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Mexico vs. Gabun, 29.07.2012 – Olympische Spiele – Gruppe B


Überraschen die Afrikaner erneut?

28. Juli 2012 / Marcel
Giovani Dos Santos (Mexiko)

Mexico vs. Gabun – 29.07.2012 – Olympische Spiele – Gruppe B – 2.Spieltag – Anstoß: 15.30 in Coventry (Endergebnis 2:0 für Mexiko, Dos Santos mit beiden Toren für Mexiko, damit reicht Mexiko am letzten Spieltag bereits ein Unentschieden fürs Weiterkommen, im Moment sind die Mexikaner in der Tabelle vorne auf Platz 1 gemeinsam mit Südkorea, da die Schweiz heute überraschend 1:2 gegen Südkorea verloren hat)

Gestern Abend wurden die Olympischen Spiele ganz offiziell eröffnet, am morgigen Sonntag betreten die olympischen Fußballer schon zum zweiten Mal das Feld. Die Ausgangsposition in Gruppe B mit Mexico, Gabun, Südkorea und der Schweiz ist fast unverändert. Beide Gruppenspiele am ersten Spieltag endeten 1-1, weshalb Spannung bis zum letzten Spieltag garantiert ist. Dennoch geht es in dem anstehenden Duell zwischen Mexico und Gabun bereits um sehr viel. Der Gewinner hat sehr gute Chancen auf ein Weiterkommen ins Viertelfinale, der Verlierer hingegen steht vor dem letzten Gruppenspiel bereits ziemlich unter Druck. Dass Gabun nach einem Spiel gegen die Schweiz schon einen Punkt auf der Habenseite hat, war sicherlich eine kleine Überraschung. Zeitweise spielten die Afrikaner einen guten und schnellen Fußball, so dass die Schweiz alles daran setzen musste, in Unterzahl das Spiel nicht zu verlieren. Mexico hingegen enttäuschte in ihrem Auftaktspiel gegen Südkorea. Die Koreaner hatten die besseren Anlagen und waren läuferisch sehr viel stärker als die müde wirkenden Mexikaner, denen der letzte Biss ohne Frage fehlte. Dennoch gehen die Mittelamerikaner als Favorit in diese Partie gegen den namenlosen Underdog der Gruppe.

 

Mexico

Die erste Überraschung bei den Mexikanern gab es bereits vor dem Spiel. Der bekannteste Spieler des Teams und Leistungsträger Giovanni dos Santos von den Tottenham Hotspurs saß nur auf der Bank, was viele Falten auf die Stirn der mexikanischen Fußball-Fans trieb. Keiner hatte dies erwartet, erst in der 66min kam der 48fache A-Nationalspieler in die Partie, konnte dem Spiel aber nicht mehr seinen Stempel aufsetzen. Ohnehin lief das mexikanische Offensivspiel sehr behäbig. Man hatte große Probleme gegen die agilen, laufstarken und technisch sehr versierten Südkoreaner, die insgesamt mehr Spielanteile besaßen, ohne wirklich zu überzeugen. Am Ende gab es zwei große Chancen für Mexiko, die sie allerdings beide kläglich vergaben und somit den Lucky Punch kurz vor Schluss verpassten.

Die Erwartungen vor diesen olympischen Spielen waren in Mexiko sehr groß. Zuletzt überzeugten die Junioren-Nationalmannschaften mit dem Titelgewinn bei der U17-Weltmeisterschaft vor einem Jahr, sowie mit dem guten dritten Platz bei der U20-WM in Kolumbien. Man erhoffte sich durch die vielen jungen Talente auch beim olympischen Fußballturnier eine gute Rolle zu spielen. In Ansätzen erkannte man auch immer wieder die spielerische Klasse, die die Lateinamerikaner an den Tag legen können, wenn sie sich in guter Form befinden. Die Stärke des Teams von dem kautzigen Trainer Tena ist sicherlich das Offensivspiel. Mit Giovanni dos Santos und dem 28Jährigen Oribe Peralta sowie Marco Fabian besitzen sie eine hohe Qualität im Angriffsspiel. Allerdings konnte das Trio ihre Spielweise noch nicht umsetzen, da man zu dritt gemeinsam noch nicht auf dem Feld stand. Die Schwäche liegt demnach ganz klar in der Defensive. Zwar fing man im ersten Spiel kein Gegentor, doch immer wieder ergaben sich Lücken für die Südkoreaner, die sie allerdings nicht genügend ausnutzen konnten. Gegen Gabun erwartet die Mexikaner ein ähnliches Spiel wie gegen die Asiaten. Auch die Afrikaner sind sehr schnell, wendig und gut am Ball. Sollte Mexiko aber zur Normalform finden und ihre starken Offensivspieler besser in Szene setzen, sollten sie gegen die unsichere Abwehr Gabuns zu einigen hochkarätigen Chancen kommen.

Formcheck Mexico:

  • Remis vs. Südkorea 0-0
  • Sieg vs. Türkei 3-0
  • Sieg vs. Niederlande 4-2
  • Sieg vs. Weissrussland 2-1
  • Niederlage vs. Frankreich 1-3

 

Gabun

Gabun ist eine der Entdeckungen der letzten Jahren im afrikanischen Fuußball. Die kleine “Azingo Nationale” hat sich mittlerweile schon auf Platz 45 der Weltrangliste nach vorne gearbeitet und steht damit vor bekannten europäischen Nationen wie beispielsweise Schottland, Belgien oder Polen. Als Belohnung für die großartige Entwicklung vergab der afrikanische Fußballverband die Afrikameisterschaft 2012 an Gabun zusammen mit Äquatorialguinea. Mit einer beeindruckenden Leistung und Spaß-Fußball schaffte es das Team von dem deutschen Trainer Gernot Rohr bis ins Viertelfinale, wo sie knapp und unglücklich im Elfmeterschießen gegen Mali scheiterten, nachdem sie in der Vorrunde alle drei Spiele gewinnen konnten. Diesen Aufwärtstrend konnten sie im ersten Spiel überhaupt bei der Olympiade für das Land durchaus bestätigen. Gegen die Schweiz war man nicht wirklich unterlegen. Man überzeugte durch schnellen und technisch guten Fußball und hatte am Ende gar die Chance den Favoriten zu stürzen. Doch trotz der gelb-roten Karte gegen den Schweizer Buff gelang es Gabun nicht mehr die Sensation perfekt zu machen und mit einem Sieg ins Fußballturnier zu starten.

Der bekannteste Spieler und Star des Teams ist zweifelsohne Stürmer Pierre Aubameyang. Der 23jährige Stürmer spielt derzeit in Frankreich für den AS St.Etienne, stand aber auch schon beispielsweise beim OSC Lille unter Vertrag. Bei der Afrikameisterschaft schoss er in allen drei Vorrundenspielen ein Tor und avancierte schnell zum Publikumsliebling und absoluten Führungsspieler des Teams. Neben Aubameyang sind es vor allem die Defensivakteure, die eine sehr Ausbildung genossen haben. Remy Ebanega und Henry Ndong spielen in jungen Jahren schon für den AJ Auxerre, auch Steve Nzambe oder Alexander Ndoumbou von Olympique Marseille konnten ihr großes Potential schon das ein oder andere Mal unter Beweis stellen. Ein Vorteil der gabunischen Nationalmannschaft ist sicherlich das Standing. Sie werden immer noch oft, zumeist von den großen Nationen, unterschätzt und können demnach in jedem Spiel sehr befreit und locker aufspielen. Technisch sind die Afrikaner sehr gut ausgebildet und auch läuferisch legen sie ein großes Pensum an den Tag. Körperlich allerdings haben sie große Defizite und auch in der taktischen Disziplin fehlt ihnen einfach noch die Erfahrung und die internationale Cleverness. Ich sehe Gabun zwar auf dem Papier als Außenseiter, dennoch traue ich ihnen auch gegen Mexiko eine Überraschung zu. Sie müssen nur noch konsequenter nach vorne spielen und hinten weniger zulassen als beispielsweise in der Anfangsphase gegen die Schweizer Nati.

Formcheck Gabun:

  • Remis vs. Schweiz 1-1

 

Fazit: Auf dem Papier und rein vom Namen her sind die Mexikaner deutlicher Favorit in diesem Duelle. Gabun allerdings hat sich in den letzten Jahren enorm weiterentwickelt und gehört mittlerweile zu den spielstarken afrikanischen Mannschaften, die immer für eine Überraschung sorgen können. Schon im ersten Spiel konnten sie zeitweise durch guten und schnellen Fußball überzeugen und auch bei der Afrikameisterschaft konnten Spieler wie Aubameyanng für Furore sorgen. Dennoch hat Mexiko mehr Potential und auch die besseren Spieler in ihren Reihen. In Normalform sollte Mexiko das Spiel gewinnen. Vergeben sie aber ähnlich viele und klare Torchancen wie im Auftaktspiel gegen Südkorea, dann müssen sie aufpassen, dass Gabun sie nicht auskontert und die Chancen nutzt. Mexiko hat zuletzt mit den Junioren-Mannschaften gute Ergebnisse eingefahren. WM-Titel bei der U17, WM-Dritter bei der U20 und der Turniersieg beim rennomierten Turnier von Toulon mit der U21-Mannschaft. Das Potential ist vorhanden, schöpfen sie es in diesem zweiten Spiel aus und finden Giovanni dos Santos zu alter Form zurückt, dürfte es für die jungen Afrikaner ein sehr schweres Unterfangen geben.

Wettquoten Mexiko – Gabun:



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