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Fussball Bundesliga Vorschau


Fussball
Lesen Sie hier jede Woche unsere informative, aber auch unterhaltsame Vorschau zum aktuellen Bundesliga-Spieltag!

Bundesliga Saison Vorschau 2007/2008


Bundesliga-Wetten 2007/2008 -
Rot-weiß, Königsblau, Weiß-rot oder grün?


Luca Toni. Franck Ribéry. Carlos Alberto. Ivan Rakitic. Ewerthon. Die Bundesliga wartet in der Saison 2007/08 mit einer Reihe hochinteressanter neuer Namen auf. Hinzu kommen Spieler, die schon länger im deutschen Oberhaus spielen: Rafael van der Vaart, Willy Sagnol oder Diego. So unattraktiv kann die Liga nicht sein, auch wenn die ganz großen Namen wie Kaka oder Ronaldinho wohl noch für längere Zeit lieber den Millionen von Real Madrid oder Silvio Berlusconi folgen werden.

Sportlich war die vergangene Saison spannend wie lange keine mehr; einen Vierkampf an der Spitze mit dem Überraschungssieger VfB Stuttgart hätte zu Beginn der Saison niemand getippt; die Quoten wären entsprechend hoch gewesen. Auch dass der FC Bayern die Champions-League verpassen und im UEFA-Cup antreten muss, hätte niemand geglaubt, auch wenn jedem klar war, dass die Münchner nach dem Weggang von Michael Ballack und den wenigen namhaften Neuzugängen kaum so dominierend auftreten würden wie in den beiden Jahren davor.

Wer aber den Rekordmeister kennt, weiß, dass er nach einer Schmachsaison wie der abgelaufenen alles daransetzen wird, um die Verhältnisse aus seiner Sicht wieder zurechtzurücken. So lotsten Uli Hoeneß und Karl-Heinz Rummenigge mit Luca Toni einen Weltmeister und mit Franck Ribéry einen absoluten Weltklassespieler nach Deutschland. Zé Roberto kam zurück, Marcel Janssen, Hamit Altintop, Jose Sosa und Miroslav Klose sind die weiteren Zugänge, die den Konkurrenzkampf im Kader anheizen werden. In der Vorbereitung glänzten die Münchner trotz zahlreicher Verletzungen und dürften so im Jahr 2007/08 das Maß aller Dinge sein. Wenn es Ottmar Hitzfeld wieder schafft, den Kader bei Laune zu halten und die Verletzungen aus der Vorbereitungen den Start nicht zu sehr vermiesen.

Denn schon am zweiten Spieltag müssen die Münchner zum Dauerrivalen Werder Bremen. Die Norddeutschen hätten vergangene Saison alle Karten in der Hand gehabt, von der Schwäche der Bayern zu profitieren. Teaminterne Querelen und eine seltsame Lethargie haben Thomas Schaafs Mannschaft aber so geschwächt, dass es mit Ach und Krach für Platz drei und die Champions-League-Qualifikation reichte. Mit Miroslav Klose ging der Top-Stürmer ausgerechnet nach München; mit Carlos Alberto haben die Bremer nur einen namhaften Neuzugang präsentiert. Eine schwierige Vorbereitung mit der Verletzung von Thosten Frings lässt Zweifel aufkommen, ob es die Bremer in dieser Saison schaffen werden, den Bayern ernsthaft zuzusetzen.

Fast schon traditionell hat der FC Schalke wieder einmal die Deutsche Meisterschaft versiebt. Nicht erst mit dem ärgerlichen 0:2 beim Traditionsrivalen Borussia Dortmund am vorletzten Spieltag; dumme unnötige Heimniederlagen zu Beginn der Rückrunde vermiesten Königsblau die erste Meisterschaft nach 49 Jahren. Nun hat sich der Transfer von Wunschspieler Stephen Appiah nach Gelsenkirchen zerschlagen; Mittelfeldspieler Ivan Rakitic vom FC Basel scheint aber ein echter Gewinn für die Zentrale des Spiels zu sein. Ob es reicht, gegnerische Häme von wegen "50 Jahre ohne Titel - S04" abzwenden, sei dahingestellt. Vor allem, da die Westdeutschen auch in der Champions League Ambitionen hegen - und an dieser Doppelbelastung sind schon viele Teams gescheitert.

Die positive Überraschung der vergangenen Saison war der VfB Stuttgart. Eine Mannschaft ohne Stars und mit einem bislang nicht sonderlich erfolgreichen Trainer Armin Veh marschierte einfach durch und wurde Deutscher Meister. Außer Torwart Timo Hildebrandt gab es keine nennenswerten Abgänge; mit Ewerthon wurde aber eine wichtige Verstärkung für den Sturm geholt. Allerdings gilt für die Schwaben die alte Weisheit: Es ist leicht, nach oben zu kommen - oben zu bleiben ist viel schwieriger. Ein Kandidat für die Champions League sollte der VfB in jedem Fall sein.

Der 1. FC Nürnberg und Bayer Leverkusen waren die positiven Überraschungen der vergangenen Saison. Der Club mit Trainer-Original Hans Meyer gewann den Pokal und spielte in keiner Phase der Saison gegen den Abstieg. Für einen Fahrstuhlverein eine bemerkenswert konstante Saison. Meyer ist es absolut zuzutrauen, mit seiner Mannschaft auch 2007/08 im oberen Tabellendrittel mitzumischen. Gleiches gilt für Michael Skibbe und seinen TSV Bayer 04.

Ein Seuchenjahr hatte der HSV zu verzeichnen. Eine katastrophale Vorrunde, das ruhmlose Ausscheiden aus der Champions League, jede Menge Verletzte und ein Trainerwechsel, den eigentlich niemand wollte, der aber überfällig war. Mit Huub Stevens und dem bei Schalke ausgemusterten Frank Rost kam der HSV über den UI-Cup aber immerhin noch in den UEFA-Cup und dürfte in der kommenden Saison ein sehr unangenehmer Gegner mit europäischen Ambitionen sein.

Bester Aufsteiger im vergangenen Jahr war der VfL Bochum. Trainer Marcel Koller hatte mit Teofanis Gekas den Torschützenkönig in seinem Kader - der ist nun aber bei Bayer Leverkusen unter Vertrag. Um den Ruf als Fahrstuhlmannschaft loszuwerden, muss der VfL diesen Abgang ersetzen - und der unbequemen Mannschaft, deren Doppelpass angeblich jeden Gegner nass macht, sollte die Qualität haben, sich im Mittelfeld zu etablieren.

Unberechenbar war in den vergangenen Jahren immer Borussia Dortmund. Lange spielten die schwarz-gelben gegen den Abstieg; mit Thomas Doll statt Bert van Marwijk ging es aufwärts und am vorletzten Spieltag vermieste der BVB ausgerechnet dem S04 zur Freude der Fans die Meisterschaft. Mit Christoph Metzelder ging ein Publikumsliebling zu Real Madrid; der bekannteste Neuzugang ist Diego Klimowicz vom VfL Wolfsburg. Ob es mit dem neuen Kader zu mehr als zu einem Mittelfeldplatz reicht, ist zu bezweifeln.

Gleiches gilt für Hertha BSC. Die Hauptstädter versauern seit Jahren im Niemandsland der Tabelle. Letzte Saison machten die Fans nicht den Trainer für die Misere verantwortlich, sondern Manager Dieter Hoeneß. Der ehemals allmächtige Hertha-Macher steht nun unter besonderer Beobachtung - für die Mannschaft kann dies ein willkommenes Alibi sein. Der neue Trainer Lucien Favre ist hier gefordert, aus einer satten Truppe einen hungrigen Aspiranten mindestens für den UEFA-Cup zu machen - eine schwere Aufgabe.

Dieter Hecking möchte mit Hannover 96 weiter kommen als im vergangenen Jahr. Damals hatte er die Mannschaft nach dem dritten Spieltag als Tabellenletzter übernommen, um sie schließlich auf den 11. Platz zu führen. Mindestens ein einstelliger Tabellenplatz wird an der Leine nun erwartet - manche träumen sogar von Europa. Ein Traum, der nicht ganz unrealistisch scheint.

Arminia Bielefeld war im vergangenen Jahr überraschend stabil. Trotzdem scheinen die Ostwestfalen ein Kandidat für den Abstieg zu sein. Geld für spektakuläre Einkäufe ist nicht vorhanden - allerdings ist Trainer Ernst Middendorp ein Experte für schwere Aufgaben. Dennoch: Der Klassenerhalt dürfte das Maximalziel sein.

Auch Energie Cottbus wird es schwer haben. Die Lausitzer haben das Abstiegsgespent vergangenes Jahr zwar immer in Schach gehalten, aber für Aufsteiger gilt das zweite Jahr immer als schwerer. Trotz eines ausgezeichneten Trainers Petrick Sander und unbestrittenen Kämpfer-Qualitäten des Teams.

Eintracht Frankfurt gehört irgendwie zur Bundesliga. Die Zeiten der launischen Diva sind vorbei; die von größenwahnsinnigen Sprüchen und Zielen auch. Vorstandschef Heribert Bruchhagen steht ebenso für nüchterne Planungen wie Trainer Friedhelm Funkel. Der Klassenerhalt sollte so gut möglich sein.

Mit Felix Magath als Trainer und Sportdirektor hat der VfL Wolfsburg nach zwei Jahren auf Platz 15 einen sehr spektakulären Fang gemacht. Magath sollte als Trainer die Qualität haben, seine Mannschaft weit weg von den Abstiegsplätzen zu holen - allerdings hat er den VW-Konzern im Nacken, der weit mehr als das sichere Mittelfeld fordert. Magath hat solche Aufgaben aber schon öfter gemeistert.

Mit dem MSV Duisburg, dem KSC und Hansa Rostock kehren drei alte Bekannte in die Bundesliga zurück. Wie stark die Aufsteiger sind, ist immer schwer zu bestimmen. Mit dem Schwung des Aufstiegs sollten vor allem Karlsruhe und Rostock in der Liga bleiben können. Für den MSV Duisburg scheint das Unternehmen Klassenerhalt dagegen eher schwierig.


Beispielhaft für Sie die Bwin-Meister-Quoten der sieben favorisierten Teams:

FC Bayern München - 1.50
Werder Bremen - 6.50
FC Schalke 04 - 8.50
VfB Stuttgart - 14.00
Hamburger SV - 17.00
Borussia Dortmund - 20.00
Bayer Leverkusen - 30.00

Bei Interwetten und Mybet kriegen Sie für eine Bayern-Wette übrigens ein wenig mehr (1.60)

Bei Bet365, Paddy Power und Gamebookers können Sie auch Wetten auf Absteiger platzieren. Die größten Favoriten in dieser "Kategorie" sind Hansa Rostock und Energie Cottbus mit Quoten knapp unter 2.00


Viel Erfolg bei Ihren Wetten in der Bundesliga-Saison 2007/2008 wünscht www.wettbasis.com!

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