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King George VI Pferderennen 2012 in Ascot


Nathanial vor der Titelverteidigung oder schafft das deutsche Pferd Danedream die Sensation?

20. Juli 2012 / Hans
Pferderennen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

(Die deutsche Stute Danedream gewinnt mit einer Nasenlänge Vorsprung vor Vorjahressieger Nathaniel)

 

2012 King George VI and Queen Elizabeth Stakes
Kurs: Ascot
Distanzce: 1m4f
Going: (wahrscheinlich) Soft

Das King George VI and Queen Elisabeth Rennen ist eines der bedeutendsten Flat Rennen in Großbritannien (Ascot). Es ist Teil der British Champions Series und bietet das zweithöchste Preisgeld der gesamten Saison – 1.000.000 Pfund stehen insgesamt bereit. Nur das Epson Derby Anfang Juni bietet noch mehr Preisgeld.

Group 1, Class 1 ist das feinste, was die Rennszene in GB zu bieten hat und offen ist das Rennen für Pferde ab 3 Jahre. In seiner jetzigen Form wurde das Rennen das erste Mal 1951 abgehalten und hatte einige der berühmtesten und größten Flat-Pferde  zu Gast.
Natürlich sind nicht nur die besten Pferde hier unterwegs, sondern auch die besten Jockeys, die besten Trainer und die erfolgreichsten Besitzer geben sich hier Jahr um Jahr die Ehre.

Schaut man ein bisschen auf die Ergebnisse der letzten Jahre, sind vor allem 2 Trainer interessant, die hier wieder ihre Pferde präsentieren werden:

Aiden O’Brien und Sir Micheal Stoute waren in den letzten Jahren als Trainer mehrfach hier erfolgreich und sollten auch dieses Jahr keinesfalls abgeschrieben werden.

Die Jockeys Kieren Fallon und Frankie Detorri waren hier ebenfalls schon erfolgreich, Detorri sogar mehrfach. Auch wenn er im Voraus noch nicht gelistet ist, kann man davon ausgehen, dass Johnny Murtagh wieder mit von der Partie ist. Er reitet zwar nicht mehr als Stammjockey für den Stall von O’Brien, sollt aber trotzdem seinen Weg in dieses Rennen finden.

Als Besitzer tut sich hier vor allem Michael Tabor hervor, war er doch zumindest Mitbesitzer der Sieger von 2000,2001,2006,2007 und 2008. Auch dieses Jahr hat er mit St. Nicholas Abbey wieder einen Starter im Feld.

St. Nicholas Abbey ist auch gleich einer der interessantesten Starter in diesem Feld. Nicht nur, dass Michael Tabor einer der Besitzer ist, das Pferd wird auch von Aiden O’Brien trainiert und könnte von Johnny Murtagh geritten werden. Letzteres ist zwar noch Spekulation, saß doch zuletzt JP O’Brien im Sattel, aber rein theoretisch wäre dieses Booking möglich.

Fakt ist, das St. Nicholas Abbey wahrscheinlich als Favorit für dieses Rennen an den Start geht – im Moment bekommt man Quoten zwischen 2 und 3 für dieses Pferd. Seine Form sieht auf dem Papier gut aus, 221 dieses Jahr, unter anderem im Coronation Cup in Epson Anfang letzten Monats, einem Group 1 Rennen über 1m4f.  In den beiden anderen Rennen, einem Group 1 und einem Group 3 Rennen, ist St. Nicholas Abbey aber ebenfalls als Favorit gestartet, und musste sich unter anderem dem Außenseiter Windsor Palace geschlagen geben, der auch in der King George eine Außenseiterrolle ausfüllt.

Dazu gibt es Parallelen in der Form zu letztem Jahr. Auch da konnte sich  St. Nicholas Abbey im Coronation Cup durchsetzen, wurde im King George dann aber nur Dritter. Nathaniel, ebenfalls dieses Jahr wieder im Rennen, siegte damals mit 4 Längen Vorsprung. Die Form 2011 wies 311 auf, nun ist sie 221 und wieder ist es fraglich, ob St. Nicholas Abbey hier nicht das Nachsehen haben wird. Der Untergrund wird laut Vorhersage eher aufweichen und als “soft” deklariert werden, und die meisten Siege kamen über guten oder gar festen Untergrund.

Nathaniel hat mit weicherem Untergrund nicht so viele Probleme, 3 Rennen auf weichen oder “good to soft” endeten in zwei ersten und einem zweiten Platz. Als letztjähriger Sieger tritt er hier zur Titelverteidigung an, bietet aber wenig aktuelle Form zum studieren. Lediglich zwei Rennen wurden nach dem Sieg letztes Jahr gelaufen, eines war das Quipico Champions Stakes (Group 1), wo er einen respektablen Lauf ablieferte und Fünfter in sehr starker Konkurrenz wurde und zuletzt das Coral-Eclipse  – Group 1 und ebenfalls Teil der British Champions Series – welches er gewinnen konnte. Nur ein Rennen in seiner Karriere beendete Nathaniel nicht unter den ersten Zwei (eben das Champions Stakes), und auch hier sehe ich ihn wieder auf dem Treppchen und vor St. Nicholas Abbey.

Das er mit dieser Prognose noch nicht den ersten Platz sicher hat, liegt unter anderem an der Konkurrenz aus Deutschland! Danedream, Starter für das Gestüt Eberstein & Teruya Yoshida, hat sich mit ihren 4 Jahren vor allem in Group Rennen in Frankreich und Deutschland einen Namen gemacht. Ganze 14 Rennen in Listed oder Group Rennen hat das Pferd schon hinter sich, davon konnte es 6 gewinnen und zweimal auf einen Platz kommen. Vor allem 2011 in guter Form, kommt es hier mit einer Bilanz von 1 4(von 4) dieses Jahr zum ersten Mal nach Großbritannien.

Das letzte Rennen wirft ein großes Fragezeichen auf, da man keine wirkliche Erklärung für das schwache Rennen finden mag, aber der Rest der Bilanz sieht beeindruckend aus:

2011 war das zweiterfolgreichste Jahr eines deutschen Pferdes aller Zeiten. Danedream konnte sich mehrfach in Group 1 Rennen mit deutlichem Abstand durchsetzen und hat dabei unter anderem in Longchamp (Paris/FR) einen fünf-Längen Sieg herausgelaufen und den Bahnrekord damit unterboten. Zu den Konkurrenten in diesem Rennen zählten unter anderem der Irish Champion Stake und mehrfache Group 1 Sieger So You Think, der letztjährige Zweite der King George VI, Workforce und St. Nicholas Abbey – alle mit weitem Abstand hinter Danedream.

Neben dem letzten vierten Platz hatte es noch einen Durchhänger in Japan, wo es aber immerhin bestes ausländisches Pferd war und den sechsten Platz erreichte.
Das Pferd ist auch dafür bekannt, auf jedem Untergrund gut zu laufen, so dass sich der Trainer eher weniger Gedanken um Regen oder Sonne macht. Alles in allem eine sehr starke Mischung, mit viel Erfahrung und Erfolg rund um die Welt. Zurecht ist das Rating astronomisch hoch und das Pferd eine gute Wahl für einen Tipp auf den ersten Platz.

Ebenfalls hoch in den Ratings steht Deep Brilliante, ein japanischer Teilnehmer und Sieger des Japan Derbys. Der Sieg war knapp, trotzdem sind die Ratings hochgegangen und es wird viel von dem Pferd erwartet. Für einen Sieg hier fehlt dem  gerade einmal dreijjährigem Pferd vielleicht noch etwas die Erfahrung, und auch die Bilanz in den bisherigen Group Rennen ist mit 12231 nicht mit dem von Danedream vergleichbar, vor allem, da die Rennen in Japan doch sehr andere Bedingungen bieten als die in Großbritannien.

Dunaden hatte ein sehr gutes Jahr 2011, welches er mit einem Hattrick in Group 1 und 3 Rennen abschließen konnte. Unter anderem gewann er hier den Melbourne Cup in Australien und platzierte sich einmal mehr vor dem konstant gut laufendem Red Cadeux. Dieses Jahr konnte das Pferd bisher nicht an seinen Erfolg von 2011 anknüpfen und kommt auf eine Form von 332 in dieses Rennen, wurde aber im letzten Rennen nur knapp zweiter hinter Sea Moon, welcher Favorit für das Rennen war und dem auch gerecht wurde.

Sea Moon konnte nicht nur das Hardwicke Stakes (Group 2) für sich entscheiden, sondern hat alle seine Starts in Group Rennen unter den ersten drei beenden können – 3 Siege, 2 Plätze sind die Bilanz. 2011 ist Sea Moon schon gegen einige der Konkurrenten hier angetreten, unter anderem musste er sich Masked Marvel und Brown Panther in der St. Leger Stakes (Group 1) geschlagen geben und St. Nicholas Abbey im Breeders Cup in den USA (Churchill downs) den Vortritt lassen.
Auch wenn der Sieg zuletzt im Hardwicke Stakes Respekt verlangt, dürfte Sea Moon im Rennen mit den Konkurrenten zu kämpfen haben. Masked Marvel hatte ein gutes Jahr 2011, kämpft aber gegen seine derzeit schlechtere Form 2012 – obwohl auch er im letzten Rennen wieder einen Lichtblick hatte. Brown Panther muss sich noch an die Konkurrenz in diesem Group 1 Rennen herantasten, hat er doch noch nicht viel Erfahrung in diesen Sphären und Windsor Palace ist nach seinem Achtungserfolg (und einzigem Sieg) gegen St. Nicholas Abbey wieder in alte Muster zurückgefallen und konnte nicht wirklich überzeugen in seinen letzten Rennen.  Reliable Man und Shareta von A De Royer-Dupre könnten sich durchaus platzieren, dürften aber einen oder zwei aus dieser Gruppe definitiv vor sich finden – weder die Form noch die Erfahrung geben ihnen auf dem Papier einen Vorteil gegenüber der Konkurrenz.

 

Fazit:

Zusammengefasst kann man sagen, dass der letztjährige Sieger Nathaniel durchaus das Double schaffen könnte. Danedream ist aber eine ernsthafte Gefahr, und sollte es das Pferd schaffen, sich den Bedingungen in England anzupassen, ist ein Sieg durchaus gut möglich.

Der derzeitige Favorit in den Quoten, St. Nicholas Abbey, könnte wieder das Nachsehen haben und sich mit einem zweiten oder dritten Platz zufrieden geben müssen,obwohl der Trainer/Stable in sehr guter Form sind.

Dunaden, Deep Brilliante und Sea Moon müssen sich, wenn überhaupt, mit einem Platz begnügen, wobei letzterer zu beovorzugen ist auf Grund seines Sieges im Harwicke Stakes.

Von den klaren Außenseitern hat Masked Marvel das größte Potential, für eine Überraschung zu sorgen.

 

Wettquoten für den Darley July Cup bei Bet365

 

Nathanial 3.75

Sea Moon 4.00

St. Nicholas Abbey 4.00

Dunaden 7.50

Danedream 10.00

Deep Brillante 17.00

Reliable Man 21.00

Brown Panther 26.00

Masked Marvel 51.00

Robin Hood 201.00

 



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