sportwetten wettbasis logo
Wettbasis - Sportwetten Beste Wettanbieter Sportwetten Bonus Wett-News Wett-Tipps
zum Inhalt springen

Der Weg nach Südafrika: Deutschland – Argentinien


2. März 2010 / joe

Am Mittwoch, den 3. März 2010, findet das erste Länderspiel der Fußball Nationalmannschaft im neuen Jahr statt. In München trifft die DFB-Auswahl auf Argentinien. Das Spiel eröffnet die Vorbereitung auf die Weltmeisterschaft in Südafrika. Die meisten Vorbereitungsspiele werden gegen Mannschaften, die nicht qualifiziert sind ausgetragen. Normalerweise testen die Nationen gerne gegen Länder, die ähnlich wie ihre Gruppengegner spielen. Ein Test gegen Argentinien kann allerdings nur unter positiven Gesichtspunkten bewertet werden, da die starken Südamerikaner die Deutsche Nationalmannschaft ordentlich auf den Prüfstand stellen werden.
Das Spiel steigt in München. Anpfiff ist um 20:45 Uhr.

Deutschland:
Die Auswahl von Joachim Löw trifft sich bereits zum zweiten Mal in diesem Jahr. Vor einigen Woche hatte der Bundestrainer bereits zu einem Leistungstest eingeladen. Dort wurden vor allem physische Werte genommen und analysiert, denn in den letzten Jahren ist der Fußball zunehmend analytischer geworden. Es wird wissenschaftlicher mit den Spielern umgegangen und nicht mehr nur nach Augenmaß und subjektivem Eindruck ausgewählt. Fakten spielen immer mehr eine Rolle.
Ungeachtet dessen hat Andreas Köpke, Torwarttrainer der Nationalmannschaft, am Montag – es war der 1. März – bekannt gemacht, dass René Adler die Nummer 1 im deutschen Tor ist. Er habe "momentan die Nase vorn". Zwar hatte Joachim Löw im Vorhinein betont, dass der Torwart, der gegen Argentinien beginnen würde, auch seine Nummer 1 für die Weltmeisterschaft sei, doch bleibt ein Hintertürchen offen. "Momentan die Nase vorn", lässt ohne Frage eine Option offen. Es lässt die Möglichkeit offen doch noch zu wechseln. Objktiv muss man sagen, dass sich mindestens Manuel Neuer und René Adler nichts nehmen. Es ist absolut tagesformabhängig wer von den beiden, der bessere ist. Es gibt keine falsche Entscheindung in diesem Punkt.
Anders ist das bei den Feldspielern. Dort gibt es noch unzählige Möglichkeiten, sowohl taktischer als auch personeller Natur. Das Spiel gegen Argentinien ist das letzte Länderspiel vor dem Termin, an dem die Nominierungen für die Weltmeisterschaft bekannt gegeben werden müssen.
Es ist also gar nicht so abwägig zu vermuten, dass Löw in diesem Spiel personell einiges probieren wird und eventuell sogar von den Etablierten auf einigen Positionen absehen wird. Im Sturm stellt sich die Frage, wer neben Klose, Podolski und Gomez mitreisen wird. Cacau, Kießling und auch noch Helmes sind die Kandidaten. Letzterer kann verletztungsbedingt noch nicht mitwirken und eine Teilnahme an der WM ist vor allem aufgrund des Kreuzbandrisses zu Saisonbeginn äußerst fraglich und risikoreich.
In der Abwehr wird Löw mit Mertesacker und Tasci in der Innenverteidigung spielen lassen. Alternativ stehen Friedrich und Westermann bereit. Der Schalker ist verletztungsbedingt nicht im Aufgebot gegen Argentinien.
Boateng, Lahm, Friedrich und auch der junge Träsch sind die Kandidaten für die Außenverteidigung. Selbst Schäfer hat diese Rolle – mit begrenztem Erfolg -  schon gespielt. Lahm ist gesetzt. Boateng häufig zu jugendlich naiv und Friedrich in Topform – hätte er nicht gegen Hoffenheim diesen kleinen Aussetzer gehabt. Auf der Außenverteidigerposition könnte gegen Argentinien expirimentiert werden.
Zwei der vier Spieler im Mittelfeld sind gesetzt. Sowohl Kapitän Michael Ballack als auch der formstarke Bastian Schweinsteiger werden im Hinblick auf die WM in der Startelf stehen. Gerade weil Schweinsteiger durch seine Umschullung auf die Sechs noch flexibler geworden ist. So ist es möglich ohne Spielerwechsel von einer Raute mit Özil vorne, Trochowski und Schweinsteiger auf den Außenbahnen und Ballack auf der Sechs, in eine Doppelsechs mit Schweinsteiger und Ballack zu wechseln. Defensiver kann auch Özil als hängender Stürmer agieren. Dann könnte man mit Hitzelsberger oder Khedira zusätzlich das MIttelfeld stärken. Podolski ist auf allen offensiven Positionen eine Alternative. Auch Kroos und Müller dürfen Chancen eingeräumt werden. Kroos wird wahrscheinlich getestet, da er vermutlich aber Özil sehr ähnlich ist, sind seine Chancen gering.

Argentinien:
Mehr schlecht als recht haben sich die Argentinier beinahe auf dem letzten Drücker für die Weltmeisterschaft in Südafrika qualifiziert. Besonders überzeugen konnten sie dabei nicht. Angst machen sie auch niemandem mehr. Allerdings sind und bleiben es Argentinier. Eine Mannschaft mit überragenden Einzelspielern, meist unfairen Verteidigern, vielen Emoitionen und wenig mannschaftlicher Geschlossenheit. Wenns läuft, dann läufts, wenn nicht, dann nicht.
Veron, di Maria, Aguero und Higuain und allen voran Lionel Messi sind die Namen, die gemeint sind, wenn es um Argentiniens grandiose Einzelspieler geht. Mit Lionel Messi haben die Südamerikaner wahrscheinlich den besten Fußballspieler der Welt in ihren Reihen. Pervers daran ist, dass sie es scheinbar nicht zu schätzen wissen. Im Volk sammelte sich während der schlecht laufenden Qualifikationsrunde der Zorn gegen den Superstar vom FC Barcelona. Genau das störrte die Leute: "vom FC Barcelona". Nachdem Messi bei der Nationalmannschaft einige Male durschnittlich agierte und kurz darauf mit Barcelona weltklasse aufspielte, vermuteten die Menschen in Argentinien einen Boykott. Sogar die Meinung, Messi sei kein richtiger Argentinier, da er nur gut spielen würde, wenn es genug Geld dafür gäbe, machte die Runde. Lionel Messi probierte alles, doch scheinbar ist Fußball ein Mannschaftssport und scheinbar kommt es demnach auch auf die Mannschaftskameraden an. Auf die Spieler, die im Mittelfeld die Pässe spielen, die Messi in Position bringen.
In hervorragender Verfassung befindet sich hingegen Gonzalo Higuain. In alles andere als konkurrenzlosen Sturmspitze von Real Madrid hat sich der Argentinier festgespielt. Am Wochenende schnürte er bereits sein fünftes Doppelpack in dieser Saison. Vor allem durch Effektivität glänzt der Stürmer von Real Madrid.
Außerdem in bestechnder Form ist Angel di Maria von Benfica Lissabon. Der 22-Jährige führte seine Mannschaft am Wochenende beim 4:0 Auswärtssieg in der Portugisischen Liga mit drei Toren im Alleingang zum Dreier. Di Maria spielt im offensiven Mittelfeld – meist etwas linkslastig.
Diego Milito (Inter Mailand) und Carlos Tevez (Manchester City) sind weitere Offensiv-Optionen von Diego Maradonna. An Qualität fehlt es seiner Mannschaft. Und in Form befinden diese sich auch. Aguero (Tor gegen Valencia), Milito (Tor gegen Udinese), Tevez (zwei Tore gegen Chelsea London), Messi (Tor für Barcelona) und Di Maria (3 Tore für Benfica) trafen am Wochenende.
Inwiefern Maradona viel testen und probieren wird, bleibt abzuwarten. Die Nationalmannschaft Argentiniens erweckte in der Qualifikation nicht den Eindruck von einem Denker gelenkt zu werden und noch weniger von einem Denker mit Plan. Maradonna testete bereits während der Qualifikation so viel, wie kaum ein anderes Land. Ein Sieg gegen Deutschland wird ihm wichtiger sein als Erkenntnisse.

Head to Head:
Das letzte Spiel wird allen Deutschen gut in Erinnerung sein: Der Viertelfinalsieg im Elfmeterschießen gegen Argentinien bedeutete bei der WM 2006 den schönsten Moment der Nationalmannschaft im eigenen Land. Nach dem Spiel kam es allerdings zu Provokationen und Handgreiflichkeiten seitens der Argentinier, die zur Folge hatten, dass die Italiener dafür sorgten, Mittelfeldstabilisator Thorsten Frings für das Halbfinale zu sperren.
Nach regulärer Spielzeit endeten die letzten drei Begegungen Remis (1:1, 2:2, 2:2).

Fazit:
Ein Freundschaftsspiel. Der letzte Test vor der Bekanntgabe des Aufgebots. Sicherlich ein Grund zu expirimentieren. Die Führung Maradonas darf als einzige Expiriment bezeichnet werden. Nur sehr schwierig ist zu beutreilen, wie sich das Spiel über 90 Minuten entwickeln wird. Es ist damit zu rechnen, dass gerade in der zweiten Halbzeit häufig gewechselt wird und der Spielfluss daher gestört wird. Ernst zu nehmen ist es allerdings. Das hat Florenz gezeigt.

Quoten:
Deutschland:
2,30 @ unibet
Unentschieden: 3,25 @ bet365
Argentinien: 3,25 @ betsson









Schlagwörter: , , , , , , ,

Post drucken Post drucken

  Wettbasis-Sportwetten Fussball Wetten Sportwetten Quiz Wettbüro-Bewertungen Live Wetten Wettanbieter Vergleich  
  Besser Wetten Sportwetten Artikel Sitemap Bonus-Beschreibungen Buchmacher  
Viel Erfolg mit Ihren Wetten © 2002-2012 wettbasis.com Sportwetten