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UEFA POKAL – Halbfinale Recap

30. April 2009 / lukas

Im rivalisierenden Duell zweier ukrainischen Mannschaften zwischen Dinamo Kiev und Shakhtar Donezk muss der kommende Meister Kiev um den Aufstieg ins Finale zittern. Im Waleri-Lobanowski-Stadion herrschte bei der eher schwachen Zuschauerzahl von 16.500 keine überragende Stimmung. Doch die Hauptstätter konnten im ewigen Duell dank eines Eigentors durch Tschigrinskis (22.min) in Führung gehen. Die bis dato gut mitspielende Shakhtar Truppe hatte zahlreiche Ausgleichsmöglichkeiten, nutzten aber bis zur Pause keine davon. Ein Brasilianer richtete es – Fernandinho erzielte in der 68. Minute den verdienten Ausgleich und schuf somit für Donezk eine ideal Ausgangslage. 

In Bremen kam es zum großen Clash. Nach der Pleite im Cup von Hamburg brannten die Hansiaten auf Revanche. Im Uefa Cup Halbfinale wurde ein Spektakel erwartet. In der Anfangsphase hatte der HSV mehr Spielanteile und spielte munter mit. Eine gute Partie entwickelte sich von der ersten Minute an. In der 21. Minute rettete Wieser mit einer Parade vor einem frühen Rückstand. Doch nur 6 Minuten später köpfelte der alleinstehende Trochowski zum 0:1 ein. Auch danach gab es zahlreiche Tormöglichkeiten für beide Teams. – Nach der Pause dominierte Bremen, die Hamburger verlagerten das Spiel mit Fortdauer des Matches auf Konter.  Sie fanden aber bereits in der 63. Minute eine gute Einschlussmöglichkeit vor. Im Gegenzug scheiterten die Bremer abermals an Rost. Ein wahrer Schlagabtausch entwickelte sich mit mehr Spielanteilen für die Werder, die Fans kamen zu diesem Zeitpunkt auch wieder auf. Die Schaaf-Truppe war sichtlich bemüht den Ausgleich zu erzielen. Die Durchschlagskraft fehlte allerdings. Der HSV blieb durch Konter aber gefährlich. Sie verzichteten aber darauf viel für die Offensive zu machen. Guerrero, der gelb sah, wird im nächsten Spiel fehlen. Die Chancen der Werder häuften sich – in der 75. Minute fand Pizarro eine gute Möglichkeit vor und weiter rollten die Angriffe der Bremer. Die Bemühng zum Ausgleich war da. Allerdings scheiterten Özil, Rosenberg meist am letzten Pass. Mittelfeldmotor Diego erwischte nicht seinen besten Tag und war meist harmlos. Der HSV verteidigte beherzt. 86. Minute hat Prödl mit der ersten Ballberührung fast für einen perfekten Einstand gegeben – doch dieser scheiterte mit dem Kopf an Rost. Rost war wohl an diesem Tag der Matchwinner, der zahlreiche Schüsse entschärfte. In genau einer Woche gibt es das Rückspiel in Hamburg. Aber gerade die Tatsache, dass Bremen im bisherigen Verlauf des Uefa Cup 6 der 7 Auswärtsspiele gewonnen hat, gibt noch Hoffnung für ein Weiterkommen. Gerade in den zweiten 45 Minuten waren die Bremer überlegen! Der Wille, die Chancen waren zwar da aber es gab kaum ein Durchkommen in der gut stehenden HSV Abwehr. Auch die Statistik sprach für Werder doch am Ende stand es 0:1.




Eishockey WM Scheiz – Zwischenrunde erster Spieltag

30. April 2009 / lukas

Gruppe E – Zum Auftakt der Zwischenrunde gab es einen besonderen Leckerbissen. Weltmeister Russland traf auf Olympiasieger Schweden. In einer hochklassigen Partie, welche mit einem Torfestival beendet wurde, siegte die "Sabornaja" nach Overtime mit 6:5. In einem wahren Eishockeykrimi mit zahlreichen Führungswechseln war das Match kaum an Spannung zu überbieten. Wallin (3.) brachte die Schweden erstmals in Führung, ehe Nikulin (12.) und Saprykin (15.) für den Weltmeister die Wende einleiteten. Doch Strahlmann (19.) und Persson (24.) stellten abermals die Führung des "Tre Kronor" Teams her,  ehe Kalinin (28.) das halbe Dutzend voll machte und nach dem Mitteldrittel für den 3:3 Zwischenstand sorgte. Auch das Schlussdrittel hatte es in sich. Schweden gelang in der 50. Min durch Huselilus zum dritten Mal die Führung, doch die Russen wollten auch im 4ten Spiel den Sieg! Nur eine Minute nach dem Führungswechsel stellte Mozyakin auf 4:4. In einer hochklassigen und ausgeglichenen Partie stellte 2:22 vor dem Ende im Powerplay Proshkin auf 5:4,. Doch der NHL-Star der Schweden Huselius glich nur 69 Sekunden vor der Partie aus. Die verdiente Overtime wurde somit hergestellt. In der letzten Minute der Overtime sorgte Coyotes Phoenix Crack Kalinin für den 6:5 Endstand. Russland hält somit bei 8 Zählern und erreicht wohl vorzeitig das Viertelfinale. – In Bern traf Gastgeber Schweiz auf die bisher starken Letten. Nach 1:1 nach regulärer Spielzeit und nach einer torlosen Overtime wurde im Penaltyschießen die Entscheidung gesucht. Lettland, das zwar als Underdog in die Partie ging, war vor allem in der Defensive sehr konsequent. Sie blieben ihrer Kontertaktik auch im 4ten Spiel treu. Dies auch mit Erfolg: Chipulis (10.) traf für die Letten und auch in Fortdauer des Spiels blieben die Schweizer trotz Überlegenheit ohne sichtlichen Torerfolg. Nach torlosem Mitteldrittel, in dem die Schweizer sogar eine 5 gegen 3 Situation ungenutzt ließen, ging es in das Schlussdrittel. Abermals wurde eine 5 gegen 3 Überzahlmöglichkeit der Eidgenossen nicht genützt. Die Letten präsentierten sich in der Abwehr sehr sicher und erst in der 59. Minute nach einem Powerplay netzte Ambuhl für die Schweiz ein. Im Penaltyschießen behielten die Letten abermals die Oberhand und konnten bereits zum dritten Mal bei dieser WM triumphieren. Trotz einer Schussstatistik von 39:22 und 22 Strafminuten gegen Lettland nutzten die Schweizer ihre Möglichkeiten nicht. Nun muss die Ralp Krueger Truppe um den Viertelfinaleinzug zittern.

Gruppe F – Weißrussland hatte gegen Norwegen in der Gruppe F alle Hände voll zu tun. Schlussendlich konnten sich die Osteuropäer nach Overtime mit 3:2 durchsetzten. Anfänglich spielten die Norweger gut. Mit Thoresen (7.) gelang für die Skandinavier die überraschende Führung ehe Trygg (21.) durch einen Powerplay-Treffer im Mitteldrittel sogar auf 0:2 stellte. Nun waren die Weißrussen gefordert. Ugarow sorgte aber nur zwei Minuten später mit einem Überzahltreffer  für den Anschluss, zum ersten Mal schrieb Belarus an. In einer hektischen Schlussphase konnte der Favorit durch Grabowski (50.) doch noch den Ausgleich erzielen. In der Overtime erzielte Salei von den Colorado Avalanche den Siegestreffer zum 3:2. – Im zweiten Spiel traf Kanada auf Tschechien. Die "Ahronblätter" hatten von Anfang an das Zepter in der Hand und sie gewannen deutlich mit 5:1. Bereits im ersten Drittel fiel die Vorentscheidung durch drei Treffer von Stamkos (8, 14.) und Weber (18.). Im Mitteldrittel gab es im ersten Kräftemessen der Beiden kein Goal. Im Schlussabschnitt stellten Heatley (41.) und St.Louis (50.) die Weichen Richtung Viertelfinale. Tschechien schrieb in der 58. Min durch Hemsky an. Kanada darf, wie Weltmeister Russland, bereits jetzt mit dem Viertelfinale liebäugeln.

 




NHL Play OFF – 1/2 Conference Topspiel

30. April 2009 / lukas

 Vancouver – Keine gute Erinnerung hat man auf das letzte Aufeianandertreffen dieser beiden Teams rund ein Monat zuvor. Nach dem zahlreiche Spieler sich Verletzungn zuzogen ähndelte die Partie einer WWF Liveübertragung, es herrschte auf dem Eis eine wahre Schlacht. Auch die Trainer griffen sich verbal an und zahlreiche Diziplinarstrafen bis hin zu 80min wurden ausgesprochen. Doch diese Partie in den Play Offs wird eine ganz andere. Chicago hat das gut gehandhabt und erreicht den ersten Play Off Sieg seit 13 Jahren und sind nach den 24 Überzahlmöglichkeiten das zweit beste Special Team in der Postseaon. Vancouver dagegen überragete in Unterzahl und sind bis dato das beste Penalty Killing Team nach dem 4:0 Victory über St. Louis. Dies sprach allerdings auch Barrows an: "Wir können keine 24 Strafen hin nehmen, das tödet uns gerade im Halbfinale". Die Babygesichter aus Chicago besitzten in der NHL die jüngste Mannschaft und feierten nach langer Durststrecke einen richtign Erfolg seit dem die Blackhawks im Western Conference Halbfinale stehen. Die Chancen stehen daher auch gut sich für das Finale zu qualifizieren da ihnen ein Gegner wie Detroit erspart geblieben ist. Dennoch stapelt man auch vor der Begegnung mit den Vancouver Canucks tief, denn die Kanadier gelten im Duell mit den "indianern" als Favorit. Coach Joel Quenville war stolz auf seinen Mannen die gegen Calgary Flames eine vor allem Physische hervorragende Leistung ablieferden. Dadurch das die Canucks 4:0 gegen St. Louis gewannen hat Vancouver in der ersten Partie heimvorteil. Die Quoten sind auf Interwetten recht passabale gestaltet worden für Chicago erhält man eine 2,55 für ein Tie 4,20 und einem Heimsieg 2,00  das Spiel beginnt 3:00




UEFA Champions League – Hinspiel 1/2 Finale

29. April 2009 / lukas

 Old Trafford – Im heutigen Abendspiel wurde der erste Schritt in Richtung der ersten Titelverteidigung der Champions League Geschichte gemacht. Nach dem Manchester United über Arsenal einen 1:0 Triumph herausspielte, könnte die Ferguson Truppe als erstes Team die Krone der Königsklasse verteidigen. Von Beginn an waren die "Red Devils" überlegen und übernahmen früh das Kommando. Die Arsene Wenger Truppe war mit zahlreichen Youngsters angetreten, das Durchschnittsalter der Londoner betrug nicht über 23 Jahre. Schon in der Anfangsphase hatten die Gastgeber gute Möglicheiten die Führung zu erzielen. Rooney prüfte bereits Almunia in der 2. Minute, dieser zeigte im Verlauf des Abends einige Paraden. Nachdem der Arsenal Schlussmann (17.) eine Tevez-Möglichkeit zu Nichte machte, brachte der darauffolgende Eckball das erlösende 1:0 für Manchester United. Nach Vorarbeit von Carrick traf O´Shea aus kurzer Distanz. In der Hochburg Old Trafford konnte bereits seit 24 CL-Spielen kein gegnerisches Team mehr triumphieren. Die junge Truppe von Arsene Wenger war über weite Strecken harmlos und die Durchschlagskraft fehlte. Adebayor (63.) fand mit einem Gewaltschuss die beste Möglichkeit vor und im Gegenzug traf Ronaldo nur die Latte. Die Hausherren waren in der Schlussphase spielbestimmend und wollten den zweiten Treffer, welcher allerdings nicht mehr gelang. Giggs, der in den zweiten 45 Minuten eingewechselt wurde, feierte sein Jubiläum! Dies war sein 800. Einsatz für den Traditionsklub. Titelverteidiger Manchester United gelang somit eine perfekte Ausgangssituation für das Rückspiel, wobei die schmerzliche Ausbeute von nur einem Treffer den Londonern doch noch die Tür zum Finale aufmachen könnte.

Bereits gestern traf das Starensemble aus Barcelona auf einen weiteren Premier League Klub, den FC Chelsea. Im Camp Nou gab es zum ersten Mal in dieser Saison keinen Treffer. Da werden für die Katalanen schlimme Erinnerungen aus dem Vorjahr wach, als man im Halbfinale gegen Manchester United in Barcelona ebenfalls nur 0:0 spielte. Und dann auch noch das Rückspiel in Old Trafford verlor. Chelsea verzichtete weitgehend auf Offensivaktionen und zog die Lehren aus dem Bayern Gastspiel. Das Defensivbollwerk der Londoner hatte das Sturmtrio Messi, Eto`o & Henry über weite Strecken unter Kontrolle. Mit der dazugehörigen Härte wurde der Sturmlauf somit unterbunden. Die Ausnahmekönner aus Spanien fanden kaum Mittel um die Abwehrkette zu durchbrechen. Dennoch sieht Trainerfuchs Guus Hiddnik darin keinen Vorteil: "Wir haben zwar gut gespielt, aber das 0:0 ist für niemanden ein Vorteil. Die Chancen stehen weiterhin pari". Ärger gab es mit dem deutschen Schiedsrichter Wolfgang Stark, der seinem Landsmann Michael Ballack nach hartem Foul die zweite gelbe Karte "verweigerte". Spieler der Katalanen gaben nach dem 0:0 emotionale Kommentare ab, wo der Schiedsrichter einen großen Anteil am Ergebnis hatte. Fazit: Chelsea konnte die Defensivtaktik über fast 95 Minuten spielen und ließ wenige Chancen der Katalanen zu. "Barca" stattdessen vermochte es nicht, die Londoner Abwehr trotz Offensivbemühungen zu knacken. Coach Guardiola gab zum Trotz an, dass auch an der Stamford-Bridge weiterhin an der Offensivtaktik festgehalten wird.

 




Eishockey WM Schweiz – letzter Spieltag Gruppe C-D

29. April 2009 / lukas

 Gruppe C - Heute war der bisher trefferreichste Spieltag während der Weltmeisterschaft. Die österreichische Mannschaft traf im "Entscheidungsspiel" auf Lettland. Dabei durfte dem Gewinner dieser Partie der Klassenerhalt sicher sein, wobei der ÖEHV einen Sieg nach regulärer Spielzeit benötigte. Es setzte aber auch im dritten Spiel in der Gruppe C eine Niederlage. Im ersten Drittel herrschte ein offener Schlagabtausch und die Bergström-Truppe konnte sogar mit einer Schussbilanz von 16:8 die Letten zumindest in dieser Statistik beherrschen. Doch die wohl stärkste Kontermannschaft der WM nahm eines der vielen "Geschenke" dankend an und netzte 45 Sekunden vor Beendigung des ersten Drittels zum 0:1 durch Cipulis ein. Im bisher stärksten Drittel der WM im Mittelabschnitt vermochten die österreichischen Cracks allerdings nicht, die gut gestaffelte Abwehr der Letten zu durchbrechen. Es gab sogar eine fünfminütige Überzahl-Situation ohne Treffer. Vanek brachte es auf den Punkt: "Wenn man nur zwei Tore in der Gruppenphase schiesst, ist das schon schlimm. Wir hatten zwar Chancen, konnten diese aber nicht nützen". Lettland war in der Abwehr meist ohne Fehler und spielte ihr System gnadenlos runter. In der Schlussphase konnten die Letten abermals einen Konter zum 0:2 Endstand nutzen. Somit müssen die Österreicher in die Relegation. Im zweiten Spiel der Gruppe C trafen die US Boys auf das "Tre Kronar" Team. Dabei wurden die Eishockeyfans in allen Belangen verwöhnt. Im Anfangsdrittel war das Spiel zunächst ausgeglichen. Die USA ging durch O’Sullivan (15.) in Führung. Das Mitteldrittel sorgte für mehr Abwechslung und Eishockey vom Feinsten. Nach dem Weinhandel (26.) im Powerplay den Ausgleich erzielte, sorgte Nilson (27.) in einer ähnlichen Situation für die Führung der Schweden. Doch die US-Cracks antworteten durch Liles (30.) schnell und glichen nur wenige Minuten später aus ehe Shannon (38.) für die erneute Führung sorgte. Auch im Schlussabschnitt wurde mit Toren nicht gegeizt. Abermals traf Veteran Shannon (45.) nur kurz nach der Pause, ehe Johnson (49.) sogar die 2:5 Führung der Nordamerikaner herstellte. Doch die Schweden gaben sich nicht geschlagen. In einer unglaublichen Aufholjagd sorgten Johnson (50.), Persson (53.) und  Weinhandel (57.) für den Ausgleich innerhalb von 7 Minuten. In der anschließenden Overtime setzte sich der achtfache Weltmeister schlussendlich in einer attraktiven Partie durch.

 

Gruppe D – Auch in Gruppe D waren zahlreiche Treffer zu bestaunen. Im rein skandinavischen Duell um den Klassenerhalt trafen Norwegen auf Dänemark. Nach einem wahren Schlagabtausch mit zahlreichen Strafen gab es bereits vier Treffer im ersten Drittel, welches 2:2 endete. Auch im Mitteldrittel war die Partie sehr ausgeglichen, Dänemark ging erneut durch Green (22.) in Führung ehe Vikingstad (37.) ausglich. Der Schlussabschnitt wurde durch zwei schnelle Tore eingeleitet, in dem je einmal jede Nation traf. In der Verlängerung war es der wohl bekannteste Spieler der Norweger, Jacobsen, der für den ersten Sieg sorgte und den damit verbundenen Klassenerhalt. Dänemark muss in die Relegation. Im Spitzenduell zweier Medaillenkandidaten trafen Finnland und Tschechien aufeinander. Nachdem die Finnen in der 10. Minute durch Kapanen in Führung gingen, spielte nur noch Tschechien. Zahlreiche Überzahlspiele wurden ausgenutzt und binnen 13 Minuten zog man auf 1:3 davon. Doch so wie die Schweden, zeigten auch Finnland ein starkes Comeback. Nur eine Minute nach dem 1:3 gelang Koistinen der Anschlusstreffer, ehe Kapanen kurz vor Schluss des Mitteldrittels sogar ausglich. Im dritten Drittel sorgte Hagman (52.) für das einzige Goal und die Finnen sicherten sich eine gute Ausgangsposition in der Zwischenrunde.

Die Gruppenphasen wurden abgeschlossenalso spielen folgende Teams in der Zwischenrunde: Kanada, Russland, Tschechien, Finnland, Norwegen, Schweiz, Lettland, USA, Schweden, Frankreich, Weißrussland und die Slowakei.

Um den Klassenerhalt spielen: Deutschland, Dänemark, Österreich und Ungarn. Deutschland kann allerdings nicht absteigen, da der deutsche Verband im nächsten Jahr die WM austragen wird. Somit kämpfen die restlichen drei Nationen um den Verbleib in der A-Gruppe.

 




UEFA Pokal Halbfinale – Dynamo Kiev gegen Shakhtar Donetzk

29. April 2009 / lukas

 Dnyamo Kiev vs FC Shakhtar Donetsk Quoten Tipp 1 (2,00) X (3,10) Tipp 2 (3,90)    Start: 18:30

Wir wissen bereits, dass zum ersten Mal in der UEFA Cup Geschichte ein ukrainischer Vertreter im Finale stehen wird. Die beiden Gegner dominieren heuer wie auch die letzten Jahre die heimische Vyscha Liga. Neben den beiden Uefa Cup Duellen stehen sich diese Teams in den nächsten Wochen gleich viermal gegenüber. Nachdem beide Vereine den 3. Platz in der Champions League Vorrunde erreicht haben, qualifizierte man sich für den Uefa Cup. Der Weg bis ins Halbfinale wurde sehr erfolgreich gestaltet. Das Duell in diesem Jahr lautet Deutschland vs Ukraine. Bereits im Achtelfinale kam es zum ersten inner-ukrainischen Duell. Dabei setzte sich Kiev gegen den Überraschungsklub Metallist Kharkiv dank der Auswärtstorregel durch. Die Hauptstädter streben nach dem bevorstehenden Titel in der Liga auch auf internationaler Ebene einen Erfolg an. Das Duell mit Shakhtar Donetsk könnte nicht mehr von Rivalität und Prestige geprägt sein. Im direkten Vergleich seit Einführung der Premier League gab es zwischen diesen Vereinen 34 Duelle (Kiev 15 Sieg, Shakhtar 8 Siege). Die Heimbilanz der Bilo-Syni ist aber beeindruckend. 10 der 16 Duelle wurden gewonnen und nur zwei Niederlagen musste Kiev einstecken. Shakhtar Donetsk, die mit zahlreichen Topspielern ausgestattet sind, gilt allerdings gerade im Valeri-Lobanosvky-Stadion als Außenseiter. Für Spielmacher Lewandoski stehen die Chancen pari, auch seine brasilianischen Teamkollegen sind zuversichtlich. Zuletzt bewies Kiev vor eigenem Publikum gegen PSG klar die bessere Form und sie wollen nun gegen den ewigen Rivalen den Weg ins Halbfinale schon im Heimspiel fixieren. Torfestival darf man sich keines erwarten, dennoch hofft man auf eine attraktive Partie zwischen zwei ukrainischenTopmannschaften.

Die Quoten wurden von Interwetten entnommen.




Uefa Cup Halbfinale: Werder Bremen – Hamburger SV

29. April 2009 / joe

Traditionell wünscht man sich in einem europäischen Halbfinale auch eine internationale Spitzenmannschaft begrüßen zu dürfen. Trotzdem kann es momentan wohl kaum ein brisanteres Duell als das – wenn auch nationale – Nordderby geben. Wenn man den Buchmachern Glauben schenkt, spielen die beiden stärksten der verbleibenden vier Teams gegeneinander (Uefa-Cup Sieg: Bremen 3,25@ Unibet, Hamburg 3,55@betsafe, Kiew 4,5@bet-at-home, Donetsk 4,55@bwin).

 

Werder Bremen:

Personell werden Daniel Jensen (nach Operation) und Aaron Hunt (Verletzung des Syndesmosebands) fehlen. Der Einsatz von Petri Pasanen erscheint weiterhin fraglich.

Der Bremer Übungsleiter Thomas Schaaf machte zu Beginn der „norddeutschen Wochen“ deutlich, dass Resultate aus vorangehenden Duellen für ihn keine Relevanz hätten. Bekanntlich haben für Trainer – ein sehr schönes Beispiel ist Felix Magath - immer häufiger jene Statistiken kein Gewicht, welche die eigene Mannschaft in die Favoritenrolle drücken könnten. So auch in diesem Fall. Nur zu genau weiß Schaaf um die Qualität seiner Mannen in „Alles oder Nichts“- Situationen. Außerdem können sich die Bremer, deren Bundesliga-Saison mit einem gesicherten Mittelfeldplatz enden wird, vollkommen auf die Pokalwettbewerbe konzentrieren. Dies wird konsequent ausgenutzt. Eigentliche Stammkräfte können am Wochenende in der Bundesliga geschont werden. Zeitgleich müssen die Hamburger ihr bestes Personal in den Meisterschaftskampf am Samstagnachmittag werfen.

 

 

Hamburger SV:

„Verlieren verboten!“ lautet wohl das Motto des HSV im Bremer Weserstadion. Aufgrund der starken Bremer Offensive und deren Auswärtsstärke ist zu befürchten, dass das Rückspiel nicht gegentorlos für die Hamburger enden wird. Dementsprechend müssen sie heute Gas geben, um der Auswärtsstärke ihres Rivalen entgegen zu wirken. Denn die Autorität der Bremer auf des Gegners Platzes (Milan 2:2 am 26.02, Saint Étienne 2:2 am 18.03, Udinese 3:3 am 16.04) mussten die Hamburger letzte Woche am eigenen Leib erfahren.

Nimmt man alle Wettbewerbe zusammen, hat der HSV in den letzten zwei Wochen vier Mal verloren (1:0 in Stuttgart, 2:1 in Manchester, 2:4 n.E. im DFB-Pokal Halbfinale gegen Bremen, 2:0 in Dortmund). Lediglich gegen Hannover konnte gewonnen werden (2:1). Wenngleich die Niederlage in Manchester nicht weh getan haben wird, ist ein Bruch im Spiel der Mannschaft zu erkennen.

Der simultane Tanz auf verschiedenen Hochzeiten macht sich im Lazarett der Hamburger bemerkbar. Der Einsatz von Petric steht noch in den Sternen.

 

 

Fazit:

Man muss kein Prophet sein, um vorhersagen zu können, dass es sich um eine kampfbetonte Begegnung handeln wird. Mit Spannung bleibt zu beobachten inwiefern Schiedsrichter Howard Webb die Härte beider Mannschaften im Griff haben wird.

Außerdem ist das wiederholte Duell eine taktische Auseinandersetzung zwischen Thomas Schaaf und Martin Jol. Wer wird den anderen – vielleicht entscheidend - überraschen können?

Auch wenn es Thomas Schaaf nicht wahr haben will, liegt der psychologische Vorteil klar bei den Bremern, obgleich der Volksmund angeschlagene Boxer bekanntlich als die gefährlichsten wittert…

 

Quoten:

Bremen: 1,95 bei totesport

Remis: 3,60 bei bet365

Hamburg: 4,35 bei Unibet




NHL Play OFF – 1/2 Conference Finale komplett

29. April 2009 / lukas

 Eastern Conference - Eine wahre Aufholjagd lieferten die Washington Capitals ab. Nachdem das Starensemble rund um Ovechkin bereits in der "Best of Seven" Serie mit 1:3 zurücklag, kämpften sich die "Caps" in der Serie mit zwei klaren Siegen im Madison Square Garden zurück. Im entscheidenden Game 7 kam es gestern Nacht zum großen Showdown um den Einzug ins Halbfinale der Eastern Conference. In Washington vor 18.277 Zuschauern war die Anspannung sehr groß und das Spiel über weite Strecken von Taktik geprägt. Antropov (6.) sorgte für die Führung der zu diesem Zeitpunkt aktiveren Rangers. Nach einem Powerplay der Capitals konnte kurz darauf Semin (16.) noch im ersten Drittel den Ausgleich erzielen. In einer wenig attraktiven Partie, dafür aber umso spannender, wurden im Mittelabschnitt keine Tore erzielt. Erst im Schlussabschnitt, 4:59 vor der Schlusssirene, sorgte abermals ein Russe, Federov, für die Entscheidung zugunsten der Capitals. In der NHL-Geschichte ist Washington erst das 21. Team (von 230), das in den Play Offs einen 1:3 Rückstand noch umgedreht hat. Am Samstag warten bereits Sidney Crosby, Malkin & Co im Heimspiel gegen die Pittsburgh Penguins. Für mehr Spannung sorgte das Entscheidungsspiel zwischen den New Jersey Devils und Carolina Hurricans. Im ausverkauften Prudentials Center in New Jersey waren die Hausherren lange Zeit die spielbestimmende Mannschaft vor 17.625 Fans. Nachdem die Devils nach dem Mitteldrittel mit 3:2 in den Schlussabschnitt gestartet sind, glaubte niemand mehr daran, dass das Spiel kippen könnte. Doch gerade in den letzten beiden Minuten stellten Jokinen (59.) und Staal (20.) die Partie völlig auf den Kopf. Carolina schaffte den Einzug in das Ost-Halbfinale durch einen Doppelschlag in letzter Sekunde. New Jersey Coach Brent Sutter war nach der Schlusssirene fassungslos: "Wir haben die Partie über 57 Minuten kontrolliert." Die Carolina Hurricans treffen im Halbfinale auf die in bestechender Form agierenden Boston Bruins.

 

Western Conference – Nach den klaren und erwarteten Siegen von Detroit und Vancouver gab es im Westen zwei Überraschungen. Im kalifornischen Derby zwischen den Anaheim Ducks und San Jose Sharks setzten sich die Ducks bereits nach dem 6. Game durch. Im Honda Center von Orange County verlief gerade in den Play Offs für die Sharks nichts zusammen, nachdem man  in der regulären Season keine Wünsche offen liess. Zwar brachte Kapitän Michalek San Jose (11.) in Führung, doch Anaheim glich nur zwei Minuten später im ersten Abschnitt durch Perry aus. Im Mitteldrittel war Anaheim überlegen. Durch einen Doppelschlag binnen einer Minute stellte man auf 3:1  (Selanne 34., Beauchemin 35.). Im Schlussabschnitt sorgte Getzlaf mit einem Empty Net Goal für die endgültige Entscheidung. Anaheim darf sich nach einer durchwachsenen Saison auf das Halbfinale freuen. Das Halbfinale bietet mit dem Duell Detroit Red Wings vs Anaheim Ducks einen besonderen Leckerbissen. Dabei treffen die letzten beiden Sieger des Stanley Cups aufeinander. Für die andere Überraschung in dieser Nacht sorgten die Chicago Blackhawks. Nach dem die Serie 2:2 tied war, setzten sich die "Baby Gesichter" der NHL in den nächsten beiden Partien klar durch und fixierten nach langer Zeit in den Play Offs wieder einen Achtungserfolg über die Calgary Flames. Gute Chancen sieht man vor allem für das West Finale. Dort trifft Chicago auf die Vancouver Canucks.

Halbfinal Duelle:

Eastern Conference: 

Washington Capitals vs Pittsburgh Penguins

Boston Bruins vs Carolina Hurricans

Western Conference:

Detroit Red Wings vs Anaheim Ducks

Chicago Blackhawks vs Vancouver Canucks 

 




Die amüsante Bundesliga-Vorschau / 30. Spieltag

29. April 2009 / hans

 

Jürgen Klinsmann ist das, was sich die Bayern-Fans schon lange gewünscht haben: Ex-Trainer. Der VfB ist das, was die Bayern-Fans hassen: punktgleich mit den Münchnern. Der VfL Wolfsburg hat das gemacht, was die Bayern-Fans von ihm gewünscht haben: er hat in Cottbus verloren. Klartext: Fünf Spieltage vor Schluss ist in der Bundesliga gar nichts klar.

Zum Beispiel in der Abstiegsfrage: Bochum hat 28 Punkte und ist 14. Hannover hat 32 Punkte und ist 13. In Niedersachsen sind die Abstiegsängste also noch nicht ganz weg; tief im Westen sind sie sehr real. Mit einem Sieg gegen den Tabellennachbarn würde der VfL zwar keine Plätze, aber immerhin Boden gutmachen und könnte die Planungen für die kommende Erstliga-Saison vorantreiben. Ein Unentschieden dagegen nutzt keinem so wirklich. Aber es gibt ja auch nutzlose Spiele.

VfL Bochum – Hannover 96 Tipp X

Arminia Bielefeld nimmt seit vergangenem Wochenende den Relegationsplatz ein und ist weit davon entfernt, in sicheren Gefilden zu sein. Der VfB Stuttgart dagegen klopft auf einmal an die Champions League an – und das trotz des ehemaligen Ersatztorwarts von Arsenal. Spiele in Bielefeld stehen allerdings nie unter dem Motto "Auf der Alm, da gibt’s koa Sünd’" – im Gegenteil. Dort geht es gern rustikal her – und das könnte den Arminen durchaus von Nutzen sein.

Arminia Bielefeld – VfB Stuttgart Tipp X

Die einen haben die Bayern geschlagen, die anderen zu hause gegen Karlsruhe verloren. Das vergangene Wochenende haben die Sportfreunde Königsblau und Bayer Leverkusen völlig konträr erlebt. Darum scheinen auch die Vorzeichen im Tränenpalast Buer klar – die Gastgeber sind Favoriten. Aber die Werkself scheint seit der Winterpause in Auswärtsspielen stärker zu sein als im Düsseldorfer Ausweichquartier. Trotzdem – irgendwie scheint Mike Büskens durch Handauflegen seiner Mannschaft das Fußballspielen wieder näher gebracht zu haben.

Schalke 04 – Bayer Leverkusen Tipp 1

Eintracht Frankfurt erwartet Borussia Dortmund. Die Hessen sind mit 32 Punkten auch noch nicht ganz gerettet; der BVB will noch ins internationale Geschäft. Außerdem sind die Borussen tatsächlich die Mannschaft mit den wenigsten Niederlagen – erst viermal gingen Klopps Klopper als Verlierer vom Platz. Es ist kaum zu erwarten, dass ausgerechnet die biederen Äppelwoi-Trinker den handfesten Jungs aus der Bierstadt Dortmund einen einschenken werden.

Eintracht Frankfurt – Borussia Dortmund Tipp 2

Lebenszeichen gaben die beiden Abstiegskandidaten aus Karlsruhe und Cottbus vergangene Woche von sich – der KSC siegte sensationell bei Bayer 04, Cottbus schlug Wolfsburg. Im direkten Duell geht es um nichts anderes als ums Überleben. Gewinnt der KSC, hat er auf einmal wieder gute Karten im Kampf ums Drinbleiben. Gewinnt Cottbus, könnte es in der Lausitz ein sonniger Sommer werden. Geht das Spiel unentschieden aus, geht überall das Große Zittern weiter.

Karlsruher SC – Energie Cottbus Tipp X

In den 70ern war es der Inbegriff des Bundesliga-Duells: Bayern München gegen Borussia Mönchengladbach. Heute ist es das Spiel eines Immer-Noch-Meisterschaftsanwärters gegen eine Abstiegskandidaten. Da Klinsmann jetzt wieder unter der Sonne Kaliforniens weilt und mit Jupp Heynckes und Hermann Gerland zwei völlig unromantische, sachliche Fußball-Lehrer das Sagen haben und das Gutmenschen-Geschwafel der Schwaben-Schwalbe Geschichte ist, dürfte der Ausgang klar sein.

FC Bayern – Borussia Mönchengladbach Tipp 1

Meisterschaftsfavorit Wolfsburg bekommt es mit Ex-Meisterschaftskandidat Hoffenheim zu tun. Die Kreichgauer können die Saison nach einer völlig verkorksten Rückrunde abhaken; Wolfsburg hingegen darf sich nach der Klatsche in Cottbus keine weiteren Ausrutscher erlauben. Wer Geschäftsführer-Manager-Trainer Felix Magath kennt, weiß auch: er wird seinen Spielern Beine machen.

VfL Wolfsburg – 1899 Hoffenheim Tipp 1

Der 1. FC Köln bekommt es mit der sympathischten Mannschaft zu tun, die Bremen jemals in der Bundesliga vertreten hat. Der FC hat keine großen Sorgen wegen des Klassenerhalts, die Bremer konzentrieren sich vorrangig auf Pokal und UEFA-Pokal. Großen Fußball darf man also eher nicht erwarten, wenn mit Daum und Schaaf zwei Trainer aufeinander treffen, die unterschiedlicher nicht sein könnten…

1. FC Köln – Werder Bremen Tipp X

Hamburg und Hertha haben beide noch ein Wörtchen im Meisterschaftsrennen mitzureden. Beide halten bei 54 Punkten und träumen von Barcelona und Mailand statt Bremen und München. Gut möglich, dass sich beide deshalb gegenseitig neutralisieren. Allerdings hat Hertha einen Vorteil: kein anstrengendes Europapokalspiel unter der Woche. Daher sind die Hauptstädter wohl auch leicht im Vorteil.

Hamburger SV – Hertha BSC Tipp 2

 

Wochenend-Wetten (Quoten von Bwin):

Freitag, 1. Mai 2009
                   
Bundesliga, Deutschland

20:30    

VfL Bochum gegen Hannover 96
VfL Bochum 2.00
X 3.15
Hannover 96 3.55
 Tipp X     

Samstag, 2. Mai 2009
                   
15:30    

Arminia Bielefeld gegen VfB Stuttgart
Arminia Bielefeld 4.25
X 3.25
VfB Stuttgart 1.80
 Tipp X      

Eintracht Frankfurt gegen Borussia Dortmund   
Eintracht Frankfurt 3.00
X 3.15
Borussia Dortmund 2.25
 Tipp 2      

FC Bayern gegen Borussia Mönchengladbach
FC Bayern München 1.25
X 5.50
Mönchengladbach 8.50
 Tipp 1      

Schalke 04 gegen Bayer Leverkusen   
FC Schalke 04 1.80
X 3.30
Bayer Leverkusen 4.15
 Tipp 1    

Karlsruher SC gegen Energie Cottbus
Karlsruher SC 2.15
X 3.10
Energie Cottbus 3.20
 Tipp X        

VfL Wolfsburg gegen 1899 Hoffenheim
VfL Wolfsburg 1.50
X 3.85
TSG Hoffenheim 5.80
 Tipp 1        

Sonntag, 3. Mai 2009
                   
17:00

1. FC Köln gegen Werder Bremen   
1. FC Köln 3.35
X 3.10
Werder Bremen 2.10
 Tipp X      

Hamburger SV gegen Hertha BSC   
Hamburger SV 1.90
X 3.25
Hertha BSC 3.80
 Tipp 2       
 

(Letzte Woche 2:7)




Eishockey WM – Schweiz Gruppe A – B letzter Spieltag

28. April 2009 / lukas

 Gruppe A - Weiterhin bleiben die Kanadier ihrer Favoritenrolle gerecht und beseitigten auch im dritten Spiel die Slowakei. Der Rekordweltmeister profitierte vor allem im ersten Drittel durch zahlreiche Strafen und ging schnell mit 3:0 in Führing. Roy (5.), Doan (7.) und Spezza (17.) trafen für die Ahronblätter im Anfangsabschnitt. Im Mitteldrittel nutzen die Kanadier ihre Chancen eiskalt aus! Zwar sorgte Surovy für den Anschlusstreffer doch drei weitere Tore durch White, Stamkos und Weber besiegelten die Vorentscheidung nach 40 Min. Im Schlussabschnitt konnten die Slowaken sogar triumphieren. Nachdem Spezza den 7:1 Zwischenstand herstellte, sorgte der Ex-Weltmeister für Ergebniskosmetik mit zwei Treffern in der Schlussphase. Die Kanadier präsentierten sich auch heute wieder als sehr solide und waren stets Herr der Lage. Sie sind weiterhin die größten Wiedersacher der "Sabornaja". Im Duell des Aufsteigers Ungarn und Weißrussland war die Partie lange Zeit offen. Die Ungarn lieferten abermals eine ordentliche Leistung ab, konnten nach dem Treffer von Kaljuschni (4.) sogar in der 27. Minute ausgleichen. Erst in der Schlussphase mussten sich die tapfer kämpfenden Nachbarn in den letzten 5 Minuten geschlagen geben. Das Empty Net Tor zum 1:3 besiegelte die Tatsache, dass Ungarn in die Religationsrunde muss.

Gruppe B - Gastgeber Schweiz schrammte heute an einer Riesensensation vorbei. Der Gegner war dabei kein geringerer als Titelverteidiger Russland. Der Auftakt für die Russen erfolgte vorerst nach Wunsch, nach 139 Sekunden traf Atuyshov zur Führung des Weltmeisters. Die Schweizer machten dann Druck und waren sogar überlegen. Dies bewies die Torschussbilanz von 13:4.In einem Überzahlspiel traf Gradner (10.) zum verdienten Ausgleich ehe Pluss (18.) sogar die Führung herstellte. Im Mitteldrittel war die Partie von einem wahren Schlagabtausch geprägt, in dem die Schweizer gut mithalten konnten. Erst NHL-Star Kovalchuk sorgte in der 30. Minute  für den Ausgleich. Die Truppe von Ralph Krueger hatte aber einige gute Chance um nochmals in Führung zu gehen, ehe durch einen fatalen Abwehrfehler die Russen erneut in Front lagen.  Morozov war der Nutznieser. Doch auch danach bäumten sich die Eidgenossen auf und hatten gute Einschussmöglichkeiten zum Ausgleich. Erst Perezhogin erlöste die "Sabornaja" mit einem Empty Net goal – Beide Mannschaften stehen aber in der Zwischenrunde. Ein Überraschung hat es indes dennoch gegeben. Die Truppe von Uwe Krupp musste trotz Überlegenheit am Feld den Gang in die Religation antreten. Nachdem dem man gegen Frankreich mit 1:2 verloren hatte. Die "Grande Nation" erwies sich als hartnäckig und lieferte eine wahre Abwehrschlacht. So sicherten sie sich unerwartet den Klassenerhalt. Da allerdings die deutsche Auswahl im nächsten Jahr den  WM-Austragungsort stellt, kann man nicht mehr absteigen.

 















































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