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Auf dieser Stichwort-Seite finden Sie die Artikel zu AO und Sportwetten im Allgemeinen.


 

Roger Federer hat es wieder einmal geschafft. Mit dem Sieg über Andy Murray im Endspiel der Australian Open sicherte sich der Grand Slam Rekordsieger eine weitere Trophäe für die Vitrine.

Noch vor einem Jahr liefen dicke Tränen über das Gesicht des Schweizers. Fedex hatte gegen Rafael Nadal in einem harten Kampf knapp verloren, obwohl dieser ein Marathonmatch gegen Fernando Verdasco in den Knochen hatte. Nadal sollte bereits in Paris wenige Monate später die Quittung für die Frechheit des Sieges erhalten ;)

Federer dominierte das Endspiel und ließ dem Schotten Andy Murray keine Chance. Nach 2 souverän gewonnenen Sätzen, bereitete der abschließende 3.Durchgang zumindest richtig gutes Tennis beider Spieler, verbunden mit einem an Spannung nicht überbietbaren Tiebreak. Dieser wird bekanntlich bis 7 Punkte gespielt, wobei aber einer der Akteure 2 Zähler Vorsprung braucht. Doch selbst bei 11:11 war noch keine Entscheidung absehbar. Der Rekordchamp aber zeigte anschließend warum er so oft gewinnen konnte. Die Nerven waren auf Seiten des Schweizers, der den Satz und damit die auch den Championship Point für sich entschied.

Damit endet das erste Grand Slam Turnier des Jahres. Ich muss zugeben, die Australian Open sind für mich das schönste der 4 Topturniere, komme aber nicht darüber hinweg ,auch feststellen zu müssen, dass die Tennisfans wenig Spektakel geboten bekamen. Es war wie verhext in Melbourne. Andy Roddick musste sich gegen Cilic einer Behandlung unterziehen, Del Potro wirkte schon gegen Mayer saft und kraftlos und konnte verletzt nicht an die Erfolgsserie der US Open anknüpfen. Auch Djokovic war von Schmerzen geplagt, als es gegen Tsonga das Ausscheiden gab. Schlussendlich kam  Murray, der sich im Endspiel immer wieder an das Bein griff.

Es ist schade, dass die vielen Verletzungen dem Turnier in gewisser Ansicht den Stempel aufdrückten. Die WTA Konkurrenz hingegen hatte viele spannende Momente zu bieten. Das Endspiel zwischen Serena und Comebackerin Justine Henin war deutlich hochklassiger, als die Abfertigung, die Dinara Safina vor einem Jahr erhalten hatte. Einzig der Draw war aufgrund der schwachen Platzierung von Henin und Clijsters in der Weltrangliste etwas gewöhnungsbedürftig. Die frühen Niederlagen von Jankovic, Clijsters und Ivanovic haben wenige gern gesehen.

Nun bleibt die Frage nach dem Fortlauf der weiteren Saison? Eines scheint sicher, Rafael Nadal ist schlagbar. Selbst in seinem Wohnzimmer in Paris hat er nicht mehr die alleinige Macht. Wir dürfen uns auf den 23.Mai freuen, wenn die Filzkugel wieder bei einem ganz großem Turnier über das Netz fliegt, dann auf der Asche von Roland Garros.

1. Februar 2010 / christoph - Kategorie: Tennis-Wetten

Soeben habe ich den Beitraga von Dominic gesehen, jedoch nur die letzten Zeilen gelesen. Ich möchte hier etwas etwas gefährliches machen. Dominic schrieb, dass es durchaus nicht schlecht sein kann, 2 Meinungen zu den Spielen zu lesen. Ich möchte Ihnen deshalb auch meine Kurzanalysen vorstellen, ohne die bisher bestehenden gelesen zu haben. Viel Spaß beim Lesen.

Andy Murray (5)  vs. Rafael Nadal (2)

Der große Viertelfinalschlager findet zwischen Andy Murray und Rafael Nadal statt. Die Möglichkeit eines direkten Duells im Viertelfinale wurde bereits nach der Auslosung des gesamten Draws besprochen, nun kommt es tatsächlich dazu. Andy Murray liebt natürlich die Rasenplätze, doch konnte er sich im steilen Aufstieg seiner Karriere auch auf jedem anderem Belag steigern. Auch bei den Australian Open 2010 liefert der Brite blitzsaubere Auftritte ab. Kevin Anderson war kein Maßstab, aber gegen Giquel, Serra und vor allem Isner muss man erst einmal so deutlich gewinnen. Murrays Winkelspiel ist überragend, auch im Aufschlag dürfte er Vorteile gegenüber Nadal haben. Was mit dem Spanier momentan los ist, kann kaum einer verstehen. Seit der Verletzung vergangenen Jahres kommt Nadal kaum mehr in Schwung. Die Schläge von der Grundlinie wirken für seine Verhältnisse kraftlos. Gegen Philipp Kohlschreiber und Karlovic musste Rafa mächtig für den Sieg kämpfen, Lacko und Luczak waren keine ernsthaften Gegner. Die große Stärke der Nummer 2 ist der Kampfgeist. Dennoch sollte sich der formmäßig klar stärkere Murray hier durchsetzen können. Ich habe noch eine @1,90 bekommen, momentan bietet Pinnacle eine @1,88. Es ist übrigens nicht einmal sicher, dass die Murray – Quote sinken wird, denn Nadal ist beliebter, was bedeutet, dass viele Spaßwetter einen Tipp auf den Spanier riskieren werden.

Andy Roddick (7) vs. Marin Cilic (14)

Das Aufschlagmonster Nummer 1 heißt Andy Roddick. Neben Karlovic serviert der US-Amerikaner die meisten Asse. Was aber neu und daher umso bewundernswerter ist, wird mit seiner Defensivhaltung deutlich. Roddick hat sich im passiven Spiel mehr als nur verbessert. Souverän ließ er Gonzales in der letzten Runde die Fehler im fünften Satz machen, musste nicht selbst auf den schnellen Punktgewinn gehen. In den bisherigen Spielen zeigte sich Roddick nie mit ganz klaren Ergebnissen, doch dies ist typisch für die Nummer 7. Ein Top Aufschläger geht halt auch aus souverän geführten Sätzen nur 6:3 oder 6:4 heraus. Allerdings müssen wir auch sagen, dass es gegen Gonzales bereits hätte enden können. Erst im entscheidenten Moment gewann Andy die Big Points, war im 5.Satz auch fitter als Gonzo. Cilic hat mit dem Sieg über Del Potro ein vermeintlich dickes Ausrufezeichen gesetzt. Ein ebenso großes steht aber über dem Gesundheitszustand Del Potros, weshalb der Sieg etwas weniger wert ist. Cilic musste bereits gegen Tomic über 5 gehen, hatte auch gegen Wawrinka kein einfaches Match. Er dürfte konditionell hinter Roddick liegen, der hier doch zu favorisieren ist. Vor wenigen Tagen gab es eine @1,80 die man dankend mitnehmen konnte. Inzwischen ist eine @1,65 das Höchste der Gefühle, zu dieser Quote kann ich den Tipp nicht mehr empfehlen. Da lohnt es sich noch eher auf 3:1 und 3:2 Satzsieg zu gehen.

 

 

25. Januar 2010 / christoph - Kategorie: Tennis-Wetten

 

Die erste Woche der Australian Open wurde mit einigen vielversprechenden Matches abgerundet. Langsam kommen wir in die Turnierphase, in welcher Topduelle an der Tagesordnung sind. Doch bevor es heute Nacht mit Davydenko vs. Verdasco auch das erste Herrenduell in Spitzenregion geben wird, hier noch einmal alle Infos zu den vergangenen 14! Stunden.

Justine Henin bleibt im Turnier, musste aber gewaltig zittern, bevor der 7:6, 1:6 und 6:3 Erfolg über Yanina Wickmayer in trockenen Tüchern war. Es ist schon erstaunlich, dass sich besonders die Frauen regelmäßige Auszeiten nehmen, wie die Belgierin mitte der Partie. Henin begann zielsicher, ohne aber die Kontrahentin aus dem eigenen Land vertreiben zu können. Erst der Tiebreak brachte die Entscheidung. Nach dem völlig verschlafenem 2.Satz stellten die ersten Minuten des Abschlussdurchgangs die Verhältnisse wieder gerade. Dies macht nun einmal eine Weltklassespielerin aus. Yanina Wickmayer verabschiedete sich mit viel Applaus nach starken 7 Spielen bei den Australian Open.

Verabschieden ist auch ein "gutes", nein viel eher schlechtes Thema für Dinara Safina. Die ehemalige Nummer 1 der Welt musste verletzt gegen Maria Kirilenko aufgeben. Bis zur 3:1 Führung spielte Marats Schwester gutes Tennis, bekam nach eigenen Angaben aber schon im folgendem langgezogenen Aufschlagsspiel größere Schmerzen. Nach dem 6:4 Satzverlust blieb nur die Konsequenz der "Aufgabe"!

Ein weiterer Paukenschlag gelang Nadia Petrova, die nach der Show gegen Kim Clijsters auch Svetlana Kuznetsova das Fürchten lehrte. In 3 wenig dramatischen Sätzen gewann die Außenseiterin mit 6:3, 3:6 und 6:1.

Im vielleicht am schwächsten besetztem Achtelfinale gewann die Chinesin Zheng gegen Bondarenko und fordert nun Maria Kirilenko.

Andy Murray und Rafael Nadal hatte keine zu großen Probleme gegen Isner und Karlovic. Die zwei starken Aufschläger gestalten die Sätze zwar vom Ergebnis her ganz anschaulich, doch einzig Karlovic konnte die Chance nutzen, gegen Rafa einen Satz zu gewinnen. Im Viertelfinale stehen sich die beiden Sieger dann direkt gegenüber.

2 Herrenmatches fehlen uns noch. Besonders im Vergleich von Cilic und Del Potro gab es eine dicke Überraschung. Del Potro bestätigte die gegen Mayer gezeigte Form und verlor nicht unverdient im 5 Sätzen, während Cilic nur im ersten Satz der klar schwächere Gegner war. Bereits Satz 4 war nur glücklich an den Argentinier gegangen. Roddick behauptete sich gegen Gonzales in ebenfalls 5 Sätzen und trifft nun auf Cilic. In-Play war die Quote auf den Amerikaner von 1,4 auf 2,80 gewachsen, doch Roddick setzte in den entscheidenten Momenten die Nadelstiche und siegte verdient. Gonzales muss die Niederlage auf die eigenen Nerven schieben, die dieser ab dem 4.Durchgang nicht im Griff zu haben schien. Längere Diskussionen mit dem Matchleiter und 1 zerbrochener Schläger sind die ersichtlichen Resultate der fehlenden Lockerheit.

 

24. Januar 2010 / christoph - Kategorie: Tennis-Wetten

 

Herzlichen Willkommen zum 6.Tag der Australian Open im gleichnamigen Kontinent. Langsam dünnt sich das Feld der verbliebenen Teilnehmer aus und es wird immer übersichtlicher und leichter, alle wichtigen Spiele verfolgen zu können.

Samantha Stosur eröffnet den Tag direkt in den Farben der Australier. Gegnerin ist Alberta Brianti, eine eigentlich unbekannte Dame, die aber Sabine Lisicki in der letzten Runde einen bitteren Schock zusetzte. Jetzt fallen auch die Quoten gegen Stosur, die sich vor allem in der Erstrundenaufgabe nicht mit Ruhm bekleckern konnte. In solchen Spielen ist es immer sinnvoller auf klare Außenseiterinnen zu gehen, eine echte Wette aber leitet sich hier nicht ab.

Auch Venus Williams darf nicht fehlen. Sie bestreitet das letzte Match vor der "Nightsession" in der Rod Laver Arena. Ihre Gegnerin ist ebenfalls eher unbekannt und heißt Dellaqua. Die ganze Halle wird gegen die Amerikanerin beben, ist doch auch hier die Außenseiterin eine Australierin. Ein HC +7,5 klingt wirklich grenzwertig, doch da Venus zuletzt ungewohnte Stabilität zeigte, kann man auch die Finger davon zu lassen.

Serena, die Schwester muss heute in die Hisense Arena ausweichen. Doch die Form der Schwestern stimmt. Selbst im Doppel geben beide bislang nur 1,25 Spiele pro Satz ab. Eine überragende Bilanz. Auch Navarro dürfte wenig gegen die Powerfrau entgegenzusetzen haben, auch wenn es doch spannend zu sehen wäre, wenn ich mich hier völlig täuschen würde.

Still und heimlich ist Victoria Azarenka nach vorn marschiert. Bereits zweimal verpasste sie ihren Gegnerinnen die Brille (6:0 Erfolg). Tathiana Garbin hat immerhin die Nummer 28 (Vesnina) geschlagen und auch in Runde 2 ein schlecht begonnenes Duell gedreht. HC +7 ist unter diesen Umständen vielleicht ein kleines Stückchen zu hoch, vor allem wenn die Quote nicht bei 1,85, sondern gar 2,00 (Betsafe)liegt. Klein sollte man dies antesten.

Radwanska darf gegen Schiavone ran. Ein spannendes Duell zweier Top 20 Spieler könnte uns erwarten. Die Italienerin hat dank der Doppelkonkurrenz bereits 4 Spiele auf der Schulter, die sie aber allesamt gewinnen konnte. Radwanska war bislang sehr souverän und dürfte auch hier die Nase ein Stückchen vorn haben. Selbiges gilt auch für Vera Zvonareva gegen Gisela Dulko. Zvonareva ließ Benesova keine Chancen, während Dulko durch den Sieg über Ivanovic auffiel. Das dieser momentan jegliche Form fehlt, ist weit verbreitet. Normalerweise dürfte dies eine klare Angelegenheit für die Russin werden.

Auch in der Herrenkonkurrenz sind die australischen Hoffnungen noch nicht begraben, sondern ruhen auf dem Namen Hewitt. Heute stehen die Chancen in etwa ausgeglichen, ob es auch in 2 Tagen noch die Begeisterung seiner Turnierexistenz geben wird. Baghdatis hat ein 5 – Satz – Match im Rücken, war schwer von Krämpfen geplagt. Gestern war es kaum für ihn möglich zu trainieren, doch hundertprozentig aus der Form werfen dürfte ihn dies nicht. Dieses Spiel ist einfach zum anschauen viel zu schön, als das man sich durch Wetten unnötig zum Zittern zwingen söllte.

Selbiges gilt für Thommy Haas, der als Außenseiter gegen Tsonga aufläuft. Haas verschlief bislang immer die Startphase. Sollte er daran arbeiten können gibt es ein winziges Stückchen Hoffnung auf eine doch etwas größere Überraschung. Zu gönnen wäre es Thommy natürlich. Er liebt die Australian Open und kann sich in jedes Spiel hineinbeißen.

Ohne Verletzung wird auch Roger Federer problemlos in die 4.Runde einziehen. Gegen Montanes dürfte es nicht den Hauch eines Problemes geben. Die Quoten und Linien sind gut gewählt, doch am Sieg gibt es keine Frage. Obwohl die Odds nicht sehr verschieden zu Fedex sind, steht das Match Monaco vs. Davydenko unter einem anderem Stern. Davydenko hat noch keinen vernünftigen Gegner gehabt, während Monaco bereits 8 Sätze auf dem Platz stand. Dennoch gilt für den Argentinier ähnliches, wie für Haas. Er fightes bis zum letzten Ballwechsel. Ein HC +8,5 ist zu hoch angesetzt und mir eine Wette wert.

Verdasco und Djokovic werden sicheren Siegen entgegen gehen. In beiden Fällen sind die Gegner zu schwach, um unter normalen Umständen eine echte Gefahr werden zu können. Sollten Sie die Spiele live verfolgen und sehen, dass unerwartet doch einer der beiden in Satzrückstand gerät, dann lohnt sich eine Favoritenwette.

Eine letzte Chance sehe ich noch bei Youzhny, der gegen Kubot aus Polen in der Lage sein söllte, einen 3:0 Sieg zu feiern. Unsere Lieblingswettbörse bietet dafür eine 2,70. Allgemein sind Satzwetten fast nie bei einfachen Buchmachern am besten quotiert.

 

Fast alle Spiele der Australian Open kann man übrigens live auch im Online Livestream bei Bet365 ansehen! (Das Abo für alle Australien Open Spiele kostet einmalig 10 Euro, die man aber gleich als Wettbonus für Australian Open Live Wetten zurückkriegt)

 

 

22. Januar 2010 / christoph - Kategorie: Tennis-Wetten

 

Ein großer Tennistag neigt sich dem Ende entgegen. Inzwischen steht nur noch eine Partie aus. Derzeitige kämpft Kuznetsova gegen unsere Miss Kerber.

Nun musste auch die erste echt Favoritin dieses Turnier beenden. Kim Clijsters schied völlig entfernt von ihrer Topform mit 0:6 und 1:6 gegen Nadia Petrova aus. Dieses Ergebnis ist auf dem ersten Blick eigentlich nicht zu glauben. Clijsters kämpfte mit den Tränen, war völlig niedergeschlagen und wird einige Zeit brauchen, um diese Niederlage zu verarbeiten. Um das HC +6,5 auf Nadia Petrova musste also zu keiner Phase im Match gezittert werden.

Doch zu dieser Kombi gehörte bekanntlich auch noch Del Potro, der es deutlich spannender machte. Schön, dass ein Deutscher dafür verantwortlich ist. Mayer spielte einer der besten Matches seiner Karriere und brachte dem Argentinier gar einen 0:6 Satzverlust bei. Ein weiterer Grund, die Augen verwundert auszuschütteln, wenn man dieErgebnisse direkt kurz nach dem Aufstehen laß. Doch fällt die Erklärung im Falle Del Potro deutlich leichter aus. Den Hühnen plagten ab dem zweiten Satz schmerzen. Die Behandlungspause verhalf zumindest ab Durchgang 3 zu neuen Kräften, auch wenn das Niveau eines starken Auftaktsatzes nicht wieder erreicht werden sollte. 6:4 und 7:5 holte sich "Pony" die weiteren für den Sieg benötigten Etappenziele. Mayer konnte erhobenen Hauptes den Court verlassen.

Selbiges galt vor wenigen Minuten auch für Philipp Kohlschreiber, der Rafael Nadal einen großen Fight geboten hat. Zwar muss Kohli über die vielen verpassten Breakchancen enttäuscht sein, doch das Ergebnis von 4:6, 2:6, 6:2 und 5:7 spricht eher für Philipp. Rafael Nadal hingegen kommt auch in diesem Spiel nicht über eine untere Normalform hinaus und wird sich deutlich steigern müssen um gegen Murray, Djokovic, Federer und einige Mitfavoriten bestehen zu können.

Unterdessen ist Dinara Safina im Eiltempo in die nächste Runde gerauscht. Baltacha hatte nicht die Spur einer Chance und verlor mit ganzen 3 gewonnenen Spielen 1:6 und 2:6. Viel mehr Sorgen hatte Jelena Jankovic, die kein Bein auf den Boden bekam. Nach dem 2:6 und 3:6 musste die Serbin erkennen, dass Bondarenko heute klar besser war und verdient in das Achtelfinale einzog. Für Jankovic stehen die Chancen in Paris bei den French Open wieder deutlich besser, da der Sandplatz eher die Spielwiese einer Jelena ist.

Andy Roddick hatte keinen ganz leichten Stand gegen Lopez. Für den Amerikaner ist es fast schon an der Tagesordnung, viele TieBreaks spielen zu müssen. So auch gegen den Spanier. Der Erste führte direkt zum 0:1 Rückstand. Teilweise war die Siegquote auf das Aufschlagmonster Roddick von @1,10 bis auf @1,50 angewachsen. Auch die weiteren Sätze waren umkämpft, was jedoch eher daran lag, dass Andy fahrlässig fast alle Breakchancen liegen ließ. Beim Service wurde der Favorit immer souveräner und gewann letztendlich verdient mit 6:7, 6:4, 6:4 und 7:6 (3).

Das Topmatch der Vormittagssession aber bestritten Justine Henin und Alisa Kleybanova. Henin hatte Quoten von maximal 1,10 vor dem Spiel auf die Seiten der Buchmacher gezaubert. Doch am Tag der Favoritenstürze musste auch die Belgierin erfahren, dass Kleybanova dieses Turnier liebt. Bereits letztes Jahr ging es bis in Runde 4. Henin verlor den Ersten mit 3:6 und lag auch im Mitteldurchgang schnell mit dem Break hinten. Zu diesem Zeitpunkt konnte man die einstige Favoriten zu @4,00 kaufen. Wer dieses Risiko einging, sollte belohnt werden. Henin drehte mit all ihrer Erfahrung die Partie. Beim Stand von 2:3 holte sie sich das Break zurück und kam fortan nicht mehr in die Gefahr, ihren Aufschlag abgeben zu müssen. Ein 6:2 Abschluss ist das Spiegelbild der Aufholjagd.

Andy Murray musste nur im ersten Satz zittern. Gegen Serra erzwang er ein 7:5, nachdem zuvor eine 3:0 Führung nicht gehalten hatte. Mit dem 6:1 und 6:4 machte er den Einzug in Runde 4 perfekt. In der Nightsession gab es noch 2 spannende Duelle der ATP Konkurrenz. Cilic gewann gegen Warinka 3:1. Mit demselben Ergebnis schickte Karlovic Ljubi nach Hause.

Aus Wettsicht dürfte der Tag für viele ein großer Erfolg gewesen sein.

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22. Januar 2010 / christoph - Kategorie: Tennis-Wetten

Ich habe die leichte Vermutung, dass die ersten Tage einfach zu gut waren. Nicht etwa aus Wettsicht, doch das große Feuerwerk in den Spielen von Henin und Del Potro gestern, konnte heute nicht erreicht werden.

Zudem war es nicht gerade ein deutscher Tag. Sabine Lisicki, gestern noch klar favorisiert gewesen, scheiterte an Brianti. Es ist natürlich enttäuschend für die Fans der Dame, deren Karriere 2010 einen steilen Schritt nach oben gehen dürfte. Auch wenn man aus Niederlagen am meisten lernt, so hatte sich Lisicki ihre Zweitrundenaufgabe gewiss nicht gedacht. Nach souverän gewonnenem Auftaktsatz gab sie unerklärlicherweise das Heft des Handelns an ihre Gegnerin ab. Auch ein Rebreak im Mitteldurchgang brachte nicht die Sicherheit in den Schlägen zurück. Natürlich fehlte auch das Glück, landeten doch einige Bälle haarscharf neben den Linien. Schlussendlich bleibt das Fazit, dass Brianti an diesem Tag einfach kämpferisch knapp die Nase vorn hatte.

Auch für Kristina Barrois sollte der 4.Wettkampftag der letzte bleiben. Gegen die Volksheldin Samantha Stosur verlor Barrois in 2 Sätzen. Das Spiel war jedoch wesentlich knapper, als das Resultat es vermuten lässt. In Durchgang 1 fehlte die volle Konzentration am Ende, selbst im Zweiten lag Stosur bereits mit dem Break zurück, konnte das Match aber zu ihren Gunsten hinbiegen.

Kämpfen mussten auch der männliche Held der Australier. Hewitt sah sich einem 8 Jahre jüngerem Kontrahenten ausgesetzt, der nicht davor wegschreckte, den Favoriten mächtig einzuheizen. Young gab nur äußerst knapp im Tiebreak die erste Entscheidung ab und spielte auch anschließend gutes Tennis. Erst im letzten Satz (6:1) schwanden die Kräfte.

Roger Federer und Novak Djokovic haben souverän Runde 3 erreicht. Federer hatte mit Hanescu deutlich weniger Mühe, als man nach der schwachen Erstrundenpartie davon ausgehen konnte. Hanescu schien wie gelähmt, kam selten an seine Möglichkeiten heran und verlor glatt in 3 Sätzen. Der Serbe Djokovic erwischte einen denkbar schlechten Start in die Partie, wurde aber nach dem Satzverlust sicherer und ließ nichts anbrennen.

Im Spiel des Tages gewann Baghdatis gegen Ferrer in einem 5 – Satz – Krimi. Der Sieger war sowohl nervlich, als auch konditionell völlig fertig, als die Partie ein Ende fand. Im Entscheidungssatz plagten ihn mehrfach Krämpfe , ein langes Spiel in 2 Tagen würde  unheimlich schwer werden.

Eine unerwartete Niederlage kassierte unterdessen Ana Ivanovic gegen Gisela Dulko. Es spricht wohl aus dem Herzen vieler Männer, dass mit dem Ausscheiden von Ivanovic, Dementieva und Sharapova die äußerliche Attraktivität gewaltig gesunken ist. ;) An dieser Stelle möchte ich eine ganz kurze Information außerhalb der Australian Open weitergeben. Es ist eine Tatsache, dass es nicht unbedingt leicht ist, solche Nebensächlichkeiten im Wettsport auszublenden. Nicht wenige Menschen tippen gerade in Einzelsportarten auch mal auf den oder die sympathischere / vermeintlich schönerere. Dies ist definitiv Gift, und keinesfalls eine Recherche, die mit gefundenem Value endet. Ich kann Ihnen nur empfehlen, von solchen Gedanken die Finger zu lassen, denn dies wird Ihren Erfolg beeinträchtigen.

Abschließen möchte ich mit einer erfreulichen Nachricht. Thommy Haas steht in Runde 3. Gegen Tipsarevic lief alles so, wie gestern vermutet. Der Kämpfer musste sich zwar im 1.Satz geschlagen geben, fand aber die Linie und den "Roten Faden" im Spiel hin zum Sieg. Auch aus Wettsicht ein sehr erfreuliches Spiel.

 

21. Januar 2010 / christoph - Kategorie: Tennis-Wetten

In Melbourne gibt es keine Grenzen, wir gehen hinein in Tag 4. In Australien hat sich noch kein echter Turnierfavorit verabschiedet, ob diese Serie nun endlich reißt?

Den Anfang macht Novak Djokovic gegen Chiudinelli. Wie so oft in diesen Tagen können wir vom Vergleich "David gegen Goliath" sprechen. Unter normalen Umständen wird Chiudinelli keine Chance haben. Es ist schwer sowas zu sagen, aber wenn eine der beiden 2 – Weg Quoten Value enthält, dann ist es gar die @1,04 auf den Serben. Eine Wette in diese Richtung ist natürlich dennoch aus Moneymanagementgründen und aufgrund des geringen Valuegehalts nicht sinnvoll. Übrigens ist die Quote sowieso nur dann Value, wenn der Buchmacher im Falle einer Aufgabe mit Cashback auszahlt. Eine Verletzung des Favoriten ist bekanntlich nie ausschließbar.

Zur gleichen Zeit beginnen Ferrer und Baghdatis in der Hisense Arena. Die Quoten sind nahe beieinander, Ferrer wird gar mit @2,2 etwas als Außenseiter eingestuft. Natürlich liegt dem Spanier der Belag in Melbourne nicht. Wie die meisten Bewohner der iberischen Halbinsel, würde David das Match sehr gerne auf Sand austragen.

Auf den Courts der großen 2 sind anschließend die Damen eingeladen. Besonders in der Rod Laver Arena zu großer Freude aller deutschen Fans. Kristina Barrois darf sich mit Samantha Stosur messen. Die an 13 gesetzte Favoritin kämpfte in ihrer Erstrundenpartie mit ständig wechselndem Leistungsvermögen. Die Konstanz ist noch nicht da. Barrois zeigte ebenso Licht und Schatten, ist aber ein nicht so deutlicher Außenseiter, wie es die Quoten wiedergeben. Nicht umsonst hat die @5 bereits zu purzeln begonnen. Natürlich ist wieder die Frage, ob die ungewohnt stimmungsgewaltige Atmosphäre als Vorteil wahrgenommen wird, oder das Selbstvertrauen lähmt. Wünschen wir Kristina, dass die Unterstützung von den Rängen ankommt, denn dann kann es ganz schnell knapp in dieser Partie werden.

Der Sister Act bei den Damen geht weiter. Nachdem heute im Doppel ein souveräner 6:1, 6:1 Erfolg für die Schwestern zustande kam, dürfen beide morgen hintereinander spielen. Kvitova hat die Ehre, gegen Serena antreten zu dürfen. Venus Williams bekommt es mit Sybille Bammer aus der Heimat der Österreicher zu tun. Leider dürfen sich diese nicht zuviele Hoffnungen auf ein Wunder machen, Venus präsentierte sich in klar besserer Form als noch im Vorjahr, spielt weniger im "Alles oder nichts" Stil und kontrolliert das Geschehen besser als noch vor einigen Monaten.

Auch Deutschlands Tennisfans werden weiter auf ihre Kosten kommen. Julia Goerges bekommt die Chance auf ein Duell mit Caroline Wozniacki, einer der heimlichen Turnierfavoriten. Julia erhielt nur knapp über 24 Stunden Pause, muss in der morgigen "Night Session" bereits wieder auf den Court, während Wozniacki einen Tag Pause genießen konnte. Unter normalen Umständen dürfte dies eine klare Sache für die Nummer 4 der Setzliste werden.

Mehr Chancen dürfte Thommy Haas gegen Tipsarevic haben. Die @1,88 von Pinnacle wird wohl nicht mehr so lange halten. Thommy mag das Turnier in Down Under, stand gar einmal im Halbfinale vor einigen Jahren. Der Start in die zweiwöchige Turnierphase begann schwach, doch nach knapp einer Stunde Spielzeit hatte sich Haas im Deutsch – Deutschem Duell gefangen und qualifizierte sich souverän. Besonders im Falle eines Satzrückstandes könnten Quoten interessant werden. Haas ist ein Kämpfertyp, dem auch Runde 3 zuzutrauen ist.

Ein ungewöhnliches Gefühl beschleicht uns bei den Quoten auf Sabine Lisicki. Eine @1,15 in einem Zweitrundenmatch auf eine deutsche Spielerin. Es scheint so, als würde es tatsächlich mal wieder ein echtes Talent in der Republik geben. Brianti aus Italien ist eine machbare Aufgabe, in Runde 1 gab es sowohl einen 6:0 Satz, als auch eine schwache Phase für die Kontrahentin. Lisicki gab sich bei ihrem 6:1 und 6:4 Erfolg keine Blöße und dürfte mit großer Sicherheit in diese Partie gehen.

Die Hoffnungen aller Australier liegen wie jedes Jahr auf den Schultern von Hewitt. Dieses kam damit nicht immer fertig, ist aber heute gegen den Amerikaner Young klar überlegen quotiert. Der Dog aus den Staaten musste eine lange Qualifikationsphase über sich ergehen lassen, setzte aber mit dem Sieg gegen Berdych ein dickes Ausrufezeichen. Ob dies auch noch zu spüren ist, wenn das Publikum heute nicht auf seiner Seite stehen wird?

 

 

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20. Januar 2010 / christoph - Kategorie: Tennis-Wetten

 

Die 2.Runde der Australian Open ist eingeläutet. Heute Nacht fanden die ersten Spiele statt, darunter auch einige echte Knallerspiele (Wettbasis berichtete).

Wetttechnisch blieb diese Nacht nicht ganz soviel hängen, dafür durften wir in vielen Spielen große Ballwechsel bewundern. Die Damen Elena Dementieva und Justin Henin hätten definitiv beide ein Weiterkommen verdient gehabt. Auch wenn in einer solch frühen Turnierphase noch viele einfache Fehler an der Tagesordnung sind, boten sich die beiden einen großen Kampf. Die annähernd ausgeglichenen Quoten gab es vollkommen zurecht, wobei der Minivalue auf Henin (siehe Previewbeitrag) erfolgreich genutzt werden konnte. Beide Spielerinnen zeigten sich wenig erfolgreich bei eigenem Aufschlag, sodass viele Breaks gelangen. Henin sicherte sich den ersten Durchgang und lag auch im Zweiten mehrmals mit dem Break vorn, doch wusste Dementieva stets die richtige Antwort. Diese Partie war wie zum Traden geschaffen, doch verhinderte die Tageszeit für viele einen Gewinn. Im Tiebreak hatte Dementieva gar Satzball bei eigenem Aufschlag, vermochte es aber nicht, diesen im Feld der Ex – Weltranglistenersten zu platzieren. Auf Henin gab es zu diesem Zeitpunkt Quoten von 1,66 bei der allseits beliebten Wettbörse Betfair. Nur 3 gespielte Punkte später war das Match vorüber.

Das zweite Schlagerspiele fand in der Herrenkonkurrenz statt. Argentiniens Del Potro, amtierender Gewinner der US Open in New York, empfing Blake. Ich habe mich im gestrigem Vorschaubeitrag ein wenig falsch ausgedrückt. Es war verhalten, nur von der 1,25 er Quote abzuraten,vielmehr hätte ich im Gegenzug Blake @4,5 empfehlen sollen. Die Nervenschlacht endete mit 5 zum teil ganz starken und knappen Sätzen, in denen beide Akteure in Weltklasseformat überzeugen konnten. Der jüngere der beiden hatte die besseren Nerven und siegte mit 10:8 im Abschlusssatz, der bei den Grand Slam Turnieren bekanntlich ohne Tiebreak gespielt wird.

Auch auf Lacko lagen gegen Rafael Nadal größere Hoffnungen. Leider war dieser aber nicht in der Lage dem Spanier Paroli zu bieten. Nadal spielte selber ein Match auf ganz schwachem Niveau, sodass der Endstand von 6:2, 6:2 und 6:2 schmeichelnd für den König der French Open ausfällt. Wir können nur hoffen, dass die Buchmacher den Fehler machen und Kohlschreiber ein ähnliches Handicap geben.

Kohli selbst gewann gegen Odesnik in 4 Sätzen. Der Sieg war zu kaum einem Zeitpunkt in Gefahr. Wenn Philipp damit fertig wird, auf einem großen Platz gegen Spaniens Helden antreten zu dürfen, dann wird ein HC von +8,5 oder 9 mehr als machbar sein.

Auch Maria Kirilenko kommt aus dem Feiern garnicht heraus. Nach dem unerwartetem Erfolg über die Freundin Sharapova gab die Russin auch gegen Meusberger nur 4 Spiele ab. Ein etwas enttäuschendes Ergebnis für einen Teil unserer Wettbasis Leser.

Im Duell der Nachbarstaaten trafen sich Julia Goerges aus Deutschland und die Österreicherin Paszek. Für beide wäre das Überstehen der ersten Runde bereits ein Erfolg, Goerges darf nun noch weiter träumen. Unterdessen muss Rainer Schüttler seine Koffer packen. Für den Shaker hat es gegen Lopez nur zu einem Satz gereicht.

Azarenka, Kuznetsova und Clijsters sind souverän in Runde 3 angekommen, für Safina gilt nach Aussagekraft des Ergebnisses dasselbe Fazit, wobei die etwas mollige Russin doch hart für die Zielstellung kämpfen musste und sich keinesfalls in Topform befindet.

In der ATP Konkurrenz sind Murray, Roddick und Monfils zu sicheren Siegen gekommen. Besonders Giquel enttäuschte gegen den Schotten ein wenig. Monfils erwischte einen schwachen Start und lag 1:4 gegen Veic hinten, gab aber dennoch keinen Satz ab und siegte 6:4, 6:4 und nochmals 6:4.

 

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20. Januar 2010 / christoph - Kategorie: Tennis-Wetten

 

Die zweite Runde ist für die meisten noch verbliebenen Spieler beim Tennis Grand Slam Festival in Melbourne erreicht. Nun dürfen die erste Akteure eine weitere Runde drehen. Wenn man sich Gedanken über einen Preview Beitrag macht, gehört es natürlich stets dazu, die Topspiele des Tages hervorzuheben.

Oft fällt die Wahl da nicht leicht, doch heute sind die Damenmatches einfach überragend.

Mit besonderer Spannung wird das Duell zwischen der Altmeisterin Justin Henin und Jelena Dementieva erwartet. Wetttechnisch ist da wenig zu machen, die Meinung gehen einfach zu sehr auseinander. Dementieva ist seit Jahren in der Weltspitze dabei und präsentierte sich in guter Verfassung. Henin war eine Ausnahmesportlerin, die auf dem besten Weg ist, wieder in diese Bereiche vorzudringen. In den Vorbereitungsturnieren stürmte die Belgierin bis in das Finale, scheiterete erst an Clijsters, die ebenso noch nicht lange zurück auf dem Court ist. Dies ist ein 50/50 Match, sodass man streng genommen, sogar einen Minieinsatz auf Henin legen müsste.

Ähnlich ausgeglichen wird die Partie von Pennetta und Wickmayer quotiert. Auf beide Akteurinnen können Sie eine Verdopplungsquote erhalten. Beide bestritten einen holprigen Auftakt. Wickmayer gab den ersten Satz gegen Dulgheru 1:6 ab, gewann in einem Nervenkrieg die anschließenden Durchgänge mit 7:5 und 10:8!. Pennetta musste Chakvetadze nach einem 6:3 ebenso den Teilerfolg zugestehen, um daraufhin mit 6:2 alles klar zu machen. Ich sehe Pennetta als die Spielerin an, die ein wenig besser in Form ist. Eine größere Wette rechtfertigt dies jedoch nicht.

In der Rod Laver Arena beginnen wie gestern die Damen. Stosur startet gegen Deutschlands Kristina Barrois. Für die Deutsche ist eine vollbesetzte Halle bereits ein Ereignis, die 1,15 auf Stosur aber ist richtig gewählt. Anschließend darf Tanasugarn gegen Clijsters auftreten. Tanasugarn ist auf Rasen deutlich besser unterwegs und dürfte keine Chancen gegen Kim haben.

Ähnlich dominant dürfte der Auftritt von Rafael Nadal werden. Gegner ist der Slowake Lacko, der eine Quote über 40 bekommt, die dennoch keinen Value verspricht. Ohne ein Verletzung kann hier nur Nadal in Runde 3 einziehen. Dennoch ist das "Over27 Spiele" zu Quote 2,00 (bet365) interessant. Nadal konnte in Runde 1 nur teilweise überzeugen. Es sollte fast reichen, wenn Lacko einen Satz bis 5:5 durchhält um diese Wette zu gewinnen. 3 Spiele im Schnitt sind durchaus mehr als realistisch.

Der Knaller bei den Männern ist leider nicht auf den Topcourts angesetzt worden. Blake hat mit Del Potro eine reizvolle, aber dennoch undankbare Aufgabe bekommen. Die argentinische Hühne wird mit @1,25 klar favorisiert, was auch meine Meinung wiederspiegelt. Spätestens mit dem Sieg bei den US Open ist der "kleine Junge" aus ihm herausgetreten. Del Potro hat gezeigt, dass er die Nerven hat um früh im Turnier gegen solch starke Gegner bestehen zu können.

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19. Januar 2010 / christoph - Kategorie: Tennis-Wetten

 

Nach einem eher schwachem Damenfinale mit einer verdienten Siegerin namens Serena Williams stand am Sonntag das Finale der Herrenkonkurrenz statt. Bereits vor dem Anpfiff war klar, dass der Sieger wirklich der beste Spieler der Australian Open war. Zu sehr hatten sich die beiden im bisherigem Turnierverlauf egalisiert. Nadal überstand den 5 – Stunden Krimi gegen Landsmann Fernando Verdasco, Federer kam nach 0:2 Satzrückstand noch in sein Achtelfinalmatch zurück.

Die Buchmacher legten die Federer Quote um die 1,8 fest, doch sank diese bis zum Spielbeginn auf 1,60. Die Wettanbieter glaubten nicht an den Sieg des Herausforderers aus Spanien, nachdem dieser nur 45 Stunden zuvor das längste Tennismatch der Geschichte in Melbourne bestritten hatte. Der Einzug in das Endspiel war für Nadal schon dass größte Erfolg im alljährlich erstem Grand Slam Turnier des Jahres.

Das ausgeglichene Finale erinnerte stark an Wimbledon 2008. Jeweils einen Satz sicherten sich beide Spieler zu Beginn des Turnieres, bevor der 3.Durchgang einen Knackpunkt im Spiel bedeuten sollte. Federer stand näher am Satzgewinn und hätte seinem Kontrahenten möglicherweise den Zahn ziehen können. Doch vergab der Schweizer eine große Zahl an Breakbällen, sodass die Finaldebütant die 2:1 Satzführung herausschoss.

Federers Satzausgleich wurde mit dem frühem Break im Entscheidungsdurchgang egalisiert. Nadal gab die Chance nicht mehr aus der Hand und feierte seinen ganz persönlichen Triumph in Down Under.

Für Federer bedeutet die Niederlage nicht den Untergang der Welt, dennoch aber einen ganz bitteren Tag. Als Favorit in das Spiel gegangen reichte es für den Weltranglistenzweiten nicht zu ersehntem 14.Grand Slam Erfolg. Somit thront Pete Sampras weiter vor ihm. Die Tränen kullerten über das Gesicht des sympathischen Verlierers, der erneut bewies, dass er einer der besten und auch fairsten Sportler der Welt ist.

Sicher hat die Tenniswelt mehr zu bieten als die großen 4 Turniere, aber das warten auf dem 23.Mai 2009 könnte aus der Sicht vieler Fans schon jetzt enden. Dann trifft sich die Elite eines wunderschönen Sports in der Stadt der Liebe, dem Wohnzimmer Rafael Nadal´s, um auf dem Sand von Paris erneut die Zuschauer zu begeistern.

 

1. Februar 2009 / christoph - Kategorie: Tennis-Wetten









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