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Dinamo Moskau – Stuttgart, 28.08.2012 – Europa League Playoffs


Trifft Ibisevic das Tor wieder?

27. August 2012 / Marcel
Traore - Ibisevic (Stuttgart)

Dinamo Moskau – VFB Stuttgart, 28.08.2012 – Anstoß ist um 18.00 in der Arena Khimki – Europa League Playoffs Rückspiel Ergebnis 1-1 – Stuttgart damit in der Europa League Gruppenphase, Ibisevic brachte Stuttgart in der 64. Minute in Führung, Kokorin schaffte zwar noch den Ausgleich für Moskau, doch für den Aufstieg war das zuwenig, da wäre ein 4:1 nötig gewesen (Hinspiel: 0-2)

Der VFB Stuttgart reist mit einer guten Ausgangsposition ins regnerische Moskau, wo es derzeit nur 13-18 Grad sind. Das Hinspiel gewannen die Schwaben nach einer weitesgehend eher schwachen Leistung 2-0 zuhause, so dass ihnen eine 1-Tor-Niederlage bereits zum Einzug in die Europa League reichen würde. Dennoch sollten die Stuttgarter das Spiel sehr ernst nehmen, da sich die Russen aufgrund ihrer Qualität immer wieder in einen Rausch spielen können. Mittlerweile ist der neue rumänische Trainer Dan Petrescu knapp zwei Wochen im Amt, sodass er die Strukturen im Verein und seine Spieler besser kennenlernen konnte. Am Wochenende folgte dann auch endlich der erste Sieg in der russischen Liga. Etwas überraschend gewann Dinamo bei Lokomotive mit 3-2 und sammelte großes Selbstvertrauen für das Rückspiel am morgigen Dienstag. Das Team vom ehemaligen Stuttgarter Kevin Kuranyi hat die Europa League noch nicht abgeschrieben und will die Überraschung im Rückspiel mit einer veränderten Taktik angehen. Im Hinspiel stellte man sich hinten rein und stand über weite Strecken auch sehr gut in der Defensive. Nun müssen die Russen in der Offensive einen Zahn zulegen und die Schwaben unter Druck setzen, so dass sie den zwei Tore Rückstand aufholen können. Ich lege mich fest, dass bei einem Auswärtstor der Stuttgarter die Sache zugunsten der Deutschen entschieden ist. Vier Tore werden die Moskauer gegen eine gut stehende VFB-Abwehr sicherlich nicht machen.

Udinese hat die bessere Ausgangssituation:
Udinese vs. Braga – 1:2 n.E.

 

Dinamo Moskau

Endlich! Dies war wohl die am meist benutze Vokabel am vergangenen Wochenende bei Dinamo Moskau. Am sechsten Spieltag holte das Traditionsteam aus der russischen Hauptstadt endlich den ersten Saisonsieg und schoss dabei sogar noch drei Tore. Bis zu jenem Spiel im Luzhniki Stadion gegen Lokomotive Moskau stand Dinamo auf dem letzten Platz in der russischen Liga mit 0 Punkten und gerade einmal einem geschossenen Tor. Beim Ligadebüt von Dan Petrescu änderte sich aber einiges bei Dinamo. Die Einstellung war eine andere und auch die ambitionierten und talentierten Spieler agierten endlich mit dem nötigen Selbstvertrauen. Die Stars des Teams wie Christian Noboa oder Balaszs Dszudszak fanden zu alter Stärke zurück und führten das Team zu einem 3-2 Auswärtssieg. Ohne den gesperrten Kapitän Kuranyi überzeugten sie vor allem durch eine geschlossene Mannschaftsleistung und durch die immer wieder aufblitzenden individuellen Aktionen der offensiven Spieler. In einem harten Spiel ließ sich Dinamo auch nicht von den zwischzeitlichen Ausgleichstoren des Gegners aus der Reihe bringen, so dass sie am Ende als verdienter Sieger den Platz verließen.

Im Hinspiel gegen den VFB Stuttgart agierte Dinamo wahnsinnig defensiv. Ihr Hauptziel war es ohne Frage, mit einem guten Ergebnis und wenig Gegentoren sich über die Zeit zu retten. Lange Zeit ging diese Taktik beim Petrescu-Debüt auch auf, doch 20min vor Ende der Partie war es Vedad Ibisevic, der einen abgeprallten Schuss von Hoogland zum erlösenden 1-0 abstaubte. Bis dato lief vieles auf ein typisches 0-0 Spiel heraus. Stuttgart kam gegen die kompakte Defensive der Russen nicht durch und der russische Erstligist hatte in Kuranyi nur einen Einzelkämpfer in der Offensive, der allerdings keine Akzente setzen konnte und schon sich schon sehr früh mit Krämpfen rumplagen musste. Ich gehe davon aus, dass Petrescu im Rückspiel vor heimischen Publikum seine Mannschaft anders einstellen wird. Sie müssen das Spiel machen und Tore schießen, ohne jedoch zu früh, die Türen in der Abwehr zu öffnen. Der in der Liga gesperrte Kuranyi wird trotz des Erfolges am Wochenende wohl wieder in die Startformation rücken und gemeinsam mit dem Ungar Dszudzsak die Doppelspitze bilden. Für Stuttgart könnte es eine unangenehme Aufgabe werden, wenn sie früh das erste Gegentor fangen. In der Vergangenheit war Dinamo gerade zuhause dafür bekannt, dass sie sich offensiv in einen Rausch spielen können. Nur 4 Heimniederlagen und 12 Siege im Kalenderjahr 2011 sprechen im heimischen Khimki-Stadion eine deutliche Sprache. Jedoch ist es auch für Moskau sehr gefährlich, da sie die richtige Mischung finden müssen, zwischen Angriff und Abwehr, die aufpassen muss, um nicht das wohl entscheidene Auswärtstor der Stuttgarter zu kassieren.

So könnten sie spielen: Shunin – Lomic, Fernandez, Schildenfelder, Wilkshire – Noboa, Semshov, Yusupov, Dszudszak – Kokorin, Kuranyi

Formcheck Dinamo Moskau:

  • Sieg @Lokomotive Moskau 3-2
  • Niederlage @Stuttgart 0-2
  • Niederlage vs. Terek Grosny 1-2
  • Niederlage @Rubin Kasan 0-2
  • Sieg vs. Dundee Utd 5-0
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VFB Stuttgart

Bruno Labbadia beurteilt dieses Rückspiel mit den Worten: “Ich traue dem Braten noch nicht”. Genau mit dieser Einstellung sollte der Bundesligist die 90 oder 120min in Moskau auch angehen. Auch wenn das 2-0 aus dem Hinspiel eine gute Ausgangsposition ist, so ist der Einzug in die Europa League noch lange nicht sicher. Gerade ein 2-0 Vorsprung verleitet die ein oder andere Mannschaft zu wenig im Offensivspiel zu machen und nur auf Ergebnisverwaltung zu spekulieren. Sollten die Schwaben nur versuchen, das Ergebnis zu halten, werden sie im Laufe des Spiels einige Probleme bekommen. Im Hinspiel wirkte man lange Zeit ideenlos und auch ein wenig emotionslos gegen defensiv starke Russen. In der Defensive wurden sie von Kuranyi und Co. kaum gefordert, gegen Wolfsburg am späten Samstagabend wirkten die Schwaben allerdings auch nicht immer so sattelfest. Man fing zwar im Endeffekt “nur” ein Gegentor, doch die Wölfe spielten sich immer wieder gut nach vorne, so dass die Innenverteidiger Maza und Tasci mit Bas Dost oder Ivica Olic Schwierigkeiten hatten.

Ich gehe davon aus, dass Stuttgart den Sprung in die Europa League schaffen wird. Dennoch sollten die Schwaben die Russen keineswegs unterschätzen. Unter dem neuen Coach Petrescu haben sie im Hinspiel bewiesen, dass man defensiv sehr gut organisiert agieren kann, am Wochenende beim ersten Ligasieg haben sie zudem gezeigt, dass man auch offensiv enorme Qualität und Potential hat, dass bislang aber noch nicht so ausgeschöpft wurde. Stuttgart kann meiner Meinung nach relativ kurzen Prozess machen, wenn sie früh eine Konterchance nutzen und den Moskauern den Wind aus den Segeln nehmen. Geht es dagegen früh in die andere Richtung, sprich mit einem Tor der Gastgeber, beginnt sicherlich auch bei den Deutschen das Zittern und das Selbstvertrauen der Dinamos vor heimischen Publikum wächst. Dennoch mache ich mir nur wenige Sorgen beim VFB. In der letzten Bundesliga-Saison gehörte man mit nur 7 Niederlagen in 17 Auswärtsspielen zu den etwas besseren Auswärtsteams. Die Gegentorstatistik beunruhigt dagegen etwas. In 17 Spielen fing man 29 Gegentore, was einen sehr hohen Wert im Vergleich zu anderen Bundesligisten darstellt. Die Viererkette um Maza, Niedermeier, Boka und Hoogland wirkte im ersten Bundesligaspiel nicht immer sicher. Vor allem die rechte Defensivseite mit Hoogland ist nicht optimal besetzt. Offensiv ist der ehemalige Mainzer und Schalke zwar eine gute Ergänzung, doch defensiv muss er erst noch beweisen, dass er auf ganz hohem Niveau mithalten kann. Verzichten muss Trainer Bruno Labbadia weiterhin auf seinen defensiven Mittelfeldspieler Zdravko Kuzmanovic, der in der Europa League gesperrt ist sowie auf den Langzeitverletzten Daniel Didavi. Gespannt bin ich und viele andere auch noch auf die Leistung von Vedad Ibisevic, der letzte Woche eine Achterbahn der Gefühle erleben durfte. Erst der gefeierte Held beim Doppelpack im Hinspiel, dann der “Versager” bei seinen Fehlschüssen kurz vor Schluss gegen Wolfsburg.Dennoch baut der ehemalige Bundesliga-Torjäger Labbadia auf seinen Stürmerstar, da er genau weiß, dass solche Aktionen passieren können.

So könnten sie spielen: Ulreich – Boka, Maza, Tasci, Hoogland – Gentner, Kvist, Okazaki, Hajnal, Harnik – Ibisevic

Formcheck VFB Stuttgart:

  • Niederlage vs. Wolfsburg 0-1
  • Sieg vs. Dinamo Moskau 2-0
  • Sieg @Falkensee/Finkenkrug 5-0
  • Remis @Swansea 3-3
  • Remis vs. Betis Sevilla 2-2

 

Wettbasis.com Prognose: Stuttgart wird den Sprung in die Europa League Gruppenphase schaffen. Zwar hat Dinamo Moskau durch den ersten Sieg in der Liga und den Trainerwechsel zu Dan Petrescu neues Selbstvertrauen gesammelt, trotzdem ist die Ausgangsposition der Schwaben verhöltnismäßig zu gut. Ich glaube nicht, dass Moskau dieses Spiel ohne Gegentor gewinnen wird. Sie müssen zwangsläufig hohes Risiko eingehen, um vorne die benötigen Tore zu erzielen. Dadurch werden sich zweifellos viele Räume und Kontermöglichkeiten für Stuttgart ergeben, die sie gerade mit den schnellen und technisch starken Spielern Harnik, Hajnal oder Okazaki sehr konsequent nutzen werden. Dennoch sollten die Schwaben Dinamo nicht unterschätzen, da ein 2-0 Vorsprung auch zu einer gewissen Lähmung und Lethargie verleitet. Schafft Moskau nämlich ein frühes Tor und sieht die Chance, die Überraschung zu schaffen, werden auch die Zuschauer im Khimki Stadion und die Spieler selbst dafür sorgen, dass die teilweise international unerfahrenen Schwaben nervös werden und fehlerhaft spielen. Der Ausfall von “Sechser” Kuzmanovic wiegt schon einigermaßen schwer, da er nicht nur ein sehr torgefährlicher Spieler ist, sondern im Vergleich zu Gentner auch ein Spieler ist, der den Ball sehr gut halten und das Spiel beruhigen kann. Trotz alledem tendiere ich dazu, dass Stuttgart das Auswärtstor schießen wird und daher letztlich souverän in die Gruppenphase einziehen wird.

Wettquoten Dinamo Moskau – Stuttgart:

Wer kommt in die EL-Gruppenphase?

  • Dinamo Moskau –> 8.00 bei Bwin
  • VFB Stuttgart –> 1.05 bei Bwin


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