|
|
|
|
|
|
|
|
Auf dieser Stichwort-Seite finden Sie die Artikel zu Alex Ferguson und Sportwetten im Allgemeinen.
Am Mittwoch, den 7. April 2010, treffen im traditionsreichen Old Trafford zu einem traditionsgelandenen Rückspiel des UEFA Champions League Viertelfinals zwei Traditionsmannschaften: Manchester United empfängt den FC Bayern München. Beide Teams hätten sich wohl kaum ein brisanteres Duell im Viertelfinale erträumen können. Für das Fanherz sicherlich das höchste der Gefühle – und das im Viertelfinale!
Nachdem die ersten Tickets für das Halbfinale bereits an den FC Barcelona und Inter Mailand vergeben sind, warten Manchester United und Bayern München, sowie Olympique Lyon und Girondins Bordeaux darauf am Mittwochabend endlich die fehlenden beiden Halbfinalisten unter sich aus zu machen. Im rein französischen Duell in Bordeaux geht der aktuelle französische Meister im Heimspiel mit der Permisse auf den Platz einen zwei Tore Rückstand wett machen zu müssen. Zwar gelang im Hinspiel in Lyon das erhoffte Auswärtstor, doch konnte Olympique mit drei eigenen Toren das Ergebnis komfortabel für sich gestalten (3:1).
Manchester United verschenkte durch Passivität und fehlendes Engagement im Hinspiel in München einen Auswärtssieg. Die Engländer hatten bereits nach zwei Minuten durch Wayne Rooney geführt, sich aber in Folge mit zunehmender Spieldauer immer mehr versteckt. Erst Ribery mit Glück und dann Olic mit Cleverness bestraften die Einigelungstaktik der Mannschaft von Alex Ferguson und verhalfen den Bayern doch noch zum Heimsieg (2:1).
Schiedsrichter im Rückspiel zwischen Manchester United und dem FC Bayern München ist Nicola Rizzoli. Inwiefern die Unerfahrenheit des Italieners (erst sieben Champions League Einsätze) in solch einem wichtigen Spiel eine Rolle spielt, werden beide Mannschaften am eigenen Leib spüren müssen.
Manchester United:
Es ist nicht zu verleumden, dass momentan die meisten Dinge gegen Manchester United laufen. Doch genau in solchen Momenten sind es die wahren Spitzenmannschaften, die beginnen sich zu wehren. Und Manchester United ist zweilsohne eine Spitzenmannschaft.
Nach dem guten Beginn der 180 Minuten gegen Bayern wurde es mit andauernder Spielzeit immer schlechter und nach 90 Minuten kam der Knax. In der selben Minute, in der Olic das Siegtor für München erzielte, knickte auch Topstürmer Wayne Rooney um. Mit einer Sprunggelenksverletztung wird Rooney aller Voraussicht nach, die zweiten 90 Minuten zwischen Bayern und Manchester verpassen. Problematisch ist das vor allem, weil die Hoffnungen der Anfänger der Red Devils zweifelsohne auf den Schulter des nun verletzten Stürmers ruhen. Sicherlich hat Alex Ferguson Potential in der Hinterhand, doch ob dieses Potential einen Wayne Rooney in der aktuellen Verfassung ersetzen kann, darf verneint werden. Rooney ist – und das muss so deutlich gesagt werden – die personifizierte Torgefahr im Trikot von Manchester United. Die Sturmspitze der Red Devils hat in dieser Saison etwa drei Mal so viele Treffer erzielt, wie der nächste Stürmer in Rot-Schwarz.
Ohne Rooney ist Manchester United nicht das Manchester United, welches bis ins Viertelfinale gekommen ist. Genau dort kann der Schlüssel für einen englischen Erfolg liegen. Denn wenn Rooney nicht mitspielen sollte, ist Manchester vollkommen unausrechenbar. Nur sehr schwierig wird Louis van Gaal seine Mannschaft dann darauf einstellen können, wie ManU seine Offensive organisiert.
Am Wochenende organisierte Manchester United recht wenig in der Offensive. Chelsea London war beim Spitzenspiel der Premier League im Old Trafford überlegen und gewann verdient (2:1). Mit diesem Sieg übernahmen die Blues auch die Tabellenführung. Die Situation in der Liga ist aktuell alles andere als rosig, zumal ManU auf dem Papier das schwierigste Restprogramm hat.
Ein Verbleib in der Champions Leauge würde ohne Frage viele Reserven im Kader der Red Devils freisetzten. Selbst wenn alles gegen Manchester läuft, sollte man die Engländer niemals abschreiben.
Doch das werden die Bayern wohl besser wissen als jeder andere.
FC Bayern München:
Denn alle Erinnerungen an die Finalpleite von 1999 sind bei den Bayern noch frisch. Obgleich die deutsche Presselandschaft immer wieder darauf aufmerksam macht, scheinen die Bayern dieses Thema allerdings gut verarbeitet zu haben. Hinzu kommt, dass die meisten Spieler recht wenig mit den Ereignissen von vor elf Jahren zu tun haben. Außerdem werden die meisten nicht wissen, dass es bereits acht Jahre her ist, dass eine deutsche Mannschaft ins Halbfinale der Champions League eingezogen ist. Wahrscheinlich haben die Münchener in diesem Jahr eine Chance, die sich so schnell nicht mehr bieten wird. Der Grundstein eines guten Hinspiels ist gelegt. Nun gilt es nach zu legen und auf diesem Grundstein aufzubauen.
Aufbauen kann Trainer Louis van Gaal auf der Leistung seiner Mannschaft momentan ohne Probleme. Nicht nur das Drehen der Begenung im Hinspiel in der Allianz Arena, sondern auch der überzeugende Auftritt der Münchener in Gelsenkrichen. Am Wochenende gegen Schalke machten die Bayern, insbesondere in der Defensive, eine gute Figur. In Unterzahl ließen die Münchener gegen den damaligen Tabellenführer keine Chance zu und schaukelten den Vorsprung somit seelenruhig über die Zeit (2:1).
Im Abschlusstraining sind nun mit Arjen Robben und Daniel van Buyten zwei Schlüsselspieler wieder ins Team gerückt. Van Buyten ist in der Defensive mittlerweile unverzichtbar und kann auch in der Offensive durch seine Kopfballstärke zur Waffe werden. Gerade auswärts sind Standardsituationen ein willkommenes Mittel, um kraftsparend und ohne die Defensive zu vernachlässigen ein Tor zu erzielen.
Taktisch könnte man sich vorstellen, dass Louis van Gaal nicht mit Ribery und Robben beginnt, da die Außenbahnen mit zwei Offensiven Spielern in der Defensive schwierig zu halten sind. Doch verstecken sollte München sich in keinem Fall. Bastian Schweinsteiger wird nach seiner Gelbsperre wieder ins Mittelfeld rücken und somit für mehr Stabilität und Spielaufbau sorgen. Sicherlich beginnt Louis van Gaal mit Ivica Olic. Der letzte Offensive im Bunde wird zwischen Müller, Klose und Gomez ausgemacht.
Alles in allem wird Bayern hoffentlich aus den Fehlern des Gegners im Hinspiel gelernt haben und selbst die Offensive suchen. Mit einem Auswärtstor würden die Münchener in deutlich ruhigeren Gewässern schwimmen.
Fazit:
Ganz Europa blickt auf ein Spiel, das wie Barcelona gegen Arsenal, den Kontinent beherrscht. Manchester United und Bayern München werden 90 Minuten Spannung, 90 Minuten Emotionen und 90 Minuten Kämpfgeist bieten. Alles was das Fußballherz begehrt. Doch letzlich ist es das Resultat, welches das Ticket für das Halbfinale verteilt. Der Halbfinaleinzug kann für beide Mannschaften die Saison retten und enormen Druck von den nationalen Wettbewerben nehmen. In Klammern und nur nebenbei muss man dem Schiedsrichtergespann ein gutes Auge und Fingerspitzengefühl wünschen, da die Ansetztung des unerfahrenden Nicola Rizzoli durchaus ein Risiko ist. Doch wenn van Gaal und Ferguson schon Risiko gehen, warum dann nicht auch die UEFA?
Quoten:
Manchester United: 1,84 @ betfair
Unentschieden: 3,95 @ betfair
FC Bayern München: 4,80 @ unibet
7. April 2010 / joe - Kategorie:
Champions League
Da am gestrigen Dienstag das Schlagerspiel zwischen dem FC Barcelona und dem FC Arsenal London vollkommen im Fokus sämtlicher fußballerischen Themengebiete stand, weicht die Fußball-Kolumne Bulissimo! auf den heutigen Mittwoch aus. Auf einen Mittwoch, der fußballerisch durch das Aufeinandertreffen von Bayern München und Manchester United im Rückspiel der Champions League Viertelfinalbegegnung geprägt ist. Die Münchner Bayern reisen nach England, um gegen 20:45 Uhr im Old Trafford anzutreten.
Schon vor dem Spiel gibt es zwei große, sehr große Rätsel aufzulösen. Sowohl Alex Ferguson als auch Louis van Gaal hat noch einen großen Trumpf im Ärmel. Fraglich ist auf beiden Seiten, ob sie diesen ausspielen können oder nicht. Auf Seiten der Bayern scheint der Einsatz des Trumpfes etwas deutlicher zu sein, als dies bei Manchester United der Fall ist.
Die Boulevardpresse will bereits entdeckt haben, wie Arjen Robben – der Trumpf im Ärmel des Louis van Gaal – bei einem "Geheimtraining" die volle Belastbarkeit seiner Wade probiert hat. Es soll positive Signale gegeben haben und ein Einsatz des Holländers gilt mittlerweile als wahrscheinlich. Außerdem haben die Bayern die Tabellenführung in der Bundesliga zurückerobert und dementsprechend nicht mehr so viel Druck, bezüglich eines eventuellen Fitspritzens des Flügelflitzers.
Bei Manchester United sieht die Situation um einiges prikärer aus, denn der Trumpf des Alex Ferguson sitzt noch fest im Ärmel. Es ist zu vermuten, dass er dort auch bleiben wird – die vollen 90 Minuten. Alex Ferguson machte nicht den Eindruck, das Risiko eines Einsatzes seines verletzten Stürmers tragen zu wollen. Denn, entgegengesetzt zu den Bayern, hat Manchester United an diesem Wochenende die Tabellenführung abgeben müssen (an Chelsea London). Eine Einwechslung von Wayne Rooney birgt zudem aus gesundheitlichen Gründen ein enormes Risiko – auch im Hinblick auf die Weltmeisterschaft mit England.
Abseits jeglicher Champions League Ambitionen und abseits jeglicher Trümpfe, jedoch mitten in gesundheitlichen Risiken und KO-Runden befindet sich momentan Paolo Guerrero. Der Stürmer des Hamburger Sportvereins hat am Wochenende dafpr gesorgt, dass er zweifelsohne und ohne sich im weiteren Saisonverlauf irgendwie anstrengen zu müssen in jedem – wirklich jedem – Bundesligarückblick zu sehen sein wird. Mit ein bisschen Glück schafft er es mit seinem Auftritt nach dem Spiel gegen Hannover 96 sogar in den Trailer, der die Sendung ankündigt. Denn das, was Paolo Guerrero am Wochenende tat, ist einmalig. Einmalig in dieser Saison und einmalig in der Bundesligageschichte. Ob er sich damit rühmen sollte, steht auf einem anderen Blatt. Dort allerdings groß und in vier Buchstaben mit einem Ausrufezeichen dahinter: NEIN!
Nach einem enttäuschenden torlosen Unentschieden gegen eine stark abstiegsbedrohte Hannoveraner Mannschaft, trat Paolo Guerrero den Weg in die Kabine an. In seiner Nähe befand sich Innenverteidiger Joris Mathijsen. Mit gesenkten Häuptern gingnen beide zum Spielertunnel, um zu den Kabinen zu gelangen. Doch beim Eingang des Tunnels – sprich dort, wo die Zuschauer der Haupttribüne direkten Kontakt zu den Spielern haben – geschah es. Einer dieser Zuschauer der Haupttribüne, einer dieser 40€-Sitzplatz-Zahler schrie etwas in Richtung des peruanischen Stürmers. Das Wortgefecht dauerte nicht lange an, denn Paolo Guerrero holte sofort zum nuklearen Gegenangriff aus. Da eine gelbe Trinkflasche - gefühlt halb voll – in seiner Hand weilte, entschied sich der Hamburger Angreifer diese zu werfen. Aus etwa 6-8 Metern Distanz traf Guerrero den Zuschauer mit der Trinkflasche genau im Gesicht. Im Nachhinein sollte man froh sein, dass Guerrero nur eine Trinkflasche in der Hand hattte.
Guerrero hat mittlerweile eine Rekordstrafe von 100.000€ zahlen müssen und wird sich bei diesem Zuschauer persönlich entschuldigen.
Brisant an der Person Guerreros ist, dass der peruanische Stürmer in dieser Saison etwas unglückliche Schlagzeilen schreibt. Nachdem er in der Hinrunde sehr guten Fußball zeigte und sich aus dem Schatten der Mitangreifer heraus gespielt hatte, begann er Forderungen bezüglich seiner Vertragsverlängerung zu stellen. Die Verhandlungen liefen nicht besonders gut, was scheinbar an der peruanischen Seite lag. Als Guerrero dann in Peru weilte, kam er nicht wieder – aufgrund seiner (plötzlichen) Flugangst. Sicherlich nicht die beste Krankheit, um einen Vertrag bei einem europaweit spielenden Klub zu unterschreiben. Mit der Trinkflaschen-Aktion macht Guerrero nun wieder auf sich aufmerksam.
Bleibt nur zu hoffen, dass der Zuschauer von der Haupttribüne in Hamburg wohnt. Sonst wird Paolo Guerrero Zug fahren müssen, um bei einem Bierchen Streitigkeiten zu klären. Prost!
Die Fußball Kolumne Bulissimo! erscheint jeden Dienstag und befasst sich mit der Bundesliga, aktuellen Stammtischthemen des Fußballs und Kuriositäten rund um den Lederball.
7. April 2010 / joe - Kategorie:
Fussball-News
Am Samstag, den 3. April 2010, findet in England der nächste Knaller der Premier League statt: Manchester United empfängt den FC Chelsea London. Am 33. Spieltag der höchsten englischen Spielklasse fährt der Club von Michael Ballack als Tabellenzweiter mit einem Punkt Rückstand zum Tabellenführer aus Manchester. Dahinter lauert auf Platz drei Arsenal London. Die von Arsene Wenger trainierte Mannschaft hat zwar schon vier Punkte Rückstand auf Manchester United aber das augenscheinlich leichteste Restprogramm. Schon an diesem Spieltag könnte sich einiges verlagern, wenn ManU und Chelsea beispeilsweise Unentschieden spielen und Arsenal London gleichzeitig zu Hause gegen die Wolverhampten Wanderers gewinnt.
Das Spiel findet bereits am Samstagmittag statt. Der frühe Anstoßtermin für das Spitzenspiel des Spieltags liegt unter anderem an der somit längstmöglichen Erholungszeit für Manchester United bis zum Champions League Viertelfinal-Rückspiel gegen den FC Bayern München am Mittwoch. Anstoß des Spiels Manchester United gegen den FC Chelsea London ist am Samstag um 13:45 Uhr.
Manchester United:
Die Niederlage im Hinspiel in der Allianz Arena schmerzt. Besonders schmerzen wird sie bei Trainer Sir Alex Ferguson. Denn Ferguson war es der zwar nicht alles auf eine Karte gesetzt hatte, aber doch ein erhebliches Risiko gegangen war, um die KO-Runde schon im Hinspiel in München für sich zu entscheiden – ähnlich wie es im Achtelfinale gegen Milan schon geglückt war, als man das Hinspiel gewann (3:2). Ferguson wechselte beim Stande von 1:0 für Manchester United offensiv, als er in der 70. Minute mit Valencia für Nani ähnliche Spielertypen wechselte, aber mit Berbatov für Park deutlich offensiver wurde. Der Schuß ging schon sechs Minuten später nach hinten Los (76., Ribery 1:1). Am Ende waren es 8:2 Ecken für München, knapp 60% Ballbesitz für die Bayern und fast doppelt so viele Torschüsse für den deutschen Rekordmeister. Letztendlich verlor ManU in München (1:2) und Ferguson muss sich den Schuh anziehen den taktischen Teil des Spiels verloren zu haben.
Ähnlich wie die Bayern muss sich auch Manchester United am Wochenende auf ein nationale Spitzenspiel vorbereiten. In der Premier League kommt es – wie in der Bundesliga – zum Duell des Tabellenersten gegen den Tabellenzweiten. Doch auf nationaler Ebene läuft es für die Mannschaft von Alex Ferguson aktuell sehr gut. Nicht nur, dass man die enteilten Blues wieder eingeholt hat, sondern viel mehr das eigene Spiel, welches in den letzten Wochen fast ausschließlich von Erfolg gekrönnt war, beeindruckt. So haben dei Red Devils nur eines der letzten zehn Ligaspiele verloren – acht Mal ging die Mannschaft um Kapitän Gary Neville als Sieger vom Platz. Die letzten fünf Spiele entschied Manchester United in der Premier League für sich: 23.02. gegen West Ham United (3:0), 06.03 in Wolverhamton (1:0), 14.03 gegen Fulham (3:0), 21.03 gegen Liverpool (2:1), 27.03 in Bolton (4:0). Mit Chelsea London, Manchester City und den Tottenham Hotspur warten in den nächsten Wochen schwierigere Kaliber.
Zu Hause gewann Manchester United 14 der 16 Heimspiele und ließ dabei lediglich neun Gegentore zu – Ligabestwert. Die letzten acht Heimspiele wurden allesamt gewonnen. Manchester United gewann während dieser Serie immer – mit Ausnahme des letzten Heimspiels gegen Liverpool – mit mindestens drei Toren Unterschied. Die Heimstärke der Red Devils ist nicht zu verachten, allerdings gibt es einen großen Faktor, der zweifelsohne nicht unter den Tisch gekehrt werden darf: Die Verletztung von Wayne Rooney.
Personell ist genau diese Verletztung der Finger in der Wunde der Anhänger von Manchester United. Bei der Auswärtsniederlage in München knickte der Topstürmer kurz vor Schluß um und ist seitdem nur noch mit fixiertem Fußgelenk und Krücken zu sehen gewesen. Er wird mit Sicherheit gegen Chelsea London fehlen und wahrscheinlich auch im Rückspiel gegen die Bayern. In der medizinischen Abteilung arbeitet man auf den 17. April hin – der Tag des Manchester-Derbys gegen Man City.
Schon zu Beginn der Saison musste die Mannschaft von Alex Ferguson den Abgang ihres besten Torschützen (Cristiano Ronaldo) verkraften. In Folge dessen sprang Rooney in die Bresche und ließ Ronaldo vergessen. Doch nun fällt auch Rooney aus und es erscheint fraglich, wer seinen Platz einnehmen wird.
FC Chelsea London:
Obwohl der FC Chelsea London in Mailand gegen Inter im Hinspiel des Achtelfinals der Champions League überzeugt und den Gegner dominiert hatte, verlor man (1:2). Doch mit einem Auswärtstor im Rücken sollte das Weiterkommen im Rückspiel an der heimischen Stamfrd Bridge kein Problem darstellen. Weit gefehlt, die Blues taten sich gegen sicher stehende Italiener schwer und musste schließlich mit ansehen, wie Samuel Etoo einen Konter zum Führungstor und damit zum Weiterkommen für Inter Mailand nutzte.
In der Champions League nicht mehr mitzuspielen bedeutet für Chelsea London nun die komplette Aufmerksamkeit auf die Premier League lenken zu können – zu müssen. Nach dem Ausscheiden nahmen die Blues ihre schlechte Stimmung zunächst mit in die Premier League mit und spielten Unentschieden bei den Blackburn Rovers (1:1). Doch ab diesem Remis konnte man bei den Spielern von Trainer Carlo Ancelotti ein Umdenken erkennen. Mit einem "Jetzt erst recht" Gefühl gewannen die Blues die folgendne Spiele auf beeindruckende Art und Weise. Auswärts beim Tabellenletzten aus Portsmouth wurde gewonnen (5:0) und zu Hause wurde Aston Villa geschmeidig wieder auf den Heimweg geschickt (7:1). Beim Kantersieg gegen Villa erzielte Frank Lampard vier Tore – zwei davon per Elfmeter. In beiden Spielen hatte Chelsea zur Halbzeit leidiglich einen minimalen Vorsprung von einem Tor, konnte dann jedoch in der zweiten Hälfte nachlegen.
Frank Lampard traf in den letzten fünf Premier League Spielen sieben Mal und hat bereits 17 Treffer auf dem Konto (to score @ 3,75 unibet). Didier Drogba war in seinen letzten fünf Liga-Einsätzen ebenfalls sieben Mal erfolgreich und hat schon 24 Tore in dieser Saison in der Premier League erzielt (to score @ 2,40 bet365). Der dritte im Bunde der Torschützen der Blues ist Florent Malouda. Der Franzose traf in seinen letzten fünf Ligaspielen fünf Mal. Insgesamt stehen für Malouda elf Treffer zu Buche (to score @ 4,25 unibet).
Head to Head:
Schon die Statistiken der Duelle dieser beiden Mannschaften weisen die Qualität der Teams nach. Allein in den letzten drei Jahren haben Manchester United und der FC Chelsea London in diversen Wettbewerben zehn Mal gegeneinander gespielt. In diesen zehn Duellen gelangen beiden Mannschaften vier Siege – zwei Mal wurde kein Sieger gefunden. Allerdings sei erwähnt, dass vier Mal der Sieger nach den regulären 90 Minuten gefunden werden musste: In Ausscheidungswettbewerben oder Finalspielen musste ein Mal die Verlängerung und drei Mal sogar das Elfmeterschießen als Entscheidungsfinder herhalten. Bereinigt man die Statistik also auf 90 Minuten Spielzeit, so haben sich Manchester United und Chelsea London insgesamt in sechs der letzten zehn Begegunungen die "Punkte" geteilt. Sicherlich spielten auch taktische Maßnahmen eine Rolle, doch das Gleichgewicht der Mannschaftsstärken sollte erwiesen sein.
Fazit:
In England gibt es nach diesem Spieltag noch fünf weitere Spieltage. Es werden also noch insgesamt 18 Punkte verteilt – genug um an der Spitze das Blatt zu wenden. Doch dieses Spiel kann die Vorentschiedung bringen. Sollte Manchester United das Heimspiel für sich entscheiden können, würden die Red Devils bereits vier Punkte vor den Blues und den Gunners in der Tabelle stehen. Zwar hat Manchester das namhafteste Restprogramm, jedoch wäre ein Vorsprung von mehr als einem Spiel so kurz vor Ende der Saison ein enormer Push für die Red Devils. Der Ausfall von Wayne Rooney erschwert diese Mission um ein Vielfaches. Chelsea kommt mit Wunden aus der Champions League und kann die Saison nur noch mit dem Gewinn der Premier League retten. Dementsprechend druckvoll müssen die Blues beim ersten "Matchball-Spiel" der Saison auftreten.
Quoten:
Manchester United: 2,70 @ betsafe
Unentschieden: 3,25 @ unibet
FC Chelsea London: 2,96 @ betfair
2. April 2010 / joe - Kategorie:
Fussball-Wetten
Am Sonntagabend steigt um 17:00 Uhr das Spitzenspiel des 24. Spieltags der englischen Premier League. Entgegen aller zu Saisonbeginn abgegebenen Prognosen, finden sich der FC Arsenal London (3.) und Manchester United (2.) nach etwa der Hälfte der Saison an der Tabellenspitze wieder. Aufgrund der Abgänge während der Sommerpause wurde davon ausgegangen, dass es beide Teams nicht schaffen würden, das Niveau der vergangenen Spielzeiten zu halten. Beide Mannschaften haben an diesem Wochenende die Chance an Tabellenführer Chelsea London, das unter der Woche sein Nachholspiel gegen Hull City austrägt, dran zu bleiben.
FC Arsenal London:
In der Premier League hat Arsenal London seit dem 15. November 2008 nicht mehr zu Hause verloren, wenn es nicht gegen Chelsea London ging. Gegen den aktuellen Tabellenführer verloren die Gunners bereits zwei Mal in diesem Zeitraum. Auf 16 Siege, fünf Unentschieden bei nur zwei Niederlagen bringt es die Mannschaft von Arsene London saisonübergreifend. Seit 10 Spielen ist Arsenal ungeschlagen – seit der letzten Niederlage gegen Chelsea. Das war Ende November. Im Dezemeber gewann man gegen Stoke City (2:0), in Liverpool (2:1), Hull City (3:0), Aston Villa (3:0). in Portsmouth (4:1), in Bolton (2:0) und gegen Bolton (4:2). Zwischendurch spielte man Unentschieden gegen Burnley und Everton. Außerdem patzte man am letzten Wochenende gegen Aston Villa (0:0).
Manchester United:
Alex Ferguson hat es mal wieder vollbracht, die ganze Fußballwelt zu schocken. Eigentlich war man davon ausgegangen, dass der Abgang von Superstar Cristiano Ronaldo schwerer wiegen würde. Doch letztendlich hat es Manchester United geschafft, diesen Ausfall zu kompensieren. In der Offensive liegt das wohl vor allem an Wayne Rooney. Was der bullige Mittelstürmer in dieser Saison spielt, ist absolute Weltklasse. Mit 19 Toren führt er die Torjägerliste der Premier League unangefochten an. Mit fünf Toren weniger folgen auf den Plätzen Jermaine Defoe, Didier Drogba und Darren Bent. Das Stamm-Inneverteidiger Duo Rio Ferdinand und Nemanja Vidic wird weiterhin nicht mit von der Partie sein.
Die Red Devils sind momentan Zweiter und haben einen Punkt Rückstand auf Chelsea London – allerdings auch ein Spiel mehr. Besonders durch das Weiterkommen im Liga-Cup, wo man gegen den Stadtrivalen Manchester City die Hinspielniederlage (1:2) noch im Rückspiel drehen konnte (3:1), befindet sich die Mannschaft von Alex Ferguson im Aufwind. In der Premier League gewann man vier der letzten fünf Spiele (ein Remis), auch wenn man mit Hull, Wigan und Brunley eher schwache Gegenüber hatte.
Fazit:
Das Duell von Arsenal London und Manchester United ist seit Jahren nicht nur ein Spitzenspiel, sondern auch das Duell zweier Trainer. Arsene Wenger und Alex Ferguson trainieren schon seit einer halben Ewigkeit. Beide Trainer kennen sich und nur selten gelingt es dem einen, den anderen zu überraschen. Nur eines der letzten acht Spielen konnte Arsenal gewinnen. Wird es Arsene Wenger schaffen den Ausfall der Stamm-Innenverteidigung von Manchester United für Arsenal zu nutzen?
Quoten:
Arsenal London: 2,60 @ bet365
Unentschieden: 3,35 @ betclic
Manchester United: 2,80 @ betsson
30. Januar 2010 / joe - Kategorie:
Fussball-Wetten
Sie wollen ein Spitzenspiel? Es gäbe da eins. Sie wollen ein Duell der besten Torhüter? Wie wäre es mit Petr Cech gegen Edwin van der Sar? Sie wollen die besten Abwehrreihen der Premier League im direkten Duell? Wir hätten John Terry & Co (8 Gegentore in elf Spielen) gegen Nemanja Vidic & Co (11 Gegentore in elf Spielen)! Sie mögen Spielkontrolle und öffnende Diagonalbälle? Wir bieten MIchael Ballack und MIchael Essien im Aufeinandertreffen mit Darren Fletcher und Michael Carrick. Sie möchten den tödlichen Pass sehen, der eine komplette Defensive binnen Sekunden aushebelt? Versuchen Sie es mal mit Frank Lampard und Deco im Vergleich mit Ryan Giggs und Paul Scholes. Sie möchten den Ball im Netz einschlagen hören? Wir empfehlen das Duell zwischen den Sturmreihen Didier Drogba, Salomon Kalou, Nicolas Anelka gegen Michael Owen, Dimitar Berbatov und Wayne Rooney.
Sie wollen Brisanz? Wie wärs mit dem Tabellennersten gegen den Tabellenzweiten? Sie wollen Dramatik? Wie wärs mit einem ausrutschen beim Elfmeterschießen im Champions League Finale?
Die Empfehlung des Hauses für all Ihre Wünsche: FC Chelsea London – Manchester United. Sonntag, 7. November. 17:00 Uhr. Mitten im Herzen des Fußballs.
FC Chelsea London:
Es gilt den Mythos der Stamford Bridge aufrecht zu erhalten. Seit 2002 haben die Londoner gegen Manchester United keine Heimniederlage einstecken müssen. Angesichts der zahlreichen Aufeinandertreffen in sämtlichen Wettbewerben ist dies umso beachtlicher. Außerdem gehen die Mannen von Trainer Carlo Ancelotti mit breiter Brust in das Duell mit ManU. Unter der Woche wurde vorzeitig der Einzug ins Achtelfinale der Uefa Champions League klar gemacht. Zwar musste man sich gegen das kriselnde Atletico Madrid mit einem Unentschieden zufrieden geben, allerdings stand das Weiterkommen vollkommen im Vordergrund.
Außerhalb des Platzes gibt es auch positive Neuigkeiten für den Klub. Die zuständigen Gerichte haben Chelsea London von der Strafe des Ausschlußes vom Transfermarkt im nächsten Winter und Sommer entbunden.
Besonders in der Premier League gibt es für den Eigentümer Roman Abramovitsch momentan wenig zu meckern. Chelsea gewinnt nicht nur wie in den Jahren zuvor, sondern erledigt Pflichtaufgaben mit der Klasse einer Spitzenmannschaft. Mit Ausnahme des Unentschiedens in Madrid wurden die letzten fünf Spiele alle zu Null gestaltet. Die vier Siege vor dem Madrid-Spiel sind allesamt Kantersiege gewesen. Bei den Torfestivals im Hinspiel gegen Atletico (4:0), gegen die Blackburn Rovers (5:0) und zwei Mal gegen die Bolton Wanderas (4:0, 4:0) wurde immer mit mindestens vier Toren Differenz gewonnen (!). Ein weiterer Vorteil der Londoner ist, dass Trainer Ancelotti regelmässig seinen Topstars eine Pause gönnt. So haben im Liga Cup John Terry und Frank Lampard nicht gespielt. Auch Ballack, Essien und Drogba müssen nie die volle Belastung gehen. Ancelotti kann auf eine austrainierte Startelf zurückgreifen.
Manchester United:
Eigentlich ist es eine Sensation, dass das Team von Alex Ferguson so weit oben mitspielt in der englischen Premier League. Allerdings hat damit so gut wie jeder gerechnet, da es sich eben um das Team von Alex Ferguson handelt, der sein Jahrzehnten bei Manchester United für Erfolg sorgt und diesen scheinbar nicht nur an einem Weltstar bindet. Auch haben Neueinkäufe wie Valencia und Michael Owen deutlich besser eingeschlagen als das zu vermuten war.
Ob das Champions League Spiel unter der Woche nun gut oder schlecht verlaufen ist für die Red Devils, ist schwierig einzuschätzen. Denn das Selbstvertrauen und das Wissen, dass man auch einen zwei Tore Rückstand in der Champions League noch zu einem Unentschieden biegen kann, wiegt meistens schwerer als das Bewusstsein gegen ZSKA Moskau zu Hause nur Remis gespielt zu haben.
Nach elf Spielen ohne Niederlage (10 Siege) beendete der kriselnde FC Liverpool vor zwei Wochen die Serie der Red Devils (0:2). Doch schon zwei Tage später wurde gegen Barnsley im Ligapokal gewonnen und danach in der Premier League gegen Blackburn. Gegen Moskau wäre es beinahe peinlich geworden. Von einer sattelfesten Abwehr konnte nicht die Rede sein. Vielleicht hatten die Red Devils ein wenig Losglück und wären in einer anspruchsvolleren Gruppe deutlich mehr unter Druck.
Doch für entscheidene Spiele gibt es bei Manchester eine Konstante auf dem Platz und eine auf der Bank: Der Trainer packt irgendeine Überraschung aus und Darren Flechter macht ein Tor. Der gar nicht so torgefährliche Schotte ist extrem häufig an den entscheidenen Situationen in Spitzenspielen beteiligt.
Head to Head:
Für die Traditionalisten unter den Fußballfans wird es wahrscheinlich kaum ein schöneres Head to Head geben als das von Chelsea London und Manchester United. 136 Spiele, 393 Tore. 57 Siege für Manchester United, 40 Siege für Chelsea London, 39 Unentschieden. Historisch spricht das Head to head für ManU, auch weil sie das wichtigste Spiel – das CL-Finale – gewonnen haben. Allerdings hat Manchester seit 2002 an der Stamford Bridge nicht gewonnen.
Fazit:
Chelsea scheint in diesem Jahr noch abgebrühter zu spielen als in den vergangenen Spielzeiten. Ein Heimsieg im Spitzenspiel würde ein absolut autoritärer Fingerzeig in Richtung der anderen Spitzenteams sein. Außerdem wäre Chelsea eine Weile an der Tabellenspitze geankert. Chelsea ist in topform und hat mit Didier Drogba momentan einen Stürmer in der Form seines Lebens. Für Manchester spricht, dass die Red Devils in Spitzenspielen meist mehrere Gänge hochschalten können. Aber an der Stamford Bridge sind die Mächte des Alex Ferguson begrenzt – oder sie ruhen…
Quoten:
Chelsea London: 2,00 @ betsafe
Unentschieden: 3,35 @ betsson
Manchester United: 4,20 @ bet365
8. November 2009 / joe - Kategorie:
Fussball-Wetten
Wer in seinem Leben 43 Jahre zurückblicken kann, hat viel erlebt. Menschlich und fußballerisch durchaus erfahren, erkennt wohl kaum einer diese Bayern der Saison 2009/2010 wieder. Noch haben sie genug Zeit von ihrem schlechten Ruf wegzukommen, denn am Ende stehen sie bekanntlich sowieso immer ganz oben. In der Saison 1966/1967, also damals als sie so grottig gestartet waren, verloren die Bayern am 1. Spieltag zu Hause gegen Eintracht Frankfurt (1:2), spielten am 2. Spieltag Unentschieden bei Fortuna Düsseldorf (0:0), das in dieser Saison Tabellenletzter wurde und verkorkste den Saisonstart endgültig mit einem weiteren torlosen Unentschieden zu Hause gegen Hannover 96 am 3. Spieltag. Immerhin gaben die Spieler damals eine Antwort auf dem Platz: 6:1 wurde am nächsten Wochenende in Karlsruhe gewonnen. Am Ende wurden die Bayern Sechster. Sicherlich kein Ziel, welches sie heute verfolgen würden.
Die Antwort einer Spitzenmannschaft. Ähnlich wie die Bayern damals, haben es Manchester United und Liverpool gemacht. Nachdem Manchester gegen einen Aufsteiger zu Hause nicht überzeugte (1:0 gegen Birmingham City) und danach sogar auswärts bei einem weiteren Aufsteiger verlor (0:1 gegen Burnley), gelang es den Mannen von Alex Ferguson sich zurückzumelden (5:0 Auswärtssieg bei Wigan Athletic). Liverpool machte es nach. Die Reds besiegten Stoke zu Hause 4:0, nachdem sie im Auftaktspiel den Tottenham Hotspur unterlegen waren. Mittlerweile erlitten sie einen bayrischen Rückfall (1:3 gegen Aston Villa).
Eine solche Reaktion hatten einige von den Bayern schon gegen Bremen erwartet. Spätestens in Mainz war wohl jeder im Lande der Meinung, dass die Münchener ihre Autorität ausspielen würden, um die Liga zumindest ansatzweise zu shocken. Die Auswärtsniederlage beim Aufsteiger ist für dieses Vorhaben mehr als kontraproduktiv. Außerdem besucht die Bayern am nächsten Spieltag der Deutsche Meister aus Wolfsburg.
Vor dem Spiel gegen den VW-Tross plagen Louis van Gaal die gleichen Sorgen wie vor der Saison. Seine Entscheidungen haben ihn eingeholt. Torhüter Rensing zahlt das in ihn gesteckte Vertrauen überhaupt nicht zurück. Der Schlußmann war mit seinem fatalen Patzer gegen Mainz massgeblich am Untergang der Bayern beteiligt. Rensing macht eher den anderen Mannschaften Mut, als dass er den Bayern Sicherheit geben würde.
Auf der Zehn hat der Holländer auch noch keinen Spieler gefunden. Es stellt sich die Frage ob er die Suche nicht mal außerhalb seines Kaders, zum Beispiel auf der Tribüne von Real Madrid, fortsetzen sollte. Da sitzen momentan zwei seiner Landsmänner.
Einziger Lichtblick der Saison ist Thomas Müller, der am 3. Spieltag im Duell mit dem Mainzer Torwart Heinz Müller zumindest namenstechnisch ein wenig Flair der 70er Jahre reanimierte. Der junge Münchener ist bei weitem kein Zehner, spielt aber bisher eine starke Saison, obwohl er nur eingewechselt wurde.
Schwierige Zeiten für Louis van Gaal sind angebrochen. Der Kaiser hat seinem Unmut schon Luft gemacht. Sogar Stefan Effenberg hat sich ausführlich zu Wort gemeldet. Fehlt eigentlich nur noch einer, denn wenn in München die Sonne untergeht, steht sie in Kalifornien am höchsten Punkt.
Die Fußball Kolumne Bulissimo! erscheint jeden Dienstag und befasst sich mit der Bundesliga, aktuellen Stammtischthemen des Fußballs und Kuriositäten rund um den Lederball.
25. August 2009 / joe - Kategorie:
Bundesliga-Wetten
Eine Woche nach dem Beginn der Fußball Bundesliga, rollt an diesem Wochenende auch der Ball in der vermeintlich besten Liga der Welt wieder. Der erste Spieltag der englischen Premier League bringt zwar keine großen Duelle mit sich, bietet aber eine Hand voll spannender Begegnungen. Wirtschaftlich perfekt vermarktet – besser als jede andere Liga der Welt – haben die Verantwortlichen die Duelle der Big Four (Manchester United, FC Chelsea London, Arsenal London, FC Liverpool) aus ihrer Sicht optimal terminiert. Die Meisten der Begegnungen finden im späteren Verlauf der Saison statt. Neu in der Liga sind Championship-Meister Wolverhampten Wanderers, Championship-Zweiter Birmingham City und der Play-Off Sieger Burnley FC. Abgestiegen sind als Tabellenletzter West Bormwich Albion, Middelsbrough als Vorletzter und überraschend Newcastle United. Durch den Abstieg aus der Premier League wurden zahlreiche Topspieler des Teams verkauft: Michael Owen zu Manchester United, Sébastian Bassong zu Tottenham Hotspurs, Obafemi Martins zum VfL Wolfsburg. Mark Viduka und Peter Löwenkrands haben den Verein verlassen, allerdings noch keinen neuen gefunden.
Im Allgemeinen hat die englische Premier League mit Cristiano Ronaldo und Xabi Alonso zwei starke Spieler an die Primera Division verloren. Es bleibt abzuwarten, wie überlegen der englische Fußball dem Festland Europas in diesem Jahr in der Champions League sein wird.
FC Chelsea London – Hull City
Am Samstag, den 15.August 2009, startet um 13:45 die Saison 2009/2010 mit einem Heimspiel von Michael Ballacks Arbeitgeber, dem FC Chelsea London . Für die "Blues" von Trainer Carlo Ancelotti ist es bereits das zweite Pflichtspiel der Saison, da sie am letzten Wochenende schon gegen Manchester United den Community Shield, das Pendant zum deutschen Supercup zwischen Pokalsieger und Meister, nach Elfmeterschießen gewinnen konnten. Dort sind die Blues durch ihre taktische Disziplin, aber vor allem durch ihr körperbetonntes Spiel, immer am Rande eines Foulspiels, aufgefallen. Manchester Trainer Sir Alex Ferguson beklagte unter der Woche in mehreren öffentlichen Auftritten das rupige Spiel der Londoner. Besonders in Phasen, in denen es spielerisch bei Chelsea nicht läuft, greifen die "Blues" auf die Beste ihrer Tugenden zurück. Ungewöhnlich für den Londoner Nobelclub von Ölmillardär Roman Abramovitch ist das (bisher) zurückhaltenden Auftreten auf dem Transfermarkt in der Sommerpause. Allein Yuri Zirkov von ZSKA Moskau wurde verpflichtet. Auf der anderen Seite konnten alle wichtigen Akteure gehalten werden. Chelsea tritt in diesem Jahr ungemein eingespielt und willensstark auf. Es könnte schließlich das letzte Jahr sein, in dem sich die Mannschaft im besten Fußballeralter befindet. Die alterneden Stars spielen nicht mehr lange auf Europas größter Bühne (Chelsea London gewinnt die Premier League @ 3,25; Chelsea gewinnt die Champions League @ 8,00).
In der Vorbereitung überzeugten die Londoner nicht nur mit positiven Ergebnissen, sondern auch mit einem offensiven Spielstill, von dem sie sich im ersten Pflichspiel gegen Manchester United sofort wieder trennten und in alte defensive Muster verfielen. Nach Siegen gegen Seattle (2:0), Inter Mailand (2:0), AC Mailand (2:1) und die mexikanische Mannschaft Club America (2:0), spielte man zuletzt gegen den FC Reading unentschieden (2:2).
Hull City blieben diese Erfolge vergönnt. Der Aufsteiger der letzten Saison errung gegen den Zweitligisten Sheffield Wednesday ein torloses Remis, spielte gegen ein chinesisches Team 1:1 und verlor sowohl gegen die Tottenham Hotspurs (0:3), als auch gegen den FC Aberdeen aus Schottland (0:1). Der in Deutschland bekannteste Spieler von Hull City verließ den Verein in diesem Sommer: Jay-Jay Okocha. Hull City startet mit einem kleinen Budget, welches für Premier League Verhältnisse nahezu winzig erscheint, in das schwierige zweite Jahr nach dem Aufstieg. Aber auch an der Stamford Bridge gibt es Hoffnung: Im letzten Jahr trennten sich die Teams torlos.
Quoten:
FC Chelsea London: 1,22 @ betsson
Unentschieden: 7,00 @ bet365
Hull City: 21,05 @ Pinnacle
Blackburn Rovers – Manchester City
Fünf lange Jahre, fünf lange Spielzeiten ist es her, dass es einer Mannschaft, die nicht zu den Big Four zählt, in der Premier League gelang einen der ersten vier Plätze am Ende der Saison zu belegen. Seit der Saison 2004/2005 stehen ununterbrochen Arsenal, Chelsea, Liverpool und ManU auf den forderen Rängen. Damals war es der FC Everton der, trotz einer empfindlichen 7:0 Niederlage am vorletzten Spieltag bei Arsenal London, den FC Liverpool auf Rang fünf drücken konnte und somit in die Phalanx der Big Four einritt.
In dieser Saison ist dieses Kunststück Manchester City zuzutrauen (Manchester City kommt unter die Top 4 @ 2,70; Manchester City wird Meister @15,00). Begünstigt durch das massive Investment vom arabischen Scheich und Klubbesitzer Khalddon Al Mubarak konnte ManCity in der Sommerpause viele Topstars verpflichten. Besonders beim Ligarivalen und Konkurrenten um die fordersten Plätze, Arsenal London, wurde man fündig. Sowohl Weltklasse-Stürmer Emanuel Adebayor, der in den letzten drei Jahren in der Premier League 42 Tore erzielte, als auch Außenvertediger Kolo Toure konnten von einem Wechsel überzeugt werden. Neben Mittelfeldspieler Gareth Barry und Torwart Stuart Taylor (beide Aston Villa) wurde von den Blackburn Rovers der Ex-Bayern Stürmer Roque Santa Cruz erworben. Am Überraschendesten war der Deal von Carlos Tevez, den sich ManCity im Tauziehen mit dem großen Bruder ManUnited angeln konnte.
Seit 2004 konnte Manchester City bei den Blackburn Rovers nicht mehr gewinnen. In sechs Spielen kassierte man vier Niederlagen, lediglich zwei Mal wurde ein Punkt mit nach Hause genommen. So auch in der letzten Saison (2:2). Durch diesen Punkt durchbrach man eine Niederlagen Serie von vier Punktverlusten in Folge (0:2, 2:4, 0:2, 0:1). Wie ausschlagekräftig diese Statistiken angesichts der Millioneninvestitionen von Manchester City sind bleibt zu bezweifeln.
Quoten:
Blackburn Rovers: 3,81 @ Pinnacle
Unentschieden: 3,35 @ expekt
Manchester City: 2,25 @ boylesports
Manchester United – Birmingham City
Am Sonntag, den 16 August 2009, treffen in Old Trafford der englische Meister, Manchester United, und der Aufsteiger Birmingham City um 14:30 aufeinander. Beklagen sich die deutschen Fans über die Zerstückelung des Spieltages auf fünf Termine, sollten sie die englischen Fans an ihrer Seite sehen. Diese leiden schon mehrere Jahre unter diesem System der Fußballvermarktung für die TV-Rechte, haben vor ihren Augen aber auch die Topstars der Welt zum Greifen nahe.
Egal wie häufig Trainer Sir Alex Ferguson es verneint, auf die Qualität anderer Größen verweist, vergeblich Rooney, Nani, Berbatov oder Michael Owen in den Himmel lobt, es gelingt ihm nicht den Abgang von Superstar Cristiano Ronaldo klein zu reden. Der Portugise, der für die "Red Devils" in 196 Spielen 84 Tore erzielte, ist ein herber Qualitätsverlust für ManU. Doch ein Angebot von 96 Millionen Euro von Real Madrid konnten die Verantwortlichen schon aus wirtschaftlichen Gründen nicht verneinen. Der geniale Moment, die Tore aus dem Nichts und vor allem der Fokus auf einen Spieler, der alle anderen ungemein entlastet, wird Manchester United in diesem Jahr fehlen. Auf mehreren Schulter muss der Weggang der zentralen Figur getragen werden. Außerdem hat Stadtrivale ManCity in diesem Sommer mächtig aufgerüstet. Einen Fehlstart darf sich die Truppe von Sir Alex Ferguson nicht erlauben, schon gar nicht zu Hause gegen einen Aufsteiger. Der letzte Sieg von Birmingham City gegen Manchester United liegt 21 Spiele zurück und datiert aus dem Jahr 1978 (5:1).
Quoten:
Manchester United: 1,24 @ Pinnacle
Unentschieden: 6,50 @ unibet
Birmingham City: 19,00 @ boylesports
Ausführliche Analysen zu den beiden Topspielen des ersten Spieltags, Tottenham Hotspur – Liverpool und FC Everton – Arsenal London, lesen Sie an den folgenden Tagen in diesem Blog.
12. August 2009 / joe - Kategorie:
Fussball-Wetten
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|