NHL – Stanley Cup Finale: Pittsburgh Penguins verkürzen
3. Juni 2009 / lukas
Penguins bleiben dran
Nachdem Detroit seine beiden Heimspiele gewann, gab es im Revival vom Vorjahr den ersten Sieg der Penguins. Pittsburgh setzte sich in einem ausgeglichenen Spiel mit vielen Torszenen mit 4:2 durch und verkürzte somit in der "Best of seven"-Serie auf 2:1. Das Gesicht der Penguins bilden Sidney Crobsy und Malkin, doch das Herz und die Seele ist eindeutig Sergei Gonchar, der mit seinem Treffer den Sieg ebnete. Der russische Veteran hielt also Championship-Träume der Penguins am Leben.
Das Auftaktdrittel entwickelte sich zu einem echten Schlagabtausch. Talbot (5.) erzielte vor rund 17.000 Fans die Führung für die Hausherren, doch nur zwei Minuten später war der Kapitän der Red Wings, Zetterberg, zur Stelle. Franzen (12.) stellte im Powerplay die erstmalige Führung des Rekordmeisters her, Letang (16.) glich ebenfalls in Überzahl aus.
Im Mitteldrittel beschränkten sich beide Teams zunächst auf die Defensive. Beiden Finalteilnehmern war zu diesem Zeitpunkt bewusst, dass jeder Treffer die Serie hätte entscheiden können. Dementsprechend vorsichtig wurde daher in diesem Drittel, das torlos endete, agiert.
Im Schlussabschnitt war dann Gonchar (51.) im Powerplay zur Stelle, ehe der "Man of the Match", Talbot, in der letzten Minute mit einem Empty Net Goal den Sieg fixierte. Bill Guerin, Winger von Pittsburgh, meinte zur Leistung von Gonchar: "Er ist ein wahrer Kämpfer und ein sehr ruhiger Kerl, er sagt wenig und bleibt meist ruhig. Gonchar lässt sein Spiel für sich sprechen. In der gesamte Liga hat jeder enormen Respekt vor ihm." Gonchar hatte vor allem mit einer Verletzung in der Preseason zu kämpfen, die dafür verantwortlich war, dass er vier Monate ausfiel. Erst am 14.Februar dieses Jahres gab er sein Comeback und musste abermals nach einem Zusammenstoß mit Alex Ovechkin ausgerechnet in der Play Off-Phase eine Woche pausieren.
Nach dem Erfolg über Detroit blieb dem Vorjahresfinalisten eine "do or die" Serie von vier Spielen in Folge erspart. Gegen den amtierenden Champion Detroit Red Wings wäre ein 3:0 wohl nicht mehr aufzuholen gewesen und so können Crosby & Co. nun neue Hoffnung schöpfen. Wärend bei Pittsburgh alle von Gonchar schwärmen, ist es bei Detroit der Rookie Justin Abdelkader. Der 22jährige Winger hält nach seinen beiden Premierentoren in der Postseason sogar bei mehr Scorerpunkten als Malkin und Crosby in der Serie mit Pittsburgh. Abdelkader war nach Dino Ciccarelli (Minnesota) 1981 der erste Rookie, der in den Final Games scoren konnte. Nach über zwei Jahren ohne Treffer in der regulären Saison und seinen ersten sieben Play Off Games, schrieb der junge Stürmer ausgerechnet im Stanley Cup Finale an. Die Red Wings vertrauen weiterhin auf ihre jungen Talente. Trotz der Wichtigkeit des Stanley Cups dürfen immer wieder junge Spieler ihr Talent beweisen.
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Schlagwörter: Detroit Red Wings, NHL, Pittsburgh Penguins, Play Off, Stanley Cup





