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Olympia 2012 Herren Triathlon, 07.08.2012 (Vorschau)


Britischer Doppelerfolg für die Gebrüder Brownlee?

31. Juli 2012 / Levin
Alistair Brownlee (Großbritannien)

Olympia 2012 Herren Triathlon (Vorschau) – Die ursprüngliche Triathlon ist der Ironman. Bekannt geworden ist er über die jährliche Ausgabe auf Hawaii, dem Klassiker im Rennprogramm der Athleten. Die Olympische Distanz ist erheblich kürzer. Schwimmend legen die Sportler 1,5 Kilometer zurück, radeln anschließend 40 Kilometer und sind dann noch 10 Kilometer laufend unterwegs. Damit ist die Strecke bei Olympischen Spielen rund ein Drittel kürzer als beim Ironman. Dadurch hat der Triathlon es geschafft, einer breiteren Masse zugänglich zu werden. Inzwischen gibt es im Weltcup-Programm auch einen Sprint, der noch mal etwas kürzer ist, als die Olympische Distanz. Für die Qualifikation zu den Olympischen Spielen hat der internationale Triathlonverband eine saisonübergreifende Wettbewerbsliste erstellt, die mit dem Weltcup in Madrid 2011 starte und in der spanischen Hauptstadt auch 2012 endete. Maximal drei Athleten sind pro Nation in London zugelassen. Die versammelte Weltspitze wird am Start sein, wenn es um Olympisches Edelmetall geht. Der Startschuss zum Triathlon der Herren erfolgt am 7. August um 12:30 Uhr (MEZ).

Endergebnis Triathlon – Olympia London 2012:

Ganz klarer Sieg von Alistair Brownlee, nach dem Wechsel vom Radfahren zum Laufen übernahmen die Brüder Brownlee und Gomez die Führung und zu dritt liefen sie den Triathlon Verfolgern davon. Jonathan Brownlee konnte das Tempo allerdings nicht ganz mithalten, musste dann auch noch in der Penalty Box Pause machen, konnte aber den dritten Platz ins Ziel retten, die beiden Franzosen Hauss und Vidal mussten sich mit Platz 4 und 5 begnügen. Im Duell der führenden Triathleten konnte Gomez aus Spanien zum Schluß das Tempo von Alistair nicht mehr mitgehen und holte sich verdient die Silbermedaille. Favorit und nun ein neuer Englischer Volksheld – Alistair Brownlee – konnte mit der Flagge von Großbritannien ins Ziel spazieren um die Goldmedaille abzuholen – es war die erste im Triathlon für Großbritannien, hier das Gesamtergebnis vom Triahtlon der Herren in London 2012:”

GOLD: BROWNLEE Alistair1:46:25    
SILBER: GOMEZ Javier        1:46:36    +0:11
BRONZE: BROWNLEE Jonathan    1:46:56    +0:31
4   HAUSS David     1:47:14    +0:49
5 VIDAL Laurent     1:47:21    +0:56
6 FRODENO Jan     1:47:26    +1:01
7   BRYUKHANKOV Alexander     1:47:35 +1:10
8 RIEDERER Sven     1:47:46    +1:21
9 SILVA Joao         1:47:51    +1:26
10  FABIAN Alessandro     1:48:03 + 1:38

16 JUSTUS Steffen         1:49:12    +2:47
31 PETZOLD Maik     1:50:23    +3:58
39 WILD Ruedi         1:51:10    +4:45
40 GIGLMAYR Andreas         1:51:14    +4:49

 

Das Gigantenrennen bei Olympia 2012:
100 Meter Sprint Herren – Klarer Sieg von Bolt

 

Die Geschichte des Triathlon der Herren bei Olympischen Spielen

2000 in Sydney wurde zum ersten Mal ein Triathlon bei Olympischen Spielen ausgetragen. Der Kanadier Simon Whitfield war es, der als erster Mann Olympisches Gold im Triathlon gewinnen konnte. Auch für London konnte sich der Kanadier wieder qualifizieren und nimmt damit an seinen vierten Spielen teil. 2008 in Peking wurde er zudem noch starker Zweiter. Aus deutscher Sicht hat Stephan Vuckovic mit seiner Silbermedaille in Sydney für einen Aufschwung des Triathlons gesorgt. 2004 in Athen war es der Neuseeländer Hamish Carter, der die Goldmedaille mit nach Ozeanien nehmen durfte. In Peking gelang dann dem Deutschen Jan Frodeno ein Husarenritt. Auf der Zielgeraden zog er an den Kontrahenten vorbei und wurde erster deutscher Olympiasieger im Triathlon.

 

Die Favoriten nach Olympic Ranking beim Triathlon 2012

 

 Javier Gomez (Spanien)

Einer der besten Triathleten im Weltcupzirkus ist der Spanier Javier Gomez. 2008 und 2010 wurde er Weltmeister und konnte sich 2007 und 2011 auch noch auf dem Podium platzieren. Dazu gewann er 2006, 2007 und 2008  jeweils den Weltcup. Bei Olympia konnte der ehemalige U23-Weltmeister noch kein Edelmetall gewinnen. 2008 In Peking verfehlte er das Podest nur knapp und wurde Vierter. Nun will der 29jährige in London unbedingt eine Medaille. Beim Sprintrennen zuletzt in Hamburg präsentierte sich der Spanier in guter Form und wurde Zweiter über die Sprintdistanz. Eine Medaille sollte also im Bereich des Möglichen sein.

 

 Alexander Brukhankov (Russland)

Einer der konstantesten Sportler im Triathlon ist derzeit der Russe Alexander Brukhankov. Er führt im Augenblick souverän die Weltmeisterschaftsserie an und ist damit auf dem besten Wege, seinen ersten WM-Titel feiern zu können. Allerdings hat der 25jährige kein einziges Rennen gewinnen können. Zuletzt wurde er beim Sprintrennen in Hamburg am Ende Neunter. Seinen Rückstand vom Schwimmen in der Alster konnte er auf dem Rad und im Lauf nicht mehr aufholen. Der Olympiasieg scheint für den Russen, ohne Sieg in einem großen Wettkampf, nicht realistisch. Zu den Medaillenkandidaten zählt er aber in jedem Fall.

 

 Sven Riederer (Schweiz)

Immer für eine vordere Platzierung kommt der Schweizer Sven Riederer in Frage. Allerdings gelang auch ihm noch kein Sieg in einem großen Rennen. In der Weltmeisterschaftsserie liegt er momentan auf einem ausgezeichneten dritten Rang, den er mit seinem vierten Platz beim Sprint in Hamburg bestätigen konnte. Seine Stärke ist die Gleichmäßigkeit in allen drei Kategorien. Er fällt weder im Schwimmen, noch im Laufen oder mit dem Rad ab. Allerdings ist er auch nirgendwo absolut herausragend, daher wird es mit Gold in London nichts. Eine Medaille könnte der Schweizer aber gewinnen.

 

 Alistair Brownlee (Großbritannien)

Der derzeit beste Athlet im Triathlon ist der Brite Alistair Brownlee. Der Weltmeister von 2009 und 2011 dominiert die Szene nach Belieben. Von fünf Starts im Rahmen des Olympic Rankings hat der 24jährige fünf Siege eingefahren. Zuletzt war er darüber hinaus Ende Juni beim Rennen in Kitzbühel wieder ganz vorne. Seinen Start in Hamburg hat er abgesagt, um sich voll und ganz auf die Olympischen Spiele vor eigenem Publikum vorzubereiten. In seiner derzeitigen Verfassung fällt es schwer, an einen anderen Olympiasieger zu glauben, als an Alistart Brownlee. 2011 konnte er in London bereits testen, wie es sich anfühlt, in der Olympiastadt zu gewinnen.

 

 Jonathan Brownlee (Großbritannien)

Der jüngere Bruder von Topfavorit Alistair Brownlee gehört ebenfalls zu den Kandidaten auf Olympisches Gold. Wäre sein Bruder nicht am Start, wäre Jonathan der herausragende Athlet. So blieben ihm aber immerhin die WM-Titel 2010 und 2011 über die Sprintdistanz. Beim Wettkampf über die Olympische Distanz in Kitzbühel musste er sich wieder einmal nur seinem Bruder geschlagen geben. Auch der 22jährige Brownlee verzichte auf seinen Start in Hamburg, um sich für das größte Rennen seines Lebens vorzubereiten. Wenn alles optimal läuft, könnte er vielleicht sogar den älteren Bruder besiegen und Gold gewinnen.

 

 Steffen Justus (Deutschland)

Der Deutsche befindet sich in einer guten Form. Im April dieses Jahres gewann er sein erstes Rennen im Rahmen der WM-Serie in Sydney, allerdings in Abwesenheit der Briten. Justus ist ein ausgesprochener Kämpfertyp und kann während eines Rennens über sich hinauswachsen. Das hat er zuletzt beim Sprint in Hamburg unter Beweis gestellt. Mit seiner viel zitierten „zweiten Luft“ konnte er sich am Ende noch den dritten Rang sichern. Vorher landete er in Kitzbühel auf einem guten sechsten Rang. Die Medaillenränge scheinen daher sicher möglich zu sein. Gold wird der 30jährige aller Voraussicht nach aber nicht in Empfang nehmen.

 

 Jan Frodeno (Deutschland)

Der Moment, der das Leben von Jan Frodeno verändert hat, liegt ziemlich genau vier Jahre zurück. Als Außenseiter wuchs er beim Triathlon in Peking über sich hinaus und wurde am Ende Olympiasieger. Seither gehört er zur Weltspitze und verpasste den WM-Titel 2011 nur knapp. Danach hatte er mit einer langwierigen Verletzung zu kämpfen und kommt erst jetzt wieder richtig in Schwung. Daher ist es nicht verwunderlich, dass er sich über Plätze in den Top Ten, wie zuletzt in Hamburg, freuen kann. Seiner persönlichen Einschätzung nach, ist er in der Lage, in London eine Medaille zu gewinnen.

 

 Richard Murray (Südafrika)

Mit dem besten Rennen seiner Karriere hat sich der mehrfache Afrikameister zuletzt in Hamburg seinen ersten Erfolg in der WM-Serie gesichert. Besonders im abschließenden 10-Kilometer-Lauf hat er eine enorme Wettkampfhärte an den Tag gelegt und sich nach einem langen Kampf mit Javier Gomez ins Ziel gerettet. Damit hat sich Richard Murray auch in den erweiterten Favoritenkreis für das Olympische Rennen katapultiert. Allerdings scheint es doch äußerst fraglich, ob er den Triumph von Hamburg in London wiederholen kann. Eine Medaille wäre allerdings für den Südafrikaner bereits ein herausragender Erfolg.

Das stärkste Sprintfinale aller Zeiten bei Olympia 2012:
100 Meter Sprint Damen – Analyse auf wettbasis.com

 

Triathlon der Herren – Prognose und Wettbasis-Trend

Außergewöhnliche Rennen nehmen auch manchmal einen außergewöhnlichen Verlauf. Sollte das in London nicht der Fall sein, kann der Olympiasieger nur den Namen Brownlee tragen. Alistair Brownlee ist der ganz große Favorit und scheint derzeit nur, wenn überhaupt, von seinem Bruder zu schlagen zu sein. Daher wäre es nicht verwunderlich, wenn die britischen Brüder in London einen historischen Doppelsieg feiern würden. Für alle anderen Triathleten geht es in London wohl nur darum, wer die Bronzemedaille gewinnen wird.

 

Triathlon der Herren – Beste Wettquoten

 Alistair Brownlee (Großbritannien) – 1,70 Unibet
 Jonathan Brownlee (Großbritannien) – 3,40 Bwin
 Javier Gomez (Spanien) – 10,00 Bwin
 Richard Murray (Südafrika) – 15,00 Unibet
 Alexander Brukhankov (Russland) – 17,00 Bwin
 Steffen Justus (Deutschland) – 51,00 Bwin
 Jan Frodeno (Deutschland) – 67,00 Bwin
 Sven Riederer (Schweiz) – 101,00 Bwin

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Head-to Head

 Jonathan Brownlee (Großbritannien) – 1,40 Bwin
 Javier Gomez (Spanien) – 2,70 Bwin

 

Wetten auf: “Bester” Deutscher Teilnehmer beim Olympia Triathlon 2012:

 Steffen Justus (Deutschland) – 2,10 Bwin
 Jan Frodeno (Deutschland) – 3,00 Bwin
 Maik Petzold (Deutschland) – 3,30 Bwin



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