waren Mardy Fish und Tommy Robredo gefordert. Nach standesgemäßen Begin gab Fish die Partie mit 6:1, 3:6, 3:6 und 3:6 aus der Hand und unterlag deutlich.
Weniger spannend waren die Partien in der Damenkonkurrenz. Venus Williams machte es wie gewohnt im ersten Satz ein wenig spannend, gewann anschließend jedoch souverän. Justine Henin gab Baltacha nur 4 gegnerische Spiele. Caroline Wozniacki war noch 3 Spiele erfolgreicher und verhinderte nur im ersten Satz, dass Vania King selbiges Schicksal erleidet, wie gestern noch Dinara Safina.
Sharapova, Azarenka und Na Li gewannen ohne besonders zu überzeugen in 2 sätzen, während die Nummer 6 der Setzliste Francesca Schiavone große Probleme mit Rebecca Marino hatte und erst nach 16 Spielen im Entscheidungssatz zum Einzuzg in Runde 3 kam.
Unterdessen sind auch die Deutschen weiter auf dem Absturzkurs. Philipp Kohlschreiber konnte gegen Berdych nur den Auftaktsatz gewinnen, war im anschließenden Spielverlauf aber chancenlos.
19. Januar 2011 / christoph - Kategorie:
Tennis-Wetten
Nachdem die Viertelfinalis der Herren schon unter die Lupe genommen wurden, widmen wir uns heute den Frauen. Bereits um 1 Uhr in der heutigen Nacht beginnen die Viertelfinal Spiele der Frauen. Zuerst ein Überblick auf die restlichen vier Begegnungen (mit den Quoten von Betfair).
Justine Henin 1.42 – Nadja Petrova 3.30
Jie Zheng 1.72 – Maria Kirilenko 2.34
Na Li 2.96 – Venus Williams 1.51
Serena Williams 1.33 – Victoria Azarenka 3.75 (Quoten noch sehr schwankend)
Analyse
Eröffnen werden heute die belgische Comebackerin Justine Henin und die Russin Nadja Petrova das Viertelfinale. Henin merkt man kaum an, dass sie die letzten Monate und Jahre nicht auf der WTA-Tour unterwegs war. Tennis verlernt man eben nicht. Im Achtelfinale konnte sich Henin in drei Sätzen gegen ihre belgische Landsfrau Yanina Wickmayer durchsetzen. Alles in allem hat sie sogar um drei Punkte weniger gemacht als Wickmayer. Dies geschah aufgrund des sehr deutlichen zweiten Satzes – welchen Wickmayer mit 6-1 für sich entscheiden konnte. Auffallend war auch die relativ hohe Anzahl an unerzwungenen Fehlern. 41 an der Zahl. Jedoch hat Henin auch ein sehr druckvolles Spiel und da passiert es öfters mal, dass ein Ball ins Aus geht. Ihre heutige Gegnerin konnte sich gegen ihre russische Landsfrau Kuznetsova in drei Sätzen durchsetzen. Petrova hatte in diesem Spiel jedoch viele Probleme mit ihrem ersten Aufschlag - lediglich 55 % kamen ins Feld. Doch im dritten Satz konnte sie sich klar mit 6-1 gegen Kuznetsova durchsetzen und steht verdient im Viertelfinale. Schlussendlich hat sie 11 Punkte mehr erzielt als Kuznetsova (100 zu 89). In diesem heutigen Spiel sehe ich Henin klar in der Favoritenrolle. Henin ist auf alle Fälle physisch stärker und in den wichtigen Situationen werden Henin sicherlich nicht so die Nerven flattern wie Petrova. Pro Henin!
Das zweite Viertelfinale am heutigen Tag ist das Spiel zwischen der Chinesin Jie Zheng und dem Tennis-Beauty Maria Kirilenko. Die zwei Damen erwartete nach der Auslosung wohl kaum jemand im Viertelfinale. Kirilenko profitierte im Achtelfinale von der verletzungsbedingten Aufgabe von Dinara Safina beim Stand von 5-4. Safina knickte um und verletzte sich am Knöchel und konnte nicht mehr weiterspielen. Kirilenko konnte sich dadurch viele Kräfte sparen und trifft nun auf Jie Zheng. Diese konnte in sich klar und verdient in zwei Sätzen gegen Alona Bondarenko. Vor allem ihr erster Aufschlag kam sehr oft (in 80 % der Fälle) jedoch konnte sie lediglich 50 % der Punkte dann machen. Somit war es auch wenig verwunderlich, dass Bondarenko zu 13 Breakbällen kam, davon konnte sie fünf nützen. Die Chancenverwertung von Jie Zheng war beeindruckend. Sieben Breakbälle konnte sie sich erspielen und davon verwertete sie sechs an der Zahl. Kirilenko überzeugte mich mit ihren bisherigen Auftritten noch nicht – zu oft profitierte sie von den Fehlern der Gegnerin. Und Jie Zheng lies vor allem gegen Bondarenko zu viele Chancen zu. Ich erwarte hier ein knappes Spiel in dem sich schlussendlich Jie Zheng durchsetzen wird.
Das nächste Viertelfinale bestreitet dann die zweite Chinesin – Na Li - gegen Venus Williams. Venus verlor heute Nacht gegen Schiavone überraschenderweise den ersten Satz und gewann dann Satz zwei und drei sehr klar mit 6-2 und 6-1. Schiavone konnte die wenigen Chancen, die sie bekam, gut nützen und konnte deshalb den ersten Satz für sich entscheiden. Venus erarbeitete sich 15 Breakbälle und konnte davon acht nützen. Venus spielte in Satz zwei und drei beeindruckendes Tennis und lies Schiavone nicht mehr den Hauch einer Chance. Zwar spielte Schiavone auch sehr stark – was auch an den Statistiken zu erkennen ist – aber ihre Gegnerin war einfach zu stark. Na Li sorgte für eine große Sensation. Sie bezwang die an Nummer vier gesetzte Dänin Caroline Wozniacki. Die Dänin erzielte im gesamten Spiel lediglich drei (!) Winner, Na Li hingegen auf 21 Winner. Der Sieg war auf alle Fälle verdient. Zwar spielt Na Li zur Zeit auf einem sehr guten Level aber ich denke, dass auch für Sie Endstation sein wird gegen Venus Williams. Die 1.50 finde ich auch gut quotiert für Venus und ist in meinen Augen eine Wette wert.
Das letzte Viertelfinale bestreitet die zweite Williams und die Weißrussin Azarenka. Serena konnte heute die australische Lokalmatadorin Sam Stosur klar in zwei Sätzen bezwingen. Zu Beginn der Australien Open wurde viel über ihren Gesundheitszustand gerätselt, doch mittlerweile sollte klar sein, dass sie fit ist. 30 ihrer 62 erzielten Punkte waren Winner und sie konnte drei von vier Breakbällen nützen. Zudem erzielte sie zu 86 % den Punkt, wenn der erste Aufschlag kam. Für Azarenka sah es lange Zeit so aus, als ob sie sich verabschieden müsste. In den bisherigen vier Duellen mit Zvonareva konnte Azarenka noch keinen einzigen Satz für sich entscheiden. Und in Duell fünf sah es ebenfalls lange nach einem 2-0 Satzsieg für Zvonareva aus. Zvonareva gewann den ersten Satz verdient und Azarenka hatte schon einige Probleme ihre Nerven in den Griff zu bekommen. Im zweiten Satz gelang Zvonareva auch früh das Break und sie führte schon mit 4-2 im zweiten Satz. Lediglich zweimal den Aufschlag halten und sie wäre durch gewesen. Doch danach hatte die bekannte Psycho-Zvona ihren Auftritt. Führte sie noch konfortabel mit Satz und Break im zweiten Satz bei 4-2 so sah es am Ende komplett anders aus. Kein einziges Spiel konnte Zvonareva gewinnen und gab 10 Games in Folge ab. So entschied Azarenka den zweiten Satz noch mit 6-4 für sich und den dritten dann gar mit 6-0. Insgesamt hatte Azarenka 20 (!) Breakbälle. Der zweite Satz war für Azarenka sicherlich glücklich, jedoch war sie im dritten Satz dann auch mindestens eine Klasse stärker als Zvonareva. Und so konnte die Weißrussin nicht nur ihren ersten Satzgewinn bejubeln sondern auch den Einzug ins Viertelfinale. Der Volumen auf dem Markt ist momentan noch sehr gering bei Betfair und deshalb sind die Quoten noch nicht ganz ausgeglichen. Doch Serena ist nicht umsonst die klare Favoritin in diesem Duell und ich denke auch, dass sie sich in zwei Sätzen durchsetzen wird. Somit würden wir im Halbfinale zum wiederholten Male den Sister-Act zwischen Serena und Venus sehen. Azarenka zwar mit einem klaren Sieg gegen Garbin (in Runde 3) jedoch gegen Zvonareva befand sie sich weitestgehend auf einem eher schwachen Niveau. Die Power und der starke Aufschlag von Serena werden den Ausschlag pro Serena geben.
Auch hier möchte ich nochmals erwähnen, dass die Vorschau auf keinen Fall eine Konkurrenz zu den sehr guten News von Christoph darstellen sollte.
25. Januar 2010 / dominic - Kategorie:
Tennis-Wetten
Herzlichen Willkommen zum 6.Tag der Australian Open im gleichnamigen Kontinent. Langsam dünnt sich das Feld der verbliebenen Teilnehmer aus und es wird immer übersichtlicher und leichter, alle wichtigen Spiele verfolgen zu können.
Samantha Stosur eröffnet den Tag direkt in den Farben der Australier. Gegnerin ist Alberta Brianti, eine eigentlich unbekannte Dame, die aber Sabine Lisicki in der letzten Runde einen bitteren Schock zusetzte. Jetzt fallen auch die Quoten gegen Stosur, die sich vor allem in der Erstrundenaufgabe nicht mit Ruhm bekleckern konnte. In solchen Spielen ist es immer sinnvoller auf klare Außenseiterinnen zu gehen, eine echte Wette aber leitet sich hier nicht ab.
Auch Venus Williams darf nicht fehlen. Sie bestreitet das letzte Match vor der "Nightsession" in der Rod Laver Arena. Ihre Gegnerin ist ebenfalls eher unbekannt und heißt Dellaqua. Die ganze Halle wird gegen die Amerikanerin beben, ist doch auch hier die Außenseiterin eine Australierin. Ein HC +7,5 klingt wirklich grenzwertig, doch da Venus zuletzt ungewohnte Stabilität zeigte, kann man auch die Finger davon zu lassen.
Serena, die Schwester muss heute in die Hisense Arena ausweichen. Doch die Form der Schwestern stimmt. Selbst im Doppel geben beide bislang nur 1,25 Spiele pro Satz ab. Eine überragende Bilanz. Auch Navarro dürfte wenig gegen die Powerfrau entgegenzusetzen haben, auch wenn es doch spannend zu sehen wäre, wenn ich mich hier völlig täuschen würde.
Still und heimlich ist Victoria Azarenka nach vorn marschiert. Bereits zweimal verpasste sie ihren Gegnerinnen die Brille (6:0 Erfolg). Tathiana Garbin hat immerhin die Nummer 28 (Vesnina) geschlagen und auch in Runde 2 ein schlecht begonnenes Duell gedreht. HC +7 ist unter diesen Umständen vielleicht ein kleines Stückchen zu hoch, vor allem wenn die Quote nicht bei 1,85, sondern gar 2,00 (Betsafe)liegt. Klein sollte man dies antesten.
Radwanska darf gegen Schiavone ran. Ein spannendes Duell zweier Top 20 Spieler könnte uns erwarten. Die Italienerin hat dank der Doppelkonkurrenz bereits 4 Spiele auf der Schulter, die sie aber allesamt gewinnen konnte. Radwanska war bislang sehr souverän und dürfte auch hier die Nase ein Stückchen vorn haben. Selbiges gilt auch für Vera Zvonareva gegen Gisela Dulko. Zvonareva ließ Benesova keine Chancen, während Dulko durch den Sieg über Ivanovic auffiel. Das dieser momentan jegliche Form fehlt, ist weit verbreitet. Normalerweise dürfte dies eine klare Angelegenheit für die Russin werden.
Auch in der Herrenkonkurrenz sind die australischen Hoffnungen noch nicht begraben, sondern ruhen auf dem Namen Hewitt. Heute stehen die Chancen in etwa ausgeglichen, ob es auch in 2 Tagen noch die Begeisterung seiner Turnierexistenz geben wird. Baghdatis hat ein 5 – Satz – Match im Rücken, war schwer von Krämpfen geplagt. Gestern war es kaum für ihn möglich zu trainieren, doch hundertprozentig aus der Form werfen dürfte ihn dies nicht. Dieses Spiel ist einfach zum anschauen viel zu schön, als das man sich durch Wetten unnötig zum Zittern zwingen söllte.
Selbiges gilt für Thommy Haas, der als Außenseiter gegen Tsonga aufläuft. Haas verschlief bislang immer die Startphase. Sollte er daran arbeiten können gibt es ein winziges Stückchen Hoffnung auf eine doch etwas größere Überraschung. Zu gönnen wäre es Thommy natürlich. Er liebt die Australian Open und kann sich in jedes Spiel hineinbeißen.
Ohne Verletzung wird auch Roger Federer problemlos in die 4.Runde einziehen. Gegen Montanes dürfte es nicht den Hauch eines Problemes geben. Die Quoten und Linien sind gut gewählt, doch am Sieg gibt es keine Frage. Obwohl die Odds nicht sehr verschieden zu Fedex sind, steht das Match Monaco vs. Davydenko unter einem anderem Stern. Davydenko hat noch keinen vernünftigen Gegner gehabt, während Monaco bereits 8 Sätze auf dem Platz stand. Dennoch gilt für den Argentinier ähnliches, wie für Haas. Er fightes bis zum letzten Ballwechsel. Ein HC +8,5 ist zu hoch angesetzt und mir eine Wette wert.
Verdasco und Djokovic werden sicheren Siegen entgegen gehen. In beiden Fällen sind die Gegner zu schwach, um unter normalen Umständen eine echte Gefahr werden zu können. Sollten Sie die Spiele live verfolgen und sehen, dass unerwartet doch einer der beiden in Satzrückstand gerät, dann lohnt sich eine Favoritenwette.
Eine letzte Chance sehe ich noch bei Youzhny, der gegen Kubot aus Polen in der Lage sein söllte, einen 3:0 Sieg zu feiern. Unsere Lieblingswettbörse bietet dafür eine 2,70. Allgemein sind Satzwetten fast nie bei einfachen Buchmachern am besten quotiert.
Fast alle Spiele der Australian Open kann man übrigens live auch im Online Livestream bei Bet365 ansehen! (Das Abo für alle Australien Open Spiele kostet einmalig 10 Euro, die man aber gleich als Wettbonus für Australian Open Live Wetten zurückkriegt)
22. Januar 2010 / christoph - Kategorie:
Tennis-Wetten
Die 2.Runde der Australian Open ist eingeläutet. Heute Nacht fanden die ersten Spiele statt, darunter auch einige echte Knallerspiele (Wettbasis berichtete).
Wetttechnisch blieb diese Nacht nicht ganz soviel hängen, dafür durften wir in vielen Spielen große Ballwechsel bewundern. Die Damen Elena Dementieva und Justin Henin hätten definitiv beide ein Weiterkommen verdient gehabt. Auch wenn in einer solch frühen Turnierphase noch viele einfache Fehler an der Tagesordnung sind, boten sich die beiden einen großen Kampf. Die annähernd ausgeglichenen Quoten gab es vollkommen zurecht, wobei der Minivalue auf Henin (siehe Previewbeitrag) erfolgreich genutzt werden konnte. Beide Spielerinnen zeigten sich wenig erfolgreich bei eigenem Aufschlag, sodass viele Breaks gelangen. Henin sicherte sich den ersten Durchgang und lag auch im Zweiten mehrmals mit dem Break vorn, doch wusste Dementieva stets die richtige Antwort. Diese Partie war wie zum Traden geschaffen, doch verhinderte die Tageszeit für viele einen Gewinn. Im Tiebreak hatte Dementieva gar Satzball bei eigenem Aufschlag, vermochte es aber nicht, diesen im Feld der Ex – Weltranglistenersten zu platzieren. Auf Henin gab es zu diesem Zeitpunkt Quoten von 1,66 bei der allseits beliebten Wettbörse Betfair. Nur 3 gespielte Punkte später war das Match vorüber.
Das zweite Schlagerspiele fand in der Herrenkonkurrenz statt. Argentiniens Del Potro, amtierender Gewinner der US Open in New York, empfing Blake. Ich habe mich im gestrigem Vorschaubeitrag ein wenig falsch ausgedrückt. Es war verhalten, nur von der 1,25 er Quote abzuraten,vielmehr hätte ich im Gegenzug Blake @4,5 empfehlen sollen. Die Nervenschlacht endete mit 5 zum teil ganz starken und knappen Sätzen, in denen beide Akteure in Weltklasseformat überzeugen konnten. Der jüngere der beiden hatte die besseren Nerven und siegte mit 10:8 im Abschlusssatz, der bei den Grand Slam Turnieren bekanntlich ohne Tiebreak gespielt wird.
Auch auf Lacko lagen gegen Rafael Nadal größere Hoffnungen. Leider war dieser aber nicht in der Lage dem Spanier Paroli zu bieten. Nadal spielte selber ein Match auf ganz schwachem Niveau, sodass der Endstand von 6:2, 6:2 und 6:2 schmeichelnd für den König der French Open ausfällt. Wir können nur hoffen, dass die Buchmacher den Fehler machen und Kohlschreiber ein ähnliches Handicap geben.
Kohli selbst gewann gegen Odesnik in 4 Sätzen. Der Sieg war zu kaum einem Zeitpunkt in Gefahr. Wenn Philipp damit fertig wird, auf einem großen Platz gegen Spaniens Helden antreten zu dürfen, dann wird ein HC von +8,5 oder 9 mehr als machbar sein.
Auch Maria Kirilenko kommt aus dem Feiern garnicht heraus. Nach dem unerwartetem Erfolg über die Freundin Sharapova gab die Russin auch gegen Meusberger nur 4 Spiele ab. Ein etwas enttäuschendes Ergebnis für einen Teil unserer Wettbasis Leser.
Im Duell der Nachbarstaaten trafen sich Julia Goerges aus Deutschland und die Österreicherin Paszek. Für beide wäre das Überstehen der ersten Runde bereits ein Erfolg, Goerges darf nun noch weiter träumen. Unterdessen muss Rainer Schüttler seine Koffer packen. Für den Shaker hat es gegen Lopez nur zu einem Satz gereicht.
Azarenka, Kuznetsova und Clijsters sind souverän in Runde 3 angekommen, für Safina gilt nach Aussagekraft des Ergebnisses dasselbe Fazit, wobei die etwas mollige Russin doch hart für die Zielstellung kämpfen musste und sich keinesfalls in Topform befindet.
In der ATP Konkurrenz sind Murray, Roddick und Monfils zu sicheren Siegen gekommen. Besonders Giquel enttäuschte gegen den Schotten ein wenig. Monfils erwischte einen schwachen Start und lag 1:4 gegen Veic hinten, gab aber dennoch keinen Satz ab und siegte 6:4, 6:4 und nochmals 6:4.
Fast alle Spiele der Australian Open kann man übrigens live auch im Online Livestream bei Bet365 ansehen! (Das Abo für alle Australien Open Spiele kostet einmalig 10 Euro, die man aber gleich als Wettbonus für Australian Open Live Wetten zurückkriegt)
20. Januar 2010 / christoph - Kategorie:
Tennis-Wetten
Das Märchen Sabine Lisickis fand im früh angesetzten Viertelfinale der Damenkonkurrenz in Wimbledon ein jähes Ende. War noch gestern die Welt kunterbund, musste Lisicki heute der führenden der Weltrangliste und Setzliste Dinara Safina den Vortritt überlassen. Dabei konnte die Deutsche in den ersten 2 Sätzen stark mithalten, sogar den ersten im Tiebreak für sich entscheiden. Safina kam über den Kampf zurück in die Partie und brach im Abschlussdurchgang den Wiederstand der Herausforderin. Für Lisicki zählt aber nun nicht die Trauer. Spätestens in den nächsten Tagen wird sie begreifen, welch sensationelles Turnier sie in den vergangenen zwei Wochen gespielt hat.
Safina dagegen macht nicht die Anstalt, auch nur annähernd eine Chance gegen den "Sister Zug" zu haben. Venus und Serena überrannten ihre Gegerinnen erneut im Eiltempo. Venus kam gegen Radwanska zu einem 6:1 und 6:2, ihre Schwester gab jeweils ein Spiel mehr ab und siegte 6:2, 6:3 gegen Azarenka.
Elena Dementieva besitzt neben Dinara Safina als einzigste Spielerin noch die Chance, den totalen Triumph der US Amerikaner zu verhindern. Auch sie überzeugte im Viertelfinale gegen die Italienerin Schiavone beim glattem 6:2, 6:2.
Am morgigem Mittwoch steht wieder die Herrenkonkurrenz auf dem Wettzettel beziehungsweise dem Centercourt. Als letzte deutsche Hoffnung geht Tommy Haas in das Kräftemessen der Topspieler. Das Duell mit Djokovic erinnert an das Finale von Halle und könnte ähnlich umkämpft sein. Aus Sicht aller nationalen Fans hoffentlich mit dem selbigem Ergebnis, notfalls auch erst nach 5 Sätzen und über 4 Stunden Spielzeit.
Die Wettanbieter haben wenig Vertrauen in Tommy und geben ihm eine 3,20 er Quote, während auf Djokovic bestenfalls eine 1,40 zu ernten ist.
30. Juni 2009 / christoph - Kategorie:
Tennis-Wetten
Das Favoritensterben in Paris, welches sich in den ersten Tagen zwar abgedeutet hatte, aber noch keinerlei Umsetzung fand lässt die Spieler mit niedrigen Wettquoten immer mehr schaudern. 4 Viertelfinals in der Herren – als auch Damenkonkurrenz fanden statt. Dreimal siegte der Akteur mit der höheren Quoten und selbst Dinara Safina kam nur hauchdünn um eine riesige Blamage herum.
Den Anfang machte Soderling, welcher auf Suzanne Lenglen Nikolay Davydenko empfing. Beide Herrenmatches hatten die besten Vorzeichen lange umkämpfte Partien zu werden, doch sollten die gelegten Lines bei 40,5 Spielen deutlich unterschritten werden. Davydenko hatte zuvor Verdasco aus dem Match geworfen und auch Soderling ließ bekanntlich einen Spanier seine Stärke spüren. Im Gegensatz zu Davydenko behielt dieser die Form des Sonntags bei und holte sich einen souveränen Dreisatzsieg. Dabei sahen die Zuschauer Soderling in jedem Satz als klar besseren Spieler. NikoLAY machte seinem Namen einmal mehr alle Ehre. Das Layen Davydenkos gehört aber zur Vergangenheit, lag doch der Tennisstar schon in einigen Wettmanipulationsgeschichten weit vorn und leistete sich unerwartete Niederlagen gegen klar schwächere Spieler.
Auch Andy Murray musste sich geschlagen geben. Viele Experten im Tennisbereich sahen Gonzales bereits vor dem Spiel mit besseren Aussichten, nicht aber die Buchmacher. Maximal eine @1,72 war auf den Dritten der Setzliste herauszuschlagen. Gonzales zierte eine @2,40. Dabei ist Murray keiner, dem der Sanduntergrund in die Karten spielt, während Gonzales Paris als Lieblingsturnier auserkoren hat. Nie waren die Chancen wohl größer tatsächlich den Triumph zu landen, da Dauersieger Nadal bereits früh aus dem Turnier flog. Auch in diesem Match spielte der vermeintliche Außenseiter groß auf. Gonzales diktierte die Ballwechsel und schlug immer wieder erbarmungslos zu. Einzig den zweiten Satz konnte Murray 6:3 für sich entscheident. Höhepunkt eines schwachen Auftritts war das 0:6 mitten in der Partie. Der Schotte wird sich bereits auf Wimbledon vertrösten. Auf dem schnellem Rasen kommen seine Stärken besser zum Ausdruck.
Bei den Damen sicherte sich Safina den einzigen Sieg für die niedriger quotierte Spielerin. Dinara aber musste als Nummer 1 der Welt lange zittern, bevor der Matchball die Anspannung aus ihr rausließ. Im bisherigem Turnier musste die Russin kaum ein Spiel abgeben, überrannte ihre Gegnerinnen reihenweise. Selbiges passiert ihr selbst im Auftaktsatz. Mit 1:6 nach nur 28 Minuten war dieser Geschichte. Auch kurz darauf lag Safina im zweitem zurück, konnte das Blatt aber wenden. Die powervoll vorgetragenen Schläge an die Grundlinie fanden ihr Ziel und auch das Netz schien plötzlich wieder 10 Zentimeter tiefer zu hängen. Nach umkämpftem Satzausgleich war die Gegenwehr gebrochen. Azarenka, die zuvor Ana Ivanovic aus den French Open geworfen hatte musste nach großem Kampf und dem abschließendem 2:6 ihre Koffer packen. Dagegen bleibt Safina weiterhin die Spielerin, die geschlagen werden muss um eine realistische Chance auf den Sieg in Roland Garros haben zu können.
Auch Maria Sharapova hätte sicher nichts gegen eine Halbfinalchance gegen Safina gehabt, doch dazu fehlt noch die Spritzigkeit in den Beinen nach 10 Monaten Verletzungspause. Cibulkova, die ähnlich wie die Weltranglistenerste durch das gesamte Turnier gerast war machte der Russin diese Chance zu Nichte. Sharapova bekam kein Bein auf den Boden und mussten bei 0:6 und 0:5 Matchbälle abwären. Die Höchststrafe aber blieb ihr erspart. Plötzlich zeigte die Australian Open Siegerin von 2008 ihr bestes Tennis, verkürzte auf 2:5 und hatte gar Breakchancen zum 3:5. Die späte Überraschung fiel aus und Cibulkova löste das Ticket für das Halbfinale.
Weniger Überraschungen sind morgen allemal wahrscheinlich, auch wenn dies kein großes Kunststück ist. Robredo wird es schwer gegen Del Potro haben, musste doch der Spanier heute gar noch im Doppel antreten. Chancen einzuräumen sind dagegen Monfils gegen einen nicht unschlagbar wirkenden Federer. Quoten über 4,00 haben auf jedem Fall eine Spielberechtigung.
Zwei ausgeglichene Spiele könnten die Viertelfinals der Damen werden. Serena Williams und Kuznetsova werden sehr ausgeglichen quotiert. Dagegen ist die 1,70 auf Stosur gegen Cirstea bereits auf 1,65 abgerutscht.
2. Juni 2009 / christoph - Kategorie:
Tennis-Wetten
Seit dem 25. März finden in Miami die Sony Ericsson Open 2009 statt. Sowohl die Tenniselite der Herren als auch der Damen schlägt in Miami die gelbe Filzkugel auf. Nach den gestern Abend absolvierten Halbfinalspielen stehen sich bei den Damen Serena Williams und Victoria Azarenka im Finale gegenüber. Serena Williams die das Turnier bereits 2007 und 2008 für sich entscheiden konnte, setze sich in einem drei Satz Krimi gegen ihre Schwester Venus Williams durch und brennt darauf den Titel zum dritten mal in Folge zu gewinnen. Ihr gegenüber steht Victoria Azarenka, die bislang 2009 ihr Tennisjahr erlebt. Im Januar 2009 gewann sie ihren ersten Einzeltitel auf der WTA Tour in Brisbane (Australien). Kurz darauf folgte im Februar der zweite Turniersieg in Memphis. Auch schaffte es Victoria Azarenka seit ihren Erfolgen erstmalig unter die TOP10 der Weltrangliste.
Für das Damenfinale findet man bei betfair folgende aktuellen Quoten. Für einen Sieg der jüngeren Williams Schwester, Serena Williams gibt es den 1.42 fachen Einsatz. Bwin sieht für Serena Williams einen noch größeren Vorteil und bietet lediglich den 1.32 fachen Einsatz. Kann die gebürtige Weißrussin Azarenka ihren Lauf fortsetzen und für die Überraschung sorgen zahlt betfair den 3.25 fachen Einsatz.
Bei den Herren stehen heute Abend erst noch die Halbfinalpartien auf dem Programm. Dort kommt es zu folgenden zwei Begegnungen:
Roger Federer (SUI) vs. Novak Djokovic (SRB)
Andy Murray (GBR) vs. Juan Martin Del Potro (ARG)
Die beiden direkten Weltranglistenverfolger von Rafael Nadal (1) stehen sich mit Roger Federer (2) und Novak Djokovic (3)gegenüber. Von den neun bereits absolvierten Spielen der beiden konnte Roger Federer sieben für sich entscheiden und geht mit Siegquoten von 1.40 bei betfair auch als Favorit in das Spiel.
Im zweiten Halbfinale heute Abend trifft der Favoritenschreck Juan Martin Del Potro, der Topfavorit Rafael Nadal ausschalten konnte, auf den jetzigen Topfavoriten Andy Murray. Gelingt Juan Martin Del Potro heute Abend die zweite Überraschung? Dafür gibt es bei betfair wie auch bei bwin den 3.10 fachen Einsatz.
Man darf in allen drei Partien auf spannende Ballwechsel und attraktives Tennis gespannt sein. Nähere Infos und die genauen Uhrzeiten der Spiele gibt es auf der offiziellen Turnierhomepage unter: http://www.sonyericssonopen.com
3. April 2009 / stefan - Kategorie:
Tennis-Wetten
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|