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Roger Federer (3) vs. Mikhail Youzhny (26), 04.07.2012, Wimbledon


Federer auf dem Weg zu seinem siebten Wimbledon-Triumph!

3. Juli 2012 / Dominic
Federer (CH)

Roger Federer (3) vs. Mikhail Youzhny (26) , 04.07.2012, Wimbledon, Viertelfinale (Endergebnis: 6:1, 6:2, 6:2)

Head-to-Head: 13-0

Nach dem verregneten “Magic Monday” hätten eigentlich alle vier Viertelfinalbegegnungen der Herren fixiert sein sollen. Doch der liebe Wettergott hatte kein Einsehen mit der Turnierleitung und somit fiel ein großer Teil des Wettkampftages ins Wasser. Einige Spiele konnten beendet werden, andere wurden erst gar nicht begonnen. Mit dem Duell zwischen dem sechsfachen Wimbledon Sieger Roger Federer und dem Russen Mikhail Youzhny konnte lediglich eines der vier Viertelfinalbegegnungen fixiert werden.

Federer könnte mit einem Sieg auf dem heiligen Rasen einen ganz großen Traum verwirklichen – er würde den Tennisthron erklimmen und dann auf jeden Fall mit Pete Sampras gleichziehen. Noch fehlt ihm eine Woche als Nummer eins. Doch auf dem Weg dahin, muss er sich zuerst gegen Youzhny durchsetzen. Es wird das 14te Duell der beiden sein. Und die bisherige Bilanz ist für den Russen niederschmetternd. 13 – 0 heißt die Bilanz. Vielmehr konnte Youzhny erst drei Sätze gegen den Schweizer gewinnen. Das letzte Duell der beiden ist erst vor kurzem über die Bühne gegangen. In Halle kam es im Halbfinale zum Duell und Federer setzte sich klar mit 6-1 und 6-4 durch. Bei einem Blick auf das Head-to-Head ist auffallend, dass sich die zwei oft auf dem Rasen gegenüberstehen. Vier Mal in Halle (2002;2003;2004;2012) und nun zum zweiten Mal in Wimbledon (letztes Jahr gab es ein 6-7 6-3 6-3 6-3 für Federer im Achtelfinale). Kann Youzhny endlich einen Sieg gegen Federer feiern?

 

Wimbledon 2012 – Übersicht Herren Viertelfinale:
Spielplan, Ergebnisse und Wettquoten auf wettbasis.com

 

Roger Federer

In den ersten zwei Runden spielte der Schweizer Gentlemen überragend. Sowohl Ramos-Vinolas als auch Fognini hatten nichts zu bestellen und man merkte Federer deutlich an, wie wohl er sich auf dem heiligen Rasen von Wimbledon fühlt. Doch in seinem Drittrundenmatch musste man lange Zeit Angst haben, dass er es Rafael Nadal gleich macht und sensationell ausscheidet. Gegen den Franzosen Benneteau lag er mit 2-0 Sätzen in Rückstand. Und dies durchaus verdient – vor allem Federer’s Rückhand war katastrophal. Entweder landete sie im Netz oder meilenweit im Aus. Erst in Satz drei konnte er sich dann steigern und holte sich diesen deutlich. Doch Satz vier war wieder eine enge Kiste und Benneteau war des Öfteren nur zwei Punkte vor der großen Sensation entfernt. „Fedex“ behielt jedoch die Nerven und gewann den Tiebreak knapp. Im entscheidenden fünften Satz verließen Benneteau dann die Kräfte und er mühte sich nur noch über den Court. Federer hatte leichtes Spiel und gewann diesen Satz deutlich.

Im Spiel gegen den Belgier Malisse gab es dann bereits nach 24 Minuten eine Schrecksekunde für den Schweizer. Er musste ein Medical Timeout nehmen und sich am Rücken behandeln lassen. Mittlerweile gab er zu, dass er große Angst gehabt hat, dass es etwas Schlimmeres ist. Doch glücklicherweise wurden die Schmerzen mit Fortdauer der Partie weniger. Den ersten Satz konnte sich Federer im Tiebreak mit 7-1 holen. Ein kurzzeitiger Knackpunkt für Malisse – in Satz zwei war er auf völlig verlorenem Posten und verlor diesen mit 6-1. Danach kämpfte er sich noch mal in das Spiel und konnte überraschenderweise Satz drei für sich entscheiden. Und auch im vierten Satz erwischte er den besseren Start und lag rasch mit einem Break in Führung. Doch Federer kam zurück und entschied die Partie für sich.

Nach dem Spiel bleibt nur die Frage, wie schlimm ist die Verletzung? Wie bereits erwähnt, gab er selbst Entwarnung auf der Pressekonferenz. Doch ob das wirklich stimmt, wird man erst im Spiel gegen Youzhny sehen. Federer wird auf alle Fälle froh sein, dass er am heutigen Dienstag spielfrei hat und sich somit auskurieren kann.

Der Weg in das Viertelfinale:

1. Runde: Albert Ramos-Vinolas 6-1 6-1 6-1
2. Runde: Fabio Fognini 6-1 6-3 6-2
3. Runde: Julien Benneteau 4-6 6-7 6-2 7-6 6-1
Achtelfinale: Xavier Malisse 7-6 6-1 4-6 6-3

Mikhail Youzhny

Den Russen Youzhny kann man sicherlich als Überraschungs-Viertelfinalist bezeichnen. Vom Draw her hätten hier viele mit dem Serben Tipsarevic gerechnet. Doch Youzhny konnte diesen in der dritten Runde völlig verdient aus dem Turnier nehmen. Nach dem Sieg gegen den US-Amerikaner Young in Runde eins und gegen den Spanier Cervantes in Runde zwei konnte er gegen „Tipsa“ überzeugen. Lediglich drei Breakbälle ließ er zu und davon konnte der Serbe nur einen nützen. Selbst hingegen erarbeitete er sich acht Breakbälle, wovon er in jedem Satz einen nützen konnte. Dies reichte zu einem Vier-Satz Sieg.

Youzhny ist ein Spieler mit enorm viel Talent, welcher jedoch oft Probleme bezüglich der Konstanz hat. Im Gegensatz zu den anderen Belägen, fühlt er sich auf Rasen sehr wohl. Dies untermauert auch die Tatsache, dass Federer und er die meisten Duelle – morgen wird es Duell Nummer sechs (von 14) – auf Rasen bestritten haben. Im vergangenen Jahr konnte er auch zuerst mit Almagro einen höher eingeschätzten Spieler (vom Ranking her, wobei auf Rasen sie sich auf Augenhöhe befinden) aus dem Turnier nehmen und danach musste er gegen Federer die Segel streichen.

Und die Anzeichen verdichten sich, dass es auch in diesem Jahr wieder so sein wird. Nach dem tollen Sieg gegen Tipsarevic tat er sich gegen den Usbeken Istomin überraschend schwer. Er konnte sich erst in fünf Sätzen durchsetzen, wobei er im entscheidenden Satz schon mit einem Break zurück lag. Er konnte Istomin jedoch postwendend den Aufschlag zu Null abnehmen und fand in das Spiel zurück. Dennoch war dieser Sieg eher glücklich. Hätte Istomin seine Chancen besser genützt, hätte er den Einzug ins Viertelfinale feiern können. Istomin holte sich 14 Breakbälle, konnte jedoch nur drei Breaks realisieren. Alles in allem machte der Usbeke fünf Punkte mehr als sein Kontrahent und musste den Platz dennoch als Verlierer verlassen. Vor allem die Anzahl an Winner war bei Istomin überzeugend (72 Istomin; 51 Youzhny). Youzhny zeigte in den entscheidenden Momenten seine Erfahrung und konnte somit die Partie gewinnen.

Der Weg in das Viertelfinale:

1. Runde: Donald Young 4-6 6-3 6-2 6-3
2. Runde: Inigo Cervantes 6-1 6-3 6-4
3. Runde: Janko Tipsarevic 6-3 6-4 3-6 6-3
Achtelfinale: Denis Istomin 6-3 5-7 6-4 6-7 7-5

Roger Federer (3) vs. Mikhail Youzhny (26): Prognose & Wettbasis Trend

Das Match-Up ist hier glasklar. Man muss lange suchen um einen Aspekt zu finden, der für den Russen spricht. In den bisherigen 13 Duellen konnte Youzhny noch keinen Sieg erreichen. Wieso also gerade auf dem Lieblingsbelag des Schweizers? Einziger Vorteil für Youzhny kann unter Umständen die Fitness von Federer sein. Niemand kann genaueres über seine Rückenschmerzen sagen, dementsprechend ist hier die große Unbekannte. Sollte der Rücken jedoch keine Probleme bereiten, kann es hier nur einen Sieger geben.

Youzhny musste zudem gegen Istomin hart kämpfen und einiges an Kraft liegen lassen. Vor allem muss er seinen Aufschlag stark verbessern um gegen den exzellenten Returnspieler Federer nicht permanent unter Druck zu geraten.

Die Quote auf Federer ist meines Erachtens relativ hoch – sicherlich aufgrund seiner Rückenprobleme. Sollte man jedoch einen Anbieter haben, der im Notfall bei einer Aufgabe storniert, ist diese auf jeden Fall einen Versuch wert. Von der 3-0 Satzwette würde ich jedoch die Finger lassen. Gut möglich, dass er Youzhny in drei nach Hause schickt, doch bereits gegen Benneteau und Malisse musste er zwei bzw. einen Satz abgeben. Federer wird sich durchsetzen und hoffentlich Kraft sparen für das – wahrscheinliche – Duell mit Djokovic im Halbfinale.

Roger Federer 1,14 @Unibet

Mikhail Youzhny 7,00 @Sportingbet



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