Das Kopf-an-Kopf-Rennen geht weiter: Die Rückschau auf den 13. Bundesliga-Spieltag
16. November 2008 / Andree
Am 13. Spieltag siegten Hoffenheim und Leverkusen erneut und liefern sich weiterhin ein Kopf-an-Kopf-Rennen an der Spitze. Bayern München hätte auf einen Punkt aufschließen können. Doch eine 2:0-Führung reichte den Bayern gegen Borussia Mönchengladbach nicht. Im Tabellenkeller hat sich Energie Cottbus durch einen knappen 1:0-Sieg gegen Frankfurt wieder an das rettende Ufer herangekämpft.
Hannover 96 – VfL Bochum 1:1
Hannover begann druckvoll, doch dann nahm der VfL das Heft in die Hand. Doch weder Paul Freier, noch Marcin Mieciel oder der Ex-96er Vahid Hashemian konnten das Runde im Eckigen unterbringen. Im zweiten Durchgang wurde Hannover stärker. Schlaudraff scheiterte zwei Mal aus aussichtsreicher Position. Als VfL-Torhüter Fernandes nicht energisch genug im Fünf-Meterraum agierte, staubte der Ex-Nationalspieler dann doch zur Führung ab (62.). Diese sollte jedoch nicht lange halten. Denn nur vier Minuten später setzte sich Paul Freier über rechts durch und flankte den Ball auf das Hannoveraner Tor. Enke-Ersatz Fromlowitz wollte klären, beförderte sich den Ball aber selbst in die Maschen. In der Folge sicherte er den Gastgebern jedoch mit zwei guten Paraden gegen Mieciel und Kaloglu einen Punkt.
TSG 1899 Hoffenheim – VfL Wolfsburg 3:2
In Hoffenheim standen sich mit der TSG und Wolfsburg zwei aussichtsreiche Over-Mannschaften gegenüber. Es war auch das Aufeinandertreffen der beiden Goalgetter Ibisevic und Grafite. Und das Spiel hielt, was es im Vorfeld versprach. Ibisevic traf zur Führung. Grafite glich aus. Das 2:1 durch Eduardo egalisierte Dzeko noch vor dem Seitenwechsel. Der von Salihovic glänzend in Szene gesetzte Obasi legte den für Hoffenheim beinahe schon obligatorischen dritten Treffer nach. Es war sein sechstes Tor in der laufenden Spielzeit. Im Anschluss taten beide Teams, was sie am besten können: Sie spielten weiter offensiv nach vorne. Doch weil Grafite kurz vor Schluss nur das Außennetz traf, blieb es beim Hoffenheimer Erfolg, der bei bwin eine ansehnliche Quote von 1.95 eingebracht hätte.
Borussia Mönchengladbach – Bayern München 2:2
Ein Bundesliga-Klassiker stieg in Gladbach, wo die abstiegsgefährdete Borussia auf die in den letzten Wochen stark verbesserten Bayern traf. Und zwei der Akteure, die langsam in Tritt gekommen sind, sorgten für eine beruhigende 2:0-Führung: Bereits nach 21 Minuten durfte Luca Toni an seinem Ohr schrauben. Franck Ribéry legte einen zweiten Treffer vom Elfmeterpunkt aus nach. Doch ähnlich wie im Spiel gegen den VfL Bochum gaben die Bayern einen sicher geglaubten Sieg innerhalb von drei Minuten noch aus der Hand. Kopfballtore von Friend und Bradley bescherten den Gladbachern einen Punktgewinn, der sich wie ein Sieg anfühlte.
Energie Cottbus – Karlsruher SC 1:0
Die schlechteste Heimmannschaft empfing das zweitschlechteste Auswärtsteam. Die Cottbuser erarbeiteten sich gegen Mitte der zweiten Halbzeit in einer anfangs von beiden Mannschaften engagiert geführten Partie beste Chancen. Doch wie so oft präsentierte sich die schlechteste Offensive der Liga zu abschlussschwach. Im zweiten Durchgang drängten beide Mannschaften auf den Sieg. Dass ein Team dieses Spiel doch noch für sich entscheiden würde, daran hatten in der 80. Minute wohl nur noch die Wenigsten geglaubt. Dann aber faustete KSC-Torhüter Miller den Ball nicht energisch genug weg. Der Ball kam zu Branko Jelic, der ihn mit einem – Tor des Monats verdächtigen – Fallrückzieher zum Siegtreffer ins Karlsruher Tor beförderte.
Borussia Dortmund – Eintrach Frankfurt 4:0
Klare Sache in Dortmund: Gegen ersatzgeschwächte Frankfurter hatten die Borussen von Beginn an wenig Mühe. Bereits in der fünften Minute bediente der wieder in die Mannschaft zurückgekehrte Hajnal den torgefährlichen Abwehrspieler Neven Subotic, der zum 1:0 traf. Hajnal selbst erhöhte auf 2:0. Und das 3:0 war wieder Subotic vorbehalten. Nach der Pause legte Felipe Santana einen vierten Treffer nach. Und es hätte durchaus noch schlimmer für die Frankfurter kommen können. Alexander Frei schaffte es jedoch, den Ball aus kürzester Distanz nicht im Tor unterzubringen.
Hertha BSC Berlin – Hamburger SV 2:1
Wettanbieter bwin hatte Hertha BSC mit einer Siegerquote von 2.45 in der Favoritenrolle gesehen. Für einen Hamburger Sieg lag die Quote hingegen bei 2.65. In einer Partie zweier Mannschaften auf Augenhöhe brachte der kroatische Nationalspieler Mladen Petric die Gäste in Führung. Sofort nach Wiederanpfiff glich Cicero aus. Und kaum hatten die Nordlicher realisiert, was passiert war, klingelte es bereits wieder. Der eingewechselte Valeri Domovchiyski erzielte das 2:1. Bei diesem Spielstand sollte es bleiben, was nicht zuletzt daran lag, dass der Ex-Freiburger Jonathan Pitroipa in der Nachspielzeit nur die Latte des Berliner Tores traf.
Bayer Leverkusen – Schalke 04 2:1
Ex-Nationalspieler Kevin Kuranyi verpasste es, Schalke in Führung zu bringen. Stefan Kießling, der von Bundestrainer Löw nicht zum Kreis der Nationalmannschaft für das Spiel gegen England berufen worden war, macht es in der 30. Minute besser, als er eine Vorarbeit von Renato Augusto zur Führung verwertete. Patrick Helmes, der sich im Gegensatz zu seinem Mannschaftskollegen Kießling über eine Nationalmannschaftberufung für das England-Spiel freuen darf, traf noch vor der Pause zum 2:0. Gonzalo Castro wurde in der 67. Minute mit Gelb-Rot bedacht. Doch trotzdem reichte es für Schalke nur noch zu Kevin Kuranyis aus Abseitsposition erzieltem Anschlusstreffer. Zwar landete auch Gerald Asamoahs Schuss in den Maschen. Wegen Abseitsstellung wurde diesem Treffer jedoch die Gültigkeit verwehrt.
VfB Stuttgart – Arminia Bielefeld 0:0
Der VfB Stuttgart schafft es einfach nicht, sich in den oberen Tabellenregionen festzusetzen. Für die schwäbischen Ambitionen ist das torlose Remis einfach zu wenig. Die Bielefelder Arminia hingegen kann jeden Zähler auf ihrem Punktekonto gut gebrauchen. Und kurz vor Schluss wären es beinahe sogar drei geworden. Doch Arthur Boka klärte Michael Lameys Kopfball auf der Linie. Das Remis war von bwin mit einer sehr guten Quote von 4.80 bewertet worden.
Werder Bremen – 1. FC Köln 3:1
Bisher waren die Bremer als eine der zuverlässigsten Over-Mannschaften der Liga zwar für viele Tore, aber doch auch für großen Aufwand bei – hieran gemessen – wenig Ertrag bekannt. Dies sollte sich in der ersten Halbzeit gegen Köln ändern. Nach Foulspiel des Ex-Bremers Womé an Werder-Kapitän Baumann traf Diego vom Elfmeterpunkt aus zur Führung. Als die Kölner auf den Ausgleich drängten, nutzten die Gastgeber ihre zweite Chance zu ihrem zweiten Treffer. Nach einer Ecke von Frings köpfte Naldo ein. Nach der Pause trafen dann auch die Kölner: In der 48. Minute bediente Vucicevic Torjäger Milivoje Novakovic. Dieser versetzte Mertesacker und markierte den Anschlusstreffer und damit sein achtes Saisontor. Doch dann war wieder Bremer Effektivität angesagt: Hugo Almeida nahm aus 18 Metern Maß und drosch den Ball unhaltbar für den Kölner Torhüter Faryd Mondragon ins Tornetz.
Dies sind die Paarungen des 14. Spieltages:
Karlsruher SC – Borussia Dortmund
Bayern München – Energie Cottbus
FC Schalke 04 – Borussia Mönchengladbach
VfL Wolfsburg – VfB Stuttgart
Eintracht Frankfurt – Hannover 96
VfL Bochum – Hertha BSC
Arminia Bielefeld – Bayer Leverkusen
1. FC Köln – TSG 1899 Hoffenheim
Hamburger SV – Werder Bremen
100€ Bonus bei Bet365 |
100€ Bonus bei William Hill |
100€ Bonus bei Sportingbet |
100€ Bonus bei Tipico |
Schlagwörter: 1. Bundesliga, bundesliga, Bundesliga-Rückschau, Rückschau





