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Olympia 2012, USA – Tunesien – 31.07.2012


Die Frage ist nur: Wie hoch?

31. Juli 2012 / Marcel
Kevin Durant (USA)

Olympia 2012 – USA – Tunesien – 31.07.2012 – 23.15 – Basketball Herren Gruppe A (Endergebnis 110:63 für das DreamTeam der USA)

Das Dream-Team ist gestern erfolgreich in das Turnier gestartet. Gegen den Vize-Europameister aus Frankreich hatten die Amis nur im ersten Viertel lang Probleme und konnten sich dann erwartungsgemäß absetzen. Am Ende der 40min hieß es 98-71 und Frankreich hatte das schwierigste Vorrundenspiel bereits hinter sich. Tunesien verlor das erste Spiel gegen Nigeria 56-60 und lieferte dabei eine schwache Leistung ab. Meiner Meinung nach kommt es in diesem Duell zwischen den USA und Tunesien zum Spiel der besten Mannschaft dieses Turniers gegen die mit Abstand schlechteste Mannschaft. Bestes Indiz dafür ist, dass die meisten Buchmacher gar keine Siegwetten auf die USA anbieten. Die Frage ist nur, wie hoch die USA am Ende gewinnen wird. Momentan liegt die Handicap-Line bei einer Differenz von knapp 60 Punkten. Dennoch freuen sich die Experten und vor allem die Basketball-Fans auf eine Show sondersgleichen gegen die überforderten Tunesier. Im Anschluss an die Analyse werde ich die ein oder andere Wettmöglichkeit vorstellen, die übrig bleibt, wenn der Sieg der Amerikaner quasi schon vor dem Tipp-Off feststeht.

Wer gewinnt das olympische Basketballturnier?:
Herren Basketball – Analyse auf wettbasis.com

 

USA

Wer soll die Profis aus der nordamerikanischen Profiliga schlagen? Diese Frage stellen sich alle Beobachter des olympischen Basketballturniers und eine wirkliche Antwort hat auch nach dem ersten Auftritt von LeBron James und Co. niemand gefunden. Gegen die Franzosen wurden sie auch nur im ersten Viertel (21-22) richtig gefordert, ehe vor allem Kevin Durant und Kevin Love für eine deutliche Halbzeitführung sorgten. In der zweiten Halbzeit ließen es die Mannen von “Coach K” dann richtig krachen. Tyson Chandler, James Harden und der “King” LeBron James höchstpersönlich sorgten für spektakuläre Dunkings und hatten sichtlich Spaß am überforderten Gegner. Am Ende des Spiels waren Kevin Durant mit 22 Punkten und 9 Rebounds sowie der Timberwolves-Star Kevin Love mit 14 Punkten in 14 Minuten die auffälligsten Akteure. In einer durchweg ausgeglichenen amerikanischen Mannschaft fielen auch die schwachen Wurfquoten von Carmelo Anthony oder Kobe Bryant nicht ins Gewicht. Besonders auffällig war die Tatsache, dass insgesamt 27 Assists bei nur 31 Feldtreffern erzielt wurden. Das bedeutet, dass praktisch jeder Korberfolg des Dream-Teams herausgespielt wurde und man von den üblichen Einzelaktionen nicht viel sehen konnte.

Trotz des Überschwangs der Gefühle nach dem ersten Spiel und dem Auftakt nach Maß bleibt auch für Coach K noch eine Menge Arbeit übrig. Die Mannschaft will immer besser werden und sich im Kollektiv wie auch einzeln immer weiterentwickeln. Das nächste Ziel dürfte die Minimierung der Turnovers sein. Gegen Frankreich verursachte man 14 Ballverluste, wovon der ein oder andere sehr unnötig war. Auch die Wurfquote von jenseits der 6.75m Linie (8/25) ist noch ausbaufähig genauso wie die Freiwrufstatistik (28/38), die überraschend schwach ausgefallen war. Gegen Tunesien werden die Amerikaner die vermeintlichen Spieler aus dem zweiten Glied genauso lange spielen lassen wie die Starter. Doch auch die Spieler eines Kalibers von Carmelo Anthony, James Harden oder Russel Westbrook ist noch immer 3-4 Klassen über jedem einzelnen Tunesier. Ich gehe fest davon aus, dass das Spiel gegen den Afrikameister mehr als einseitig verlaufen wird. Tunesien war schon im ersten Spiel gegen Nigeria vollkommen überfordert und schwach gegen die athletischen Amis werden sie absolut chancenlos sein. Dafür wird sich für die Amis der ein oder andere Raum ergeben, den sie spektuakulär und effektiv ausnutzen werden. Es riecht nach einem Rekordergebnis bei den Olympischen Spielen, denn zwischen den USA und Tunesien liegen mehrere Basketball-Welten.

Formcheck USA:

  • Sieg vs. Frankreich 98-71
  • Sieg vs. Spanien 100-78
  • Sieg vs. Argentinien 86-80
  • Sieg vs. Großbritannien 118-78
  • Sieg vs. Brasilien 80-69

 

Tunesien

Der Afrikameister aus Tunesien ist wohl die schlecht besetzteste Mannschaft bei diesem olympischen Basketballturnier. Alle Spieler stehen entweder in der heimischen Liga oder mit einer Ausnahme in den Vereinigten Arabischen Emiraten unter Vertrag. Die internationale Erfahrung fehlt komplett und die Qualifikation haben sie mehr oder weniger aufgrund der personellen Lage beispielsweise der Angolaner oder der Nigerianer geschafft. Im ersten Spiel sah man schon die große Schwäche der Tunesier. Sie sind sehr unahletisch und haben fast keinen Zug zum Korb. Gegen Nigeria erarbeitete man sich nur insgesamt 5 Freiwürfe, es fehlte Aggressivität und Körpersprache. Umso überraschender war es für mich, dass die Nordafrikaner im vierten Viertel noch einmal rankamen und kurze Zeit sogar am Sieg schnupperten. Doch wiederum war es die mangelnde Erfahrung und auch ein bisschen das fehlende Talent, was zur Niederlage letztendlich beitrug. Bester Werfer bei Tunesien war Marouan Kechrid, der satte 40min durchspielen musste und dabei 12 Punkte erzielte. Den eigentlichen Star der Mannschaft hatten die Nigerianer gut im Griff. Der letztjährige MVP der Afrikameisterschaft, Center Salem Mejri erzielte nur zwei mikrige Punkte, griff dafür aber 10 Rebounds ab.

Gegen das athletischste Team dieser Welt werden die Tunesier noch größere Probleme bekommen. Es fehlt an Masse, Sprungkraft und Kraftausdauer, was sich gegen die USA noch viel deutlicher auswirken wird als gegen Nigeria. Schon gegen den vermeintlich schwächsten Gegner der Gruppe Nigeria erlaubte man sich 21 Turnover, gegen die USA werden es noch einmal deutlich mehr werden, das wage ich vorauszusagen. Zumeist konnte man sich beim Rebound oder beim Zug der Nigerianer zum Korb nur mit Fouls behelfen. Am Ende hatte man fast 10 Fouls mehr auf dem Konto, auch dieser Wert wird sich gegen die USA noch einmal deutlich steigern. Die Tunesier können morgen einem fast schon leidtun. Sie haben zwar nichts zu verlieren, dennoch können sie bzw. werden sie aller Voraussicht nach richtig untergehen. Eine Niederlage von bis zu 50 Punkten wäre fast schon ein Erfolg für die leidgeprüften Tunesier, die den Weg ins Viertelfinale schon fast abschreiben können. Nur in der Hinsicht einer spektauklären Show ist der Afrikameister aus dem letzten Jahr der genau richtige Gegner, einen wirklichen Konkurrent werden sie selbstverständlich nicht darstellen können.

Formcheck Tunesien:

  • Niederlage vs. Nigeria 56-60

 

Fazit: Der Sieger dieses Spiels steht schon vor dem Tipp-Off fest. USA ist eigentlich unschlagbar und wird bis einschließlich Finale oder Halbfinale wohl gar nicht richtig gefordert werden. Zu groß sind die athletischen Unterschiede zwischen jedem einzelnen der US-Superstars und den europäischen Spitzenspielern. Gegen die Tunesier werden die Amerikaner eine schöne Show bieten und letztendlich sehr hoch gewinnen. Das derzeitige Handicap liegt bei -55.5. Sprich die USA müsste mit 56 Punkten gewinnen, ich halte diese Wette für eine sichere Wette. Die USA ist um Meilen besser als Tunesien, das gestern bereits gegen Nigeria verloren hat. Tunesien wird maximal 60 Punkte gegen die gute Defensive der Amerikaner erzielen und die Amis hingegen werden ihrerseits nahezu an die 120 Punkte scoren. Auch wenn Coach K die vermeintlichen Bankspieler spielen lassen wird, sollte die USA das Spiel mit mindestens 60 Punkten Differenz gewinnen. Auf den ersten Blick denkt man, dass 60 Punkte sehr viel seien, doch zwischen dem basketballerischen Talent des Afrikameisters und den NBA-Stars liegen mindestens diese Anzahl an Punkten.



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