Der Abschluss des Tennisjahres steht uns ins Haus. Natuerlich bildet alljaehrlich der Davis Cup die letzte Entscheidung der Saison, doch in der Einzelkonkurrenz duerfen Del Potro und Nikolay Dawydenko heute letztmalig die Begeisterung der Fans im Jahr 2009 auf sich ziehen.
Doch wo ist Rafael Nadal, wo Roger Federer? Was macht Djokovic. Die Topstars der Tennisszene sind bei den ATP Masters eindrucksvoll geschlagen wurden.
Rafael Nadal konnte gar in der Gruppenphase keinen einzigen Sieg feiern. 0:3 Niederlagen setzte es fuer den Spanier, Djokovic musste sich da schon deutlich knapper geschlagen geben.
In den Halbfinals sprach vor allem zwischen Fedex und Davydenko alles fuer einen erneuten Finaleinzug des sympathischen Schweizers. Davydenko wird unter Wettexperten immer wieder aufgrund seines Vornamens gehaenselt. NikoLAY, also das Setzen gegen Davydenko machte sich vor allem gegen kleine Gegner oft bezahlt. Nicht selten verlor Nikolay unerwartet gegen klar schwaechere Gegner. Auch in Wettskandalgeschichten wurde sein Name immer wieder einmal genannt. Doch es geht auch ganz anders, sodass gestern die kleine Quote des Gegners umfiel, sehr zum Leidwesen des Weltranglistenersten. Federer kam schlecht in die Partie, verlor den 1.Satz mit 2:6, um daraufhin die Weichen dank eines 6:4 Erfolges wieder auf Sieg zu stellen. Tatsaechlich aber war es nicht Federer, der die entscheidenten Akzente zu setzen wusste. Der Russe kaempfte mit letzter Hingabe, waehrend Fedex nicht die gewohnte Sicherheit in seinen Schlaegen hatte. 7:5 ging der entscheidente Durchgang an den Aussenseiter, der nun Argentiniens Del Potro fordern darf.
Der US Open Sieger von 2009 hatte mit Soderling ebenfalls kein leichtes Los gezogen und musste einem Satzrueckstand hinterherlaufen. im Tiebreak gewann der Huehne nur einen einzigen Punkt. Nach dem glatten 6:3 im Zweiten offenbarte Del Potro aber doch noch die zuerst fehlende Nervenstaerke, denn auch der Entscheidungssatz musste ueber den Tiebreak entschieden werden. Diesmal war Soderling chancenlos, verlor 7:3 und musste nach den Semifinals seine Koffer packen.
Im Finale heute Nachmittag ist Del Potro der inzwischen klar bessere Tennisspieler, der auch 2010 ohne Verletzung deutlich bessere Ergebnisse wird einfahren koennen, wenn er von Verletzungen verschont bleibt. Doch im Tennis spielt eben die Tagesform eine grosse Rolle. Anders ist die 1,74 er Quote von Pinnacle auch nicht zu erklaeren. Auch die Topquote auf Davydenko ist mit einer 2,25 bei dem asiatischen Buchmacher zu finden.
Sicher ist Davydenko in Topform, doch die spielerische Klasse liegt bei Del Potro. War der Youngster seine Nerven im Griff hat, sollte es hier den ersten Masterstitel geben koennen. Da Russlands Hoffnung vor einem der wichtigsten Matches seiner Karriere steht und die Saison sehr lang und hart war, ist bestenfalls ein Tipp mit kleinen Stakes auf den leichten Favoriten sinnvoll.
[Anmerkung der Redaktion: Das Finale Davydenko gegen Del Potro wird kostenlos im Livestream von Bet365 übertragen - alles was Sie dazu brauchen ist ein registriertes Wettkonto bei Bet365 (keine Einzahlung nötig)]