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Abstiegskampf


Auf dieser Stichwort-Seite finden Sie die Artikel zu Abstiegskampf und Sportwetten im Allgemeinen.


Bundesliga-Wetten

Am Samstag, den 12.03.2011, treffen in Norddeutschland zwei Mannschaften aus dem unteren Tabellendrittel aufeinander: Der SV Werder Bremen empfängt Borussia Mönchengladbach. Das Spiel gehört zum 26. Spieltag der Fußball Bundesliga in Deutschland und ist das Topspiel des Abstiegskampfes.
In Zeiten, in denen die Bundesliga in der Frage der Titelvergabe praktisch entschieden ist und jeder nur noch auf den Moment wartet, an dem auch mathematisch kein Zeifel mehr an dem neuen Deutsche Meister aus dem Ruhrgebiet bleibt, finden die umkämpften Spiele zunehmend in der unteren Tabellenhälfte statt. Angesichts der punktetechnischen Ausgeglichenheit des unteren Drittels der Tabelle (sechs Mannschaften trennen nur drei Punkte) und den Abstiegsnöten der einzelnen Vereine werden die Spiele im Absteigskampf mit zunehmender Dauer der Saison immer wichtiger und interessanter. An diesem Wochenende stehen sich gleich sechs Mannschaften aus der unteren Tabellenhälfte im direkten Duell gegenüber: Schalke (10.) empfängt am Samstag Eintracht Frankfurt (12.), Werder Bremen (14.) trifft am Stamstagabend auf Borussia Mönchengladbach (18.) und St. Pauli (13.) empfängt am späten Sonntagnachmittag den VfB Stuttgart (16.).
Das Spiel zwischen Werder Bremen und Borussia Mönchengladbach wird von Manuel Gräfe geleitet. Der Berliner Schiedsrichter wird das Spiel um 18:30 Uhr anpfeiffen.

SV Werder Bremen:
Der Endspurt der Saison hat begonnen. Die Spielzeit befindet sich auf der Zielgerade und alle Mannschaften müssen noch einmal alles aus sich herausholen. Normalerweise ist das eine Zeit in der es für Bremen darum geht sich für die internationalen Wettbewerbe zu qualifizieren und eventuell im Pokal oder im Uefa Cup/Europa League noch um (inter)nationale Titel mitzuspielen. Doch in dieser Saison ist alles anders. Bremen ist früh aus dem Pokal ausgeschieden und konnte sich in der Champions League nicht auf den dritten Platz in der Gruppe retten. Am Ende schied man als Tabellenletzter aus.
In der Bundesliga findet man sich unüblicherweise zu diesem Zeitpunkt der Saison mitten im Abstiegskampf wieder. Auf dem 14. Tabellenplatz und mit lediglich drei Punkten Vorsprung vor einem Relegationsplatz spielt man mit dem Feuer. Ein Abstieg ist für Werder Bremen faktisch undenkbar, jedoch zeigte man sich in den letzten Wochen abstiegsreif. Erst vor kurzem scheinen die Spieler begriffen zu haben, in welcher Lage sie sich befinden. Nach vier Niederlagen in fünf Bundesligaspielen und einer katastrophalen Wintervorbereitung, bekam man erst im Februar wieder festen Boden unter die Füße. In vier Spielen in Februar wurden zwar nur drei Punkte geholt (1:1 in Mainz, 1:1 gegen Hannover, 2:2 gegen Leverkusen), allerdings musste man sich auch nur einmal geschlagen geben (0:4 in Hamburg). Am letzten Wochenende wurde dann seit Dezember wieder der erste Dreier eingefahren. Der Auswärtssieg in Freiburg (3:1) war zwar alles andere als eine sichere Sache, aber man hatte den Eindruck, die Bremer seien konzentrierter bei der Sache. Endlich – aus Bremer Sicht – war es der Gegner, der die Fehler machte. Bremen nutzte diese eiskalt aus – fast so wie in den letzten Jahren.
Gegen Mönchengladbach steht man vor einem Sechs-Punkte-Spiel: Man wird für einen Sieg doppelt belohnt, aber auch für einen Niederlage doppelt bestraft. Psychologisch haben die Bremer momentan ein recht ruhiges Umfeld. Sie müssten sich gut auf das Spiel am Wochenende eingestellt haben.
Personell kann Trainer Thomas Schaaf wieder auf mehr Spielermaterial zurückgreifen. Mit Fritz in der Abwehr und Wesley im Mittelfeld gibt es zwei Rückkehrer zu verzeichnen.

Borussia Mönchengladbach:
Für die Mannschaft von Niederrhein ist mittlerweile jedes der verbleibenden neun Spiele zu einem Endspiel geworden. Mit 22 Punkten steht man am Tabellenende. Psychologisch haben die Gladbacher aber einen großen Vorteil: Alle haben sie schon mindestens zwei Mal abgeschrieben und doch leben sie noch. Lediglich drei Punkte sind es zum ersehnten Relegationsplatz. Mit einem Erfolgserlebnis in Bremen können die Gladbacher sich bestens auf das wohl wichtigste Spiel der Saison am nächsten Spieltag zu Hause gegen Kaiserslautern vorbereiten. Wenn gegen die Pfälzer vom Betzenberg ein Sieg gelingen sollte, ist der Relegationsplatz ein absolut realistisches Ziel. Auf dem Weg zu diesem großen Spiel, kann man noch Punkte in Bremen entwenden.
Zwei der letzten drei Spiele konnte die Borussia vom Niederrhein gewinnen. Mit Trainer Lucien Favre gewann man zu Hause gegen Schalke 04 (2:1), verlor in Wolfsburg (1:2) und gewann zu Hause am letzten Wochenende gegen Hoffenheim (2:0). Entgegen logischer Vermutungen angesichts des Tabellenplatzes, steht Borussia Mönchengladbach mit bereits vier Auswärtssiegen auf Platz Zehn der Auswärtstabelle. In Nürnberg (1:0) und in Frankfurt (1:0) konnte man zu Beginn des Jahres gewinnen – in der Hinrunde gelang das in Leverkusen (6:3) und in Köln (4:0).
Personell musste die Mannschaft von Trainer Lucien Favre unter der Woche einen herben Rückschlag einstecken: Der beste Torschütze, Igor de Camargo, fällt mit einer Innenbanddehnung im Knie mehrere Woche aus.

Head to Head:
Der direkte Vergleich zwischen den beiden Mannschaften fällt ausgeglichen aus. Sowohl Bremen als auch Gladbach gewann zwei der letzten fünf Spiele – eines endete Unentschieden. Im Hinspiel konnte Bremen klar am Niederrhein gewinnen (4:1). In den letzten fünf Spielen fielen insgesamt 22 Tore – ein Durchschnitt von 4.4 Toren pro Spiel. Seit 1998 gab es zwischen den beiden Mannschaften kein torloses Unentschieden mehr.

Fazit:
Das Spiel ist ein absolutes Endspiel im Abstiegskampf. Beide Mannschaften brauchen die Punkte. Für Borussia Mönchengladbach wäre jeder Punktgewinn Gold wert, da man wohl das schwerste Restprogramm hat und einen psychologischen Schub vor dem Heimspiel gegen Kaiserslautern braucht. Werder Bremen kann sich mit einem Sieg aus dem Abstiegsstrudel katapultieren und die ärgsten Abstiegssorgen vergessen machen. Das Schicksal der beiden Mannschaften steht auf dem Spiel.

Quoten:
SV Werder Bremen: 1,72 @ unibet
Unentschieden: 4,20 @ victorchandler
Borussia Mönchengladbach: 5,04 @ allyoubet

11. März 2011 / joe - Kategorie: Bundesliga-Wetten

Bundesliga-Wetten

 

Hätte man vor gut 9 Monaten auf die Absteiger der 2.Fußball Bundesliga tippen müssen, so wäre der Name FSV Frankfurt gewiss recht oft genannt worden. Hinzu kommen die Veilchen aus dem Erzgebirge und möglicherweise auch der SC Paderborn 07.

Tatsächlich spielt die beste 2.Liga der Welt wieder einmal völlig verrückt. Erzgebirge Aue steht kurz davor, ein Wunder zu vollbringen und mit dem Dorfclub samt Holzmichl und Weihnachtskunst in das Oberhaus des deutschen Fußballs einzuziehen. Auch der FSV Frankfurt ist mit 10 Zählern Vorsprung auf den Relegationsplatz längst gerettet und wird erst nächstes Jahr wieder mit dem Abstiegsgespenst in Kommunikation treten.

Der SC Paderborn ist ebenso sehr souverän durch die Spielzeit gegangen und steht recht deutlich über dem 1,0 Punkte pro Spiel – Schnitt. Stattdessen müssen sich andere Teams dem Abstiegsstrudel erwähren. Zwei dieser Vereine dürfen heute Abend schon nach Luft, also Punkten, schnappen.

VFL Osnabrück vs. Greuther Fürth

Die Kleeblätter haben eine schwache Heimleistung gegen den VFL Bochum geboten. Beim 1:1 führte man in der Trolli Arena zwar bis 10 Minuten vor Schluss, war aber die klar schwächere Mannschaft. Der Führungstreffer in Minute 2 hatte die Beine gelähmt. Ein Sieg in Osnabrück ist dringend nötig um weiter vom Aufstieg träumen zu dürfen.

Jedoch ist Osnabrück eine echte Heimmacht. Auswärts kommen die Lilanen bislang zu genau einem Sieg, dem zwei Remis und 9 Niederlagen gegenüberstehen. Vergangene Woche hätte es in Düsseldorf fast geklappt. Dabei hatte der Ausgleichstreffer per Fernschuss fast das gesamte Spiel auf den Kopf gestellt. Daheim fühlen sich die Niedersachsen wohler und geben nur ein Drittel der Spiele an den Gegner ab, während 50% der Matches mit einem Heimsieg enden. So soll es auch heute Abend gegen den Aufstiegsanwärter aus Bayern laufen.

Derzeit fallen die Quoten für den Auswärtssieg zu Boden, doch dieses Zeichen würde ich eher mit der allgemeinen Beliebtheit eines Tipps auf Greuther Fürth zusammenführen. Der Value liegt vor allem bei weiter steigenden Quoten auf der "1" und könnte ein kleiner Tipp wert sein.

VFL Osnabrück @ 3,00 Betfair
Remis @ 3,38 Betfair
Greuther Fürth @ 2,45 Expekt

Over2,5 @ 2,01 Betfair
Under2,5 @ 1,85 Bet365

 

1860 München vs. RW Oberhausen

Die Münchner Löwen müssen einem wirklich leid tun. Dank des Vertrages an des Gespenst "Allianz Arena" gekettet, kommt bei Heimspielen trotz der fast 20.000 stets zahlenden Zuschauer kaum Stimmung auf. Der drittbeste Schnitt der Liga ermöglicht keine Stimmung, welche die Löwen heiß auf Liga 1 machen könnte. Vorbei ist auch die Zeit der zahlreichen Auswärtsfans, da die Arena inzwischen bekannt ist und die meisten Gästefans einmal das Schauspiel bewundern konnten. So wird es auch 2010/2011 wieder ein verschenktes Jahr in der zweiten Liga werden. Der Abstieg ist kein Thema in München, doch über dieses Standartziel geht es auch nicht hinaus.

Viel wichtiger ist der Auftritt für den Gast aus Oberhausen. Die Mannschaft aus Nordrhein Westfalen braucht jeden Zähler im Abstiegskampf. Derzeit sind 23 davon eingefahren, diese sind gleichbedeutend mit dem Relegationsplatz. Natürlich hilft nur ein echter Befreiungsschlag, doch würde man gewiss auch im Stile des fleißigen Eichhörnchens mit einem Punkt in der Arena leben können.

Mit nur 7 Toren auf des Gegners Platz zerstört RWO gar noch die von Osnabrück aufgestellte rekordverdächtige Auswärtsbilanz, die einzig der abgeschlagene Tabellenletzte aus Bielefeld weiter toppen kann. Aus wetttechnischer Sicht dürfte uns besonders das Under interessieren. Oberhausen ist mit 20 Toren mit die erfolgloseste Mannschaft der Liga und auch bei Spielen mit 60´ger Beteiligung fallen nur knapp über 2 Treffer im Schnitt.

1860 München @ 1,70 Interwetten
Remis @ 3,70 Tipico
RW Oberhausen @ 6,00 Unibet

Over2,5 @ 2,12 Betfair
Under2,5 @ 1,80 Gamebookers

Info: Wie jede Woche können Sie die Highlights dieser Partien heute Abend auf dem Sportsender "Sport1" in der Sendung "Hattrick" verfolgen.

 

4. März 2011 / christoph - Kategorie: Bundesliga-Wetten

Bundesliga-Wetten

 

Nachdem sich gestern abend mit dem FC St.Pauli durch den sensationellen 1-0 Derbysieg beim HSV ein weiterer ursprünglicher Top-Kandidat auf den Bundesliga-Abstieg von der unmittelbaren Rotlichtzone entfernt hat, verspricht der Kampf um den Ligaverbleib spannender denn je zu werden. Statt den Überraschungsteams aus Mainz, Freiburg, Hannover, Nürnberg und eben St.Pauli kämpfen mit Werder Bremen, dem VfLWolfsburg und dem VfB Stuttgart ausgerechnet drei ehemalige Meister der Neuzeit um den Nicht-Abstieg. Diese Konstellation verspricht für die restliche Spielzeit erhebliche Brisanz und ich möchte anhand dieses hochexplosiven Szenarios die einzelnen Absteiger-Kandidaten näher unter die Lupe nehmen. Aus Sicht des Sportwetters sind natürlich die jeweiligen Notierungen auf Abstieg von Bedeutung, die von digibet entnommen wurden und teilweise erheblichen Value-Gehalt aufweisen. Ein Quoten-Vergleich war insoweit etwas schwierg, weil bei einigen Anbietern wie bwin und betathome nur auf die Last 2 gewettet werden kann und ein Abstieg ja auch über Relegationsplatz 16 möglich ist.

Bundesliga Absteiger Prognose & Tipps 2011

FC St.Pauli (aktuell 11.,28 Punkte)

Sieg gegen den grossen Rivalen HSV, mit 11 Punkten beste Rückrunden-Elf-die Kiezkicker schwimmen derzeit auf einer Erfolgswoge, die wohl auch in den folgenden Wochen noch tragen wird.

Bundesliga Absteiger Wett Tipp / Prognose:

St.Pauli bleibt drin, weil Einstellung und Moral die Männer vom Millerntor auch durch schwächere Phasen führen wird. Wer dies pessimistischer einschätzt, erhält mit 7,5 eine durchaus verlockende Quote!

Eintracht Frankfurt( 12.,27 Punkte)

Nachdem die Eintracht in der Vorrunde noch zu den positiven Überraschungen zählte, wurde in der Rückserie erst ein Punkt eingefahren und dabei noch kein einziges Tor(!!) erzielt. Hinzu kommt der Zoff um den suspendierten Stürmer Amanatidis und ein unglaubliches Verletzungspech im Defensivbereich, das ständige Umstellungen teilweise mit Jugendspielern notwendig macht.

Bundesliga Absteiger Wett Tipp / Prognose:

Trotz der gegenwärtigen Misere haben die Hessen mit dem Abstieg nichts zu tun, weil sich die personelle Situation wieder bessert und der erfahrene Coach Michael Skibbe die Dinge richten wird.

1.FC Köln(13.,25 Punkte)

Obwohl es nach dem Trainerwechsel im November (Schäfer kam für Soldo) auch Rückschläge gab, scheinen die Domstädter auf dem richtigen Weg. Das immer besser harmonierende Sturmduo Podolski/Novakovic sowie eine gehobene Spielkultur lassen Raum für Optimismus.

Bundesliga Absteiger Wett Tipp / Prognose:

Der FC wird auch aufgrund prominenter Mitstreiter bis zum Schluss um die Klasse kämpfen; diese aber schlimmstenfalls über den Umweg Relegation halten.

Werder Bremen(14.,24 Punkte)

Der Meister von 2004 und Vorjahres-Dritte hat mit diesem Absturz nie und nimmer gerechnet. Eine desolate Abwehr und entgegen vergangener Jahre kein glückliches Händchen mit Neuverpflichtungen haben vordergründig zu dieser Situation geführt. Der Abgang von Spielmacher Özil nach Madrid konnte nicht im Ansatz kompensiert werden!

Bundesliga Absteiger Wett Tipp / Prognose:

Obwohl aktuell wenig dafür spricht-Werder rettet sich frühzeitig. Weil die fraglos vorhandene Substanz gross genug ist und die Vereinsbosse kühlen Kopf bewahren.

VfL Wolfsburg(15.,23 Punkte)

Nach der Sensations-Meisterschaft 2009 geht es in der Autostadt permanent bergab. Eine Flut von hochdotierten Fehleinkäufen bei gleichzeitig exorbitantem Trainerverschleiss haben die Grün-Weissen nun in akute Abstiegsgefahr gebracht. Der ebenso formschwache wie egozentrische Spielmacher Diego hat spätestens nach dem eigenmächtig ge-und verschossenen Elfer in Hannover jegliche Akzeptanz in Team und Umfeld verloren.

Bundesliga Absteiger Wett Tipp / Prognose:

Ein Bundesliga-unerfahrener Coach ohne Meriten(Littbarski), mit Dieter Hoeneß ein Manager ohne Fortune und partiell begabte Akteure ohne jeglichen Teamgeist sind eine ungesunde Mixtur. Die Chancen auf den Bundesliga-Verbleib stehen bestenfalls bei 50:50. Es kann gerade noch mal gutgehen-oder eben auch nicht. Vor diesem Hintergrund ist die Absteiger Quote von 10 zumindest mit kleinen Einsätzen zwingend zu spielen!

1.FC Kaiserslautern(16.,23 Punkte)

Der Aufsteiger aus der Pfalz spielte bislang eine Serie im Rahmen dessen, was man erwarten durfte. Trotz des späten Achtungserfolges gegen den BVB(1-1) ist ein Abwärtstrend in der Rückrunde unverkennbar, wo man noch ohne Sieg ist. Viel wird davon abhängen, ob der im Sommer scheidende Top-Scorer Lakic seine Treffsicherheit konservieren kann.

Bundesliga Absteiger Wett Tipp / Prognose:

Es wird ganz knapp für den FCK.  Das Erreichen der Playoffs muss zum gegenwärtigen Zeitpunkt als Erfolg gewertet werden.

VfB Stuttgart(17.,19 Punkte)

Fast ein Abbild der Wolfsburger Misere beim Überraschungs-Meister von 2007! Auch hier hat eine hohe Fluktuation an Trainern und Spielern das Gegenteil des ursprünglich Erwarteten bewirkt. Trotz der deprimierenden Heimpleite gegen den "Club" gibt es jedoch auch Hoffnung! Unter dem neuen,sehr akribisch arbeitenden Coach Labbadia zeigten sich die Schwaben zumindest auswärts deutlich strukturierter(1-1 beim BVB,3-2 nach 0-2 in Gladbach). Die sehnlich erwartete Rückkehr des derzeit verletzten Cacau wird weitere Kräfte freilegen. Die aktuelle Unruhe in der Führungsriege ist dagegen eher kontraproduktiv.

Bundesliga Absteiger Wett Tipp / Prognose:

4 Punke Rückstand auf Platz 16 sind happig,aber aufholbar.Die Schwaben haben neben Werder den qualitativ hochwertigsten Kader aller Kontrahenten, was sich schlussendlich auszahlen wird, möglicherweise jedoch über den Umweg Relegation.

Bor.Mönchengladbach(18.,16Punkte)

Disziplinlosigkeiten,Verletzungspech und eine Flut von fahrlässig verspielten Führungen sind das Resultat des aktuellen Tabellenstandes. Der Trainerwechsel (Favre für den schon lange restlos überforderten Frontzeck) kommt definitiv zu spät; der verantwortliche Sportdirektor Eberl hätte zwingend ebenfalls entsorgt werden müssen!

Bundesliga Absteiger Wett Tipp / Prognose:

Borussias (Fußball)mönche gehen glad den Bach runter!

 

Bundesliga Absteiger Wetten & Quoten 2011

Die Absteiger Quoten im Überblick (entnommen von den Langzeit-Wetten von digibet)

St.Pauli 7,5

E.Frankfurt 12

1.FC Köln 3

W.Bremen 12

Vfl Wolfsburg 10

1.FC Kaiserslautern 2.25

VfB Stuttgart 2.75

Bor.Mönchengladbach 1.07

 

21. Februar 2011 / pedro - Kategorie: Bundesliga-Wetten

Bundesliga-Wetten

Am Samstag, den 22. Januar 2011, empfängt Borussia Dortmund den VfB Stuttgart im Westfalenstadion. Das Spiel zwischen dem Tabellenführer und Dominator der Liga gegen den Tabellenvorletzten gehört zum 19. Spieltag der 1. Bundesliga in Deutschland.
Im Grunde genommen bringt jeder Spieltag den BVB etwas näher an die Meisterschale. Dies trifft insbesondere zu, wenn man es mit einem augenscheinlich unterlegenden Gegner zu tun hat. Der VfB stellt den Superativ des Underdogs dar. Doch wird es BVB-Trainer Jürgen Klopp gelingen den Spielern zu vermitteln, dass gerade diese Ausgangssituation eine große Falle sein kann? Vermutlich staunen am Ende des Spiels wieder alle. Die Frage ist nur über wen?
Das Spiel zwischen Borussia Dortmund und dem VfB Stuttgart wird um 15:30 Uhr angepfiffen. Schiedsrichter der Partie ist Dr. Felix Brych. Der Jurist schickte in bisher zehn Bundesligaeinsätzen in dieser Saison bereits fünf Spieler mit glatt Rot vom Feld.

Borussia Dortmund:
Obwohl das letzte Spiel nur eine Woche her ist, muss man konstatieren, dass dieses Spiel für Borussia Dortmund eine ganz neue Ära einläutet: Eine erdrückende Mehrheit hat sich schon damit abgefunden, dass der BVB Meister wird. Vor dem letzten Spieltag gab es noch Hoffnung auf Spannung auch am oberen Ende der Liga, doch mit dem Patzer der Bayern in Wolfsburg (1:1) und dem Sieg der Borussen in Leverkusen (3:1) ist diese Dsikussion zu den Akten gelegt. Dortmund gilt als Meister. Psychologisch bedeutet das ein neues Herangehen an die nächsten Spiele – solange der BVB nicht einbricht. Bis jetzt hat es Trainer Jürgen Klopp immer hervorragend geschafft, die Mannschaft auf 90 Minuten Fußball zu fokusieren und die Meisterschale aus den Köpfen raus zu halten. Dieser psychologische Aspekt soll nicht mit sich ziehen, dass es nun für Dortmund schwieriger wird, sondern viel mehr, dass es neu wird. Neue Situationen sind unerforscht. Das ist alles. Wenn man die besten Forscher hat, dann sind auch unerforschte Gebiete ein leichtes.
Zumal der Gegner, der den jungen BVB auf seinem Weg begleitet, nicht den Eindruck vermitteln kann, den Dortmundern zu entkommen
Eben dieses letzte Spiel hat gezeigt, dass Borussia Dortmund voll auf der Höhe ist. Lars Bender sagte unter der Woche: "Die Winterpause hat uns gut getan." Jürgen Klopp äußerte sich sofort nach dem Spiel wie folgt: "Ich habe gemerkt, dass wir wie in der Hinrunde gespielt haben." Daraufhin habe er seinen Jungs in der Kabine Dampf gemacht, weil er merkte, dass man in Leverkusen gewinnen könne. Das Ergebnis kennen wir jetzt. Es ist aber ein bezeichnender Fakt, dass die Dortmunder wieder spielen wie vor der Winterpause. Denn für das Spiel gegen Stuttgart bedeutet das, eine klare Strategie zum Sieg.
Lars Bender wird der Borussia bei diesem Vorhaben nicht helfen können. Der Mittelfeldabräumer hat eine Innenbanddehnung im Knie erlitten. Es hätte deutlich schlimmer kommen können, insofern ist die Diagnose eine positive Nachricht für den BVB gewesen. Die "gewohnten" Ausfälle von Kehl, Kagawa und Owemoyela sollten kein Hindernis für eine gute Leistung gegen Stuttgart sein.

VfB Stuttgart:
Wenn man in der Winterpause auf einem Abstiegsplatz steht und sich darüber im Klaren ist, dass die Hinrunde vor die Wand gefahren wurde, dann nimmt man sich für die Rückrunde etwas vor. Diese großen Ziele beginnen meistens mit einem kleinen Ergebnis: Mit einem Erfolg im ersten Spiel nach der Winterpause - wie man den "Erfolg" in diesem Zusammenhang definiert, bleibt jedem Trainer selbst überlassen. Beim VfB Stuttgart werden die Punkte, den man gegen Mainz 05 geholt hat, sicherlich als Erfolg gesehen, doch wenn man eine Aufholjagd startet, beziehungsweise seinen Hals aus der Schlinge ziehen will, dann muss man auch das erste Heimspiel gewinnen, sofern das möglich ist. Gegen Mainz war es möglich. Zwar machte man erst kurz vor Schluß das Tor (80. Minute), doch am Ende hat man gewonnen (1:0) - wie verdient das zu diesem Zeitpunkt war, ist vollkommen unerheblich.
Genauso unerheblich erscheint es, dass die letzten Spiele der Stuttgarter nicht besonders rosig aussehen. Durch den Sieg gegen Mainz konnte man die Köpfe "reinigen": Vergessen sind die schmerzlichen Niederlagen gegen Bayern München mit elf Gegentoren in 180 Minuten zum Jahresende.
In Dortmund allerdings liegt die Messlatte für einen Punktgewinn um einiges höher als zu Hause gegen harmlose Mainzer. Der BVB wird mit Sicherheit nicht so einfach die Punkte herschenken, wie das der Tabellennachbar aus Mainz getan hat. Das haben die Stuttgarter schon im Hinspiel - also vor zwei Trainerwechseln – mitbekommen. Auf heimischem Rasen war das Spiel zu Gunsten der Borussia zum Pausentee entschieden (0:3 zur Halbzeit, Endergebnis 1:3).
Die Statistik spricht nicht gerade für den VfB: Seit neun Auswärtsspielen sind die Schwaben ohne Sieg. Diese Flaute in der Fremde ist vor allem einer grausam schlechten Hinrunde geschuldet.
Personell hat sich hingegen nichts verändert. Cacau und Marica sind weiterhin nicht einsatzbereit, aber ansonsten kann Trainer Bruno Labbadia auf den gleichen Kader vertrauen, der gegen Mainz gewann.

Fazit:
Alles spricht für Dortmund: Die Heimstärke der Borussen, die Auswärtsschwäche der Schwaben, der Auftakt der Borussia, der Auftakt der Schwaben, die "Sturmlosigkeit" der Stuttgarter, das Hinspielergebnis, die Tabelle. Es ist wirklich schwierig in diesem Spiel eine Überraschung zu erkennen. Einzig die Verletztung von Lars Bender könnte im Mittelfeld bemerkbar sein. Die Situation sieht fast zu gut aus, um wahr zu sein. Wir werden sehen!

Quoten:
Borussia Dortmund: 1,50 @ bet365
Unentschieden: 4,33 @ bet365
VfB Stuttgart: 6,50 @ bet365

20. Januar 2011 / joe - Kategorie: Bundesliga-Wetten

Fussball-News

Am Freitag, den 14. Januar 2011, kommt die Fußball Bundesliga aus der Winterpause zurück auf die große Bühne. Dass sie sofort mit dem ersten Spieltag aus dem kurzen Winterschlaf aufwacht ist zu erwarten, da mit dem Spitzenspiel zwischen Bayer Leverkusen und Borussia Dortmund für genügend Brisanz gesorgt ist. Das Spiel eröffnet das Fußballjahr 2011 und gleichzeitig – mit einem Heimsieg oder einem Unentschieden – auch das Rennen um die deutsche Meisterschaft.
Das Andere Ende der Tabelle hängt nicht nur von dem Tun einer einzigen Mannschaft ab, sondern gibt sich eher als Wirkungsgeflecht zu erkennen. Der Abstiegskampf ist in der Bundesliga traditionell vielfältig und präsentiert sich auch in dieser Saison wieder mit vielen verschiedenen Farben. Der Ein oder Andere würde sich vermutlich wünschen, dass die Farbpracht ein wenig verblassen würde, doch 2010/2011 bietet uns das gesamte Spektrum.

Hier und jetzt wollen wir uns dem emotionaleren Tabellenende hingeben: Dem Abstiegskampf! Vertraut man der 40-Punkte Regel, dann ist außer Borussia Dortmund noch niemand gerettet, der Abstiegskampf also noch mehr als offen hinsichtlch dreier Abstiegsplätze und 17 Kandidaten. Vertraut man einer Mischung aus Erfahrungswerten und Realität so haben mit dem Abstieg noch etwa acht Mannschaften etwas zu tun. Durchaus möglich ist der Abgang in das Unterhaus der Liga für den 1. FC Nürnberg (22 Punkte, Platz 11), den 1. FC Kaiserslautern (21 Punkte, Platz 12), den VfL Wolfsburg (19 Punkte, Platz 13), den SV Werder Bremen (19 Punkte, Platz 14), den FC St. Pauli (17 Punkte, Platz 15, den 1. FC Köln (15 Punkte, Platz 16), den VfB Stuttgart (12 Punkte, Platz 17) und für Borussia Mönchengladbach (10 Punkte, Platz 18).

Auf dem zweiten Blick kann man die Abstiegsgefahr etwas besser eingrenzen. Der 1. FC Nürnberg hat in der Hinrunde mit einer konzentrierten Leistung im heimischen Stadion und einigen Überraschungen gegen namentlich starke (3:2 Sieg in Bremen) und formstarke (3:1 Sieg gegen Hannover) Gegner überzeugt. Die Offensive ist jung und unerfahren. Der Abstiegsstrudel würde in den Köpfen der Spieler vermutlich einiges ins Negative ziehen können. Allerdings sieht es sportlch zu gut aus für die Franke, als dass sie sich runterziehen lassen müssten. Außerdem kann mit dem ersten Spiel zu Hause gegen Borussia Mönchengladbach der Hebel sofort in die richtige Richtung gelegt werden. Das Jahr 2011 sieht danach ein Auswärtsspiel in Freiburg und ein Heimspiel gegen Hamburg vor. Keine akute Abstiegsgefahr.

Der 1. FC Kaiserslautern würde von der Mannschaftsstärke auch hervorragend in den Abstiegskampf passen, hat es in der Hinrunde aber erfolgreich geschafft sich von dem Tabellenkeller fern zu halten. Die stolzen 21 Punkte der Pfälzer grenzen sie sportlich momentan aus der akuten Abstiegsgefahr aus. Das kann sich binnen 90 Minuten ändern, denn die Mannschaft von Marco Kurz empfängt zum Rückrundenauftakt den 1. FC Köln: Ein 6-Punkte Spiel! Wenn dort verloren wird, brennt der Baum, denn danach geht es nach München. Ein Heimspiel gegen Mainz 05 komplettiert die ersten drei Begegnungen der Pfälzer in der Rückrunde.

Die Situation von Werder Bremen und dem VfL Wolfsburg sind sehr ähnlich. Beide Mannschaften sind qualitativ deutlich unter den Erwartungen geblieben und müssten, wenn man sich nur die Namen im Kader anschaut, um einen internationalen Platz mitspielen. 19 Punkte sind beiden in der Hinrunde gelungen. Außerdem haben beide ihren bisher besten Angreifer (Werder Bremen: Hugo Almeida, 9 Tore und Wolfsburg: Edin Dzeko, 10 Tore) in der Winterpause verloren. Werder musste Almeida nach Istanbul ziehen lassen, Wolfsburg strich das große Geld für Edin Dzeko ein, der jetzt in Manchester bei City ordentlich Geld scheffelt. Bei beiden Mannschaften werden verletzte Spieler in der Rückrunde wieder dabei sein und insbesondere die Abwehr kann sich rehabilirieren. Der SV Werder Bremen spielt zunächst gegen Hoffenheim, dann in Köln und dann gegen Bayern München. Der VfL Wolfsburg empfängt die Bayern, spielt dann in Mainz und wird von Borussia Dortmund besucht. Zum Rückrundenstart kann keinem von beiden eine akute Abstiegsgefahr nachgewiesen werden.

 

Akute Abstiegsgefahr: FC St. Pauli

Die Abstiegszone beginnt mit Platz 15 beim FC St, Pauli. Die Hamburger sind nicht nur sportlich im Abstiegssumpf, sondern können auch nicht durch Potential oder perspektivische Aspekte gegen die Abstiegsgefahr argumentieren. Die Gefahr die Liga nach dem Aufstieg sofort wieder verlassen zu müssen liegt vor und Trainer Holger Stanislawski scheint sich darüber im Klaren zu sein. Der ganze Verein – von den Fans über das Präsidium bis hin zu den Spielern – war sich die komplette Saison darüber bewusst, dass es einzig und allein gegen den Abstieg geht. Das ist das größte Plus für die Hamburger, denn Unruhe wird so schnell nicht aufkommen. Das belegt die konzentrierte Vorbereitung auf die Rückrunde, trotz der letzten Negativserie. Die letzten neun Bundesligaspiele kann man getrost als Krise bezeichen: Gerade ein Mal fünf Tore schoß Pauli in diesen neun Spielen und konnte in dieser Zeit nur vier Punkte auf das eigene Konto gut schreiben. Umso beeindruckender ist die Konsequenz des Trainers. Holger Stanislawski ist von seinem Kader, der vor der Saison des Öfteren als der schelchteste der Liga bezeichnet wurde, überzeugt. Er hat sich öffentlich gegen Neueinkäufe, auch nicht im Offensivbereich, ausgesprochen. Dieser Vertrauensbeweis gegenüber seiner eigenen Mannschaft ist die Basis für den Klassenerhalt. Ein steiniger Weg liegt vor den Hamburgern, zumal St. Pauli  nicht ins Trainingslager gefahren ist und aufgrund der Witterungsbedingungen eine dementsprechend komplizierte Vorberietung hatte. Das Vorhaben Klassenerhalt beginnt in der Rückrunde mit einem Heimspiel gegen Freiburg. Dann folgen ein Gastauftritt bei Hoffenheim und ein Heimspiel gegen en direkten Konkurrenz aus Köln.

Akute Abstiegsgefahr: 1. FC Köln

Mit 15 Punkten steht der 1. FC Köln mal wieder dort, wo er vor der Saison nicht stehen wollte: Auf einem Abstiegsplatz. Zwar ermöglicht der 16. Platz in der Tabelle zwei Religationsspiele gegen den Dritten aus der 2. Bundesliga, jedoch dürfte diese Extra-Runde nur bedingt in die Zukunftspläne der Kölner passen. Eigentlich wollte man sich nach einer guten Aufstiegssaison in der oberen Hälfte der Tabelle etablieren. Dies misslang allerdings in der letzten Saison und auch in dieser Saison scheint das Thema schon gelaufen zu sein. Der Klassenerhalt hat seit der Winterpause in Köln wieder höchste Priorität. Der Trainerwechsel zu Frank Schäfer ist geglückt und der neue Trainer hat sich hervorragend etabliert. Man merkt, dass die Mannschaft eine andere ist als jene von Soldo trainierte. Ob das zum Klassenerhalt reicht,  ist allerdings fraglich. Die Kölner haben es schon früh in der Rückrunde in der Hand die Weichen zu stellen. Die Mannschaft beginnt mit einem Gastspiel bei Kaiserslautern, hat dann Werder Bremen zu Gast und fährt danach nach Hamburg ans Millerntor, wo die Kölner auf St. Pauli treffen. Die direkte Konkurrenz steht zu Beginn der Rückrunde drei Mal auf dem Programm. Aus Kölner Sicht bleibt zu hoffen, dass sich die Neuen Spieler schnell integrieren und der Mannschaft weiterhelfen können. Besonders der Auftritt der neuen Nummer 1 Michael Rensing wird mit Spannung erwartet. Eichner und Pszeko erfrischen die Defensive und Makino aus Japan soll der Defensive weitere Stabilität verleihen – der Japaner trifft aber erst nach dem Asien Cup in Köln ein.

Akute Abstiegsgefahr: VfB Stuttgart

Ähnlich wie bei noch zwei Punkte schlechter postierten Konkurrent aus Mönchengladbach muss man bei den Schwaben nicht lange diskutieren, um die akute Abstiegsgefahr zu erkennen. 12 Punkte aus einer gesamten Hinrunde sind mager. Sehr mager. Der Aufschwung unter Jens Keller kam nicht wirklich zu tragen und somit entschied man sich in Stuttgart mit Bruno Labbadia bereits das dritte Gesicht in dieser Spielzeit an die Linie zu stellen. Labbadia hat es in der Hand den VfB zu retten. Ein Abstieg der Schwaben würde ähnlich schwer wiegen und überraschen wie jener von Hertha BSC Berlin in der letzten Saison. Bedenkt man, dass Stuttgart vor einigen Jahren noch Deutscher Meister war, erübrigt sich jede Diskussion.
Die Rückrunde beginnt die Mannschaft von Bruno Labbadia zu Hause gegen Mainz 05. Danach muss man nach Dortmund reisen und am 20. Spieltag empfängt man im Derby den SC Freiburg in einer ungewohnten Konstellation. Wie in der letzten Saison, als die Schwaben zum Ende der Hinrunde lediglich vier Zähler mehr auf dem Konto hatten, ist dem VfB ein früher Sprint und ein Entkommen zuzutrauen. Qualitativ erscheint der VfB zwar besser besetzt als seine Rivalen, aber nicht mehr mit der gleichen Substanz wie in den letzten Jahren. Außerdem könnte die Doppelbelastung mit der Europa League den Interessen in der Bundesliga im Weg stehen.
Zwar hat Labbadia immer noch viele Verletzte zu beklagen, doch die Tests machen Mut. Zuletzt gewann man mit einem guten Spiel gegen Greuther Fürth (3:1).

Akute Abstiegsgefahr: Borussia Mönchengladbach

Zwei Siege und insgesamt nur 10 Zähler aus der gesamten Hinrunde sind das Ergebnis von Borussia Mönchengladbch. Die Rheinländer stehen immerhin vier Punkte besser als Hertha BSC Berlin im letzten Jahr da, haben allerdings noch geringere Chancen auf den Klassenerhalt als die Hauptstäder in der letzten Saison. Spielerisch fehlt bei Borussia Mönnchengladbach einiges, um in der Bundesliga mithalten zu können. Das hat mehrere Gründe. Zunächst sei gesagt, dass die Mannschaft, insbesondere in der Defensive kämpferisch absolut erstklassig ist – man stellt trotzdem die Schießbude der Liga. Dennoch muss man anmerken, dass die spielerischen Aktzente sehr rar sind und immer wieder von Disziplinlosigkeiten - der Offensive – überschattet werden. Bobadilla und Arango leisteten sich in der Hinserie beide eine glatt Rote Karte, weil sie ihr Verstand verließ. Diese Roten Karten haben Mönchengladbach ordentlich Punkte gekostet. Für die Abwehr wurden mit Stranzl und Nordtveit zwei neue Leute geholt. Für die Offensive hat man sich ironischerweise Mike Hanke ausgesucht, der in der Vergangenheit mehrfach durch ähnliche Vergehen wie seine südamerikanischen Offensivkollegen auffiel.
Die Vorbereitung der Gladbacher lief gut. Das Winter-Turnier in Düsseldorf konnte die Mannschaft von Michael Frontzeck für sich entscheiden. Bobadilla, der zumindest vorrübergehend suspendiert war, ist nicht mit ins (kurze) Trainingslager gefahren, wird aber vermutlich wieder zur Mannschaft stoßen. Er ist noch fünf Spiel gesperrt.
Borussia Mönchengladbach muss zu Beginn in Nürnberg und gegen Leverkusen punkten, damit das Wunder vom Niederrhein eine realistische Chance haben soll. Danach spielt mann dann in Frankfurt. Psychologisch spielt es den Gladbachern in die Karten, dass mit Köln und Stuttgart zwei Mannschaften in Reichweite sind.
 

Wer steigt ab?

Quoten:
1. FC Nürnberg: 7,00 @ bet-at-home
1. FC Kaiserslautern: 5,00 @ bet-at-home
SV Werder Bremen: 30,00 @ bet-at-home
VfL Wolfsburg: 30,00 @ bet-at-home
FC St. Pauli: 2,20 @ unibet
1. FC Köln: 2,20 @ unibet
VfB Stuttgart: 8,00 @ bet-at-home
Borussia Mönchengladbach: 1,40 @ bet-at-home

12. Januar 2011 / joe - Kategorie: Fussball-News

Sport-News

 

Für den VFB Stuttgart konnte es eigentlich gar nicht schlimmer kommen. 17. Tabellenplatz nach 16 Spieltagen, im DFB Pokal in Chemnitz zumindest fast blamiert und 2 Trainer in der Hinrunde verschlissen.

VFB Stuttgart

Doch dieser Eingangssatz ist nicht mehr als eine große Lüge! Natürlich geht es schlimmer. Der Spielplan der Schwaben meint es nicht gut mit dem Verein. 2 Spiele hintereinander gegen den Ligakrösus FC Bayern München sind der Albtraum der Süddeutschen. Natürlich geht es noch einen Zahn schärfer: Im ersten Duell mit dem FCB schoss der VFB 3 Treffer und unterlag dennoch im Handicap! Was für eine Ausgangssituation vor dem DFB Pokal Achtelfinale…

Die Viererkette um Tasci und Delpierre, sowie Torhüter Ulreich ist es, welche für 5 Gegentreffer am Wochenende verantwortlich war und bei dem Namen "Mario Gomez" bereits jetzt wieder zittrige Knie bekommen wird. Eine Vertrauensrede von Trainer Labbadia ist dringend notwendig um Stuttgart vor der nächsten Pleite zu bewahren. Träsch unterstützt die Arbeit in der Abwehr zusammen mit Gentner, während Harnik diesmal direkt im Mittelfeld ran darf. Der Österreicher schoss in der 2.Runde des DFB Pokals mit 3 Treffern nach Rückstand den VFB fast allein in das Achtelfinale. Einen solchen Abend braucht der Mann auch morgen Abend wieder.

Cacau und Marica sind die Standartstürmer, welche auch in zweiten Duell mit dem FCB wieder ran dürfen.

FC Bayern München

Bei den Bayern läuft es immer stabiler. Die 3 Gegentore in Stuttgart sind für die Psyche wenig interessant gewesen, stattdessen folgten aufgrund der Niederlage Borussia Dortmunds große Töne. Das "Mir san mier" – Gefühl hat sich bereits wieder eingestellt! Für die Münchner kommt daher die Winterpause eher ungelegen.

Im Kader wird sich wenig verändern. Van Gaal schickt aller Voraussicht nach exakt dieselbe Elf, wie vor 3 Tagen auf den Rasen. Ribery ist nach der Verletzungspause in der Form stark steigend, Mario Gomez trifft weiterhin nach Belieben und gibt somit Klose und Co. keine Einsatzchancen. Van Bommel wird den wohl sicheren Abgang von van Buyten bedauern, dennoch aber seine Aufgabe als "Sechser" im Mittelfeld gewohnt sicher ausfüllen. Auch um Sebastian Schweinsteiger ist wieder Ruhe eingekehrt.

Fazit

Wie auch für die Augsburg vs. Schalke – Partie gilt, dass im Pokal nunmal alles drin ist. Für den FC Bayern, der sich gewiss das Triple wünscht, ist der DFB Pokal zumindest der am wenigsten zu begehrende Wettbewerb. Stuttgart wünscht den Fans einen versöhnlichen Ausklang des Jahres 2010 und wird am Mittwoch noch einmal alles dran setzen, diese Partie zu gewinnen. Die Quote von 1,8 auf Bayern ist meiner Meinung nach fair, also knapp vom Value entfernt!

Quoten

VFB Stuttgart @ 4,92 Pinnacle
Remis @ 3,99 Pinnacle
FC Bayern München @ 1,80 Expekt

Over2,5 @ 1,65 Bet365
Under2,5 @ 2,35 Betfair

Anmerkung: Wie gewöhnlich gelten all diese Wettquoten nur für die Standartspielzeit von 90 Minuten!

 

 

 

 

21. Dezember 2010 / christoph - Kategorie: Sport-News

Wett-Bonus-Aktionen

Nikolce Noveski ist der Unglücksrabe der Bundesliga. Innerhalb von 126 Sekunden (Angaben schwanken) traf der Mainzer zweimal in das eigene Netz! Der folgende Anschlusstreffer brachte den Gastgeber wieder auf die Bahn, welcher in Minute 90 gar noch den Punktgewinn sicherte.

Im Tagestipp gelang dem FC St.Pauli der Befreiungsschlag im Abstiegskampf. Dank des Eigentores von Tiffert dürfen sich die Jungs aus Hamburg wieder mehr Hoffnungen im Kampf um den Klassenerhalt machen.

Die Siege des Tages gingen an MaX N. (Quiz) und Jens B. (Tagestipp)! Herzlichen Glückwunsch!

Am 4.Dezember wechseln wir die Sportart und kommen zur Formel 1. Viel Erfolg!

Regeln

1.Jeder, welcher die richtige Antwort der Quizfrage binnen 2 Stunden nach der 1. erfolgreichen Einsendung und/oder den richtigen Tipp (ohne Zeitbegrenzung) an mich gesendet hat, kommt in das Losverfahren für den jeweiligen Tagessieg.

2.Die Antworten müssen an folgende E – Mail Adresse gesendet werden: christoph@wettbasis.com

Preisliste

Ein großer Dank für die Bereitstellung der Wettgutscheine gilt dem Wettanbieter Sportingbet .

Tagesgewinner pro Kategorie

jeweils 10 Euro

Gesamtwertung je Kategorie

1.Platz – 100 Euro

2.Platz – 50 Euro

3.Platz – 20 Euro

4.Platz – 10 Euro

Sonderverlosung

jeweils 10 Euro für denjenigen, welcher am regelmäßigsten seine Antworten abgegeben hat und an den glücklichen Gewinner einer Auslosung aus allen beteiligten Tippern, welche keine Preise absahnen konnten.

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Quizfrage 4.Dezember

Das gab es in der Formel 1 noch nie! Drei Rennen vor dem Saisonende gab es keinen Zweikampf um den Titel. Tatsächlich hatten neben Weltmeister Vettel noch einige andere Fahrer die Chance auf die Motorsportkrone. Wie viele Fahrer konnten vor dem drittletzten Rennen noch rechnerisch Weltmeister werden und wie sind die Namen dieser Fahrer?

Tagestipp 4.Dezember

Der FC Schalke 04 will mit einem Heimsieg endlich aus der Krise. Im ungünstigsten Moment heißt der Gegner Bayern München, ist doch der FCB ebenso heiß auf 3 Zähler für den Meisterschaftskampf. Wie endet die Partie?

a) Heimsieg Schalke
b) Remis
c) Auswärtssieg Bayern

4. Dezember 2010 / christoph - Kategorie: Wett-Bonus-Aktionen

Fussball-News

An diesem Wochenende steigt auch die höchste spanische Spielklasse, die Primera Division, als eine der letzten Eliteklassen Europas in den Spielbetrieb ein. Wie auch schon im letzten Jahr wird es auf der News-Seite der Wettbasis Vorberichte, Analysen und aktuelle Quotierungen zu den Spitzenspielen der Primera Divsion geben.
Dabei könnte man in diesem Jahr schon beinahe per Definition sagen, dass es nur Spitzenspiele geben kann, wenn eine der beiden Mannschaften entweder Real Madrid oder FC Barcelona heißt. Man hat den Eindruck in Spanien würde die Schere zwischen den beiden Top-Clubs und dem Rest der Liga mit jedem Jahr weiter auseinandergehen. Vermutlich traut man in dieser Spielzeit den anderen Mannschaften so wenig wie noch nie zuvor zu. Das liegt auch daran, dass sowohl Real Madrid als auch der FC Barcelona durch die wirtschaftliche Präsenz auf dem Weltmarkt den finanziellen Abstand zu den anderen Mannschaften kontinuierlich erweitern können. Aus einem finanziellen Abstand folgt mit der Zeit dann auch einen sportlicher Abstand, der letztendlich über eine Saison hinweg auch in der Tabelle abzulesen ist. Vielleicht ist das nicht in jedem Jahr der Fall aber über die Jahre hinweg kann man besonders in Spanien beobachten, dass sich die Primera Division zu einer Zweiklassengesellschaft entwickelt hat.

Aus diesem Grund ist es besonders interessant die Quotierungen für die Langzeitwetten zu beobachten. So wird von den Buchmachern keiner der restlichen 18 Mannschaften auch nur annähernd eine Chance auf den Titel gewinnen zugetraut. Selbst in den Quoten ist die Lücke zwischen Real Madrid, Barcelona und den restlichen Teams erschreckend groß. In keiner anderen Eliteklasse Europas ist der Abstand zwischen den Favoriten und den Underdogs so eklatant. Der Markt handelt aktuell für eine Titelverteidigung des FC Barcelona Quoten von 1,80 bis etwa 1,90. Ein Titelgewinn von Real Madrid findet man momentan bei Spitzenquoten um 2,20. Nun klagt einer riesigen Lücke zu denen folgende Tipps. Der FC Sevilla und der FC Valencia folgen auf den Rängen drei und vier mit durchschnittlichen Quoten zwischen 40 und 50. Bei einigen Wettbüros werden sogar deutlich höhere Quoten gehandelt. Auch die Quoten von Atletico Madrid bewegen sich in diesem Bereich.
So sicher wie man sich in der spanischen Öffentlichkeit ist, so sicher scheinen sich auch die Wettbüros zu sein. Es bleibt nur zu hoffen, dass es wenn es schon nur ein Rennen zweier Mannschaften sein kann, dieses wenigstens so spannend wie möglich verläuft.

Am anderen Ende der Tabelle und somit am anderen Ende der Zweiklassengesellschaft wird man sich dies im Abstiegskampf wieder finden. Die Prognosen bezüglich der Absteiger und negativen Überraschungen erscheinen deutlich interessanter als der gewohnt eintönige Titelkampf.
Interessanterweise gehören nur zwei der drei Aufsteiger zu den "Favoriten" auf den Abstieg. UD Levante und Hercules Alicante stehen bei den Wettbüros an unterster Stelle. Im Falle von Hercules Alicante sollte man eventuell die Fühler ausstrecken. Denn der Club hat nach dem Aufstieg kräftig in die Mannschaft investiert und plant eventuell noch weitere Zukäufe. Laut spanischen Medienberichten soll der Club ein Angebot für Stürmerstar David Trezeguet abgegeben haben. Mit Portillo (ausgebildet bei Real Madrid) und Nelson Valdez (von Borussia Dortmund) ist der Aufsteiger in der Offensive überdurchschnittlich besetzt. Eventuell kann man nach dem fünften Spieltag in einer Langzeitwette einsteigen, da Hercules zu Saisonbeginn mit Bilbao, Barcelona, Valencia und Sevilla sehr starke Gegner vor der Brust hat.
Außerdem werden im Abstiegskampf Sporting de Gijon und Racing Santander mit Quoten um die 3,00 gehandelt. Auch bei Racing Santander könnte es sich lohnen die Mannschaft mit einem Auge zu beobachten, da deren Heilsbringer - Sergio Canales - in der Sommerpause zu Real Madrid gewechselt ist. Malaga, Real Sociedad, Almeria, Zaragoza und Osasuna befinden sich auf diesem Markt zwischen 4,00 und 5,00. Wer die spanische Primera Division also mit Obacht verfolgt, kann im Abstiegsmarkt durchaus einen guten Profit erwirtschaften.

Der letzte interessante Markt, den wir bezüglich seiner Tauglichkeit für eine Langzeitwette betrachten wollen, ist der Torschützen-Markt. Auf diesem Markt ergibt sich ein vielschichtiges Bild. Da sich in der spanischen Liga viele große Namen tummeln, traut man nahezu jedem Offensivspieler von Real Madrid oder dem FC Barcelona die Torjägerkrone zu. Dies lässt sich auch bei den Quotierungen beobachten: Allein sechs der ersten 10 Stürmer, wie aufgelistet sind, gehören einem der beiden Top-Clubs an. Sicherlich sollte die Masse an Qualität und Torerfolgen der beiden Spitzenteams auf diesem Markt nicht unterschätzt werden, doch ein einzelner Stürmer, der die alleinige Referenz im Angriff seines Teams – eines schwächeren unbedeutenderen Teams – ist kann es im Rennen um die Torjägerkrone durchaus weit bringen.

Auch wenn sich in Spanien wieder mal alles auf Barcelona und Madrid konzentriert, kann man mit geschicktem Verhalten auf den Langzeitwetten-Märkten hervorragende Ausgangsposition schaffen, die es einem möglichen schon nach dem ersten Drittel der Saison erfolgreich auszutraden.
Am letzten August-Wochenende beginnt auf der iberischen Halbinsel der Ligaalltag. Ab Freitagmorgen können sie hier bereits einen Vorbericht zum interessantesten Spiel des ersten Spieltags zwischen Real Mallorca und Real Madrid lesen.

26. August 2010 / joe - Kategorie: Fussball-News

Bundesliga-Wetten

Das war es dann mit der Bundesliga-Saison. Zumindest die reguläre Saison gilt mit dem 34. Spieltag am Wochenende abgeschlossen. Lediglich das DFB-Pokal Finale und die – dem Kommerz gewidmeten – Relegationsspiele feheln auf nationaler Ebene, um das Kapitel 2009/2010 zu schließen. Der allgemeine Fußball-Fan kann sich dann noch an den internationalen Finalspielen in Madrid und Hamburg erfreuen, sowie das Vier-Jahres-Meeting der Nationalmannschaften am Kap der guten Hoffnung genießen. Vor einem all zu großen Sommerloch muss also niemand Angst haben. Obgleich die Bundesliga mit dem 34. Spieltag einen Deckel auf ihre Aktivitäten gelegt hat, sei ein letzter Blick auf das Ende dieser Saison gestattet:

1. Langeweile. So leid es uns tut, müssen wir sofort zu Beginn und ohne große Umschweife auf den Punkt kommen: Was für ein langweiliger Spieltag. Am letzten Höhepunkt der Saison fehlte besonders eines: Der Höhepunkt. Wenige Tore und wenige Emotionen, kaum komplizierte Konstellationen, schnelle Entscheidungen. Kein Zittern, keine Disskusionen. Keinen Eklat. So sensationssüchtig das alles klingen mag, soll es im Grunde genommen doch nur ausdrücken, dass die Bundesliga ihre Körner wohl schon in der gesamten Saison verschoßen hatte und für den letzten Spieltag ncihts mehr übrig hatte.

2. Abstiegskampf. Wie im ersten Punkt beschrieben, war das Kapitel Abstiegskampf dank der überschaulich gestalteten Bochumer Defensiv-Leistung recht schnell geklärt. Hannover 96 und der VfL Bochum sollten sich eingentlich zum Abstiegsendspiel und Klassenerhalts-Krimi im Ruhrpott treffen. Doch darauf wurde nichts. Die Gäste aus Niedersachsen gingen durch Arnold Bruggink bereits in der 9. Spielminute in Führung (besondere Beachtung erhält dieses Tor in Punkt 3). Nach 23. Minuten legten dann wieder die Bochumer in der Abwehr alles zu Recht, um diesmal Mike Hanke das Tore schießen leicht zu machen. Als der VfL dann kurz vor der Pause bei eigener Ecke eigentlich den zweiten Ball gewinnt, doch durch den indiskutabel agierenden Paul Freier, sofort wieder abgibt, und demzufolge in einen Konter läuft, ist Bochum abgestiegen. Schon nach dem ersten Gegentor wirkte Interimstrainer Darius Wosz hilflos. Als sähe er das Unheil kommen. Aufhalten konnte er es nicht mehr.

3. Arnold Bruggink. Durch den hohen Sieg Hannovers ging die Szene, die dem ersten Tor der Niedersachen (erziehlt durch eben Arnold Bruggink) vorangeht, vollkommen unter. In den meisten Berichterstattungen wurde sie nur kurz erwähnt, aber es wurde nicht weiter darüber diskutiert. An dieser Stelle soll das aber geschehen. Denn was sich Arnold Bruggink dort leistet, ist grob unsportlich.
Nach einem Foul (?) bleibt der Hannoveraner am Boden liegen. Er krümmt sich und deutet dem Beobachter deutlich Schmerzen an. Hannover verlagert das Spiel auf die linke Seite (Bruggink liegt auf der rechten Außenbahn), spielt den Ball jedoch nicht ins Aus. Hannover spielt auf der linken Seite weiter, Bruggink sieht seine gute Position, und erhebt sich per Wunderheilung, rennt in den Strafraum und erziehlt das erste Tor für Hannover.
Man mag argumentieren, dass dieses Vorgehen Gang und Gebe in der Bundesliga sei, doch unsportlich bleibt es so oder so. Hannover plant Arnold Bruggink abzugeben. Aus neutraler Sicht eine gute Sache, denn solche Profis braucht die Bundesliga nicht.

4. Kampf um die internationalen Plätze. Im Kampf um die internationalen Plätze lief alles gegen eine Überraschung. Das Schlüsselspiel zwischen Hamburg und Bremen endete genau so, wie es nicht hätte enden dürfen. Durch das Unentschieden im Nordgipfel, wurden die Ausgänge der Begegnungen mit Leverkusen und Stuttgart nahezu gleichgütig. Zwar verlor Stuttgart nicht in Hoffenheim, womit auch ein Hamburger Auswärtssieg in Bremen unnütz gewesen wäre, und Leverkusen gewann nicht in Mönchengladbach, womit eine Bremer Niederlage auch keine andere Entscheidung erbracht hätte, jedoch kam durch diese Ergebnisse und Zwischenstände niemals wahre Spannung in der 9-Spiele Bundesliga Konferenz auf. Manchmal kann man das Drehbuch des Fußball halt doch nicht selber schreiben.

5. Spanien. Wer in Sachen Abstiegskampf eventuell noch etwas Dramatik erleben will, sollte sich am Wochenende den letzten Spieltag der Primera Division in Spanien angucken. Dort sind gleich vier Mannschaften – von denen zwei Gegen Real Madrid und den FC Barcelona spielen – punktgleich. Zwei von ihnen steigen ab, zwei bleiben drin. Unter bestimmten Voraussetzungen kann sogar der Tabellenletzte, obgleich drei Punkte Rückstand, noch in das Geschehen eingreifen.

Die Fußball Kolumne Bulissimo! erscheint jeden Dienstag und befasst sich mit der Bundesliga, aktuellen Stammtischthemen des Fußballs und Kuriositäten rund um den Lederball.

11. Mai 2010 / joe - Kategorie: Bundesliga-Wetten

Bundesliga-Wetten

Die Befürchtungen aus vergangenden Wochen, dass sich Felix Magaths Machtbereich in der Bundesliga noch weiter ausdehen würde, haben sich bekanntlich zumindest an diesem Wochenende nicht bestätigt. Außerdem hat die Bundesliga an diesem Wochenende etwas eingeleitet, was wohl kaum einen freuen dürfte: Ein langweiliges Saisonfinale.
Sicherlich gibt es einige Fangruppen - allen voran die bayrischen – die mit einem langweiligen Saisonfinale durchaus leben könnten. Auch die Kölner, die sich an diesem Spieltag durch einen Auswärtssieg in Hoffenheim endgültig vom Abstiegskampf haben losreißen können, sind mit einem derart langweiligen Ausgang zufrieden: Weniger erfreuen wird das Ganze die Schalker, Leverkusener und Berliner Fans.
Damit der Letzte auch ein einziges Mal in dieser Saison zu den Ersten gehört, beginnen wir mit den Berlinern: Durch die Heimniederlage gegen Stuttgart sind in der Hauptstadt wohl die Lichter ausgegangen. Da die Hertha noch gegen Frankfurt, Schalke, Leverkusen und Bayern München spielt, wird die alte Dame in dieser Saison aller Voraussicht nach, die Segel streichen müssen. Die Zweitklassigkeit ist dramatisch, zumal die Hertha zum selben Zeitpunkt in der letzten Saison noch ernsthafter Titelaspirant war. Letztendlich sind es die krassen personellen Fehlentscheidungen eines Lucien Favre (und eines Dieter Honeß?), die die Berliner in den Abgrund getrieben haben. Trotz dieser Fehler hätte man alleine in dieser Rückrunde den Klassenverbleib erspielen können. Doch Berlin schießt zu Hause keine Tore. Nach torlosen Unentschieden gegen Borussia Mönchengladbach, den VfL Bochum und Borussia Dortmund, spielte man auch noch ohne eigenen Torerfolg gegen Hoffenheim (0:2) und Stuttgart (0:1) – allein in der Rückrunde. Sicherlich haben die Proteste eines Michael Preetz durchaus einen wahren Kern, denn die Schiedsrichterleistungen sind in den letzten Wochenenden wiederholt auffallend gegen die Berliner tendiert, doch letztendlich ist es die Mannschaft, welche das Tor zu selten trifft. [Die Frage, ob man einen hannoveranischen Schiedsrichter in einem Spiel der Berliner einsetzen sollte, muss sich der DFB zweifelsohne tortzdem gefallen lassen.]
Die Schalker sind die zweite Fangruppierung, die sich einen spannenderen Saisonausgang sicherlich gewünscht hätten. Doch mit der Titelvergabe hat in Gelsenkirchen niemand mehr was am Hut. Obwohl die Knappen gegen einen Abstiegskandidaten vorlegen und an den Bayern vorbeiziehen konnten, präsentierten sie sich schwach und hatten nur eine kurze gute Phase in Hannover. Letztlich verlor Schalke verdient das Spiel und die Meisterschaft.
Zwar sind es nur zwei kleine Punkte zwischen den Bayern und Schalke 04, doch das Restprogramm der Münchener serviert die Schale auf dem Silbertablett. Mit Hannover, Mönchengladbach, Bochum und Berlin sind die Gegenüber des Rekordmeisters tendentiell schwach besetzt. Schalke spielt noch gegen Mönchengladbach, Berlin, Bremen und Mainz. Besonders die Bremer sind ein heißer Kandidat als Stolperstein der Knappen.
Im Abstiegskampf nimmt allein das Reglement schon sehr viel Spannung durch die kommerzielle und unnötige Einführung des Relegationsplatzes. Wer es schafft in der 2. Bundesliga den 3. Platz zu belegen, solte aufsteigen. Punkt. Ende. Aus.
Zudem kommt noch das vorzeitige Ausscheiden der Berliner. Dementsprechend wird zwischen Bochum, Nürnberg, Hannover und Freiburg nur noch ein wirklicher Absteiger fest gemacht. Die Wahrscheinlichkeit, dass dieser bereits vor dem letzten Spieltag gefunden ist, darf als sehr hoch eingeschätzt werden.
Die Vergabe der internationalen Plätze – etwas weiter oben in der Tabelle – bleibt anscheinend das einzige Highlight gegen Ende der Saison. Bekanntlich sind Abstiegskampf und Titelrennen deutlich interessanter. In dieser Spielzeit scheint der Fanszene nur Plan B zu bleiben.

Die Fußball Kolumne Bulissimo! erscheint jeden Dienstag und befasst sich mit der Bundesliga, aktuellen Stammtischthemen des Fußballs und Kuriositäten rund um den Lederball.

13. April 2010 / joe - Kategorie: Bundesliga-Wetten









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