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Auf dieser Stichwort-Seite finden Sie die Artikel zu 2010 und Sportwetten im Allgemeinen.
Nikolce Noveski ist der Unglücksrabe der Bundesliga. Innerhalb von 126 Sekunden (Angaben schwanken) traf der Mainzer zweimal in das eigene Netz! Der folgende Anschlusstreffer brachte den Gastgeber wieder auf die Bahn, welcher in Minute 90 gar noch den Punktgewinn sicherte.
Im Tagestipp gelang dem FC St.Pauli der Befreiungsschlag im Abstiegskampf. Dank des Eigentores von Tiffert dürfen sich die Jungs aus Hamburg wieder mehr Hoffnungen im Kampf um den Klassenerhalt machen.
Die Siege des Tages gingen an MaX N. (Quiz) und Jens B. (Tagestipp)! Herzlichen Glückwunsch!
Am 4.Dezember wechseln wir die Sportart und kommen zur Formel 1. Viel Erfolg!
Regeln
1.Jeder, welcher die richtige Antwort der Quizfrage binnen 2 Stunden nach der 1. erfolgreichen Einsendung und/oder den richtigen Tipp (ohne Zeitbegrenzung) an mich gesendet hat, kommt in das Losverfahren für den jeweiligen Tagessieg.
2.Die Antworten müssen an folgende E – Mail Adresse gesendet werden: christoph@wettbasis.com
Preisliste
Ein großer Dank für die Bereitstellung der Wettgutscheine gilt dem Wettanbieter Sportingbet .
Tagesgewinner pro Kategorie
jeweils 10 Euro
Gesamtwertung je Kategorie
1.Platz – 100 Euro
2.Platz – 50 Euro
3.Platz – 20 Euro
4.Platz – 10 Euro
Sonderverlosung
jeweils 10 Euro für denjenigen, welcher am regelmäßigsten seine Antworten abgegeben hat und an den glücklichen Gewinner einer Auslosung aus allen beteiligten Tippern, welche keine Preise absahnen konnten.
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Quizfrage 4.Dezember
Das gab es in der Formel 1 noch nie! Drei Rennen vor dem Saisonende gab es keinen Zweikampf um den Titel. Tatsächlich hatten neben Weltmeister Vettel noch einige andere Fahrer die Chance auf die Motorsportkrone. Wie viele Fahrer konnten vor dem drittletzten Rennen noch rechnerisch Weltmeister werden und wie sind die Namen dieser Fahrer?
Tagestipp 4.Dezember
Der FC Schalke 04 will mit einem Heimsieg endlich aus der Krise. Im ungünstigsten Moment heißt der Gegner Bayern München, ist doch der FCB ebenso heiß auf 3 Zähler für den Meisterschaftskampf. Wie endet die Partie?
a) Heimsieg Schalke
b) Remis
c) Auswärtssieg Bayern
4. Dezember 2010 / christoph - Kategorie:
Wett-Bonus-Aktionen
Ein Blick auf die Tabelle der Fussball Bundesliga zu richten, fällt für einiges Spitzenteams gerade äußerst schwer. Allen voran Schalke 04 macht auch am 9. Spieltag Schlagzeilen im Tabellenkeller. Ganze 6 Zähler haben die Knappen inzwischen eingesammelt, nur 10% der Spiele wurden gewonnen. Wenn man dies aus Sicht eines Sportwetters ansieht, wäre in den bisherigen Ergebnissen, eine @9,00 in jedem der Schalker Spiele nicht einmal zu einer positiven Bilanz ausreichend. Glauben Sie mir, der S04 wird am Saisonende dennoch nicht im Abstiegskampf stehen, sondern deutlich weiter oben in der Tabelle.
Selbiges gilt auch für den VFB Stuttgart. Die Schwaben standen bis gestern Abend noch schlechter da, als der eben genannte Erzfeind der Dortmunder Borussia. Der 2:0 Heimsieg aber lässt die Spötter vorerst zur Ruhe kommen. Gerade spielerisch jedoch, war der Auftritt gegen die Paulianer wenig überzeugend. Pokalgegner Chemnitz am Mittwoch titelt über den VFB in leicht ironischer Denkweise: "Noch glaubt ihr, wir sind euer kleinstes Problem!"
Doch wer will es Schalke und Stuttgart verdenken, die gesamte Bundesliga spielt verrückt. Bayern, Hamburg und Leverkusen, drei Titelanwärter vor der Saison, erzielten am 9.Spieltag nicht ein einziges Tor. Hinzu kam die Pleite vom VFL Wolfsburg bei den Nürnberger Cluberern. Erschreckender ist dabei noch, dass Wolfsburg den Sieg über 90 Minuten eigentlich nie verdient hatte.
Der Stern leuchtet einzig beim BVB. Die Dortmunder sind mit Rang 2 zwar einen Platz nach unter gerutscht und haderten gestern stark mit dem Schiedsrichter. Doch sind 22 Punkten nach 9 Spielen eine überragende Bilanz, wenn man bedenkt, dass zu der Liga noch 5 Europa League – Spiele und der Pokalauftritt zu bewältigen war. Mit 10 Punkten Vorsprung auf den großen FC Bayern München sind die Schwarz – Gelben zum Topfavoriten auf den Titel herangereift.
Titelfavorit? Sollte dies nicht der Tabellenführer aus Mainz sein? Die Serie der Meenzer ist der pure Wahnsinn, 8 Spiele gewonnen, nur gegen den HSV setzte es eine Niederlage. Damit hat der Spitzenreiter bereits 6! Punkte Vorsprung auf den Tabellendritten: Hannover 96. Wer dies noch vor wenigen Wochen vorausgesagt haben sollte, müsste wohl heutzutage kaum mehr auf Arbeit gehen.
Doch warum sollte man in der Fussballwelt über eine Tabelle der aktuellen Form weinen? Die Liga ist so ausgeglichen wie nie zuvor, Fussball ist nunmal ein wunderschöner Sport, in welchem nicht immer der Verein gewinnt, der vor Spielbeginn die niedrigeren Quoten hat. Freuen Sie sich auf 25 weitere packende Spieltage und glauben Sie mir wenn ich sage, dass auch Schalke 04, Wolfsburg oder die Münchner Bayern noch die Kurve bekommen werden.
Abschließend gebe ich Ihnen noch einen kleinen Blick auf die momentan spannendsten Meisterquoten der Bundesliga von Betfair:
Dortmund @ 2,90
Bayern @ 3,42
Mainz @ 7,80
Leverkusen @ 12,90
Hannover @ 210,00
Bei allen Quoten wurde selbstverständlich die Provision in Höhe von 5% bereits berücksichtigt.
25. Oktober 2010 / christoph - Kategorie:
Bundesliga-Wetten
13. Juli 2010 / stefan - Kategorie:
WM Wetten
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Am Sonntag, den 11. Juli 2010, spielen die Niederlande gegen Spanien um den WM-Titel. Der Tag des großen Finals ist da – leider ohne Deutschland. Doch trotzdem ist das Finale eine anschauliche Begegnung. Mit Spanien und den Niderlanden haben es zwei sehr starke Mannschaften bis in das Endspiel geschafft. Auf dem Platz bieten sie zwar einen grundverschiedenen Fußball an, doch abseits des Platzes sind sie nicht gar nicht so unähnlich. Denn sowohl Holland als auch Spanien haben noch nie eine Weltmeisterschaft für sich entscheiden können. Beide Mannschaften haben bei der Weltmeisterschaft in Südafrika die Chance zum ersten Mal den Titel zu holen.
Schiedsrichter der Begegnung ist Howard Webb. Der Engländer ist tendentiell eher ein Vorteil für die Holländer, da er für seine Philosophie des stetigen Spielflußes bekannt ist. Anstoß der Begegnung ist um 20:30 Uhr.
Niederlande:
Sicherlich gehört immer ein wenig Glück dazu bis in das Endspiel vorzudringen. Doch letztlich hat die niederländische Nationalmannschaft sich dieses Glück erarbeitet. Endlich machten die Holländer einmal nicht den Fehler sich selbst groß zu preisen. Endlich machten sie nicht den Fehler die Konzentration zu verlieren. In der Qualifikation wie auch in der Gruppenphase waren die Holländer schon immer eine Macht. Doch sobald es in die Endrunden der Turniere ging, fehlte die Entschlossenheit und die Konzentration. In diesem Jahr ist das anders.
Nach einem ruhigen Auftaktsieg gegen Dänemark (2:0), in dem die Holländer – noch ohne Arjen Robben – alles andere als überzeugenden "Hurra-Fußball" spielten, sondern solide auf den Sieg fokusiert arbeiteten, waren die Niederländer in dem Turnier angekommen. Weitere Siege gegen Japan (1:0) und Kamerun (2:1) hatten zur Folge, dass der kleine Nachbar Deutschlands seine Gruppe – wie erwartet – gewann. Im Achtelfinale hätte man beinahe auf Italien treffen können, doch der eruopäische Fußball-Staat verabschiedete sich als Gruppenletzter vorzeitig von dem Turnier. Die Slowakei kam gegen Holland zwar zu Chancen, aber schied am Ende begründetermaßen aus (2:1). Im Viertelfinale folgte dann der größte Gegner und gleichzeitig der zentrale Grund, warum die Niederlande vollkommen verdient im Finale dieses Turniers stehen: Brasilien. Obwohl schon in Rückstand geraten, drehte die Mannschaft von Bondscoach Bert van Marwijk die Partie noch zu ihren Gunsten. Die Holländer hatten einen der beiden Top-Favoriten niedergerungen (2:1). Im Halbfinale darf das Spiel gegen Uruguay als nicht viel mehr als eine Pflichtaufgabe betrachten, da die Urus eher durch Losglück als durch fußballerische Klasse bis in die Runde der letzten vier vorgestoßen war (3:2).
Jetzt geht es für die Niederlande im Finale um alles, um das ganz große Ding, um die große Überraschung. Eine Überraschung wäre es zweifelsohne, denn die Holländer sind den Spaniern auf dem Papier unterlegen. Spielerisch darf die Mannschaft auf jeden Fall schwächer als Deutschland eingeschätzt werden. Lediglich kämpferisch hat sie der deutsche Elf einiges voraus. Und dieser Punkt – der Kampf auf dem Feld – muss der Schlüssel zum ersten holländischen Titelgewinn sein. Gerade Mark van Bommel sollte bestens wissen, wie man gegen seine früheren Vereinskameraden vom FC Barcelona spielt. Er wird austeilen – nicht zu knapp.
Spanien:
Für die Spanier ist es nicht nur die Chance das erste Mal den Titel in das Heimatland zu bringen, sondern sogar das erste Finale – ebenso wie es vorher das erste Halbfinale war. Obgleich sie in dieser Kategorie noch etwas grün hinter den Ohren scheinen, sind die Spanier reif für den Titel. Die Generation Fußballer spielt seit einigen Jahren fast gleichbesetzt zusammen und kennt die Mitspieler in und auswendig. Die Schaltzentrale im spanischen Spiel – und einer der größten Anwärter auf den Goldenen Ball – ist Xavi Hernandez. Der Katalane ist im besten Fußballeralter (30) und wird vermutlich mit den Jahren nicht mehr auf so hohem Niveau spielen können. Dementsprechend sollte seine Mannschaft jetzt den Titel suchen. Vielleicht ist es die letzte große Chance der goldenen spanischen Generation. Mit Villa (28), Xavi (30), Capdevila (32), Puyol (32) und Casillas (29) sind allein aus der Starelf fünf Akteure in einem sehr guten Alter, um den großen Coup zu landen. Doch ihnen muss auch klar sein, dass es im Grunde genommen die letzte Chance ist mit Spanien Weltmeister zu werden – einen Titel zu holen, den Spanien seit langem herbeisehnt und zu häufig daran gescheitert ist.
Doch in diesem Jahr haben die Spanier die große Chance. Die große Chance vor allem, weil sie nicht so spiele wie sonst, sondern diesmal wie ein wahrer Champion: Zu Beginn grottig schlecht und am Ende immer besser.
In der Gruppenphase zeigten die Spanier zweifelsohne das – sonst unbekannte – Gesicht einer Turniermannschaft. Mit einer Auftaktniederlage gegen die Schweiz eröffneten sie das Turnier auf die schlechteste Art und Weise. Im Folgenden musste alles klappen, damit man die Gruppe noch gewinnen konnte – und es klappte. Bis heute können sie die Spanier bei der FIFA bedanken, dass sie Villa nach seiner Tätlichkeit gegen Honduras unverständlicherweise nicht sperrte. Außerdem ist ein netter Dank an Eren Derdiyok fällig, der mit seinem Fehlschuss freistehend aus 10 Metern in der Nachspielzeit nicht den Ausgleich gegen Chile markierte und die Schweiz wohl somit zum Gruppensieg geführt hätte. Des Weiteren muss man sich aus spanischer Sicht beim chilensichen Trowart bedanken, der geistesgegenwärtig – als die Spanier sowas von nicht im Spiel waren – David Villa den Ball vorlegt, damit dieser zur Führung vollenden kann. Ein weiterer Dank sollte an den Schiedsrichterassistenten gehen, der den Spaniern gegen Portugal eine lästige Verlängerung oder gar ein Elfmeterschießen ersparte, in dem er nicht die Fahne hob, als Villa im Abseits stehend zum Siegtor einschob. Ein großes Dankeschön auch an Paraguay, dass letztlich am eigenen Unvermögen scheiterte.
Es steht außer Frage, dass die Spanier hervorragend Fußball spielen können, doch getan haben sie das nur gegen Deutschland. Das Halbfinale war bisher das einzige Spiel, in dem die Spanier am Ende den Platz als Sieger verließen und keine größeren Umstände dagegen sprachen. Wer sich so durchwurschtelt wird im Finale wohl kaum Mühen haben.
Fazit:
Im Finale stehen zwei Mannschaften, die einem Endspiel würdig sind. Außerdem ist es den beiden durchaus zu gönnen endlich einmal Früchte aus ihrer Fußball-Historie zu ernten. Aus gesellschaftlichen Gründen sollte man sogar für die Spanier sein, da das iberische Volk die Folgen der Finanzkrise am eigenen Leib zu spüren bekommt. Aus Gründen der Nachbarschaftsliebe ist aber auch ein Erfolg der Niederländer willkommen. Wetttechnisch liegen die Spanier in der Favoritenrolle – und das nicht ohne Grund. Die Iberer haben ihren besten Fußball wieder aufs Feld gebracht und scheinen einzig und allein an ihrer miserablen Torausbeute scheitern zu können. Auf der anderen Seite wissen die Spanier nicht recht, vor wem oder was man sich bei den Niederlanden fürchten soll: Vor einer Abwehr, die beinahe in jedem Spiel ein Gegentor erlaubt, vor einer Sturmspitze, die in diesem Turnier harmlos geblieben ist, vor einem Toptorjäger, der aus dem Nichts ein Tor macht, oder vor einem Arjen Robben, der in Topform gegen einen Capdevila jeden Sprint gewinnen wird?
Quoten:
Niederlande: 3,85 @ betsson
Unentschieden: 3,50 @ bet365
Spanien: 2,05 @ betsafe
11. Juli 2010 / joe - Kategorie:
WM Wetten
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Am Mittwoch, den 7. Juli 2010, machen Spanien und Deutschland im Halbfinale der Weltmeisterschaft in Südafrika den zweiten Teilnehmer für das große Finale des Turniers am Kap der guten Hoffnung aus. Das Halbfinale gilt als ein vorweggenommenes Finale, da beide Mannschaften im Allgemeinen stärker eingeschätzt werden als die Niederlande. Egal ob Spanien oder Deutschland es schaffen sollten bis in das Endspiel vorzustoßen, wären sie im Vorfeld des letzten Spiels der Weltmeisterschaft in Südafrika wohl Favorit. Sicherlich ist diese Annahme diskussionswürdig, jedoch spiegelt sie die Ansichten der Allgemeinheit recht gut wieder.
Schiedsrichter der Begegnung zwischen Spanien und Deutschland ist mit Viktor Kassai ein Europäer. Der Ungar wird das Spiel gegen 20:30 Uhr anpfeiffen.
Spanien:
Da der Gegner aus Deutschland in Spanien als friedfertig und menschlich angenehm aufgenommen wird, sind die Töne die vor dem Halbfinale gespuckt werden etwas moderater als sonst. Doch in bester Erinnerung sollte bleiben, dass die größte spanische Sportzeitung bereits vor dem Spiel gegen Paraguay auf ihrer Titelseite verkündete, dass Spanien im Endspiel glücklicherweise nicht gegen Brasilien spielen müsse. Der Finaleinzug ist in Spanien eigentlich beschlossene Sache, auch wenn durch das Auftreten der deutschen Nationalmannschaft Respekt geschaffen wurde. Der Optimismus im Land ist ungebrochen und letztlich schwimmt das Land auf einer Welle der Euphorie durch das historische erstmalige Erreichen eines Halbfinals bei Weltmeisterschaften. Diese Euphorie wird auch durch die miserablen Leistungen der Spanier bisher im Turnier nicht gebrochen. Auf der einen Seite ist es vollkommen korrekt zu argumentieren, dass jeder Halbfinalist im Turnier nicht all zu viel falsch gemacht haben kann, denn der Erfolg gibt schließlich Recht. Doch auf der anderen Seite sollte man das Spiel der Spanier nüchtern betrachten. Diese Mannschaft ist wahrscheinlich die beste der Welt, jedoch konnte sie dies bei weitem noch nicht abrufen. Die Spanier, die grundsätzlich immer (!) – wirklich immer – dem Schiedsrichtergespann bei eigenem Misserfolg die Schuld geben, verdienten sich einen Platz unter den besten 16 zunächst nicht. Glücklich und mit Hilfe der FIFA, die den Toptorschützen David Villa trotz offensichtlicher Tätlichkeit nicht sperrte, würgten sich die Iberer dennoch ins Achtelfinale. Dort qualifizierten sie sich gegen Portugal durch ein Abseitstor, von eben David Villa. In einem turbulenten Viertelfinale gegen Paraguay sicherten sich die Spanier den historischen Erfolg untr den besten vier Mannschften der Welt zu sein. Beim knappen Sieg wurde insbesondere Torwart Casillas in den Himmel gelobt, da dieser einen Elfmeter hielt. Zweifelsohne Grund genug den Keeper zu loben, doch seine Form ist alles andere als Weltklasse. In der letzten Minute des Spiels ermöglichte er mit einem seiner unzähligen Abpraller den Paraguayern die größte Möglichkeit, um doch noch in die Verlängerung zu gelangen.
Vorsicht muss man vor allem vor einer Explosion der Spanier haben. Schließlich haben es die Iberer verdient so weit gekommen zu sein, zwar zynischer Weise nicht in dieser Weltmeisterschaft, jedoch durch ihre Spielkunst nud Mannschaftsstärke. Dies mag eine abwegige Argumentation sein, sie rechtfertigt sich jedoch nach der Explosion der Spanier. Einer spielerischen Explosion. Weder Wayne Rooney im Achtelfinale, noch Lionel Messi im Viertelfinale sind gegen Deuschland explodiert. Bleibt aus deutscher Sicht zu hoffen, dass dies den zahlreichen enttäuschenden spanischen Superstars auch nicht gelingt.
Deutschland:
Der Mannschaft von Bundestrainer Jogi Löw gelang es gegen Argentinien wieder die ganze Fußball-Welt zu überzeugen. Viel gibt es zur deutschen Nationalmannschaft nicht mehr zu sagen. Sie muss gerade gegen Spanien Geduld beweisen. Geduld am Ball und Geduld in der Defensive. Die Spanier werden versuchen möglichst viel Ballbesitz zu halten und somit das deutsche Passspiel zu unterbinden. Spielerische hat die deutsche Mannschaft aktuell sehr gute Momente, allerdings gilt es diese weiter zu verfeinern und insbesondere vor dem Tor kälter zu werden. Die Offensive produzierte zwar viele Tore in den letzten Spielen, jedoch hatte man den Eindruck, dass im 1 gegen 1 mit dem Torwart insbesondere bei Mesut Özil die Feinabstimmungen fehlten.
Deutschland steht vor dem Halbfinale gege Spanien vor allem personell vor einem Problem: Die Sperre von Thomas Müller. Der rechte Mittelfeldspieler überzeugte bisher mit einer großartigen Weltmeisterschaft und muss sich das Halbfinale nun von der Tribüne ansehen. Im Viertelfinale sah er seine zweite Gelbe Karte des Turniers.
Höchstwahrscheinlich wird Piotr Trochowski die Position des jungen Bayern übernehmen. Der Hamburger interpretiert die Außenbahn deutlich defensiver als Müller, was gegen Spanien nicht unbedingt von Nachteil sein muss. Sollte die Leistung nicht zufreidenstellen oder taktisch gewechselt werden müssen, ist ein Einsatz von Marko Marin in der zweiten Halbzeit sehr wahrscheinlich.
Mit Ausnahme von Müller scheint Löw mit der selben Startaufstellung wie gegen Argentinien auf das Feld zu gehen. Allerdings ist diesmal zu vermuten, dass Deutschland nicht nach drei Minuten in Führung geht, deshalb gilt vor allem eines: Geduld!
Fazit:
In solch großen und bedeutenden Spielen ist häufig das Wichtigste einen kühlen Kopf zu bewahren. Der kleinste Aussetzer wird gegen Spanien zu einem Gegentor und wohlmöglich zum Ausscheiden führen. Die meisten Anaylsen und Tools sagen einen torwarmen Verlauf der Partie voraus. Sportlich kann man sagen, dass es wohl als sehr schwierig betrachtet werden darf, aus einem Rückstand wieder ins Spiel zu finden. Deutschland, aber noch mehr Spanien, spielen das Konzept bei einer Führung zu abgeklärt herunter.
Quoten:
Spanien: 2,75 @ bwin
Unentschieden: 3,30 @ bwin
Deutschland: 2,90 @ unibet
6. Juli 2010 / joe - Kategorie:
WM Wetten
Wir bedinden uns nun im Viertelfinale der größten Titelkämpfe des Fußballs in Südafrika. Am Kap der guten Hoffnung geht die Weltmeisterschaft 2010 ihrem Ende zu. Obwohl schon 56 der 64 Begegnungen gespielt sind, erwartet uns immer noch der interessanteste Teil. Frei gemäß dem Motto "das Beste zum Schluß" wartet die ganze Welt auf eine sportliche Explusion in den Viertelfinalspielen. Denn bisher konnte das Großevent in Südafrika noch nicht ganz halten, was es versprach: Spektakel!
Mit einigen wenigen Ausnahmen scheint das Geschehen auf dem Platz mehr durchdacht als euphorisch und mehr taktisch als spielerisch geprägt zu sein. Täuscht der Eindruck oder haben wir es mit einer insgesamt unattraktiveren Weltmeisterschaft als beispielsweise 2006 in Deutschland zu tun? Im nun folgenden Vergleich, betrachten wir einmal von näherem die sportlichen Leistungen bei den Titelkämpfen in Südafrika:
Der Eröffnungstag:
Wie sich sicher selbst noch erinnern können, geht der erste Tag ganz klar an die Titelspiele in Deutschland vor vier Jahren. Alleine das Eröffnungsspiel machte Lust auf mehr! Durch das Spektakel in den ersten 90 MInuten der WM 2006 wurden die Massen begeistert. Alleine acht Tore am ersten Tag (in nur zwei Spielen) verführten die Menga zum Sport mit dem Lederball.
In Südafrika haben wir leider das Gegenteil erlebt. Der Gastgeber verpasste den Auftaktsieg und wenig später verkorkste eine langwielige Nullnummer zwischen Frankreich und Uruguay den Beginn des Turniers. Nach 12 Minuten waren in Deutschland so viele Tore gefallen, wie in Südafrika am gesamten ersten Tag. Erst im sechsten Spiel der Weltmeisterschaft in Südafrika konnten die Statisitker das 8. Turniertor zählen – in Deutschland hatten sie mehr Arbeit.
Die Gruppenphase:
In der Gruppenphase in Deutschland musste keiner der Favoriten seine Sachen packen – lediglich das Ausscheiden von Tschechien und den damals stärker eingeschätzten Polen verwunderte. Im Großen und Ganzen erinnert man sich aber an eine Gruppenphase, in der die kleineren Fußballnationen durch hervorragende körperliche Verfassung versuchten den bekannten Größen ein Bein zu stellen. Doch letztlich setzten sich die alten Bekannten durch – ein Zeichen von Qualität.
Diese Qualität ließen die großen Fußballnationen in Südafrika vermissen. Nur sehr selten konnte die fußballerische Überlegenheit vond em Papier auf den Rasen übertragen werden. So enttäuschten Italien, Frankreich, England und auch Spanien im spielerischen Bereich. Italien und Frankreich mussten sogar schon nach der Gruppenphase als jeweilige Gruppenletzte nach Hause fliegen. Das Weiterkommen von Überraschungsteams ist es gar nicht, was an der WM in Südafrika zu bemängeln ist, sondern die Qualität. Die Mindestqualität, um in das Achtelfinale einzuziehen erscheint bei dieser WM wohl so niedrig wie noch bei keiner anderen zuvor. Außerdem zeigten gerade die fußballerisch unbekannteren Nationalmannschaften große Schwächen im physischen Bereich. Koreaner, Japaner, Ghanaer: Allesamt mussten sie der Welt konditionelle Löcher präsentieren – und qualifizierten sich trotzdem für das Achtelfinale.
Das Achtelfinale:
Das Achtelfinale - als Produkt der Gruppenphase - wartete mit zwei Topspielen auf die Fußball-Welt. England gegen Deutschland und Spanien gegen Portugal, sollten vergessen machen, was in der ersten Runde beispielsweise Spiele wie Brasilien-Portugal vermissen ließen. Besonders dem Ersteren gelang dies herrvorragend. Leider konnte man das von Spanien – Portugal nicht ganz behaupten und doch hielt die Spannung im Alleingang – wie in den Achtelfinals dieser WM viel zu häufig – das Spiel attraktiv. Im Achtelfinale zeigten unter anderem Mexico und Chile, dass die in sie gesteckten Hoffnungen bei weitem nicht ausbezahlt werden konnten.
Da in der Gruppenphase 2006 die Favoriten grundsolide ihre Gruppen gewannen, blieben im Achtelfinale die großen Überraschungen aus. So setzten sich alle Gruppensieger durch – in Südafrika blieb nur die USA auf der Strecke.
Das Viertelfinale:
Im Viertelfinale in Südafrika stehen noch fünf große Mannschaften. Das bedeutet gleichzeitig, dass es drei sogenannte "kleine" Nationen geschafft haben, sich eine Platz unter den besten Acht der Welt zu sichern. Sicherlich hat das Los durch die Aufeinandertreffen in den Achtelfinals eine Rolle dabei gespielt, doch ist trotz allem klar, dass die etablierten Nationalmannschaften nummerisch weniger vertreten sind. Spanien, Argentinien, Brasilien, Deutschland und die Niederlande kämpfen um drie Plätze im Halbfinale, denn ein Platz wird an einen der kleinen gehen – mindestens einer.
Bei der Weltmeisterschaft 2006 fehlten zwar in den Viertelfinalespielen die Tore (sechs Tore in vier Spielen), allerdings hielten die großen Begegnungen, was ihre Namen versprachen. Deutschland gegen Argentinien und auch Brasilien gegen Frankreich boten Spannung und Unterhaltung.
Inwiefern dies den beiden großen Duellen in Südafrika gelingt bleibt abzuwarten.
Die Spielweise:
Im puncto Spielweise wirkt die Weltmeisterschaft in Südafrika wie eine Weiterentwicklung der WM 2006 in Deutschland. Die immer höhere Gewichtung der taktischen Grundodrnung und das verbesserte defensive Gesamtbild sind Früchte einer Entwicklung, die in Deutschland 2006 begann. Schon dort wurde das 4-4-2 System mehr oder weniger wach abgelöst, um von einem 4-4-1-1 ersetzt zu werden. Die meisten – erflogreichen – Mannschaften verzichten beim Turnier in Südafrika auf einen zweiten Stürmer und senden statt dessen einen Mann mehr ins Mittelfeld. So ist der "zweite Stürmer" meistens ein fünfter Mittelfeldspieler – wenn auch ein offensiver. Die besten Beispiele sind Deutschland, Brasilien und Spanien. Besonders bei den Iberern ist auffällig, dass sie ihre erfolgreiche Ordnung aus dem Europameisterschaftsgewinn zunehmend aufgeben, um einen weiteren Spieler im Mittelfeld zu postieren. Dies äußerst sich auf – wie auch bei Deutschland – mit einem sehr offensiven Außenspiele (David Villa), der zwar nominell als zweite Spitze gilt, allerdings auf dem Feld viel defensiver agiert, als dies ein klassischer Stürmer tun würde.
Die Torschützen:
Seit 1962 gab es keinen Torschützenkönig mit weniger als sechs Treffern – bis Miroslav Klose (5 Tore) 2006. Bei der WM im eigenen Land gewann der Stürmern mit fünf Toren die beliebte Trophäe. Auch in diesem Jahr könnte es passieren, dass relativ wenige Tore reichen, um Torschützenkönig zu werden. Allerdings ist es wahrscheinlicher, dass je nach dem wie weite die Nationalmannschaften im Turnier noch vorstoßen können Luis Fabiano (Brasilien), Gonzalo Higuain (Argentinien) oder David Villa (Spanien) die Marke von Klose übertreffen werden.
Die Überraschungen:
Interessant ist, dass bei beiden Turnieren die wahren Überrasschungen aus der gleichen thematischen Ecke kommen. Es waren 2006 in Deuschland die Europäer, die den Weltfußball dominierten. In diesem Jahr in Südafrika machen die Südamerikaner den Eindruck als wollten sie zeigen, dass es eine neue Qualität auf ihrem Kontinent gibt. In Deutschland kamen alle Halbfinalisten von dem alten Kontinent – in Südafrika sind es schon nur noch drei europäische Teilnehmer im Viertelfinale.
Ganz im Gegenteil die Südamerikaner: Zunächst gelang es alle fünf Endsandten auch in das Achtelfinale zu bringen. Dort setzten sich alle Mannschaften – bis auf Chile, das gegen Brasilien spielte – durch. Aktuell hat jedes Viertelfinale einen südamerikanischen Teilnehmer. Es könnte der ganz große Wurf gelingen. Vielleicht ist schon im Halbfinale klar, auf welchen Kontinent sich der goldene WM-Pokal in diesem Jahr verirren wird.
1. Juli 2010 / joe - Kategorie:
Fussball-News
Ja, sicher! Da haben wir den Engländern doch mal gezeigt, wo der Hammer hängt. Diese WM kann zweifelsohne seit dem Achtelfinalsieg der deutschen Nationalmannschaft über England (4:1) am Wochenende als Erfolg angesehen werden. Denn, wenn die deutsche Mannschaft die Engländer persönlich raushaut, und gleichzeitig noch im Turnier ist, wenn Italiener und Franzosen bereits an den heimischen Flughäfen auf ihre Koffer warten, dann hat Deutschland viel erreicht. Wieder hat die deutsche Mannschaft gezeigt, dass sie zu den besten Teams der Welt zählt – momentan zu den besten Acht. Ab jetzt kommt die Zugabe. Diese beginnt gegen Argentinien und kann mit der ganzen Euphorie dann auch gleich wieder vorbei sein. Doch Bundestrainer Jogi Löw versteht es, eine Mannschaft zu dirigieren – besonders mental. Hier unsere feierliche 11 gegen England:
1. Die Spielweise: Die Spielweise der deutschen Nationalmannschaft hat in der Heimat wieder Glücksgefühle aufkeimen lassen. Spielerisch war man den Engländern besonders im Mittelfeld klar überlegen. Immerwieder gelang es mit flachen Bällen weit in die gegnerische Hälfte vorzudringen und Gefahr zu erzeugen. Die Laufwege in der Offensive funktionierten brillant. Durch das Vorstoßen verschiedener Mittelfeldspieler konnte das deutsche Spiel über weite Strecken spontan und unausrechenbar überraschen. Die Ballsicherheit von Bastian Schweinsteiger ermöglicht es unglaublich wenige Bälle beim Spielaufbau zu verschenken. Aus der Abwehr gelang es häufig einen intelligenten Aufbau für einen Angriff zu finden.
2. Der Gegner: Die Engländer, tja, was soll man da sagen. Die Engländer haben eine Mannschaft, die mit großen Namen nur so gespickt ist. Doch letztlich konnte England den Trumpf der Erfahrung und vermeintlichen individuellen Klasse nicht ausspielen. Zu selten wurde Topstürmer Wayne Rooney (ohne WM-Tor) in Position gespielt. Zu selten gelang es die Schnelligkeit von Jermaine Defoe in den Schnittstellen der Viererkette bemerkbar zu machen. Außerdem versagte die englische Defensive nahezu vollständig. Das Duo Terry-Upson funktionierte nicht, bestes Beispiel ist dafür ist das erste deutsche Tor durch Klose. Selbst Spieler wie Millner und Berry, die in der Gruppenphase noch zu den Besten gehört hatten, fanden gegen Deutschland nicht statt.
3. Die Aufstellung: Der Bundestrainer konnte sich auf seine medizinische Abteilung voll und ganz verlassen: Sowohl Bastian Scheinsteiger, als auch Jerome Boateng konnten gegen England auflaufen. Dementsprechend musste Joachim Löw keine großen Änderungen vornehmen. Lediglich Miroslav Klose erschien nach seiner Sperre "neu" in der Startelf im Vergleich zum Sieg gegen Ghana.
4. Die Einwechslungen: Als alles vorbei war, begann der Bundestrainer zu wechseln. Vorher gab es auch noch keinen Grund, zumal das Spiel noch relativ jung war, als es schon endschieden war. Klose und Müller verließen in der 71. Minute – kurz nach dem 4:1 durch Müller – das Feld. Löw verteilte Spielparxis an Trochowski und Gomez. Zu guter Letzt kam Kießling - in der spanischen Presse beachtlicherweise "K.Ling" genannt – für Özil in der 83. Minute.
5. Der erste Durchgang: Die deutsche Mannschaft kam von Beginn an gut in das Spiel rein. Nach vier MInuten wurde die erste gute Chance erspielt, die Özil – wie gewohnt – vergab. Weiter glänzte die Elf von Bundestrainer Jogi Löw durch flaches Kurzpasspiel, welches die Deutschen in gute Positionen brachte. Besonders Miroslav Klose macht von Beginn an deutlich, dass er seine Aufgabe "die Innenverteidiger so viel wie möglich zu nerven" erfüllen wollte. Er ging jedem Ball hinter her und störte, wo es nur möglich war. Ähnlich resultierte auch sein Führungstreffer, als er sich gegen beide Innenverteidiger durchsetzte. Das zweite deutsche Tor war dann Resultat bestens funktionierendem Kombinationsfußball. Obwohl Podolski am Ende einen eher schlechten Winkel in Kauf nehmen musste, baute er mit einem potenten Schuß und der Mithilfe des englischen Torwarts die deutsche Führung aus. Durch eine Flanke nach einem kurz ausgeführten Eckball kam England wie aus dem Nichts zum Anschluß. In der Folge wackelte die deutsche Elf und hätte eingentlich den Ausgleich hinnehmen müssen, doch mit historischer Rechtfertigung wurde dem Tor die Wertung versagt.
6. Der zweite Durchgang: Wie auch zu Ende der ersten Halbzeit, verdiente sich die deutsche Mannschaft zu Beginn der zweiten Hälfte keine Bestnoten. Doch mehr als Fernschüsse der Engländer, bei denen Gerrad und Lampard zunehmend das Heft in die Hand nahmen kam nicht heraus. Lampard hatte wiederum Pech, als er nach einem Freistoß nur die Latte traf. Zwei starke Konter der deutschen Mannschaft endeten jeweils mit einem Müller-Tor und endschieden das Spiel zu unseren Gunsten.
7. Die Schrecksekunde: Lampard trifft zum Ausgleich.
8. Besondere Einzelkritik: Was soll man sagen? Wieder waren es Arne Friedrich und Bastian Scheinsteiger, die im deutschen Team überragten. Obgleich diesmal auch Klose, Müller und Özil in der Offensive Bestnoten verdienten.
9. Überraschung des Spiels: Die Höhe des deutschen Sieges gepaart mit dem daraus resultierenden Durchmarsch gegen die erfahreneren Engländer.
10. Das Spiel in einem Satz: Deutschland schießt England verdeint nach Hause, obwohl eine Fehlendscheidung nötig war, um den Klassenunterschied nicht zu gefährden.
11. Vorsicht: Das Viertelfinale ist erreicht und der Rest ist Zugabe, doch die waren Pläne der deutschen Mannschaft sind längst nicht erfüllt. Nun wartet eine Mannschaft aus den Top 3 der Welt: Wieder volle Konzentration, Klose wieder gegen eine anfällige Innenverteidigung und vor allem eins: Eine bessere Verteidigung von hohen Bällen!
29. Juni 2010 / joe - Kategorie:
Fussball-News
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Am Dienstag, den 29. Juni 2010, steigt in Kapstadt der zweite Knaller im Achtelfinale der Weltmeisterschaft in Südafrika. Mit Spanien und Portugal treffen zwei Nachbarn von der iberischen Halbinsel aufeinander. Besonders brisant ist das Duell, da sehr viele portugiesische Leistungsträger wie beispielsweise Simao, Pepe und Cristiano Ronaldo in Spanien Fußball spielen und ihr Geld verdienen. Aus früheren Jahren erinnert man sich daran, als Ronaldo zu seiner Zeit bei Manchester United mit Portugal die Engländer aus dem Turnier warf.
Schiedrichter der Begenung ist Hector Baldassi aus Argentinien. Anstoß des Spiels ist um 20:30 Uhr.
Spanien:
Die ersten 15 Minuten durfte die Welt an der letzten "echten" Trainingseinheit im Zuge der Vorbereitung auf das Achtelfinale gegen Portugal teilhaben. Danach wurden buchstäblich die Tore verschlossen und es wurde unter Ausschluß der Öffentlichkeit weiter trainiert. Dann war Zeit für die letzten taktischen Feinzüge und eventuell personelle Expirimente. Da seine erste Elf bisher nicht annähernd an ihre Leistungsgrenze gegangen ist, darf Spaniens Nationaltrainer Vicente del Bosque viel von seiner Auswahl erwarten. Große personelle Änderungen sind nicht zu erwarten. Da sich Arbeloa im Training leicht verletzt hatte, aber wohl keine schwerwiegenden Konsquenzen tragen musste, wird zunächst wieder Capdevila auf der linken Verteidigerposition agieren. Mit ihm in der Viererkette: Sergio Ramos, Carlos Puyol und Gerad Pique. Namentlich eine hervorragende Abwehrkette, jedoch konnten die Spanier in dieser Endrunde noch nicht unter Beweis stellen, dass sie überdurchschnittlich gut verteidigen – die Schweiz und auch Chile kamen zum Torerfolg.
Sollte es keine Änderungen geben, wird del Bosque im Mittelfeld Xabi Alonso, Sergio Busquets, Xavi Hernandez und Iniesta aufbieten. Von Xavi – der bei der Europameisterschaft im Jahr 2008 noch zum besten Spieler des Turniers gekührt worden war – und Iniesta gehen noch zu wenige Impulse auf das spanischen Angriffsspiel aus. Besonders Chile gelang es mit offensiver, aggressiver Verteidigung im Mittelfeld schon so viel Druck auf den Ball zu erzeugen, dass es den Spaniern nie wirklich gelang ein ordentliches Aufbauspiel auf die Beine zu stellen. Als die Spanier dann in Überzahl waren, änderte sich das selbstredend.
Im Sturm ist das Auflaufen von David Villa und Fernando Torres beschlossene Sache.
Gegen Portugal werden sie wieder mit 11 gegen 11 spielen. Dann muss sich Spanien beweisen. Denn bislang konnten die Iberer noch niemandem zeigen, dass sie zu Recht als Favorit nach Südafrika gereist sind. Bis ins Achtelfinale haben sie sich durchgemogelt - mit sehr viel Glück. Zwar reklamierten die Spanier schon vier subjektiv mögliche Elfmeter, jedoch muss dazu gesagt werden, dass die Spanier für das eigene Empfinden gerne einmal etwas früher pfeifen, als das auf den Rest der Welt gehandhabt wird. Insgesamt hat Spanien das Achtelfinale als Gruppensieger nur sehr glücklich erreicht – wie eine echte Turniermannschaft. Turniermannschaften sind am Ende häufig die, die die größten Chancen auf den Titel haben. Turniermannschaften fangen spätestens im Achtelfinale an sich zu zeigen. Spanien ist nun an der Reihe.
Portugal:
In der sogenannten Todesgruppe gelang es Portugal doch recht locker ins Achtelfinale einzuziehen. Die gezeigten Leistungen der Portugiesen sind je nach Standpunkt verschieden interpretierbar. So kann man die kleinen Nachbarn der Spanier auf der iberischen Halbinsel stark reden, in dem man betont, dass Portugal gegen die starken Brasilianer bestehen konnte. Außerdem schoß Portugal – zusammen mit den Argentiniern – die meisten Tore (7) in der Gruppenphase. Zudem kommt, dass Portugal bisher noch kein Gegentor kassiert hat – das schaffte in der Gruppenphase der Weltmeisterschaft in Südafrika kein anderes Nationalteam. Weitere starke Punkte der Portugiesen wären, dass mit Pepe ein Stabilisator der Abwehr wieder dabei ist. Und die Liste der positiven Dingen kann beliebig fortgeführt werden: Beispielsweise strahlt Portugal mit bisher sechs verschiedenen Torschützen von vielen Positionen Torgefahr aus.
Doch nun genug der Lobeshymnen, denn wenn man das ganze ein wenig objektiver sieht, muss man den Portugiesen einige Pluspunkte streichen und auf die Schwachstellen der Mannschaft hinweisen. So haben die Portugiesen bisher lediglich gegen eine der schlechtesten Nationalmannschaften des ganzen Turniers durchsetzen (Nordkorea). Sowohl gegen die Elfenbeinküste, als auch gegen Brasilien gelang es weder eine spielerische Überlegenheit zu erarbeiten, noch ein Tor zu schießen. Chancen der Portugiesen waren rar gesäht in den beiden Spielen gegen "richtige" Gegner.
Auch die Portugiesen haben bisher noch keine Bäume ausgerissen und können sich nun gegen Spanien beweisen. Dabei sollten sie sich möglichst wenig einigeln, sondern nach dem Vorbild der Chilenen aggressiv den Angriff suchen.
Fazit:
Nach Deutschland gegen England kann das Spiel das zweite große Achtelfinale bei dieser Weltmeisterschaft werden. Allerdings ist zu befürchten, dass es beide Nationalmannschaften ruhig angehen lassen – aus Respekt und aus Nervosität. Sobald sich Spanien auf dem Feld "wohl fühlt", wird den Favoriten nichts mehr aufhalten können. Dementsprechend muss Portugal versuchen, es den Spaniern so unangenehm wie möglich zu gestalten. Dabei sind eine gesunde Härte und Balldruck im Mittelfeld von essentieller Bedeutung. An der Motivation sollte es bei beiden nicht scheitern, schließlich sind wir in der KO-Runde einer WM und schließlich bekommt der Sieger fast schon das Halbfinalticket gratis zum Sieg.
Quoten:
Spanien: 2,05 @ betsson
Unentschieden: 3,20 @ bwin
Portugal: 4,33 @ bet365
28. Juni 2010 / joe - Kategorie:
WM Wetten
Das Beste am Spiel der Deutschen gegen Ghana ist, dass es mit Sicherheit eine vierte Ausgabe von "11 in Afrika" geben wird, da sich die deutsche Nationalmannschaft für das Achtelfinale qualifizieren konnte. In dem ersten Spiel der KO-Runde geht es nun gegen England. Die beiden Mannschaften, die als Erzrivalen gelten, haben in der Vorrunde keinen guten Eindruck gemacht. Die Engländer überzeugten jedoch in keinem ihrer Spieler, den Deutschen gelang das wenigstens gegen Australien und teilweise gegen Serbien.
Endlich ist die deutsche Mannschaft wieder dort angekommen wo sie hingehört: An die Tabellenspitze. Doch der Sieg gegen Ghana hat auch seine Schattenseite, denn die deutsche Mannschaft hat nun den deutlich schwierigen Turnierplan erwischt. Das liegt aber vor allem an dem schlechten Abschneiden der Engländer. Wie man es auch dreht und wendet, letztlich ist es so, dass die Deutschen gegen die Engländer spielen müssen. Und sollten sie weiter kommen steht mit Argentinien einer der großen Favoriten auf dem Plan. In jedem Fall eine schwieirige Angelegenheit. Hier unsere 11 gegen Ghana:
1. Die Spielweise: Der ganz große Glanz fehlte dem deutschen Spiel. Die Nervosität war den Spielern von der ersten Minute an anzumerken. Doch im Allgemeinen blieb man der eigenne Philosophie des Kurzpassspiels treu. Immer wieder gelang es flach in der gegnerischen Gefahrenzone zu kombinieren. Ganz wichtig bezüglich des Angriffspiels: Es muss vermieden werden ständig mit Flanken aus dem Halbfeld zu agieren, wenn in der Mitte nur Cacau als Abnehmer bereit steht. Ganz wichtig bezüglich der Verteidigung: Per Mertesacker sollte schleunigst zu alter Hochform zurückfinden.
2. Der Gegner: Überzeugt hat Ghana in keinem Fall. Aber ab und an spielten sich die Afrikaner gefährlich vor das deutsche Tor. Letztlich bauten sie wohl auf das Unentschieden. Und als die deutsche Nationalmannschaft in Führung gegangen war, führte dann auch bald Australien beruhigend. Die Ghanaer stehen im Achtelfinale und haben leichte Aufgaben vor der Brust, um ins Finale zu kommen. Aber das größte Problem haben sie immer noch nicht bearbeiten können: Ghana schießt keine Tore. Lediglich zwei Elfmeter (gegen Serbien und Australien) verhalfen den Afrikanern zum Torerfolg. Das muss sich in der KO-Runde ändern.
3. Die Aufstellung: Bundestrainer Joachim Löw änderte im Vergleich zum Spiel gegen Serbien zwei Positionen: Für den gesperrten Klose stürmte Cacau von Beginn an und für den enttäuschenden Badstuber verteidigte Jerome Boateng. Beide Wechsel waren nachvollziehbar und angebracht.
4. Die Einwechslungen: Am Ende eines Spiels gibt der Erfolg dem Trainer recht. Allerdings muss angemerkt werden, dass eine Veränderung schon deutlich vor der 67. Minute angebracht war. Schon ab der 50. Minute hätte Löw erkennen müssen, dass das Angriffsspiel über die Außenbahnen nicht funktionierte. Er ließ Müller im Spiel, der dann das Tor vorbereitete. Ob Marin das auch getan hätte steht in den Sternen. Nach dem Tor und einer sicheren Qualifikation hinsichtlich des anderen Gruppenspiels, wechselte Löw dann Spieler aus der zweiten Reihe ein. Leider mussten Boateng und Schweinsteiger aufgrund von Verletzungen ausgewechselt werden (73. Jansen für Boateng, 81. Kroos für Schweinsteiger).
5. Der erste Durchgang: Die deutsche Mannschaft agierte in den ersten Minuten mehr als nervös. Man merkte, dass jedem die Wichtigkeit des Spiels bewusst war – zu bewusst. Wie schon in vorherigen Ausgaben angedeutet, wird der Moment kommen, an dem eine verpatzte Özil Chance das Turnier kostet. Der Spielmacher von Werder Bremen scheiterte erneut frei auf den Torwart zulaufend. Mehr als als Linksfuß auf einen abtauchenden Torwart zu zu laufen, kann es für einen Stürmer nicht geben.
6. Der zweite Durchgang: Nach schwachem Start in die zweiten 45 Minuten fing sich die deutsche Mannschaft kurz vor der 60. MInute und erzielte postwendend das spielendscheidende Tor durch Mesut Özil. In der Schwächephase der deutsche hätte Ghana allerdings gut und gerne zum KO-Schlag ansetzen können. Gegen Ende verflachte das Spiel mit kleineren deutschen Chancen.
7. Die Schrecksekunde: Asamoah läuft in der 50. MInute alleine auf Neuer zu. Neuer hält.
8. Besondere Einzelkritik: An dieser Stelle müssen wir zwei Namen hervorheben: Bastian Schweinsteiger und Arne Friedrich. Diese beiden waren – in dieser Reihenfolge - die besten Deutschen beim Sieg gegen Ghana. Schweinsteiger zeigte eine unglaubliche Ballsicherheit gepaart mit einer enormen Zweikampfstärke. Friedrich macht in der Defensive ein gutes Spiel, zeigte starke Ansätze in der Spieleröffnung und war außerdem immer zur Stelle, wenn sein Nebenmann – meist Per Mertesacker – gepatzt hatte.
9. Überraschung des Spiels: Arne Friedrich.
10. Das Spiel in einem Satz: Niemals hätte ein Gegentor in den Schlußsekunden so süß geschmeckt, wie in diesem Spiel gegen Ghana.
11. Vorsicht: Weitergekommen als Erster der Gruppe: Super! Doch gewonnen ist noch nichts. Mit England und Argentinien warten zwei Mannschaften mit außergewöhnlicher individueller Klasse. Gegen beide muss gewonnen werden. Am Sonntag geht’s los!
25. Juni 2010 / joe - Kategorie:
Fussball-News
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Nordkorea vs . Elfenbeinküste
Achtung, dieses Spiel ist zu 99% für beide Mannschaften uninteressant, was die Ambitionen für ein Achtelfinale betrifft.
Liebe Wettbasis Leser, ein wenig Ironie musste ich in der Überschrift verarbeiten. Insgesamt möchte ich aber viel mehr davon warnen dieses Spiel realistisch einzuschätzen. Die Denkweise eines typischen Wettinteressenten würde hier auf HC Elfenbeinküste hinauslaufen. Nordkorea hat bislang alle Spiele verloren, darunter gegen Portugal ein 0:7 erlitten, während die Elfenbeinküste gegen den selbigen Gegner einen Punkt geholt hat! Doch in diesem Spiel hängt ganz viel von der Motivation ab.
Es ist auch recht mühselig hier über die Spieler zu sprechen, welche für beide Teams auflaufen werden. Besonders der Fall Drogba wurde im gesamten Turnier schon mehr als überschätzt. Heute noch viel mehr. Denn genau diese Superstars sind es doch, welche in einem solchen Freundschaftsspiel die Lust am Fussball verlieren.
Für Nordkorea könnte ein Punktgewinn in dieser Hammergruppe ein riesen Erfolg sein, der unheimlich wichtig wird, wenn man bedenkt, welche politischen Gedanken in dem Land herschen. Ich möchte ehrlich gesagt als Nordkoreaner nicht mit der 0:7 Niederlage gegen Portugal nach Hause zurückkehren.
Taktisch gesehen werden die Außenseiter wohl dennoch mit mindestens 8 defensiven Spielern beginnen. Jong und Hong sind der offensive Kreativpart. Drogba ist auf der Gegenseite bislang ein Schatten seiner Selbst. Da ändert auch der Anschlusstreffer gegen Brasilien nichts daran. Es ist mehr als fraglich, ob die Motivation in ihm heute noch für eine gute Leistung reicht.
Aufstellungsvermutung
Nordkorea: M.-G. Ri – C.-J. Pak, J.-I. Ri, K.-C. Ri – J.-H. Cha, Y.-N. Ji – I.-G. Mun, K.-I. Kim, N.-C. Pak I – Y.-J. Hong – T.-S. Jong
Elfenbeinküste: Barry – Demel, Touré, Zokora, Tiené – Eboué, Yaya Touré, Tioté – Dindane, Kalou – Drogba
H2H – ehemalige Begegnungen
Es gab noch nie ein Match zwischen den Ivorern und dem Teilstaat aus Korea. Erst heute wird die H2H Bilanz eröffnet werden.
Quotenübersicht
Elfenbeinküste @ 1,46 Pinnacle
Remis @ 4,90 Bet24
Nordkorea @ 9,00 diverse
Over 2,5 @ 1,93 Pinnacle
Under 2,5 @ 2,05 Bet365
Quotenanalyse
Die Quoten haben sich schon ein großes Stück in die richtige Richtung angepasst. Dennoch denke ich, dass man hier noch bei Bet24 klein das Remis @4,90 mitnehmen sollte. Auch ein 0:0 Tipp bei Betfair könnte durchaus interessant werden. Ein Absicherung während des Spieles ist natürlich jederzeit möglich!
25. Juni 2010 / christoph - Kategorie:
Fussball-Wetten
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