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Grand Slam Wimbledon 1 Runde – Recap


22. Juni 2009 / lukas

 

Federer Express eine Runde weiter

Im Tennis Mekka von Wimbledon feierte der "Rasenköning" Roger Federer nach holprigen Start einen deutlichen Sieg über den Taiwanesen Yen-Hsun Lu mit 7:5 6:3 6:2. In Runde zwei trifft die ehemalige No.1 auf den Spanier Gullimero-Garcia Lopez. Federer präsentiert sich dabei in einem neuen edlen Military-Look und untermauerte dabei seine alte Dominanz. Trotz 2:3 Breakverlust siegte der Weltranglisten-Zweite programmgemäß. Insgesamt benötigte der Schweizer 1:45 Stunden um seinen Gegner in die Knie zu zwingen, nur anfänglich waren die Schwächen, wie bei den French Open, in den ersten Runden zu bemerken.

Fedex zu seinem Erfolg: "Ich denke, dass ich wirklich sehr gut gespielt habe. Ich hatte heute einen sehr starken Gegner". Dies war bereits sein 41. Erfolg zu seinem sechsten Wimbledon Triumph von seinen 42 Partien. Erst im Vorjahr verlor der Schweizer bei den "All England Championships" gegen Nadal, zuvor sicherte sich Federer fünf Mal in Folge die Trophäe.

Im unteren Tableau und als Nummer 3 gesetzte Novak Djokovic feierte einen vier Satz Erflog über den Franzosen Julien Benneteau. Nach hartem Kampf in den beiden ersten Sätzen, bezwang der Serbe trotz zahlreicher ungezwungenen Fehler den Underdog mit 6:7 7:6 6:2 6:4, außerdem nutze der Weltranglisten 4te erst den 5ten Matchball.

Robin Söderling Finalist bei den French Open, erreichte gegen den Luxemburger Gilles Muller nach hartem Kampf vor allem in den ersten beiden Sätzen die zweite Runde, der Schwede gewann mit 6:7 7:5 6:1 6:2. Söderling der die Herzen der Fans bereits gegen Roland Garros erobert hat, zeigte sich bei seinem Service weiterhin souverän und gab kein einziges Mal seinen Aufschlag ab.

Als erster Gesetzter musste sich die Nummer 17 des Turniers James Blake nach drei Sätzen überraschend dem Italiener Andreas Seppi mit 5:7 4:6 6:7 geschlagen geben. Der US-Amerikaner führte allerdings im dritten Durchgang im Tiebreak bereits mit 5:0, musste diesen dennoch mit 5:7 (nach Punkten) abgeben. Der Franzose Jo-Wilfried Tsonga musste einen wahren Arbeitstag hinlegen, der mit dem Kasachen Andrei Golubew hart zu knappern hatte und nach 4 Sätzen mit 6:3 5:7 7:6 7:6 gewann.

Für die erste Überraschung sorgte der Bagdahtis Ersatz Karol Beck der Felicano Lopez nach einem wahren Marathon-Match mit 1:6 7:5 6:3 4:6 7:6 in die Knie zwang. Im wohl spannendsten Duell der ersten Runde setzte sich Nicoals Almagro gegen Juan Monaco im Duell der Sandplatzspezialisten nach fünfen Sätzen durch, dabei gab es nicht weniger als 4 Tiebreaks. 

Programmgemäßer Start der Damen-Favoriten

Gleich zwei ehemalige Wimbledon-Siegerinnen zogen nach dem ersten Tag in Runde 2 ein. Die als Nummer 2 gesetzte Serena Williams hatte mit der Portugiesinn Leuza Silva wenig Mühe und gewann in straight sets mit 6:1 7:5. Die Russin Maria Sharapowa die nach einer langen Verletzungspause als Nummer 24 der Welt geführt wird, hatte gegen ukrainische Qualifkantin Kutusowa mehr zu tun. Sharapowa siegte denkbar knapp mit 7:5 6:4 und feierte einen erwarteten Auftakterfolg. "Ich genoss es heute. Ich bin so froh, dass ich gegen eine starke Gegnerin zurück ins Match fand". Angesprochen auf den Kampfgeist, da die Russin im ersten Satz mit 1:4 bereits zurück lag.

Die Weißrussin Viktoria Asarenka (als Nummer 8 gesetzt) zeigte sich in bester Form, musste allerdings auf dem Court nur einen Satz überstehen, als ihre Gegnerin Severine Bremond nach 2:6 Satzverlustes aufgab. Überrascht hat in Runde 1 Francesca Schiavone, die die Kanadierin und Halbfinalistin von Eastbourne Aleskandra Wozniak mit 4:6 6:4 6:4 bezwang. Leichtes Spiel gab es für die immer in besser Form kommende Najda Petrova, die die junge Weißrussin Yakimova mit 6:1 6:1 abfertigte. 

Zu der russischen Armada zählt auch die Olympiasiegerin Elena Dementieva, die im inner Russischen Duell mit Kudryavtseva wenige Probleme hatte. Die als Nummer 4 gesetzte Dementieva siegte trotz 4:2 Satzrückstandes dennoch deutlich 6:4 6:1.









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