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Arjen Robben


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Am Mittwoch, den 7. April 2010, treffen im traditionsreichen Old Trafford zu einem traditionsgelandenen Rückspiel des UEFA Champions League Viertelfinals zwei Traditionsmannschaften: Manchester United empfängt den FC Bayern München. Beide Teams hätten sich wohl kaum ein brisanteres Duell im Viertelfinale erträumen können. Für das Fanherz sicherlich das höchste der Gefühle – und das im Viertelfinale!
Nachdem die ersten Tickets für das Halbfinale bereits an den FC Barcelona und Inter Mailand vergeben sind, warten Manchester United und Bayern München, sowie Olympique Lyon und Girondins Bordeaux darauf am Mittwochabend endlich die fehlenden beiden Halbfinalisten unter sich aus zu machen. Im rein französischen Duell in Bordeaux geht der aktuelle französische Meister im Heimspiel mit der Permisse auf den Platz einen zwei Tore Rückstand wett machen zu müssen. Zwar gelang im Hinspiel in Lyon das erhoffte Auswärtstor, doch konnte Olympique mit drei eigenen Toren das Ergebnis komfortabel für sich gestalten (3:1).
Manchester United verschenkte durch Passivität und fehlendes Engagement im Hinspiel in München einen Auswärtssieg. Die Engländer hatten bereits nach zwei Minuten durch Wayne Rooney geführt, sich aber in Folge mit zunehmender Spieldauer immer mehr versteckt. Erst Ribery mit Glück und dann Olic mit Cleverness bestraften die Einigelungstaktik der Mannschaft von Alex Ferguson und verhalfen den Bayern doch noch zum Heimsieg (2:1).
Schiedsrichter im Rückspiel zwischen Manchester United und dem FC Bayern München ist Nicola Rizzoli. Inwiefern die Unerfahrenheit des Italieners (erst sieben Champions League Einsätze) in solch einem wichtigen Spiel eine Rolle spielt, werden beide Mannschaften am eigenen Leib spüren müssen.

Manchester United:
Es ist nicht zu verleumden, dass momentan die meisten Dinge gegen Manchester United laufen. Doch genau in solchen Momenten sind es die wahren Spitzenmannschaften, die beginnen sich zu wehren. Und Manchester United ist zweilsohne eine Spitzenmannschaft.
Nach dem guten Beginn der 180 Minuten gegen Bayern wurde es mit andauernder Spielzeit immer schlechter und nach 90 Minuten kam der Knax. In der selben Minute, in der Olic das Siegtor für München erzielte, knickte auch Topstürmer Wayne Rooney um. Mit einer Sprunggelenksverletztung wird Rooney aller Voraussicht nach, die zweiten 90 Minuten zwischen Bayern und Manchester verpassen. Problematisch ist das vor allem, weil die Hoffnungen der Anfänger der Red Devils zweifelsohne auf den Schulter des nun verletzten Stürmers ruhen. Sicherlich hat Alex Ferguson Potential in der Hinterhand, doch ob dieses Potential einen Wayne Rooney in der aktuellen Verfassung ersetzen kann, darf verneint werden. Rooney ist – und das muss so deutlich gesagt werden – die personifizierte Torgefahr im Trikot von Manchester United. Die Sturmspitze der Red Devils hat in dieser Saison etwa drei Mal so viele Treffer erzielt, wie der nächste Stürmer in Rot-Schwarz.
Ohne Rooney ist Manchester United nicht das Manchester United, welches bis ins Viertelfinale gekommen ist. Genau dort kann der Schlüssel für einen englischen Erfolg liegen. Denn wenn Rooney nicht mitspielen sollte, ist Manchester vollkommen unausrechenbar. Nur sehr schwierig wird Louis van Gaal seine Mannschaft dann darauf einstellen können, wie ManU seine Offensive organisiert.
Am Wochenende organisierte Manchester United recht wenig in der Offensive. Chelsea London war beim Spitzenspiel der Premier League im Old Trafford überlegen und gewann verdient (2:1). Mit diesem Sieg übernahmen die Blues auch die Tabellenführung. Die Situation in der Liga ist aktuell alles andere als rosig, zumal ManU auf dem Papier das schwierigste Restprogramm hat.
Ein Verbleib in der Champions Leauge würde ohne Frage viele Reserven im Kader der Red Devils freisetzten. Selbst wenn alles gegen Manchester läuft, sollte man die Engländer niemals abschreiben.
Doch das werden die Bayern wohl besser wissen als jeder andere.

FC Bayern München:
Denn alle Erinnerungen an die Finalpleite von 1999 sind bei den Bayern noch frisch. Obgleich die deutsche Presselandschaft immer wieder darauf aufmerksam macht, scheinen die Bayern dieses Thema allerdings gut verarbeitet zu haben. Hinzu kommt, dass die meisten Spieler recht wenig mit den Ereignissen von vor elf Jahren zu tun haben. Außerdem werden die meisten nicht wissen, dass es bereits acht Jahre her ist, dass eine deutsche Mannschaft ins Halbfinale der Champions League eingezogen ist. Wahrscheinlich haben die Münchener in diesem Jahr eine Chance, die sich so schnell nicht mehr bieten wird. Der Grundstein eines guten Hinspiels ist gelegt. Nun gilt es nach zu legen und auf diesem Grundstein aufzubauen.
Aufbauen kann Trainer Louis van Gaal auf der Leistung seiner Mannschaft momentan ohne Probleme. Nicht nur das Drehen der Begenung im Hinspiel in der Allianz Arena, sondern auch der überzeugende Auftritt der Münchener in Gelsenkrichen. Am Wochenende gegen Schalke machten die Bayern, insbesondere in der Defensive, eine gute Figur. In Unterzahl ließen die Münchener gegen den damaligen Tabellenführer keine Chance zu und schaukelten den Vorsprung somit seelenruhig über die Zeit (2:1).
Im Abschlusstraining sind nun mit Arjen Robben und Daniel van Buyten zwei Schlüsselspieler wieder ins Team gerückt. Van Buyten ist in der Defensive mittlerweile unverzichtbar und kann auch in der Offensive durch seine Kopfballstärke zur Waffe werden. Gerade auswärts sind Standardsituationen ein willkommenes Mittel, um kraftsparend und ohne die Defensive zu vernachlässigen ein Tor zu erzielen.
Taktisch könnte man sich vorstellen, dass Louis van Gaal nicht mit Ribery und Robben beginnt, da die Außenbahnen mit zwei Offensiven Spielern in der Defensive schwierig zu halten sind. Doch verstecken sollte München sich in keinem Fall. Bastian Schweinsteiger wird nach seiner Gelbsperre wieder ins Mittelfeld rücken und somit für mehr Stabilität und Spielaufbau sorgen. Sicherlich beginnt Louis van Gaal mit Ivica Olic. Der letzte Offensive im Bunde wird zwischen Müller, Klose und Gomez ausgemacht.
Alles in allem wird Bayern hoffentlich aus den Fehlern des Gegners im Hinspiel gelernt haben und selbst die Offensive suchen. Mit einem Auswärtstor würden die Münchener in deutlich ruhigeren Gewässern schwimmen.

Fazit:
Ganz Europa blickt auf ein Spiel, das wie Barcelona gegen Arsenal, den Kontinent beherrscht. Manchester United und Bayern München werden 90 Minuten Spannung, 90 Minuten Emotionen und 90 Minuten Kämpfgeist bieten. Alles was das Fußballherz begehrt. Doch letzlich ist es das Resultat, welches das Ticket für das Halbfinale verteilt. Der Halbfinaleinzug kann für beide Mannschaften die Saison retten und enormen Druck von den nationalen Wettbewerben nehmen. In Klammern und nur nebenbei muss man dem Schiedsrichtergespann ein gutes Auge und Fingerspitzengefühl wünschen, da die Ansetztung des unerfahrenden Nicola Rizzoli durchaus ein Risiko ist. Doch wenn van Gaal und Ferguson schon Risiko gehen, warum dann nicht auch die UEFA?

Quoten:
Manchester United: 1,84 @ betfair
Unentschieden: 3,95 @ betfair
FC Bayern München: 4,80 @ unibet

7. April 2010 / joe - Kategorie: Champions League

Am Samstag, den 3. April 2010, steigt in der Arena auf Schalke das Spitzenspiel des 29. Spieltags der 1. Bundesliga. Der FC Schalke 04 empfängt in der heimischen Arena den FC Bayern München. Im Vorfeld der Begegnung, die sich binnen weniger Tage wiederholt, sorgt besonders das DFB-Pokal Halbfinale vor zehn Tagen für Gesprächsstoff. Die Bayern gewannen das Spiel in der Verlängerung (112.) durch einen Treffer des Holländers Arjen Robben (1:0) und qualifizierten sich somit für das Finalspiel gegen Werder Bremen im Berliner Olympiastadion. Ihren Unmut äußerten die Verantwortlichen des Rekordmeisters nach dem Spiel insbesondere über den Zustand der Spielfläche in Gelsenkirchen. Uli Honeß und Karl-Heinz Rummenige machten darauf aufmerksam, dass der Rasen nicht mehr als solcher zu bezeichnen sei und für ein derart wichtiges Spiel unzumutbare Verhältnisse in der Arena auf Schalke herrschen würden. Außerdem unterstellten sie Felix Magath Absicht, da die Bayern-Bosse vermuteten, der Rasen sei nicht ausgetauscht worden, damit Schalke 04 die Defizite im spielerischen Bereich vertuschen könne. Felix Magath kommentierte die Vorwürfe gewohnt ironisch und wieß auf die unterschiedlichen finanziellen Mittel hin, die beiden Vereinen zur Verfügung stünden.
Die Rasenfläche wird auch im Spitzenspiel der Bundesliga am 29. Spieltag wieder eine große Rolle spielen. Je nach Ausgang der Partie, kann die Begegnung vorentscheidenen Charakter auf die Vergabe der Meisterschale haben. Nachdem der FC Bayern München mit zwei Niederlagen draum gebettelt hatte, endlich an der Spitzenposition abgelöst zu werden, führt der FC Schalke 04 die Tabelle aktuell mit zwei Punkten Vorsprung vor dem Rekordmeister aus Süddeutschland an.
Anstoß des Spiels ist um 15:30 Uhr.

FC Schalke 04:
Vielleicht war es für die Mannschaft von Trainer Felix Magath gar nicht mal so schlecht, dass in den vergangenen Tagen, wenn vom Topspiel der Fußball-Bundesliga in Deutschland berichtet wurde, die Diskussion um den Zustand des Rasens im Vordergrund stand. Denn durch seine Andeutungen in der Pressekonferenz nach dem Auswärtssieg in Leverkusen, der FC Schalke habe nun auch etwas mit der Vergabe der Meisterschale zu tun, nahm er seiner Mannschaft die mentale Sicherheit nichts verlieren zu können. Zwar gelang es Magath in der letzten Saison mit dem VfL Wolfsburg den richtgen Zeitpunkt zu treffen, um bekannt zu geben, dass man – an der Tabellenspitze stehend – doch um die Meisterschaft kämpfen wolle. Auch in der letzten Saison spielte Magath mit seiner Mannschaft kurz vor Ende der Spieltzeit – damals schon drei Spieltage früher, am 26. Spieltag – zu Hause gegen den FC Bayern München (5:1).
Für die Schalker spricht, dass sie nach dem Sieg im Spitzenspiel gegen Bayer Leverkusen bereits beweisen haben, dass sie die Klasse haben in der Tabelle ganz oben mitzuhalten. Dies ist nun der erste Spieltag, an dem sie die Tabellenführung verteidigen müssen. Sollte es gelingen den Rekordmeister aus München zu schlagen, kann Königsblau bei noch fünf ausstehenden Spielen auf fünf Punkte Differenz davon ziehen. Dies käme einer Vorentscheidung gleich.
Sportlich hat der FC Schalke 04 in den letzten Wochen überzeugen können. Zwar wurde im DFB-Pokal gegen Bayern München verloren (0:1 n.V.), jedoch konnte in der Liga überzeugt werden. Mit zuletzt acht Heimsiegen in Folge, gilt die Arena auf Schalke in der Bundesliga als Festung. Nur zu Saisonbeginn gab Schalke in der heimischen Arena Punkte ab: Eine peinliche Niederlage gegen Freiburg (0:1) und eine Niederlage gegen den VfL Wolfsburg (1:2) zeigen die Verwundbarkeit der Knappen zu Saisonbeginn. In 14 Heimspielen wurden insgesamt nur zehn Gegentore zugelassen – Ligabestwert.
Aus den fünf Spielen im März holte Königsblau drei Siege, ein Unentschieden und eine Niederlage. In Frankfurt (4:1) und gegen Suttgart (2:1) wurde gewonnen. Später spielte Schalke Remis in Hamburg (2:2), verlor gegen Bayer im Pokal und triumpherte schließtlich im Spitzenspiel in Leverkusen (2:0).
Ein Extra-Augenmerk verdient schon über weite Strecken der Saison, aber insbesondere seit Jahresbeginn, Kevin Kuranyi (to score @ 2,50 unibet). Die Sturmspitze der Knappen erzielte im Kalenderjahr 2010 bereits zehn Tore – neun in der Liga, eines gegen Osnabrück im Pokal. Mit 17 Treffern ist er in der 1. Bundesliga der erfolgreichste Torschütze. Nicht nur in der Öffentlichkeit, sondern wohl mittlerweile auch im Trainerstab der Nationalmannschaft wird darüber diskutiert, ob Kuranyi zur WM eingeladen werden sollte oder nicht.
Personell kann Felix Magath aus dem Vollen schöpfen – es gibt keine kurzfristigen Verletztungen.

FC Bayern München:
Als "süßen Sieg" hat Trainer Louis van Gaal den Erfolg im Viertelfinale der Champions League unter der Woche gegen Manchester United in der Allianz Arena bezeichnet. Vor allem das Ergebnis dürfte das Umfeld des Clubs in euphorische Stimmungslagen hieven. Doch beim Trainerstab wird eine weitere Entscheidung wohl noch größeres Glück auslösen: Das Schonen von Arjen Robben. Der Holländer hätte – ähnlich wie Frank Ribery im Rückspiel in Florenz – fitgespritzt werden können und dann ohne Probleme gegen ManU spielen können. Allerdings hätte dieses Fitspritzen dem Muskel zu schaffen gemacht und einen Einsatz am Wochenende in Schalke verhindert und im Rückspiel in Frage gestellt. Aufgrund der Fokusierung auf den Gewinn der Meisterschale hat sich Trainer Louis van Gaal gegen einen Einsatz des Holländers entschieden. Nun hat der Trainer beides: Einen Erfolg gegen Manchester United und einen einsatzbereiten Flügelstürmer namens Arjen Robben. Es ist sehr wahrscheinlich das Robben nun sowohl in Gelsenkirchen, als auch in England zum Einsatz kommen wird.
Außerhalb der Champions League läuft es für die Bayern alles andere als gut. Im Monat März qualifizierte man sich zwar für das Viertelfinale der Königsklasse und zog ins nationale Pokalfinale in Berlin ein, doch in der Bundesliga verlor man wichtige Punkte. Zu Monatsbeginn versagte man in Köln (1:1), wo man zwei einfache Punkte verschenkte. Später quälte man sich zu Hause gegen Freiburg nach Rückstand zu einem knappen Sieg (2:1) und bekam am folgenden Spieltag in Frankfurt die Quittung für Passivität und fehlendes Engagement auf dem Rasen (1:2). Gegen den VfB Stuttgart ging man sogar in Führung. Trotzdem konnte der FC Bayern München in der heimischen Allianz Arena den Vorsprung gegen den mittlerweile Tabellensiebten der Bundesliga nicht halten und ging als Verlierer vom Platz (1:2). Nur ein Sieg aus vier Spielen bei einem miserblen Torverhältnis (5:6): Der Monat März war für den FC Bayern in der Bundesliga ein Reinfall. Man bedenke, dass mit Freiburg, Köln, Frankfurt und Stuttgart gegen keine Mannschaft aus dem oberen Tabellendrittel gespielt wurde.
Personell kann Trainer Louis van Gaal nun wieder auf alle Stammkräfte zurückgreifen. Im Sturm wird er genau deshalb gezwungen sein, sich zu entscheiden. Gomez, Olic, Müller und auch Klose kämpfen um maximal zwei Plätze in der Startformation.

Head to Head:
Keines der letzten fünf Bundesligaduelle der beiden Mannschaften konnte die Heimmannschaft für sich entscheiden. Wie auch im Hinspiel (1:1) trennten sich Schalke und München in der Allianz Arena zwei Mal Unentschieden. Im letzten Jahr gewann Schalke in München (1:0). Die letzten beiden Duelle der Bayern auf Schalke in der Bundesliga gewann der Rekordmeister (2:1 im letzten Jahr, 1:0 davor). Das letzte Pflichtspielduell datiert vom 24. März dieses Jahres. Die Bayern siegten im DFB-Pokal Halbfinale durch ein Solo von Arjen Robben (1:0) in der Verlängerung.

Fazit:
Ein wirklich seltenes Szenario bietet sich dem Fußballfan an diesem Osterwochenende. Nicht nur lässt das christliche Osterfest den Spieltag nahezu traditionelle Formen bezüglich der Ansetzung der Spiele annehmen, sondern gleichzeitig hat der FC Bayern München mit einem eigenen Sieg die Chance die Bundesliga spannend zu halten. Normalerweise ist man gewöhnt durch Siege der Bayern einem langweiligen Bundesligaendspurt entgegen zu blicken, doch in diesem Jahr müssen die Münchener in Gelsenkirchen punkten, um die Meisterschale nicht vorzeitig abschreiben zu können. Dem Spiel der Schalker spielt das – wie auch die Beschaffenheit des Rasens – in die Karten. Trainer Felix Magath wird gewohnt defensiv agieren und seine Königsblauen aus einer kompakten Defensive heraus abwarten lassen. Der FC Bayern sollte die Euphorie aus der Champions League mit in die Bundesliga nehmen und besonders auf seine überdurchschnittlich starke Offensive setzen. Wenn es den Münchenern gelingt, die eigenen Stärken in Szene zu setzen, kann sich der neutrale Fan auf eine spannende Endphase der Bundesliga freuen. Aber wer ist schon ein neutraler Fan, wenn es um die Bayern geht?

Quoten:
FC Schalke 04:
2,70 @ betsson
Unentschieden: 3,40 @ bet365
FC Bayern München: 2,60 @ bet365

1. April 2010 / joe - Kategorie: Bundesliga-Wetten

Am Samstag, den 6. Februar, steigt das Topspiel des 21. Spieltags der Fußball-Bundesliga in Wolfsburg. Der amtierende Deutsche Meister, der VfL Wolfsburg, empfängt den deutschen Rekordmeister aus dem Süden, Bayern München. Zur traditionellen Zeit, also am Samstagnachmittag um 15:30 Uhr wird das Duell zweier theoretischer Topteams angepfiffen. Momentan trennen die beiden Mannschaften nicht nur spielerisch Welten, sondern auch tabellarisch. Geschlagene 17 Punkte haben die Bayern mehr auf dem Punktekonto als die Wölfe. In bisher 20 Spielen konnte München doppelt so häufig (12 Siege) gewinnen, wie dies dem Meister aus der Autostadt gelang (6 Siege).

VfL Wolfsburg:
Neuer Trainer, neuer Schwung. Die alte Fußballweisheit hat gegriffen. Allerdings erst ein Spiel und dies hat auch nur zu einem Punkt gereicht. Einen bitteren Rückschlag hat Lorenz Günther Köstner in Hamburg in der Nachspielzeit hinnehmen müssen. Die Wolfsburger führten bis zur 92. Minute mit 1:0 und fingen sich sehr unglücklich noch den Ausgleich. Piotr Trochowski verwandelte einen Freistoß aus halblinker Position direkt in die Maschen. Der Ball war absolut haltbar für einen Andre Lenz, der bis dort hin die Wölfe im Spiel gehalten hatte.
Zu ändern ist es nun auch nicht mehr. Bevor die Wölfe weiter in nach vorne schauen können, noch ein kurzer Blick zurück:
Der 4. April 2009. Auch ein Samstag, auch 15:30 Uhr Anpfiff. Der 26. Spieltag. Bayern und Wolfsburg gleich auf mit 48 Punkten, hinter Berlin mit 49 Punkten. Bis zur Halbzeit steht es 1:1. Der Wolfsburger Führungstreffer aus der 44. Minute wurde promt durch Luca Toni ausgeglichen (45.). Was dann in der zweiten Halbzeit geschah, wurde Fußballgeschichte. Beim 5:1 Sieg der Wolfsburger schoßen Edin Dzeko und Grafite jeweils zwei Tore. Besonders das letzte Tor in der 77. Minute wurde noch lange gefeiert. Grafite hatte die gesamte Münchener Defensive auseinander genommen, um schlußendlich per Hacke zu vollstrecken.
Doch nun wieder zu der Gegenwart. Wettbewerbsübergreifend hat Wolfsburg die letzten 10 Spiele nicht mehr gewonnen – mit sechs Niederlagen, bei vier Unentschieden. Die einstige Festung der letzten Saison ist zur Schießbude geworden. Niemand hat mehr Gegentore zu Hause gefangen als die Niedersachsen (24). Bisher wurde zu Hause erst drei Mal gewonnen. In zehn Heimspielen holte man elf Punkte. Sehenswert sind die Spiele allerdings schon: In keinem Stadion fallen mehr Tore als in Wolfsburg (46).

Bayern München:
Als geht wieder seinen gewohnten Gang. Noch sind die Bayern nicht mal Erster, aber die Meisterschaft ist schon geplant. Dass die Leverkusener, im Gegensatz zu früheren Spielzeiten, mit einem respektabelen Nervenkostüm seit drei Spieltagen jeden Angriff auf die Spitze souverän abwehren, tut da keinen Abbruch. Entscheidend ist, dass die Münchener wieder fest davon überzeugt sind. Mittlerweile ist ihnen sogar ihr Superstar egal. Zumindest scheinbar. Denn Frank Ribery kommt getreu "Never change a winning team" von der Bank. Arjen Robben steht derzeit im Mittelpunkt. Spätestens wenn sich der Holländer wieder verletzt hat, werden die Münchener dem Franzosen aufs Neue zu Füßen liegen.
Wettbewerbsübergreifend hat Bayern München neun der letzten zehn Spiele gewonnen. Ein Unentschieden Ende November in Leverkusen war das letzte Spiel, das die Bayern nicht als Sieger verließen. Im Jahr 2010 weisen die Münchener eine Bilanz von drei Siegen in drei Spielen mit 8:2 Toren vor. Die Art und Weise der Siege war noch beeindruckender. So drücken insgesamt sechs Tore Differenz nicht einmal annähernd die bayrische Überlegenheit aus.
In der Auswärtstabelle stehen nur Schalke (einen Punkt mehr) und Leverkusen (einen Punkte mehr, aber ein Spiel mehr) besser da als die Bayern. Im Durchschnitt schießt niemand mehr Tore auswärts als der Rekordmeister (2,22). In den letzten vier Auswärtsspielen (Hannover, Juventus, Bochum, Bremen) schoßen die Bayern immer mindestens drei Tore.

Fazit:
Ein klarer Fall. Bei Wolfsburg zeigt der Fall nach unten, bei den Bayern nach oben. Die Wölfe werden von einer Negativserie verfolgt, die Bayern von einer Positivserie getragen. Die Münchener haben im letzten Spiel furios gewonnen, die Wolfsburger fingen sich in letzer Minute ein Gegentor. Ein klarer Fall. Eigentlich.

Quoten:
VfL Wolfsburg: 4,85 @ bet-at-home
Unentschieden: 3,94 @ betfair
FC Bayern München: 1,75 @ totesport

Lesen Sie hier den Vorbericht zu Werder Bremen – Hertha BSC Berlin.

4. Februar 2010 / joe - Kategorie: Bundesliga-Wetten

Am Samstag, den 23. Januar steigt im Bremer Weserstadion um 15:30 Uhr das Spitzenspiel des 19. Spieltags der 1. Bundesliga. Der Nord-Süd-Gipfel zwischen Werder Bremen und Bayern München verspricht in jeder Saison pure Spannung und Fußball in seinen reinsten Zügen. Das Topspiel des Wochenendes verliert tabellarisch gesehen leider ein wenig an Brisanz. Schuld sind die Bremer, die momentan mit 28 Punkten auf Platz 6 rangieren und lediglich das graue Mittelmaß anführen. Bayern München dagegen befindet sich in topform und kann wieder einmal vorrübergehend an die Tabellenspitze springen.

Werder Bremen:
"Sand im Getriebe" ist wohl eine passende Statusnachricht zu der Situation der Norddeutschen. Die Mannschaft von Thomas Schaaf schaff es momentan konsequent sich vom Trubel um die mögliche Vertragsverlängerung von Mesut Özil ablenken zu lassen. Es droht der Super Gau. Wenn Bremen nicht aufpasst, werden innerhalb von zwei Jahren, zwei hoffnungsvolle Spielmacher die Weser verlassen haben. Inwiefern die Situation sich bezüglich Mesut Özil verbessert, kann kaum prognostiziert werden. Der Deutsch-Türke hat menschlich scheinbar nicht sonderlich viel zu bieten. Mit Ach und Krach bemühte man sich den Jung-Nationalspieler in gutes LIcht zu rücken, nachdem er sich beim Millionenpoker mit Schalke übernommen hatte und in Fußball-Deutschland den "Söldner-Stempel" mitten im Gesicht hatte. Der Abdruck dieses Stempels beginnt nun wieder durch zu schimmern. Ob es Özils Arroganz oder die Geldgier seines Beraters ist, sei dahin gestellt. Mannschaftsdienlich ist es in jedem Fall nicht.
Die Bremer Mannschaft enttäuschte zuletzt in Frankfurt bei einer für die Werderaner Ansprüche äußerst peinlichen Auswärtspleite (0:1) gegen allenfalls mittelmäßige Frankfurter.Obgleich die Hessen momentan mit einem Auge nach Europa schielen, muss bedacht werden, dass sie allenfalls eine Mittelfeld-Mannschaft der Bundesliga sind. Ein Team gegen das die norddeutschen Ansprüche gewinnen sollten.
Nachdem die Bremer vor drei Spieltagen noch ungeschlagen waren, verloren sie zuhause gegen Schalke (0:2), auswärts in Hamburg (1:2) und schließlich in Frankfurt (0:1).
Sollte es Werder gelingen mit einem guten Ergebnis gegen Bayer wieder Aufwind zu gewinnen, wäre das ein großer Schritt in bessere Zeiten, denn die nächsten Gegner heißen Borussia Mönchengladbach, Hertha BSC Berlin und Hannover 96. Doch der unangenehmste Gegner trägt Grün-Weiß. Er heißt Özil. Mesut Özil.

FC Bayern München:
"Mir san mir", "Die Bayern sind zurück" und "Wieder alles beim Alten" waren die drei Gedankengänge, die die schreibende Zunft nach dem 2:0-Sieg der Bayern über Hoffenheim am letzten Freitag gewählt hatte. Einige parodisierten noch den missglückten Tor-Salto von Miro Klose – wohl aufgrund fehlender Praxis. Doch man hatte wirklich den Eindruck, dass die Bayern dieses Spiel, wie früher, wirklich einfach gewinnen würden, komme was wolle.
Die Serie der Münchener ist momenan einfach mitreißend. Die letzten fünf Spiele wurden souverän gewonnen. Vier Gegentore stehen zu Buche. Selbst ist man vorne 17 Mal erfölgreich gewesen. Zum Vergleich: Köln (12), Nürnberg (12) und Berlin (16) haben in allen 18 Spielen zusammen bisher weniger Tore geschossen als die Münchener in den letzten fünf Begegnungen.
Das Wechseltheater um Ribery scheinen die Bayern außerdem deutlich besser zu meistern, als das die Bremer mit Mesut Özil schaffen. Vielleicht liegt es auch wirklich daran, dass Ribery "fair verhandle", wie das Sportdirektor Nerlinger im Doppelpass bestätigte.
Dieser Ribery wird in Bremen zusammen mit Arjen Robben wieder mit von der Partie sein. Vermutlich reicht es bei Ribery noch nicht für die volle Spielzeit. Der Holländer wird aller Voraussicht nach, aber anfangen und durchspielen können.

Fazit:
Hier treffen zwei unterschiedliche Welten aufeinander: Auf der einen Seite die Bayern, die zu Saisonbeginn strauchelten und zuletzt mit fünf Siegen überzeugten. Auf der anderen Seite die Bremer, die die ersten 15 Spiele unbesiegt blieben, dann aber die letzten drei Spiele abgaben, wobei sie lediglich ein Tor erzielten. Zusätzlich zum Bremer Chaos gesellen sich auch noch Rückkehrer Ribery und Robben zum Bayern-Express. Das könnte bitter enden, aber gegen wen steht man schon besser wieder auf, als gegen die Bayern? Eine klare Antwort haben selbst die Buchmacher nicht.

Quoten:
Werder Bremen: 3,35 @ bet-at-home
Unentschieden: 3,35 @ unibet
FC Bayern München: 2,30 @ totesport

22. Januar 2010 / joe - Kategorie: Bundesliga-Wetten

Am Samstagnachmittag um 15:30 Uhr steigt in der Allianz Arena ein interessantes Spiel, welches seine Brisanz allein aus der personellen Struktur der Begegnung zieht und eher weniger durch fußballerische Kunst zu überzeugen weiß. Wenn der FC Bayern München den 1. FC Köln empfängt, dann ist das vor allen Dingen das Spiel des Lukas Podolski. Der Rückkehrer, kehrt an diesem Wochenende dort hin zurück, von wo er im Sommer nach Köln wiederum zurück gekehrt war. Kurz um: Das Podolski-Pendel schwingt. Beim FC Bayern hat es ihm nur Spaß gemacht, jetzt in Köln spielt er auch wieder Fußball. Dass seine Verantwortungsbereiche verschiedener kaum sein könnten, wird dieses Spiel am besten von allen offen legen: 8. Spieltag, Bayern - Köln.

FC Bayern München:
Nach holprigem Start hatten die Bayern eigentlich die Kurve bekommen. Allein die letzte Woche hat den Salzanteil in der Suppe wieder drastisch erhöht. Beim Spitzenspiel am letzten Wochenende waren die Bayern in einer hervorragenden Situation. Sie hatten die Möglichkeit gefährlich nahe an die Spitzenpositionen heranzurücken und der Gegner aus Hamburg befand sich in einer katastrophalen Form. Doch wiederum holten die Bayern die Sorgen der Sommerpause ein. Diesmal in Form von Ze Roberto. Wie anfang Zwanzig umkurvte der in der Sommerpause von München nach Hamburg gewechselte Brasilianer die bayrischen Fahnenstangen. Besonders in der zweiten Halbzeit drehte Ze Roberto auf, gab die Vorlage zum Siegtreffer der Hanseaten und gewann das Spiel somit praktisch im Alleingang.
Bekanntlich verloren die Bayern das Spiel in Hamburg (0:1) und mussten sich später unter der Woche ein torloses Unentschieden gegen unterlegende Italiener aus Turin schön reden. Sicherlich ist das Ergebnis bezogen auf die Gruppenphase nicht schlecht, jedoch waren die Münchener teilweise deutlich überlegen und nutzten in der ersten Halbzeit klare Einschußmöglichkeiten nicht. Ein Heimsieg hätte die Zeichen deutlich auf Gruppensieg gestellt.
Ein wenig verunsichert werden die Bayern nun gegen Köln auftreten. Besonders in der Offensive scheinen sie verunsichert, da mit Arjen Robben, der sich gegen Juventus Turin das Knie verdrehte, in den nächsten vier Wochen viel Dynamik im Angriff verloren gehen wird. Die Rotationen werden ein wenig abnehmen. Momentan scheint keiner der drei Topstürmer (Olic, Klose, Gomez) überdemensional in Form zu sein.

1. FC Köln:
Großes hatte man zu Beginn der Saison vor. Der Heilsbringer, Messias oder wie auch immer Lukas Podolski in Köln genannt wird bestimmt die Schlagzeilen. Mehr denn je ist er der Puls der Mannschaft. Langsam aber sicher kommt der Kölner mit der neuen Rolle besser klar. Er scheint sich bewusst geworden zu sein, welch enorm hohen Stellenwert er für das rheinische Spiel hat. Andere Spieler haben es deutlich schwieriger mit der Last der Erwartung umgehen zu können. Der Portugiesische Star Maniche beispielsweise. Vor der Saison von Atletico Madrid gekommen wurde er zu Beginn noch als Pumelchen verspottet. In so gut wie jedem Internet-Forum wurde "das Übergewicht der Kölner im Mittelfeld" ironisch kommentiert. In den letzten Spielen schien sich Maniche gefangen zu haben. Er wirkte fitter. Fit genug um gegen Leverkusen, als die Partie schon beinahe zu Ende war, einen am Boden liegenden Leverkusener beim Aufstehen absichtlich zu treten. Dieser Tritt in die Magengrube wurde vom Unparteiischen folgerichtig mit der Roten Karte bestraft.
Ein weiterer Ausfall gegen die Bayern könnte der Top-Torjäger der letzten Saison werden: Milivoje Novakovic. Der Slowene laboriert an einer Adukktorenzerrung. Wenn er nicht spielt, würde das, dass Kölner Angriffsspiel enorm schwächen. Es ist damit zu rechnen, dass die Kölner sich in München von Beginn an aufs Kontern konzetrieren werden. Mit Novakovic und Podolski wären sie bestens aufgestellt für diese Taktik. Ishiaku eignet sich stattdessen eher weniger.

Head to Head:
Obwohl die Bayern in den letzten Jahren gegen Köln ausnahmslos als Favorit, teilweise sogar als deutlicher Favorit, ins Spiel gegangen sind, konnte die Heimmannschaft bei den letzten zehn Spielen nur ein Mal als Sieger den Platz verlassen. Insgesamt gab es jedoch sechs Siege des FC Bayern, drei Unentschieden und nur einen Kölner Erfolg, diesen aber in der letzten Saison. Das letzte Pflichtspiel in der Allianz Arena gewannen die Kölner (2:1). Der letzte Heimsieg der Bayern über Köln liegt sieben Jahre zurück.

Fazit:
Wie von Rummenigge gefordert brauchen die bayrischen Stürmer mehr Unterstützung aus dem Mittelfeld. Momentan können sie die Last des Rekordmeisters nicht tragen. In ähnlicher Situation in der letzten Saison gewannen die Kölner in München. Besonders interessant wird das Gewicht von Lukas Podolski in diesem Spiel haben.

Quoten:
FC Bayern München: 1,25 @ bwin
Unentschieden: 6,50 @ betclic
1. FC Köln: 13,82 @ betfair

2. Oktober 2009 / joe - Kategorie: Bundesliga-Wetten

Am Samstag, de 26. September, steigt in der HSH Nordbank Arena das Topspiel des 7. Spieltags der 1. Bundesliga: Der Hamburger SV begrüßt den Rekordmeister Bayern München. Nach mehreren Aussetzern ist es der DFL wieder gelungen ein Samstagabend-Spiel zu terminieren. Das unumstrittene Spitzenspiel des Spieltags wird um 18:30, also etwa eine Stunde nach Ende der anderen Spiele, angepfiffen. Der Tabellenführer aus Hamburg empfängt den Tabellendritten aus München. Mit einem Sieg können die Münchener ihre fulminante Aufholjagd fortsetzten und sich in der Spitzengruppe etablieren. Für angeschlagende Hamburger ist ein Unentschieden schon ein Erfolg.

Hamburger SV:
Eigentlich war man unter Trainer Bruno Labbadia perfekt gestartet. Nach einem Unentschieden in Freiburg am 1. Spieltag konnte gegen Dortmund (4:1), in Wolfsburg (4:2), gegen Köln (3:1) und gegen Stuttgart (3:1) gewonnen werden. Doch dann kam der Auftakt der Gruppenphase der UEFA Europa League in Wien. Torwart Frank Rost betonte mehrfach in Interviews vor dem Spiel, dass Rapid Wien auf keinen Fall auf die leichte Schulter genommen werden dürfe. Doch der Hamburger Schlußmann versuchte erfolglos vor dem österreichischen Gegner zu warnen. Die Hanseaten holten sich eine gesalzene Packung ab (0:3) und trugen ihre Mini-Krise mit in die Bundesliga (1:1 in Hannover). Nur dem Leverkusener Unentschieden gegen Bremen ist es zu verdanken, dass der HSV immer noch an der Tabellenspitze weilt. Das Wort Krise würde wohl niemanden in den Sinn kommen, hätte der Bundesliga-Spitzenreiter nicht unter der Woche im Pokal beim unterklassigen VfL Osnabrück eine weitere blamable Vorstellung dar gebracht. Nur mir sehr viel Glück und der Dummheit des Gegners schafften es die Hamburger überhaupt in die Verlängerung – Trochowski verwandelte einen Handelfmeter in der 92. Minute zum 2:2. Zuvor hatte Osnabrück klarste Chancen den HSV abzuschießen ausgelassen. In der Verlängerung spielten die Hamburger ihre Klasse aus und dominierten – endlich – das Spielgeschehen. Als der HSV dann durch eine feine Einzelleistung von Guy Demel in Führung ging sollte die Partie eigentlich entschieden gewesen sein. Stattdessen fingen sich die Hamburger in der Schlußminute den Ausgleich und verloren anschließend im Elfmeterschießen.
Der beste Gegner um Krisen, auch wenn sie noch so klein erscheinen, zu beenden ist bekanntlich der FC Bayern München. Im Duell mit dem Rekordmeister sind die Hamburger nicht in der Favoritenrolle und nach den unterdurchschnittlichen letzten drei Auftritten erwartet niemand einen Hamburger Erfolg. Befreiter als sonst können die Hanseaten in das Spiel gehen - immerhin sind sie trotz allem noch Tabellenführer.

Bayern München:
Am eigenen Schopf hat sich die Mannschaft von Trainer Louis van Gaal aus dem Dreck gezogen. Die schwachen Auftritte zu Saisonbeginn sind vergessen. Nun überweigen die starken Momente in der Liga und in der Champions League. Niedrige Hürden, wie unter der Woche im DFB Pokal Rot-Weiß Oberhausen, meistern die Bayern wieder souverän. Deutlich gelöster ist die Chef-Etage, die nach dem erneuten Neuanfang schon schweißnaß die Münchener Spiele verfolgte. Doch die Ruhe ist an der Säbener Straße eingekehrt. Mit Arien Robben und Frank Ribery bewegen sich zwei Topstars auf ihre Topform hin und auch im Sturm gibt es wieder konkurrenz, weil alle treffen und nicht weil das Gegenteil der Fall ist. Die Nachwuchsarbeit funktioniert und die Münchener Verantwortlichen können mit den jungen Thomas Müller und Holger Badstuber die millionenschwere Einkaufspolitik rechtfertigen, da die Jugend sichtbar nicht vernachlässigt wird. In der Bundesliga segeln die Bayern seelenruhig auf die Tabellenspitze zu. Gestärkt mit 15:2 Tore in den letzten fünf Spielen, die allesamt gewonnen wurden, reisen die Münchener nach Hamburg. In Hamburg – so will es der Bayern-Dusel – trifft die Van Gaal-Truppe nicht auf einen vor Selbstbewusstsein strotzenden Tabellenführer, sondern auf ein laues Lüftchen tief in der Krise.
Wie die Offensive der Bayern aussieht ist vor dem Spitzenspiel völlig offen. Arjen Robben und Ivica Olic dürften zwei der drei Plätze belegen. Ob Frank Ribery schon von Beginn an aufläuft oder mit Mario Gomez begonnen wird, hängt besonders von der taktischen Ausrichtung ab. Auch Miroslav Klose und Luca Toni könnten den dritten Platz belegen.

Head to Head:
Hamburg gewann das letzte Duell zu Hause mit 1:0. In München trennten sich die Mannschaften Unentschieden (2:2). Drei der letzten zehn Pflichtspiele endeten Unentschieden, beide Teams konnten vier Mal gewinnen. Nur ein Mal gewann eine Mannschaft mit zwei Toren Unterschieden. Der letzte Sieg der Bayern datiert aus dem November 2006. Damals noch mit Toren von Makaay und Pizaaro.
Brisant: Außer in Wien, traffen bei den letzten zehn Spielen des Hamburger SV immer beide Teams das Tor. Auch in sieben der letzten zehn Pflichtspielen zwischen Bayern und Hamburg waren beide Teams erfolgreich.

Fazit:
Beim HSV kriselt es. Die Defensive ist schlecht organisiert, der Torwart scheint nicht in Topform und die Offensive steht - allen voran Markus Berg – neben sich. Die Bayern reisen in Bestbesetzung nach Hamburg. Der Rekordmeister befindet sich auf einem nicht enden wollenden Aufwärtstrend unter Louis van Gaal. Verliert Leverkusen in Köln und Bayern gewinnt mit zwei Toren Unterschied sind die Münchener wieder Tabellenführer - nach über einem Jahr Durststrecke.

Quoten:
Hamburger SV: 3,15 @ Unibet
Unentschieden: 3,40 @ bet365
Bayern München: 2,30 @ betsson

24. September 2009 / joe - Kategorie: Bundesliga-Wetten

Am Samstag, den 12. September, treffen im kürzlich zum schönsten Fußball-Tempel der Welt ausgezeichneten Westfalenstadion - kommerzieler Name: Signal Iduna Park – der Tabellenzwölfte der 1. Bundesliga, Borussia Dortmund, und der Tabellenachte, Bayern München, aufeinander. Obgleich die Tabelle nach vier Spieltage wenig aussagekräftig ist, sind beide Mannschaften schwach gestartet und blieben unter den Erwartungen. Folglich ist das Topspiel des 5. Spieltags kein tabellarisches Spitzentreffen, aber auf jeden Fall ein Gipfel der Emotionen. Legändere Begegnungen aus den 90er Jahren lassen ganz Fußball Deutschland, in der Hoffnung eines atemberaubenden Kampfspiels, auf das Duell der beiden Rivalen blicken.

Borussia Dortmund:
Nach einem erstotterten Sieg durch ein Eigentor gegen den 1. FC Köln waren die Borussen eigentlich recht ordentlich in die Saison gestartet. Ein Fehlstart schien vermieden und doch folgte ein solcher. Als die Mannschaft von Jürgen Klopp am 2. Spieltag in Hamburg abgeschossen wurden (1:4) und unter der Woche beim 100-Jahre-Jubiläumsspiel gegen Real Madrid mächtig unter die Räder kam (0:5) schwante den meisten böses. Dementsprechend konnte das Unentschieden gegen einen sehr passiven Gast aus Stuttgart, der sich besonders in der Endphase der Partie sichtlich mit dem Punkt zufrieden gab, als Erfolg gewertet werden (1:1). Das folgende Remis in Frankfurt gegen die Eintracht war allerdings wieder ein Rückschritt. Trotz Führung konnte die Borussia ein ausgeglichenes Spiel nicht über die Zeit retten.
Besonders die Dortmunder Defensive wird gegen die erstarkten Münchener stark unter Druck geraten. Mario Gomez (to score @ 2,75), Miroslav Klose (to score @ 2,75), Frank Ribery (to score @ 3,60) und Arjen Robben sind auf dem Papier um einige Klasse versierter als Patrick Owomoyela, Neven Subotic, Felipe Santana und Dede.
Offensiv ist zu erwarten, dass Welttorjäger Lucas Barrios erstmals nicht von Anfang an auflaufen wird. Mit Zidan und Valdez wird Jürgen Klopp vermutlich zwei Stürmer der letzten Saison von Beginn an spielen lassen. Nelson Valdez (to score @ 3,60) schoß sein Land (Paraguay) unter der Woche zur Weltmeisterschaft nach Südafirka (1:0 gegen Argentinien).
Der Schlüssel für die Borussia wird vor allem ein hervorragendes Verteidigen der Außenbahnen des Rekordmeisters aus München sein. Gelingt dies über einen möglichst langen Zeitraum wird es vermehrt zu Konterchancen kommen – das Konterspiel funktioniert gegen die bayrische Defensive bekanntlich besonders gut.

Bayern München:
Endlich hat Bayern München wieder das erreicht was Uli Honeß wohl über alles liebt: Die ganze Bundesliga hat (wieder) Angst vor den Bayern. Zum Einen, aufgrund des 25 Millionen Euro Transfers von Arjen Robben. Zum Anderen, weil eben dieser Robben gegen den deutschen Meister außergewöhnlich gut einschlug und zwei Tore zum überzeugenden Triumph gegen den VfL Wolfsburg beitrug. Lousi van Gaal wird gerne zur Kenntnis genommen haben, dass der Sieg am letzten Spieltag nicht nur ein Verdienst der Offensive war, sondern besonders von Hans-Jörg Butt. Die jetztige Nummer eins des Rekordmeisters hielt gegen Grafite einen "Unhaltbaren" und zeigte eine starke Leistung zwischen den Pfosten. Mit ein wenig Pech gelingt Wolfsburg der Augleich oder zumindest der Anschlußtreffer. Da es anders lief, können die Münchener nun eine Siegesserie starten, auf die sie angewiesen sind, um ganz oben anzugreifen.
Personell darf mit einigen Veränderungen im Vergleich mit der Startelf des Wolfsburg-Spiels gerechnet werden. Ob auf der Außenverteidiger Position noch einmal Pranjic anfangen wird oder Braafheid eine Chance von Beginn bekommt, ob Miroslav Klose statt Olic im Sturm beginnt und ob Müller oder Altintop für Arjen Robben weichen müssen sind die drei Fragen, die sich Trainer Louis van Gaal beantworten muss.
Des Weiteren ist ein Abrücken vom offensiven "10er" System durchaus möglich, da die Bayern nun ihr haupt Augenmerk auf die Außenbahnen legen und diese erfahrungsgemäß häufig genug nach innen ziehen.

Head to Head:
In der Bundesliga gewann Bayern keines der letzten drei Spiele in Dortmund (zwei Unentschieden, einen Sieg für Dortmund). Im Dezember 2005 gewann die Münchener zuletzt in der Bundesliga in Dortmund. Damals noch unter Trainer Felix Magath mit Toren von Ali Karimi und Claudio Pizarro. Nach vielen hitzigen Duellen in den 90er Jahren, kühlt die Begegnung mit jedem Jahr ab. Das letzte große Spiel der beiden Mannschaften war das Pokal Finale 2008, das die Bayern durch zwei Tore von Luca Toni nach Verlängerung für sich entschieden.

Fazit:
Alles deutet daraufhin, dass die Bayern am 5. Spieltag die Dortmunder überrollen werden. Mit dem Einkauf von Arjen Robben wurde eine Euphoriewelle ausgelöst, die durch den Heimsieg gegen den VfL Wolfsburg noch verstärkt wurde. Besonders in der Offensive sind die Bayern auf dem Papier so deutlich überlegen, dass Tore Pflicht sind. Lediglich die angeschlagende Münchener Defensive könnte das Zünglein an der Waage in Richtung Dortmund ausschlagen lassen.

Quoten:
Borussia Dortmund: 4,31 @ Pinnacle
Unentschieden: 3,65 @ Pinnacle
Bayern München: 1,95 @ unibet

10. September 2009 / joe - Kategorie: Bundesliga-Wetten

Als eine umwerfende Überraschung lasst sich der hohe Heimsieg der Bayern gegen den amtierenden deutschen Meister aus Wolfsburg nicht verkaufen. Irgendwann musste der Knoten platzen. Um diesen auch sicher an diesem Wochenende platzen zu lassen investierten die Bayern unter der Woche 25 Millionen Euro.
Mit Arjen Robben wurde ein Weltklassespieler geholt, der nicht nur offensiv felxibel einsetzbar, sondern auch noch extrem torgefährlich ist. Die stellte der Ex-Madrilene in beeindruckender Manier gegen den VfL Wolsburg zur Schau. Wenn der Niederländer über rechts angreift und Frank Ribery selbiges über links tut, kann man zweifelsohne von den besten Außenbahnen der Welt sprechen. Weltklassestürmer wie Mario Gomez und Miroslav Klose sollten davon enorm profitieren. Lediglich der FC Barcelona kann mit Thierry Henry und Lionel Messi auf diesem Nievau mithalten.
Doch die Probleme der Bayern bleiben bestehen. Robben wird wedr die Patzer eines Daniel van Buyten wett machen, noch die Abrpraller eines durchschnittlichen Torwarts beseitigen. In der Defensive sind die Bayern weiterhin verwundbar. Sollte sich Arjen Robben verletzen – der Holländer verpasste bei Real Madrid in der letzten zwei Jahren über 30 Spiele, aufgrund von Verletzungen – hat Bayern München ein neues Problem.

"Der will nur spielen, der beißt nicht." Was sonst nur für Hundewelpen gilt, galt bisher auch für Lionel Messi. Sowohl Frank Rajkaard als auch Pep Guardiola beteuern stets, dass der Argetinier ein ungemein fairer Spieler sei. Zugegeben: Seine Gegenspieler können sich gegen die dynamischen Dribblings häufig nur mit einem Foul helfen. So auch die Abwehrspieler von Schakhtar Donetsk im Supercup Finale. Das berechtigt allerdings nicht zur Selbstjustiz. Lionel Messi sah das anders.
Für den FC Barcelona lief es schlecht. Trotz über 60% Ballbesitz und einer erdrückenden Feldüberlegenheit konnten die Katalanen keine zwingenden Torchancen erspielen. In der 88. Minute missglückte dem Argentinier wiederholt der Abschluß eines seiner unzähligen Dribblings. Frust baute sich auf. Diesen entlud Messi per Kopfstoß an Darijo Srna. Dass Messi leicht abrutschte, Srna nicht den sterbenden Schwan gab und Schiedsrichter Frank De Bleeckere entweder Respekt vor großen Namen oder das Klischee des Hundewelpen im Kopf hatte, sind die einzigen Gründe, warum der Argentinier nicht mit glatt Rot vom Platz geflogen ist. Im Folgenden bereitete Messi das Siegtor vor.
Der FC Barcelona hat im Kalenderjahr 2009 bereits fünf Titel gewonnen. Es läuft bei den Katalanen. Fair zu spielen, wenn es läuft ist keine Kunst. Die Fairness zu wahren, wenn es einmal gegen einen läuft, zeigt wahre Größe. Diese hat Lionel Messi vermissen lassen.

Die Fußball Kolumne Bulissimo! erscheint jeden Dienstag und befasst sich mit der Bundesliga, aktuellen Stammtischthemen des Fußballs und Kuriositäten rund um den Lederball.

1. September 2009 / joe - Kategorie: Bundesliga-Wetten

Am Samstagabend treffen um 18:30 der FC Bayern München und der VfL Wolfsburg beim unumstrittenen Topspiel des 4. Spieltags der 1. Bundesliga aufeinander. Erst zum zweiten Mal ist es der DFL gelungen das neue Spieltagssystem umzusetzen und ein Samstagabendspiel anzusetzen. Wegen internationaler Spiele unter der Woche und einem Einsatz der Nationalmannschaft gab es sowohl am 2. Spieltag als auch am 3. Spieltag kein abendliches Topspiel am Samstag.
Aufgrund des Leistungssprungs der Wolfsburger ist diese Begegnung seit letztem Jahr ein echter Hingucker. Momentan rangieren die Niedersachsten vier Punkte vor den Bayern.

FC Bayern München:
Wichtiger kann ein nationales Spiel für die Münchener kaum sein. Seit drei Wochen tanzt ganz Deutschland nicht nur literarisch sonder auch fußballerisch den Bayern auf der Nase herum. Nach dem Auftakt-Unentschieden in Hoffenheim (1:1) begannen einige zu murren, allerdings erwarteten alle Besserung zu Hause gegen Bremen. Gegen die Werderaner wurde erneut nur Remis gespielt (1:1). Die ersten Vergleiche mit dem Saisonstart von Vorjahrestrainer Jürgen Klinsmann konnten nicht mehr vermieden werden. Das öffentliche Gelächter verstärkte sich um ein Vielfaches als der Rekordmeister beim Aufsteiger Mainz 05, der vor der Saison zusammen mit Freiburg als erster Abstiegskandidat gehandelt wurde, verlor (1:2).
Gleich mehrere Wunden, die Trainer Louis van Gaal scheinbar schon geflickt hatte, platzen wieder auf. In der Innenverteidigung fehlt Lucio an allen Ecken und Enden. Van Buyten überrascht mit zahlreichen Stellungsfehlern. Auch im Freundschaftsspiel gegen Union Berlin (unter der Woche, 3:1) gelang es dem Zweitligisten mehrfach sich gegen bayrische Innenverteidiger entscheidend durchzusetzen. Außerdem ist die Position im offensiven Mittelfeld weiterhin unbesetzt. Des Weiteren macht die Torwartdiskussion zu schaffen, da Michael Rensing im vierten Spiel schon seinen zweiten dicken Patzer beigetragen hat.
Den Bayern bleibt nur einer: Hoffnungsträger Frank Ribery.

VfL Wolfsburg:
16 Spiele hatte der VfL Wolfsburg zu Hause in der Bundesliga nicht verloren. Die Serie endete wie sie begann: Mit einem Spiel gegen den Hamburger SV. Den Hanseaten gelang eine nahezu perfekte Vorstellung gegen die VW-Jungs. Obwohl die Wölfe den Zwei-Tore-Vorsprung der Hamburger egalisieren konnten, verloren sie vor heimischer Kulisse noch deutlich (2:4).
Für die gut in die Saison gestarteten Wolfsburger (Siege gegen Stuttgart und Köln) ist das Spiel in München richtungsweisend. Denn als amitierender Deutscher Meister sollten die Niedersachsen mit Ambitionen in den Süden reisen, um die angeschlagenden Bayern auszuknocken. Trainer Armin Veh hat alle Hände voll zu tun damit, sein Team wieder aufzubauen.
Personell sollte gerade in der Offensive gegen die Bayern einiges möglich sein. Die Münchener Defensive schwächelte schon gegen Mainz. Grafite (to score @ 3,25), Martins und Dzeko (to score @ 3,25) werden genug Chancen erhalten. Es liegt an der Verwertung, die schon gegen Köln zeitweise zu wünschen übrig lies.

Head to Head:
An das legendäre 5:1 der Wolfsburger über die Bayern am 4. April 2009 werden sich noch Generationen erinnern können. Zum Einen, weil es den Weg für Wolfsburgs erste Meisterschaft ebnete, zum Anderen, weil Torschützenkönig Grafite erst mehrere Bayern ausspielte und anschließend per Hacke vollendete.
Wenngleich die Wolfsburger erst seit kurzem eine Spitzenmannschaft sind und daher die Statistiken vergangener Tage nicht besonders vielsagend sind, ist zu bemerken, dass die Niedersachen aus 13 Besuchen lediglich einen Punkt aus München mitbringen konnten (3:3, 2001).

Fazit:
Für die Bayern gilt es sich zu revanchieren. Sowohl bei den Wolfsburgern, als auch ein wenig bei ganz Deutschland. Eine Aufholjagd sollten die Münchener schleunigst beginnen. Wie fit Frank Ribery ist und wann Arjen Robben in den Spielbetrieb eingreifen wird, sind Fragen, deren Antworten diese Aufholjagd enorm beschleunigen können. Es liegt an Wolfsburg halb Deutschland noch eine Woche Spaß zu bereiten.

Quoten:
Bayern München: 1,91 @ Eurobet
Unentschieden: 4,10 @ Betfair
VfL Wolfsburg: 4,40 @ Pinnacle
 

27. August 2009 / joe - Kategorie: Bundesliga-Wetten









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