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EM Tipps - Schweiz gegen Tschechien am 7.6.


Fussball

7.6. - Schweiz gegen Tschechien



Vorbericht

Das Eröffnungsspiel der Euro 2008 bestreiten die Schweiz und Tschechien. In 16 Spielen zwischen den beiden Nationen gab es vier Siege für die Schweiz, vier Unentschieden und acht Siege für Tschechien. Die Schweiz ist gemeinsam mit Österreich Gastgeber des Turniers und war fix für die EM qualifiziert. Bei den Europameisterschaften 1996 und 2004 schied man immer bereits in der Gruppenphase aus, heuer hofft man auf einen längeren Verbleib. Ein guter Start wäre da natürlich doppelt wichtig, doch gegen Tschechien wird es nicht leicht. Die Tschechen haben sich als Erster ihrer Gruppe zwei Punkte vor Deutschland für die Euro qualifiziert und sind wohl einer der Geheimfavoriten auf den Titel. Bereits zum vierten Mal nimmt das Team von Karel Brückner an einer Europameisterschaft teil, den größten Erfolg hatte man 1996. Damals erreichte man das Finale und unterlag denkbar knapp Deutschland nach Golden Goal durch Oliver Bierhoff. Bei der WM 2006 hatten beide Nationen unterschiedliche Erfolge. Während die Schweiz das Achtelfinale erreichte, schied Tschechien nach Niederlagen gegen Ghana und Italien schon in der Vorrunde aus. Das letzte Duell beider Nationen gab es im August 1999, als Tschechien vor den eigenen Fans 3:0 gewinnen konnte. In Eröffnungsspielen konnte das Gastgeberland sechsmal gewinnen, dreimal trennte man sich unentschieden und einmal verlor der Gastgeber zum Auftakt (2004 Portugal gegen Griechenland)


Matchanalyse und Tipp

Am 7. Juni 2008 um 18 Uhr ist es endlich soweit. Mit dem Spiel Schweiz gegen Tschechien wird in Basel die Euro 2008 angepfiffen. Der Chef der Schweizer Nati, Köbi Kuhn, wird vor allem danach trachten, keine Tore zu bekommen und hat gerade für die Defensive viele Spieler einberufen. Im Sturm könnte es dafür Probleme geben, da gibt es mit Alexander Frei nur einen treffsicheren Stürmer. Marco Streller ist bei den Schweizer Fans seit der WM 2006 in Ungnade gefallen und der junge Eren Derdiyok wird wohl auch kaum über eine Jokerrolle hinauskommen. Im Tor hat Wolfsburg-Goalie Diego Benaglio den alten Pascal Zuberbühler abgelöst, den Abwehrchef wird Valon Behrami spielen und Spielmacher ist wohl einmal mehr Hakan Yakin. Die letzten Testspiele verliefen durchschnittlich. Zuletzt gab es ein 3:0 gegen Liechtenstein. Fraglich ist ein Einsatz des Routiniers Patrick Müller, der nach s seinem Kreuzbandriss noch nicht hundert Prozent seiner Form erreicht hat. Immerhin musste er fast ein Jahr pausieren. Gegen Liechtenstein merkte man ihm die mangelnde Spielpraxis doch an, seine Leistung war da eher mässig. Die Alternative wäre Stephane Grichting von AJ Auxerre. Auch der Einsatz von Tranquillo Barnetta ist fraglich. Nach einer Kapselentzündung im Sprunggelenk steht er seit Mittwoch zwar wieder im Training, hinter seiner Nominierung steht aber noch ein Fragezeichen.

Tschechien, einer der Geheimfavoriten, hat viel Respekt vor der Schweiz. Nationaltrainer Karel Brückner hat die Aufstellung für das Eröffnungsspiel bereits im Kopf, liess sich aber auf der Pressekonferenz nichts entlocken. Derzeit sind alle 23 Mann im Kader fit, er dürfte also aus dem vollen schöpfen können. Im Training in Seefeld wurden zuletzt aufgrund des tiefen Bodens durch den vielen Regen vor allem Standardsituationen geprobt.

Die Tschechen qualifizierten sich als Gruppenerster vor Deutschland souverän für die Euro 2008 (9 Siege, 2 Unentschieden, 1 Niederlage), bester Torschütze während der Qualifikation war Jan Koller mit sechs Toren, auf dem auch während der EM 2008 die Hoffnungen ruhen. Allein, ob er die auch bestätigen kann, ist die Frage. Mit Nürnberg stieg er im Frühjahr ab, seine Form liess auch zu wünschen übrig. Zwei Tore in 14 Spielen sind für einen Stürmer seiner Klasse kein Ruhmesblatt. Aber auch Milan Baros ist nicht in Form und obendrein ohne jegliche Spielpraxis. Ganze neun Spiele bestritt er für Portsmouth. Bleiben im Sturm nur noch Sverkos als Torschützenkönig der tschechischen Liga, dem ich allerdings lediglich eine Jokerrolle zubillige und Hoffnungsträger Martin Fenin, dem einiges gelingen könnte. Prunkstück der Tschechen ist die Defensive, im Mittelfeld fehlt durch die Verletzung von Tomas Rosicky wohl der Kreativmann. Pavel Nedved liess sich zu keinem Comeback überreden.

Für die Schweizer ist ein guter Start mindestens genauso wichtig wie für Österreich. Wie der Österreicher gilt der Schweizer als eher distanzierter, ruhiger Mensch, den man erst aufwecken muss. Gegen Tschechien wird es meiner Meinung nach ein Geduldsspiel. Defensiv sind beide Teams recht stark, in der Offensive könnte es zu Problemen kommen. Ich erwarte daher kein torreiches Spiel, aufgrund des Heimvorteils könnten die Schweizer durchaus zu einem Punkt kommen.


Mögliche Aufstellungen:

Schweiz: Benaglio; Magnin, Senderos, van Bergen, Lichtsteiner; Barnetta, Inler, Gelson, Behrami; Frei, Streller.
Tschechien: Cech; Jankulovski, Rozehnal, Kovac, Ujfalusi; Plasil, Galasek, Rosicky, Polak; Baros, Koller.

Tipp X - Quote 3.20 bei Bet365 - Ergebnis 0:1 (Tipp 2)


Die besten Wettquoten für Schweiz gegen Tschechien

Sieg Schweiz     Quote 2.85 bei Bwin
Unentschieden   Quote 3.20 bei Bet365
Sieg Tschechien Quote 2.78 bei Pinnacle





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