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2. Spieltag


Auf dieser Stichwort-Seite finden Sie die Artikel zu 2. Spieltag und Sportwetten im Allgemeinen.


Bundesliga-Wetten

Borowski legt den Ball auf die linke Außenbahn zu Hunt. Dieser geht ein paar Meter Richtung Strafraum und spielt Mesut Özil 14 Meter vor dem Bayern-Tor flach in zentraler Position an. Der Jung-Nationalspieler nimmt die Hereingabe an und vollendet zum 1:0 für Werder Bremen in der Allianz Arena. Nun überlassen die Norddeutschen den Münchener das Feld, beginnen in der Defensive auf Konter zu lauern. Diese defensive Haltung verwundert auch den Torschützen zum 1:1 Endergebnis Mario Gomez, der später im Interview betonte, dass sich die Werderaner so hinten rein stellen, sei "überhaupt nicht Bremen-like".

Viel intensiver sollten sich die Süddeutschen momentan mit der Frage beschäftigen, was denn "Bayern-like" ist, ergo wieviel "Bayern" noch im Münchener Spiel steckt. Wer nur in der jüngsten Vergangenheit kramt wird einen Trainerwechsel im Sommer und zwei Unentschieden zu Beginn der Saison durchaus als "Bayern-like" empfinden. Dabei muss der deutsche Fußballfan gar nicht mal so betagt sein, um die echten Bayern zu kennen. Jahr für Jahr bemühten sich die Mannen von der Isar unter Ottmar Hitzfeld einen neuen Saisonstart-Rekord aufzustellen (2007/2008 hatte Bayern nach zehn Spieltagen 26 Punkte gesammelt). Mal fünf Siege in Folge mal zehn ungeschlagenden Spiele zu Beginn. Den Anspruch von vorne weg den ersten Tabellenplatz zu belegen haben die Bayern abgelegt, obwohl dieser extrem "Bayern-like" ist. "Bayern-like" bedeutet gemäß Oliver Kahn hauptsächlich im richtigen Moment präsent zu sein. Volle Konzentration im entscheidenen Wimpernschlag. Gepaart mit dem "Bayern-Dusel" kann dann nichts schief gehen auf dem Weg zur Deutschen Meisterschaft.

Wenn die Bayern schon nicht "Bayern-like" spielen, versuchen andere Teams auf die Erfolgsspur des Rekordmeisters einzubiegen. Streift man durch die Bundesliga-Stadien sieht man so manchen Verein, der momentan Spielweisen der Münchener kopiert.
Erfolg. Am meisten sticht in dieser Hinsicht der VfL Wolfsburg heraus. Die Niedersachsen haben nicht nur "Bayern-like" die Meisterschale geholt, sondern beginnen in der neuen Saison genau so wie die Bayern anfangen wollten: Mit zwei Siegen und der Tabellenführung. Insbesondere dem Spiel gegen Köln war der meisterliche Verlauf anzusehen. 70 lange Minuten lagen die Wölfe hinten und vergaben reihenweise Großchancen, doch dann schlugen sie mit einem Doppelschlag zu. Das Spiel war gedreht. Binnen zwei Minuten.
Leichtigkeit. Auch Hamburger und Schalker versprühen zu Saisonbeginn ein wenig Bayern-Gen. Der HSV tat sich in Freiburg schwer. Kam dann, als eine Niederlage gegen deutlich stärkere Dortmunder durchaus diskutiert wurde, mit neuer Leichtigkeit zum Comeback.
Ansprüche. Auf Schalke sind es die Ansprüche des Felix Magath, die den Verein "Bayern-like" aussehen lassen. Die hohen Forderungen des Trainers sind immer Grund das Team zu pushen, zu verbessern.
Effektivität. Selbst im Gladbacher Spiel konnte man an diesem Wochenende eine Spur der Bayern erkennen: 20 Minuten lang kam die Borussia nicht ein Mal mit Ball über die Mittellinie, nach 22 Minuten führten die Gladbacher 1:0.

Das Spiel der Bayern sollte van Gaal schleunigst modernisieren, die Philosophie allerdings in der Vergangenheit suchen.

Die Fußball Kolumne Bulissimo! erscheint jeden Dienstag und befasst sich mit der Bundesliga, aktuellen Stammtischthemen des Fußballs und Kuriositäten rund um den Lederball.

18. August 2009 / joe - Kategorie: Bundesliga-Wetten

Bundesliga-Wetten

Aufgrund des Länderspiels unter der Woche gegen Aserbaidschan erfreut sich der 2. Spieltag der Fußball Bundesliga an fanfreundlichen sechs Samstagnachmittag Spielen um 15:30. Zweiter großer Schauplatz neben dem Topspiel der Bayern gegen Bremen ist die HSH Nordbank Arena. Dort gastiert Borussia Dortmund mit Trainer Jürgen Klopp beim Hamburger SV von Trainer Bruno Labbadia. In der noch jungen Saison sind Tabellenprognosen müßig, jedoch ist es nicht unwahrscheinlich, dass sich beide Mannschaften im letzten Drittel der Saison Seite an Seite in den gleichen Tabellenregionen wiederfinden.

Hamburger SV:
Nach einem vereinsinternen Machtkampf zwischen der wirtschaftlichen Zurückhaltung von Dietmar Beiersdorfer und dem transferpolitisch offensiverem Modell des Vorstandsvorsitzenden Bernd Hoffmann, bei dem schließlich Hoffmann gewann und sich Beiersdorfer vom Verein trennte, wurde es ruhig um den HSV. Auf dem Transfermarkt wurde noch nicht zugeschlagen. Doch mit der Verpflichtung von Trainer Bruno Labbadia, der aus Leverkusen gekauft wurde, kam Bewegung in die Hamburger Mannschaft. Besonders mit der Verpflichtung von Ze Roberto setzten die Norddeutschen einen Paukenschlag in der Sommerpause. Sie boten ihm den gewünschten 2-Jahres-Vertag an und der Deal war beschlossene Sache. Das perfekte Puzzlestück für Labbadias System. Kurz nach Ze Roberto verpflichtete der HSV neben Robert Tesche aus Bielefeld auch noch Eljero Elia von Twente Enschede (9 Millionen Euro). Elia ist in der letzten Saison zum besten Nachwuchsspieler in den Niederlanden gekührt worden. Einen weiteren Topmann holten die Hamburger wiederum vom holländischen Markt. Markus Berg, Torschützenkönig der U 21 Europameisterschaft in Schweden, wurde vom FC Groeningen verpflichtet. In 56 Spielen markierte Berg 32 Treffer für seinen Ex-Club. Als dann noch David Rozehnal von Lazio Rom verpflichtet werden konnte, hatte sich der HSV in kürzester Zeit in allen Mannschaftsteilen entscheidend verstärkt.
Von einem besseren HSV war die Rede, als man in der Euroleague Qualifikation den FC Randers auswärts bezwingen konnte (4:0). Schnell geriet dieser in Vergessenheit, da nicht nur das Rückspiel verloren wurde (0:1), sondern auch im DFB Pokal in Düsseldorf gegen die Fortuna nicht der beste Fußball geboten wurde. Trotz früher Führung kamen die Norddeutschen erst im Elfmeterschießen weiter. Ein weiteres blaues Auge holten sich die Hamburger beim Bundesligaauftakt im Breisgau. In Freiburg spielten sie – wiederum nach früher Führung – zu passiv und konnten nur noch eine Chance kurz vor Schluß erspielen. Am Ende nahmen sie einen Punkt aus dem Süden mit (1:1).

Borussia Dortmund:
Beinahe wäre es ein Fehlstart für die von Jürgen Klopp trainierte Dortmunder Borussia geworden. Trotz massiver Überlegenheit gelang 75 Minuten kein Tor gegen den 1. FC Köln. Der Kölner Matip erlöste die 78.000 Zuschauer im ausverkauften Signal Iduna Park mit einem Eigentor. Zu seiner Verteidigung sei gesagt, dass Welttorjäger Lucas Barrios hinter ihm den Ball mit Sicherheit auch über die Linie gedrückt hätte. Auf eben diesem Barrios ruhen die Hoffnungen der Dortmunder Fans in dieser Saison an den internationalen Plätzen mehr als nur Schnuppern zu dürfen. Vor dem 34. Spieltag der letzten Saison befanden sich die Borussen noch dem fünften Tabellenplatz, zogen aber, aufgrund eigener Passivität, den Kürzeren gegenüber dem HSV im Kampf um die Europa League (Dortmund beendet die Saison in den Top 3 @ 4,00).
Mit Ausnahme von Lucas Barrios ist die Startelf gegenüber der letzten Saison weitestgehend gleich geblieben. Die Borussia ist auf hohem Niveau eingespielt. Wie gut der Abgang von Alexander Frei mit Barrios kompensiert werden kann, wird die Saison zeigen. Genug Engagement zeigte der Argentinier bei seinem Bundesligadebüt allemal. Bekanntlich gehört das Engagement zu den wichtigsten Tugenden unter Jürgen Klopp.

Head to Head:
Aus den letzten sechs Duellen dieser beiden Teams ging Dortmund nur zwei Mal als Sieger hervor (1:0 in Dortmund, 16.09.06; 2:0 in Dortmund, 25.04.09). Keines der letzten drei Auswärtsspiele der Borussia in Hamburg konnte gewonnen werden (0:3, 10.02.07; 0:1, 15.03.08; 1:2, 08.11.08). Der letzte Dortmunder Sieg in Hamburg datiert vom 25.03.06 (4:2). Damals allerdings mit starken Verletzungssorgen bei den Norddeutschen.

Fazit:
Eines der interessantesten Duelle des Spieltags. Die Hamburger haben genug Potential, um in dieser Saison weit vorne zu landen, können sich aber einen Stotterstart nach dem 1:1 in Freiburg nicht erlauben und müssen auf Sieg spielen. Dortmund wird nach dem Auftaktsieg mit einem Unentschieden vollkommen zufrieden sein. Auf lange Sicht gesehen wird es für beide Mannschaften ein 6-Punkte Spiel, in dem Dortmund die Hamburger Fehler in der Abstimmung zu Saisonbeginn nutzen könnte.

Quoten:
Hamburger SV: 2,10 @ Betfair
Unentschieden: 3,55 @ Pinnacle
Borussia Dortmund: 3,88 @ Pinnacle

13. August 2009 / joe - Kategorie: Bundesliga-Wetten

Bundesliga-Wetten

Jeder der am 20. September 2008 in einem Fußballstadion war wird sich sein Leben lang an diesen Tag erinnern, insbesondere diejenigen, die in der Allianz Arena waren. Denn an diesem Samstag, den 5. Spieltag der Saison 2008/2009, empfing der FC Bayern München den SV Werder Bremen. Der damalige Münchener Trainer Jürgen Klinsmann hatte ein Spektakel angekündigt. Es wurde ein Spektakel, doch keins zugunsten des Rekordmeisters. Bis 30 Minuten nach Anpfiff gab es Chancen auf beiden Seite und das Spiel hatte noch keine Tore erfahren. Dann drehte Bremen auf und ging durch Rosenberg (30.) und Naldo (44.) noch vor der Pause mit 2:0 in Führung. Die Zuschauer in den anderen Stadien staunten nicht schlecht, als die Zwischenergebnisse aus der Allianz Arena mit der Halbzeitführung der Bremer eingeblendet wurden. Nach der Pause nahm das bayrische Unglück seinen Lauf unf die Bremer Tormaschienerie lief heiß. Als etwas mehr als eine Stunde gespielt waren hatten die Bremer ihren Vorsprung durch Tore von Özil (54.), Baumann (59.) und erneut Rosenberg (66.) auf 5:0 ausgebaut. Einzig Tim Borowski, in seiner einzigen Bayern-Saison, konnte mit zwei Treffern etwas Ergebniskosmetik für die Klinsmann-Elf bewirken. Am Ende gewannen die Werderaner 5:2. Unverhofft kommt oft – auch im Weserstadion.

FC Bayern München:
Wieder einmal haben die Bayern einen Neuanfang gestartet. Wieder einmal hat dieser holprig begonnen. Der neue Trainer Louis van Gaal gab offen zu, dass der Kopfball von Josip Simunic, der das 1:0 für Hoffenheim bedeutet hätte, wohl eher hinter als auf der Linie war, als ihn Torwart Michael Rensing aus dem Kasten boxte. Seine Bayern hatten nur in der zweiten Hälfte mehr vom Spiel, konnten aber diese Überlegenheit nicht zu erneuten Führung nutzen. Ein gerechtes Unentschieden (1:1). Dass bei den Bayern noch nicht jedes Zahnrad in das andere greift, ist am ersten Spieltag nicht ungewöhnlich. Allerdings müssen die erneuten Umstruckturirungen zu Saisonbeginn schnellen Erfolg bringen. Nach einer kompletten Saison ohne Tabellenführung brennt der Münchener Nobelclub darauf endlich wieder auf die Konkurenz im Rückspiegel zu schauen. Mit den Bremern erwartet die Bayern ein weiterer Härtetest.
Nicht ganz freiwilig wird Trainer Louis van Gaal zwei wichtige Entscheidungen, die er in der Vorbereitung zu treffen hatte, revidieren müssen. Da Kapitän van Bommel wegen eines Zehenbruchs mehrere Wochen ausfallen wird, übernimmt aller Voraussicht nach Philipp Lahm die Kapitänsbinde. Auf van Bommels Position im defensiven Mittelfeld wird Anatoly Tymoshchuk eingesetzt werden. Aufgrund der Qualität des Ukrainiers sicher kein großer Verlust für das Spiel der Bayern, jedoch ein langfristiges Problem. Angenommen Tymoshchuk überzeugt und spielt sich im Mittelfeld vor der Abwehr fest, dann hat Louis van Gaal bei van Bommels Rückkehr die Qual der Wahl. Der Trainer hat bereits angekündigt, dass sein Kapitän so gut wie immer spielen wird. Ob van Bommel dann die Bine´de abgeben muss, ist ein weiteres unbeantwortetes Szenario.
Im Heimspielauftakt für die Bayern muss die Schmach der letzten Saison beglichen werden.

Werder Bremen:
Alles andere als glorreich sind die Bremer in die Saison gestartet. Was als sicherer Pflichtsieg auf dem Papier stand, endete in einer mehr als peinlichen 2:3 Heimniederlage gegen Eintracht Frankfurt, das man in der letzten Saison noch zwei Mal mit 5:0 nach Hause schickte. Ein wenig lag es sicherlich an Frankfurts Trainer Michael Skibbe, der seine Mannschaft deutlich offensiver als in der letzten Spielzeit agieren lässt. Allerdings ist die Hauptverantwortung eher bei den Bremern zu finden. Die Ausfälle von Abwehrchef Naldo und Abwehrkollege Sebastian Boenisch konnten nicht wie erhofft aufgefangen werden. Eine desaströse Defensivleistung quittierte eine Heimniederlage mit der vorher Niemand gerechnet hatte.
Boenisch wird wohl auch bei den Bayern fehlen. Ein Einsatz von Naldo wird erst kurz vor dem Spiel entschieden. Sollten die medizinischen Test in den nächsten Tagen positiv verlaufen besteht durchaus die Möglichkeit Naldo spielen zu lassen. Die Bremer hätten es bitter nötig.
Keinen wirklichen Neuanfang aber schon eine gewisse Veränderung im Mannschaftsgefüge haben die Bremer in dieser Sommerpause durchgemacht. Durch die Abgänge von zentralen Schlüsselspielern wie Diego (Juventus Turin) und Frank Baumann (Karriereende) sind besonders im Mittelfeld die Rollen neu verteilt. Der defensive Organisator Thorsten Frings ist nun auch Kapitän der Mannschaft. Mesut Özil wird in die großen Fußstapfen von Diego gedrängt. Geplant ist Diegos Spielanteile auf mehreren Schultern zu verteilen. Dafür wurden Tim Borowski (Bayern München) und Marcelo Moreno (Schachtjor Donezk) verpflichtet.

Fazit:
Von entscheidener Relevanz wird ein Einsatz von Naldo sein. Sollte dieser rechtzeitig fit werden können die Bremer beruhigt ihr Offensivspiel praktizieren. Wenn es nicht gelingt Naldo einsatzbereit zu machen, sind die Bremer gezwungen defensiver zu agieren, was nicht zu ihren Stärken gehört. Trainer Thomas Schaaf steht vor einer schwierigen Situation.
Obgleich die Bremer gebeutelt in die Allianz Arena fahren und ihnen keiner einen weiteren Paukenschlag zutraut, ist ein Norddeutscher Auswärtssieg nicht unwahrscheinlich, denn diesmal spielt sogar Borowski für die Grünen.

Quoten:
Bayern München: 1,70 @ unibet
Unentschieden: 4,15 @ Pinnacle
Werder Bremen: 6,00 @ Eurobet

12. August 2009 / joe - Kategorie: Bundesliga-Wetten

Bundesliga-Wetten

Die Saison hatte torreich begonnen. Der zweite Spieltag hielt jedoch – was die Torausbeute angeht – nicht das, was der erste versprach. Nur bei zwei Spielen fielen mehr als zwei Treffer. Bezeichnenderweise endete bereits die Freitags-Partie torlos.

Hannover 96 – Energie Cottbus 0:0

Die beiden Fehlstarter Hannover und Cottbus trafen aufeinander und schafften es auch in ihrem zweiten Spiel nicht, das Runde im Eckigen zu versenken. Trotz namhafter Offensivakteure wie Mike Hanke, Jan Schlaudraff oder Mikael Forssell, der in der 61. Minute eingewechselt wurde, versprühte Hannover in diesem Mannschaftsteil wenig Flair. Nach Daniel Ziebigs Platzverweis hätten beide Teams das Spiel zwar noch entscheiden können. Doch es blieb schließlich beim leistungsgerechten Remis.

Werder Bremen – FC Schalke 04 1:1

Zwei Nationalspieler erzielten die Treffer des Tages. Der gute Thorsten Frings hatte Werder mit einem strammen Schuss aus 15 Metern in Führung gebracht. Erst fünf Mintuen vor Schluss rettete Abwehrspieler Heiko Westermann den Schalkern einen Punkt. Das Tor fiel – wie sollte es anders sein – im Anschluss an einen Eckstoß. Bremens Sturm-Rückkehrer Claudio Pizarro hätte sein Comeback beinahe mit einem Trefer krönen können. Doch 04-Torhüter Mathias Schober hatte einen guten Tag erwischt.

Hamburger SV – Karlsruher SC 2:1

Es war wahrlich nicht der Tag der Karlsruher. Zuerst fälschte Tim Sebastian eine Flanke von Thimothée Atouba  unglücklich ins eigene Netz ab. Und als es so schien, als könnten die Karlsruher nach dem Ausgleichstreffer von Sebastian Freis einen Punkt aus dem Norden entführen, musste Markus Miller in der letzten Spielminute schließlich doch noch hinter sich greifen. Aufgelegt von Neuzugang Mladen Petric drückte Joris Mathijsen den Ball zum glücklichen 2:1-Siegtreffer ins Netz.

VfB Stuttgart – Bayer Leverkusen 0:2

Nachdem die Leverkusener mit einer 2:3-Heimniederlage in die Saison gestartet waren, hatten sie in Stuttgart einiges wieder gut zu machen. Einen ersten Beitrag hierzu leistete Patrick Helmes mit seinem Führungstreffer in der 35. Minute, bei dem VfB-Torhüter Jens Lehmann keine gute Figur machte. Dass man auch Theofanis Gekas keinesfalls abschreiben darf, bewies dieser zehn Minuten vor Schluss, als er den Ball nach Vorarbeit von Gonzalo Castro in die Maschen drosch.

Hertha BSC – Arminia Bielefeld 1:1

Nach Spielschluss konnten sie es nicht fassen. Mit einem fulminanten Heber über Arminia-Torhüter Dennis Eilhoff hatte Marko Pantelic die Hausherren in Führung gebracht. In der Folge erspielte sich die „Alte Dame“ Chance über Chance, verpasste es jedoch, einen Treffer nachzulegen. Stattdessen jubelte mit Ex-Herthaner Artur Wichniarek schließlich ein Bielefelder über einen glücklichen Punktgewinn.

Borussia Dortmund – Bayern München 1:1

Im als „Jürgen-Duell“ angepriesenen Spiel zwischen Dortmund und München brachte Jakub Blaszczykowski die Gastgeber bereits in der achten Minute mit einem 15-Meter-Traumschuss in Führung. Nach der frühen Gelb-Roten Karte gegen Bayern-Kapitän Mark van Bommel sicherte der eingewechselte Tim Borowski dem Rekordmeister mit seinem Treffer schließlich doch noch einen unterm Strich verdienten Zähler.

1899 Hoffenheim – Borussia Mönchengladbach 1:0

Für Hoffenheim hätte die Saison nicht besser beginnen können. Nach dem Auftaktsieg in Cottbus gelang auch gegen Mitaufsteiger Borussia Mönchengladbach ein „Dreier“. Vedad Ibisevic, der bereits in Cottbus als Doppeltorschütze in Erscheinung getreten war, erzielte den Treffer des Tages. Weil der Bundesliga-Neuling weitere gute Torgelegenheiten nicht nutzte, blieb es bei einem knappen Sieg. Hoffenheim bleibt somit die einzige Mannschaft ohne Punktverlust.

VfL Bochum – VfL Wolfsburg 2:2

So hatten sich das Magaths Mannen wohl nicht vorgestellt. In der torreichsten Partie dieses Spieltags überwand Stanislav Sestak seine Ladehemmung in der zwölften Minute und traf nach einem feinen Zuspiel von Daniel Imhof zur Führung. Als Christoph Dabrowski nach der Pause einen zweiten Treffer nachlegte, sah es nach einem Heimsieg der Bochumer aus. Doch zwei Unachtsamkeiten der Gastgeber in der Hintermannschaft wurden von Wolfsburg in Gestalt von Ricardo Costa und dem eingewechselten Mahir Saglik bestraft. Hätte Saglik wenig später nicht selbst den Abschluss gesucht, wären die Gäste wohl sogar als Sieger vom Platz gegangen.

1. FC Köln – Eintracht Frankfurt 1:1

Der Zweitliga-Torschützenkönig Milivoje Novakovic erweist sich für die Kölner auch im Fußball-Oberhaus als Torgarant. Er brachte die Dom-Städter in Führung. Roda Antar zeigte hingegen vom Elfmeterpunkt Nerven. Sein Schuss landete nur am Pfosten. Frankfurts Martin Fenin sorgte zehn Minuten vor Schluss per Kopfball dafür, dass es auch im zweiten Spiel der Daum-Truppe nichts mit einem Sieg wurde.

Die Leistungsdichte in der Bundesliga scheint in dieser Saison höher denn je. Das verspricht einen spannenden dritten Spieltag. Hier die kommenden Paarungen:

Karlsruher SC – 1. FC Köln                      
FC Schalke 04 – VfL Bochum                     
VfL Wolfsburg – Eintracht Frankfurt                     
Bayer Leverkusen – 1899 Hoffenheim                    
Energie Cottbus – Borussia Dortmund                     
Arminia Bielefeld – Hamburger SV                     
Borussia M’gladbach – Werder Bremen                     
Bayern München – Hertha BSC                     
VfB Stuttgart – Hannover 96

25. August 2008 / Andree - Kategorie: Bundesliga-Wetten









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