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NHL – PLAY OFF – Conference 1/2 Finale


2. Mai 2009 / lukas

Gestern Nacht wurden die Conference Halbfinal Play Off Entscheidungen eingeleitet. Dabei trafen die Vancouver Canucks auf die Chicago Blackhawks. In einem wahren Offensivspektakel setzten sich die Canucks knapp mit 5:3 durch und gingen somit 1:0 in der Serie in Führung. Das Eröffnungsdrittel wurde mit zahlreichen Strafen überschattet und weckte Erinnerungen an das letzte Duell dieser Vereine als einige Spieler blutig das Eis verließen. Nach einer 4minütigen Überzahlmöglichkeit für Vancouver brachte das anschließende Powerplay das erlösende 1:0 durch Demitra (16.). Im Mitteldrittel erhöhten die Canucks zunächst durch Sedin (26.) und Kesler (36.) auf eine komfortable 3:0 Führung. Im Schlussabschnitt wurde dann Eishockey vom Feinsten geboten. Nachdem Kane mit zwei Treffern sowie Bolland für Chicago ausglichen, brachte der Finne Sami Salo 77 Sekunden vor der Schlussirene die Canucks mit 4:3 in Führung. Ryan Johnson sorgte mit dem Empty Net Goal für die 5:3 Entscheidung. Vancouver prägte die gute Defensiv-Taktik – vor allem Goali Loungo war gegen St. Louis mit nur 6 Gegentreffern in 4 Partien ein wichtiger Rückhalt. Chicagos junge Lineup mit Versteeg, Kane und Toews kombinierte 17 Punkte gegen das Veteranen Team Calgary. Sie zeigten keine Angst. Vancouver führt in der "Best of seven" Serie mit 1:0 dennoch sind die Chancen für Chicago nicht gesunken. Das junge Team hat viel Potenzial, bereits gegen die Flames lag man 0:2 zurück.

Detroit – In der Joe Louis Arena wird die Partie zwischen den letzten beiden Stanley Cup Siegern, Detroit und Anaheim, eingeleitet. Nachdem die Ducks die reguläre Season auf den 8ten Platz absolviert hatten, rechneten die Red Wings am wenigsten mit Anaheim als Halbfinalgegner. In überraschend leichten Spielen gegen President Trophy Gewinner San Jose rangen die Ducks die topgesetzten Sharks in nur 6 Games nieder. Nächste Stadion Detroit. Die Formel für den Erfolg in den Play Offs wurde aus dem Jahr 2007 mitgenommen als die Ducks den Stanley Cup gewannen. Detroit überzeugte vor allem mit der Effizienz und und guten Goaldtending. Columbus (Viertelfinalgegner der Red Wings) biss sich an Goali Chris Osgood sprichtwörtlich die Zähne aus. Detorit muss allerdings auf den Topabwehrspieler Rafalski verzichten, der mit upper body außer Gefecht ist. Somit wird Kapitän Nicklas Lidstrom gepaart mit Jonathan Ericsson. Kronwall wird auf der Seite mit Brad Stuart skaten. Bett Lebda bekommt den 47 Jahre alten Chris Chelios der 2009 sein Postseaon Debüt feiert als Partner. Die Red Wings halten seit 9 Jahren eine fortdauernde Serie mit über 100 Punkte in einer Saison. Das ist die längste aktive Serie zur Qualifkation der Postseason. Außerdem ist Detroit mit eines der toprangierenden Teams -  mit der besten Ausbeute bei Powerplay Situationen (25,5 %). Anaheim ist dennoch nicht zu unterschätzen. Keiner erwartete, dass die Ducks San Jose aus dem Rennen um den Stanley Cup werfen. Warum dann nicht auch die Red Wings? Zumindest mit den Namen können die Kalfiornier mithalten mit: Scott Niedermayer, Ryan Carter, Teemu Selanne, Francois Beauchemin, Chris Pronger und Gigure – sie alle sind in der NHL schon lange ein wichtiger Bestandteil. Jungster Jonas Hiller wird wohl anstatt Gigure abermals hinter den Pfosten stehen. Er war es, der schon die Sharks zur Verzweiflung gebracht hat. Quoten: für Gastgeber Detroit wird bei Interwetten eine 1,65 Quote geboten, bei Tie erhält man 4,50 und bei Sieg von Anaheim eine 3,30 Quote.









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