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GRAND SLAM Wimbledon: 2te Runde RECAP


24. Juni 2009 / lukas

 

Topgesetzte eine Runde weiter

Die No.1 des Turniers, Roger Federer, gab sich gegen Guillermo-Garcia Lopez keine Blöße und gewann eindeutig mit 6:2 6:2 6:4. Der "Rasenkönig" war in allen Belangen des Spiels überlegen und gab seinen Service nie ab. Erst im entscheidenden Satz kam Lopez besser in Form, musste aber bereits früh das Break hin nehmen ehe der Federer Express seinen ersten Matchball nutzte. Im neuen Look und alter Stärke beweist Federer einmal mehr seine Vormachtstellung auf diesem Belag. Die Jagd zu seinem 6ten Wimbledon-Erfolg ist somit eröffnet. 

Novak Djokovic hatte da mehr Mühe mit seinem Gegenüber Simon Greul. Im ersten Satz musste der Weltranglisten 4te früh seinen Aufschlag abgegeben, ehe dieser das Ruder seinerseits rumreißen konnte und beim Stand von 6:5 den bis dato gute servierenden Greul den entscheidenden Aufschlag abnahm. Nach diesem Satzgewinn war der Wiederstand vorzeitig gebrochen. Mit den Sätzen 2 und 3 hatte "Nolo" kaum Probleme und gewann diese mit 6:1 6:4. 

Die wohl spektakulärste Partie in der Herren-Tableau war zwischen Fernando Verdasco und Kristof Vliegen zu begutachten. Dabei musste der Spanier und als Nummer 7 gesetzte Sandplatzspezialist lange um seinen Sieg zittern, denn der Belgier hielt voll dagegen. Nach dem im ersten Satz keine Breaks zu verbuchen waren, sicherte sich Verdasco das erste Tiebreak mit (7/3). Auch in den nächsten beiden Durchgängen hielten beide Spieler auf einem sehr hohem Level ihre Aufschläge. Den zweiten Satz sicherte sich Vliegen, im dritten hatte der Belgier trotz 4:1 Führung im Tiebreak mit 4:7 das Nachsehen. Das erste Break bringt die Entscheidung. Beim Stand von 5:4 sicherte sich Verdasco den zweiten Matchball. 

French Open Finalist Robin Söderling setzte sich gegen Marcel Granollers mit 4:6 7:6 6:4 7:5 durch. Der Schwede musste dabei einen wahren Arbeitstag hinlegen, denn das junge Talent aus Spanien hielt gut dagegen und konnte Söderling auf der gesamten Linie bis zum Schluss fordern. In der Statistik hatte Granollers sogar die Nase vorne. Mit 23 Assen und 50 Winner musste sich der Spanier nach hartem Kampf beugen, nach dem Söderling ihm den Aufschlag beim Stand von 5:5 abnahm und mit seinem 12ten Ass das Spiel beendete. Granollers zeigte abermals eine solide Leistung und konnte schon bei den French Open Nadal fordern. 

Keine Mühe hatte der Franzose Jo-Wilfried Tsonga der die Runde 3 durch die Aufgabe von Simone Bolelli erreicht. Die größte Überraschung des Tages verpasste der Österreicher Stefan Koubek, der gegen Tommy Robredo bereits 2:0 Satzführung verteidigte. Doch mit Fortdauer des Matches musste Koubek, der das Turnier mit dem Protectet Ranking antrat, seinem köperlichen Abbau Tirbut zollen. Der Spanier Robrebo, die Nummer 15 von Wimbledon sicherte sich drei Sätze in Folge mit 6:4 7:6 6:1. Dabei hatte Koubek immense Moral bewiesen, als dieser im dritten Satz bereits mit 3:1 zurücklag und sich mit einem Rebreak zurück ins Match brachte. Doch ein weiteres Break brachte dann die Entscheidung. Nach verlorenem Tiebreak im 4ten Satz ging die Psyche Koubeks total verloren und erwischte einen denkbar schlechten Start in den entscheidenden Durchgang und kassierte sofort das Break, das sein Ausscheiden besiegelte. 

Philip Kohlschreiber der als Nummer 27 gesetzte in das das Turnier startete, hatte unerwartet mit Ivo Minar aus Tschechien mehr zu kämpfen. Nach dem der Auftakt programmgemäß mit dem ersten Satzgewinn startete, sicherte sich Minar die nächsten beiden Sätze und hatte im darauf folgenden Satz wenig zu melden. Der fünfte Satz entwickelte sich zu einem wahren Krimi. Nachdem Minar beim Stand von 5:4 (Kohlschreiber) einen Matchball abwehrte, sicherte sich Kohlschreiber nach über Stunden auch diesen Satz und gewann schlussendlich mit 6:4 3:6 4:6 6:2 8:6. Landsmann Tommy Haas profitierte in Runde 2 beim Stand von 4:3 gegen den Franzosen Llodra von einer Aufgabe.

Abseits des Tennisplatz hat die Partie zwischen Jürgen Melzer und Wayne Odensik bei den Wettbüros für Aufregung gesorgt. Melzer hat sich in drei Sätzen klar durchgesetzt. Laut "Betfair" gab es dabei im Vorfeld ungewöhnlich hohe Einsätze auf den Österreicher. Deshalb wurden wegen Verdachts auf Wettbetrug eine Ermittlung eingeleitet, diese ergab allerdings kein Ergebnis. Der sonst üblichen Summe wurde sechsmal soviel auf diese Partie gesetzt, verwies Betfair-Sprecher Mark Davies darauf. Es stellte sich jedoch im Nachhinein heraus das Odensik wegen einer Verletzung gehandicapt war.

Sharapowa trotz starkem Comeback out

Die Russin die bisher auf der Tour noch nicht richtig zur ihrer Topform fand, musste sich der Argentinierin Gisela Dulko geschlagen geben. Der Auftakt erfolgte dabei ähnlich schwach wie in Runde eins, dabei erwies sich Dulko gerade bei ihrem eigenen Aufschlag sicher und gewann diesen mit 6:2. Auch im zweiten Durchgang sah es nach einem klaren Erfolg des Underdogs aus, die bereits mit 3:0 in front lag. Doch die ehemalige No.1 gab sich kämpferisch und gewann 7 Games in Folge. Im dritten Satz schien das Comeback der Russin perfekt zu werden, doch nach vergebenen Breakball zum 2:0 war Dulko am Drücker die ihre Möglichkeit zum 3:4 nutze und sich schlussendlich nach hartem Schluss Game mit 6:2 3:6 6:4 durch setzte.

Eastbourne Finalistin Virigne Razzano gibt sicher weiterhin in einer bestechenden Form und gab sich keine Blöße gegen die US-Amerikannerinn Jill Craybas, der sie gerade mal 3 Games gönnte. Fulimnanter setzte sich dabei die Weißrussin Viktoria Asarenka gegen die Rumäninn Oulara durch. Die als Nummer 8 gesetzte Weißrussin lies ihrer Kontrahentin dabei überhaupt keine Chance und gab kein einziges Game ab. 

French Open Viertelfinalistin Sorana Cirstea erreichte gegen die Inderin Sania Mirza in straight sets die dritte Runde, sie gwann mit 6:4 6:4. Weiterhin in einer auszeichneten Form befindet sich Najda Petrowa die sich gegen Shahar Peer mit 6:3 6:2 durch setzte. Wimbledon Siegerin Serena Williams, die zu den Topfavoritinnen am "heiligen Rasen" zählt, zeigte sich gegen die Australierin Jarmilia Groth  weiterhin souverän und lies ihrem Gegenüber gerade mal 3 Games.

 

 









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