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Europa League – K.O-Phase am Donnerstag Teil 2


24. Februar 2010 / dominic

 

Bereits am Dienstag war der erste deutsche Vertreter im Einsatz. Im Rückspiel des 16tel-Finales musste sich der krisengeschüttelte Hauptstadtklub aus Berlin klar und deutlich mit 4-0 Benfica Lissabon geschlagen geben und nach dem beachtlichen 1-1 Unentschieden im Heimspiel sich aus dem europäischen Bewerb verabschieden. Nun gilt für die Hertha die volle Konzentration auf den Abstiegskampf. Doch es sind noch weitere deutsche und österreichische Teams in der neu geschaffenen Europa-League im Einsatz. Auf diese Begegnungen werfen wir nun einen Blick:

19:00 Uhr:

PSV Eindhoven – Hamburger SV

 

21:05 Uhr:

VFL Wolfsburg – FC Villareal 

FC Salzburg – Standard Lüttich

SV Werder Bremen – Twente Enschede

 

PSV Eindhoven – Hamburger SV

Hinspiel: 0-1 

Der 1-0 Hinspielerfolg für die Hamburger war ein sehr schmeichelhaftes Ergebnis und mit diesem konnten sie mehr als nur zufrieden sein. Durch ein Elfmetertor durch Marcell Jansen wurde der Sieg fixiert. Dem Elfmeter ging ein dummes Einsteigen des PSV-Verteidiger voraus. Doch die Holländer hätten durchaus als Sieger vom Platz gehen können. Kurze Zeit nach dem Elfmeter für den HSV hätte es auf der Gegenseite einen klaren Elfmeter für den PSV Eindhoven geben müssen. Lazovic wurde klar zu Fall gebracht und niemand sah es – da fragte man sich wieder einmal für was gibt es die Torrichter, welche sich im Strafraum bewegen und so etwas nicht sehen. Doch auch in der zweiten Halbzeit war der PSV klar überlegen und erspielte sich Chance um Chance – doch der so wichtige Auswärtstreffer konnte nicht gelingen. Somit haben die Hamburger eine relativ gute Ausgangsposition im Rückspiel – doch die ewigen Verletzungssorgen beim Team von Bruno Labbadia reißen einfach nicht ab. Van Nistelrooy wird im Rückspiel nicht gegen seinen Ex-Klub auflaufen können. Van The Man konnte beim lahmen 0-0 gegen Frankfurt schon nicht spielen und befindet sich noch im Aufbautraining – das Spiel gegen den PSV könnte mehr kaputt machen als er helfen würde. Ein weiterer schmerzhafter Ausfall ist der des Siegtorschützen. Marcell Jansen wird aufgrund eines Magen-Darm-Viruses nicht spielen können und auch hinter dem Einstaz des jungen Denis Aogo steht noch ein dickes Fragezeichen aufgrund von Rückenproblemen. Doch es gibt auch positive Meldungen aus dem Lazarett. Eljero Elia wird in seiner Heimat auflaufen können und somit eine erhebliche Bereicherung für das Spiel des HSV sein. Ein weiterer positiver Aspekt ist, dass am Samstag Ze Roberto zum ersten Mal wieder über 90 Minuten spielen konnte und wieder fit ist. 

Dem PSV Eindhoven merkte man am Wochenende auch die Müdigkeit an und so konnte man zuhause lediglich ein enttäuschendes 1-1 Unentschieden gegen Sparta Rotterdam erreichen. Der Ausgleich fiel erst in der 93ten Minute und stellte somit eine weitere Enttäuschung dar nach dem verpatzten Hinspiel. Trainer Fred Rutten hielt jedoch relativ wenig von Rotation und lies die komplett selbe Elf wie gegen den HSV spielen. Doch die Holländer zeigten, welche Qualitäten sie besitzen und dass sie durchaus in der Lage sind den Hamburger ein Bein zu stellen. Sollten sie in der Offensive dieses Mal mehr Glück haben und effizienter sein, so könnte es für den HSV ein sehr heißer Tanz werden. Ein Auswärtstor ist in meinen Augen zwingend notwendigansonsten müssen wir uns vom HSV verabschieden. 

Die aktuellen Quoten von pinnacle:

PSV Eindhoven 2.38 – Unentschieden 3.33 – Hamburger SV 3.23

 

VFL Wolfsburg – FC Villareal 

Hinspiel: 2-2

Das Unentschieden aus dem Hinspiel sorgte wohl für gemischte Gefühle bei den Wölfen. Vor dem Spiel hätte ein jeder ein 2-2 unterschrieben und wäre zufrieden gewesen – und nach dem 1-0 Rückstand kurz vor der Halbzeit sowieso. Doch am Ende war das Unentschieden doch zu wenig. Im Tor ersetze der junge Schweizer Marwin Hitz die beiden verletzten Torhüter Benaglio und Lenz und machte seine Sache sehr gut. Vorne konnte man bei Grafite eine klare Leistungssteigerung im Vergleich mit den letzten Wochen erkennen. Er war auch derjenige der beide Tore erzielte. Dem 2-1 Führungstreffer in der 85ten Minute ging ein Foul im Strafraum an Grafite voraus und der Übeltäter Marcano wurde mit Rot vom Platz gestellt. Grafite verwandelte ganz sicher und der VFL war in einer sehr guten Ausgangslage. 2-1 Führung auswärts und ein Mann mehr und lediglich fünf Minuten zu überstehen. Doch oftmals kommt es anders als man denkt und Marco Ruben konnte in Unterzahl den Ausgleich erzielen und trübte damit die Stimmung der Wölfe. Doch der Aufwärtstrend der Wölfe geht weiter. Am Sonntag konnte in der Bundesliga dann ein 2-1 Sieg gegen das Team von Meistertrainer Magath erreicht werden. Und wiederum zeigte Grafite wieso er letztes Jahr mit Dzeko der beste Stürmer war. Der zweite Doppelpack binnen weniger Stunden brachte den so wichtigen Sieg für die Wölfe und damit konnte nochmals einiges an Selbstvertrauen getankt werden. Vor allem zeigte man wieder eine tolle Moral und lies sich vom Rückstand nicht beirren und spielte weiterhin ihr Spiel. Die Spanier können nicht mit einer breiten Brust die Reise nach Wolfsburg antreten. 6 Gegentore setzte es am Wochenende gegen die Königlichen aus Madrid und die 6-2 Watsche wird sich sicherlich nicht positiv auf die Stimmung auswirken. Aufgrund des Hinspielergebnisses müssen die Spanier durchaus offensiv agieren und ich denke nicht, dass ein Treffer genügen wird. Dzeko und Grafite sind immer für ein Tor gut und aufgrund der letzten Ergebnisse sehe ich hier die Wölfe doch klar im Vorteil. Der VFL hätte sich den Aufstieg in die nächste Runde verdient und ich denke auch, dass dieser erreicht wird.

Aktuelle Quoten von expekt:

VFL Wolfsburg 2.10 – Unentschieden 3.25 – FC Villarreal 3.40 

 

FC Salzburg – Standard Lüttich

Hinspiel: 2-3

Hier gilt das Selbe wie beim VFL. Vor dem Spiel wäre jeder mit einer knappen 3-2 Niederlage in Lüttich zufrieden gewesen und die zwei Auswärtstore wären eine sehr gute Ausgangsposition gewesen. Doch nach dem Spiel konnte sich keiner von Red Bull über das Ergebnis freuen. Zu groß war die Chance die Vorentscheidung schon im Hinspiel zu erzwingen. Der österreichische Toptorjäger Marc Janko konnte mit einem Treffer kurz nach Spielbeginn und kurz vor der Pause eine 2-0 Führung für die Österreicher herstellen. 2-0 auswärts bei den heimstarken Lütticher – ein Traumergebnis. Doch in Halbzeit zwei ein komplett anderes Bild. Standard wollte unbedingt und versuchte alles. Und der Einsatz wurde auch belohnt. Nach einem sehr strittigen Elfmeter konnte Jungstar Witsel den Anschluss erzielen. Doch angepeitscht von den enthusiastischen Fans wollte Standard mehr – und bekam mehr. Ein Tor der Marke "Tor des Jahres" stellte den Ausgleich her. Ein Volleyschuss aus gut 35 Meter fand den Weg via Innenstange ins Tor. Und bevor sich die Salzburger davon erholen konnten, musste Torhüter Eddie Gustaffson den Ball ein Weiteres mal aus dem Netz holen. Nach einer Flanke von links stand Alex Witsel am Elfmeterpunkt völlig frei und köpfte zum viel umjubelnden Siegtreffer ein. Für die Salzburger war es nach sechs Siegen in der Gruppenphase die erste Niederlage. Doch aufgrund der zwei Auswärtstore sind die Chancen auf ein Weiterkommen weiterhin intakt. Jedoch wird es in der Abwehr personelle Probleme geben. Nach der gelben Karte gegen Schwegler und Schiemer ist die rechte Abwehrseite vakant und Trainer Huub Stevens weiß noch nicht wer diese Position einnehmen wird. Das Ligaspiel am Wochenende konnte Salzburg problemlos gegen den LASK für sich entscheiden – dank gütiger Mithilfe der LASK-Abwehr kam man zu einem ungefährdeten 3-0 Erfolg. Im Gegensatz dazu verlief die Generalprobe für das Rückspiel bei den Belgier nicht positiv und man musste sich Club Brugge auswärts mit 2-1 geschlagen geben. Damit ist man auf den siebten Tabellenplatz zurückgefallen. 

Wie schon im ersten Vorbericht erwähnt, wird der Kunstrasen in der Bullen-Arena ein großer Vorteil für Salzburg sein und man zeigte im Hinspiel, dass man sich auf keinen Fall vor Lüttich verstecken muss und konnte durchaus überzeugen. Eine harte Entscheidung, ein Glücksschuss und eine Unachtsamkeit brachten die Salzburger in die nun schwierigere Situation. Doch Lüttich ist nicht in Topform, hat dieses mal keine Fans, welche das Team nach vorne peitschen und keine Spielpraxis auf dem Kunstrasen. Ich denke – und hoffe – dass Salzburg weiterkommt jedoch muss ich auch ehrlich sagen, dass ich darauf kein Geld setzen würde, da eine Quote von ~1.85 in meinen Augen doch zu gering ist.

Aktuelle Quoten von pinnacle:

FC Salzburg 1.84 – Unentschieden 3.57 – Standard Lüttich 4.83

 

SV Werder Bremen – Twente Enschede

Hinspiel: 0-1

Letzte Woche habe ich bereits erwähnt, dass ich die Quoten auf den Klub aus dem Norden eindeutig als zu gering empfinde. Damit sollte ich auch Recht behalten und die Holländer kamen zu einem verdienten 1-0 Sieg gegen Werder. Zwar hatten die Werderaner in der ersten Halbzeit einige Chancen vergaben diese jedoch zum Teil kläglich. Und die Holländer zeigten eine disziplinierte Leistung und kamen in der zweiten Halbzeit mit einem Weitschuss zum Siegtreffer. Gegen Ende hin kam dann mal wieder das alte Problem der Bremer zum Vorschein – der Gegner hatte Platz ohne Ende und man konnte lediglich Tim Wiese verdanken, dass es beim 1-0 blieb und man nicht einen höheren Rückstand im Rückspiel aufholen muss. Im morgigen Rückspiel wird Werder nun alles probieren um das prestigeträchtige Duell gegen die Holländer für sich entscheiden. Bremen kam am Sonntag gegen den ungeschlagenen Tabellenführer aus Leverkusen zu einem glücklichen 2-2 Unentschieden. Erst in der Nachspielzeit konnte Per Mertesacker den Endstand fixieren. Twente kam zu einem 1-0 Heimsieg bei Willem II und schob sich bis auf einen Punkt an Eindhoven heran. 

Bei Bremen ist Mesut Özil momentan weit von seiner Form entfernt und kann nicht an die Gala-Leistungen aus dem Herbst anschließen. Die Abwehr präsentierte sich in den letzten Spielen zwar besser aber von einer stabilen Defensive ist man noch weit entfernt. Zu oft patzt man und ermöglicht dem Gegner Räume, welche auf diesem Niveau einfach nicht vorhanden sein dürfen. Im Vorbericht in der letzten Woche habe ich mit Quoten bis zu 1.70 gerechnet für das Heimspiel – weit gefehlt. Mit einer 1.45 - welche es momentan bei Interwetten gibt, liegt man da klar darunter. In meinen Augen wiederum viel, viel, viel zu niedrig. Bremen befindet sich nicht in der Form und die Offensivabteilung strotzt auch nicht gerade vor Selbstbewusstsein. Je länger es hier 0-0 steht, desto riskanter wird Bremen spielen (müssen). Und die Abwehr der Bremer ist immer für ein Tor gut und dann müssen erst einmal drei Treffer für ein Weiterkommen erzielt werden. Eine Quote von 2.12 (momentan bei Betfair) auf ein Weiterkommen der Holländer ist in meinen Augen eine durchaus gute Wette und ein kleiner Lay auf die Bremer ist durchaus auch möglich. Auf alle Fälle sind die Bremer zuhause zu favorisieren, aber in meinen Augen nie im Leben in so einem Ausmaß. Eine 1.45 für einen Heimsieg der Bremer ist hier zu gering.

Aktuelle Quoten von Interwetten:

SV Werder Bremen 1.45 – Unentschieden 4.00 – Twente Enschede 7.00

 









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