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David Ferrer (4) vs. Novak Djokovic (2), 08.09.2012, US Open


Werden die US-Open für den Joker zum Selbstläufer?

8. September 2012 / Dominic
Novak Djokovic

David Ferrer (4) vs. Novak Djokovic (2) , 08.09.2012, US Open, Halbfinale (Endergebnis 6:2, 1:6, 4:6, 2:6 – nachdem die Partie am Samstag aufgrund einer Unwetterwarnung beim Stand von 2:5 für David Ferrer unterbrochen wurde, hat Djokovic die Zwangspause erfolgreich genutzt und dem Spanier am Sonntag seine Grenzen aufgezeigt)

Head-to-Head: 5-9

Halbfinale Nummer zwei am Super Saturday. Laut Setzliste ist dieses Halbfinale zu erwarten gewesen. Die Nummer zwei des Turniers fordert die Nummer vier heraus. Für Ferrer, der fast immer auf fünf gesetzt ist, hat die Absage seines Freundes Nadal die positive Begleiterscheinung, dass es die Auslosung gut gemeint hat mit dem Spanier. Er steht jedoch verdient im Halbfinale und wird dem serbischen Topfavoriten das Leben so schwer wie möglich machen wollen. Für den Sieger dieser Partie wird es sicherlich wichtig sein, nicht zu viele Kräfte liegen zu lassen, denn am nächsten Tag wird – aller Voraussicht nach – schon das Finale ausgetragen. Einen harten Fünf-Satz Kampf wollen somit beide vermeiden. Im Grunde genommen erwarten die Tennis Fans einen klaren Sieg von Djokovic. Er zeigte sich bisher in starker Form und brachte auch den US Open Sieger von 2009, Juan Martin del Potro, zum Verzweifeln. Gelingt Defensiv-Künstler Ferrer die große Überraschung oder gibt es doch “business as usual”?

 

David Ferrer

Die Art und Weise wie die Nummer fünf der Welt Tennis spielt, gefällt nicht jedem. Dies ist ein offenes Geheiminis. Ferrer ist ein unglaublicher Fighter, oftmals muss man Punkte mehrfach gegen ihn machen, bis er endlich fixiert wurde. Er gibt keinen Ball auf und erreicht somit oftmals schier unmögliche Bälle doch noch. Durch diese Qualität bringt er seine Kontrahenten oftmals zum Verzweifeln. Doch ein großes Problem im Spiel Ferrer’s ist die Konstanz. Zwar sind seine Schwankungen nicht so enorm wie bei Tomas Berdych – der im anderen Halbfinale auf Olympiasieger Andy Murray trifft – aber auch bei ihm es gut möglich, dass er zeitweise völlig neben den Schuhen steht. Zum Beispiel beim Masters in Cincinnati zwei Wochen vor Start der US Open. Dort verlor er nach einer völlig indiskutablen Leistung mit 6-4 und 6-1 gegen den SChweizer Wawrinka. Doch vielleicht war es ein Warnschuss zur richtigen Zeit. Pünktlich zum Auftakt der US Open fand er seine Form wieder und diese benötigte er auch gleich in seinem Erstrundenspiel. Der südafrikanische Aufschlagriese Kevin Anderson ist sicherlich nicht das Wunschlos für den Auftakt. Doch er konnte diese Aufgabe mit Bravour meistern und zog ohne Probleme in Runde zwei ein. Dort hatte er mit dem niederländischen Qualifikanten Sijsling auch keine Probleme. Erst in seinem Drittrunden-Spiel gegen Hewitt musst er kämpfen und prompt verlor er seinen ersten Satz. Hewitt merkte man die konditionellen Probleme mit Fortdauer der Partie an und so wurde die Partie zum Ende hin doch noch relativ deutlich.

Gegen Gasquet erwarteten viele Tennisfans eine offene Partie. Diese Experten sahen sich jedoch getäuscht. Der Spanier hatte zwar sehr mit seinem ersten Aufschlag zu kämpfen – unter 50 % erster Aufschläge im Feld – aber dennoch gelang es ihm die Partie in drei Sätzen über die Bühne zu bringen. Die bisher schwierigste Prüfung war das Viertelfinale gegen den Serben Janko Tipsarevic. Ferrer konnte gerade noch ein serbisches Duell im Halbfinale verhindern. Nach 2-1 Satzrückstand kämpfte er sich nochmals zurück in die Partie. Dabei profitierte er jedoch sicherlich von einem Sturz Tipsarevic’s im fünften Satz, welchen ihn sichtlich behinderte. Tipsarevic versuchte die Ballwechseln nun kurz zu halten. Ferrer gelang zwar nicht das nötige Break, doch im Tiebreak machte er die Sache klar.

Der Weg in das Halbfinale

1. Runde: Kevin Anderson 6-4 6-2 7-6
2. Runde: Igor Sijsling 6-2 6-3 7-6
3. Runde: Lleyton Hewitt 7-6 4-6 6-3 6-0
Achtelfinale: Richard Gasquet 7-5 7-6 6-4
Viertelfinale: Janko Tipsarevic 6-3 6-7 2-6 6-3 7-6

 

US Open – Berdach on Fire, eliminiert er nun auch Olympiasieger Murray:
Berdych vs. Murray – Analyse auf wettbasis.com

 

Novak Djokovic

Im Vorfeld des Spiels gegen den Schweizer Eidgenossen Stanislaw Wawrinka betrachteten wir bereits die ersten drei Runden des serbischen Topstars. In diesen drei Runden hatte er keine Probleme und auch gegen Wawrinka setzte sich dieser Trend fort. Zwar musste die Partie beim Stand von 2-0 auf den nächsten Tag verschoben werden, doch die Pause störte “Nole” nicht weiter. Zwar kam Wawrinka im ersten Satz nochmals auf 5-4 heran und hatte eigenes Service, doch Djokovic gelang sofort das Rebreak zum Satzgewinn. Danach war die Partie eine klare Angelegenheit und nach dem Break im vierten Satz entschied sich Wawrinka zur Aufgabe. In der Nacht von Donnerstag auf Freitag erwartete die Fans der Knüller zwischen Djokovic und Del Potro. Bei den olympischen Spielen fügte der Gaucho Djokovic eine bittere Niederlage im Spiel um Platz drei zu. Die zwei Freunde, die sich auch außerhalb des Platzes äußerst gut verstehen, boten den Tennisfans ein Spiel auf allerhöchstem Niveau. Gerade im zweiten Satz gab es einige tolle Ballwechsel, welche des Öfteren mit Standing Ovations vom Publikum belohnt wurden. Bis zum 5-4 hatte Del Potro sogar mit einem Break geführt. Doch dann gab er seinen Aufschlag ab und er hatte danach große Mühe ins Tiebreak einzuziehen. Er musste drei Satzbälle bei eigenem Aufschlag abwehren. Bis zum 3-3 im Tiebreak passierte auch nicht viel, doch dann zündete Djokovic den Turbo und spielte phänomenales Tennis. Vier Punkte in Folge brachten ihm den Satzgewinn. Und mit dem Momentum auf seiner Seite breakte er Del Potro gleich zu Beginn des dritten Satzes. Die Vorentscheidung obwohl Del Potro sich nochmals Breakbälle erkämpfen konnte, gelang es ihm nicht mehr zurück ins Spiel zu kommen.

Djokovic zeigte sich sehr selbstsicher und wusste in brenzligen Situationen immer die richtige Antwort. Auf diesem Niveau wird Djokovic bei den diesjährigen US Open nicht zu schlagen sein. Sein Halbfinale gegen David Ferrer sollte ihn eigentlich nicht vor große Probleme stellen. Vom Match-Up her war Del Potro der Gegner, der Djokovic mehr ärgern konnte. Jedoch darf man Ferrer nie unterschätzen.

Der Weg in das Halbfinale

1. Runde: Paolo Lorenzi 6-1 6-0 6-1
2. Runde: Rodrigo Dutra Da Silva 6-2 6-1 6-2
3. Runde: Julien Benneteau 6-3 6-2 6-2
Achtelfinale: Stanislaw Wawrinka 6-4 6-1 3-1 ret.
Viertelfinale: Juan Martin del Potro 6-2 7-6 6-4

 

David Ferrer (4) vs. Novak Djokovic (2):Die bisherigen Duelle

Head-to-Head: 5-9

Bereits 14 Mal duellierten sich der Spanier und der Serbe. Mit 9-5 spricht das Handicap eine relativ deutliche Sprache. Von den letzten sechs Dullen gewann Djokovic fünf, lediglich beim Saisonfinale beim ATP-Masters in London letzes Jahr konnte sich Ferrer in der Gruppenphase durchsetzen. Djokovic war zu diesem Zeitpunkt auch völlig ausgelaugt und schaffte es nicht mal sich für das Halbfinale zu qualifizieren. Bereits bei den Australian Open in diesem Jahr standen sie sich im Viertelfinale gegenüber. Mit einem 6-4 7-6 6-1 Sieg war der Erfolg für den Serben relativ deutlich. Und auch beim Masters Turnier in Miami konnte sich Djokovic deutlich durchsetzen. Ferrer ist ein Spieler, der nicht die nötigen Waffen hat um Djokovic in Gefahr zu bringen. Ein Kämpfer, der keinen Ball verloren gibt, doch gegen Djokovic wird dies nicht reichen.

 

David Ferrer (4) vs. Novak Djokovic (2): Prognose & Wettbasis Trend

Eine Einzelwette auf Sieg Djokovic rentiert sich nicht wirklich. Bei Interwetten gibt es momentan immerhin eine 1,07. Doch diese sollte durchaus sicher sein. Natürlich gibt es bei Sportwetten keine sicheren Wetten aber dennoch kann man sich momentan nicht vorstellen wie Ferrer Djokovic in einem Best-of-Five Spiel schlagen sollte. Dies gelang ihm erst ein Mal bei einem Davis Cup Spiel auf Sand. Doch auf Hardplatz ist Djokovic sicherlich nochmals eine Klasse stärker. Ferrer wird zwar wieder etliche Kilometer abspulen und kämpfen bis zum Umfallen, doch dieses Mal wird er Umfallen. Djokovic hat im bisherigen Turnierverlauf noch keinen Satz abgegeben und dies wird er auch gegen Ferrer nicht machen. Die 3-0 Satzwette gibt bei Interwetten fast eine 1,50 – sicherlich ein Versuch wert. Djokovic ist in bärenstarker Verfassung und durch das Ausscheiden von Federer im Viertelfinale kann er bei einer erfolgreichen Titelverteidigung wichtige Punkte im Kampf um die Nummer eins Position gut machen.

David Ferrer (4) 10,00 @Bet365

Novak Djokovic 1,07 @Interwetten



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