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Strategie “Halbzeit 0 - 0 mit 2. HZ Einsatz-Rettung”

8. Januar 2009 / klaus

 

Habe mir kurz vor Weihnachten eine neue Strategie ausgedacht und damit über die Feiertage ordentliche Gewinne erwirtschaftet. Ich muss zugeben, dass sicher auch etwas Glück dabei war - es fehlt mir sozusagen der Langzeit Nachweis - ganz im Gegenteil, ich bin sogar sicher, dass im Sommer und gegen Ende der Saison wenn viele Teams "um nichts mehr!" spielen und auch schönes, warmes Wetter wieder mehr Tore bringen diese Strategie nicht mehr so gut funktionieren wird. Doch bis dahin fällt mir sicher wieder etwas Neues ein.

 

Ein kleine Warnung noch zu Anfang: Diese Strategie sieht auf den ersten Blick sehr simpel aus. Doch wärend man die erste Halbzeitwette noch relativ leicht und standartisiert setzen kann, braucht man für die zweite Wette schon etwas Erfahrung bzw. Fingerspitzengefühl. Wer sich also hier unsicher ist, oder glaubt etwas nicht 100 % zu verstehen, sollte bitte von Nachfragen bei mir oder der Redaktion absehen. Dann ist dies ein deutliches Signal, dass diese Vorgehensweise (noch) nicht das richtige für den geneigten Leser ist. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass diese Methode enormes Potential hat, jedoch nur etwas für erfahrene Trader ist.

 

Vorabüberlegung:

Jedes 3. - 4. Spiel steht zur Halbzeitpause noch 0 - 0. Auf Betfair kann man auf dem Markt Halbzeitstand das 0 - 0 backen und somit mit Quoten im Bereich 2,5 bis 3,5 den Einsatz mehr als verdoppeln und verdreifachen. Als ich merkte, dass gerade in England in den letzten Wochen dieses Halbzeitergebnis häufig auftrat, machte ich mir Gedanken wie man das in bare Münze umwandeln kann. Klar, in einer solchen Situation kann man auf den fahrenden Zug aufspringen und doch blindes Tippen auf das Ergebnis Value und Gewinn erzielen, bevor der Markt oder die Bookies die Veränderung einpreisen. 

Doch das geniale am Halbzeitergebnis ist, dass man immer noch die zweite Halbzeit zur Verfügung hat um ggf. Verlustminderung zu betreiben. Dieses Traden ist ein wenig diffizil, bringt aber den wahren Gewinn. Man muss sich im klaren sein, dass bei der Halbzeit Back 0 - 0 Wette trotz allem mehr als die Hälfte der Wetten verloren geht, und daher die Einsatzrückgewinnung oder zumindest die Verlustminimierung der Standart und auch der entscheidende Punkt ist, hier sehr guten Gewinn zu erzielen.

 

1. Wette

Kommen wir zur ersten Wette. Wir backen kurz vor Spielbeginn das 0 - 0 im Markt Halbzeitstand in einem Spiel das inplay geht. Ich nehme als Beispiel einmal Einsatz 10,– Euro. Geht die Wette auf - also steht es zur Halbzeit 0 - 0 - haben wir 20,– bis 30,– Euro gewonnen und gehen zum nächsten Spiel.

 

2. Wette

In 2 von 3 Spielen fällt in der ersten Halbzeit ein Tor. Wenn wir jetzt nichts machen werden wir langfristig, keinen oder nur wenig Gewinn mit dieser Strategie erzielen. Gelingt es uns aber in diesen Fällen zumindest einen Bruchteil der verlorenen Einsätze wieder zurück zu holen, haben wir mit der Strategie enorme Gewinne. Mir ist es fast in jedem Spiel gelungen, denn wenn früh ein 1 - 0 fällt bleibt es meist nicht bei diesem Ergebnis.

Die 2. Wette ist daher auf dem Markt "Endstand" zu plazieren. Wir wetten mit einer Lay-Wette gegen das aktuelle Ergebnis. Da die Quote eventuell sehr hoch ist, was bei eine Lay Wette hohes finanzielles Risiko bedeutet, kann es auch Sinn manchen zu warten bis die Quote sinkt. Ich habe mir als Faustregel eine Quote von 5 ausgerechnet. Wichtig ist es das Spiel selbst live zu verfolgen. Denn dann kann man abschätzen wie sich die Sache entwickelt. Eine schnelle Favoriten 1 - 0 Führung kann auch dazu führen, dass der Favorit zurückschaltet, da er einen ungefährlichen Gegner vor sich hat, der selbst auch nicht in Lage ist ein Tor zu schießen. Diese, der eine will nicht und der andere kann nicht, Situation kann dazu führen dass man mit einem 1 - 0 "verhungert" während der Favorit sich dabei vielleicht nicht mit Ruhm bekleckert aber doch effektiv agiert und seinen Sieg einfährt. Wie gesagt, wer ein wenig Gefühl für die Sache hat, wird in den meisten Fällen die richtige Entscheidung treffen und somit den Einsatz-Verlust in Grenzen halten.

Wichtig: Diese 2. Wette ist NUR dazu da, den Einsatz zu retten, bzw. zumindest den Verlust zu minimieren. Laßt Euch nicht in die Falle locken, hier (auch noch) mal ein wenig Gewinn zu erwirtschaften. Das habe ich anfangs auch versucht und mir - da das Risiko wegen der hohen Quoten doch sehr hoch ist - anfangs eine blutige Nase geholt. Wenn man einen 10,– Euro Einsatz in der ersten Wette verloren hat, reicht es absolut hier 7,– oder 8,– Euro wieder raus zu holen. Der richtige Gewinn wird mit der ersten Wette gemacht, und wenn mal so ein Halbzeit 0 - 0 kommt klingelt die Kasse und zwar gewaltig.

 

In diesem Sinne: Viel Erfolg!

 

Wer schlägt den Raab?

23. Dezember 2008 / stefan

Am vergangenen Wochenende hat sich Markus der HNO-Arzt gegen Stefan Raab in der Show Schlag den Raab versucht den Gewinn von 1.5 Mio. € zu ergattern. Nach anfänglich viel versprechenden Ergebnissen Schlug Raab wie so oft eiskalt zurück und sicherte sich den Sieg. In der vierzehnten Folge bereits der zehnte Sieg für Stefan Raab.

Da die Sendung weiterhin Millionen von Zuschauern fesselt steht mit dem 17.01.2009 bereits der fünfzehnte Sendeplatz zu einer weiteren Ausgabe fest in der es für einen vom Publikum auserwählten Kandidaten dann um satte 2 Millionen EUR Siegprämie geht.

Auch die ersten Buchmacher wie beispielsweise bwin haben bereits ihre Quoten für das nächste Showevent online. Für einen weiteren Sieg von Stefan Raab bietet bwin immer noch die leckere Quote von 1.60(!). Statistisch gesehen gewinnt Raab über 71 % seiner Show was statistisch gesehen folgende Buchmacherquote ergeben müsste.

100 % : Wahrscheinlichkeit = Quote in unserem Fall wäre dies dann
100 % : 71 % = Quote 1.41

Auch betfair hatte zu der letzten Staffel erstmalig einen Wettmarkt eingerichtet und für einen Erfolg von Raab wurden zu Beginn der Veranstaltung Quoten um die 1.70(!) gehandelt.

Eine Quote die man unter o.g. Vorraussetzungen sicherlich im Auge behalten wenn nicht auf dem Wettschein haben sollte, denn einen höheren Valuegehalt wird man im Wettbereich wohl kaum finden.
 

Weihnachtszeit = Sportwettenzeit

22. Dezember 2008 / stefan

Überall hört man von besinnlicher Weihnachtszeit und erholsamen Feiertagen, doch die Sportwelt bietet auch über die Weihnachtszeit zahlreiche spannender Events, welches das Sportwetterherz höher schlagen lässt.

Ein Blick in den bwin-Live-Wetten Kalender verrät einem was in der Weihnachtszeit so alles geboten ist. Bwin bietet mit dem Spiel der Pittsburgh Penguins bei den Buffalo Sabres und dem Spiel zwischen Anaheim Ducks und Vancouver Canucks gleich zwei Spiel der stärksten Eishockey-Liga der Welt, der NHL, als Live-Wette an. Auch in der Continental Hockey League in Russland finden mit den Begegnung zwischen Dynamo Moskau Khimik sowie  Spartak Moskau - AK Bars Kasan zwei Spiele statt die bei bwin bis zum Schlusspfiff getippt werden können. Das Live-Sportwettenangebot von bwin über die Weihnachtsfeiertage wird mit südkoreanischen Volleyball, chinesischem Basketball und Fußball aus der Qatar League abgerundet.

Highlight der Weihnachtstage ist der mit Spannung erwartetet 2. Weihnachtsfeiertag. Mit dem zweiten Kricket Testmatch zwischen Australien und Südafrika wird der Tag bereits in den ganz frühen Morgenstunden eingeleitet. Nach dem Kricket steht bei bwin im Wechsel mit der australischen Fußball A-League koreanischer und chinesischer Basketball im Live-Wetten-Kalender ehe der Tag seinen Höhepunkt am Boxing Day mit dem 19. Spieltag der englischen Premier League findet. Die Premier League wartet mit zehn Spielen darunter mit dem Topspiel zwischen Aston Villa und Arsenal London auf und das alles Live zum Wetten bei bwin.
 

Money Management - Das Mittel zum Erfolg!

15. Dezember 2008 / dominic

 

Viele unter den Sportwettern werden ihre Karriere bei einem staatlichen Wettanbieter wie oddset oder Tipp3 (für die Österreicher) begonnen haben und spielten Kombi für Kombi. Irgendwann machte man dann Sprung ins Online-Wettgeschäft und sah immer mehr Möglichkeiten für seine Wetten.

Dieser Artikel hier sollte eine Anregung über das Einsatzsystem und das Moneymanagement sein. Dabei dient dieser Artikel für Leute die sich Gedanken zu ihren Wetten und ihrem Wettverhalten machen. Wie kann Erfolg erzielt werden beziehungsweise wie kann der Erfolg maximiert werden? Und vielleicht nützt er auch dem ein oder anderen der bis dato nur blind getippt hat.

Es ist klar wieso es immer mehr Buchmacher auf dem Wettmarkt gibt. Diese verdienen ein schönes Geld – und zwar das Geld von uns Sportwettern. Ein Zeichen, dass es leider viel zu viele Leute gibt, die rote Zahlen schreiben. Doch an was liegt das? Man könnte einen Vergleich anstellen und zwei Leute – die genau die gleichen „Skills“ besitzen – würden unter Umständen ein komplettes unterschiedliches Ergebnis erzielen. Wie kann dies kommen? Am Einsatzsystem beziehungsweise am so genannten Moneymanagement.

 

Doch was ist das Moneymanagement und wie kann es mir helfen, meinen Erfolg zu maximieren? Moneymanagement beschreibt das Einsatzsystem, welches man benützt. Es gibt viele Sportwetter die einfach blind den Einsatz wählen und gerade nach Lust und Laune tätigen. Doch genau in diesem Punkt unterscheiden sich der Sportwetter, der auf lange Sicht einen Gewinn erwirtschaftet und jener, der vielleicht kurzfristig viel Erfolg hat, doch dann auch wieder einiges verliert.

Zuerst einmal gilt es, eine fixierte Bankroll festzulegen und lieber einmal viel investieren als immer kleine Summen. Diese fallen dann zwar nicht ins Gewicht, doch wenn diese sich immer und immer wieder wiederholen, wird auch dies eine beachtliche Summe. Es ist kein Geheimnis, mit einem höheren Startkapital, ist es auch leichter Geld zu verdienen.

Der Grundsatz lautet dann, seine eigens gestellten Regeln und Grenzen einzuhalten und auf keinen Fall zu überschreiten. Und bei diesen Regeln ist auch ein wichtiger Punkt die Einsatzhöhe. Das Problem von vielen ist, dass sie in kurzer Zeit möglichst viel Geld verdienen wollen. Doch das ist der falsche Ansatz. Beim Wetten gilt es einen langfristigen Erfolg zu erzielen. Es nützt mir nichts wenn ich an Tag 1 ein Plus von 200 Euro habe und in den nächsten Tagen wieder alles verliere und womöglich nochmals einzahlen muss. Das Ziel muss sein, einen langfristigen Erfolg zu erreichen. Doch will man dies erreichen, wird man sich viele Gedanken machen müssen um die bestmögliche Performance zu erreichen. Auf jeden Fall heißt es schon in einem Sprichwort – „Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen“. Wenn jeden Tag ein Gewinn von 10 Euro erzielt werden kann, ist das am Ende des Jahres eine beachtliche Summe für einen schönen Urlaub.

 

In meinem nächsten Artikel werde ich dann zwei bekannte Moneymanagement Strategien vorstellen. In einem früheren Artikel hat der User Andree schon das Martingale gut vorgestellt und zum Glück davon abgeraten. Der nächste Artikel beinhaltet eine abgeänderte Form des „Kelly-Systems“ sowie von „Flat-Staking“.

 

 

Handball EM Frauen: Vorrunde absolviert, Favoriten auf Kurs

8. Dezember 2008 / stefan

Die Vorrunde der Handball Europameisterschaft der Frauen wurde absolviert und alle Favoriten auf den Titel sind weiter auf Kurs. In der Vorrunde musste jeweils das Tabellenschlusslicht der Gruppe die Heimreise antreten. Mit jeweils drei Niederlagen aus den drei Vorrundenspielen traf es die Damen aus Frankreich, Portugal, Österreich und Serbien.

Alle anderen Teams finden sich jetzt verteilt auf zwei Gruppen in der Hauptrunde mit den mitgenommenen Punkten aus der Vorrunde wieder. Rumänien führt mit zwei Siegen aus der Vorrunde und somit vier Punkten die Gruppe I, Deutschland ebenfalls mit zwei Siegen in der Vorrunde und vier Punkten die Gruppe II an. Topfavorit Norwegen (bwin Quote für den EM Titel 1.50!) liegt mit drei Punkten auf Rang zwei in Gruppe I.

Die beiden ersten Damenmannschaften einer jeden Gruppe qualifizieren sich für das Halbfinale. Dies ist auch das Ziel der Deutschen Frauen Nationalmannschaft die mit einem Sieg heute Abend, 18:15 Uhr live auf DSF gegen Schweden einen wichtigen Schritt Richtung Halbfinale machen können. Die Deutschen-Damen gehen mit bwin - Quoten von 1.55 als Favorit in das Spiel. Doch die Schwedinnen sind auf keinen Fall zu unterschätzen, da sie ebenfalls bei dieser EM-Endrunde noch kein Spiel verloren haben und gegen Mitfavoriten Russland ein Unentschieden erzielen konnten.
 

Live-Wetten nach der 1.Halbzeit

6. Dezember 2008 / pedro

 

Die hier bereits vorgestellten,teilweise sehr ausgeklügelten Wettsysteme haben oft den Nachteil von meist ebenso aufwendigen Absicherungsmechanismen.Einerseits klappt das gerade bei unmittelbar aufeinander folgenden Toren nicht immer,zum anderen wird der Live-Genuss eines Spiels im TV durch hektische Aktivitäten am PC erheblich gemindert.Da ich dies aus eigener Erfahrung kenne,bevorzuge ich derweil die eher simplen,aber durchaus effektiven Spielarten.Hierbei fiel mir auf,das insbesondere bei der Wettbörse betfair die Quoten auf sog. Overwetten nach torloser erster Hälfte gemessen an der Restspielzeit teilweise überproportional steigen,obwohl statistisch gesehen die meisten Treffer in der 2.Halbzeit fallen.Ein gutes Beispiel war die Partie Famagusta-Bremen,die von Buchmachern und anderen Experten als klares Over-Match eingestuft wurde.Die Odds lagen vor Spielbeginn um die 1,5;nach jungfräulichen ersten 45 Minuten erhöhte betfair hier auf 4,7(!!!).Eine hervorragende Gelegenheit,zumal Werder unbedingt öffnen musste für den Dreier,den es am Ende doch nicht gab.Wohl aber 4 Tore und eine gewonnene Wette!

Auch das hier bereits angesprochene Layen von 0-0 ergibt zum Pausentee deutlich mehr Sinn,da eine torlose 1.Halbzeit nicht ungewöhnlich ist.Hier kann man dann zu deutlich reduzierten Quoten entspannt darauf hoffen,dass es im 2.Durchgang irgendwann klingelt.So wie gestern in München gegen Hoffenheim.

Allen Usern ein schönes Wochenende und viel Erfolg beim Wetten!

„No pain – No Gain“ oder „Wie man mit Wetten langfristig Gewinn erzielt“

4. Dezember 2008 / klaus

 

Ende November hat der Kollege Dominic hier einen hervorragenden Artikel zum Thema „Lay 0-0“ veröffentlicht. „Lay 0-0 – Fluch oder Segen?“ hat sehr schön die Möglichkeiten, aber auch das enorme Risiko dieser beliebten Wettart auf Wettbörsen beleuchtet. Dies führte mich wieder einmal zu der Frage: „Wie schafft man es mit Wetten dauerhafte Gewinne zu erzielen“.
 
Wenn ich mir die Kollegen ansehe, denen es langfristig gelingt mit Wetten Geld zu verdienen, komme ich zu dem Schluss, dass es im Prinzip zwei Arten von Typen gibt.
 
Der Prophet:
 
Ich nenne diesen Typen einfach einmal den Propheten. Das mag im ersten Augenblick abwertend klingen, ist jedoch ganz und gar nicht so gemeint. Ganz im Gegenteil – ich habe vor diesen Kollegen grössten Respekt weil sie genau das können, das mir selbst trotz heftiger Bemühungen nicht gelingen mag. Er hat einfach den sechsten Sinn, bzw. die unglaubliche Gabe, deutlich häufiger als der „normale!“ Fussballexperte Spielausgänge vorherzusagen. Banal ausgedrückt: Diesen Typen interessieren Quoten, Stakes, Statistiken oder gar Berechnungen nicht die Bohne. Er tippt einfach intuitiv ausreichend häufig richtig und erzielt somit Gewinn. Theoretisch ist es gar nicht so schwer so ein Prophet zu sein. Die Quoten – zumindest die auf Wettbörsen – spiegeln rein den Durchschnitt der Meinung des gesamten Marktes wieder. Jeder Wettfreund, der hier über dem Durchschnitt des Marktes richtig liegt gehört im Grunde zu dieser Kategorie. Um das ganze in „echten finanziellen Gewinn“ umwandeln zu können, muss dieser Experte jedoch mehr als 5 % über dem Durchschnitt des Marktes liegen. Denn es gilt erst einmal die Betfair-Provision (die momentan bei 5 % liegt) oder den Schnitt den der Buchmacher erzielen will (das ist dann meist noch mehr) zu verdienen.
 
Der Stratege:
 
Da ich wie viele andere auch nicht über diesen „sechsten Sinn“ verfüge, mit dem der Prophet seine Gewinn erwirtschaftet – ganz im Gegenteil, oft frage ich mich, warum das Schicksaal nur so grausam gerade mit mir „Katz und Maus“ spielen muss – suche ich (wie so viele Leidensgenossen auch) nach einem anderen Weg der mir – trotz meiner nur durchschnittlichen Ergebnissvorhersage – Gewinn bringt. Mit diesem „Handicap“ belastet wird man zwangsläufig zum Strategen. Anders ausgedrückt sucht man nach Strategien, die einem durch einen Kniff, einen Trick, oder sonst ein „Geheimnis“ auf die Gewinnerstraße führt.
 
Und das sehr viele Leidensgenossen genau mit diesem Problem kämpfen boomt eine andere Branche, die irgendwie am Rockzipfel der Wettbranche hängt, und von dem Frust vieler Teilnehmer profitiert: Den Anbietern von E-Books mit 100 % Gewinnmöglichkeiten. Jetzt mal ganz ehrlich! Jeder dem so eine geniale Idee gekommen ist, dass er mit einer Strategie in der Lage ist praktisch Geld zu drucken, wird den Teufel tun und diese geniale Idee für 39 Pfund (meist sind die Angebote an den englischen Markt gerichtet) unters Volk bringen. Was bekommt man also bei solchen Anbietern. Entweder ausgelutschte Strategien (das „Lay the draw“ in jeglichen Formen, oder andere abgefahrene Methoden, die leider nur in einem kurzen Zeitraum gefunzt haben – auf diesem zufälligen Erfolgszeitraum wird daher im Angebot bis zum „geht nicht mehr“ rumgeritten). Lange Rede kurzer Sinn … solche Ebooks taugen meist maximal dazu (und das ist jetzt sehr positiv ausgedrückt) den eigenen Horizont zu erweitern um selbst eventuell funktionierende Strategien zu erarbeiten.
 
Früher oder später kommt der Stratege auf folgende logische Lösung. Ich muss Wetten mit Value finden. Value bedeutet ganz einfach, dass die angebotene Wette mehr wert ist, als dass was nach der statistischen Wahrscheinlichkeit der faire Preis wäre. Wenn ich so wette, erziele ich langfristig nur Gewinn … wenn nicht stimmt die Statistik nicht, und ich habe kein „echtes“ Value getippt.
 
Jetzt stellt sich natürlich die Frage: Wie entsteht Value? Ganz einfach. Bei Buchmachern gibt es nur Value wenn der Buchmacher selbst einen Fehler macht, ein Ereignis falsch bewertet, und so eine zu hohe Quote anbietet. Bis vor ein paar Jahren kam das gar nicht so selten vor. Viele Buchmacher waren mit dem riesigen Angebot an Ligen, Spielen und Besonderheiten einfach überfordert, haben oft die Quoten „p mal Daumen“ nach Tabellen gemacht und so viel Raum für Kenner geliefert Value-Wetten zu finden und zu nutzen. Ich habe einen Bekannten, der hat über 10 Jahre nur davon gelebt. Hinter sein „Geheimnis“ mit den Value Wetten bin ich auch erst vor einem Jahr gekommen, als die Sache nicht mehr so lief, und er mit dem Jammern anfing: „Es läuft nicht mehr, die machen leider kaum noch Fehler, selbst bei Live-Wetten gibt es kaum noch Lücken für Profit“. Jahrelang wusste ich von seinem besten Freund, dass er zwar von Wetten lebt, doch selbst nach ein paar Bier auf Grillfesten lies er nichts verlauten, wie er dann so agiert. Doch zum Glück gibt es heute nicht nur die Buchmacher, sondern auch noch Wettbörsen.
 
Wie entsteht jetzt also Value auf Wettbörsen? Das ist ganz einfach, bzw. logisch. In dem Moment in dem auf ein Ereignis zu häufig gesetzt wird sorgt die grosse Nachfrage dafür, dass die Quote fällt. Zwangsläufig steigt die Quote auf das Gegenteil – und diese Quote bekommt Value. Wie viel das ist, hängt von der „Übertreibung“ ab. Natürlich kann man auch annehmen, dass die Masse „Recht“ hat. Das hat sie in gewisser Weise auch. Doch wie auch an Börsen, sind die Menschen „Rudeltiere“. Eine fallende Quote nährt den „haben wollen“ Effekt. Jeder möchte noch dabei sein (wenn alle gewinnen …). Und so wie an Aktien-Börsen nicht alle Millionär geworden sind, haben auch hier diejenigen gewonnen, die gegen den Strom schwimmen, und das Value im Gegenteil der grossen „Volkswette“ entdecken und mitnehmen.
 
No Pain – No Gain
 
„Kein Schmerz – kein Ertrag“ sagt der Engländer. Das gilt hier in doppeltem Sinne. Den erstens meine ich damit, dass man sich selbst auf die Hinterbeine stellen muss und den langen steinigen Weg gehen, selbst sich seine Strategie zu erarbeiten, dabei viele Irrwege beschreit und – wenn man zu schnell zu gierig ist – auch viel Lehrgeld bezahlen. Und zweitens gilt nirgends der Spruch so deutlich wie im Haifischbecken Wettbörse: Wer an die Quelle will muss gegen den Strom schwimmen.
 
Und hier schließt sich der Kreis. Genau an der Strategie „Lay 0 – 0“ lässt sich sehr gut zeigen wie die einzelnen Wettcharaktere zu Gewinn kommen (können). Jeder mit „Lay 0-0“ nicht so vertraut ist, sollte sich vielleicht vorab Dominics Beitrag „Lay 0-0 – Fluch oder Segen?“ vom 29. November 2009 durchlesen.
 
Der Prophet fährt mit Dominics Strategie sehr gut. Er hat ein gutes Gespür dafür in welchen Spielen Tore fallen werden. Traumwandlerisch erahnt er auch die Partien von denen er besser die Finger lassen soll, den ein einziges 0 – 0 kann den mühevoll erarbeiteten Profit der vorherigen Spiele wieder zunichte machen.
 
Der Stratege allerdings denkt anders. Er sagt sich, die Masse liebt es das 0-0 zu layen. Die Vorteile liegen ja auch klar auf der Hand. In den meisten Spielen fallen Tore, man hat sehr oft das „gute Gefühl“ dass die Wette aufgegangen ist. Die ganze Sache macht mächtig Spaß, den oft fällt das erste Tor schon sehr schnell und man hat ein Erfolgserlebnis nach dem anderen. Und hier liegt die Chance für den Strategen. Er sagt sich, die vielen 0-0 Layer drücken garantiert die Quote nach unten – ich wette auf ein 0-0, das passiert zwar nicht so häufig, doch wenn irgendwann einmal das 0-0 eintrifft habe ich garantiert Value. Ich halte die vielen kleinen verlorenen Wetten aus (mein „Pain“), doch die vereinzelten aber hohen Gewinne machen dies wieder wett und sorgen für langfristigen Ertrag (mein „Gain“).
 
Anmerkung:
Es gibt noch eine dritte Art auf dem Wettmarkt langfristig Geld zu verdienen. Das Sure-Betten … also Wetten finden, die von zwei unterschiedlichen Anbietern so unterschiedlich bewertet werden, dass man durch auf beides setzen immer einen sicheren Gewinn hat. Doch so wie die Quotenfehler der Anbieter weniger werden, werden auch die Chancen so eine Surewette zu finden immer weniger. Und wenn sich so ein „Fenster“ auftut, dauert es meist nicht lange bis der Bookie es merkt und die Quote wieder angleicht. Zudem ist das Surebetten jetzt kein Wetten im eigentlichen Sinn, sondern gehört eher zum Bereich „Traden“.
 

Schlag den Raab # 14 - Valuebet

2. Dezember 2008 / stefan

Nach der am vergangenen Wochenende stattgefundenen TV Total Stock Car Crash Challange lädt TV Entertainer Stefan Raab mit seiner vierzehnten Ausgabe der Gewinnshow Schlag den Raab kurz vor Weihnachten am 20. Dezember zu einem weiteren TV-Ereignis ein.

Aus den fünf zur Verfügung stehenden Kandidaten können die TV-Zuschauer wieder ihren Favoriten in den Kampf gegen Stefan Raab schicken. Als Preisgeld winken dem Sieger der vierzehnten Staffel ein Gewinn über 1.5 Mio Euro. Es werden wie bisher wieder max. 15 vorher unbekannte Spiele gespielt. Gewinner ist der Spieler der zuerst 61 Punkte erreicht.

Die Ergebnisse der vorangegangenen Show’s zeigen, dass der Gastgeber Stefan Raab diese Spielshow mit dem nötigen Ergeiz angeht und auch bereits neun der dreizehn Shows für sich entscheiden konnte.

21:70 Raab  31:74 Raab  72:48 Kandidat

13:65 Raab   70:35 Kandidat 60:60 Kandidat

19:72 Raab  56:64 Raab  35:70 Raab

25:66 Raab  65:55 Kandidat 29:62 Raab

03:63 Raab

Somit gewinnt Stefan Raab ca. 69 % seiner eigenen Schlag den Raab Sendungen. Gehen wir von der gleichen Wahrscheinlichkeit bei der anstehenden Sendung aus, wäre die entsprechende Wettquote für einen weiteren Erfolg von Stefan Raab wie folgt:

100 % : Wahrscheinlichkeit = Quote in unserem Fall wäre dies dann

100 % : 69 % = Quote 1.45

bwin und interwetten haben bereits Quoten für die Show am 20.12.2008 im Wettangebot. Beide Anbieter zahlen für einen erneuten Sieg von Gastgeber Raab den 1.60 fachen Einsatz. Somit ergibt sich eine nicht zu verachtende „Valuebet“. Unter einer „Valuebet“ versteht man eine vom Buchmacher nach der Wahrscheinlichkeitsrechnung zu hoch angesetzte Quote.

 

Wladimir Klitschko (UKR) vs. Hasim Rahman (USA)

2. Dezember 2008 / stefan

Am 13. Dezember tritt Wladimir Klitschko in der Mannheimer SAP-Arena gegen Hasim Rahman in den Ring, um seine Schwergewichtstitel der Verbände IBF und WBO zu verteidigen. RTL überträgt das Spektakel bereits ab 22.10 Uhr live. Lt. den bwin Quoten von 1.10 für einen Sieg Klitschko’s sollte es zumindest auf dem Papier ein einfacher Kampf für den Ukrainer werden. Doch mit Hasim Rahman wartet ein Schwergewicht mit einer positiven Bilanz von 45 Siegen in 54 Kämpfen, darunter 36 K.O.-Siege.

Auch viele der Sportexperten sind sich einig und ebenso tendieren die ersten Umfrageergebnisse eindeutig zu einem Sieg von Klitschko alias „Dr. Steelhammer“. Es dürfte also wohl bloß eine Frage der Zeit sein wann Klitschko den Kampf für sich entscheiden kann. bwin bietet deshalb neben der Eingangserwähnten Siegwette noch eine Menge Spezialwetten gerade bezüglich der Länge des Kampfes an.

So kann getippt werden ob es zu einem Punktsieg oder einem vorzeitigen K.O.-Sieg in einer bestimmten Runde kommt. Für einen K.O.-Erfolg Klitschko’s in der ersten Runde zahlt bwin den 17(!) fachen Einsatz. Wem dies zu riskant ist, kann sein Glück in den Rundenwetten versuchen und einen entsprechenden Tipp abgeben oder Kampf über mehr oder weniger als neun Runden andauert.
 

Handball Frauen EM 2008 – Mazedonien

1. Dezember 2008 / stefan

Ab morgen startet die Frauen Handball EM 2008 in Mazedonien. DSF überträgt die Spiele der Deutschen Nationalmannschaft live im Free-TV. Zu den Teilnehmern zählt neben dem Top-Favoriten Norwegen die Mannschaften aus Russland, Rumänien, Ungarn, Deutschland, Dänemark, Kroatien, Frankreich, Schweden, Portugal, Spanien, Ukraine, Weißrussland, Serbien, Österreich und den Gastgeberinnen Mazedonien

Wie bereits erwähnt gehen die Norwegerinnen als Top-Favoriten mit einer bwin Quote von 1.60 in das Turnier. Bereits bei der EM 2006 in Schweden wie auch bei der EM 2004 in Ungarn konnten die Norwegerinnen von keinem der teilnehmenden Mannschaften geschlagen werden und so holten sie ungeschlagen zwei mal hintereinander den EM-Titel.

Als engste Verfolger gelten die Damen aus Russland und Rumänien die bereits mit Quoten von 7.50 bzw. 8 bei bwin gespielt werden können. Auch die Deutschen Damen haben sich für die EM viel vorgenommen und wollen das Turnier mit einer Medaille beenden.

Die sechzehn Mannschaften wurden in vier Gruppen aufgeteilt, wovon die drei besten einer jeden Gruppe in die Hauptrunde einziehen. Die übrigen zwölf Mannschaften werden in der Hauptrunde nun auf zwei Gruppen aufgeteilt und die bereits erzielten Punkte gegen die noch übrig gebliebenen Mannschaften werden mitgenommen. Die beiden besten Teams einer jeden Gruppe qualifizieren sich sodann für das Halbfinale. Die beiden drittplatzierten spielen den fünften Platz aus.

Das Turnier startet morgen um 17.30 Uhr mit der Eröffnungspartie zwischen den Damen aus Kroatien und Serbien. Das Deutsche Team trifft um 20.10 Uhr (DSF überträgt live) auf den Gastgeber aus Mazedonien. Für die Damen gilt es erfolgreich in das Turnier zu starten, denn alles andere als ein deutlicher Sieg im Auftaktspiel wäre eine Überraschung.

Die einzelnen Spiele werden bei den großen Buchmachern wie bet365, bwin und natürlich auch bei betfair als Livespiele angeboten.
 






























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