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Olympia 2012 Damen 100 Meter Freistil, 02.08.2012 (Vorschau)


Der Klassiker im Damenschwimmen

31. Juli 2012 / Levin
Britta Steffen (Deutschland)

Olympia 2012 Damen 100 Meter Freistil (Vorschau) – Die Schwimmwettbewerbe haben nicht nur bei Olympischen Spielen eine ganz besondere Anziehungskraft. Bei Großereignissen gehören die Wettkämpfe im kühlen Nass immer zu den absolut herausragenden Entscheidungen. In London 2012 wird das nicht anders sein. Einer dieser Highlights ist das 100-Meter-Freistil-Rennen der Damen. Diese Disziplin ist als Klassiker anzusehen und elektrisiert die Zuschauer und Sportler gleichermaßen. Im neu errichteten Aquatics Centre in der britischen Hauptstadt wird gerade das Rennen über 100 Meter Freistil der Damen ausgeglichen und offen wie selten sein. Der Kreis der Favoritinnen ist breit gefächert, was diesen Wettbewerb besonders attraktiv und spannend macht. Die Medaillenvergabe ist unklar. Gute Chancen aus dem deutschsprachigen Raum hat vor allem die Titelverteidigerin Britta Steffen aus Deutschland. Aus der Bundesrepublik ist außerdem noch Daniela Schreiber am Start, für die der Einzug in das Finale schon ein prima Erfolg wäre. Die Schweiz und Österreich stellen leider keine Starterin in dieser Disziplin. Ein besonderes Salz in der Suppe ist immer die Teilnahme von absoluten Underdogs. So tritt zum Beispiel Debra Daniel aus Mikronesien in diesem Wettbewerb an. Für diese Dame gilt allerdings nur das Olympische Motto: Dabei sein ist Alles. Der Startschuss zum Finale über die 100 Meter Freistil der Damen erfolgt am 2. August gegen 22:00 Uhr (MEZ).

 

Die Geschichte der 100 Meter Freistil der Damen bei Olympia

Seit 1912 gehören die 100 Meter Freistil der Damen zum festen Programm bei Olympischen Spielen. Erste Olympiasiegerin war Fanny Durack aus Australasien. Solche Nationen waren damals noch am Start. Sie benötigte für die 100 Meter 1:22,2 Minuten. Da könnte heute sogar die Dame aus Mikronesien mithalten. Eine Frau hat dieser Disziplin bei Olympischen Spielen ganz besonders ihren Stempel aufgedrückt. Zwischen 1956 und 1964 konnte die Australierin Dawn Fraser dreimal in Folge triumphieren. Ansonsten waren es unter anderem die Damen aus der DDR, die über die 100 Meter Freistil für Furore sorgten. Kornelia Ender 1976, Barbara Krause 1980 und Kristin Otto 1988 hießen die Olympiasiegerin aus Ostdeutschland. 2008 kam die Gewinnerin der Goldmedaille erneut aus Deutschland. Britta Steffen triumphierte in Peking und geht in London als Titelverteidigerin an den Start.

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Die Favoritinnen nach Saisonbestleistung

 

 Ranomi Kromowidjojo (Niederlande) – Saisonbestleistung 52,75 Sekunden

Persönliche Bestleistung 52,75 Sekunden (2012)

Beim Schwimmfestival in Eindhoven hat die junge Niederländerin in diesem Jahr ihre persönliche Bestleistung aufgestellt und sich damit an Spitze der Jahresbestenliste katapultiert. Mit dieser Zeit hat sie sich in die Favoritenrolle über diese Strecke gebracht. In den 4×100-Meter-Staffeln in Peking 2008 und bei den Weltmeisterschaften 2009 und 2011 konnte sie mit den Niederlanden jeweils die Goldmedaille gewinnen. Über die 100 Meter Freistil gewann sie bei der WM in Shanghai 2011 die Bronzemedaille. Außerdem ist sie amtierende Europameisterin über diese Distanz. Gold geht in dieser Disziplin nur über Ranomi Kromowidjojo.

 

 Sarah Sjoestroem (Schweden) – Saisonbestleistung 53,29 Sekunden

Persönliche Bestleistung 53,05 Sekunden (2011)

Blutjunge 18 Jahre ist die Schwedin erst und kann dafür bereits eine erhebliche Liste an Erfolgen vorweisen. In ihrer Spezialdisziplin, den 100 Meter Schmetterling, war sie bereits 2009 in Rom Weltmeisterin. Außerdem ist sie schon jetzt vierfache Europameisterin, unter anderem über die 100 Meter Freistil. Sarah Sjoestroem hat ihren Zenith noch lange nicht erreicht und hofft bei ihren zweiten Olympischen Spielen auf eine weitere Leistungssteigerung. Wenn ihr diese im Becken von London gelingen sollte, dürfte sie zum engsten Favoritenkreis auf Gold gezählt werden.

 

 Francesca Hallsall (Großbritannien) – Saisonbestleistung 53,57 Sekunden

Persönliche Bestleistung 52,87 Sekunden (2009)

Ihren größten internationalen Erfolg feierte die 22jährige Britin 2009  bei der WM in Rom, als sie über 100 Meter Freistil die Silbermedaille gewann. Mit diesem Rückenwind wurde sie dann 2010 in Budapest Europameisterin über diese Strecke. Im Olympischen Finale von Peking reichte es allerdings nur zu Platz acht. Francesca Hallsall wird versuchen, die Gunst der Stunde vor eigenem Publikum zu nutzen, um sich auf dem Podium zu platzieren. Mit etwas Glück und enthusiastischen Fans im Rücken ist das der jungen Britin durchaus zuzutrauen.

 

 Britta Steffen (Deutschland) – Saisonbestleistung 53,68 Sekunden

Persönliche Bestleistung 52,07 Sekunden WR (2009)

Die erfolgreichste Schwimmerin über 100 Meter Freistil in den letzten Jahren kommt aus Deutschland. Britta Steffen ist bereits Olympiasiegerin, Welt- und Europameisterin über diese Strecke und verfügt über enorme Erfahrung auf höchstem Niveau. Die Weltrekordinhaberin wird versuchen, ihren Titel in London zu verteidigen, auch wenn in diesem Jahr noch nicht die ganz tolle Zeit für sie heraussprang. Aus ihrem Umfeld ist zu hören, dass sie sich in einer erstklassigen Verfassung befindet. Eine erneute Goldmedaille scheint für die 28jährige in Reichweite zu sein.

 

 Melanie Schlanger (Australien) – Saisonbestleistung 53,74 Sekunden

Persönliche Bestleistung 53,74 Sekunden (2012)

Die Australierin ist bereits Weltmeisterin und Olympiasiegerin. 2007  gewann sie bei der WM in Melbourne mit der 4×100-Meter-Freistil-Staffel die Goldmedaille. Mit der 4×200-Meter-Freistil-Staffel stand sie in Peking ganz oben auf dem Podest. Als Einzelsportlerin ist Melanie Schlanger bislang aber noch nicht in Erscheinung getreten. Allerdings hat sie ihre persönliche Bestleistung in diesem Jahr in Sydney aufgestellt. Wenn sie an diese guten Leistungen anknüpfen kann, kann sie in London eine Medaille gewinnen. Dennoch gehört die 25jährige eher zu den Außenseiterinnen in diesem klasse besetzten Feld.

 

 Jeanette Ottesen (Dänemark) – Saisonbestleistung 53,90 Sekunden

Persönliche Bestleistung 53,41 Sekunden (2009)

Die Dänin absolviert in London bereits ihre dritten Olympischen Spiele. Ihre Spezialität ist eher der Schmetterlingsstil. Dort wurde die 24jährige bis dato vier Mal Europameisterin. Ihren größten Erfolg feierte sie aber auf bei den 100 Metern Freistil. 2011 bei der WM in Shanghai gelang ihr ein nahezu perfekter Wettkampf und sie gewann in einem toten Rennen die Goldmedaille ebenso wie die Weißrussin Aliaksandra Herasimenia. Ein ähnlicher Husarenritt ist Jeanette Ottesen auch in London zuzutrauen. Die Goldmedaille ist für die amtierende Weltmeisterin in Reichweite.

 

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 Femke Heemskerk (Niederlande) – Saisonbestleistung 54,17 Sekunden

Persönliche Bestleistung 54,14 Sekunden (2009)

Die Niederländerin ist eine ausgesprochene Allrounderin im Schwimmbecken. Erfolge konnte sie im Einzel aber noch nicht erzielen. Sie ist Olympiasiegerin, Weltmeisterin und Europameisterin, allerdings jeweils nur mit der 4×100-Meter-Staffel der Niederlande. In Einzelwettbewerben ist bei der 24jährigen der Knoten aber noch nicht geplatzt. Wahrscheinlich wird das auch in London nicht der Fall sein. Für eine Medaille käme Femke Heemskerk schon in Frage. Der Olympiasieg scheint aber für die Holländerin nicht greifbar zu sein. Dafür ist das Gold in der Freistilstaffel bereits vorprogrammiert.

 

 Aliaksandra Herasimenia (Weißrussland) – Saisonbestleistung 54,24 Minuten

Persönliche Bestleistung 53,45 Sekunden (2011)

Zum Saisonhöhepunkt topfit zu sein und seine bestmögliche Leistung abzurufen hat die Weißrussin bei der WM 2011 in Shanghai geschafft. In einem toten Rennen sicherte sie sich gemeinsam mit Jeanette Ottesen in 53,45 Sekunden die Goldmedaille. Das ist bisher der größte Erfolg in der Karriere der 26jährigen. Ihre Saisonbestleistung in diesem Jahr ist noch nicht berauschend, aber wenn ihr ein ähnlicher Husarenritt gelingen sollte wie in Shanghai, dann liegt für Aliaksandra Herasimenia auch im Londoner Aquatics Center die Goldmedaille im Bereich des Möglichen.

 

100 Meter Freistil der Damen – Prognose und Wettbasis-Trend

Das Feld der Favoritinnen ist weit. An erster Stelle steht die Niederländerin Ranomi Kromowidjojo. Sie sollte die erste Anwärterin auf die Goldmedaille sein, doch die Verfolger sind durchaus qualitativ hochwertig. Die Europameisterin Sarah Sjoestroem, die Olympiasiegerin Britta Steffen und die beiden Weltmeisterinnen Jeanette Ottesen und Aliaksandra Herasimenia rechnen sich auch gute Chancen auf den obersten Podiumsplatz aus. Die Britin Francesca Hallsall wird nur gewinnen können, wenn das Publikum sie zum Erfolg trägt. Wir prognostizieren aber die junge Holländerin mit dem wohlklingenden Namen Ranomi Kromowidjojo als Olympiasiegerin.

Olympia 2012 – Der aktuelle Medaillenspiegel:
Medaillenspiegel und noch mehr News auf der Original Olympia Seite

 

100 Meter Freistil der Damen – Beste Wettquoten

 Ranomi Kromowidjojo (Niederlande) – 2,50 Bwin

 Sarah Sjoestroem (Schweden) – 5,25 Betsson

 Britta Steffen (Deutschland) – 7,25 Betsson

 Jeanette Ottesen (Dänemark) – 10,50 Betsson

 Aliaksandra Herasimenia (Weißrussland) – 10,50 Betsson

 Francesca Hallsall (Großbritannien) – 15,50 Betsson

 Femke Heemskerk (Niederlande) – 21,00 Betsson

 Melanie Schlanger (Australien) 40,00 Unibet



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