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Südwest-Gipfel remis;Freiburg neuer Leader


3. Februar 2009 / pedro

 

Am ersten Rückrundenspieltag der 2.Bundesliga hat sich das nur durch einen Zähler getrennte Spitzenquartett abgesetzt und nun bereits 4 Punkte Vorsprung vor dem Tabellenfünften(Aachen).Durch die Punkteteilung im Spitzenspiel zwischen Kaiserslautern und Mainz mussten beide Freiburg(2-0 bei 1860) und Fürth(6-1 gegen Ingolstadt) den Vortritt lassen.

Herbstmeister Mainz 05 erwischte auf dem "Betze" in Kaiserslautern einen tollen Start und ging durch Feulner früh in Front.Da in der Folge klare Konterchancen(Bance!) nicht verwertet wurden,schafften die wie gewohnt primär physisch starken Pfälzer durch ein Stochertor von Lakic 15 Minuten vor Ladenschluss noch den Ausgleich.Die spielerisch klar besseren Mainzer verspielten zum wiederholten Male eine Führung und haben durch Gegentreffer in der Schlussviertelstunde bereits 10 Punkte(!!) verschenkt.

Neuer Tabellenführer ist der SC Freiburg durch ein 2-0 bei den unterirdisch schwachen Löwen von 1860 München.Die hatten den Treffern von Toprak und Schuster nichts entgegenzusetzen.Für die" Weiss-Blauen"ist die Allianz- längst zur Albtraum-Arena mutiert.Nach der neuerlichen Heimpleite wurde Sportdirektor Stefan Reuter gefeuert und durch Ex-Spieler Micky Stevic ersetzt.Der bringt angeblich einen eigenen Sponsorenkreis mit.Na denn…

Das Playmobilstadion in Fürth wurde seinem Namen mehr als gerecht.Im bayrischen Derby gegen Aufsteiger Ingolstadt (6-1) brannten die Gastgeber ein wahres Feuerwerk ab und zündeten bereits zur Pause 5 Böller durch Allagui(2),Reisinger(2) und Haas.Der zwischenzeitliche Ausgleich für den völlig konfusen Aufsteiger durch Rama war nutzloser Brotaufstrich;Takyi machte nach dem Wechsel den Sixpack voll.Die in den letzten Jahren immer knapp am Aufstieg gescheiterten Fürther wollen’s doch nicht heuer wirklich wissen..?

Krasses Kontrastprogramm und trübe Nullnummer in einem weiteren Süd-Duell zwischen den zuletzt sensationell starken Augsburgern und dem ehemaligen und langsam genesenden Aufstiegsfavoriten Nürnberg.Die Franken waren das reifere Team mit den besseren Chancen,verpassten aber wie so oft in der Fremde wieder mal den "Lucky Punch".Wer wirklich aufsteigen will,darf Spiele wie in der Fuggerstadt ruhig mal gewinnen.Vor allem,wenn man bedenkt,dass der "Club" weiterhin den mit Abstand besten Kader in dieser Klasse hat.

Die erfährt nun auch in ihren Kellergewölben neue Spannung.Das bisherige Schlusslicht FSV Frankfurt zerlegte das so stark gestartete RW Ahlen im Aufsteiger-Vergleich mit 4-0 und bestätigte die guten Leistungen der Vorbereitung.Gegen die chancenlosen Westfalen trafen Y.Mokhtari und Cenci vor sowie Blisnijuk und Ulm nach der Pause.

Auch der SV Wehen konnte unter dem neuen Coach Wolfgang Frank im Heimspiel gegen Alemannia Aachen(1-0) 3 Punkte einfahren.Die Entscheidung fiel Sekunden vor der Halbzeitpause durch den ersten Treffer des Ex-Lauterers Ziemer.Die Gäste enttäuschten auf der ganzen Linie und können den Aufstieg abschreiben,wenn man sich in der Fremde derart harmlos präsentiert.

Punktgleich mit den Wiesbadener Vorstädtern ist nun auch Bundesliga-Absteiger Hansa Rostock nach dem 0-1 gegen Leidensgenossen MSV Duisburg endgültig im Abstiegskampf gelandet.Nachdem Retov im ersten Abschnitt einen Elfmeter neben das Tor setzte,hatten die klar besseren "Zebras" durch das späte Tor des Ex-Dortmunders Brzsenska das bessere Ende für sich und dürfen nach dem zweiten Erfolg unter Neu-Trainer Peter Neururer ganz zart wieder von der Rückkehr ins Oberhaus träumen.Bei den Mecklenburgern hingegen ist der Austausch des sportlichen Übungsleiters(Eilts für Pagelsdorf) bisher ohne jeglichen positiven Effekt geblieben.

Bereits am Freitag trennten sich der VfL Osnabrück und der FC St.Pauli in einem knackigen Nord-Derby mit 2-2.Geissler sorgte in einer hier wie da lustlos geführten ersten Hälfte für die Führung der Niedersachsen;der Rest wurde in den verrückten 3 Minuten nach dem Pausentee erledigt.Der Ausgleich der Kiez-Kicker durch den eingewechselten Hennings wurde durch Peitz sofort beantwortet,ehe unmittelbar danach ein umstrittener Strafstoss von Bruns den Endstand herstellte.

Neues Tabellen-Schlusslicht ist nach dem 0-0 in Oberhausen die TuS aus Koblenz.Der 3-Punkte-Abzug vor Saisonbeginn erweist sich zunehmend als schwere Hypothek.

Im Blickpunkt des kommenden Spieltages steht die Montagspartie zwischen Nürnberg und Kaiserslautern,wo die Franken gegen den Mitkonkurrenten aus der Pfalz verzweifelt um den Anschluss nach oben kämpfen.Gelingt erneut kein Sieg,kann das bereits das Ende aller Aufstiegsträume am Valznerweiher bedeuten..









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