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EM Tipps - Spanien gegen Russland am 10.6.
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10.6. - Spanien gegen Russland
Vorbericht
Dieses Duell gab es noch nicht sehr oft in der Geschichte des Fussballs. Erst dreimal traten die beiden Teams gegeneinander an, Spanien
blieb in allen drei Spielen ungeschlagen. Neben zwei Freundschaftsspielen war ein Gruppenspiel während der EM 2004 das wichtigste Spiel.
Juan Carlos Valeron erzielte damals das einzige Tor des Spiels, beide Teams kamen aber danach über die Gruppenphase nicht hinaus und mussten
bald danach die Heimreise antreten. Spanien qualifizierte sich als Gruppensieger vor Schweden für die EM 2008. Russland musste bis zum letzten
Spieltag zittern und profitierte von der Schwäche Englands und deren Heimniederlage gegen Kroatien. Berühmt waren nämlich die Leistungen Russlands
während der EM-Qualifikation nicht. Niederlagen gegen Israel und ein knapper 1:0-Sieg gegen Andorra bestätigen, dass in dieser Gruppe wohl die weniger
schwache Mannschaft aufgestiegen ist. Der umstrittene spanische Trainer Luis Aragones wird nach der EM zurücktreten, zum Abschluss seiner Laufbahn
sollte zumindest das Viertelfinale möglich sein. Aragones tritt zurück, die Karriere von Guus Hiddink als Teamchef von Russland geht weiter. Er
hat bereits seinen Vertrag verlängert.
Matchanalyse und Tipp
Für Russland wird es in diesem Spiel sehr schwer werden.
Stürmer Pawel Pogrebnijak von Zenit St. Petersburg
fällt wegen einer Meniskusverletzung endgültig für die ganze
EM aus. In den ersten beiden Spielen fehlt auch noch
Andrej Arschawin aufgrund einer Sperre. Wer soll also
gegen Spanien die Tore schiessen? Roman Pawljutschenko
wird wohl gegen Spanien im Angriff beginnen. Für
Pogrebnijak wurde übrigens der Verteidiger Oleg Iwanow
von Krylija Samara nachnominiert? Ein Stürmer für einen
Verteidiger? Plant Hiddink gar eine taktische Umstellung?
Bei Spanien gibt es keine personellen Probleme. Villa und
Torres hatten zwar kleine Verletzungen, konnten aber zumindest
auch das leichte Trainingsprogramm mitmachen. Eine Überraschung
wäre wohl auch, wenn Cesc Fabregas gegen Russland nur
auf der Ersatzbank Platz nimmt. Bei Aragones gilt er
momentan als Wackelkandidat. Xavi und Fabregas ähneln sich
in ihrem Spiel zu sehr und Xavi ist das "Herz" der spanischen
Auswahl. Nachdem Andres Iniesta, David Silva, Xabi Alonso und
Marcos Senna als Staubsauger im defensiven Mittelfeld als
gesetzt gelten, könnte es eng werden.
Spanien ist seit 16 Spielen (davon nur zwei Unentschieden, letzt
Niederlage passierte im November 2006 gegen Rumänien))
ungeschlagen und auch gegen Russland gehen die Iberer als
Favoriten in die Partie. Aber Vorsicht, auch vor der WM 2006
war man 25 Spiele ungeschlagen und dann schied man im Achtelfinale
gegen Frankreich aus. Also nur verhaltener Optimismus bei
Journalisten und Fans. Vielleicht gar nicht so schlecht, wenn
man mit eher geringeren Erwartungen in das Turnier geht. Gegen
Russland sollte es meiner Meinung nach drei Punkte geben. Die
Offensivkraft bei den Spaniern ist nach den Ausfällen auf
russischer Seite doch um einiges stärker. Schiedsrichter ist
übrigens der Österreicher Konrad Plautz.
Mögliche Aufstellungen:
Spanien:Casillas; Capdevila, Marchena, Puyol, Ramos; Silva, Xavi, Fabregas, Iniesta; Villa, Torres.
Russland:Akinfeew; A. Berezutskiy, Ignaschewitsch, V. Berezutskiy; Zhirkow, Biljaletdinow, Semshow, Bistrow; Sytschew, Kerschakow.
Tipp 1 - Quote 1.75 bei Interwetten - Ergebnis 4:1 (Tipp 1)
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