NBA: Cleveland zieht Kopf aus der Schlinge
29. Mai 2009 / christoph
Die Cleveland Cavaliers leben weiter, auch in den NBA Saison 2008/2009. Das dazu ein überragender LeBron James notwendig sein würde war vorhersehbar, dass dieser es aber nahezu perfekt verstand die richtige Mischung aus eigenen Würfen und ablagen auf seine Mitspieler zu finden spricht für den wohl besten Spieler der Welt.
Dennoch war es kein leichter Weg zum 2:3 in der Best of 7 Serie. Bis in die Schlussphase lagen beide Verein gleich auf, doch verhinderte eine starke Serie der Cavs das mögliche Ende. Dabei war es nicht James, der für die Vorentscheidung sorgte, sondern Gibsons Dreier, welche die Magic zur Verzweiflung brachten.
Großen Anteil am Misserfolg bei Orlando aber hatten die Foulprobleme der Topstars. Center Howard zog gleich 2 unglückliche Fouls und musste 10 Minuten mit 5 Fouls spielen, wobei ein weiteres für Howard das Spielende bedeutet hätte. Das unter diesen Voraussetzungen eine starke Verteidigungsarbeit nicht möglich war und somit die Cavaliers viele Freiräume unter den Körben bekamen ist eine logische Schlussfolgerung.
Somit könnte Spiel 6 den Ausschlag für den Seriensieg geben. Ein Heimerfolg der Magic käm dem 4:2 gleich und würde den Sieg für die Außenseiter perfekt machen. Doch ein Auswärtssieg legt alle Trümpfe zurück in die Hände des Königs.
Wenn es gelingt Howard nicht früh aus dem Spiel zu nehmen, sodass dieser länger mit vollem Einsatz gegen James verteidigen kann und Alston zurück zu den Trefferquoten der ersten 4 Spiele findet, dann ist die Überraschung durchaus drin.
Vorerst werden die Los Angeles Lakers versuchen die Serie im Westen mit 4:2 zu gewinnen. Dazu wäre ein Auswärtssieg in Denver nötig. Eine leichte Aufgabe sieht anders aus, doch wird Kobe Bryant alles daran setzen ein 7.Spiel in Los Angeles zu vermeiden.
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